Einzelbild herunterladen
 

AanaueMnzeLgev

VWGeMML-ÄWzsZgLr Wp^W^WÄKMs<m Giadt und Land

Anzeiger für

Orf^int täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / LezugSpreiS: Für den halben Monat NM. 1.-/ für den ganzen Monat NM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag iS, Samstag 12 N«pfg. / Anzeigenpreise- Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Sreite 8 N-Pfg., im Neklameteil von SS mm Sreite 2S R-Pfg. Offertengebühr so N-Pfg.

Hs. 81

Mittwoch

Vanau GLadt und Land

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Sei unverschuldetem Ausfall der Liefemng infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung ober Nachlieferung oder aus Rückzahlung des LezugSpreiseS. Fürplahvorschrist u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet.,Geschäftsstelle: Hammerstr.S / Fernspr. 3956, 3957,3958 ......... -.....->

de« 4. SchM

EH

W28

4 Das Steteste.

I _ Legalionssekretär Schliep von der deutschen Botschaft in Moskau hat die verhafteten deutschen Ingenieure in Rostow besucht.

Zn der Bestechungsaffäre bei der Reichsbahn ist der Reichsbahndirektor Neumann der passiven ^ Bestechung überführt worden.

Der Zungdeutsche Orden gab auf der Sonfe- I ' ren; der internationalen Fronlkämpferverbände eine I Erklärung ab, in der die Räumung des deutschen

Ass neue

AeparairansuSatt

' Reichsgebietes von fremden Truppen und die end- t gültige Festsetzung der Kriegslasten gefordert wird.

I Der Berliner Speditionsarbeilerstreik gestern beendet worden.

k Zn dem Belrugsprozeß Wagner wurde haupkangeklagle zu zwei Jahren Gefängnis 15000 Mark Geldstrafe verurteilt.

tff

der und

K Die polnische presse ist mit dem Ergebnis der Misch-litauischen Konferenz zufrieden.

H Das wegen der Vorgänge an Bord des MlachtschiffesRoyal Oak" zusammengekrelene «iegsgerichl erkannte den Kapilänleutant Daniel sls schuldig.

I Vavft und AaMZsmus

MRom, 3. April. Ein offiziöser Leitartikel des Mervatore Romano" bedauert, daß die fascistische Wesse in ihren Aeußerungen zur letzten Rede,des Papstes behauptet habe, der Papst habe in seiner Rede eine feindliche Gesinnung an den Tag. gelegt, ^ sich beeinflussen lassen und sich in staatliche g^n eingemischt, Es.zeige sich, wie berechtigt die

'«ferOrtToie unter Betömwgtyrer Gxns haften sehr heikle fragen behandelt hätten. W päpstliche Mahnung sei notwendig gewesen, um MGefahr vorzubeugen, daß man in Italien und Mtschland die Auffassungen und die Ziele einer ^tischen Partei mit der Auffassung des Heiligen Whles verwechsele. Die päpstlichen Aeußerungen über die Crziehungsfvagen habe die fascistische Presse teuerftanben. Der Papst habe keinesfalls ein Er- sMungsmonopol beansprucht und den Staat da- ausgeschlossen. Endlich habe der Papst nur be- daß hie und da die Zusammenarbeit zwischen WRegierungsbehörden und den kirchlichen Stellen Mtgegen den Zusicherungen von maßgebender Seite MMünschèn übrig gelassen habe. Es habe sich aber Mb ei um ein ganz bestimmtes, begrenztes Gebiet Msndelt, auf dem die praktische Zusammenarbeit 'esenermaßen möglich sei. DerOsservatore Mano" weist zum Schluß die fascistische Presse auf Eindruck hin, den die Vorgänge im Ausland cht haben, erklärt aber gleichzeitig nachdrück- , die in manchen deutschen Pressemeldungen Wge getretene Auffassung, daß zwischen der Kirche 1 dem fascistischen Regime in Italien ein Kon- A ausgebrpchen sei, entspreche nicht den Tatsachen.

olnffche BeM§dkartns ev das GVgshMs von âdMssbsvs

arfchau, 3. April. Die polnische Presse k dem Ergebnis der polnisch-litauischen Konse- Zufrieden. Uebereinstimmend wird der Auf- ng Ausdruck gegeben, daß der in Königsberg e Erfolg der geschickten, vorsichtigen und talt- Haltung Zaleskis zu danken sei.

Korono, 3. April. Ministerpräsident und Außen- Wster Woldemaras sprach heute vor hiesigen V«r- der in- und ausländischen Presse über die MW/palnischen Verhandlungen in Königsberg. Mhuderde den bereits bekannten Verlauf der Werenz und führte aus, diese Konferenz sei nur Meine grundsätzliche Aussprache anzusehen da- was für die eine oder andere Partei unan- Mbar sei. Zusammenfassend stellte er fest, daß ^' Endlich doch einen Schritt weitergekommen sei Ru-^^^Gte an, daß Litauen später noch einige esc; Forderungen stellen werde, die es jetzt aus Hpn.en Gründen nicht erhoben habe.

Mhermnrsvolle SovsSnse i . ist Mbaân

"gebtche Vorbereitungen zu einem Komikadschi- sM. aufsland gegen Südslawien.

sÄab' 3-April. Das südslawische Ministerium stan^ m beauftragte gestern den Gesandten in ^er albanischen Regierung darauf Hin­te ^»,'li^b sie die vor einigen Tagen angeord- > von^^"'^ der .Grenze rückgängig mache, da rünbp5 . Polnischen Regierung angegebenen yehrnh31^^ seien. Der albanische Gesandte -"dg ntiUniJri^- schlich der südslawischen Regie- der G°n^^' â leibweise Schließung der Grenze ß^! in Mn Oehrida sei notwendig geworden, 'biet Ä^Ä Struga, die auf südslawischem * ^^âtyphus ausgebrochen sei. Die

teile erf.ihL»* {^«^nüber aber aus zuverlässiger M bren haben, es handle sich dabei vielmehr

ein ttanröMBev Sevsutdsballon

Berlin, 3. April. Nach der presse zugegangenen zuverlässigen Informationen sind Veröffentlichungen, wie z. B. die heute vom pariserMalin" unter Berufung auf die New Port Times" gebrachten Informationen über einen feststehenden Plan einer Reform des Dawesplanes, mit größter Vorsicht aufzu nehmen.

havas" berichtet aus Newyork, daß man in allgemein gut unterrichteten Kreisen der Vall-Street die von dem pariser Korresp ondenken derNew Park Times" verbreitete Nachricht über angebliche Verhandlungen zwecks endgültiger Festsetzung der deutschen Re- parationsschuld auf 32 Milliarden Goldmark a ls jeder Begründung entbehrend bezeichne.

Hierzu wird uns noch aus Berlin gemeldet: Die Nachrichten über einen neuen Reparationsplan haben keinerlei offiziellen Charakter. Sie rühren von dem Pariser Korrespondenten derNew Park Times" her, und es steht durchaus nicht fest, welches eigentlich der Herkunftsort dieser Information ist, wahrscheinlich Paris und nicht Washington. Ver-

mutlich handelt es sich dabei, wie die Presse erfährt, nur um einen Versuchsballon, und eine Debatte über die Beträge, die nach einer solchen etwa in der Zukunft eintretenden Abänderung des Dawes­planes zu bezahlen fein werden, würde im gegen­wärtigen Augenblicke beträchtlich irreführen.

Bei den verhafteten Deutschen in Mvftstv

Moskau, 3. April. Legationssekrekär Schliep konnte gestern die deutschen In­genieure im Rostower Unkersuchungsgefängni s einzeln je zehn Minuten in Anwesenheit dreier G. P. U.-Beamten sprechen.

Ein vLLevrriKWes Kblentzungs

Moskau, 3. April. Der vom deutschen Botschaf

._,__,___ folgenden

Ich hatte am 3. April im Gefängnis der G. P. U., in dem Maièr, Otto und Vadstieber untergebracht sind, in Gegenwart dreier Beamten der G. P. U. eine Unterredung mit den Verhafteten, die auf zehn Minuten beschränkt war. Die Verhafteten, die einzeln vorgeführt wurden, erklärten, daß sie seit dem 15. März in Einzelzellen untergebracht seien, und daß seitdem die Unterbringung keinen Anlaß zu Beschwerden gebe. Sauberkeit, Waschgelegenheit, Toilettenverhältnisse und Essen seien zufrieden­stellend. Maier klagte über seine, Unterbringung vor dem 15. März. Bis dahin sei er in einem engen Raum mit ILMann zusammen gewesen. Auch Badstieber bezeichnete seine Unterbringung bis zum 15. März als sehr beengt; doch seien, nachdem eine Kommission erschienen war, Erleichterungen, ins­besondere die Unterbringung in Einzelzellen an­geordnet worden. Otto erklärte dagegen, er sei auch anfangs, als er mit Russen zusammen untergebracht

war, bevorzugt behandelt worden. Der Gesundheits- ' Otto und Badstieber ist gut. Maier er­

klärte, am Samstag nach seiner Vernehmung einen Nervenchok erlitten zu haben, so daß sein linker Arm bewegungslos sei. Er fühle sich matt und liege den ganzen Tag. Maier, der 52 Jahre alt ist, er­klärte, daß er früher niemals krank gewesen sei. Legationssekretär Dr. Schliep beantragte beim Untersuchungsrichter die sofortige ärztliche Unter­suchung Maiers und seine Ueberführung ins Kran­kenhaus, und es wurde Dr. Schliep zugesagt, daß Maier noch heute zu diesem Zweck ärztlich unter­sucht werden solle. Maier steht im Briefwechsel mit seiner Frau, die sich in Rutschenkowo befindet und hat auch von ihr einen Brief erhalten. Er bittet die deutsche Botschaft, sich seiner Frau anzunehmen. Badstieber und Otto haben von der Genehmigung des Briefwechsels mit ihren Angehörigen bisher keinen Gebrauch gemacht. Otto bittet, seinen Ange­hörigen mitzuteilen, daß er gesund ist. Badstieber bittet mitzuteilen, daß er vorläufig gut aufgehoben sei. Maier erhielt eine Geldunterstützung seitens der Botschaft, während Badstieber und Otto mit Geld genügend versehen sind. Diese beiden baten um Unterhaltungslektüre. Sämtliche Verhafteten bean­tragen die Bestellung eines Verteidigers. Die Be­amten der G. P. U. erklärten auf eine Frage Dr. Zchlieps, daß eine Entscheidung über den Termin und den Ort der Gerichtsverhandlung noch nicht ge­troffen sei.

zustand von

Parts, 3. April. DerJnkransigeant" veröffent­licht aus einer hier erscheinenden russischen Zeitung einen angeblichen Brief aus Moskau, der im Zu­sammenhang mit dec Verhaftung deutscher Inge­nieure von einem geheimnisvollen Zusammenwirken der deutschen und räterussischen Kriegsindustrie zu erzählen weiß.

Es wird die Patronenfabrik Zoon Lugansk (im Donezbecken) genannt. Dort sei nach der Revolution die Arbeit erst im Jahre 1924 wieder ausgenommen worden. Eine Militärkommission au.s Berlin habe die Lage geprüft und den Bolschewiken eine Reihe vondrakonischen Bedingungen" aufèrlegt, wonach der Direktionsausschuß zu gleichen Teilen aus Deutschen und Russen bestehen müsse. Mindestens 50 v. H. der hergestellten Patronen müssen den Deutschen überlassen werden. Die Deutschen hätten dann gewaltige mit steinernen Mauern umgebene Bauten errichtet. Vom September 1924 an seien die neuen Werkstätten in Betrieb gesetzt worden und 12 000 deutsche Arbeiter hätten sich mit Fami­lien und Gepäck in den für Jie erbauten kleinen Häusern eingerichtet. Weibliche Arbeitskräfte seien von den Deutschen mit Vorliebe verwandt worden.

Dann werden in dem Blatt auch noch Räuber­geschichten über die Herstellung von Flugzeugmoto­ren durch die Deutschen in Räterußland erzählt. Die Deutschen hätten den Russen überall Schmutz­konkurrenz gemacht. Zum Schluß wird noch be­hauptet, daß, während die Räteregierung alle Tage Unruhen infolge der Unzufriedenheit der Arbeiter zu fürchten habe, denen die Lage in den Werkstätten nicht entgehe, die deutschenKonzessionäre" die Reichswehr mit ausgezeichneten Patronen versor­gen, die auf Konto der Räteunion hergestellt würden.

Die ganze Darstellung sieht danach aus, als ob sie von hiesiger räterussischer Seite in die Welt ge­setzt worden wäre, um die Aufmerksamkeit der französischen Oeffentlichkeit von der Behandlung der deutschen Ingenieure im Donezbecken abzulen­ken. Fast die gesamte französische Presse hatte nämlich in diesem Fall Partei für Deutschland er­griffen, um die eigenen Landsleute vor der Unzu­verlässigkeit der Bolschewiken sogar gegenüber denen, die das russische Wirtschaftsleben wieder auf die Beine bringen möchten, zu warnen.

um politische Gründe. Albanien sei nämlich von Italien, das wiederum im Einvernehmen mit Bul­garien handle, bestimmt worden, aus seinem Gebiet Vorbereitungen zu einem gemeinsamen Vorgehen albanischer und mazedonischer Konribadschi gegen süd­slawisches Gebiet zuzulassen. Das Unternehmen soll« im Frühjahr durchgeführt werden. Achmed Zogu habe zu diesem Zweck von Mussolini zwei Millionen Lire erhalten; Italien haber ferner die Bildung eines G'roß-Albaniens zugesagt; viele bulgarische Komi- tadschi feien unter Führung des Generals Proto- gerow bereits in Albanien eingetroffen. Das Blatt weist gleichseitig hin auf die gegenwärtig« Reife bes Belgrader englischen Militävattachès, des Obersten Sperling, durch Albanien und Mazedonien in Be­gleitung von Beamten des albanischen Ministeriums des Aeußern. Da Oberst Sperling für die hungern­den albanischen Stämme 12 000 Napoleondor ge« spendet bat aeroinmen die Ausführungen der Poli-

trka den Anschein, als wäre der Attaché in die An­gelegenheit eingeweiht. In Südslawien verfolgt man den Fall mit nervösem Interesse, und auch die übrige Welt mag daraus sehen, wie sehr die Lage auf dem Balkan noch immer gefahrdrohend ist.

Bv»annte«s Steife hätt

-KvkegsgsvkM

Gibraltar. 3. April. kapitänleulnanl Daniel wurde vom Kriegsgericht als schuldig befunden, in vier Fällen, Indisziplin durch Kritik an dem Der-

SvauLverch und die Kevifton des Dawesplans

Das Thema der internationalen Schulden­regelung, das Poincarè in feiner letzten Wahl­rede in ziemlich unbestimmten Aeußerungen berührt hat, wird in der französischen Presse weiteraesponnen. DerMatin" übernimmt von dem Pariser Korrespondenten derNew Jork Times" den Entwurf einer internatlona- len Schuldenregelung, der angeblich von ameri­kanischen Sachverständigen ausgearbeitet wor­den ist, in Wirklichkeit aber ein Pariser Ge­wächs zu sein scheint. Die ganze Art und Weise, wie hier die Gedankengänge Poincarès weiter verfolgt werden, läßt noch deutlicher als die 1 Rede des Ministerpräsidenten selbst die Ten- ; denz der französischen Absicht erkennen. Man will in Frankreich durch diese Diskussion das : Problem der deutschen Entfchädigungsver- pflichtungen von der französischen Seite her aufrollen. Die französische Presse verbindet da­mit den Versuch, Deutschland aus seinerReserve hervorzulocken und, wenn es irgend geht, als Bundesgenossen zu gewinnen. Deutschlands Interesse spricht aber keineswegs für eine solche Kombination. Deshalb werden wir gut daran tun, uns möglichst wenig auf die von Paris aus begonnene Diskussion einzulassen.

Frankreich empfindet seine Kriegsschuld« Verpflichtung an England und die Bereinigten Staaten von Amerika als eine schwere Last. Trotz des Tilgungsabkommens, das zwischen Beranger und dem amerikanischen Schatzsekre­tär Mellon abgeschlossen worden ist, kann Frankreich mit seinen Gläubigern nicht ins 1 Reine kommen, weil Kammer und Senat die Ratifizierung des Abkommens verweigern. Poincarè aber muß in der Schuldenfrage rei­nen Tisch machen, wenn er zu einer endgültigen Stabilisierung der französischen Währung ge­langen will. Für Frankreich ist diese Seite des Problems die Hauptsache. Deutschland wird nur deshalb eingegliedert, weil man mit den verpfändeten Vermögenswerten des deutschen Schuldners Amerika und England abzufinden hofft. Dies ist auch der Kern des Planes, den derMartin" neuerdings veröfentlicht. Die Endsumme der deutschen Schuld soll auf 32 Milliarden festgesetzt und es soll die Hälfte da­von durch 11 Milliarden Eisenbahn- und 5 Milliarden Industrie-Obligationen flüssig ge­macht werden. Die zweite Hälfte soll Deutsch­land nach einem abgeänderten, Dawes-Plan in Jahresraten abzahlen. Mit den flüssig ge­machten 16 Milliarden sollen, wie es in dem Plan ausdrücklich heißt, die interalliierten Kriegsschulden abgedeckt werden. Das Ganze ist ebensowenig eine neue Entdeckung wie die unbestimmten Gedanken, die Poincarè ent­wickelt hat. Der ehemalige französische Minister Seydoux hat genau dieselben Gedankengänge vor kurzem in einem Zeitungsartikel entwickelt und es ist deshalb auch mehr als wahrschein­lich, daß er an der Veröffentlichung des Pariser Korrespondenten derNew Port Times" und an dem Abdruck des Artikels in demMatin" nicht ganz unbeteiligt ist.

Für Frankreich ist die Hauptfrage: Wie gewinne ich die finanzielle Hilfe Amerikas? Aus diesem Grunde läßt der französische Außenminister Briand es sich auch nicht ver­drießen, mit dem amerikanischen Staatssekre­tär Kellogg die Verhandlungen über den Ab­schluß eines allgemeinen Friedenspaktes fort­zusetzen. Wie aus seiner neuesten Note hervor­geht, hat er sich sogar dazu verstanden, bei der Aechtung jeder kriegerischen Handlung den Vor­behalt des Verteidigungskrieges in der ur­sprünglichen Form, fallen zu lassen, wenn er auch in seiner Note dabei bleibt, daß der Ver­zicht auf den Krieg nicht das Recht der Ver­teidigung ausschließen darf. Briand will auch von der Beschränkung des Friedenspaktes auf Frankreich und Amerika absehen und nach amerikanischem Wunsche die englische, die deutsche, die italienische und die japanische Re­gierung in die Behandlungen mit einbeziehen. Vom Standpunkt der Friedenssicherung ist dieser französisch-amerikanische Notenwechsel von recht zweifelhaftem Werte. Er wird wohl auch nach dieser Richtung ohne praktische Fol­gen bleiben. Aber er beweist doch, daß man in

Frankreich den größten Wert darauf legt, die wurde vom Kriegsgericht als schuldig befunden, in; Vereinigten Staaten bei guter Stimmung zu Indisziplin durch Kritik an dem Der-, galten. Denn man kann die amerikanische

Hallen seines Vorgesetzten, des Konteradmirals h

Collarb, gezeigt zu haben. Das Kriegsgericht enthob eben nicht entl ihren _ Uno mon

aus diesen Gründen Kapikânleutnant Daniel des braucht bei ter Regulierung der Änegsfchul- Kommandos des SchiffesEormorant" und erteilte den einen wohlwollenden Gläubiger. Die ihm einen strengen Verweis. Amerikaner find aber Geschäftsleute genug, um

----------- 'sich so leicht nicht einfanaen zu lassen. Sie ver­

ihm einen strengen Verweis.