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Äv. 80

Meusta«

de« 3. Ävev

1928

Das Ļttefte.

Der Präsident des Statistischen Relchsamles, Dr. Wagemann, wurde zum Relchswahlleiler er­nannt.

Die Untersuchung des Reichsbahafkandals Hal den Abschluß von Lieferverträgen aufgedeckt, die für die Reichsbahn erheblichen finanziellen Nachteil erbracht haben.

Der Berliner Spedilionsarbeiterstreik wird fortgesetzt.

Die polnisch-litauifche Konferenz in Königs- berg wurde gestern beendet. Sie hat drei Kommis­sionen gebildet, die die Einigungsverhandlungen fortsühren sollen.

^ Der polnische Abordnungsführer Minister des Aeußern, Zaleski, hak dem litauischen Abordnvngs- führer, Ministerpräsident Woldemaras eine Rote Mit dem Angebot eines polnisch-litauischen An- tzriffspakks zugehen lassen.

voSiische Vevabschiednnse« in NvenSen

M Berlin. 2. April. Dem Amtlichen Preußischen Pressedienst zufolge sind auf Grund des preußischen Gesetzes vom 31. Dezember 1922im Interesse der i Festigung der verfassungsmäßigen republikanischen Staatsform" folgende Beamte in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden: Die Vizepräsidenten von Redern in Gumbinnen, Schlössingk in Potsdam, Dr. von Keudell in Erfurt,

1 ©eilen lamp in Lüneburg, D r . Dyker- in Aurich, D r . Werner in Minden. Zu

âerunr^n der Laftât Brr ^RrSndff

Hn Zeitz, in Potsdam der Oberegierungsrat Dr. Mayer im Polizeipräsidium in Berlin, in Minden per Regierungsvizepräsident Dr von Krause von per Regierung in Oppeln, in Lüneburg der Ober- Degierungsrat Dr. Beermann vom Oberpäsidium in Hannover, in Aurich der Oberregierungsrat Dr. Meutert vom preußischen Ministerium des Innern, in Erfurt der Landrat Fischennich aus Stuhm. Gleichzeitig ist im Bereich der Justizverwaltung Oberstaatsanwalt Fracken pohl, Altona, auf Grund Wer Verordnung vom 26. Februar 1919 mit fofor- Wer Wirkung in den einstweiligen Ruhestand ver- Mtzt worden.'

GiVOsSMÄNNs WyWStt- karMdaiurr kn Vayevn

i München, 2. April. Wie die Landesparteileitung Mr Deutschen Volkspartei mitteilt, hat Reichsmiiii- lster des Aeußern, Dr. Stresemann, die ihm vom Landesparteiausschuß der Deutschen Vvlkspartei am gebotene Svitzenkandidatur für die Wahlkreise Merbayern-Srbwaben und Niederbayern-Oberpfalz |ppenommen. In dem Schreiben der Parteileitung M Dr. Stresemann komme zum Ausdruck, daß mit n ser Spitzenkandidatur der Auffassung entaegen- gerreten werden solle, als ob Nord und Süd Gegen-

seien, die unüberbrückbar wären. Es solle finm ' Wulich erscheinen, daß man sich ebenso innig mit Mu Reiche verbunden fühle, wie man dies von

leaem Deutschen bezüglich Bayerns voraussetze.

W« tteWietÄtanMbnten dev G. M V in Seifen

Michelstadt i. 0., 2. April. Die Sozialdemokra-

Partei in Hessen veranstaltete gestern in Michelstadt i. O einen außerordentlichen Parteitag, 0011 über 250 Delegierten besucht war. Nach den « .???ßem Beifall aufgenommenen Referaten Dr. Weiticheids über die politische Lage und Dr. Davids die sozialdemokratische Agrarpolitik genehmigte

-p^teitag die vorgeschlagene Kandidatenliste für bevorstehenden Reichstagswahlen, an deren W Staatspräsident a. D. Ulrich, Reichstagsab- s>,f/"eter Dr. David, Reichstagsabgeordneter Dr. .^"EDarmstadt, der frühere Reichstagsabgeord- â", Eckmann-Meßen, Frau Rudolf-Offenbach und Sti-i^^^astssekretär Thomas-Mainz stehen. Im ein° °" den Parteitag fand auf dem Marktplatz D^ Kundgebung statt, bei der Dr. Breitscheid, v^!°^Staatspräsident a. D. Ulrich und Der

m ^ftar des Innern Leuschner Ansprachen 6nmrt on, des Rathauses herab hielten. Am $Qrf<, 9 übend hatten in Verbindung mit dem famm-L 9 bereits 25 öffentliche Versammlungen, die gut besucht waren, stattgefunden.

Waldecks sanftem® an I VveuHett

tauih^e1:^^ Landesverlrelung nahm in ihrer mit 15 S h"",« den Anschlußverlrag mit Preußen â ^gen eine Stimme in zweiter Lesung an. WZaseevhvbutts »eaen die MaWrhen Autonomien wegen des ann.kV^ in Mülhausen

' angeblichen Komplotts der Hetinatrechtl«

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London, 2. April. Der Korrespondent des Daily Expreß" in Kairo Halle gestern ein Inter­view mit dem Ministerpräsidenten Rahas Pascha. Der Ministerpräsident betonte, daß Aegypken eine Verständigung mit Großbritannien zu erlangen wünsche. Er sei nicht nur der Ueberzeugung, daß ein solches Abkommen zu erreichen sei, sondern daß [ auch der Tag kommen werde, an dem das britische Volk die Wüttsche des ägyptischen Volkes verstehen werde. Aegypten fei niemals ein Teil des britischen Weltreiches gewesen und wolle es auch nicht werden; es wünsche mit Großbritannien auf der Basis freundschaftlicher Beziehungen, aber auf dem Fuße voller Gleichberechtigung zu leben. Die ägyptische Armee wäre stark genug, den Suezkanal allein zu verteidigen. Die Wiederaufnahme der englisch- ägyptischen Handelsverkragsverhandlungen werde ganz von der Haltung Großbritanniens abhängen. Die Verlragsverhandlunqen könnten allerdings nicht auf der alten Basis fortgesetzt werden. Für Aegypken komme, wie er schon oft betont habe, nur ein Ab­kommen auf der Basis voller Gleichberechtigung in Frage.

In einem Leitartikel dazu schreibtDaily Expreß": Wenn die ägyplische Regierung vollkom­men unabhängig das Recht, den Suezkanal mit ihren

gegen die Sicherheit des Staats ist heute endgültig abgeschlossen worden. Die Akten wurden nach Kolmar verbracht. Der Prozeß wird vor dem dor­tigen Schwurgericht für das Oberersaß am 30. April beginnen. Gegen neun Angeschuldigte ist das Ver- fahren eingestellt worden, weil sie an der sonder- bündlerischen Bewegung nur als Persönlichkeiten Zweiten Ranges teilgenommen hätten. Es handelt sich dabei in der Hauptsache um Handwerker, Ar- beiter und einen Eisenbahner.

Die Anklage gegen 22 andere Heimatrechtler wurde aufrecht erhalten, darunter auch ae- gen Persönlichkeiten die in Deutschland wohnen, gegen den Professor Joseph Schmidlin in Münster, gegen den Dr Ernst in Berlin, der als Redakteur, wohnhaft in Deutschland" aufgeführt wird, gegen Cäsar L e y in Freiburg im Breisgau Als flüchtig sind angegeben: der protestantische Pfarrer von Ernolsheim, August Hirtz, Emil Pinck aus Straßburg, der frühere Schuldirektor Charles Roos. Die übrigen Angeklagten sind: der Lehrer Eugen Würtz in Dorlisheim. der Kunst- maUr Henri Salven, tat Buchdrucker R^

Mn polnisch - Manisch«! «ichtansrissspa«?

Salem bietet Litauen einen LiichtansvtMvakt an

Königsberg. 2. April. Die polnisch-litauische Konferenz hak heute ihren Abschluß gefunden. Der polnische Delegationsführer, Minister des Aeußern Zaleski. hat dem litauischen Delegationsführer, Ministerpräsident Woldemaras, eine Note mit dem Angebot eines Nicht­

angriffspaktes zugehen lasten.

In dieser Not« heißt es u. a.: Die Klagen, die Sie gegen die polnische Regierung erheben, be­treffend das Vorhandensein von militärischen Organisationen der litauischen Emigranten in Polen und betreffend die Verbindung litauischer Terro­risten mit polnischen Behörden sind gleicherweise schlecht begründet und beruhen offensichtlich auf fal­schen Informationen. Um in Zukunft die litauische Regierung vor derartigen Informationen sicher zu stellen, kann ich nur Eure Exzellenz dazu einladen, einen Vertreter Litauens in Warschau zu beglau­bigen, damit er in der Lage sei, der litauischen Regierung genaue und zuverlässige Nachrichten über diese Angelegenheit zuzustellen. Was Ihren Vor­schlag betrifft, einen polnischen Angriff gegen Litauenwenig wahrscheinlich" zu machen, so er­laube ich mir, Sie daran zu erinnern, daß die pol­nische Regierung zu wiederholten Malen für ihre friedlichen Absichten gegenüber der Republik Litauen die Probe abgelegt hat'. Ich lenke auch die Aufmerk-

samkeit Euer Exzellenz auf die Tatsache, daß die polnische Regierung vor dem Bätkerbundsrat in aller Form erklärt hat, daß die Republik Polen die politische Unabhängigkeit und die territoriale Un- versshrtheit der Republik Litauen anerkennt und achten wird.

Ich kann Sie übrigens versichern, daß die pol­nische Regierung den Wunsch hegt, nicht nur jeden Angriff gegen Litauen unwahrscheinlich zu machen, sondern daß sie geneigt wär«, jeglichen beiderseitigen Angriff völlig unmöglich zu machen. Zu diesem Zwecke schlage ich Ihnen vor, unverzüglich einen Nichtangriffsvertrag zwischen Polen und Litauen abzuschließen.

Angesichts des Obigen erhebe ich kein« Einwen­dung daß die Frage der Sicherheit des litauischen Staates dem Programm unserer Konferenz einge­fügt werde.

(Der Bericht über die polnisch-litauische Kon­ferenz befindet sich auf der 2. Seite.)

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ReseSseGiev Kotenkvkes zwischen ^aico und London ÄesdvienS Sovdevunsen

£ o n b o n, 2. April. Sowohl von ägyptischer wie von britischer Seite werden im Augenblick offizielle Erklärungen über den genauen Inhalt der letzten ägypti­schen Antwort auf die britische Note, die Einsprüche gegen die Verabschiedung verschie­dener Gesetzesvorlagen eingelegt hatte, noch nicht abgegeben. Die bisher in London vor­liegenden Berichte lassen kaum noch einen Zweifel, daß die äyptische Note folgendes verlangt:

1. völlige Unabhängigkeit Aegyptens,

2. das Recht, den S u e z - K a n a l mit ägyptischem Militär und ohne jede Unter­stützung der britischen Armee und Flotte zu verteidigen, es sei denn, daß Aegypten diese Unterstützung verlange, und

Z. Aegypten als alliierten, mit Großbritannien gleichberechtigten Staal zu be­trachten.

eigenen Truppen zu verteidigen und eine unbedingte Gleichberechtigung mit Großbritannien als ein Alli­ierter außerhalb des britischen Reiche» fordert, so ist es klar, daß die Zeit für weitere Unentschlossen­heit vorbei ist. Dies ist eine Herausforderung, die unzweideutig beantwortet werden muß. Die Zeit ist jetzt gekommen, um Aegypten und die Welt wieder wissen zu lassen, daß Englands Sonderinkeressen und Sonderverantworllichkeiten in Aegypten von keiner britischen Regierung aufgegeben werden können.

*

Nach den englischen Blättermeldungen enthält die letzte ägyptische Note an die englische Regierung die gleichen Forderungen wie das Interview Nahas Paschas.

Die SsvvMche Stofe vov dem ensMMen ^obtaeii

London, 2. April. Das britische Kabinett hat sich heute in zweistündiger Sitzung mit der ägyptischen Antwortnote befaßt. In den der Regierung nahe­stehenden Kreisen wird die durch die Note geschaffene Lage zwar als ernst, aber keineswegs alarmierend bezeichnet. Es steht nur fest, daß die britische Regie­rung aus die Note antworten wird.

H a u ß in Straßburg, der frühere Lehrer Joseph R o s s é in Kolmar, der Journalist Paul Schall in Ruprechtsau, der Angestellte der Straßburger Mairie, Charles Heil, der Litograph Nenè Schlegel in Straßburg, der Konditor Henri R e i s a ch e r, der frühere Abb? Joseph Faß­hauer, Frau Agnes Eggemann, der Reisende Eugen Zadock in Riedisheim, der Redakteur Marcel Stürme! in Mülhausen, der Geometer Fritz Schweizer in Riedisheim, der Arzt Eugen R i ck l i n in Dammerkirch, der Kaufmann Eugen Kohler in Straßburg, der Geschäftsleiter Bau­mann in Straßburg.

Die Vertreter der Elsässischen katholischen Volks­partei des Wahlkreises Kolmar, die gestern zur Be­ratung zusammengetreten waren und von denen es geheißen hatte, daß einige unter ihnen die Kandi- datur des Heimatrechtlers Joseph Rossè gewisser- maßen parteiamtlich anerkennen wollten, tonnten sich über die Haltung chrer Partei bei den Wahlen nicht schlüssig morsten und haben für End« dieser Woche eine neue Versamlung anberaumt

Ztmeve Wandlung porncavès?

Auch die zweite Rede Poincarès nach der Auflösung der französischen Kammer war eine ausgesprochene Wahlrede. Die erste Rede in Bordeaux hatte für deutsche Ohren einen star­ken Mißklang. Sie war voll von Erinnerun­gen an den französischen Einbruch in das Ruhrgebiet und sie erweckte dadurch zunächst den Eindruck, als ob Poincarè die Absicht habe, sich dem französischen Dott als der Held jener Episode in empfehlende Erinnerung zu bringen. Bei näherem Zusehen stellte die Rede sich aber doch in etwas anderem Lichte dar. Sie sollte die Ruhraktion als eine angeblich nutzbringende Geldquelle für Frankreich nach­träglich rechtfertigen, während Poincarè sich für die Gegenwart grundsätzlich zur Verstän­digungspolitik bekannte. Man konnte also aus der Rede die Schlußfolgerung ziehen, daß Poincarè immer noch in seinem Ruhrwahn befangen ist und seine Politik von damals für durchaus richtig hätt, daß er aber doch die Notwendigkeit einsieht, gegenwärtig mildere Saiten aufzuziehen.

Seine zweite Rede in Carcastonne hätt sich von allen Anspielungen auf die Vergangen« heit fern. Sie enthält keine einzige Aeußerung, die deutsche Ohren beleidigen oder kränken könnte. Ob man darin einen großen Fort­schritt erblicken soll, ist allerdings etwas zwei­felhaft. Denn Poincarè hat diese seine zweite Wahlrede ebensowenig wie die erste für deutsche Ohren gesprochen, sondern lediglich

Ausführungen etwa in Deutschland wirken könnten. Bemerkenswerter sind deshalb die positiven Angaben der Rede über Finanz- und Wirtschaftsplâne internationaler Art, deren Verwirklichung Poincarè nahe vor Augen sieht und die nach den Versicherungen des Redners auch Deutschland recht nahe an­gehen. Poincarè spricht davon, daß möglicher- weise sehr bald geprüft werden muffe, wann die im Dawesplan vorgesehenen Eisenbahn- und Jndustrie-Oblgationen flüssig gemacht werden sollen und daß Frankreich zu einer Vereinbarung bereit ist, die auf dieser Grund­lage die interalliierten Kriegsschulden und die Entschadiaungsverpflichtungen Deutschland in der Form eines schnellen Tilgungsverfahrens regelt. Man könnte bei der Lektüre dieser Aei« len zunächst versucht sein, an eine innere Wandlung des französischen Ministerpräsiden­ten zu glauben, wird aber doch bei näherem Ueberlegen bald gewahr, daß zu einem solchen Glauben vorläufig kein Anlaß gegeben ist.

Zunächst sind die Gedanken, die Poincarè vorbrinqt, keineswegs neu. In der internatio­nalen Erörterung des Schuldenproblems spielt der Vorschlag einer Weltkonferenz, die die interalliierten Kriegsschulden und die Zah­lungsverpflichtungen Deutschlands in großem Zusammenhänge regeln soll, schon seit länge­rer Zeit eine Rolle. Er ist in Frankreich des­halb nicht unpopulär, weil die französische Re­gierung sehr große Schwierigkeiten mit der Regelung ihrer Kriegsschulden an Amerika hat und weil man diese Schwierigkeiten auf dem Umwege über eine internationale Konfe­renz zu überwinden hofft. In Amerika denkt man darüber bekanntlich vorläufig noch etwas anders. Man muß weiter in Betracht ziehen, daß der französische Ministerpräsident noch aus einem anderen innerpolitischen Grunde auf diesen Plan eingegangen ist. Die Stabili­sierung der französischen Währung hängt aufs engste mit der Regelung der internationalen Schulden zusammen, und weil Poincarè den französischen Wählern die völlige Gesundung der Landeswährung als die verlockende Folge seines Wahlsieges in Aussicht stellt, weist er auf die Notwendigkeit einer internationalen Finanzkonferenz hin. Ein Angebot an die Adresse Deutschlands liegt ihm dabei sicher sehr fern. Für seinen Zweck genügt es, wenn er sich der französischen Wählerschaft gegen­über nur in ganz allgemeinen Ausdrücken bewegt. Wir dagegen vermissen von unserem Standpunkte aus jede nähere Angabe über die Wege, die er einzuschlagen gedenkt. Wir sehen aber vor allen Dingen und dies ist das Ausschlaggebende, daß Poincarè Frankreichs Sicherheit und Anspruch auf Re­parationen zur Voraussetzung der internatio­nalen Regelung macht. Er gibt also das von ihm hartnäckig verteidigte Recht Frankreich-