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^^^VBEval Anzeiger Mr^^U^MOanau Giavt und Land

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grient täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertag«. / r»jug<pret«: Für den halben Monat IM. 1-, für den ganzen Monat IM. 2.- ohne Trägerlohn / Oinjelnummerio, Freitag IS, Aam^tM 12 R-Pfg. / Anzeigenpreis«! Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm »reite 8 lUpf*. im RrNametell von 68 mm »reite 23 R-Pfg. / Offerte »gebühr 50 R-Pfg.

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Ke. SS

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Das KeueKL.

Der Reichstag hat gestern bas Kriegsschäden- schlußgesetz in zweiter und dritter Lesung an­genommen.

3m Haushaltsausschuß des Reichstags setzte sich Reichsfinanzminisler Dr. Köhler mit den An­griffen auseinander, die in letzter Zeit gegen die Finanzpolitik der jetzigen Reichsregierung gerichtet

i wurden.

In einer Besprechung der Frakkionsführer wurde eine Einigung über die Durchführung des Rotprogramms erzielt.

halle heil, tag,

Auf einem Empfang des Berliner Verbandes der auswärtigen Presse hielt Dr. Stresemann eine BW Axt«, in bet er u.a. auch die bevorstehenden Wahlen

April 2944!

ur behandelte.

" In der gestrigen Sitzung der Vorbereitenden

Abrüstungskommission sprach sich eine Anzahl von Rednern gegen den russischen Abrüstungsantrag aus.

MssSauS Siasro in Genf

Allgemeine Ablehnung der russischen Vorschläge.

Milj

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Genf, 21. März. Der scharfe Ton, den der englische Delegierte Lord Eushendam gestern gegen« U: über den russischen Vorschlägen zur Wrüstungs- ni!-!- -frage anschlug, war auch für die Heutigen Verhand­elet > langen in der Abrüstungskommission charakteristisch. >bai) Bei der Fortsetzung der Aussprache über die russi- L f schen Vorschlag- ergriff zunächst der holländische

M Delegierte Rütgers das Wort, der aus seiner K~ Ablehnung ebensowenig einen Hehl machte wie DM 'gestern der Engländer. Die vollständige Ab- ----.Mrüstung würde heute die Staaten der Willkür e^ä^reuDtutionärer <~

etayrlicher >sic tßerhalb der

F gegen . , Der Holländer hält die. These

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: gerüstet werden

wegung richtet. . ,

»von Der vollständigen Abrüstung für falsch und gefährlich. . Recht eigenartig berührte es, als Rütgers davon sprach, durch eine vollständige Abrüstung würde das heutige Gle'chgewich' der Rüstungen gestört werden. An die völlige Ab­rüstung Deutschlands hat er in diesem Augen­blick sicher nicht gedacht.

Der Schwede Hennings, der dann zu Wort kam, lehnte die russischen Vorschläge gleich- falls ab. Er hält sie schon deshalb nicht für durchführbar, weil sie allein in den Rüstungen eine .Gefahr sehen, während es in Wirklichkeit zahl­reiche andere Konfliktsmöglichkeilen gebe.

i Nicht weniger deutlich als die übrigen Redner sehnte auch der amerikanische Vertreter Gibson, wen dem Litwinow eine Unterstützung der russischen Vorschläge erwartet hatte, ab. Er sagte rundheraus, deß seine Regierung kein Vertrauen zu den -russischen Vorschlägen habe. Dazu komme noch, daß sie eine völlige Vernichtung der bisher geleisteten Arbeiten in der Abrüstungsfrage bedeu­ten würden. Der Amerikaner verlangte, daß sich die Kdmmission jetzt nicht lange mit einer eingehenden hWrüfung der russschen Vorschläge- aufhalten soll. Es genüge festzustellen, daß sie nicht mit der aus« gearbeiteten Abrüstungskonvention übereinstimmten. QC M Nachdem sich noch der polnische Vertreter So- i.D l, wie es nicht anders zu erwarten war, gegen die Vorschläge Litwinows ausgesprochen hatte, mit wer Begründung, daß nicht nur die Abrüstung, son­dern vor allem die nationale Sicherheit grundlegende Vorbedingung zur Aufrechterhaltung des Friedens 126 «ei. wurden die Verhandlungen bis zum Nachmittag

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â «n der Nachmittagssitzuirg käme: die Vertreter Belgiens, Bulgariens, Jugoslawiens, Finnlands und Cubas zu Wort, die sich alle mehr oder M^iger deutlich für die Ablehnung der ruf« ^ ulchen Vorschläge aussprachen. Das Ergeb­nis der Debatte faßte der Berichterstatter, der Ariechifche Vertreter Politis, dahin zuiammen, h die bisherige Arbeitsbasis des vorbereiten- ven Abrüstungsausschusses nicht ändern wolle. Drese Aenderung müßte aber bei der Annahme des rufst« Wyen Entwurfes eintreten. Politls schlug trotzdem vor, die russischen Vorschläge zu prüfen und sie bei zweiten Lesung der Abrustungskonvention er« ja verhandeln. Ferner empfahl Politis der «owietregierung den Beitritt zum Völkerbund und oen Abschluß von Nichtangriffspakten mi* ihren « Nachbarstaaten, weil dadurch am besten » ssche Garantien zur Erhöhung der Sicherheit »eichaffen würden.

. ®'e Sitzung der vorbereitenden Abrüstungskom- wiifton am Donnerstag wird nun die bereits ange» IW'digte Entgegnung Litwinows auf die m Debatte vorgebrachte Kritik an den russischen Vp^lâgen bringen. Falls der Vorschlag des grie« W.Nen Delegierten, die russischen Vorschläge erst der zweiten Lesung weiter zu behan- angenommen werden sollte, so würde bedeuten, daß vor dem Spätherbst dieses ^hres kein weiterer ernstlicher Schritt auf dem lur Lösung des Abrüstungsproblems gntan >ro. Damit hätten dann die Gegner der Abrüstung zunächst einmal wieder Zeit, neue Widerstände «egen die Lösung des Problems aufzutürmen. Herr Vaul-Boncour kann also mit der Arbeit seiner Stell­vertreter in Genf zufrieden sein.

Anzeiger für^

Aomrersta«

de« 22. März

Eine Lawineuratafteophe

13 Nerrsone« vermißt

Salzburg, 21. März. Heute nachmittag wurde die Salzburger Gendarmerie von dem Schutzhaus der Naturfreunde in Kolm-Saigurn im Rauris-Tal verständigt, daß vier Ski­fahrer vollständig erschöpft und dem Tode nahe angekommen seien und nur mitteilen konn­ten, daß 13 ihrer Gefährten von einer Lawine in die Tiefe gerissen worden seien. Die tele­phonische Verständigung mit Kolm-Saigurn war infolge des herrschenden Föhns unmöglich. Es ist nur sehr wenig Hoffnung vorhanden, daß die Verunglückten lebend geborgen werden können, da ein so furchtbarer Föhn und Schneesturm herrscht, daß man kaum die Hand vor Augen sieht, ein Umstand, der es den Rettungsmannschaften schwer machen wird, in dem besonders lawinengefährdeten Gebiet überha pt vordringen zu können und den im Schnee Begrabenen noch rechtzeitig Hilfe zu bringen.

Ueber die Lawinenkatastrophe liegen folgende Meldungen nor;

Salzburg, 21. März. Eine Gesellschaft von 17 Naturfreunden aus Wen brach heute mittag von Zittelhaus am Sonnblick auf und wandte sich in östlicher Richtung über die Hohe Rissel. Beim so« genannten Neubau eines alten Goldbergbaues »er« füllen sie über ein Schneebett zu kommen, das abbrach und mit ihnen in die Tiefe fuhr. Vier Per- fönen wurden errettet, dreizehn werden vermißt. Oberstleutnant Dilgeri, der mit einem Gendarmerie- kurs am Naßfeld stationiert ist, machte sich mit den Teilnehmern des Kursus sofort auf, um zum Schauplatz des Unglücks zu gelangen und einen Auf­stieg zu versuchen. Ob dies möglich sein wird, ist fraglich, da ein außerordentlich starker Sturm weht. Die alpinen Rettungsstellen von Bad Gastein und Stadt Salzburg wurden sofort mobil gemacht. Die Namen der Verunglückten sind noch nicht bekannt.

Salzburg, 21. März. Nach den letzten Meldungen

Gebirgswanderung aufgehalten worden und hatten in der Nähe des Neubaues sich zusammengefunden, um zu beratschlagen, wohin sie sich wenden sollten. Sie standen dabei alle dicht massiert auf dem' Sleil-

Die DuechMveuns des M peoseamms gesichert

Berlin, 21. März (Privatinformation). Wie im Reichstag verlautet, haben die Führer der ehemaligen Regierungsparteien und der Opposition heute abend eine Besprechung ab­gehalten, in der die Schwierigkeiten besprochen wurden, die der parlamentarischen Durch­führung des Rotprogramms noch im Wege standen. In dieser Besprechung, in der von allen Seiten der Wille- zur fachlichen Arbeit gezeigt wurde, wurde eine Einigung über alle Fragen erzielt, so daß nach der Auffassung maßgebender Parlamentarier die ruhige Ab­wicklung der noch ausstehenden Aufgaben gesichert ist Namentlich in der Frage der Beamteneinstufung wurde eine Vereinbarung dahin getroffen, daß die Parteien ihre Wünsche zurückstellen, so daß die in dem Besoldungsgesetz und seinen Anmerkungen vor­gesehenen Verbesserungen durchgeführt werden, daß die Erledigung der Entschließungen des Reichstages aber einem späteren Zeitpunkt vorbehalten bleibt

Wahlen am 13. oder 26. Mai

Berlin, 21. März. Die Frage des Wahltermins ist in der heutigen Parteiführer- Besprechung noch nicht abschließend erörtert worden. Es besteht aber eine gewisse Fühlung­nahme darüber, daß die Einreichung der Wahllisten schon vor Auflösung des Reichstages erfolgt, damit evtl. der Wahltermln fchonaufden 13. Maigelegt werden kann, um noch vor den Sommerferien Zeit für Verhandlungen über eine Regierungsmehrheit und eine Regierungsbildung zu gewinnen. Als sicher aber ist anzunehmen, daß die Wahl spätestens am 20. Mai staktfinden wird.

Das badrsche Jenivum fiel» Mivth nicht mebv auf

Freiburg, 21. März. Der Landesausschuß des badischen Zentrums hat heute die Auf­stellung der Kandidaten zur Rsichstagswahl für den badischen Wahlkreis vorgenommen. Die Liste ent­hält 17 Namem An erster Stelle steht Reichsfinanz- minister Dr. Köhler, dann folgen Reichstagsabg. Diez-Radolfzell, Reichstagsabg. Ersing-Karlsruhe, Landtagsabg. Dr. Föhr-Freiburg, Reichstagsabg. Damm-Wagenschwend (Amt Mosbach), Reichstags­abg. Sonner-Karlsruhe, Reichstagsabg. Frau Clara Philipp-Karlsruhe, Landtagsabg. Bürgermeister Büchner-Mannheim, Landtagsabg. Duffner-Furt- wangen.

chluß, für dieses Mal von einer Auf -

tellung des Herrn Dr. Wirth abzu - e h e n. Dabei wurde allgemein betont, daß man eine Fähigkeiten und Verdienste anerkennt und der Wunsch ausgesprochen, daß diese im Rahmen des Zentrums wieder einmal in den Dienst des deut- 1 werden könnten. Wenn

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In dem offiziellen Parteibericht heißt es dann wie folgt: Eine Kandidatur des Herrn Dr. Wirth ist in der Vergangenheit innerhalb und außerhalb des Zentrums lebhaft erörtert worden. Die Gründe, warum eine Kandidatur Dr. Wirths lebhaft umstritten war, sind nicht nur in der Zen- trumspreffe, sondern auch außerhalb derselben weit­gehend erörtert worden. Sie sind auch der Gegen­stand einer eingehenden Aussprache innerhalb des Landesausschusses gewesen und führten zu dem Be-

eingehenden Aussprache innerhalb des Tuffes gewesen und führten zu dem Be»

1928

Stveiemmm übev die Mable«

Berlin, 21. März. Der Berliner Ver - Land der auswärtigen Presse, der die in Berlin vertretenen Zeitungen im Reich umfaßt, veranstaltete heute im Schöneberger Rathaus einen Empfangsabend, zu dem etwa 400 Gäste erschienen waren, darunter zahl­reiche Minister des Reichs und Preußens, Mit­glieder des Diplomatischen Korps und Spitzen der Behörden und der Wirtschaft. 3m Namen der Gastgeber begrüßten Chefredakteur Stein und der Verleger Konsul Dr. Klipp- g e n die Gäste.

Reichsaußenminister des Aeußern Dr. Stresemann dankte für die Worte der Begrüßung. Nach einleitenden Ausführungen, in denen er sich mit Einzelftagen der Presse befaßte, kam er auf die bevorstehenden Wah­len zu sprechen und führte hierüber aus. Wir stehen vor Neuwahlen, über deren Termin gestritten wird. Lassen Sie mich aber die An­regung aussprechen, daß wir alle dazu beitra­gen sollen, den Wahlkampf auf ein Minimum an Zeit zu beschr anten. Schließlich kommt es doch dahin, daß aus der vornehmen Art, mit der der Wahlkampf zuerst geführt wird, zum Schluß Demagogie und Parteihaß wird. Andre Völker benötigen nicht mehr als vierzehn Tage, um das Volk aufzu­klären. In der heutigen Zeit kommt den p o - litifchen Parteien eine ganz andere Be­deutung zu als früher. Ich möchte durchaus die Grenzen zwischen der Autorität des Staats und der Autorität der Parteien gewahrt wissen.

Hang. Durch die übergroße Belastung der Sch nee massen kam eine Lawine ins Rollen, die 15 von den 17 Tou­risten etwa 400 Meterin die Tiefe riß. Nur vier Touristen, die gang oben auf dem Hang standen, vermochten sich zu retten. Auch sie waren wohl durch die Schneemassen verschüttet worden, konnten sich aber mit großer Mühe wieder heraus­arbeiten. Sie trugen nur Hautabschürfungen davon. Bergführer aus Kolm-Saigurn, die sich sofort auf die Suche nach den Verschütteten machten, fanben etwa 400 Meter unterhalb der Absturzstelle ab­gebrochene Skistöcke, Skier und verschiedene andere Ausrüstungsstücke. Die Bergführer mußten jedoch nach fünfstündiger Arbeit die Suche nach den Ver­schütteten als aussichtslos aufgeben.

Salzburg, 21. März. Die 13 Vermißten, durch eine Lawine verschütteten Skifahrer sind durchweg âyer.Die Plamen,Ä Mesonen sind berests bekannt. Rettungsexpsditionen sind von Rauris, Böckstein und Bad Gastein abgegangen. Da sich die Bergungsarbeiten infolge des herrschenden Schneesturmes äußerst schwierig gestalten, dürften vor morgen keine näheren Nachrichten zu erwarten sein.

schen Parlaments gestellt man etwa aus den Beschlü

den Vorwurf abseiten wollte, es sei damit ein

del in der politischen Linie beabsichtigt, die das badische Zentrum seit der neuen Aera eingehalten hat, so würde das der Wahrheit widersprechen. Der Landesausschuß war einig und geschlossen in dem Ziele, die Fahne des Zentrums zum Siege zu füh­ren, einig und geschlossen in dem Willen, durch das Singe Land im Geiste der Wähler die politischen erarbeiten zu leisten und durch nichts sich darin stören zu lassen. Dab" war man getragen von dem Bewußtsein, welch hohe Güter dem Zentrum und seiner politischen Vernetung in Land und Reich anoertraut sind.

Verantwortlichkeit tn das Staatsleben einge­schaltet als früher. Und deshalb haben mir ein Interesse daran, zu verhindern, daß kapitalistischen Mächten ein über­mäßiger Einfluß auf die Gestal­tung des Reichstags eingeräumt wird. Deshalb wäre es durchaus eine dis- kufsionsfähige Idee, daß den Parteien nach der Stimmenzahl, die sie erhalten haben, die Wahlkosten ersetzt werden. Wir brau­chen auch eine ganz andere Mitwirkung der nicht berufsstSndig gebundenen Intelligenz in. unserm politischen Leben.

Nun lassen Sie mich zum Schluß noch das eine sagen: Es wäre töricht zu glauben, daß eine Partei Deutschland glücklich machen könnte. Ohne ein Zu­sammengehen von Parteien sönnen _ wir in Deutschland nicht regieren, und nie ist unsere heutige Zeit in den Augen der Welt weniger schön erschienen, als während der Zeit wochen­langer Verhandlungen über die Regierungs­bildung. Ohne Koalition ist sine Po - lik in Deutschland nichtmöglich. Die praktische Zusammenarbeit im Kabinett hm stets gezeigt, daß in Deutschland die Sachlich­keit zuletzt doch über alle Parteipolitik siegt. Ich habe den verschiedensten Kabinetten an­gehört und habe stets gefunden, daß die Mi­nister trotz ihrer Zugehörigkeit zu den ver­schiedenen Parteien und trotz der manchmal auseinandergehenden Ressortinteressen sich doch immer zusammenfanden in der Verantwort­lichkeit gegenüber Reich und Volk. Im Fe­bruar ging die Koalition auseinander, doch schon nach wenigen Tagen fand man sich nicht nur in der Koalition wieder zusammen, son­dern einigte sich darüber hinaus mit der Oppo­sition, um noch eine große Menge sachlicher Arbeit erst zu Ende zu bringen, ehe man an den Wahlkampf heranginge.

Lassen Sie uns hoffen, daß diese Einig­keit und diese Sachlichkeit über diejeni­gen den Sieg davonträgt, die glauben, daß nur eine Partei irgendwie das Gute für Deutschland bringen könne, und daß auch bei scharfem Kampf eines bleibt: die Hingabe an Volk und Vaterland, wie sie die Persönlichkeit des Reichspräsidenten uns zeigt. Ich habe die Empfindung, daß drei Elemente in dem Eindruck, den wir von dem Herrn Reichspräsidenten gewinnen, zusammenwirken: das ist einmal der Gedanke, daß hier ein Le­ben voller Pflichttreue vor dem einzelnen liegt. Es ist zweitens die Würde, die von dieser Persönlichkeit ausströmt, und das ist drittens der Gedanke, daß darin die Zukunft i liegt, daß sich das Gute des Alten mit dem Guten des Neuen so vereint- genläßt, umdasReichzu erhalten. Wenn wir diese Synthese unser politisches Le­ben durchdringen lassen, dann wird trotz Par­teikampf, trotz schwerer wirtschaftlicher Lage