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ütrtldetlN tâalitd mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben S wf-, fOr den ganzen Monat RM. 2.- ehne Trâgerlohn / Einzelnummer 10, Freitag 15, ââttaa R-Vfa. / Anzeigenpreise! Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 23 mm Stelle ^â im^ Lon « mm Stelle 25 R-Pfg. / Off.rteng.dühr so W9.

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Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teste ist Hanau. ' Sei mwerschuldete« Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferun­ober Nachlieferung oder auf Rückzahlung des Bezugspreises. / FürPlatzvorschrist u. Erscheinung-tage der Anzeige wird keine Gewähr gelelstet./Geschâstssteste: Hammerstr.S ^ Fernspr. Zv-a, rssr, S»5»

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1928

Das «enettr.

Di« Berliner Metallarbeiter haben den Schiedsspruch abgelehnt, die Unternehmer haben ihn angenommen.

ch Der Dölkerbundsrat hat gestern in einer Kundgebung Spanien und Brasilien zur Zurück­nahme ihrer Kündigung vom Völkerbund auf. gefordert.

â Der ungarisch-rumänische Optantenstreit wurde gestern im Völkerbundsrat behandelt. In­folge der widersprechenden Haltung der beiden Par- seien konnte keine Klärung erfolgen.

Die Wahabiten haben das Transjordanland | angegriffen.

Die sächsische Regierung hat chren Devoll- D mächtigten im Reichsrat angewiesen, dem preußi­schen Antrag aus Streichung des Panzerschiffes nicht beizutreten.

Die wahSabtten dreifett das Leansiordatsöand an

London, 8. März. Nachrichten aus Vasra besagen, daß die Feindseligkeiten der Wah­habiten gegen das Transjordanland nun begonnen haben. Kleine Abteilungen von ihnen haben dort einige Dörfer angegriffen und erobert. Die Meldung sagt weiter, daß in Soweit alle Schutzmaßnahmen gegen einen Angriff der Wahhabiten getroffen sind. Matrosen und Marinesoldaten sind von dem britischen Kreuzer Emerald gelandet worden und durch­ziehen die Straßen der Stadt. Vor den Toren und unweit der Grenze sind zehn Panzer­wagen, zehn Alngzeuge und eine Anzahl kraftwagen bereitgestellt worden.

Inzwischen gibt eine Meldung, die demDaily Telegraph" aus Dort Sudan zugeht, näheren Auf. schluß über di« Ursachen, welche die Einfälle der

Sachsen und dev Panzev- kVemev

Dresden, 8. März. Bei der heute fortgesetzten Etatsberatung im sächsischen Landtage erklärte sNinisterpräsident H e l b t in Beantwortung verschie. dener Fragen u. a., daß sich die sächsische Regie­rung im Reichsrat für das neue Panzerschiff ein- gesetzt habe, da es nicht ihre Aufgabe sei, der Rei^sregierung vermeidbare Schwierigkeiten zu machen und da die Ablehnung des Kreuzers weite Kreise der Wirtschaft geschädigt hätte. Der Minister­präsident führte weiter aus, daß die sächsische Regie- rung auf der Berliner Länderkonferenz zur Frage des einheitlichen Staatsaufbaues keine Stellung ge­nommen habe. Er habe auf der Konferenz betont, âß die Dezentralisierung in Großpreußen dazu führen wurde, daß die Errungenschaften der Län- der verkümmern müßten. Er habe vor jedem über« tr ebenen Zentralismus gewarnt, aber durchaus keinen «inseitigen partikularistischen Standpunkt ein* genommen. Er habe sich dabei in Uebereinstimmung Mildem weitaus größten Teil des sächsischen Volkes funden.

6 âfMmrs d. BamMen- MMVommMe

II Die demokratische Fraktion im Preußischen I Landtag beantragte eine Entschließung, die auf be­schleunigte Auslösung der Fainilièn-Fiüsikommisse hinwirkt. Es wird gefordert, daß ein bestimmter Endtermin für die Durchführung der Auflösung festgesetzt und die Umwandlung der Familien-Fidei- kommisse in Besitzungen, die praktisch auf eine Um* gehung des Auflösungsgesetzes hinaiuskommen kann, verhindert wird. Vor allem aber wird verlangt, daß die Gläubiger der Fideikommlßbesitzer ange­messener geschützt werden, zum mindesten dadurch, bah dem Besitzer ein freier und damit dem Zu­griff der Gläubiger unterliegender Anteil schon vor der Auflösung gewährt wird. Zurzeit bestehen in Preußen noch 980 Familienfideikommisse mit einem Gesamtareal von 1 760 000 Hektar, die noch auf Jahrzehnt« durch ein Sonderrecht als Latifundien erhalten bleiben.

RetttettbsmWve-ttattsiatt

Wahhabiten des Nedschd in das Gebiet des Irak herbeigeführt haben. Es handelt sich um wichtige Wasserbrunnen, die bei der Grenzbereinigung zwi- fchen dem Nedschd und dem Irak in dem Vertrag von 1926 nach der Auffassung Ibn Sauds als ge­meinsames Eigentum beider Staaten erklärt worden sein sollen, das daher von keiner Seite befestigt werden dürfte. Trotzdem hat die Regierung des Irak ein Fort um diese Brunnen gebaut, das dann von den Wahhabiten angegriffen und größtenteils zerstört worden ist. Darauf folgten nicht weniger

toten nicht wenig, als fünf Einfälle der britischen Flugzeuggeschwader in das Gebiet der Wahhabiten, wobei den Stäm­men viel Schaden zugefügt wurde, ohne daß es dem

Diese Vorgänge haben die ganze Bevölkerung im Innern der Halbinsel erregt und jetzt Ibn Saud genötigt, an die Spitze der Bewegung zu treten. Plan hofft hier jedoch, daß der König den Weg der Verhandlungen «insc^agen wird, ehe er es zu Feindseligkeiten in größerem Maße kommen laßt, und deufet die Nachricht, daß er beabsichtige, sich nach Mekka zu begeben, als ein günstiges Zeichen. Man glaubt, daß Ibn Saud sich in einer so tritt- schen Zeit nicht von seiner Hauptstadt Rijad in Nedschd fortbegeben würde, wenn er nicht beabsich­tigte, in Mekka, wo die Möglichkeiten hierfür ge­geben sind, Verhandlungen mit Großbritannien zu eröffnen.

M appeMert an Spanien

Von dem Notprogramm der Reichsregierung .. die Novelle zum Gesetz über die Rentenbniik kredit- . anstatt noch sehr umstritten. Es handelt sich bei die- |er Novelle bekanntlich darum, daß der Geschäfts, kreis der Rentenbankkreditanstalt durch die Zu- lassung kurzfristiger Personalkrcd^s erweitert wer- MBSg den soll. Die preußische Regierun. , d'e in der No- velle eine Aktion gegen die Preußenkasse er- blickt, wird gegen die Novelle stimmen. Aber auch noch einige andere Staaten, Darunter auch Bayern, I werden, wie dieDossische Zeitung'' wissen will, der 0^ Novelle die Zustimmung versagen. Das Blatt hält daher die Ablehnung der Novelle im Reichsrot für wahrscheinlich, was, wie das Blatt weiter ausführt, nicht ohne Einfluß auf das Schicksal dieser Vorlage und damit des ganzen Notprogramms wäre, da die- â - ja als einheitliches Ganzes behandelt werden soll. DerDAZ" zufolge sind Einigungsbestrebungen in dieser Frage im Gange.

ist

AttsefteitteMveiSittdev Bevttnev

Berlin, 8. März. In einer stark besuchten Der- sammlung haben heute die Angestellten des Ber- lmer Spedittonsgewerbes einstimmig beschlossen, morgen in den Streik zu treten. Die Veranlassung zu diesem Streik ist, wie wir von der Streikleitung erfahren, folgende: Im Spedttionsgewerbe wurde M M. Schlichtungsausschuß Groß-Berlin ein Schiedsspruch gefällt, der eine Erhöhung der Gehäl­ter um 3 bis 5 Prozent vorsah und den Angestell­ten eine Bindungsdauer bis 31. März 1929 aufer. legte Diesen Schiedsspruch haben die Angestellten abgelehnt, während die Arbeitgeber ihn angenom­men und die Derbindlichkeitserklärung bei Schlicht

nner Spedinonsgewei morgen in den Streik zu treten, zu diesem Streik ist, wie wir von

ter hatte die Parteien für den gestrigen Mittwoch Su einer Verhandlung eingeladen, die jedoch zu kei- ner Einigung führte. Nunmehr hat der Schlichter beteiligten Kreisen heute mitgeteilt, daß er die

Die beiden Mächte zur KüEebv i« de« VS»kevb««d att-se-ovdevi

Gens, 8. März. Die um 10.30 Uhr eröffnete Sitzung des Völkerbundsrates wurde mit einer feierlichen Erklärung des Ratspräsidenten Urrutia eingeleitet, in der er dem Rat davon Mitteilung machte, daß in der letzten Zeit der Wunsch nach einem HJieoereintrttt Brasiliens sich sehr stark fühlbar gemacht habe und daß er aus diesem kracht der wertvollen Mitarbeit, die diese beiden großen Rationen im Rat

Spaniens und

Grunde in Anbetracht der wertvollen-----------, ------,------ ,

geleistet haben, den Mitgliedern vorschlage, an beide Staaten einen vom Ratsprasidenten und sämtlichen Mitgliedern unterschriebenen Brief zu richten mit der Aufforderung, wieder in den Völkerbund zurückzukehren.

Diese Anregung wurde von allen Ratsmitglie« dern mit aufrichtiger Genugtuung begrüßt. Cham­berlain, Briand und Scialoja sprachen sich zustim­mend aus. Der chilenische Delegierte gab eine längere Erklärung ab, indem er mit besonderem Nachdruck den Wunsch der chilenischen Regierung nach der Rückkehr Brasiliens in den Völkerbund ausdrückte. Dr. Stresemann erklärte, daß gerade er es sehr schmerzlich empfunden habe, daß in dem Augenblick, in dem Deutschland in den Völkerbund eingetreten sei, die beiden großen Nationen, mit denen Deutschland in freundschaftlichen Beziehungen stände, ihre Mitarbeit im Völkerbund aufgegeben hätten. Deutschland werde es mit großer Freude

begrüßen, wenn Brasilien und Spanien in Zu- tunst ihre wertvolle Mitarbeit dem Völkerbund wieder widmen würden.

Perms de rrrveea feeni fish

Madrid, 9. März. Nach Beendigung des gestern abend abgehaltenen Ministerates erklärte Primo d e R i v e r a: Wir haben mit Genugtuung erfahren, daß der VölkerbunLsrat sich mit der Frage des Wiedereintretens Spaniens in den Völkerbund be* fchÖftigt hat. Wir haben zwar keine amtliche Mittei­lung darüber erhalten, freuen uns aber, daß Spa- nien als nützliches Mitglied des Völkerbundes an. gesehen wird.

Des trumanifch-mssaMOe Gesettfatz

Genf, 9. Mâr^ Der eigentliche Gegenstand der heutigen Sitzung des Rates war die Behandlung des ungarisch-rumänischen Optaatenkoafliktes. Dieser Streitfall, bei dem es sich um ungeheure Werte handelt, beschäftigt die beiden Länder schon seit der Friedenskon­ferenz von Trianon und ist in den letzten Jahren infolge des Währungsverfalls in Rumä­nien insofern zu einem fast unlösbaren Problem geworden, als zu den Entschädigungs­forderungen der ungarischen Optanten nun noch Aufwertungsaosprüche getreten sind. Der Konflikt ist mit der Zeit fast zu einer Art juristischer Theologie geworden und hat in Sach­verständigengutachten politischen Notenwechseln, Niederschriften der Gerichte und Berichten des Völkerbundes über diesen Fall sich eine umfangreiche eigene Literatur geschaffen. Die Diskussion, in der von beiden Parteien die gleichen Gesichtspunkte vorgebracht wurden, wie sie in dem Aall schon seit Jahren vorgetragen werden, hat heute noch nicht zu einer Verstän­digung geführt. Der Rat wird morgen vormittag die Beratung des Optantenstreites fort­setzen. Die Sitzung war um KZ Uhr zu Ende.

«lem geworden, als zu den Entschädigungs- noch Aufwertungsaafprüche getreten sind. Der

Dor vierzehn Tagen macht« Bukarest einen Gegenvorschlag, der von Ungarn als unannehmbar ertlârt wird, und zwar, wi« Graf Apponyi in der heutigen Ratssitzung ausführte, aus folgenden Gründen:

1. Di« Antwort Rumäniens ist in Form eines Ultimatums gehalten.

2. Verlangt Rumänien, daß Ungarn feinen Rechtsstandpunkt gang aufgeben soll.

3. Die von Rumänien angeboten« Entschädigung ist viel zu gering. Rumänien würde von den un­garischen Reparationsverpflichtungen den Betrag von 11 Millionen Goldfranken für ein Gebiet von 150 000 Hektar in Abzug bringen. Dem gegenüber beansprucht GM Apponyi, daß der Dölkerbundsrat des Verfahren fortsetzen solle. Er verlangte Die Er- Nennung von Ersatzrichtern für das gemischt«

Die Enb-^gnung Titulescu« auf Apponyis Aus­führungen war eine der hitzigsten Reden, die der rumänische Außenminister bisher am Ratstisch g«. Halten hat. Sie strotzte von Beleidigungen und Aus­drücken beißender Ironie. Tltulescu wiederholte, daß di« in der ungarischen Agrarreform enthaltenen Enteignungsbestinmningen sowohl für Rumänien als auch für die auf rumänischem Staatsgebiet ansässigen Ungarn Geltung besitzt. Eine Ausnahme- behandlung der Ungarn sei unmöglich. Am Schluß ließ er durchblicken, daß Rumänien weiter verhan­deln woll«, doch unter.Bedingungen, die man als äußerst ungünstig betrachten tonn. Der allgemeine Eindruck ist, daß sich der rumänisch-ungarische Dp* tantenftreit in einer Sackgasse befindet.

Chamberlain abgesagt werben «nutzte, um den Ratsmitgliedern Gelegenheit zu geben, in den ersten Nachmittagsstunden über den ungarischen Zwischen, fall und di« noch unerledigten Punkt« des Ratspro­gramms sich miteinander zu unterhalten. Auch die vorgesehene Zusammenkunft der Außenminister Briand, Chamberlain and Str« je maan mußt« auf Freitag verschoben werben.

Ihn ^5 Uhr wurde das Rebeturnier Apponyi- Titulescu fortgesetzt und dauerte geschlagen«

kerbund die

Staaten, y Nationen &

Sleichyeit zwischen großen und kleinen schen den besiegten und unbesiegten stellen tonne. Er gab zu verstehen, daß

die Rechtssicherheit der besnegten Staaten nur äußerst schwankend sei. Nachdem er feine Forde­rung, Ersatzrichter ernennen

wahrscheinlich zum letztenmal von diesem sprechen werde.

Titulescu, her sich während Apponyi, Rebe durch Zwischenrufe bemerkbar gemacht hatte, ging

Apponyi an seine Vergangenheit zu erinnern. Titulescu lehnte ein GchiedL-gerichl ab. Er sprach «in ablehnendes Urteil über den Völkerbunds- rat, der nicht imstande wäre, die Durchführung feines Entscheides zu sichern. Damit schloß die zweite dem Optanienftreit gewidmete Ratssitzung. Morgen vor- mittag geht es weiter. Nach der öffentlichen Sitzung zogen sich die Ratsmitglieder zu einer Aussprache zurück, in ber die Frage einer Erweiterung der Autorität des Rats Präsidenten behandelt wurde.

Dr. Stresma n n Hatt« auch Gelegenheit, mit Briand über die Regelung schwebender Angelegen­heiten des Saargebietes zu sprechen. Von fron- zösischer Seite wirb morgen ein Kandidat oorge-

konnte. Die anwesende Saardelsgation hat auf die ernsten Folgen aufmerksam gemacht, die sich aus der Ernennung dieses französischen Kandidat«» er­geben tomtkn.

Tttuleseu über die HtMfé- «nsavistbe« Beziehungen

Genf, 8. März. Titulescu sprach sich gegenüber einem italienischen Journalisten folgendermaßen über die politische Lage in Osteuropa aus;

Es ist uns sehr angenehm, daß die Beziehungen zwischen Italien und Ungarn nur gute sind. Da- durch erleichtert es uns die Situation. Ein Italien« freundliches Ungarn beunruhigt uns viel weniger, als ein gänzlich isoliertes. Ich hoffe auch, daß sich die Beziehungen zwischen Südslawien und Ungarn besser gestalten werden, und ich war-in der letzten Zeit bemüht, eine Verständigung zwischen den bei- den Ländern zu vermitteln. Ich gebe der Belgrader Regierung den Rat, die Verträge von Nettuno doch endlich zu ratifizieren."

Zur ungarischen Waffenschmuagel« a f f â r « äußerste sich Titulescu in folgender W«ise: Dieser Vorfall berührt Italien nicht. Ich habe mich als Wortführer der Kleinen Entente absichtlich darauf beschränkt, dem ganzen Fall eine allgemeine Bedeutung zu geben und die Aufmerksamkeit des Rates darauf zu richten, daß das Nachforschungsrecht eine Kräftigung erhallen soll. Wie ich glaube, wird der Rat in dieser wich, tigen Frage noch im Laufe der Woche eine Ent- scheLung sâllen.

Die Volksvavtei zu bett

Frankfurt a. M 8. März. Die Wahlkreisleitung der Deutschen Volkspartei schreibt uns: Der Wahl- kreisvorstand der Deutschen Volkspartei im Wahl­kreis Hessen-Nassau hat die Entwicklung der Son- derbestrebungen gewisser Kreise der Landwirtschaft in der Provinz Hessen-Nassau bereits seit Monaten gesehen, mit Aufmerksamkeit verfolgt und von sich aus alles getan, um diesen im eigensten Interesse der Landwirtschaft außerordentlich bedauerlichen und bedenklichen Schrill zu verhindern. Der Wahl- kreisvorstand ist der Auffassung, daß eine zielbe- wußte und energische Führung durch Herrn Hepp diese unheilvolle Absplitterung verhindert hatte. Die Wahlkreisleitung nmß jedoch auf Grund be­glaubigter Mitteilungen über die entscheidenden Sitzungen der nassauischen Bauernschaft ftststellen, daß Herr Hepp entgegen seinen wiederholten Er­klärungen diese Sonderbestrebungen in allen Pha­sen der Entwicklung nur nicht verhindert, sondern bewußt gefördert hat. Herr Hepp hat allerdings die letzten Konsequenzen aus seinen lange zuruckreichen, den Bestrebungen erst gezogen, als er sich endgültig ein Mandat an mähbarer Stelle der Christlich­nationalen Bauernpartei gesichert hatte. u-ie Par­teileitung durfte bilbgetneije erwarten, haß Hepp Hepp ein größeres Maß innerer Zugehörigkeit und Treue der Deutschen Volkspartei gegenüber auf.

Treue der Deutschen Volkspartei gegenüber auf- bringen würde, die das stärkste Fundament seines politischen Aufstiegs und das Rückgrad seiner Stel- luna als Präsident des ReichslMbundes war. Dl«, sen bedauerlichen Tatbeständen gegenüber begrüßt die Wahlkreisleitung um so aufrichtiger die Haltung der Kurhessischen Bauernschaft, die diese ^^^ bestrebungen abgelehnt hat und nach wie

Der u nsarrsch-rumâ nische Optanienftreit bean­sprucht den Rat in solchem Maße, daß die für heute _ ... ------ mittag an Gesetzte Besprechung 6tre(emanu- bestrebungen abgelehnt hat

Sonder-

vor