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W 202. ^abiwme

ÄanaueMzeiger

E^UGeneral Änzriger fâg^r Wmtmi Stadt und Land

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9. Sauna«

1928

Die Neweguns MV Gvneuerurss des Aeiches

Svündung eines Bundes rnv Belchserneuevuns SovS mH dem Siveßt über Einzel-vasen und mit dev Bielvegievevei - BetchSkanrIev a. D. Dv. Luther Boviiheudev

Berlin. 7. 3an. 3n der Berliner 3nbuffrie- nd Handelskammer hat sich heute ein B u n b 3 u r irneuerung des Reiche» konstituiert, der ch ble Aufgabe stellt, Mitarbeit an der Befeifigung er starken inneren Reibungen zu leisten, unter men nicht nur das Verhältnis zwischen dem Reich nb den Ländern, fonbern unser ganzes öffentliche» eben in Deutschland leibet Der Zusammenschluß (folgt unter Ausscheidung jeder parteipolitischen iidjtung ober berufssländtschen Einstellung. Al» lorsiheuder ist Reichskanzler a. D. D r. Cutler ewählt. Der Bunb Hai einen Ausruf erfassen, er bie Unterschriften von etwa 200 pcrsönlichkelten us allen Teilen des Reiche» trägt.

Die Bestrebungen zur Vereinfachung der öffent« chcn Verwaltung und zur rationellen Ausgestaltung er Beziehungen zwischen Reichsregierung und Lau­ern haben durch die oben gemeldete Gründung Iner neuen Organisation einen starken Antrieb und Ine wertvolle Unterstützung erhalten. Der Bund zur rnouerung des Reiches bat einen Ausruf erlassen und amit das außerordentlich wichtige Thema der Ber« laUungsreform ganz unabhängig von den bevor- «henden Beratungen des Reichs mit den Ländern Ur öffentlichen Debatte gestellt und zu einer Frage ftlner Mitarbeit für jeden Dtaatsbu

rger gemacht.

r« ist dies sicher mit Absicht gerade im gegenmärti»

ns eine große Reihe bedeutsamer Persönlichkeiten, inbern auch auf alle Erwerbs- und Berufsschichten

meister von Magdeburg, Belms, und dem Ober­bürgermeister von Duisburg, Jarres, steht der frü- Here Hannoversche Stadtdirektor Tramm. Auch dies ein Beweis dafür, daß die Städte mit Entschiedenheit für eine Verwaltungsreform zugunsten des Reiches eintreten.

Der Bund zur Erneuerung des Reiches hat, wie gesagt, noch kein bestimmtes praktisches Programm. Aber er hat doch schon Richtlinien ausgestellt, die auf ein bestimmtes Ziel weisen. Das Reich soll in allen für die Volksgesamtheit wichtigen Fragen die Entscheidung haben und neben der Führung in der Außenpolitik, der Pflege des Rechtes und den Ober­befehl über die Wehrmacht, die Finanzhoheit und die ausschlaggebende Stimme in allen Winschafts» fragen besitzen. Außerdem ist kennzeichnend, daß der frühere Reichskanzler Dr. Luther den Vorsitz des Bundes erst übernommen hat, nachdem er in »er Gründungsversammlung erklärt hatt,, er sehe die Kernfrage jeder Erneuerung des Reiches baut, das unorganische Nebeneinander der Zentral»ewalten des Reiches und Preußens durch eine andere Gestal­tung zu überwinden Auch dieser von dem Bunde anerkannte Grundsatz weist auf ein bestimmtes Ziel: auf die Verschmelzung der preußlmjen mit der Reichsverwaltung, in welcher Form es immer sei. Wenn der Bund hält, was er verspricht, so kann er sich um die rage der Berwastungsrelarm ble nun

Der Bund erläßt folgenden

auf dieser Grundlage durchführbare Vereinfachung der gesamten Verwaltung ermöglicht wesentliche Er­sparnisse in den Ausgaben der öffentlichen Hand und damit eine Senkung der unerträglichen Steuern. Aber ihr wirtschaftlicher Erfolg wirkt sich weit stärker noch in der Verringerung überflüssiger Arbeit aus, die heute auf der gesamten Wirtschaft lastet.

Es bedarf umfassender Vorarbeiten, um einen sicheren Weg zur Beseitigung der anerkannten Miß­stände zu finden. Aber Eile tut not! Es Ist des deutschen Volkes nicht würdig, zu warten und die Hände In den Schoß zu legen, bis eines Tages die Vormundschaft seiner Gläubiger an die Tür pocht. Darum rufen wir den Regierungen des Reiches und der Länder zu: Ans Werk! Laßt kraftvoll weiter­wirken, was Ihr begonnen habt! Fort mit dem Streit über Einzelfragenl Stellt die Einheit des Reiches voranI Sucht die neue Form für das alte Reich, gebt dem Volk Hoffnung für sein schweres Ringenl

Wegbereiter dieses Ziel«» zu sein, ist die Auf­gab aller Männer und Frauen, Mt für sich die Pflicht der Mitarbeit am Staate besahen. Unter ihnen soll sich ein Bund schließen zur Erneuerung des Reiche». Ueberall Im deutschen Volk muß der von Streit

und sind sicher, daß er in seiner Ziel­setzung auf die Zustimmung aller derer wird rechnen können, die in der Behebung offensichtlicher Mißstände und UnManglichkeiten in der organischen Entwicklung einer in der Stunde der Not geschaffenen und daher notwendig mit star­ken Mängeln behafteten Devfaffmig eine dringliche Pflicht anerkennen

In derKreuzzertung", in der das abwartende Moment besoaders deutlich in Erscheinung tritt heißt es: Die deutschirationale Parteileitung dürfte im Laufe des Januar von sich aus zu dieser Neu­gründung Stellung nei>men. Sie wird zu prüfen haben, inwieweit bk Bestrebungen des Bunde» mit ihrem Programm für Verfassung- und Berwal- timigsrefann in Einklang zu bringen sind.

DieDAZ" weist darauf hin, daß die Liste der Unterzeichner Nomen aus allen Barteitag ern ent­hält, von denen man voraussehen könne, daß sie

über die Frage der Reichsreslmu jchr verschieden denken. Um so bemerkenswerter sei der in Deutsch­land ungewohnte Vorgang, daß Leute der verschie­densten Anschauungen sich zusaimnenfmden, um in praktischer Arbeit den Weg zu gemeinsamer Lösung zu finden.

einer In

au" wird ausg «führt: :erf(fristen lehrt, tyabcn

Wie ein Blick auf die Unterschriften lehrt, izaben die Männer, die sich zu dem Aufruf be-kennnen,

»als Persönlichkeiten unter, zeichnet. Dadurch 8 in einer Konferenz des Bundes dargelcot imirtbe, zum Ausdruck kommen, daß die Persönlich seit allein in die Wagschal« gelegt wird, nicht aber

die Verbände, denen

Wagschal« gelegt wird, nicht aber eil die betreffenden angehören ober

und zimmern.

Gllede-

!ß deutschen Volkes stützt.

Der Bund zur Erneuerung des Reiches ist aus srlchiedencn Strömungen erwachsen, die sich all» iäylich angenähert uno schließlich xufammengefun- :n haben Schon aus diesem Werdegang läßt ifgern, daß der Bund keine einheitliche Auffass > Bezug auf die Neugestaltung des Reiches vertritt, atsnäilich sinken sich in dieser Gemeinschaft Män- er, die den Einheitsstaat mit allen Konsequenzen ubern, neben Männern, die Anhänger eines ge- indtn Föderalismus find. Es ist deshalb auch nicht 1 verwundern, baß der Aufruf des Bundes keine isten programmatischen Forocrungen ausstellt und une bestimmten Reformoorschläae macht. Die leberjeßung eines allgemeinen Gedankens Bor- rachlstellung des Reiches in allen für die Volks- esanuhest wichtigen Fragen In die praktische Sittlichkeit soll erst noch gefunden werden, und war im gegenseitigen Ausgleich ber oerfdylebenen lussassungen, die In dem Bunde vertreten sind. Zu Mem Zweck ist ein Arbeitsausschuß gebildet wor- en, der unter dem Vorsitz de» früheren Reich-tanz» kr» Dr. Luther sofort fein« Tätigkeit beginnen soll "<b der In kurzer Z«!I 0 weit zu sein hofft, daß r einen leftumrlffcnen Plan für den organifatori- chen Neubau der Retchoverwaltimg ausstrllen kann.

iig gi der Bund zur Erneuei

ajafi, die sich Hn wichtiges Ziel gesetzt hat Ob sie 'kk» Ziel bald, ob sie es überhaupt erreichen wird, üht beute noch k«in«»w,g» fest. Trotzdem oerbUnt löelfcüoe die größte Belichtung. Es ist ganz sicher wn erlyebtldyer Bedeutung, wenn sich 200 Männer iu# allen Schichten und aus allen volitlschcn Lagern

»kutschen Volke» zusammenflnven und der An- Ausdruck geben, daß ber bisherige, auch von >n» wiederholt kritisierte 3 u ft a n b desBeoen« inb Vurcheinand « rr, gi«r « n » von kich und Ländern nicht weiter auf- Br t e r b a 11« n merben kann imb daß etwa« L* **** ^"^ vor allen Dingen «Imas wirlichafl-

Tragbar«, an feine Stelle gesetzt werben muß j Mn "Uch nicht ohne Folge bleiben, wenn sich " k 'IP wl* der beulfd)iiatlonale abgeorbnele »nn ber Olten mit den Sozialdemokraten No«ke und neim» und dem Demokraten Petersen in der For- terung zusammenfindet, daß der R»ich»reg!erung Mit mehr als bi»h,r eine Vormachtstellung gegen- r Andern eingeräumt nxrbm muß Ihre zmipibedeutung erhält die Kundgebung freilich ba- itu^ .^ f|r von allen Zweigen der deutschen getragen wird Die Industri« ist durch ^nen Mann wie Dr Bögler oettreien, die Rank- durch 3afob Gvtdichnttdt, die Schiffahrt durch «k . no, der Handel durch den BHHjetagoabn«- «."'. " ^lnnfb- da» Handwerk durch Harry Plate, " ^"dmittschast durch den Ad«ordn«t»n Hepp, 'n Brdflbenteii des Landbund««, usw Die me- 'mmen sind nicht bl« einzigen ihre» Wirtschaft»- '^", sie sind auch nicht a(» Vertreter t.ner be« ^"'^n ?et^idyt, sondern nur al» Persönlichkeiten

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. Y«u w'« mpiHHi viMiimf ^t)!fam t!|d)d|t, "f " ja auch aus früheren Kundgebungen schon qnm geworden ist, eine Rattonalillerata brr «rwallung,artit fordert, mell st, darin eine not- 1k l* Borauejeßung für den wistschaltttch«» Be- wnb Dnutldilanb» erblickt. Beben dem Oberbürmr«

Anfvu-r

Im harten Ringen müht sich das deutsche Volk um den Ausstieg au» der Tiefe seines Sturze». Schwer drücken di« Lasten des unglücklichen Kriege» und des Versailler Diktat». Nur äußerste Kraft­anspannung gewinnt der Nation Ihre Stellung im Kreise der Völker zurück. Wer e« fehlt an dem uner­läßlichen Fundament für jeden Aufstieg an der Inneren Einigkeit. Die Oeffentlichkeit widerhallt vom Streit der Länder mit dem Reich über Fragen der Verwaltung und Staatsmacht. Kämpfe um die Zu­ständigkeit verzehren ein Uebermaß von Ardeit»trast.

Au» geschichtlichem Werden erwuchsen Ausgaben des Reiche», für die In Sturmsahren eine otr« sussungsmäßige Formung nicht gelingen konnte. An dieser Störung gesunden Wachstum» krankt unsere Zeit. Der heiße Wille, endlich die volle Einheit de» Reiche» zu schaffen, begegnet besorgter Abwehr, bi# gesunde Eigenart vor vermeintlicher Zerstörung schützen will. Diesen Streit gilt es zu enden!

Al» Ergebni» der öffentlichen Erörterung steht heute fest, daß wirkliche Beilegung de» Kampfe» nur In umfassender Lösung zu finden ist Die Last der Ausgaben droht, gebrechliche Teile de» Reiche- gebäude» zu erdrücken. Durch eine klare Abgrenzung der strittigen Belange und durch organ^d)« Gliede­rung der Verwaltung ist daher eine Erneue­rung deo Reiche» herbeizusllhren, ble heute al» geschichtliche Forderung vor un» steht. In der Stunde der Gefahr kann «» keine andere Losung geben alt Stärkung bet Reiche». Dem R«ich muß In allen für die Dolk»gesamlhelt wichtigen Fragen Ne Entscheidung zu stehen. Neben der Führung in der Außenpolitik, der Pflege bet Recht» und dem Oberbefehl über ble Wehrmacht gebührt ihm die Flnanzhohelt und die Reg»lung aller Fragen, die für Mt deutsche Wirtschastsbilanz von Bedeutung

da» alte Reich gebaut hat, entschlossen In den Dienst de» Ganzen stellen. In einem Reich, da» bis Vor­machtstellung für sich allein in Anspruch nimmt, kann auch bodenständig» Eigenart zum S«g«n Deutschland« sich neu bewähren.

Dieser Festigung der R«tch»gewalt muß eine hohe Selbstverantwartlichkelt entsprechen, mit der die Glieder de» Reiche» ble ihnen zufaltenden Auf­gaben erledigen. So «rschließ» sich dem einzelnen Staatsbürger wieder mehr alt bisher die Möglich­keit, feine Kräfte und Fähigkeiten an der Lösung öffentlicher Aufgaben auch außerhalb der Reichs­hauptstadt fruchtbar einzuseßen. Daneben wird die Erhaltung und bewußte Pflege der Stätten alter deutscher Kultur verhindern, daß ein Uebermaß von Zentralisation zu einer Verödung der übrigen Ge­biete de» Reiche, führt.

Tritt so an Stelle von Kampf und Reibungen Klarheit und Einigkeit, dann merben für deutsche Gesamtausgaben politische Kräst, frei, bi« heute im Innern gebunden sind und aufgezehrt werden. Die

die Berufe, die sie vertreten.

DieÄernwiij-a" bedauert, daß die sehr allge­meinen Grundsätze des Bundes, die an sich nichts Neues barfteUten, nicht näher konkretisiert worden seien, wett, wie Dr. Luther betonte, erdie Arbeit nicht von Domlyerein dadurch gefährden wolle, baß er sich selber zu konkret ausdrücke".

Auch dieBoll. Zig." betont, daß für die kon­krete Arbeit der Bund noch nicht gerüstet sei und die Männer, die in ihm

1. Das große Werk kann ernt sie sich zweck voll ein- ordnen, wird man st« gern erfassen.

Aähnlich äußert sich dasB. T.": Wenn der Bund wirklich den deutschen Einheitsstaat amftrebt, so verdient er gewiß jede Unterstützung. Sollte er aber etwa nur die Diskrepanz zwischen dem Reich und Preußen zmingunsten Preußens lösen wollen, dann müsse er aus politischen Gründen scharf be- kämpft werden.

Das ChristUche Gewerkschaftsblatt »Der Deutidye nennt den Bund eine in großen Linien ausgerüs­tete Fassade, lsinter der er das Haus zu bauen habe. Sachlicher Mitarbett sollte man sich vorerst nicht vensagen.

Am wenigsten gut kommt die Neugründung im Vorwärts" weg, der in der Uebeftchrtst sagt: Eine Vereinsmeierei mehr" und auf di« Wider­sprüche Mnmetft, von denen die «mortreidyen* Aus­führungen des ehemaligen schwarzmreiß-roten Roichskanzlera strömten.

.^ardorffü Bekovmvsvkcklâge

Vochum, s. Jan. In Bochum sprach ber vo!ko- parteilich« Reichs lug rubaeordnete von Rardorff über bas ThemaRe>ch»versafsung". Bon Kardarff be­handelt Fragen der Berfaffung und Wahlr«jorm Dii Reich»tag»waklptriod« sei mit vier Fahren viel xu kurz, e« ampsiehlt sich eine Verlängerung aus 0 Bahre. Der Reta> »Präsident müsse mehr als bisher das Rrcht in die Hand zu nelzmeu, den Reichskanz­ler imd ble Minister iiwft zu ernennen. Es f«i zu überlegen, ob nicht die Regierung auf Uue be­stimmt« Zrit ««wählt »erden könne oder ob sie nicht nur bei der Venttung de» Haushalte» gestürzt wer­den mürb«. Rardorff stellt« baun feine bekannt« »Forderung auf Stärkung der Stellung de» Reiche- sumnzminister».

Die Bmmunltäl der Volksvertreter Id ein Pri­vileg da» In einem d«mvkmttfch«n Staat nicht nehr bestehen dürfe E» wäre ein groß»» Fortschritt, nxnn her Retcheprästdent gleichzeitig zum prei- ßischen Skutt.pi chdenten ernannt wurde. Einzig und allein durch diel, 'tterschnielzuna könne der EinM-i '»float vorgearbeltet werden HinüGltich der Berfalhmgwlorm Hult der Redner di« Bestimmung Kr lutsch, daß eine Amderuug nur mit *nxi Drittel thrhett herbelgeführt merben könne. Er halt» eine Beil-ili-iiur-mberung dann für nötig, wenn sie in zwei auftmondersotäeuben Reich«tag»sttzung«n mit einfacher Mehrheit »«schlossen werde.

Bede de» rrei<dsavbeii«mInMevB De. Braun»

rang zusammenschlleßt nach dem Worte des Frei­herrn vom Stein:3dy habe nur ein Vaterland, das heißt Deutschland!"

Aus d. GvündunsSvevsammIuns

Berlin, 7. Januar. In der Grün-dungsverfaurm- liung bes Bunde» zur Erneuerung des Reiche», die von annähernd der Hälfte der über gcmz Dsutsch-

la nid verbreiteten Ausrufer unterzeichnet war, wurde der frühere Reichskanzler Dr. Hans Luther ein« uther

stimmig zum Vorsitzenden gewählt.

saßt« Me Aufgabe bet Bunde» dai-tn zusammen, der Bund woll, der Vevanttvartv

weder txr n Parteien ichliche Dor- |e der Wirt»

Regi<ning»träst« noc irgendwie »ergreifen,

ld)oft sei nne stark« Entlastung notwendig, um die Anoßchrtätigtett yi erhöhen. Bei der ßanixuirtfdyaft

bedürf, es einet ixfonbert betmihten Hondstn», um ben d,-uftchen Dinfuhi-bedorf hera-zuseß»

alelchzeMg un» bl« Nohrungwnitteifreihett .

fd)offen, AU«» Met Jet notivendig, auch gerade im th* reffe der Lebenshaltung und loztmen Brirsu- ung der breiten Beuotferung»schuhk-n. Deshalb «r- [trebf ber Bund bei feiner Arbeit ebenso mit bi« Beteiligung der Wirftä>iftsftihrer auch bi« Be- teittaung der 9(rbeitnei)«netfd>ifl, di« zum Teil durch ble Unterschriften unter bern Bus ruf schon gewähr- leistet sei. Die (Brünbung des Bunde« gehe von der BtiWolhnm au», daß et in der brktgeneeii Not bet Balerlantxt besser ist, ein« für mvgüchst alle

'N und zu txr-

Boff »gen offen nach Hum tragbar« Lösung herbei > eren, at» durch den Kampf verschiedener dauschaurmgen da» Bott auseinander zu rei« ßm Dr Üucher unterstrich befonbere, mw wichtig t» für bit nuchlge Enüvuriung set,

wichtig

Mt wohl

unvewneidtich tief eingreifenben L «Scheidungen nicht auf einem «iszervrdeeiUichen Wege getroffen merben müßten, wie et Hnftnmle bei her Wäh-

rusigsretking durch di« Ern»öchttgung»g^, der Fall mar Dr. Luther M, bevor er alt Vorsitzender gewählt würd«, at» sein« persönüch« Anfch<tt»unq hlnzugeftigt Wenn mich bot Zu« einer blnre'dKnb störten BeithageuxiU in ferner Wolf« beHntrddtngt

iveiden Mi

stimme e« boeß barouf an, g«

Ichichftich Olewmbrnet ntch« zu zerstören. Bt«l wehr iverde nach all«r Mögüthkrü ouf den besieh««den Chritnbiagfn w»it«r aufgrimut werden muffen. Er ehe fetnerlH Anlaß, da« Eigen leben der dem Deut« chen Reich, *iuge,chederlen vänrder in ßmg« zu teilen, wo bot V,wuß«s,ln solch,» Eigenleben« vorhanden ist, und die Kraft, 1» zu verwtrttiche» Woyi aber Irlx er Me Kernuusgade |*«r Erneue­rung bei Reläze« darin, da« anorgantsch, und bl« Staat »frost lahrrrmoUiuid« Redeneinaicher der Zentmlgenrallen de» Reiche« und Prsußen« durch

Ravensburg. 8. Jan. In einer überaus stark besuchten .icuuumvverjammlung sprach hier Reichs- arbe is'Nimster Dr. Braun« Eingang» irr*tft«

eine an

Gkftaihing M üderwinden Dit von

Dr. Luther bekannt gégHxtt« Absicht, in diesem Sinne die Burtfwtarbett zu leiten, fand «inhellty« und lehhast« Zuslnmming.

Abwaviende Sattuns dev vvefse

Dl« Qhüntning bet Bund«» zur Erneuerung de» Reich«», findet in der B«r*n«t B^lle «n« abwr» knb«. menn auch nicht iintainuuinbix Aufnuhm,. So heißt 1» in der .DmHfd)#» T^geryNiung' Wir zw»is<tn nicht an dem guten BUllen alter Beseitig- Un. für Staat und Volk da« beste berauMutuMee.

ins. Eingangs stritt' der Redner da» Nachlassen des polltlfäjen 3nkteli<« und be« politischen Eifer» Ge liege einmal an unse­rem Wahlsystem, da» zu große Wahlkreise grschnile» habe und an bas Bltlhitenjiyflem gebunden sei Da­durch habe die Wähl«ttch>>N mit dem Abgeordneten U wenig Fühlung Man wähle heute weniger bie Ibgeardneten al» die Bartel. E» liege nach daran,

laß bis t

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»»»ch rtuhii.fen de« ou» der vor Jahren grn'»>hl>e" d)|HM)imMn Abgeordneten in loder brkßf A ü r b I« Zukunft und b < i 0 » de > » n« demokrattsch, lUrfolfunq bl« I« Wadlaeleh r«forml<rt

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