Nr. .
Mittwoch den 1 Januar 192t
Seite 9
Aus Miet Wett. |
Jubiläen deutscher Städte in dem Jahre 1928.
Eine Uebersicht der wichtigsten Jubiläen deut- bher Städte im Jahre 1928 entnehmen wir dem knutschen Verkehrsbuche „Sommer 1928 m Deutsch- fand", das die Reichszentrale für deutsche Verkehrs» Werbung herausgegeben hat. Nürnberg feiert den «00 Todestag Albrecht Dürers, des Kunstlers und Kunstlehrers, der am 9. April 1828 in Nürnberg keine Augen schloß. In Nürnberg wird in einer gro- feen Ausstellung zum ersten Male eine bedeutende Wazahl seiner Gemälde an einer Stelle vereinigt ttlm Dokumente werden einen Einblick in das soziale und kulturelle Leben Nürnbergs zu der Zeit Mrers geben. Historische Festspiele und volkstümliche tBergnftaltungen auch die Hans-Sachs-Spiele, werden das mittelalterliche Zeitbild vervollständigen. Die Stadt Mindelheim begeht im August das Mljâhrige Frundsbergjubiläum und hat die Min- belburg zum Museum ausgebaut. Die Stadt Brandenburg a. d. Havel besteht zwar 1928 tausend Jahre, hat aber die Feier auf das folgende Jahr y^rtegt Das mittelalterliche Städtchen Dinkelsbühl in Bayern, einst Freie Reichsstadt wie Nördlingen und Rothenburg, kann vom 25. bis 27. August fern lÜOOjäyriges Bestehen feiern. Naumburg an der Saale mit seinem herrlichen Dom begeht vom 22. bis 24. Juni fein 900jähriges Stadtjubiläum. Vom 24. bis 30. Juni wird die Stadt Broskau in Ober- fchlösten den Tag ihres 700jährigen Bestehens feierlich begehen. Verbunden mit dieser Feier wird das 60jährige Jubiläum der höheren Lchranftalt für Obst- und Gartenbau, der einzigen derartigen Fachanstall im deutschen Osten. Das Städtchen Lsmsfelde auf dem Eichsfelde feiert ebenfalls im Jahre 1928 im Juni sein 700jähriges Bestehen. Liëbenchal in Schlesien begeht im August fein 650jähriges Jubiläum. In Nordost-Bayern begeht int Juli die Jean Paul-Stadt Wunsiedeln die SOyjäyriae Wiederkehr ihrer Gründung mit zahlreichen festlichen Veranstaltungen. Die am Niederrhein gelegene Gemeinde Staelen beabsichtigt, anläßlich der 500-Jahrfeier die Verleihung der Stadtrechte zu beantragen, die ihr einst verloren gegangen sind. In Stralsund jährt sich zum 300. Male der Tag, an dem Wallenstein die Belagerung auf- hob. Vom "22. bis 25. Juli wird die Abwehr dieses grimmigen Feldherrn durch die Bürger durch ein großes Fest gefeiert werden. Silberberg in Schlesien, romantisch am Eulengebirge gelegen, feiert am 8 Juni das IZOjährige Bestehen seiner Festung. Fritz Reuter verlebte hier seine Festungstid. Im Juni feiert der bekannte schlesische Kurort Allheide fqta tOOjähriges Bestehen. In Harburg a. Elbe blickt die - Schützengilde auf ein 200jähriges Bestehen zurück, unb in Mannheim gilt es, das 200jährige Bestehen der Handelskammer in festlichem Rahmen zu begehen.
Weihnachtsmärchen aus Liverpool.
Die gute Stadt Liverpool hat in diesem Jahre lauter merkwürdige Weihnachtserlebnisse. Noch ist die Gefahr nicht beseitigt, die der gestrandete Pe- troleuMdampfer mit sich gebracht hat, dessen feuer
gefährlicher Inhalt sich über den ganzen Hafen ausbreitete. Das „Oel auf den Wogen", sonst als Metapher der Beruhigung geschätzt, bereitet den Einwohnern von Liverpool schlaflose Nächte. Ein einziges Zündholz kann in jedem Augenblicke eine unübersehbare Katastrophe auslösen. Aber die tze- beu^t« Stimmung, bte eine Zeitlang keine weihnachtliche Fröhlichkeit aufkommen ließ, .hat schließlich nachgelassen. Man gewöhnt sich an Gefahren, die keinen Lärm machen. In den letzten Tagen wagten sich.die geängstigten. Liverpooler schon wieder auf die Straßen. Das Weihnachtsgeschäft war gut, die Kaufleute schmunzelten, Aber es war allen diesen kein sorgloses Weihnachtsfest beschieden.
Eine neue Gefahr. erhob sich. Man tonn'
jedem Augenblicke eine auslösen. Aber die tze-
sen kein sorgloses Weihnachtsfest beschieden.
Eine neue Gefahr, erhob sich. Man könnte fast an ein Weihnachtsmärchen mit einer bösen Fee glauben: Inmitten der weihnachtlich überfüllten Straßen erfchienen plötzlich zwei gewaltige indische Elefanten. Die Menge stob entsetzt auseinander. Den fremden Gästen gefiel das sehr, und sie machten sich einen Spaß daraus, in den verkehrsreichsten Straße» auf- und abzurennen und Scharen von geängstigten, schreienden, weinenden Büxgersleute» vor sich herzutreiben. Im Grunde waren die Tiere äußerst harmlos, denn sie stammten aus einem Zirkus, zu dessen wohlgezähmter Truppe sie schon seit Jahren gehörten. Während die beiden Kolosse unter martialischen Trompetenstößen in der
Die ândeviiSheise« in Deutschland
Die letzte veröffentlichte Altersgruppesglrederung der Bevölkerung Deutschlands bezog sich auf das Jahr 1910.
Nach dieser älteren aber nicht veralteten, keineswegs zu günstige Ziffern enthaltenden Alters- gruppenstatistik gibt es mindestens 15 Männer und 50 Frauen von 100 Jahren und darüber; 99 Jahre alt waren 21 Männer und 52 Frauen. Die Gesamtziffer der über 96jährigen Männer beträgt 262, die der gleichalterigen Frauen 622.
90. Jahre und darüber sind insgesamt 5193 Männer und 9098 Frauen. In diesen Gesamtziffern der höchsten Altersgruppen stecken 298 ledige Männer und 798 ledige Frauen, 7 geschiedene Männer unb 9 geschiedene Frauen, 917 verheiratete Männer und 414 verheiratete Frauen, 3983 verwitwete Männer und 7886 verwitwete Frauen.
Aus diesen Ziffern darf der Schluß gezogen werden, daß sich diese allen Menschen nicht in Altersheimen befinden, sondern in den Familien epflegt werden. Man muß das Wort Pflege in diesem Zusammenhangs betonen, well nur sehr wenige Menschen von 90 Jahren und darüber noch ein ganz selbständiges Leben führen können; ganz überwiegend müssen sie bei der Aufnahme der Speisen und bei der Erledigung überhaupt aller körperlichen Bedürfnisse von ihrer Umwelt sehr weit- 'shend unterstützt werden.
Es ist Pflicht der Rüstigen für die Altgewor- denen zu sorgen. Daran soll hier nicht ein Atom abgehandelt werden. Dennoch muß man auch einmal von der Aufopferung sprechen, die hier am W-rkè ist. Es ist die Aufopferuna der Kinder, vielleicht der Enkelinnen, für die Eltern und Großeltern. Die Mutter hat mit zwei Jahren das schwerste hinter sich und macht in der Pflege eines aufblühenden Lebens mit jedem Tage einen Aufstieg in der Richtung der Entlastung. Die Tochter oder Schwiegertochter, die für den Hundertjährigen zu sorgen hat, der sich in den wenigsten Fällen von seinem 95. Jahre ab überhaupt noch außer dem Bell aufrecht erhalten kann,. stehen in allen Fällen schmerzerfüllt tagaus, tagein für einen Menschen ein, der aus dem Leben sichtlich davonzieht und mit jedem Tage notgedrungen eine größere Last werden muß. Hundertjährigen ist es von ihrem 95. Jahre ab, trotz der immer wieder betonten „Rüstigkeit" fast ausschließlich nicht anders gegangen, wie in ihrer allerersten Kinderzeit. Wie Kinder verlangen sie tagsüber viele kleine Mahl- zeuen und wie Säuglinge erwarten sie auch nachts vielfa 'e Sorge um ihr Wohlergehen. Da Haufen sich die schlaflosen Nächte der allernächsten Umgebung und verlangen eine Ausdauer und ein Riesenmaß von Geduld der Kinder — so paradox das tlingt! — die jede mütterliche Aufopferung weit in den Schatten stellt und auch den vollen Ersatz von Leben und Gesundheit erfordert.
Das geht vielfach über eines Menschen Kraft. Deshalb soll hier der Gedanke eines Heimes der Hundertjährigen aufgeworfen werden. Vielleicht ist es möglich, ein Reichshaus der Hundertjährigen im weitesten Sinne erstehen zu lassen. Mindestens aber müßten sich die Gemeinden, insbesondere die Städte überlegen, ob sie nicht über die Altersheime hinaus, die ja anderen Zwecken dienen, mindestens Bflegeabteilungen der Hundertjährige» einrichten wollen, in denen von besonders geeigneten Kräften, die schichtenweise tätig sein können, den Hundert- 'acn die erforderlichen Dienste und Lebenserleichterungen besser geleistet werden, als in den noch so pietätvoll eingestellten Familien.
In Berlin hat der Polizeipräsident vor wenigen Tagen als Behördenvertreter die Glückwünsche der Allgemeinheit an das Ruhelager der ältesten Berlinerin gebracht, die genau hundert Jahre alt geworden war. In Lüneburg konnte man sogar einer Frau im Alter von 106 Jahren „noch viele glückliche Tage" wünschen, der ältesten Frau Deutschlands. Drese Frau ist eigentlich schon älter geworden, als das Statistische Reichsamt erlaubt; denn es führt die Altersstatistik der Gestorbenen für jedes einzelne Jahr gesondert nur bis zu der Gruppe 104—105 Jahre. Alles, was sich dann noch gestattet, ein Leben fortzusetzen, wird in der Spalte „105 Jahre und darüber" zusammengeworfen.
Es mag sonderbar klingen, daß auch diese Rubrik noch zuweilen Ziffern aufweist, anstatt der zahlreichen Striche in den Spalten der Statistik, die vom 90. Lebensjahre aufwärts beginnen. Aber im Jahre 1927 wurde die Reihe in der Sterbestatistik „105 Jahre und darüber" mit der Ziffer 1 in der Abteilung „weibliches Geschlecht" unter „verwitwet" ausgefüllt und für 1922 findet man hier sogar die Ziffer 2; das Statistische Reichsamt hat fein ’ säuberlich die Anteilsziffer auf ein Tausend der Gestorbenen auch für diese kleinen Zahlen errechnet und kommt für den ersten Fall auf 0,002 und im anderen auf 0,005. In beiden Fällen handelt es sich um Frauen, die dieses hohe Alter erreichten, das uns allgemein weit jenseits des Grabes dünkt. Es kommen -Jahre vor, in denen die Hahl der Gestorbenen, die das 100. Lebensjahr überschreiten konnten, bis dicht an hundert Männer und Frauen herankommt. Die Frauen find dabei in der Mehrzahl; sie erweisen ihre größere Lebens- 'bictzkeit gerade in diesen höchsten Altersklassen. Die Witwen hüben dabei vor den verheirateten und ledigen Frauen wiederum einen weiten Vorsprung. Es kommt aber vor, daß auch Ehepaare das hundertste Lebensjahr gemeinschaftlich überschreiten. In ^er Gruppe der Verheirateten haben die Männer sogar eine mindestens ebensogute Alterschance wie die Frauen. Die älteste verheiratete Frau in Deutschland starb im Alter von 102 Jahren (in der Zeit nach dem Kriege). In dem gleichen Jahre 1922 erreichte aber der älteste verheiratete Mann das Alter von 103 Jahren. In dem gleichen Jahre gab es vier ledige Frauen, die ebenfalls 103 Jahre alt wurden, während der älteste Junggeselle „nur" das 101. Jahr überschritt.
Alle diese Angaben beziehen sich auf die Zeit nach dem Kriege. Diese alten Menschen haben also amtlich die letzten Lebensjahre Goethes noch miterlebt, überstanden die Hungerszeit der Vierziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, die Revolution von 1847/48, die drei großen Kriege der Jahre 1864 und 66 Und 1870/71 und hatten auch die un= aeheure Lebnszähigkeit zur siegreichen Ueberwindung der Weltkriegsjahre und der Zeit der Hungersnot oder wenigstens der Lebensmittel- knavpheit bis über die Inflationsjahre hinaus.
Die Anlkbauuna. dass der Mensch von heute nicht mehr über die Lebenskraft der „guten alten Zeit" verfüge, ist nichts anderes als ein weitverbreiteter Irrtum. Die verantwortungsvollere und schonen- dere Behandlung des Menschen, die in früheren Jahrhunderten so gut wie völlig unbekannt gewesen ist, die Befreiung der Kulturmenschen von den' großen Dolkssèuchen der „guten alten Zeit", die trotz alles Wohnungselends weit vorgeschrittene Verbesserung ■ seiner äußeren Lebensbedingungen, steigert ruckweise die Lebenserwartung insbesondere auch aller Deutschen, trotz der noch nicht ganz überwundenen Schädigungen der Kriegszeit in. gé= visscn Altersschichten.
Stadt Hcrumjagten, waren . sie vorsichtig genug, keinen Passanten zu verletzen. Man berichtet sogar, daß einer der Ausreißer - mitten in eine Schar kleiner Kinder hineinrannte und mit größtem Zartgefühl vermied, ihnen Schaden zuzufügen. Noch mertmütbiger ist, was dieses Kinderfreundes Kollege tat: er lief nämlich, wie ein richtiger Elefant nach allen Regeln der populären Zoologie zu
Dompteur des Zirkus erschien und seine Flüchtlinge abholte.
Geheimnisvolles Verschwinden eines Astrologen.
Das Verschwinden des Leiters einer Dortmunder astrologischen Loge, Erat und seiner Frau, Mitte Dezember in Saßnitz auf Rügen erregte auf der Ostseeinsel größtes Aufsehen. Am 14. Dezember hatten beide das Saßnitzer Hotel, in dem sie seit einigen Tagen wohnten, verlassen. Am nächsten Morgen fand man an der Mole eine Aktenmappe mit einem ausführlichen Bericht Erats darüber, wie und wo sich seine Frau in einem nahen Walde mit seiner Hilfe getötet habe. Er selbst wolle sich nun von der Mole ins Meer stürzen. Keine dieser Angaben konnte durch Nachforschungen bestätigt werden, so daß man an eine Mystifikation glaubte, bis heute von der Staatsanwaltschaft in Baden- Baden, dem Heimatsort der Frau, ein Brief ein- traf, der einiges Licht in das Dunkel bringt.
Danach hat Erat von Saßnitz aus Anzeige gegen einen Dr. R. in Baden-Baden erstattet. Dr. R. habe ihn durch Beleidigungen und Verleumdungen gesellschaftlich und wirtschaftlich ruiniert und deshalb wollen er und seine Frau in den Tod gehen. Die Stelle, wo die Leichen zu finden sein würden, wird hier anders bezeichnet als in dem zuerst gefundenen Brief. Die Nachfariämngen Sind aber durch den hohen Schnee derart erschwert, >aß gegenwärtig sein Ergebnis zu erwarten ist Di« Behörden rechnen allerdings immer noch mit her Möglichkeit, daß die ganze Mord- und Selbstmordaffäre des Astrologen eine geschickte Selbstinzenie- rung zu Propagandazwecken darstellt.
tun hat, in einen Porzellanladen. Gegen Abend erschienen dann die beiden Dickhäuter- angriffsluftig vor dem Portal einer Kaserne. Dort ereilte sie ihr Schicksal. Sie wurden mit echt militärischer Strategie zu einer Offensive auf den leeren Kasernenhof provoziert, dann von den Flanken her umgangen und in einen leeren Schuppen gedrängt, dessen Tor hinter ihnen geschlossen gehalten wurde, bis der
Der neueste Tanz. — Lama-Blues.
Ein bekannter, indischer Tänzer, der aus persönlichem Interesse die Tänze der Lamapriefter in einem tibetanischen Kloster studierte, hat soeben einen neuen Gesellschaftstanz erfunden, den er als Lama-Blues bezeichnet. Es ist eine Verbindung der Pas de Blues mit den langsamen Bewegungen des Tango. Den Hauptschritt aber stellt eine halbkreisförmige Tanzfigur dar, die abwechselnd von beiden Partnern ausgeführt wird. Dabei ruht z. B. das Gewicht des Körpers auf dem rechten Fuß, während der linke Fuß, in graziöser Weise einen Halbkreis bis direkt hinter dem rechten beschreibt Darauf kommt das Körpergewicht auf den linken Fuß und der rechte schwingt in der gleichen Halb- kreisbewegung zurück. Dazwischen wird, um den Rhythmus zu haben, ein Charleston-Step gemacht. Die Schwierigkeit der Einführung dieses Tanzes liegt in der kreisförmigen Fußbewegung, die in einem gefüllten Tanzsaal nicht leicht sein wird. Nun müssen nach den amerikanischen Niggern auch die tibetanischen Maskentänze der Lamapriester in den modernen Tanzsaal. Die Welt wird immer toller.
Selbst eine Ohrfeige kann lebensgefährlich werden.
Ein 17jähriger Schlosserlehrling in Erlangen, der in einer Maschinenfabrik beschäftigt ist, gab durch sein Betragen Beranlassung zur Beanstandung. Sein Werkmeister hielt es für richtig, dem Lehrling eine Ohrfeige auf das linke Ohr zu versetzen, sodaß der Lehrling anschließend über Schwerhörigkeit und Sausen des Ohres klagte. Nach drei Tagen suchte der Lehrling den Arzt auf, der Mittelohreiterung feststellte. Der Zustand des Lehrlings nwchte die Ueberführung in eine chirurgi'chs Klinik notwendig, wo er, da mittlerweile Schwellungen am linken Ohr aufgetreten waren, operiert wurde. Der operative Eingriff war erfolglos, sodaß eine zweite Operation vorgenommen werden mußte. Wegen Verdachts eines Gehirnabszesses wurde der Lehrling später der Universitätsklinik für Ohren- Nasen- und Kehlkopfkrankheiten in Erlangen überwiesen. Der Zustand des Lehrlings verschlechterte sich dermaßen, daß mit einem Ableben gerechnet werden mußte. Eine neuerliche dritte Operation erbrachte erst den gewünschten Erfolg. Nach drei- monatlichem Klinikaufenthalt konnte der Lehrljno entlassen werden. Als bleibende Schädigung ist nach Aushebimg des Hirnabszesses eins hochgradig« linksseitige Schwerhörigkeit zurückgeblieben.
Das Fernsprech-Verzeichnis der Stadt London wiegt über vier Pfund.
Qcroniwomiiv mi Derla« un6 Druckern. Pam Ji ad, an Oai ttMtiond£n SeiamtinhaN-. Ri ft ar» Su lisch; für Anzeiger, und Reklamen: August Srobt; alle in Hanau. Rosati«tibrtxf der Waisenhauasuchdruckerei Hanau. Fernsprvhanschluß Rn 5954 595?, 3958 - Ports<f>«J Franksur« «. TL Tr. 26659 Sankkont»! CMnoiffte Leidbank Hanau
e6e*eeee»eeeeeee»eeee«eeeeee«eeeeeee<eeeeeeee»èeeee»eeeeeeee»e
: »Am« gowneu Hev,"
Glocken st raffe 17—19
: und Aufnahme «euer Mitglieder am GamStag den 3. Laer. 1028,
- abends 8-0 ^ SIM
• Dt« Spargelder sind bei der Landeslethbaut Hanan mSndelstcher angelegt. 2072»
• e e
Heute gibt es bei Kleins frische Lebevwuvst
tu bekannter Güte 2094t Moritz Klein, ßangffr. 26.
Betriebskapital besorgt durch Mzepttausch streng reell und 1511 «•II. Frankfurt a. M.. Rudolfstr. 8.
Fast neuer Sassen«
schrank 170 hoch 83 breit, iow. einige Süromöbel Diplomatenschreibtisch mit Schrank
MW zu nett
Off. unter 2086 an die Geschäftsstelle, n
KIWÄ sm die tofrWnger im Leich
Ortsgruppe Wilhelmsbad, Hanau u. Umgebung. *
Sonntag den 8. Januar 1928 nachmittags4Uhrin der Karthaune, Salzstr. Jahreshauptversammlung
Tagesordnung:
1. Jahresbericht
H. Kassenbericht
8. Vorstandswahl
4. Verschiedenes Der Vorstand.
^Wtüng'
Schoieinezüchler!
Einige Zentner aus- sortierte Industrie' Kartoffeln, durch den Bahntransport etwa» avgefroren, bei Jos. Neumann, E-K. 3, Haus 4, 8. St. 2071v
Bekanntmachung.
Am Donnerstag den 5. Januar, nach«- von 2 Uhr ab sollen im Piandlotal Stein" straf?6 1 bezm. an Ort unb Stelle meistbietend gegen Barzahlung zwangsweise versteigert werden:
Sofa, Wäscheschränkchen, Bücherschrank, Schreibtisch mit Sessel, Sosa, Eßzimmer, 1 Standuhr, 1 Schreibmaschine, 2 Drehbänke mit Vorgelege, Eleklronwtor, Büfett, Wasch- lommove. Nachtschränkchen, Schreibtisch, Fahrrad, Kasienschrank, Rubebett, Büfett, Kredenz. Bandsäge, tzobekinaschine, Spiegel- schrank, Rauchtisch, Standuhr. Nähtisch, eine Anzahl Handschuhe und Kinderwagen werden bestimmt versteigert. 2079n
Hanan den 8. Januar 1928.
Langguth, Obergerichtsvollzieher.
und Vollâre
zu verkaufen. Anzus. 2—4 Uhr nachm. 2074 Ruheimorweg 4.
One Villa zu verschenken
habe ich nicht! Menn Sie aber bauen, umbauen oder größere Renovierungen planen, kann ich Ihnen eine Menge Geld sparen, falls Sie meinen unontgeldltchen Rat einholen, gleichgültig ob Sie mit Hausztnssteuer- oder sonstigen Geldern bauen wollen! Schreiben Sie. mir noch heute, coentt telephonieren Sie mir, ich tomme sofort! ■ .
Valentin Seid, Architekt
Büro: Rämerstratzc 19, Telephon 2527 2084h
Hâbe in . allergrößten Architellurbüros und Bauunter- nehmungen gearbeitet und besitze feinste Referenzen!
Ratten ist SevtvauenSsaGer
$um HelvevntSthe«
va« «ssllnger Vollbuch wurde für Sie geschaffen. Zahllose geschickt» YSob» und findige Köpfe haben sich M- rammengetan, um Sh«»« an Hau- von hundert Beispieles genaue Anleitung gut Selbsionferüguug von Strümpfen, Wen, Hinterstes dessen, Riffen und Deden zu geben. Beno» Abbildungen der Strick- und häkrlmuster, Schnitte und
Zarbkart»« macht Ohne» die Arbeit findet leidste Und eie werden llhrrheU» Steude an den selbst gestrickt»«, praktischen Wollsachen hab»« und Ihr» Angehörigen damit aus das Schönste beschenken.
Bolen eie sich da» teslinger Wollbuch heute noch im ein» schlägig»» Geschäft, aber achten 6ie beim Einkauf der zugehörige« woll» aus diese Schutzmarke und den Vamenszug.
ssllingepMâ