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1922
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Die Lehre des mißglückten Europa—Amerika- Fluges.
Noch einmal waren die Elemente Sieger geblieben über die kleinen Metallvögel mit ihren mutigen Piloten, die die weite Reise über das Weltmeer angetreten haben. Keine Schuld trifft Flugzeuge und Motore, keine Schuld die sturmerprobten Fliegerhelden, höhere Gewalten haben den Atlantikflug zum Mißlingen gebracht, der mit soviel Liebe und beispielloser Energie vorbereitet wurde. Im Gegenteil, es spricht für die Charakterstärke und die wahre Männlichkeit der deutschen Piloten, daß sie die gewiß nicht leichte Ausgabe vollbrachten, noch rechtzeitig umkehren und einen Kampf aufzugeben, der ihnen aussichtslos erschien. So blieben sie, ihre Frauen und Angehörigen und mit ihnen das ganze deutsche Vaterland verschont von dem tragischen Schicksal der französischen Flieger Nungesser und Coli, die dem Schicksal trotzten und um jeden Preis das Weltmeer bezwingen wollten. Gewaltige Stürme müssen an der Küste und auf dem Meere geherrscht, gewaltige Gewitter müssen getobt und jede Orientierung unmöglich gemacht haben, die die Ueberquerung des Transatlantischen Ozeans verhinderten. Auf dem Atlantischen Ozean herrschte zur Zeit des Fluges Weststurm von der Stärke 11 und 12, Regenschauer und Nebel und unbeständiges Wetter mit kalten Winden traten hinzu und bildeten so das denkbar ungünstigste Flugwetter. Diesem Wüten der Elemente, diesen widrigen Wetterverhält- nissen ist die heutige Flugtechnik noch nicht gewachsen. Und die Piloten taten das einzig Richtige: sie kehrten um und resignierten.
Sollten wir deshalb verzweifeln, sollen die deutschen Flieger deshalb die Köpfe hängen lassen? Nein und abermals nein. Die Flieger Edzard und Risticz haben soeben durch die Erinnerung des Dauerflugrekordes, des schwersten und bedeutendsten aller Flugrekorde bewiesen, daß die deutsche Fliegerei an erster Stelle steht und keine Konkurrenz zu befürchten hat. Noch ist es ja keinem gelungen, den Ozean in einem Fluge von Osten nach Westen zu bezwingen.
Nicht ohne Grund haben die amerikanischen Flieger Lindbergh, Chamberlin und Byrd es vorgezogen, auf dem Dampfer nach Amerika zurückzukehren, und nicht ohne Grund kann sich trotz schärfster Konkurrenz weder in England noch in Frankreich ein Flieger zu dem kühnsten aller Flugwagnisse entschließen. Und noch steht • das unbekannte Wellengrab der französischen Flieger Nungesser und Coli als warnendes Beispiel vor aller Augen. Wenn irgendwo sich jetzt billige Schadenfreude über das Mißlingen des deutschen Transozeanfluges Heroorwagen sollte, so rufen wir: „Macht es besser!" Soviel steht aber fest, daß für unsere deutschen Flieger und uns Deutsche kein Grund gegeben ist, verzagt zu sein, wir werden weiter arbeiten und weiter bauen, bis eines Tages der Ozean bezwungen zu unseren Füßen liegt.
Was lehrt uns aber flugtechnisch das Mißlingen des mit so vieler Sorgfalt vorbereiteten und mit so großer Zuversicht unternommenen deutschen Transozean-Flugunternehmens? Es hat sich gezeigt, daß die entscheidende Rolle des Wetters in seiner Bedeutung noch unterschätzt worden ist. Es hat sich weiter gezeigt, daß der Wetterumschlag über dem Meer so plötzlich vor sich geht, und daß der Einfluß lokaler Gewitter und Sturmbildung so unberechenbar ist, daß die sorgfältigste Wetterbeobachtung und Vorhersage wertlos bleibt. Und alle Stürme wehen ausnahmslos von Westen nach Osten, so daß der Europa—Amerika-Flieger die ganze Wucht stürmischen Gegenwindes zu bezwingen hat. Eine Stunde lang hat das Ozeanflugzeug „Europa" über der Nordsee mit einem schweren Gewitter gekämpft, bis die Piloten Köhl und Loose zur Umkehr sich entschlossen. Beide Flugzeuge, die „Bremen" und die „Europa" haben bei der Landung Beschädigungen erlitten, so daß an einen Flug in der nächsten Zeit nicht zu denken ist
Wird überhaupt nochmals der Versuch eines Non stop — Ost-West-Fluges mit denselben Mitteln gemacht werden? Vielleicht kommen Flugleitung und Flieger, Konstrukteure und Piloten zu der übereinstimmenden Ansicht, daß das Unternehmen eines regelmäßigen Transozeanluftdienstes, denn nur auf diesen und nicht auf dis sportliche Leistung als solche kommt es den Deutschen an, die Konstruktion ganz anders gearteter Flugzeuge und Motoren erfordert. Man wird wahrscheinlich viel größere Maschinen brauchen — es sei hier an den Plan von Junkers erinnert, der ein Flugzeug für über 100 Personen bauen will — um aller Schwierigkeiten Herr zu werden und einigermaßen sich vom Wetter unabhängig zu machen. Wir haben das vollste Vertrauen zu der Tatkraft und das Können unserer Konstrukteure, daß sie in absehbarer Zeit auch diese Leistung vollbringen werden. So ift*uns denn der negative Ausgang unseres Transozeanflugversuches kein Anlaß zu Trauer und Niedergeschlagenheit. Nein, die vorhandenen und jetzt erst richtig erkannten Schwierigkeiten werden unsere Energie stählen und verdoppeln.
„Zu neuen Ufern lockt ein neuer Tag".
Die AÄLZSeÄV Desr »Wsemen'".
Dessau. 15. Aug. Die „Bremen“ ist um 16.30 Uhr auf dem Flugplatz Dessau glatt gelandet. An Bord ist alles wohl. Die Maschine befindet sich in bester Verfassung. Die Flieger halten den Entschluß zum Rückflug gefaßt, weil die Stürme über dem Ozean ihn vom Standpunkt der Vernunft ratsam erscheinen ließen. In Luftfahrtkreisen wird die Durchführung des Rückfluges und der Landung der „Bremen" als eine große flugtechnische Leistung bezeichnet. Dabei wird besonders hervorgehoben, daß kühl und Loose die Maschine nicht irgendwo unterwegs abgeseht, sondern trotz der außerordentlichen Witterungsschwierigkeiten sicher in den Heimathafen zurückgeführt haben. Der Entschluß zu dem Rückflug wird als die einzig mögliche Lösung angesehen, und es wird besonders anerkannt, daß die Piloten ihn gefaßt haben, obwohl sie natürlich den Ehrgeiz hatten, den Flug nach Amerika, wenn irgendmög- lich, zu Ende zu führen.
Die Landung der „Bremen" auf dem Dessauer Flugplatz kam ganz unerwartet. Die letzten Wettermeldungen, die auf dem Atlantik Windstärke 12 meldeten, hatten die Flugleitung und Ingenieure der Dessauer Werke mit schwerer Sorge um das Schicksal ihrer Kameraden erfüllt. Während noch von allen Seiten Anfragen über den Flug der „Bremen" an- kamen, während die Arbeiten in den werken und auf dem Flugplatz ihren gewohnten Gang nahmen, ertönte in der Luft plötzlich Motorengeräusch. Es war aber nicht das tief Brummen der von Bremen erwarteten Großmaschine: im nächsten Augenblick sah man auch schon am Westhimmel die schnittige einmotorige Maschine herannahen. Im ersten Augen- blick glaubte man, die „Europa" sei wieder instand- gesetzt und kehre von Bremen zurück. Bald aber las man auf dem Rumpf den Ramen „Bremen". Von allen Seiten eilte man herbei, und gleich darauf kam das Auto des Direktors Sachsenberg von den Flugzeugwerken, der von Frau Köhl begleitet war, — Als der Propeller zum Stillstand gekommen war, klappte der Führersitz in die höhe und die Piloten Loose und Köhl und Baron Hünefeld krochen heraus. Die Flieger hatten ihren Humor nicht verloren. Frau Köhl erhielt von ihrem Gatten auf ihren Gruß die klassische Antwort: „Ich wollte Dir nur noch „Auf Wiedersehen!" sagen, deshalb bin ich zurückgekommen". Die Flieger wurden im Verwaltungsgebäude erst erfrischt, bevor man ihre Berichterstattung entgegennahm.
Hauptmann Köhl bezeichnete den Flug als eine Generalprobe, die der Eindecker glänzend bestanden habe. Entscheidungen darüber, wann der Flug erneut in Angriff genommen wird, sind noch nicht getroffen worden.
Dev erste Nevirbs des Wlotssr lautete: „Kaum hatte die „Bremen" die deutsche Küste verlassen, und mit nordwestlichem Kurs die Nordsee erreicht, als sie auch schon in dichtesten Nebel geriet, der jede Orientierung nach den Leuchtfeuern der Küste unmöglich machte. Trotzdem flog die Maschine, nur nach dem Kompaß gesteuert, weiter, erreichte schließlich, wie bei einem kurzen Durchblick durch die Nebelwände konstatiert werden konnte, die englische Küste, fand hier aber keineswegs besseres Wetter als über dem Meere. Bis tief auf die Erde hinab hingen die Wolken, so daß die Piloten ungeachtet aller Gefahren es riskierten, bei Nachtzeit über unbekanntes englisches Gebiet dahinzufliegen. Trotzdem die Maschine von Böen hin und her geschüttelt wurde.
gab man die Hoffnung nicht auf, weiter nach Westen zu besseres Wetter zu finden, aber diese Erwartung erwies sich als trügerisch. Bei Tagesanbruch wurde der südliche Teil der irischen See passiert und Irland erreicht, noch ohne daß das Wetter auch nur eine Idee besser geworden wäre. Die Flieger mußten um 7 Uhr früh, als sie den Atlantik erreichten, die Erfahrung machen, daß ihnen
noch weit Schlimmeres bevorstand.
Der starke Gegenwind aus West steigerte sich zum Sturm und wurde alsbald zum Orkan. Während die Geschwindigkeit der Maschine immere mehr abnahm, wurde der Eindecker
von den fürchterlichsten Böen hinauf- und herunter- gerissen. .
Regenschauer prasselten über das in allen Fugen ächzende Flugzeug, während Nebelsetzen und Wolken jede Sicht auf das Wasser oder den Himmel unmöglich machten.
"Wir wußten manchmal wirklich nicht, so erklärten die Piloten, ob wir noch in der Lust waren, oder schon im Wasser saßen.
so tanzte unsere „Bremen" in den Regengüssen und Sturmböen hin und her." In aller Eile wurde an Bord der Maschine überlegt, was in dieser beinahe verzweifelten Lage zu tun sei. Die Berechnungen ergaben, daß man bei dem starken Gegenwind über der Nordsee und über England bereits etwa vier bis fünf Stunden mehr an Flugzeit gebraucht hatte, als ^orhec angenommen worden war. Ein weiteres Ankämpfen gegen den' Orkan schien sinnlos, denn das Flugzeug hätte sich dauernd mit Dollgas nach Westen durchkämpfen müssen, hätte seine
Brennstoffvorräte vorzeitig verbraucht und wäre so in die Gefahr geraten, noch vor Erreichen der rettenden Küste Neufundlands wegen Benzinmangels auf die See niederzugehen. Wenige Seemeilen westlich der irischen Küste drehte die „Bretben" und nahm, vom Weststurm getrieben, wieder Kurs auf Irland zurück. An der Ostküste Irlands stießen die Flieger erneut auf Unwetter. Ueber den St.-Georgs-Kanal ging es nach Mittel- England, und gegen ^12 Uhr mittags wurde in der Gegend von Norwich wieder die Nordsee erreicht. Südöstlich ging es dann nach Holland und Deutschland auf Dessau zu.
In welcher Form der Ozeanflug erneut in Angriff genommen werden soll, ob bei Eintritt besseren Wetters die „Bremen" allein oder beide Maschinen erneut an Start gehen sollen, darüber sind noch keine Entscheidungen getroffen worden.
Das Änwettev übev GnsSand.
London, 15. August. Der Amtliche britische Funkdienst meldete heute abend, daß wegen der einlaufenden Unwettermeldungen in ganz "England große Besorgnis über das Schicksal des zweiten deutschen Ozeanflugzeuges „Bremen" geherrscht habe. Ueber das Unwetter meldet der Amtliche Funkdienst: In der vergangenen Nacht und im Laufe des heutigen Tages herrschten in vielen Teilen von England heftige Stürme, die größtenteils von wolkenbruchartigen Regenfällen begleitet waren. Das Unwetter hat großen Sachschaden angerichtet. Verschiedene Straßenbahn- und Autobuslinien mußten ihren Betrieb einstellen. In Cumberland war die Eisenbahnlinie zwischen Carlisle und Appleby infolge Dammrutsches gesperrt und der hauptgüteroerkehr nach Schottland mußte umgeleitet werden. Auch an der Südküste wurde durch die schwere See großer Schaden angerichtet.
LeSesvamm des amevSSan. Not- Maßtsvs an VE- Annöevs.
Dessau, 15. Aug. Professor Junkers erhielt von dem amerikanischen Botschafter folgendes Tele: gramm: Es tut mir leid zu erfahren, daß Ihre Flieger durch schreckliche Gewitter und Nebel gezwungen worden sind, die „Bremen" und die „Europa" wieder nach Deutschland zurückzubringen. Ich gratuliere ihnen zu ihrer Geschicklichkeit und guten Führung und hoffe zuversichtlich, daß die Unwetter bald nachlassen werden, sodaß sie ihren Flug wieder aufnehmen können, auf den ganz Amerika wartet.
Mit freundlichen Grüßen an Sie Schurmann.
GettevaSdSvektov GSimming an VE. LunSevs.
Bremen, 15. Aug. Aus Anlaß der Rückkehr der beiden Transozeanflugzeuge nach Bremen und Dessau sandte der Generaldirektor des Norddeutschen Lloyd, Geheimrat Stimming, an Prof. Junkers in Dessau das nachfolgende Telegramm: „Beglückwünsche Sie zu den Leistungen Ihrer Flugzeuge. Daß die „Bremen" nach 22stündigem Fluge in schwerem Gewitter unbeschädigt nach Dessau zu- rückkehren konnte, ist eine Glanzleistung des Ma
terials und der Besatzung. Der bei der schlechten Landung der „Europa" entstandene Bruch ist in Anbetracht der Umstände geringfügig zu nennen und hat weder mit den Eigenschaften des Flugzeuges noch solchen des Bremer Flughafens das geringste zu tun. Schätzen wir uns glücklich, daß die Güte ihres Materials die großen Vorbehal- tungen, Vorbereitungen und die Tüchtigkeit der Besatzung trotz der unerwarteten Wetterkrise Unfälle verhütet haben. Wir wollen aus den gewonnenen Erfahrungen lernen. Grüßen Sie die braven Bs- fatzungen beider Flugzeuge und seien auch Sie auf das herzlichste gegrüßt, gez. Stimming."
Alle Flieger wèedev iw Dessau.
Dessau, 15. August. Um 18.05 ist das Begleitflugzeug „G. 31" wieder glücklich auf dem Dessauer Flugplatz gelandet. Ihm folgte bald daraus „D. 282". In „G. 31" befand sich das Ehepaar Knickerbocker, in „D. 282" Edzard und Risticz. „G. 31" führte außerdem den IHotor der „Europa" an Bord, deren übrige Teile abmontiert und nach Dessau verladen werden.
Vvesseftrmmeu zum Abbruch des SzeansLuges.
Die Berliner Blätter sprechen in ihren Komerr- taren zu der Rückkehr der „Bremen" den kühnen Piloten ihre Hochachtung für die hervorragende Leistung aus. Die „Tägl. Rundschau" schreibt: An einer Windstärke 12 über dem Atlantik verbrich jeder menschliche Wille. Der Flug der Dessauer auch als eine flugtechnische Tat ersten Ranges gekennzeichnet werden.
Die „Germania", die vor Resignation warrch erinnert an Echderdingen, wo vor 19 Jahren das Werk Zsppelins in Trümmer ging. Unvergleichlich größer als die heutige Enttäuschung war die jener Tage von Echterdingen, und dennoch wuchs aus den brennenden Trümmern des Luftschiffes die grandiose Hilfsgemeinschaft des ganzen Volkes, die Zeppelins Gedanken zum Siege führte. Sollten nicht jetzt genug Gläubige und Hilfsbereite sich finben, um aufs neue an die Arbeit zu gehen, oder wenigstens die Arbeit tatkräftig zu unterstützen?
Die „DAZ" schreibt, nicht Mut, sondern Wahnsinn wäre es gewesen, unter den gegebenen Witterungsumständen den Flug fortzusetzen. Der Abbruch werde die Weiteroerfolgung der Aufgabe nicht hindern. Je solider die technische Basis sei, auf der der erste deutsche Transozeanflug gelingt, umso größer werde der Nutzen für das Ziel sein, ein wirtschaftlich brauchbares Schnellverkehrsmittel für die Ozeanüberquerung zu schaffen.
Alle Blätter sind sich darin einig, daß man den Mut nicht sinken lassen solle, und daß ein unter günstigeren Umständen wiederholter Versuch besseren Erfolg haben werde.
Eszavb Wev seine Notlandung.
Bremen, 15. Aug. Der Ozeanflieger Edzard gewährte einem hiesigen Pressevertreter ein Interview, in dem er u. a. ausführte: „Zwischen Oldenburg und Emden gerieten wir in ein schweres Gewitter. Unaufhörlich umzuckten uns Blitze und schwere Wetterwände schlossen uns ein. Gut 100 Kilometer nordwestlich Borkum wurde unsere Maschine von Gewitterböen furchtbar geschüttelt. Plötzlich stellten wir fest, daß auch noch unser Motor überaus unregelmäßig arbeitete. Ich entschloß mich daher, im Einverständnis mit Risticz schweren Herzens zur Umkehr. Ich habe das Gefühl, richtig gehandelt zu haben, indem ich umkehrte. Ich flog also Bremen an und landete auf dem Flugplatz. Infolge der im Verhältnis zum Leergewicht dreifachen Belastung zerbrach das Fahrgestell, und der Schwanz des Flugzeuges wurde zusammengedrückt. Rumpf und Kabine blieben heil, die Insassen unverletzt. Ich hoffe, den Flug baldigst abermals antreten zu können. Die Entscheidung darüber liegt bei den Junkerswerken." Edzard erklärte zum Schluß, daß er hoffe, nochmals fliegen zu dürfen.
Die VesOâdlsunsen dev ^GuvoNa^.
Bremen, 15. Aug. Wie die Besichtigung der Notlandungsstelle der „Europa" ergeben hat, ist das Flugzeug für einen weiteren Ozeanflug kaum mehr zu gebrauchen. Sie ist durch die Notlandung so stark beschädigt worden, daß es mehrere Wochen bedürfte, um sie wieder in Ordnung zu bringen.
Das Schwanzende ist völlig abgebrochen und liegt 25 Meter vom Rumpf entfernt. Der linke Flügel ist schwer beschädigt. Das
Fahrgestell liegt in mehreren Stücken rings um das Flugzeug zerstreut,
o daß irgendwelche Schnelligkeitsreparaturen nicht n Frage kommen. Das Flugzeug befindet sich 50 Meter von dem Graben, über den es gestolpert ist, entfernt und etwa 300 Meter rechts der Halle ay