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Auf dem Atttg «ach AmEa
Eie LunkevflèLges «Sonntag abend gestartet. - Die „Bremen" über «Instand und Livland gesichtet. - Die «Envova" mutz in Bremen notianben. - ttngünstigs Wetternachvichten. - «ebev dem Atlantik.
Abt
Den deutschen Ozeansliegern zum Geleit.
In den unermeßlichen Aether, in das ungeheure Luftmeer haben sich deutsche Flieger 'rhoben, um den Versuch zu machen,.zum er= ten Male in einem nonstop-Fluge von Europa lach Amerika zu fliegen. Was seiner Zeit, als )ie ersten Flieger von Amerika nach Europa zerüberkamen, niemand zu hoffen wagte, daß )Um Gegenflug als erste deutsche Flieger aufteigen würden, ist zur Wirklichkeit geworden. Das Problem eines transatlantischen Flugverkehrs ist für uns ja nicht neu und wäre das von der ganzen Welt mit so ungeheuerer Begeisterung aufgenommene Wettfliegen über den Ozean in diesem Jahre nicht eingetreten, so hüten wir mit Bestimmtheit darauf rechnen können, daß deutsche Flugwerften, namentlich die Junkerswerke, Flugmaschinen von so großen Dimensionen in Ruhe in.den kommenden Jahren hergestellt hätten, bei denen das Gefahrenmoment außerordentlich herabgemindert wird und entsprechend der Sicherheits- koefsizient gesteigert wird. ,
In der normalen Entwicklung des Flugzeugbaues liegt es, daß mit der ständig und rasch fortschreitenden Vervollkommnung der Technik immer-größere Apparate gebaut werden können, an die ganz andere Ansprüche und Anforderungen zu stellen sind, als an die bisher verwandten Typen. Aber die ruhige Entwicklung ist durch den Unternehmungsgeist kühner. Menschen unterbrochen, zugleich aber auch in starkem Maße gesteigert worden, so daß heute allerdings mehr aus Propaganda, denn aus praktischen Gründen die Ozeanüberquerung mit dem vorhandenen ad hoc ausgerüsteten Flugzeugen durchgeführt wird.
Ungleich schwerer als in voraussichtlich wenigen Jahren ist heute die Ueberfliegung des Ozeans im Flugzeug, weil in der Ueberlastung der Maschinen ein Gefahrenmoment ruht, das später bei größeren Apparaten ausgeschaltet sein wird. Zwar werden die meteorologischen Schwierigkeiten eines Amerika-Europa-Fluges auf die schon oft hingewiesen wurde, die gleichen bleiben, aber man wird neue Mittel finden, sie zu bekämpfen.
Unvergessen ist das Schicksal von Nungesser und Coli, die als erste noch vor Lindbergh den Ozeanflug wagten. Der „Weiße Vogel" ist verschollen, man hat die Hoffnung aufgegeben, je etwas von den Fliegern wiederzufinden. Aber demgegenüber stehen die Erfolge von Lindbergh, Chamberlin und Byrd, die bewiesen, daß ein Dauerflug von 30 bis 40 Stunden selbst im Kampf gegen widrige Windverhältnisse bei der großen Präzision, mit der heute die Flugmotoren arbeiten, durchführbar ist. Allerdings haben alle drei darauf verzichtet, den Rückflug in umgekehrter Richtung anzutreten. Allein Levine, der Begleiter und Finanzmann Chamberlins, ist nicht von dem Projekt zurückgetreten und hat sich nach dem Ausscheiden Chamberlins einen französischen Piloten verpflichtet. Man muß bedenken, daß dieser nicht die Erfahrungen der drei amerikanischen Piloten hat und daher — wagemutiger als sie, zu dem kühnen Unternehmen bereit ist. Daraus geht aber zugleich hervor, mit welcher Entschlossenheit die deutschen Flieger die lange Luftreise antreten.
Der schwierigste Teil des Fluges ist und bleibt immer noch der Start, denn nur sehr schwer kann sich die überlastete Maschine vom Boden erheben. Deswegen hatte man ja auch in Dessau eigens eine Startbahn von 750 Meter Länge gebaut, die ein Gefälle von 2 Meter hat und aus einem 10 Meter breiten Betonstreifen besteht, da auf dem vorhandenen Startplatz nicht an ein Aufsteigen des Flugzeuges zu denken war. Zu den 750 Meter der neu erbauten Startbahn kommt noch eine weitere Strecke von 750 Meter hinzu, aber deren Benutzung mußte von den Fliegern möglichst vermieden werden, weil sie sonst in Gefahr gerieten.
Auf dem Flugplatz selbst hatten sich nicht nur Tausende und Abertausende der beaeister-
sondern
i waren
ten Einwohner Dessaus versammelt, | außer den Hunderten von Ehrengästen aus dem Reich viele Fremde eingetroffen, die schon seit längerer Zeit alle Hotelzimmer bestellt hatten, um nicht ohne Quartier zu sein, falls sich der Start verzögerte. Die Aufregung unter ihnen, aber wurde übertroffen von der Nervosität der Journalisten, die nun schon über eine Woche in Dessau sind und jeden Schritt der Flieger überwachten. Galt es doch, jede Veränderung in den Dispositionen sofort weiterzugeben und sich durch nichts von der Nachrichtenjagd abschrecken zu lassen. Argwöhnisch beobachtete der eine den anderen, ob ihm auch niemand zuvorkäme.
Und dann, als sich die Flugzeuge erhoben hatten, sandte der Draht, Telephon und der Rundfunk die Meldung von dem glücklichen Start in die ganze Welt hinaus. Bald wurde allerdings Wasser in den schäumenden Becher der Freude gegossen, als der Draht verkündete, daß die „Europa" mit den beiden Rekordfliegern Risticz und Edzard den Flug wegen Motorschadens aufgeben mußten. Um so größer ist unsere Hoffnung, daß die „Bremen" das amerikanische Festland erreicht. Auf der „Bremen" steuert abwechseln Loose und Köhl. Loose ist der Führer. Fluggast ist Frhr. von Hünefeldt vom Norddeutschen Lloyd.
Gleichzeitig gedenken wir auch des Fliegers Könnecke, der von Köln düs' seinen Ozeanflug antritt. Es gibt wohl nur wenige Deutsche, die nicht mit brennendem Interesse das Schicksal der „Bremen" vrfolgen. Aber zweimal wird die Sonne auf- und untergehen, ehe mit ihrer Landung jenseits des Weltmeeres zu rechnen ist. Biele Stunden werden vergehen, in denen wir um das Schicksal des Flugzeuges und feiner Bemannung bangen. Wir werden nicht ohne Nachricht von ihnen bleiben; denn es ist anzunehmen, daß sie unterwegs öfters Schiffen begegnen, von denen wir Nachrichten über den Verlauf des Fluges erhalten. Die Junkersflieger haben keine Sendestation mitgenommen, sondern haben nur einen Dreiröhrenempfangsapparat bei sich, mit dem sie die auf Welle 900 gesandten Wetter- und Orientierungsnachrichten aufnehmen können.
Wenn der Starter auf der Rennbahn das Rudel der Pferde abgelassen hat, geht durch die Menge der Ruf: Ab! Fast so war es aucy bei dem Aufstieg der Amerika-Flugzeuge. Jetzt schon schweben sie weit weg von Deutschland. Wir vertrauen auf die Leistungsfähigkeit der Maschinen und den zähen, unbeugsamen Willen der Flugzeugführer, auf den Willen zum Sieg. Ab! Glückliche Fahrt, Euch, Ihr Ozeanflieger!
OMsMOsB Stars.
Dessau, 14. Aug. Um 15.20 Uhr erschien die große Junkersmaschine G 31 über der Stabl. Das war das verabredete Zeichen für die Belegschaft, sich auf dem Flugplatz einzufinden. Die Ozcanflieger werden also heule abend starken.
Um 17.45 Uhr bestiegen die Ozeanslieger am Slarlhaus ein Auto, das sie an die Maschine brachle. von allen Seifen wurde ihnen noch einmal die Hände geschültelt und herzliche Abschledsworle herüber und hinüber gewechselt. Und dann setzte sich der Wagen unter stürmischen Heilrusen der Menge in Bewegung. Inzwischen bestiegen die Teilnehmer des Fluges der G 31 die Maschine. Dann wurden die Propeller angeworfen. Punkt 6 Uhr ist die Lotsenmaschine G 31 in der Luft.
Unter unendlichem Jubel startete um 18 21 Uhr die „Bremen“ und war 18.22 Uhr in der Lust. Der Start ging glatt vonslallen und die Maschine verschwand schnell in westlicher Richtung über dem Walde.
Die „Europa startete um 18.25 Uhr und zog sofort hinter der „Bremen“ drein. Das "otsenflugzeug war beiden Maschinen vorausgeflogen.
Dessau, 14. Aug. Die „Europa" setzte sich um 18.25 Uhr in Bewegung und echob sich nach 30 Sekunden vom Erdbod
en. Eine Minute lang war die
Maschine noch zu sehen, dann verschwand sie über dem westlichen Walde. Man sah, daß die beiden Maschinen bei der großen Belastung schwer zu kämpfen hatten, doch vollzog sich der Start bei beiden Maschinen glatt.
«ach dem GLavi.
ifau lag, ist i die Nach-
Dessau, 14. Aug. Die Ozeanmaschinen mit ihren tapferen Besatzungen sind fort. Die nervöse Spannung, die namentlich in den letzten Tagen bei der Unbestimmtheit der Wetterlage über Dessau lag, ist vorbei. Man konzentriert sich jetzt auf die Nachrichten von dem Flug. Werden die beiden Maschinen gut hinüberkommen? Wer den Start in Dessau miterlebte, wird den überwältigenden Eindruck dieses Augenblicks nicht vergessen. Wie die Maschinen, die so schwer belastet waren, daß für sie erst noch eine Zulassung des Reichsverkehrsministeriums eingeholt werden mußte, erst langsam, dann schneller die Startbahn entlang rollen, dann unter Anspannung aller Kräfte sich in die Lust erhoben, das war schon im Anfang ein Sinnbild des schweren Kampfes, den die beiden Maschinen auf dem ganzen Fluge zu bestehen haben werden. Das Tücherwinken, die begeisterungsvollen Grüße, die die Menschenmassen den beiden Maschine in tosendem Jubel mit auf den Weg gaben, das wollte kein Ende nehmen. Tausend gute Wünsche begleiten unsere Ozeanflieger. In den Kreisen der Iunkerswerke hat man auch weiterhin das feste Vertrauen, daß die Maschinen es schaffen werden. Es wird noch bestärkt durch den ausgezeichneten Verlauf des Starts. Die „Bremen" setzte zwar, nachdem sie sich bereits von der Erde losgelöst hatte, noch einmal kurz auf, kam dann aber bald zum Flug. Noch besser verlief der Start der „Europa". Beide Maschinen sind noch auf der Startbahn, und zwar etwa auf 600 Meter vom
Boden losgekommen. So hofft man dann, daß
und
auch der Flug sich glücklich vollziehen wird.
)as ist die Hoffnung nicht nur der Stadt Dessau,
ändern sicher des ganzen deutschen Volkes, das eine Ozeanflieger nun im Geiste begleitet.
Kotlanduns dev ^Eusrova^ in Bvemen.
hamb kurz na
ist
a m b u r g, 15. Aug. Das Flugzeug „Europa" rz nach 11 Uhr wieder nach Bremen zurück
gekehrt und dort gelandet. Angeblich liegt ein schwerer Maschinenschaden an Bord vor. Die Insassen befinden sich wohl.
Die Landung dev „Europa".
Bremen, 15. August. Die Rückkehr der „Europa" ist auf ernste Motorstörungen zurückzuführen, die sich nach etwa halbstündiger Fahrt über der Nordsee plötzlich eingestellt hatten und die Flieger Risticz und Edzard nach vergeblichen Versuchen zur Behebung des Schadens zur Umkehr zwangen. Die Auffindung des Landungsplatzes in Bremen gestaltete sich ziemlich schwierig. Schließlich konnten aber die Flieger die Lichter des Landungsplatzes entdecken. Die Landung war trotz aller Vorsicht der Flieger ziemlich hart, konnte aber ohne persönlichen Schaden der beiden Flieger und ihres Passagiers Knickerboker durchgeführt werden. Das Fahrgestell wurde jedoch, unter der starken Last beschädigt und einer der Propeller gebrochen.
Die Flugroute.
Braunschweig, 14. Aug. (WB.) Die „Bremen" ist 19.13 Uhr über Braunschweig geflogen. Flughöhe 100 Meter.
Hannover, 14. Aug. (WB.) Die „Bremen" ist 19.38 Uhr über Hannover geflogen.
Bremen, 14. Aug. (WB.) Die „Europa" und die Vegleitmaschine haben um 20.10 Uhr Bremen überflogen.
Bremen, 14. Aug. Von der Deutschen Lufthansa wird mitgeteilt: Die Begleitmaschine G 31 ist 20.20 Uhr in Bremen gelandet.
Die „Vvemeu" über EusSaud mm6 ZvöanSs.
Berlin, 15. Aug. Wie die deutsche Lufthansa milteilt, passierte die „Bremen“ 2,45 Uhr Fleetwood 35 Kilometer nördlich von Liverpool bei starkem wind. Die Wetterwarten melden starken Regen und Wind.
London, 15. Aug. Reuter bestätigt, daß bie „Bremen“ um 1.40 Uhr morgens über Wakefield gesichtet worden ist.
Berlin, 15. Aug. Nach einem Bericht, den die deutsche Lufthansa erhallen hat, hat die „Bremen“ Kingstown-Dublin um 5.15 Uhr passiert.
D8e Vssatzuuseu dev SzeaMus- zeuse an KuuseMvS MuiSer.
Dessau, 14. Aug. Die Besatzungen der Ozeanflugzeuge „Bremen" und „Europa" haben bei ihrem Start an Frau Nungesser in Paris folgendes Telegramm gesandt: „Auf den Bahnen des Weißen Bogels" gedenken wir der beiden Helden und grüßen in Ehrfurcht Nungessers Mutter. Köhl, Loose, v. Hünefeld an Bord der „Bremen", Risticz. Edzard, Knickerbocker an Bord der „Europa"»
Dovperr^uuaeu auf dem mwvW- Siugplatz MUcheMeid»
INilchelfield bei Newyork, 15. August. Sobald die Nachricht von dem Start der Junkersslugzeu« auf dem hiesigen Flugplatz eingetrosten war, hatte Oberstleutnant Foulcois, der Kommandant des Flugplatzes, eine Besprechung mit dem deutschen Generalkonsul, worauf er mit den Vorbereitungen für den Empfang der Flieger begann. Um die im« geheure Menschenmenge, die sich voraussichtlich etn- ftnüen wird, um der Landung beizuwohnen,, genügend in Schach hallen zu können, fordert Foul- cois 500 Mann von den Armeeplätzen des New- yorker Gebietes für den Flugplatz an, die unter feinem Kommando stehenden 500 Mann Fliegertruppen zu verstärken. Die Soldaten werden von einer Abteilung Polizei unterstützt werden, die für die Aufrechterhaltung des Verkehrs in der Um« aebung des Flugplatzes sorgen soll. Außer den helleuchtenden großen Scheinwerfern, die eine beständige Ausrüstung des Flugplatzes bilden, beorderte Foulcois acht Scheinwerfer, die zum Absuchen des Himmels nach feindlichen Flugzeugen dienen, von dem benachbarten Fort. Diese werden nicht nur den Flugplatz selbst bei der Landung der deutschen Flugzeuge erhellen, sondern auch die weitere Umgebung des Platzes in einem Umfang von zehn Quadratmeilen. Foulcois hat ein lebhaftes persönliches Interesse an dem Fluge wegen seiner Verbindungen, die er als Militärattache bei der amerikanischen Botschaft in Berlin von 1921 bis 1924 angeknüpft hat,
Ewpfanssvovbsrsrttmgen in ÄmeviSa.
Newyork, 14. August. Auf dem Mitchellftugplatz auf Longisland bei Newyork werden die deutschen Ozeanflieger erwartet. Eine Anzahl amerikanischer Flugzeuge wird in Bereitschaft gehalten, die den Deutschen entgegenfliegen sollen, um ihnen das Auf- finben des Flugplatzes zu erleichtern. Dieser ist schon von weitem durch die riesige Inschrift Mitchellfield zu erkennen, die auf den Dächern der Flugzeugschuppen angebracht ist. Nachts wird der Flugplcch durch Scheinwerfer beleuchtet werden, so daß die Flieger auch nachts landen können, was auf dem Rooseoellfield der mangelnden Beleuchtung wegen unmöglich ist. Ich konstatierte bei meinem heutigen Besuch des Flugplatzes, daß schon Vorkehrungen zum Empfang der Deutschen getroffen wurden. Die Besatzung des Flugplatzes wird auf 1000 Mann verstärkt, die die voraussichtlich gewaltige Zuschauermenge im Zaune halten soll. Es wird das Bestreben der Flugplatzleitung sein, die Flieger möglichst zu isolieren und ihnen baldigst Ruhe nach den Anstrengungen des Fluges zu ermöglichen. Den Ver- tretern der Presse soll deshalb der Zutritt zu rhnen nur auf kurze Zeit gestattet werden.
Das MeSies über dem AiSanslS.
Hamburg, 14. Aug. Das Tiefdruckgebiet ist etwas nordostwärts gezogen. Sein Kern liegt jetzt 55 Grad Nordbreite und 7 Grad Westlänge. Unter seinem Einfluß herrschen über dem größten Teil Englands noch immer starke böige südwestliche Winde. In Schottland hingegen haben sich bereits Ostwinde eingestellt. In England und über dem westlichen Teil der Nordsee fällt verbreitet Regen. Auf dem Dean ist ein neues Tiefdruckgebiet auf 35 Grad Nordbreite und 15 Grad Westlänge erschienen, das aber zunächst keinen wesentlichen Einfluß auf bis Witterung auf dem Ozean gewinnt.
Ein AbMiedstVort der Nttoten.
Dessau, 15. Aug. Die Piloten der beiden Ozeanflugzeuge übergaben dem Sonderberichterstatter des Wolffbüros vor dem Start folgendes Abfchisdswort: „Wir haben die feste Zuversicht, daß wir es schaffen werden.
Edzard, Risztics, Köhl, Loose."
GsSerLtvosie sum OzearMus.
Dessau, 15. Aug. Der Sonderberichterstatter des lffbüros hat einige Persönlichkeiten, die zum
Wolffbüros hat . .
Ozeanfiug in Beziehung stehen, gebeten, ihm ein Geleitwort zu diesem Unternehmen deutscher Flieger zur Verfügung zu stellen:
Baut Löbe,
Präsident des Deutschen Reichstags:
Den heroischen Flug zu erwidern, der die tat» kräftigen und mutigen Söhne der amerikanischen Nation zu uns brachte, ziehen Sie, tapfere Landsleute, auf den Riesenvögeln, deutscher Arbeit entsprossen, über das weite Meer. Millionen folgen klopfenden Herzens dem hlsdenhaften Wagnis, Millionen harren gespanten Sinnes jeder Nachricht, die Sie aus dem unendlichen Luftmeer senden, Millionen werden jubeln, wenn nach geglücktem Versuch Ihr Flugzeug den amerikanischen Boden berührt.