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Generalanzeiger für

Kanar» Stadt und Land

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DM MOWKWs.

- Die meisten Delegierten der heute beginnenden fer Ratstagung sind gestern in Genf eingetroffen. - Der für gestern angesetzte Flug Chamberlins Levines nach MünchenWien ist um acht Tage hoben worden.

Der bayrische Finanzminister Dr. KrauSneck ist rn in München tödlich verunglückt.

- Bei dem gestern im Deutschen Stadion in lin ausgetragenen Endspiel um die deutsche challmeisterschaft 1927 siegte der Erste Fußball-

* Nürnberg über Hertha, B. S. C. mit 2 :0.

Das Singen des Deutschlandliedes im be­en Gebiet ist von der Rheinlandkommission ge­eit worden.

Der ehemalige französische Kri-gsinimstcr ginor hielt ecne^scharfe Rede gegen den Kommunismus

vauzHMcKs -Katholiken fite dis rrsmnunsspWht.

Am 5. Januar begann dasEcho de Paris" ie große Generals- und Generaloffenfive ;en die französische Pflicht,' das Rheinland zu lmen. Seitdem ist die gesamte französische esse von Untersuchungen angefüllt, ob das ätsche Reich ein Recht hat, den sofortigen Ab- f der Besatzungstruppen zu fordern, und ar nach Art. 431 des Versailler Vertrages, lbst in der Pariser Linkspresse, die an sich Ht immer abgeneigt schien, den deutschen An- uch anzuerkennen, taucht doch die Forderung ch Gegenleistungen (Henry Barde in 'Oeuvre" vom 5. Mai) auf.L'Ere Nou- lle" vom selben Tage hatte zwar anerkannt, kein nationales Interesse mit der Auf- chterhaltung so bedeutender französischer uppenbestände auf dem linken Rheinufer rknüpft ist". Aber, so wird hinzugefügt:die Satzung ganz und gar zurückzuziehen, wäre sährlich", und es wird die französische Auf- ibe gegenüber dem deutschen Recht auf völlige reiheit des Rheinlandes nur in der Suche ich einertechnischen Maßnahme" gesehen, eden wahren Charakter der Besatzung her- irkehrt". Aus dieser Formulierung streckt das anzösischeSicherheitsbedürfnis" am Rhein [ inen Kopf hervor und was es will, das ist aus rm deutscherseits oft zurückgewiesenen Vertan­en nach der militärischen Dauerkontrolle der éléments stables" am Rhein bekannt.

Bemerkenswert ist nun, daß es in Frank­sich auch Kreise gibt, die das deutsche Räu- mngsrecht rückhaltlos und ohne Vorbehalte nerkennen, nur geleitet von dem Bestreoen, adurch ein besseres seelisches Verhältnis zwi- hen dem deutschen und dem französischen Volke u begründen. Bezeichnend ist, daß sich diese kreise gerade auf der französischen Rechten be- inden und von der Bewegung erfaßt sind, die ich die Vertretung der katholischen Interessen ur ganz besonderen Aufgabe gemacht haben, ks ist schon neulich auf die Aeußerung einer den erst gegründeten neuen ZeitschriftPoli- ique" aufmerksam gemacht worden. Mehr ins Zewicht fällt, daß nunmehr auch eine alte Zei- ung besten Kredits,La Croix, das Wort ge­nommen hat.

Francis Gauthier behandelt darin die Saar- und die Rheinfrage. Er ist der Meinung: Das Saarproblem darf nicht unter die Reche der Pobleme gerechnet werden, die zwei große Nationen wie Deutschland und Frankreich in ihrem Verständigungsversuche hindern könnten. Wenn sich dieser Versuch verwirklicht, dann wird er wie mit unzerstörbarem Kitt einen Block von mehr als 100 Milliomn Menschen zu­sammenschmieden. Dieser Block wird dazu be­rufen sein, jedem Bemühen der Friedensstö­rung in Europa, woher es auch kommen mag, einen unzerbrechlichen Wall entgegenzusetzen."

Der französische Verfasser fährt fort, daß nach seiner Ansicht die Saarfrage nur gemein­sam mit der Rheinfrage erwogen und erledigt werden könne und daß eine Volksabstimmung im Saargebiet nicht notwendig sei, da Frank­reich nur mit 3000 bis 5000 Stimmen auf 800 000 Einwohner rechnen könne. Gauthier erwähnt dann, daß Deutschland sogar bereit sei, die Saargruben für 300 Millionen Goldfrancs zurückzukaufen und daß es auch über eine mehrjährige Teilnahme Frankreichs an der Ausbeutung dieser Bergwerke mit sich reden lassen werde.Da, wo man auf der einen und der anderen Seite guten Willen und Ehrlichkeit g^igt*, so schreibt er weiter,gibt es keine wirk­lich unüberwindbaren Hindernisse. Wer «aar jagt, sagt Rheinland, Man kann sich nicht die

Montas

de« 13, S««r

Moskaus Antwort an Mit.

Moskau, 12. Juni. In der heute dem polnischen Gesandten Patek überreichten Antwort aus die Note der polnischen Regierung vom 9. Juni nimmt die Sowjetregierung mit Befriedigung Kenntnis von dem Ausdruck des Bedauerns der polnischen Regie­rung anläßlich der Ermordung Wojkows,^erklärt aber, diese nicht lediglich als individuellen Akt eines Wahnsinnigen ansehen zu können. Sie betrachte diesen Mord als eine der Aeußerungen des systema­tischen Kampfes der dunklen Mächte der Weltreak­tion und der Friedensgegner gegen die Sowjetunion und sie besitze zahlreiche 'Beweise für die Duldsam­keit der polnischen Autoritäten gegenüber den die Sowjetregierung bekämpfenden Organisationen und Personen, ja sogar für die direkte Unterstützung der letzteren in manchen Fallen. In der nächsten Zeit werde der polnischen Regierung einiges Material zu dieser Frage vorgelegt werden. Ferner sei festgestellt, daß der Mörder polnischer Staatsangehöriger sei. Die Sowjetregierung gibt ferner in ihrer Note der Erwartung Ausdtuck, daß die polnische Regierung alle nötigen Maßnahmen zur umfassenden Unter­suchung der Angelegenheit zur Feststellung der Schuldigen und zur Aufdeckung aller Fäden des Berbrechens, sowie zur raschen und strengen Bestra­fung der Schuldigen und zur Aufdeckung aller Fä­den des Verbrechens, sowie zur raschen und strengen Bestrafung der Schuldigen, insbesondere des direk­ten physischen Mörders treffen wird. Außerdem erwarte sie, daß die polnische Regierung einen Ver­treter der Sowjetregierung zur Teilnahme am Untersuchungsverfahren in diesem Prozeß zugelassen wird. Drittens fordert die Sowjetregierung, daß d^ polnische Regierung, die die Sowjetregierung be­kämpfenden Organisationen und Personen zur Ein­stellung ihrer Tätigkeit auf polnischem Gebiet zwingt und sie aus Polen ausweist. Die Sowjetregierung erwarte, daß die polnische Regierung ihr ohne Zögern die entsprechende Mitteilung darüber machen wird.

Die VEetzrtttS LVsiSows in Msskau.

Moskau, 12. Juni. Der Sarg mit der sterblichen Hülle Wojkows wurde nach dem Eintreffen des von einer militärischen Eskorte begleiteten Trauerzuges auf dem Roten Platz auf einem Postament gegen­über dem Lenin-Mausoleum aufgestellt. Vertreter der Regierung, der Kommunistischen Partei und der Gewerkschaften hielten Trauerreden, worauf der Sarg von Rykow, Bucharin, Litwinow und anderen Persönlichkeiten zum Bestattungsort an der Kreml- Mauer getragen wurden. Im Augenblick, wo der Sarg in die Gruft versenkt wurde, gaben die Ge­schütze Salutschüsse ab. Bis spät in den Abend hinein zogen viele Tausende von Demonstranten, die dem Verstorbenen die letzte Ehre erweisen wollten, am Grabe vorbei.

KeueÄlöseniaie au-Sowketbeamte

Moskau, 12. Juni. Din neues Attentat gegen eine ührende Persönlichkeit des Sowjetsystems ereignete ich in der Nähe Moskaus, wo von noch unentdeck- en Tätern ein Mitglied der kommunistischen Aka­demie, Wladimir Turow, ermoroet wurde. Turow war 1923 stellvertretender Handelsvertreter in Berlin Nähere Einzelheiten über das Attentat sind noch nicht bekannt. Im Kaukasus wurde auf

Rückgabe eines dieser Gebiete vorstellen, wäh­rend die Besetzung noch in dem anderen be­stehen bleibt. Tausend geopolitische Gründe widersetzen sich einer solchen hinkenden Lösung." Der französische Verfasser weist dann frei­lich darauf hin:Gewisse französische Politiker wenden ein, daß Deutschland, wenn es sogar seine Entwaffnung durch die Schleifung der Er- gänzungswerke von Königsberg, Glogau und Küftrin beendet haben wird . . trotz allem seine Verpflichtungen noch nicht erfüllt habe: denn es wird dann noch nicht die gesamte Repa­rationssumme bezahlt haben. Gauthier bezeich­net diesen Gedankengang alskindisch lerhaft". Er stellt fest, daß es zwisc

und seh

. Jd)en dem Gedankengang der vorerwähnten Politiker und dem Dawesplan und sogar dem Versailler Ver­trag unleugbare Widersprüche gibt, ^ubem". so schreibt er,wird man sich vielleicht erinnern, daß der Dawesplan offiziell jede Möglichkeit politischen oder militärischen Zwanges Deutsch­land gegenüber ausschließt."

Der Verfasser zitiert dann den Räumungs­artikel 431, der von Deutschland, um die frühere Befreiung des besetzten Gebietes hsrbeizu- führen, nur verlangt, es müsse allen aus dem Versailler Vertrag entspringenden Verpflich­tungenGenüge leisten". Gauthier betont da­nach, das durchaus Wesentliche:Das ist klar ausgedrückt. Wohlgemerkt, es heißt, wenn es Genüge leistet, in der Gegenwart, und nicht,

den Chef der transkaukasischen Zentrale Met- s ch e w s k i, ein Ueberfall verübt. Kavallerieabtei- lungen sind zu Fahndung nach den Tätern in die Berge entsandt worden.

äviegsbevett ttW mobUMevt.

Riga, 12. Juni. Aus Moskau will amtlich ge­meldet, daß die Rachricht über die Mobilisierung der roten Armee den Tatsachen nicht entspreche. Ebenso seien die Rachrichten über die Zusammenziehung großer Truppenteile an der polnischen Grenze un­zutreffend. Die rote Flotte und Armee seien kriegs­bereit, jedoch nicht mobilisiert.

Kriegsminister Woroschilow führte in einer Rede vor dem obersten Volkswirtfchastsrat u. a. aus:Wir werden provoziert. Man drängt uns zu den Waffen, wir werden einen würdigen wider­stand leisten. England ist an der Zuspitzung der Si­tuation schuld. Die Lage ist noch n i e m a l s s o ernst gewesen wie j e tzt. Das Polit. Büro hat dem Chef der ®. p. IL Menschinski seinen Dank ausgesprochen und gibt bekannt, daß der Terror zur Unterdrückung der Erregung innerhalb der Bevölke­rung durchgeführt werde. Sobald die Ruhe wieder hergeslcllt sei, solle der Terror eingestellt werden.

Die Sowjetregierung hat die Vermittlung Ror- wcgens in dem Konflikt mit Polen abgelehnt. Sie ver'ongt die Auslieferung der Generäle Balfcho- wiksch und Maximcwilsch.

VvMsehe ^viegsstbifke ruGdingett

Danzig, 12. Juni. Wie dieDanziger Zeitung" reibet, traf gestern in Gdingen ein aus dem U-Baot- MutterschiffElecto" und vier U-Booten der H-Klasie bestehendes englisches Geschwader ein. Namens der polnischen Flottenkommandos wurde es von einem Marineoffizier begrüßt. Darauf stattete das englische Flottenkommando dem Kommandierenden der pol­

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Nischen Flotte sowie dem Seeküsten-Starosten und dem Obinger Bürgermeister einen Besuch ab. Einige glische Offiziere begaben sich auf Einladung des Marschalls Pilsudski nach Warschau, wo sie sich voraussichtlich zwei Tage aufhalten werden. Gestern abend wurde zu Ehren der englischen Offiziere vom polnischen Flottenkommando auf einem polnischen Kriegsschiff ein Essen gegeben.

Dev ehemalige äisssministev Masino gegen den âommunismus.

Paris. 13. Juul. Der ehemalige Kriegs­minister und Abgeordnete Plaginof hielt in An­gouleme in der Reuen republikanischen Vereini­gung des Departements Charente eine politische Rede, in der er sich mit dem Kommunismus aus- einandersehte. Er erklärte n a. jeder Tag bringt neue Beweise von den Verheerungen in unserer Verwaltung im Heere, überhaupt im ganzen Staatsbtriebe, die eine Propaganda anrichtet, die ihre Mittel vom Auslande b^iehL Cs genügt nicht, den Kommunismus anzuzeigen, sondern wir müssen ihn bekämpfen. Das erste Mittel hierzu ist, ich be­haupte nicht, daß es das einzige ist, den Sowjet- botschafter heimzufenden, der bei uns der Agent der dritten Internationale ist und der unter dem Deckmantel der diplomatischen Immuni­tät die Verbindung zwischen französischen Kommu­nisten und Rußlands Bolschewisten sichert.

wenn es Genüge geleistet ^at* Das ist der Punkt, auf den auch wir an dieser Stelle immer das entscheidende Gewicht gelegt haben. Gau- chier verweist aber auch auf das Dassin des Locarno-Abkommens:Man kann für oder gegen Locarno sein, aber man kann seine Exi­stenz nicht leugnen. Dieser Pakt, der unsere gegenwärtigen Grenzen sicherstellt, geht nicht auf unsere Sicherheits-Ergänzungsforderungen ein. Entweder habt ihr Vertrauen zu unserer Unterzeichnung, sagen die Deutschen, und in diesem Falle müßt chr euch befriedigt erklären. Oder aber, ihr traut unserem Wort nicht, dann habt ihr selbst gegen uns eine unehrliche Hand­lung begangen, indem ihr mit uns einen Ver­trag abgeschlossen habt, von dessen Nill,tigkeit chr schon zu Beginn überzeugt wort."

Gauthier berührt hier eine kitzlige Stelle. Bisher ist es immer Frankreich gewesen, das über denbösen Willen" des deutschen Volkes gegenüber der Pflicht der Vertragserfüllung gejammert hat. Hier wird die französische Na­tion auf die Zweideutigkeit ihres Verhaltens gegenüber dem Locarnovertrag aufmerksam ge­macht. Schon vorher hatte Gauthier auf die Möglichkeit hingewiesen, daß hinsichtlich der Beschwerden über mangelhafte Vertragserfül­lung auch einmal der Spieß umgekehrt werden könne. Die Deutschen, meint er, sagen:Ihr Alliierten verlangt fortgesetzt von uns, daß wir den Versailler Vortrag buchstäblich aussutzren.

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Der Mörder des russischen Gesandten Wojkom», der 19jährige Sawerda.

Aber jedesmal, wenn dieser Vertrag günstig für uns ist, dann bemüht chr euch, seine Bor-

organ der französischen Katholiken nichts ^n- zuzufügen.

«utemredtttts Dv. Stvesemmms mit Lvoldemavas.

Genf, 12. Juni. Außenminister Dr. Stresemann empfing heute abend um 7 Uhr den Besuch deS litauischen Ministerpräsidenten Woldemaras zu einer Aussprache, die der Memelfrage galt und über eine Stunde andauerte. Im übrigen benutzte die deutsche Delegation den Sonntag zu vorbereitenden Be­sprechungen für die morgen vormittag beginnenix Ratstagung.

Die Gommevtagttttg des Reèrhstass.

Der Reichtstag tritt morgen zu seiner Sommer» tagung zusammen. Von welcher Dauer die Session sein wird, läßt sich heute noch wicht übersetzen. Man hat ursprünglich mit einem frühzeitigen Som­merurlaub des Parlaments gerechnet miü daran ge­dacht, schon Anfang Juli die Pforten des Reichs­tags schließen zu können. Davon ist aber jetzt nicht mehr die Rede. Man glaubt, daß der Reichstag min­destens bis Mitte des Julimonats reichen Arbeits­stoff oorfinben wird und daß er seine ganze Ar­beitskraft aufbieten muß, wenn er sein Pensum bis dahin erledigen will.

Es gibt einige Aufgaben, die unbedingt in der Sommertagung noch gelöst werden müssen. Hier steht in erster Linie die Arbettslosenversicherung, die am 1. Oktober in Kraft treten muß, wenn nicht die Finanzen des Reiches auf das Schlimmste in Mit­leidenschaft gezogen werden sollen. Man hat im Ausschuß den Gesetzentwurf soweit durchberaten. Es stehen aber noch hefttge Kämpfe bevor, da bekannt­lich die Absicht besteht, Ersatzkassen, wie sie in der Krankenversicherung bestehen, auch in die Arbeits­losenversicherung einzusühren. Die Sozialdemokra­ten haben dieser Absicht schärffte Fehde angesagt. Eine weitere dringende Aufgabe betrifft den Ablauf des Zolltarifs am 31. Juli. Hier wird man sich wahrschinlich mit der Verlängerung begnügen müs­sen, da jeder Versuch einer Aenderung zu unabseh­baren Weiterungen führen mühte. Dringlich ist fer-

ner die Erhöhung der Beamtenbesoldung. Einige andere Entwürfe, wie z. B. das Reichsrahmengesetz ur die Realsteuern und die Disziplinarstrafordnung ür Beamte werden keine große zeitliche An orberungen stellen. Es besteht die Absicht, in bei Sommertagung noch das Reichsschulgesetz und baj neue Strafgesetzbuch in Angriff zu nehmen. Hier soll es sich aber nur um die erste Lesung handeln Wieweit hier das in Aussicht genommene Pro­gramm durchzuführen ist, müssen die nächster Wochen zeigen.

GtaatSmSttiftev Dv âausrreeK tSdSèÄs vevtsnsSÄM.

München, 12. Juni, heute vormittag gegen 10% Ahr verunglückte der bayrische Staatsminister der Finanzen Dr. Krausneck beim Einspringen in die Straßenbahn an der Arnulfstraße am Starn­berg-Bahnhof in München tödlich. Er wurde mit schweren Verletzungen in die Chirurgische Klinik eingeliesert, wo er inzwischen verstorben ist. Die dem WTB. miigeteilt wird, erfolgte das Ableben des Ministers schon fünf Minuten nach der Einlieferung in die Klinik, wahrscheinlich infolge eines Bruches der Halswirbelsäule.

Dv. Mib und das ZeuLvum.

Berlin, 11. Juni. In einem Leitartikel im B. T." kennzeichnet der ehemalige Reichskanzler Dr. Wirth seine Stellung zum Zentrum und erhebt gegen diese Partei den Vorwurf, daß sie im Stillen an der Schaffung einer Einheitsfront der Rechts­parteien arbeite. Bei der nächsten Wahl, schreibt Dr. Wirth. geht der Bürgerblock, der Einheitsolock, der Schwarz-Blaue Block als -Front der Christen"

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