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Donnerstag den ö. Januar
Nr. 4
Spielbeirieb der Tgde. 1837 am kommenden Sonntag Turngemeiude 1837 Hanau 1.. 2. u. 3. Alannsch. — Tv. vorwärts Botfenheim 1., 2. u. 3. Mannschaft.
Wiederum empfängt die Turngemeinde Gäste vus dem sehr spielstark bekannten Frankfurter Gau. Vorwärts Bockenheim gehört der Meisterklasse an und kämpfte während der Derbandsspiele mit wechselndem Glück. Den bekannten Tv. Felsberg konnte die Mannschaft 7:2 schlagen. Auch die zweite
Mannschaft ist sehr spielstar! Gastgebers, die A-Klasse
f und konnte, wie die des
Gastgebers, die A-Klasse-Meisterschaft erringen. Auch Spiele der 3. Mannschaft seien noch erwähnt. Vic Spielzeiten sind um VA Uhr für die dritte, um AL Uhr für die zweite und um 3 Uhr für die erste ^n nschaften.
Boxen.
Europameister Paolino siegt in Amerika.
Der Europameister im Schwergewicht Paolino d^rlr achte sein amerikanisches Debüt zu einem frönen Erfolge zu gestalten, indem er in Havanna den Newyorker Schwergewichtler O'Grady bereits in b>r ersten Runde f. o. schlug. Auf das weitere Abschneiden des Basken ist man nach diesem überreichend schnellen Siege jenseits und diesseits des großen Teiches sehr gespannt.
Radfahren.
Sechslageende in Brüssel.
Tas 11. Sechstagerennen in Brüssel wurde am Mor tag abend beendet. Rielens-Vermandel hatten sich im fünften Tage den Vorsprung einer Runde siche n können, der trotz der Anstrengungen der zu- >> s egenden Mannschaften nicht einzuholen war. ?' i noers schlecht schnitt das holländische Paar van
»an Kempen ab, das mehr als viermal so viel i'! litte einfahren konnte wie die Sieger, aber durch bi Jagden in Rückstand gerieten. Wiederum ist • r der Beweis erbracht worden, daß die große c ! t des Wertungsfahrens durch das Ueberrun« «in. System entkräftet wird.
5'05 Ergebnis lautete: 1. Rielens-Vermandel 495
Zwangsversteigerung.
5m Wege der Zwangsverbetgeruna toll
< i4. Februar 1927, vormittag» 9'/, Uhr
V rem unterzeichneten Gericht, Nutzallee 17, Sin ner Nr. 17, in der Gemarkung Hanau c . aene zur Zeit der Eintragung des x rtgerungsvermerk», im Grundbuche von < M Band 15 Blatt 848, 3. September 1926 i en Namen der Firma Becker & Schreiber, - en Handelsgeiellichaft in Hanau einge- h-a ne Grundstück versteigert werden
Pohnhaur. Grimmftratze Nr. 3 mit Durch- ahrt, Stiegenhaus, Zwischenbau link» und Dofraum, Seitenbau links mit Treppen- haus und Waschküche rechts
?7Tienblau M Parzelle 324/234 in Größe von - 78 ar mit 2120 Mark Gebäudcsteuernutzungs- • . Grundsteuermutterrolle Art. 1750, Ge- nä . lefteuerrolle Nr. 2081.
Hanau den 14. Dezember 1926.
Das Amtsgericht, Abt. VI. 137
hatten nur das Wesen der Sache nicht erfaßt, denn Punkte. Eine Runde zurück: 2. Charlier-Duray 435 P., 3. Roels-Hellebaut 320 P., 4. Sellier-Putzeis 195 P. Zwei Runden zurück: 5. Alex Maes-van Aken 575 P., 6. Thys-Boogmans 550 P., 7. Degelas- Desmedt 545 P., 8. Albert Maes allein (kein Partner Deelercq schied schon kurz vor Schluß aus) 385 P., 9. Aerts-Steenhout 115 P. Drei Runden zurück: 10. van Nek-van Kempen 2060 P., 11. Per- syn-Rauschaert 730 P., 12. Marcot-Mercillac 270 P., 13. Debaets-Marcell Buysse 70 P. Zurückgelegte Strecke 3389,300 Kilometer.
Kanu.
Der Sport, wie er heute betrieben wird, ist meist Körperübung in der Natur ohne bewußten Genuß ihrer Schönheit und Reize; letztere wurde lediglich Betätigungsfeld und Mittel zum Zweck. Die Anderen aber, welche nur um der Natur willen ins Freie hinausgingen, hören sich nicht gerne „Sportler" nennen: Sport und Naturgenuß sind also scheinbar zwei Dinge, die nicht harmonieren!
So stand es in der Tat bis vor einigen Jahren, — der Wanderer war dem Sportsmann fremd —, man hatte »keine gemeinsamen Berührungen. Erst das Kanu schuf hierin eine Aenderung; es hat die Interessen beider obiger Gruppen verknotet, gab dem Sportler Gelegenheit zu reicher körperlicher Betätigung und führte gleichzeitig den Wanderer auf neue, bisher unvegangene Wege, die schöner, ruhevoller und anregender sind als alles, was ihm das trockene Land bisher bot. Diese Doppelstellung zwischen reiner Leibesübung und Naturerleben, diese Bindung der körperlichen Betätigung mit Gemütswerten, ist auch die Ursache für die überraschend schnelle Ausbreitung des Kanusportes in unserem deutschen Daterlandel
Vom Ruderer anfangs abfallend kritisiert, vom Segler ob der Kleinheit seines Schiffleins mitleidig belächelt, hat sich der Kanufahrer heut überall durchgesetzt und in Deutschlands Sportkreisen eine ausschlaggebende, sehr wichtige Stellung errungen. Jene Allzuvielen, die den „Paddler" einst lächerlich
JSr. Gottesdienst.
Hauvt - Synagoge
Rordstr. 40.
Sabbathfeier hott
Samstag den 8. Jan. Vorabend 4 Uh, 30Mm.
'orgennotte-dl.n 8U 30 Ai n. — nachm 4 Uhr — Mw. — Sabbat! ausgang 5 Uhr 30 Mm.
Woch ngottesd. von Sonntag den 9. Jan. an: morgens 7 Um 1U Min. — abends 7 Uhr 10 Min.
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machen wollten und ihn nicht als voll anerkannten, Kanufahrt ist echter Sport, wie er anregender und großartiger garnicht gedacht werden kann. Allerdings, der Paddler lebt mehr im Verborgenen, er ist nicht so öffentlich wie die Ruderer, deren starkbesetzte schnelle Boote täglich vor den Ufern unserer Wasserstädte üben, er wirkt auch auf Wanderfahrten nicht so sehr durch geräuschvolle Exaktheit, wie die Besatzung eines Vierers oder Achters, deren Anblick jeden Laien besticht, und auf der weiten Fläche einer belebten Segelbahn fällt sein kleines Kanu selbst verständlich nicht so stark ins Auge, wie eine große Jacht, die mit dreißig oder fünfzig Quadratmetern weißer Leinwand am Mast pfeilschnell durchs Wasser eilt. — Der Kanumann ist eben einsamer und in weit höherem Maße auf sich selbst wiesen, als seine Vettern vom Rollsitz und Pei
ange-
Peitschen-
mast!
Schon die kleinste Wasserreise stellt ernste Anfor derungen: Geschicklichkeit, Orientierungsvermögen, schnelle Entschlußfähigkeit, Wagemut und Besonnen- yeit in heiklen Lagen, dazu je nach Art und Länge der Fahrt ein gutes Teil körperlicher Ausdauer und bei geselligen Reisen stete Hilfsbereitschaft, Kameradschaftlichkeit und Unterordnung zum Wohl der Allgemeinheit. Der Kanufahrer vollbringt seine Höchstleistungen im Kampf mit den Elementen draußen auf freier Wasserbahn, auf dem Meere, auf weiten Seen, auf gefahrvollen Wildflüssen, wo ihm zwischen Fels und Wirbel kein menschlicher Blick folgt, kein Mund anerkennend zuruft und keine Hand Beifall winkt. So kommt es, daß diese Taten für die Werbung fast zwecklos und unbrauchbar sind, wenn sie nicht durch Schrift und Bild der Oeffentlichkeit vor Augen geführt werden, — aber er leistet damit seinem eigenen Ich zweifellos hohe Dienste!
Zween Herren dient ja der Kanusport: dem Körper und dem Gemüt. Auf Wettfahrten, denen wochenlange harte Uebung vorangeht, werden die Kräfte aneinander gemessen, auf gemütvoller Wasserreise erfrischen sich die Sinne an den Wundern der Natur, die der Kanumann in ihrer ganzen Verschwiegenheit, in ihrer heimlichsten Poesie schauen darf. Was dem Landwanderer ewig verschlossen
bleibt, das unberührte Leben und Weben an stillen Waldbächen, die seltsame Verträumtheit der weiten niederdeutschen Sumpfgebiete, machtvolle Bilder an den Ufern unserer reißenden Bergflüsse — alles das öffnet sich dem recht empfindenden Gemüt des Kanufahrers! Die Schönheit unserer großen Ströme, des Rheines, der Donau, der Elbe und aller ihrer, malerischen Zuflüsse kann er in weit höherem Maße genießen, als der Reisende, den eilige Dampfer und schnelle Züge viel zu rasch an all der Pracht vorbeiführen; wo ihn ein Bild fesselt, schlägt er sein Zelt auf, wo ihn ein Ziel im Binnenland lockt, legt er sein Boot einem freundlichen Bauern in die Scheuer und wandert dann auf Schusters Rappen — so weit er will — abseits in die Berge, nach fernen Burgruinen und Kapellen; ihm ist das weite Meer geöffnet, denn sein leichtes, flaches Boot kann an jeder Küste landen, ihm sind selbst kleine Bäche Wanderstraßen, wo sich die Welt von ganz neuen Gesichtspunkten erschließt und viel unbekannte Schönheit zeigt, die sich dem Landwanderer niemals bietet.
Völlig unabhängig ist der Kanumann von gebahnten Menschenwegen, von bezahlter Unterkunft, Verpflegung und vom Kursbuch, keine lärmende Gesellschaft stört ihn, wenn er abseits der hastenden Welt Ruhe sucht, jein Tag nimmt — so er will — kein Ende: Nachtfahrten auf einsamem, schweigendem Fluß gehören ja zum Schönsten, was das Kanu bieten kann; ihn hindert auch kein stürmisches Wasser, denn sein eingedecktes, dichtverschlossenes Boot trotzt noch Wind und Wetter, wenn sich der Ruderer mit seinem offenen Gefährt schon längst im schützenden Hafen geborgen hat, — so ist uns das kleine Schiffchen ein Mittel geworden, die Schönheiten unseres Vaterlandes erst recht zu genießen und am Herzen der Natur Erholung, inneren Frieden und frische Kraft für schweres Tagewerk zu finden.
Unan und u bcnaa uno Oruderei p a u Aua, „i Sea rebahionefien Oeiamtinbalt: Richard ß u 11 f d); für Anzeigen und Reklamen: August Stobt: aste in Hanau. Rotationsdruck brr ^aNenhauevuchdruckerei Hanau. Zkemspre<i>«n!chlui Hz 3056. 3957 3958 - Postscheck Frankfurt 0. M. Re 26659
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Beim Kaul von Bohnermasse darf nicht der Preis den Aussehlag geben; denn von billigen Sorten braucht man doppelt und dreimal soviel als von Wichsmädel Wichsmädel ist aus besten Edel-Hartwachsen hergpstellt, daher nur hauch, dünn aufzutragen. Preis >U Dose 85 Ptg. U Dose RM 1.50 ib Dose RM 2.80t
Evangelisches Kasino, Hanau»
Am 4. Januar ds. Js. verschied mein früherer Kutscher
Herr Konrad KlapD.
Er war seit 1. Mai 1863 in meinen Diensten.
Als ein Vorbild treuester Pflichterfüllung werde ich sein Andenken stets in Ehren halten.
Hanau a. M. den 5. Januar 1927.
Georg Müller
Holzhandlung.
Bekannt für vielseitige Leistungen!
Bekanntmachung.
Die äußeren und inneren Putzarbeiten im Neubau der Schule in Groß-Krotzenburg sollen öffentlich vergeben werden.
Perdtnaungrtermin am 15. Januar 1927, vorm. 10'/, Uhr, im Bürgermeisteramt, woselbst die Unterlagen zum Preise von RM. L— be- S und die Zeichnungen eingesehen werden n. 153t
Groß-Krotzenburg den 4. Januar 1927.
Der Bürgermeister gez. Noll.
öreileziiiimek billig zu verkaufen. 2085a Schirnstr. 7.
SW Achrichle».
Hospitalkirche.
Heute abend 8 Uhr: Bibelstunde. Herr Pfarrer Reimann.
Statt Jeder besonderen Anzeige,
Dem Herrn über Leben und Tod hat es in seinem unerforschlichen Ratschluß gefallen, unseren innigstgeliebten, allzeit treusorgenden Gatten, Vater, Sohn, Bruder, Großvater und Schwiegervater
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Bäckermeister
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im 57. Lebensjahre, nach langem, schweren Leiden in die Ewigkeit abzurufen.
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Hanau, Altstr. 1, Groß-Steinheim den 5. Januar 1927.
Die tieftrauernden Angehörigen:
L d. N.: Maria Schneider geb. Grün
Die Beerdigung findet statt am Samstag den 8. Januar, nachmittags 2 Uhr,
von der Friedhofskapelle aus.
Von Besuchen bitten wir höflidist Abstand zu nehmen.
141h
Unsere gemeinsame
NeihnaEUtsleier
findet am Sonntag den 9. Januar 1927 im großen Saale der Turnhalle (Jahnstraße) statt,
Wh laden hierzu unsere Mitglieder, unseren Bruder- Verein, sowie Freunde und Gönner unseres Kasinos herzlichst ein und bitten, sich rechtzeitig mit Eintrittsprogrammen zu versehen. Diese sind bei dem Vorstandsmitglied, Herrn Friseur Jakob Hild, Heumarkt 2, zu haben, daselbst sind auch bis Samstag abend die zu stiftenden Verlosungs-
gegenstände abzugeben.
145a
Der Vorstand.
«M-lDs-MWM zur alten Brauerei Beck, Hanau, Mühlstraße Auflage jeden Samstag abend von 8—9 Uhr in der Gastwirtschaft von Conrad Reußwig, Mühlstraße.
Neue Auflage u. Aufnahme neuer Mitglieder Samstag den 8. Januar 1927.
Evangelischer Arbeiterverein Hanau
Vereinslokal: Restaurant „Löwengärtchen", Vorstadt 1
Weihnachts-Spar- und Kohlenkasse
jeden Samstag abend von 7—8’;, Uhr Auflage, u. Aufnahme neuer Mitglieder. Der Vorstand
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Für die uns anlässlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten
sagen herzl. Dank.
Hans Oehlschläger u. Frau
Toni geb Noiwig Langenselbold, 6. Januar 1927