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10, Dezemd«

Krettas de«

Kv. 289

arf^eint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Äonat RM. 1.-, für den ganzen Monat RM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag iS, Samstag 12 Zi-pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 R-Pfg.. im Reklameteil von SS mm Breite 2S R-pfg. z Offertengebühr 50 R-pfg.

Koch Seine Ginignng zwischen Watts und Genf.

Es ist nicht leicht, aus dem Wust wider­sprechender Nachrichten, die aus Paris und Genf hierher gelangen, ein klares Bild der wirtlichen Zustände herauszuschälen, zudem sich die Lage selbst von Augenblick zu Augenblick kaleidoskopartig verändert. Die Botschas- terkonferenz, die in Paris über die s Militärk o ntrollfra g e verhandelt, zö­gert das erlösende und längst erwartete Wort auszusprechen, durch das der unleidlichen Militärkontrollkommission das Lebenslicht aus­geblasen wird. Hier treffen zwei Faktoren zu­sammen. Obgleich General von Pawels und Legationsrat Forster vom Auswärtigen Amt in Paris mit besonderen Vollmachten anwesend und somit imstande sind, alle wünschenswerten Aufklärungen und Zusicherungen zu geben, werden noch Schwierigkeiten wegen der Be­festigungen von Königsberg und Glogau, sowie wegen der Herstellung und Ausfuhr von Kriegsgerät gemacht. Hinter der ersten For­derung, die wahrscheinlich auf Zerstörung vielbesprochenen betonierten Unterstände ab­zielt, steht natürlich Frankreichs Schützling, Polen, hinter der zweiten Forderung auf Be­schränkung der Ausfuhr von Halbfabrikaten, die vielleicht jenseits des Ozeans bei. der Her­stellung von Waffen, Kriegsschiffen usw. Ver­wendung finden könnten, steht England. Dort ist es bloßè Angst, hier der bloße Handelsneid.

der

die übrigen Mitglieder des Interalliierten Militär­komitees von Versailles sowie der Vorsitzende der Militärkontrollkommission in Berlin, General Walsh, beiwohnten. Die Botschafterkonferenz habe den

nzeigev

Danais Giadt und Land

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ✓ Lei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streit usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder au, Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplatzdorschrist u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet./Geschäfisstelle: Hammerstr.d / Fernspr. 3956, 3957,3958

I sicher sein könne. Briand glaubt, daß diese Ange- iegenheit ' i der nächsten Ratstagung behandelt werden tu.uie.

RaisvvoNeme.

Die Danziger Änleiheempsehlung angenommen. — Die Wirtschaftskonseren; beschlossen. — Die Kon­trolle der privaten Rüstungsindustrie.

Stand der Entwaffnung Deutschlands geprüft. Sie habe von dem Ergebnis der Unterredungen Kennt­nis genommen, die die alliierten militärischen Sach­verständigen seit Montag mit General Pawels hat­ten. Es scheine zurzeit nicht, daß die beiden Fragen, betreffend die Befestigungen von Königsberg, Kü- ftrin und Glogau und die Herstellung von Kriegs­material vollkommen geregelt seien. Das Ergebnis der heutigen Beratungen der Botschafterkonferenz werde unverzüglich den in der Botschafterkonferenz vertretenen und gegenwärtig in Genf weilenden Außenministern zur Kenntnis gebracht

Diese würden die auf diese Weise vorgelegte Bilanz würdigen und der Botschafterkonferenz wahrschein­lich Weisungen zu erteilen haben, von denen diese in ihre für morgen vorgesehenen Sitzung Kenntnis nehmen werde.

werden.

Paris, 10. Dez. Der „Malin" glaubt be­richten zu können, daß hinsichtlich der Ent- wassnungsfrage noch einige Schwie- rigkeiken bestehen, besonders wegen der B e- festigungen an der deutschen O st - grenze. 3n dem Bericht der gestrigen Botschafter- konferenz, der sofort nach Genf telegraphiert wurde, komme klar zum Ausdruck, daß General Pawels nicht die gewünschte Präzision in dieser Frage ge­geben habe. In diesem wichtigen Punkte stehen fol e beiden Thesen noch in Widerspruch.

Dke VssKsssSstrsse« i BMen

Gens, 9. Dez. Die öffentliche Ratssitzung des heutigen Nachmittags, an der Briand und Stress mann wieder persönlich teilnahmen, beschäftigte sich "siebenen Berichten des Finanzkomitees. )t über die Verhandlungen betreffend die Danziger Anleiheempfehlung erstattete Vandervelde, der auch den Bericht des Finanz- komitees über die Frage vorlegte. Aus dem Be­richt des Finanzkomitees geht hervor, daß die Dan­ziger Anleihe vom Rat empfohlen werden soll unter dem Vorbehalt, daß noch einige Vereinbarungen ..... Zolleinnahmen und über das Tabakmono- „„^schlossen werden, und daß in der Repara­tionsfrage eine Einigung mit den beteiligten Be­hörden zustandekommt. Außerdem wies Bander- velde darauf hin, daß das Verfahren zwischen Dan­zig und Polen im allgemeinen zu formalistisch und infolgedessen nicht rasch genug und nicht mit besrie- diqenden Ergebnissen durchgeführt werde. Die Reso­lution spricht die Empfehlung des Rates vorbehalt­lich gewisser Punkre aus, sowie die Hoffnung, daß die Anleihe noch vor der nächsten Ratstagung wird begeben werden können. „ ,

In der Debatte betonte Präsident Sahm mit seinem Dank für die unermüdliche Arbeit des Fi­nanzkomitees, daß es wünschenswert sei, die noch bevorstehenden Verhandlungen möchten in demselben Geist geführt werden, von dem sich das Finanz­komitee habe leiten lassen. — Der deutsche Außen­minister Dr. Stresemann erklärte, daß er die Anregung Vanderveldes, den langwierigen Noten­austausch zwischen Danzig und Polen lieber durch mündliche Verhandlungen zu ersetzen, durchaus be­grüße und nur hosfen könne, daß es dem Bolker- bunch gelinge, diese Methode auch auf andere Na-

mit uer1

Den Beri

über die

pol abgeft

daß England mehr Entgegenkommen als bis­her in bèzug auf die Ausfuhr von sogenann­tem Kriegsgerät zeigt. Es ist unseres Erach­tens undurchführbar, wenn man z. B. Deutsch­land die Herstellung und die Ausfuhr von Mo­toren verbieten wollte, die vielleicht beim Bau von Torpedobooten oder Flugzeugen verwen­det werden können. Eine solche Beschränkung wäre durch nichts, selbst nicht den Versailler Vertrag gerechtfertigt, und unsere Regierung würde nur der einstimmigen Auffassung des deutschen Volkes entsprechen, wenn sie in dieser Hinsicht wie bisher fest blieb. Wir stimmen den „Leipz. N. Nachr." vollkommen bei, wenn sie heute morgen in diesem Zusammenhang schreiben: „Der Zeitpunkt, Deutschland und seine 63 Millionen niederzutrampeln, seinen Volkskörper durch militärische Daumenschrauben und wirtschaftliche Handschellen gewaltsam zur Verkümmerung und Verkrüppelung zu bringen, ist verpaßt. Das hätte auch 1919, mit "trer Siegerbrutalität, die sich in Lloyd Georges Knock-Oui und in Clemenceous „20 Millionen Deutsche zuviel" so herzerfrischend aussprach, uitrmgeführt werden müssen. Wenn die Alliier­ten dies Römerschauspiel der Welt damals nicht zu bieten wagten, wenn sie ihrer innern Kraft, es durchzuführen, schon dainals mißtrauten, MU sollten sie den schlechten Kriegs-Ersatz- stüielchen für diese handfeste Politik heute.end- Nch und entschlossen den Abschied geben."

Bezüglich der Jnvestigationsfrage, w G e n f zur Behandlung steht, scheint es Grund der Vorarbeiten der drei Juristen ^auß, Cecil Hurst âd Fromageot auf die der Botschafterkonferenz in Paris, weg diese angeblich vorhergehen muß. Nun ? °“er der Beschluß über die Handhabung

. ^st^igationen vom Völkerbundsrat vor $ ? ^hren gefaßt und vor einem Jahre abge- -!?°^^"' Damals stand die Aufhebung 0tt^til'//^^Eontrolle in Deutschland noch nicht „w'ttelbar vor der Tür, und trotzdem hatte Eile, solche Beschlüsse zu fassen, ehe . , Wanb Mitglied des Völkerbundes gewor- kj ^°r- Nun handelt es sich um die Annahme lick ^G^pootokolles, durch das allerdings sach- Uf;.rfinc, sehr erhebliche Aenderung jener Be- A Sinne der deutschen Forderungen

' lick h’J’^rt werden soll. Warum jetzt plötz- i der ^b.Aogern und Warten auf den Beschluß i Pin*nr° v^erfonferen^ Offenbar liegt der ». Punkt darin, daß Briand nicht därok rete H""d hat, sondern von Paris ab- Üeb-r- m°. aber wiederum der Vater allen ^o’ncaré, die Drähte in der Hand hat.

natürn* ^5 Zusatzprotokoll selbst wird sich Dortln». erf urteilen lassen, wenn es im 'Wortlaut vorliegt.

Briand und ReichsaußenminIster Dr. Stresemann, dessen Befinden sich gebessert hat, sind heute mittag 12 Uhr am Sitz der deutschen Delegation zu einer Besprechung zusammengetreten. Der Besuch BriandsbeiStresemann dauerte etwa eine halbe Stunde. Nach dieser Unterredung begab sich Staatssekretär von Schubert sofort zu dem engli­schen Außenminister Chamberlain. Wie mir ersah- ren, hat Briand dem deutschen Außenminister Nach­richten aus Paris überbracht, denen zufolge man dort in der Frage der Ausfuhr von Waf­fen, Kriegsmaterial und Maschinen für die Kriegsmaterialher stellunq immer noch Schwierigkeiten macht, die in der Eile nicht zu lösen sein werden. Man nimmt deshalb w , Aussicht, diese Restfragen entweder einem Schiedsgericht zu unterbreiten oder, wie wir bereits meldeten, sie nach der Aufhebung der Mili- tarkontrolle einer besonderen kleinen Liquida- tlonskomMission zu überlassen, oder endlich sie der In v e st i g a t i o n s k o m m i s s i o n des Völkerbundes zur Regelung zu übergeben. Diese letztere Lösung wäre die schlechteste, weil sie die Volkerbundskommission mit einer Erb­schaft aus der alten Militär-Kontrollbefugnis der Alliierten belasten würde, die der Jnvestigations- kommission des Völkerbundes von vornherein ein lästiges Odium geben müßte. Man glaubt indessen nicht an unüberwindbare Schwierigkeiten. Im Ge­genteil hofft man immer noch, daß CHamber - la i n als Außenminister desjenigen Landes, das an der wirtschaftlichen Seite der Kon­trollfrage am meisten interessiert ist es nicht an gutem Willen fehlen lassen wird, irgend eine annehmbare Lösung zu finden.

Verschulden in btt schwere Notlage geraten fei. habe, so schloß Stresemann, die Gründe bereits früher dargelegt, aus denen Deutschland an der Lage Danzigs ganz besonderen Anteil nehme, und er schloß sich der Hoffnung des Präsidenten Sahm an, daß der Geist der Verständigung und der Zu­sammenarbeit, der sich auch im Finanzkomitee be­währt habe, die kommenden Verhandlungen beherr-

er

quida-

UeMttfiimmtittd in des Lnveftkgatko«skvaae.

Genf, 9. Dez. Die juristischen Sachverständigen laben die Vorbereitung einer authentischen Inter- iretation des Jnvestigationsprotokolls heute abend n vollkommener Gegenseitiger Uebereinstimmung abgeschlossen. Ihr Bericht, der vor Abschluß dieser Tagung dem Völkerbundsrat zur Beschlußfassung unterbreitet werden wird, wird morgen vormittag ben beteiligten Ministern vorgelegt. Im Laufe des “ treter der fünf Rheinpaktmächte

UM die Annahme

Cikunn'^ ^- Dez. Havas berichtet, daß die heutige 9 de* Botschafterkonferenz Marschall Foch und

1926

scheu möge.

Der polnische Verteter Strasburger wandte gegen eine von Danzig und dem Finanz­komitee vorgelegte Note ein, daß die finanzielle Lage Danzigs nur durch ein Opfer, das Polen im Sinne des Finanzkomitees gebracht habe, sich besserte. Polen habe aber auch Danzig in wirtschaftlicher Hin­sicht geholfen, indem durch die zahlreichen polnischen Aufträge, die nach Danzig gekommen seien, die Arbeitslosigkeit zurückgegangen sei. Gegen Strese­mann, der von der schwierigen Wirtschaftslage Dan­zigs gesprochen habe, führte der polnische Delegierte aus, daß die Wirtschaftslage nicht nur in Danzig

arbeitet, den Regierungen zugestellt werden und später der Konferenz als Unterlage für ihre Ar­beiten dienen.

Zum Schluß stimmte der Rat einem Abkommen zwischen Großbritannien, Frankreich und Italien einerseits und Rumänien andererseits zu, wonach die Donau streitfrage dem Haager Schieds­gerichtshof überwiesen werden soll.

In einer nachfolgenden nichtöffentlichen Sitzung beschloß der Rat, einem Gesuch der ita- lienischen Regierung um Verschiebung der Frist für die Einreichung von Wettbewerben für den Neu­bau des Völkerbundshauses nicht zu entsprechen. Dieser Beschluß wurde im Hinblick dar­auf gefaßt, daß neben mehreren Gesuchen um Ver- schiebung eine Reihe von solchen vorliegt, die für Nichtverschiebung erntreten.

^Mv leben mit 46 Grad Siebet.*'

Mussolini über Tempo und Ziel des Faschismus.

Rom, 8. Dez. M u s s o l i n i hat in seiner Unter- rebung mit dem Vertreter eines amerikanischen Blattes das Ende des jetzigen italienischen Parla­ments angekündigt, indem er erklärte, eine „o p p o - fitionslofe, korporative Kammer" schaffen zu wollen. Er sehe nicht ein, warum jemand, nur weil er 21 Jahre wurde, das Recht haben solle, zu stim­men. Mussolini fügt hinzu: „Wir brauchen und wollen keine Opposition. Dagegen bin ich für eine gesunde und aufbauende Kritik dank­bar, da sie eine wirksame Mitarbeit, darstellt. Zur Durchführung unseres Pogramms und damit cs dauernd Vorteile bietet, werden allerdings min­destens zehn Jahre notwendig fein."

„Sie werden bemerkt haben", sagte Mussolini zu dem Korrespondenten, „daß wir heute in Italien mit 100■Kilometer - Geschwindigkeit vorwärts eilen. Wirlebenheutegewisser- maßen mit 40 Grad Fieber. Aber ich ver­sichere, daß mir auch 41 Grad erreichen wer- ben! Wir gehen nicht von unserem Glauben ab. Die Opposition ist verschwunden. Das Beste, was ie tun kann, ist ruhig zu bleiben und den faschisti- ' --------' '" Hf$n.

_ „ , zwischen dem Faschismus Und dem Bolschewismus und stellte fest, daß die faschistische Revolution in ihren allgemeinen Zielen der russischen gleiche, jedoch in anderen Formen vollzogen werde.

Deutsch-ttaUenrschev Koien- weGKeZ.

Ergänzungen zum deutsch-italienischen Handels­vertrag.

Mailand, 9. Dez. Durch Notenwechsel zwischen dem Minister des Aeußern, Mussolini, und dem deutschen Botschafter, Baron v. Neurath, sind heute Vereinbarungen getroffen,worden zur Regelung er- gänzender Fragen des deutsch-italienischen Handels.

und nicht nur in

irtschaftslage nicht nur in Danzig Polen, sondern in vielen anderen

Ländern ebenso schwierig sei. Danzig könne den wirtschaftlichen Schwierigkeiten am besten abhelfen, wen es sich auf die Entwickelung seines Wirtschafts­lebens ausschließlich konzentriere. —.Die Resolution Vanderveldes wurde alsdann angenommen.

Reichsminister Dr. Stresemann berichtet sodann zum ersten Male in seiner Eigenschaft als Berichterstatter für Weltwirtschaftsfragen vor dem Völkerbundsrat. Der Bericht behandelte die vom Vorbereiiungsausschuß für die We ltwirt °

schaftskoferenz unterbreiteten Vorschläge und wurde mit den gleichzeitig vorgelegten Ent­schließungen nach kurzer Aussprache unverändert angenommen. In der Entschließung wird ferner allen an der Vorbereitung beteiligten internationa­len Organisationen der Dank des Völkerbundes aus­gesprochen. Der Beschluß st

4. Mai 1927 nach Gen f _________,______ ________

Kaftskl nferenz Einladungen an alle Mitglieds-

aten des Völkerbundes, sowie an die Vereinigten Staaten, Rußland, Türkei, Mexiko, Ecuador, Aegypten ergehen zu lassen. Der Rat behält sich vor, gegebenenfalls auf der nächsten Tagung eine beschränkte Anzahl Delegierter zu ernennen und be- Generalsekretär, alle

ormuliert zu der auf den : einberusenen Weltwirt-

Vertrages und zur Klärung einiger Meinungsver­schiedenheiten im Interesse der Förderung der Han­delsbeziehungen der beiden Länder. Deutschland ist von Italien die sogenannte Come-Klausel zugestan­den worden, durch die mit einigen Ausnahmen diè im italienischen Zolltarif nicht angeführten Waren zu den Vertragssätzen der Waren verzollt werden, 'ie durch das Wort „Come" gleichgestellt

denen sie buri, . ,

sind. Außerdem sind verschiedene Zollansätze ' für die Ausfuhr mechanischer Spielzeuge usw. klarge- stellt worden. Dei "" '' .......

ur

die Einfuhr von Marsala-Wein gemacht. Endlich verpflichten sich beide Regierungen zur Vermeidung unnützer Zollstreitigkeiten gegen Einsendung von Mustern verbindliche Auskünfte über die Verzoll lung der in das andere Land auszuführenden Wa­ren zu erteilen, was den gegenseitigen Warenaus­tausch besonders erleichtern soll. Die Abkommen treten nach Erfüllung der gewöhnlichen Formali­täten in Kraft. Bei den Verhandlungen, die in durchaus freundschaftlichem Geiste geführt wurden, war Deutschland von Ministerialrat Willecke vom Reichswirtschaftsministerium vertreten, der als Reichskommissar für die kommende Mustermesse auch mit der Messeleitung in Malland heute Fühl­ung nahm.

Das Zjarrsnksch-aSbasZzsche ^ kommen vatiKzievS.

Paris, 9. Dez. havas ineldcl aus Tirana, daß das italienisch-albanische

_ ! auftragt den Generalsekretär, alle Maßnahmen zur •- . -----,- -,----

Freitags werden Vertreter der"fün^Rheinvaktmächte Durchführung dieses Beschlusses zu treffen. In der d>e albanische Regierung wahrscheinlich zu einer zweiten Besprechung zusam- âF^ starte T h e u n is er übernehme die Abkommen ratifizier! habe.

mentreten.

.. ... _________ - jeunis, er i

ehrenvolle Berufung zum Präsidenten der Welt- Hoffnung, daß sie zu

Paris, 9. Dez. Die französische Presse zeigt gewisse Erregung über das zwischen Ji,

nalmÄett/èrtt"^ ^ ?âkern der internatio- praktischen Ergebnissen kommen werde. Man könne gewisse Erregung über das

Briand in Bezug auf seine aber keineswegs, endgültige Ergebnisse erwarten, und Albanien abgeschlossene Abk

^ut'ge Besprechung mit Reichsminister Dr. Strese- Im Vergleich zu ber Brüsseler Finanzkonferenz ~ ........ '

über bie Jnoeffigahonsfrage eine seien aber nur Gegenstände gesetzt, bei denen Aus- eG'«' woroen iel, an der sich sicht für das Zustandekommen internationaler Ver-

her auch nichts geändert habe. In Bezug auf die einbarungen bestände.

./.^.ukrolle bestätigte er, daß die Frage der _ Die vom Völkerbund geplante Internationale Zus

die Kontrolle der privaten fo l i

Uebereinstimmung erzielt worden sei, an eitf"-----■*• ----- - -

Milltârkonkrolle bestätigte er, daß die Frage der Ausfuhr von Kriegsmaterial und die Rüstungssrage noch nicht geregelt sind. Die nächste Besprechung der üns Rheinvaktmächte könnte seiner Meinung nach bereits Freitag vormittag stattsinden. Ueber die Räumung der besetzten Gebiete befragt, führte Briand aus, daß diese Angelegenheit nur durch direkte Verhandlungen und durch ein Abkommen Aden beteiligten Regierungen geordnet roer- ne. Ueber die Möglichkeit des Abschlußes eines entsprechenden Abkommens.....

versichtlich ops. Die i ... J_,_ gelang der Rheinlandkontrolle, werden müssen, daß das Rheb

i Truppeneinsall, von welcher Seil

stünde.

Konferenz^ über die Kontrolle der

eint falten

„ , ,________ . - kommen. Der

Genfer Berichterstatter der „Information" meldet sogar, daß Briand nach Beendigung der Völker­bundstagung direkt nach Paris reifen werde, da die Spannung zwischen Belgrad und Rom ein fammentrefferi Briands mit Mus. ini im Augenblick nichtangebracht er­scheinen lasse. Das gleiche Blatt spricht in Verbin­dung damit auch von den deutsch-italienischen Ver- Handlungen über einen Schiedsgerichtsvertrag «mb erklärt, der italienisch-albanische Vertrag sei nur ein . Glied in der Kctke, die in dem Maße länger werde, als Europa sich stabilisiere und festige. Auch der italienisch-spanische Vertrag vom 7.'August 1926 gehöre dazri. Alsbald werde der italienisch-deutsche Vertrag folgen. Inzwischen leihe Stresemann, dessen lindernde Mystik nicht gegen Offensiven eines fühl­baren Realismus geschützt sei, Mussolini ein Ohr, während er mit dem anderen Briand zuhöre. Ein

, u n g von Waffen, Munition und Kriegsmaterial "soll nach dem Beschluß des Völkerbundsrates auf jeden Fall im Laufe des j nächsten Jahres abgehalten werden. Die Vorarbei- • ten mürben einem besonderen Ausschuß übertragen, in dem sämtliche Ratsstaaten vertreten sind. Die Vereinigten Staaten und Sowjetrußland können1 eingeladen werden, Vertreter zu diesem Ausschuß zu entsenden, der seine Arbeiten so beschleunigen .oU, daß die Konferenz womöglich im Herbst 1927 ■ _ . stattfinden kann. Der von einem Studienausschuß

Inlanb vor jedem ausgearbeitete Vorentwurs eines internationalen _____ ,. ..... ..... „„„^,, ^„„„^ ....

ite er auch komme, Abkommens soll. von einem neuen Ausschuß über- Gegenstück zu dem Vertrag vom 24. April 1926 sei

Abkommens sprach er sich zu- ßt damit zusammenhängende He- sc idkontrolle, werde so gestaltet st