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21. Sktsbev

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M. 24g Dom«e»tas de«

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Gtadi und Land

ErMungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. - Sei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung des Bezugspreises. / Für Platzvorschrift u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet. ^Geschäftsstelle: Hammerstr. 9 / Fernspr. 3956, 3952,3958

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Das Steteste.

Die Internationale Handelskammer fordert in einer Kundgebung die Beseitigung der Zollgrenzen.

Der Verwaltungsrat der Internationalen Handelskammer hat auf Antrag des Präsidenten der deutschen Abteilung, Geheimrat v. Mendelssohn, eine Resolution angenommen, in der das Manifest )er internationalen Wirtschaftsführer vorbehaltlos gebilligt wird.

Reichsinnenminister Külz sprach in Dresden über die politische Lage.

In Hamburg fand gestern der Stapellauf des DampfersNew Park" statt.

Auf der britischen Reichskonferenz hielt der südafrikanische Ministerpräsident eine Warnungs­rede an das Mutterland.

Die tschechoslowakische Regierungserklärung wurde vom Abgeordnetenhaus mit 159 gegen 113 Stimmen zur Kenntnis genommen.

Laguns dev Snievnati-nalen AarrdsSsVammev.

Gins wsiieve -Kundgebung fäe die Beseitigung dev Iollgvenzen.

Haltenen Wahlversammlung sprach auch Reichsmini- fter Dr. Kül z, der u. a. ausführte: Der Reichspoli-

©fe TEW tw ^^il^u in Rußland.

Die ersten Meldungen über die Unterwer­fung Trotzkis, Sinowjeff

fung Trotzkis, Sinowjsffs und Kameneffs unter das Zentralkomitee der kommunistischen Partei stammten von der kommunistischen Partei­leitung. Sie sprachen von einer Vedingungs- Irsen Kapitulation und nach dem äußern Stand der Dinge schien diese Annahme auch gerecht­fertigt. Inzwischen haben unkontrollierte Be- richiè die ersten Meldungen ergänzt. Danach muß man annehmen, daß von einer bedin-

gugaslossn Unterwerfung der Opposition nicht am die Rede sein kann. Der Gegensatz zwischen Der châschschren blutroten kommunistischen Rich-

Paris, 20. Okt. Zu Beginn der heutigen Sitzung bes Verwaltungsrotes der Internationalen Handelskammer hielt der geschäftsführende Vorsitzende Sir Allan Anderson eine Rede, in der er den Rechenschaftsbericht aus den Mitteilungen der einzelnen Ländergruppen erstattete. Er erklärte, er nehme für den Handelsverkehr unter den Völkern in Anspruch, daß er der herrschende Faktor ist, das Los der Menschheit zu bessern und nicht verdiene ausgesperrt zu werden, wie er das heute ist.

Das erste aller Handelshindernisse ist das Fehlen eines stabilen Zahlungsmittels und das nächst Be­deutungsvollste ist die Rivalität der Staaten untereinander, die die Wirtschaft nur mit sich selbst tätigen.

Der Vorsitzende will aus dem Bericht erkennen, daß man ein Recht darauf habe, darauf zu bestehen, daß die Völker ihre Schranken niederlegen müßten. Er nehme aus den vorliegenden Berichten einige heraus und stelle in den Vordergrund der Betrach­tung eine Untersuchung über die Handelshemmnisse und die Inflation als erstes Hemmnis. Die W i li­sch a f t s b l ü t e i n A m e r i k a sei zurückzuführen auf die stabile Währung und auf das Fehlen jeder inneren Schranken, während Europa aufge­teiltsei in 28Gebiete, diezumTeilvon der Inflation zersetzt seien. Der Bericht beschäftigt sich alsdann mit der Lage in Griechen­land, in Frankreich, in Italien und in Belgien und geht schließlich auf Deutschland über.

Gestehungskosten herabgedrückt worden durch eine Konkurrenz, die nur durch bie Inflation möglich nglijchs Kohlenstreik hallt in den Berich­indergruppen wider gleich einem Echo. Ueberall in bet Welt besteht Nachfrage nach Kohlen, Schiffen. Belgien zeigt in der Eisen- und ischast gute Beschäftigung und bie Lager­nd stark zurückgegangen.

war. Der «w

ten der Läi

Eisen und < , Kohlenwirtschas! . . . _ .

bestände sind stark zurückgegangen.

Nach Anführung einer weiteren Statistik betref­fend bie deutsche Steinkohlenproduktion und die deutsche Produktion in Eisen und Stahl macht« Sir Allan And. cson noch einige Angaben betreffend Un= garn, Polen, Oesterreich und Spanien und schloß mit folgender Konklusion:

Wir sehen aus diesen Berichten zwei große Gebiete diesseits und jenseits des Ozeans einander gegenüberstehen. Nach Größe, Bevölkerung, Pro- duktionssläche und Klima, nach Unternehmungsgeist und Betriebsamkeit hat keines von beiden Anlaß, auf das andere neidisch zu sein. Das eine hat stabile Währung und keine inneren wirtschaftlichen Schran­ken, das ander« hat viele Währungen, bie nicht alle stabil sind und 2 8 Zollschranken, die immer weiter wachsen, während die bestellten Artikel in Ar­beit sind. Welches dieser beiden Gebiete kann ge­deihen? Welches gedeiht tatsächlich? Ich las einmal bie Geschichte eines Mannes, der in einem finsteren Keller und dort ohne Wasser und Brot gehalten wurde. Durch seine Qual angetrieben, sprengte er bie Kellertüre auf und trat hinaus. Wann, frage ich mich, wird Europa genug gelitten haben, fein Tor Lünen und das Gefängnis seiner Wirtichafis-

das dürfe nicht zur Verkennung der ungeheueren Be­deutung führen, die der Tätigkeit der einzelstaatlichen Parlamente und Regierungen zukomm«. Soweit man blicken könne, mache sich überall ein starker Drang zur Zusammenfassungderpoli- tischen Kräfte bemerkbar. Der Sammlungsruf Gayl-Jarres, der Wirch'sche Rus nach der Republi­kanischen Union, seien Symptom« solcher entwirf« lung. Welche greifbare« Resultate sich aus den ver­schiedenen Sammlungsrusen ergeben werden, steht dahin; nur das eine steht fest: Je stärker und weit ausgreifender die Zusammenfassung der politischen Energien in den Einzelstoaten und dem Reiche ist, umso schneller und gründlicher wird positiv« und praktische Arbeit der Regierungen und Parlamente erreicht. Jede Unterstützung, ob sie von rechts ober links komme, fei gleich wertvoll. Das Wort: Niemals mit der Sozialdemokratie! fei für einen Angehörigen der Mittelparteien ebenso töricht, wie das Wort: Nie- mals mit den Deutschnationalen! Die Frage der Staatssorm soll man aus den Debat-

schalten; sie ist "

Kd) Vertiefung des

ten aus

st, vielleicht nicht republikâ-

überall, dura, -------- -

Nischen Glaubens, sondern auch durch bi«verstan- besmäßige Einsicht in die unerschütterlich

objektiv« Macht der Republik!". Im ts zwi­schen Reich und Ländern sei für die nächste Zert das Zentralproblem der Finanzausgleich. Ohne Em- schränkung und Vereinfachung sei eine dauernde Ge­sundung der öffentlichen Finanzen nicht möglich. Die Finanzpo ltttk des Reiches und der Länder mich« die

3m Weltwirtschastsverkehr vollziehen sich starte Wandlungen zum Besseren. Die Erkemrtnis wachst, daß über den von einem politischen Kurzbbck auf5 gerichteten Grenzen hinaus die Wirtschaft sich bw Hand zu gemeinsamer Ordnung der Produktion und des Absatzes reichen müsse. Nach wie vor werde un­sere ganze Entwicklung außenpolitisch bèdmgt. Es gelte jetzt, die Rechte der Deutschland gegenüber-

Die Patienten der Wirtschaft.

der 3ti

un

te Befriedung Europas.

lm-g Deuts

bleibt bestehen. Das geht auch daraus hervor, daß die kommunistische Organisation Moskaus Stalin aufgefordert hat, feine Unterdrückungs­maßnahmen gegen die Oppositionsgruppe mit aller Energie weiter durchzuführen. Ein solcher Appell wäre kaum nötig, wenn die Mehrheit sich ihres Sieges vollkommen sicher fühlen könnte.

Der Bruch, der unmittelbar nach Lenins Tode zwischen Stalin und Trotzki entstand, ist nicht wieder geheilt worden. Diejenigen, die sich also als die wahren Anhänger Lenins füh­len und deshalb mit der Konzessionspolitik Stalins unzufrieden sind, werden ihrer Auf­fassung auch weiter treu bleiben. Sie halten innerlich die ParoleZurück zu Lenin" auf­recht. Wenn sie sich äußerlich unterworfen haben, so geschah das wahrscheinlich nur des­halb, weil sie die Möglichkeit behalten wollten, weiter politisch tätig zu sein. Hätten sie sich dicht entschlossen, ihre Oppositionsgruppe frei­willig aufzulösen, so wäre die Gruppe gewalt­sam aufgelöst worden und Trotzki und Genossen hätten sich sicher auf dem Verbannungswege nach Sibirien befunden, noch ehe die kommu­nistischen Delegierten sich in Moskau zu dem kommunistischen Parteikongreß versammelt hätten, der am kommenden Montag eröffnet werden soll. Stalin hätte wahrscheinlich nicht gezögert, schon vorher gegen die Opposition durchzugreifen und damit eine Entscheidung vorwegzunehmen, der er anscheinend sicher sein kann. Mit voller Bestimmtheit läßt sich aller­dings nicht voraussehen, zu welchen Beschlüssen der Parteikongreß in Moskau gelangen wird.

Die Pläne der kommunistischen Opposition waren schon außerordentlich weit gediehen. Man kann auch aus diesem Grunde schwerlich annehmen, daß diese ganze Aktion mit einem Schlage in ein Nichts zusammensinken wird. Trotzki hat in den letzten Monaten und Wochen Hand in Hand mit allen kommunistischen Füh­rern gearbeitet, die im Gegensatz zu Stalin standen und noch stehen. Man zweifelt kaum noch daran, daß er einen Staatsstreich vorbe­reitete, bei dem er voraussichtlich einen be­trächtlichen Teil der Roten Armee und viele der jüngeren Kommunisten auf seiner Seite gehabt hätte. Man sprach bereits von der Bil­dung eines sogenanntenSchatten-Kabinetts", das bereit war, die Regierung im gegebenen Falle zu übernehmen. Trotzki sollte der Vor­sitzende des Rates der Volkskommissare sein, Kamaneff der Vorsitzende der Komintern und Sinowjeff deren Generalsekretär. Auch die Kommissariate für den auswärtigen Handel und die auswärtige Politik waren angeblich Ichon verteilt. Stalin ist offenbar davon unter- nchtet gewesen, wie die Dinge standen, und hat der Opposition nur die Wahl gelassen zwischen ofortiger Unterwerfung oder gewaltsamer Aus- köiuna. In dieser Lage hat Trotzki vorgezogen,

der Kranke leide, aber daß es ihm besser geh«. Der englische Kohlenstreik habe einigen G«schäftszweigen in Deutschland Belebung gebracht. Kohlen und Ersen

waren gut beschäftigt, ab beitsgelegenheit Vorhände!

aber es ist nicht genug Är- 1 in. Während des zweiten

Jahres der Wirksamkeit des Dawesplanes, das am 31. August 1926 endete, habe Deutschland 1176 Mil­lionen Mark an den Reparationsagentsn bezahlt, da­von 465 Millionen (35 Prozent) in fremder Wäh­rung. Dieses Bartransfer war nur möglich durch den Zusammenstrom von ausländischen Krediten. Ueber

die allgemeine Wirtschaftslage berichtet die deutsch« Gruppe, das Institut für Konjunkturforschung, das Anwendung wissenschaftlicher Methoden die klung der Konjunktur beobachtet, habe die

dur:

Entwicklung

Veränderungen dahin zusammengesaßt, daß sich die Wirtschaftslage Anfang dieses Jahres im Uebergang aus der Krise in dem Stadium der wirtschaft­lichen Depression befinde und daß die Erschei­nungen des akuten Absturzes in Erscheinungen eines stationären Zustandes gewichen sind, der für beide Teile der Wirtschaft an sich zunächst in seinen Wir­kungen große Aehnlichkeit mit dem Zustand der Krise hat. In denjenigen Erscheinungen, die akuten Cha­rakter haben, ist jetzt hierin eine Wandlung zu beob­achten. Augenscheinlich besteht Zwisten diesen beiden Stadien und der wirtschaftlichen Lage Deutschlands ein wissenschaftlicher, aber kein praktischer Unterschied. Die Zahl der Arbeitslosen blieb in Deutschland monatelang dieselbe. ' " letzten Monaten haben sich Zeichen ein

st i n den inkenden

Tendenz gezeigt, sodaß bie Zahl derjenigen, die Är- beitslofenunterftügung erhalten und bie im Januar- Februar mehr als zwei Millionen betrug, End« August auf 1,55 Millionen zurückgegangen ist. Trotz dieser rückläufigen Tendenz beträgt die Zahl der Arbeitslosen und der Kurzarbeiter mehr als 8 Millionen, wenn man bie Fa-milienangehö rigen einbezieht. Die Frage der Arbeitslosigkeit ist natur­gemäß für das Reich auch vom Standpunkt des Bud­gets von großer Bedeutung. England, ein anderer Patient, der zur Genesung im vergangenen Jahre glücklich einige Fortschrttte geinacht hatte, schien zu Beginn dieses Jahres die Stabilität der Preise er­reicht und die Konkurrenzfähigkeit auf dem Welt­markt zurückgewonnen zu haben. Alle Anzeichen deu­teten sichtlich auf Besserung. Leider haben der Kohlenstreik, der noch andauert und ein General­streik, der msch von der öffentlichen Meinung unter­drückt wurde, ernste Verluste zur Folge gehabt. Ich könnte hinzuführen, daß bie Schwierigkeiten der eng­lischen Kohlenwirtschaft zu einem erheblichen Teil auf die nicht stabilen Währungen zurückzuführen sind. Der Kohlenpreis ist auf dem Weltmarkt unter die

äußerlich nachzugeben, um nicht durch die Ver­bannung oder ein anderes Gewaltmittel völlig kalt gestellt zu werden. Innerlich hält er sich die Möglichkeit offen, den Kampf gegen die offizielle Parteiführung wieder aufzunehmen, wenn die Gelegenheit günstig ist. Man wird

also sagen _ ...

schen Kommunismus sich zwar unterworfen hat, daß dieser Zustand aber wohl nur solange andauern wird, wie Stalin imstande ist, seine unbeschränkte Diktatur wie bisher au,recht zu

ition des rui

Nach Schluß der Sitzung wurde ein Commu- niqué ausgegeben, in dem erklärt wird, daß Be­schlüsse von sehr großer Bedeutung für das Kapital, die Arbett und die einzelnen Interessenten einstimmig vom Ausschuß für Handei-bindernisse und dem Der- waliungsiat her Internationalen Handelskammer gefaßt worden seien. Diese Befchlüfle seien in einem Bericht zusamnnngesußt. Der Berichl wird seiner­zeit dulch Sir Arthur Balfour der ^internationalen WiNschaftsionjeie-z unterbreitet werden. Unter anderem wird für die Ausländer, ausgenommen die­jenigen Einwanderer, die sich dauernd niederlassen wollen, in allen SMaten eine gleichmäßige Gesetz­gebung auf Grund einer internationalen Konven­tion sowie die Avschoftuna der Paßviia verlangt Für bie Eisenbahnen wird die Einführung von Enl- beitsajpen für das rollende Maiertal und die An­wendung der tl-1-Sti'i:denzeit gefordert, während für die 'Seetransporte die Ratifizierung der Kon­vention des Bölkerbundes über die Freiheit der Häfen durch alle Staaten verlangt wird. Der Bericht befaßt sich auch mit der Einschränkung der Verkehrs­freiheit auf der Donau und fordert für den Handels- lufrverkehr Befreiung von allen Einschränkungen und Formalitäten, die seiner Entwicklung hinderlich sein könnten.

Sehr ausführlich befaßt sich der Bericht mit den finanziellen Problemen, besonders mit dem Preis- und Kreditproblem, den Einfuhr- und Ausfuhrbe-

schränkungen. Im Handelsverkehr wird besonders für Rohstoffe freier Verkehr gefordert, unter An- Wendung eines entsprechenden vernünftigen Modus für Fertigwaren. Ebenso spricht sich der Bericht ge­gen die übertriebene Höhe der Zollsätze und die Wertzuschlagszölle aus. Die Entscheidung über die Frage Der internationalen Jndustriellen-Ab-

gegen

machungen wird dem Kongreß von 1927 in Stock­holm vorbehalten, doch hat sich ein besonderes Unterkomitee immerhin mit dieser Frage befaßt und sich allgemein für solche Vereinbarungen ausge- prochen und ihre Ausdehnung empfohlen.

Ferner wurde die Schaffung einer ständigen Kom­mission für Zoll- und Handelsfragen beim Völker- bund angeregt. Der Verwaltungsrat der Inter­nationalen Handelskammer hat schließlich Kundgebung der internationalen Wirtschastsführer Kenntnis genommen, wie auch von den Vorbehalten der französischen und italienischen Unterzeichner. Auf Vorschlag des Vorsitzenden des deutschen Komi- tees, v. Mendelssohn, dem sich der Präsident Elemente! anschloß, hat der Berwaltungsrat die Uebereinstimmung der Leitsätze des Manifestes mit den von der Internationalen Handelskammer ver-

von der

tretenen Grundsätzen festgestellt.

erhalten. Der Riß im russischen Kommunis­mus bleibt bestehen. Das hindert aber nicht, daß Stalin in der nächsten Zeit voraussichtlich die Zügel außerordentlich straff anziehc die Einheitlichkeit der Partei nach auß! allen Mitteln aufrecht erhalten wird.

>en und

len mit

cgitte -Külz - Rede.

Dresden, 20. Okt. In einer im großen Saal des

hiesigen Ausstellungspalastes

Demokratischen Part

Rock keine Aufgabe der KlilttS«- kontvolle.

Varls, 20. Off. Heute vormittag hat die Bot-

fchafterkonferenz eine Sitzung abgehalten. sie nahm laut einem Havasberichk eine Anzahl von Berichten betreffend die Entwaffnung Deutschlands zur Kenntnis. 3n den Berichten handelt es sich um gewisse Punkte, in denen die Kontrollkommission

gewisse punkte, in denen ... --------

weiterhin der Ansicht sei, daß sie noch nicht von der deutschen Regierung Genugtuung erhalten habe. Es handelt sich insbesondere um bte Organisation des Oberkommandos, um die Fabrikation und um den Export von Kriegsmaterial, die Organisation der Polizei, die Veräußerung gewißer militärischer Gebar, de, die Befestigung von Königsberg sowie um die sogenannten Sportverbände, die mili­tärische Ziele verfolgten. Erst, wenn die Kon­trollkommission der Bolschafterkonserenz mit geteilt haben werde, daß s' kuung in allen diesen Punkten habe, werde die Botschafter

.......en können, die

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Ausgabe der Deutschland z

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Zentvum und GvwevbSlosesr- psobSem.

3m Reichstag fand gestern lautGermania" eine Aussprache zwischen Zentrumsparlameittariem des Reichstages, des Reichsrats und des Preußischen Landtags statt, bie sich ausschließlich mit dem gegen­wärtig im sozialpolitischen Ausschuß des Reichstags erörterten Fragen des Erwerbslosenproblems be faßte.

Dev AttentaiSplan gegen Stvesemar n

Berlin, 20. Oft. Vor dem Schwurgericht des San. desgerichts 3 fand am Mittwoch unter dem Vorsitz des Oberlandgerichtsdirektors Bombe die Verhand­lung gegen die beiden Stresemann-Verschwörer, den Helfer Karl K a l t d o r f und den Bürogehilfen Wer­ner Lorenz, statt. Die beiden Angeklagten, die aus der Untersuchungshaft vorgeführt wurden, sind we­gen Hochverrats, Betrugs und anderer Delikte vor­bestraft worden. Der Plan, Stresemann zu er­morden, kam bekanntlich durch einen Brief an bte Oeffentlichkeit, den Kaltdorf einem Schulfreunde, dem Münchener Rechtsanwalt Dr. Götz, geschrieben hatte.

Der Angeklagte K a l t d o r f behauptet« heute, daß es sich gar nicht um einen ernsthasten Plan ge- handelt habe. Es seien nur theoretische Erörterun­gen gewesen. Im Falle einer ernsthaften Absicht hätte er doch mit keinem Menschen darüber gespro­chen. Den Brief an den Rechtsanwalt Dr. Götz be­zeichnete der Angeklagte als einen Bierulk.

Der Angeklagte Lorenz, der dann rernontmen wurde, erklärt«, er habe den Plan Kalldorfs über­haupt nicht ernst genommen. Er habe sich mit Kalt- dorf eingelassen, weil dieser von einem großen Ge­schäft gesprochen hab«. Von Politik habe er nichts verstanden und sich auch nie dafür interessiert. Lorenz behauptete, daß er bei den Besprechungen und auch bei t»- ""t Z^rft. unter den Brief nach München

! von der Deutschen , ,

tei Sacbien* ^zt» 'stark angetranten gewesen sei.