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201. Jahrgang.

Hanauer S Anzeiger

General-Anzeiger für die Kreise Kanan Stadt und Land.

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Nr. 226 Montag den 27. September 1926

DaS iSewefte.

Auf dem Landesparteitag der Deutschen demo­kratischen Partei Sachsens sprach Reichsinnenminister Dr. Külz über die positive Arbeit im Reich

Am Samstag wurde die BölkerbundStagung geschloffen. Der Vorsitzende hielt eine Ansprache in der er auf die Bedeutung des Eintritts Deutschlands hinwies.

Als aussichtsreicher Kandidat für das Vize- sekretariat int Völkerbund wird der Reichspresseche Dr. Kiep genannt.

Pou carö sprach gestern in einer Sonntagsiede wieder von der Allcinschuld Deutschlands am Weltk.ieg.

Die beiden Osiasienflieger sind gestern in Berlin wieder eingeiroffen.

De. âl, über die ReichSvoUM

Dev KüBisZii des VHMèMstt MesèeVWWg.

In viele Parteien und Grüppchen zerrissen ihre Zahl soll über 120 betragen hat der polnische Sejm bisher sehr wenig positive Ar­beit geleistet, sondern verschiedene wichtige Arbeiten, die die Warschauer Regierung in Aussicht genommen hatte, immer wieder ver­zögert, vielfach sogar unmöglich gemacht. Das Ansehen des Parlaments ist daher beim Volke nicht allzugroß; nicht selten spricht man ebenso verächtlich von ihm wie von dempolnischen Reichstag" seligen Angedenkens. Besonders Marschall Pilsudski war seit vielen Monaten über das Verhalten der Abgeordneten em­pört, da das von ihm so heiß ersehnte und schon MM üLvlLNte. Gesetz über die Reaeluna des -Jcrbef^BTS gelten immer wieder zurückgestellt wurde. Sein Militäraufstand am Himmelfahrtstage richtete sich daher auch nicht zuletzt gegen den Sejm, besonders gegen die dem Marschall feindlich gesinnten Abgeordneten der Rechten.

Als der Marschall die Macht in der Hand hatte, hätte er am liebsten den Sejm aufgelöst und allein ohne Parlament und nur mit dem Kabinett regiert, aber er betonte bekanntlich von vornherein, daß er die erstrebte Umwäl­zung und die von ihm für nötig gehaltenen Verbesserungen in der Staatsverwaltung nur auf streng gesetzlichem Wege erreichen wolle, jede Gewalttätigkeit sollte vermieden werden. So wurde denn von der Regierung sehr schnell ein Gesetzentwurf ausgearbeitet, der die Befug­nisse des Sejms zugunsten des Staatspräsiden­ten und des Kabinetts wesentlich einschränkte und gleichzeitig die Abgeordneten zu schneller und intensiver Arbeit, besonders bei den Be- «ratungen über den Staatshaushalt zwang. Zu einem bestimmten Termine vor Beginn des Etatsjahres hatte der Finanzminister seinen Haushaltsentwurf dem Sejm vorzulegen, die­sem fiel die Aufgabe zu, in einer bestimmten Zahl von Tagen dazu Stellung zu nehmen und das Gesetz zu verabschieden. Für dieses Jahr solle der Haushaltsplan vierteljährlich besprochen werden, jedenfalls sollte aber der Entwurf vor dem 1. Oktober 1926 bezw. dem 1. Januar 1927 erledigt fein.

Seit etwa zwei Wochen beschäftigt sich b« Sejm mit dem Haushaltsplan für das 4. Vier- telfahr 1926, der eine Ausgabe von 484 Mil- lionen Zloty vorsieht. Wohl haben die Abgeord- neten anfangs in ihrer früheren langsamen Weise gearbeitet, es wurden über die unwich­tigsten Positionen lange Reden gehalten, als ihnen von der Regierung ein Wink gegeben wurde, daß die Beratungen unter allen Um- Itanben vor Ende September erledigt sein wußten. Am 23. September kam nach langen Besprechungen eine Einigung zwischen den Parteien zustande. Die christlich Nationalen »rächten einen Kompromißantrag vor, wo­nach das Budget um 10 Millionen Zloty ge- mrzt werden sollte. Die Piasten verlangten ausdrücklich, daß die Budgetausgaben im 4. Vierteljahr unter keinen Umständen die Ein­nahmen überschreiten dürften. Zu diesem An- , g nahm der Abgeordnete Zdziechowski, der âu Beginn des Jahres 1926 Finanzminister ge- ®e|en war und damals das Budget in einem Vierteljahre um nicht weniger als 23 Millionen

P überschritten hatte, Stellung und ver- angte von der Regierung äußerste Sparsam-

'st wohl verständlich, daß die Regierung e Ausführung gerade dieses Abgeordneten ° s eine geroiffe Provokation auffaßte und Bergegen Stellung zu nehmen beschloß. Noch wahrend der Sitzung, des Sejms trat ein außerordentlicher Kabinettsrat zusammen. in

Dresden, 26. September. Auf dem Landespar­teitag der Deutschen Demokratischen Partei Sachsens hielt Reichsminister des Innern Dr. Külz heute eine Rede, in der er sich zunächst ausführlich über die außenpolitische Lage verbreitete. Die Art der .Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund sei ein schlagender Beweis vor der Richtigkeit der Außen­politik, die durch Verständigung mit den Feinden von gestern den Weg zur Freiheit zu gewinnen suchte. Ohne eine solche Politik ständen wir auch heute noch dicht bei Versailles und nicht in Genf. Der Weg sei dornenvoll gewesen und auf ihm liegen die Gräber von Erzberger und Rathenau. Das Deutsche Volk habe allen Anlaß den Män­nern und den politischen Parteien zu danken, die eine solche Befreiungspolitik zu einer Zeit einge­leitet haben, als dies noch in weiten Kreisen als Landesverrat gebrandmarkt wurde.

Mil der Wiedereinreihung Deutschlands in die Mächtekonflellaiion der Welk und mit der Aner­kennung der Deutschen Republik als Großmacht sei zunächst einmal ein ungeheurer morali­sch er E r f o l g erreicht, dessen Bedeutung auch nicht zuletzt darin liege, daß die Behauptung von der Alleinschuld Deutschlands am Kriege nicht durch Deklarationen und Deklamationen, son­dern durch die Wucht der neuen historischen Tat­sachen endgültig in die Versenkung verschwunden sei, in die als trübe Erinnerungen an kriegspsycho­logische Verirrungen hoffentlich recht bald noch an­dere Aeberbleibsel des »Geistes von Versailles" mit verschwinden würden.

Der moral

elbitverständlst

von re a lpol ____ , _____________ö . Hc .

krönt werden. Bisher sind wir in bet Hauptsache

schaftlich in einem geordneten europäischen Wirt­schaftsleben nicht zu entbehren ist.

Die innerwirtschaftliche Entwicklung bereitet nach wie vor ernste Sorgen.

Anzeichen der Besserung sind vorhanden, aber noch bedingt die Unterhaltung unseres Erwerbslosen­heeres einen Aufwand von 100 Millionen Mark mo­natlich. Die Regierung wird demgegenüber ihre Po­litik der Ankurbelung der Wirtschaft und des Ar­beitsmarktes mit Entschlossenheit fortzusetzen haben. In der Richtung dieser Politik liegen die vom Reichsfinanzminister betriebenen Steuererleichterun­gen, liegen die Maßnahmen zur Erleichterung des Gütevexportes und das große Arbeitsbeschaffungs­programm der Reichsregierung, die 'Verdoppelung der Fonds für produktiv« Erwerbslosenfürsorge. Es ist zu hoffen, daß bei planmäßiger und durch keine bürokratischen Hemmungen beschwerter Fortsetzung dieser Politik eine immer stärker sich geltend ma­chende Aufsaugung von Erwerbslosen durch die Wirtschaft erreicht werden wird. Als nächstes gro­ßes Problem der staatswirtschaftlichen und privat- wirtschaftlichen Entwickelung steht der endgültige Fi­nanzausgleich zwischen Reich, Ländern und Gemein­den bevor, das heißt der Ersatz des in einer Zeit unübersichtlicher, sich oft jäh überstürzender Konjunk­tur unorganisch gewordenen Steuersystems durch ein organisches,ein riesenhaftes Problem, das eine Fülle von Teilproblemen in sich schließt und hoffentlich nicht nur im Rei chsfinan zmin isterium, sondern an allen beteiligten Stellen, besonders auch in den Par­lamenten seine Meister finden wird.

Die in ne rpolits che Entwickelung

allen Beschlüssen des Kabinetts beiträte. Daraufhin wurde dem Sejm von dem Be­schluß Kenntnis gegeben und ihm die Entschei­dung darüber überlassen, ob er dem von der Regierung vorgelegten Haushaltsentwurf zu­stimme, ober aber die Auflösung durch den Staatspräsidenten vorziehe. Aus der bisheri­gen Regierungskrise in Warschau war nun­mehr eine Parlamentskrise geworden.

Wer die Verhältnisse im Sejm kennt, wußte schon api 23. abends, daß die Abgeordneten nachgeben würden, denn die meisten von ihnen legen großen Wert darauf, ihr Mandat mög­lichst lange zu behalten, umsomehr, da mit ihm eine Reihe Vorteile verbunden sind. Während der ganzen Nacht und am Vormittag des 24.

ien zwischen den >er Sitzung am

September fanden Besprechung, einzelnen Parteien statt. In bi Nachmittag hielt der Finanzminister eine längere Rede, indem er die Ansichten seiner einzelnen Kollegen erörterte und ausdrücklich erklärte, daß die Abgeordneten nach Hause ge-

schickt würden, falls das Budget für das vierte Vierteljahr in Höhe von 484 Millionen Zloty nicht ohne Kürzung im Wortlaut des Regie­rungsentwurfes angenommen würde. Hieran schlossen sich längere Erörterungen, bei denen die Vertreter der Hauptparteien das Wort er­griffen. Schließlich wurde der Regierungsent­wurf gegen die Stimmen der Christlichen Demokraten und der äußersten Rechten ange­nommen; die Parlamentskrise war damit be­seitigt, aber die Verhandlungen hatten ein Nachspiel. Die Christlich Nationalen stellten den Antrag, daß dem Minister des Innern und des Unterrichts das Mißtrauen des Parla­ments ausgesprochen würde. In namentlicher Abstimmung wurde diesem Antrag mit bedeu­tender Mehrheit entsprochen. An die Stelle der

die Gebenden und die den guten Willen zu dauern­dem Frieden und zu europäischer Neuordnung Be­kundenden gewesen. Deutschland hat jetzt einen starten Anspruch auf Gegenleistung. Völkerbunds­eintritt, Locarnoverträge und Dawesabkommen ver­körpern, als Ganzes gewürdigt, die Voraussetzun­gen, unter denen nach Artikel 431 des Versailler Diktates ein Rechtsanspruch auf vorzeitige Räu­mung des besetzten Gebietes gegeben ist. Die deutsche Außenpolitik hat -deswegen klare und von niemanden bestreitbare Ziele vor sich:

Mit der vom Völkerbund garantierten Hoheiis- fkellung seiner Mitgliedsstaaten vertragen sich die Funktionen der interalliierten Kontroll­kommission ebenso wenig, wie die fernere B e - sehung deutschen Landes mit der Unver­letzlichkeit des Gebietes der Völkerbundstaaten. Für die interalliierte Kontrollkommission und für fremde Besatzung ist in einem Deutschland, das mit seinen Feinden von gestern nunmehr in ein und demselben Bunde zusammengeschlossen ist, kein Raum mehr.

Ausgleich und Verständigung würden unvoll­kommen sein, wenn nicht auch an der Saar poli­tisch und wirtschaftlich normale Zustände erreicht werden können, und wenn Deutschland nicht bei der ersten sich bietenden Gelegenheit in den Kreis der Mächte zugelassen würde, die an der kolonialen Erschließung der Welt beteiligt sind.

Wenn über die politische Verständigung mit Frankreich hinaus noch eine wirtschaftliche Entente erreichbar ist, so würde das mit Freuden zu begrü­ben sein und unter diesem Gesichtspunkt sei auch der Gedanke eines finanziellen Entgegenkommens hinsichtlich der dem Treuhänder für die Repara­tionen übergebenen Eisenbahnobligationen erörte- rungsfahig. Mit dem Eintritt Deutschlands in den Völkerbund ist die erste Etappe der Befreiungs- oolitik erreicht, das Endziel ist die dauernde Be- riebung Europas; ohne völlige Bereinigung der im Verhältnis zwischen Frankreich und Deutschland vorhandenen Ueberreste einer auf Gewalt einge- tellten Politik ist dieses Ziel nicht zu erreichen.

Di« außenpolitische Rehabilitierung Deutschlands wird auch die Wiedereinordnung Deutschlands in den Organismus der Weltwirtschaft vorteilhaft be­einflussen. Auf dem Gebiete der Handelsverträge und der Wirtschaftsabkommen sind nicht unwesent­liche Fortschritte zu verzeichnen, wenn schon viele Abmachungen zum Teil provisorischen Charaker tragen. Die Erkenntnis ist auf dem Marsch, daß

hat ihre Zugkraft verloren. Wenn man die großen Tagungen der letzten drei Monate überschaut, so klingt aus fast allen Kundgebungen ein, wenn viel­leicht auch nicht immer aus dem Bergen komemndes, aber doch verstandesmäßig fundiertes Bekenntnis

zum neuen Deutschen Staate heraus.

dener Tagung delstag, der amten- und ses Bild.

der Industrie, ber Deutsch« Juristentag,

Die Dres- Großhan- di« Ve-

Angestelltentagungen zeigen die- Die Reichsregierung wird

fortfahren/ diese innere Fühlung des Deutschen Volkes mit dem Staate zu festigen. Wer sich in den Dienst dieses Gedankens stellt, ist uns willkommen, gleichviel von welcher Seite er kommt. Wir haben in den letzten Monaten manche Sammlungsrufe gehört, und zwar im Interesse bestimmter Partei- konstellationen. Das Ziel ist aber noch höher und weiter zu stecken:

Sammlung aller, die positive Arbeit am Staat und aus der Grundlage des heutigen Staakes leisten wollgn,

zbiMie Gemeinschaftsarbeit aller Parteien am Geaen-

wartsstaai". wie die Rede sich auch in Erkenntnis b friedigende

Mit Freuden ist dabei zu begrüßen, daß. Silberbergs und ibre Aufnahme zeigt, den Streifen des Unternehmertums die immer mehr durchsetzt, daß eine innupolitische Situation nur erreicht

werden kann, wenn die 'n der Sozialdemokratie zusammengeschlossenen breiten Massen der arbeitenden "evöldrung nicht in die Relation gedrängt, sondern in verantwoitlicher Skaatsbejahung erhalten Wersen. Der in Sachsen unternommene Vernich, bei den b vorstehenden Landtacsivahlen die Tendenz eines .-lusublusses der Sozialdemokratie von der ' aatl chen Verantwortung als Kampfparole

zu etablieren, würde ein schwerer und verhäna- nisvoller p ychologischer Fehlgriff gewesen sein, um io sei teeret, ab gerade in Sachsen in mehrjähriger KoalMon»rcgieriwg die Sozialdemokratie eine starke Staats» rautwortung betät gt hat. _

D:e po Nische Gesamtlagc zeiat eine außenpoli' ii'che Eutsoannuna, die prattNche Auswirkungen größeren Umfanges erhoffen läßt, wirtschaftlich eine langsam einietzcnde Besserung bet m rtfdiafb sichen Verhältnisse, die planmäßige uno nachhaltige Forderung erheijcht, und innerpol. tisch eine zunehmende Fundierung der siaatlichcn Ver­hältnisse. die um so stärker werden wird, je stärker auch dre Fundierung der parteipolttischeu Kon­stellationen sein wird und je melr sich an allen Stellen, in den Parlamenten, in der Presse, in den Parteien d e Erkenntnis durchsetzt, daß es weniger aus kiiriiche, das Gegensätzliche herausarbeitende Einstellung ankonimt, als auf ein Höchstmaß von positiver und praktischer Arbeit im Interesse unserer politischen, Deutschland nicht nur politisch, sondern auch wirt- virtichaftlichul, sosialen und kulturellen Entwicklung.

akut wurde, indem das Gesamtkabinett seinen Rücktritt einreichte, das von dem Präsidenten Mosziecke auch angenommen wurde. Diese Re­gierungskrise ist im gegenwärtigen Augenblick umso schwerwiegender, da das polnische Kabi­nett in kürzester Zeit auf außenpolitischem Ge­biete vor wichtige Entschlüsse gestellt wird. Zu­dem ist es bei seiner jetzigen Zusammensetzung und den Vorgängen, die sich vor seiner Bil­dung abgespielt haben, nicht gerade leicht, Er­satz für die beiden, dem Sejm nicht genehmen Mitglieder zu schaffen.

Zur polnischen Regierungskrise.

Warschau, 26. Sept. Heute abend ist Mini­sterpräsident Bartel zusammen mit dem Land­wirtschaftsminister Raczyski nach der Konfe­renz mit Marschall Pilsudski nach Warschau abgereist. Es ist nunmehr bestätigt, daß Mini­sterpräsident Bartel noch gestern mittag ge­legentlich seiner Anwesenheit beim Staats­präsidenten die Mission zur Neubildung des Kabinetts tatsächlich erhalten, diese Mission anfänglich abgelehnt, aber nach fortgesetzter Besprechung schließlich erklärt hat, er werde am Montag seine endgültige Antwort erteilen. Augenblicklich ist diese Antwort noch nicht be­kannt, doch vermuten politische Kreise, Bartel werde sich morgen mit der Kabinettsbildung einverstanden erklären.

Pvincarès alles Kriegsschuldlied.

Paris, 26. Sept. Ministerpräsident Poin- cars erachtete es an der Zeit wieder einmal in einer öffentlichen Rede die Auffassung der französischen Regierung zu präzisieren und darzulegen, daß sie unnachgiebig auf demsel­ben Standpunkt steht, wie auf der Versailler Konferenz. Das Schlußbankett eines Kon­gresses der Kriegsverlehten in St. Germain gab ihm die willkommene Gelegenheit dazu. Seine Ansprache an die 500 kriegsverstüm- melten, die dem Bankett beiwohnten, reiht sich würdig den haßerfüllten Einweihungsreden vor den Kriegerdenkmälern an. Er zog diesel­ben Register und beschuldigte die Zentral­mächte, die Weltkatastrophe entfesselt za ha-

dem die sämtlichen Positionen der einzelnen

promißanträqe die Budgetspanne im Regie

Ministerien noch einmal genau durchacsprochen rungsentwurfe keineswegs grundsätzlich ver- wurden. Sämtliche Ressortchefs ergriffen das änderten. Da der Marschall Pilsudski zur Zeit

Wort und stellten unter Beifall aller Kabi­nettsmitglieder fest, daß sich eine Verminde­rung des Budgets nicht durchführen lasse. Ferner wurde testgestellt, daß die beiben Kom-

in einem Bade an der litauischen Grenze zur

ben. Poincare führte u. a. aus:

Als Arbeiter des Sieges und Träger der Erinnerung, seid Ihr Kriegsbeschädigten wert­volle Ratgeber für das Volk, das ihr gerettet labt. Die Pflicht jeder Regierung ist es, euch o oft wie möglich aufzufordern, mit ihr zu- jammenzuarbeiten. Bei derungeheurenAufgabi der Wiederherstellung der durch den Krieg heimgesuchten Nation ist der Geist der euch beseelt, das beste, das uns Anregung gebende Mittel. Sicherlich liegt eurem gemeinsamen Gefühl nichts Agrefsioes und nichts Kriege­risches. Ihr kennt zu sehr die Schrecken des Krieges, als daß ihr nicht treue Diener des

Erholung weilt, setzte sich der Kabinettsrat mit

ihm telephonisch in Verbindung und erhielt ^.lVöV_f ,v. _________ _______

von ihm die ausdrückliche Erklärung, daß er-^^ß^' rnäivt. Wer der Sriehe. he enä