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201. Jahrgang

SanauerS Anzeiger

General-Anzeiger für die Greise Kanau Stadl und La^nd.

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Nr. 220 Montag den 20. September IHM

Reichsinuenminister Dr. Külz sprach in Leipzig über das Verhältnis des deutschen Beamtentums für gtaat und Wirtschaft.

Bei der heutigen Sitzung des Dölkerbundsrates wird Reichsaußenminister Dr. Stresemann sprechen- Die nächste Vollversammlung des Völkerbundes findet am Dienstag statt.

Der deutsche Städtetag forderte in einer Ent- fchlteßung zur Behebung der Arbeitslosigkeit vom Reich Die Förderung des Wohnungsbaues und die Verlängerung der Unterstützung an die Arbeitslosen.

Ein heftiger orkanartiger Sturm hat in Süd- Florida ungehenre Schäden angerichtet.

Die Ausnahme von Thoivy

Die Idee des deutschen

In Leipzig weilt gegenwärtig der Sächsische Eemeindebeamtenbund und hält dort seine 54.

Hauptversammlung ab. Auf dieser Tagung gestrigen Sonntag Reichsinnen- '. Külz Anlaß, sich in einer groß angelegten, programmatischen Rede über We­sen und Aufgaben der Beamtenschaft zu äußern Er führte u. a. aus, daß es scheinen wolle, als ob sich in der inneren und äußeren Struktur

nahm am minister Dr.

tss Deutschen Beamtenbundes wenig geändert habe. Das sei aber nicht zutreffend. Im Ser«

llni s zw i Staat und

e a m t e n gemein

zwischen Beamtenschaft und Wirt­schaft und auch im Innern des Gesamt- türpers der Beamtenschaft selbst hätten sich vW grundlegende Wandlungen

t vollzogen. Eine Vo daß wir vom Obrigkeitsstatt auf Den

I Woiksstaat gekommen sind. Der grundsätzli Unterschied, daß der Obrigkeitsstaat von Übrige

Französische Stimmen.

Paris, 19. Sept. Die Morgenblätter beschäftigen sich noch lebhaft mit der Unterredung Strese­mann -Briand. Namentlich zwei Blätter weisen auf die Vorteile der deutsch-französischen Verständi­gung hin. So schreibt Jules Sauerwein im M atin": Angenommen, es käme ein Bündnis zwischen Frankreich und Deutschland zustande, so wäre es schwer, seine Macht zu überschätzen. Hun­dert Millionen von Menschen, die, wie man es wäh­rend des letzten Krieges gesehen hat, sich nötigen­falls zu schlagen wissen, auf französischer Seite ein mächtiges Kolonialreich, ein unvergleichliches mora­lisches Ansehen, das Vertrauen der aus dem Ver­sailler Vertrag hervorgegangenen neuen Staaten, deren Interessen selbswerständlich in keiner Weise verletzt und deren Wachstum nicht behindert wer­den dürfte, ein Ackerbau treibendes Land, das fast feinen ganzen Bedarf selbst deckt, eine sparsame Bevölkerung, Kohle , Kali und Erze, und auf deut­scher Seite Kohle, Kali, die stärkste industrielle Or­ganisation nach der amerikanischen, arbeitsliebende, kinderreiche Menschen, welche Erzeugung und Aus­fuhr einander anzupassen verstehen I Die beiden Länder würden in der Welt ein neues Gleichgewicht schaffen. Sie sind allen Staaten, so groß sie auch sein mögen, gewachsen. Wenn auch die Hindernisse groß sind Frankreich hegt natürliche Befürchtung, gewissermaßen mit eigenen Händen zur Wiederauf­richtung der Macht Deutschlands beizutragen, und Deutschland wünscht alle Folgen des Versailler Ver­trages auszulöschen so darf man sie doch nicht übertreibens Auch technische Hindernisse sind vor-

wie das Kommuniques, das in Genf am Abend nach der denkwürdigen Zusammenkunft ausgegeben wurde. Sie lassen nur erkennen, daß B ri a n d von feiner Arbeit sehr befriedigt ist und bestrebt sein wird, zuversichtlich auf dem Wege der Verständigung und Zusammenarbeit mit Deutschland weiterzu­schreiten.

Von der Stellungnahme des Gesamtkabmetts wird es nun abhangen, ob die Verhandlungen mit Stresemann in dieser Richtung weitergeführt werben sollen. Das Interesse der Oeffentlichkeit konzentriert sich deshalb auf die Frage, welche Stimmung Briand im nächsten Ministerrat finden wird. Falls die von ihm eingefchlaqen« Politik von feinen Kollegen nicht desavouiert wird, so könnten, wie man in Paris cmnrmmt. im Oktober weitere Bespre­chungen zwischen den beiden Außenministern in Paris stattfinden. Es wäre unklug, die Tatsache zu verheimlichen, daß der

Minifkerrak weit davon entfernt ist, den Standpunkt Briands und feine Projekte einstimmig gukzuheißen. Poincarè, der Mann der Ruhrbesetzung, und seine natio­nalistischen Trabanten im gegenwärtigen Kabinett, werden den Plänen des Außen­ministers große Schwierigkeiten in den

Weg legen.

Zahlreiche Pessimisten hegen sehr schwere Be­sorgnisse für das Schicksal des Friedenswerkes, dessen Fundamente der deutsche und der fran­zösische Außenminister in Thoiry gelegt haben. Die Poincarè, Louis Marin und Barthou nahestehende Presse macht krampfhafte Ver­suche, um die öffentliche Meinung von der Ge- ;Ä.hrtiA?Qii hor sftnHHf Vmlmds au Über^euoen.

Spannungen zwischen Beamtenschaft und Wirtschaft entstehen. Daher sei auf der einen Seite die Gesunderhaltung der Beamtenschaft erforderlich, damit deren Kraft für Staat und Wirtschaft voll eingesetzt werben könne.

Der Minister ging dann noch auf Die be» rufsständifchen und politischen Strömungen in der Beamtenschaft ein, verlangte Die Freihal­tung der Organisationen von einseitiger Par­teipolitik, lehnte Den Gedanken einer Beamten­partei ab, weil er zum Kampfe aller gegen Alle führen würde und die Beamtenschaft im Par­lament isolieren würde. Er bekannte sich als Anhänger der Idee einer einheitlichen, alle umfassenden Spitzenorganisation, wobei er wörtlich sagte:Eine geschlossene Organisation ist allein in Der Lage, die großen Zukunftsauf­gaben der Beamtenbewegung zu erfüllen, als deren Endziel zu erkennen ist: eine in sich ge­festigte, in ihrer Stellung gesicherte und ge­achtete Beamtenschaft als lebenswichtiges Glied eines freien und unabhängigen Volkes, als eine starke Säule des Staates, mit dem si steht und fällt."

Ium SMlgdeltM'ger Moröprozeh.

Berlin, 18. Sept. Nach einer Meldung des B. Z. am Mittag" aus Magdeburg schwebt gegen Den gestern zum Tode verurteilten Schröder noch ein Strafverfahren wegen Verleumdung, das der Industrielle Haas gegen Schröder eingeleitet hat, um zu erfor­schen, wer eigentlich Den Namen Haas in die Mordangelegenheit hineingetragen hat, denn auch in Dem Mordprozeß sei es nicht klar ge­worden, auf welche Weise man Haas in Ver­bindung mit dem Verbrechen brachte.

r e n, das

Diszivlinarverfa

feit zu Untertan, der Volksstaat aber von Mensch zu Mensch arbeitet, ist natürlich auf die Auffassung und die Tätigkeit der Beamtenschaft nicht ohne Einfluß geblieben- Wer sich als Be­amter dem Staat innerlich verbunden fütjie, wird bei allen seinen amtlichen Maßnahmen erfüllt fein von dem Streben, dieses Gefühl des Verbunde-nseins mit dem Staate auch bei allen denen zu erwecken oder zu erhalten, denen er dient, das heißt bei allen Volksgenossen- Denn der Beamte ist Dienerder Gesamtheit, nichtDiener einer Partei. Vornehmstes Gebot für die Be­amtenschaft ist daher innerstes Verbundensein mit dem Staate. Daraus ergibt sich aber Die Forderung: Verbundensein des Staates mit der Beamtenschaft. Wenn auch Der Staat in den letzten Jahren in bitterster Selbsterhal­tungsnot der Beamtenschaft viel Schweres zu- muten mußte, so ist er sich doch der Pflicht die­ses Verbundenseins bewußt- Aber das Treue- verhältnis zwischen Staat und Beamtenschaft muß auf beiden Seiten lückenlos sein. B e - kenntnis der Beamtenschaft zu diesem Staate und Bekenntnis

desSaateszuseinenB ist der wesentlichste Inhalt des tums.

eamten, das Berufsbeamten-

man gewlpe Lene oes Vertrages fauen laßt, man viellemfk seine ganze Struktur zu Fall bringt, auf der das neue Europa beruht. Nach Ansicht des Matin" werden viele Monate notwendig fein, um die Vorverhandlungen zu Ende zu führen. Erfreu­lich fei, daß die französische Regierung eine konstruk­tive Politik mit dem Blick in die Zukunft einleitete, anstatt sich Stück für Stück kleine Konzessionen ohne Gegenleistung nach heiklen juristischen Diskussionen zum Nutzen Dritter einreißen zu lassen.

Auch dasOeuvre" tritt wärmstens für die Politik von Thoiry ein und schreibt: Briand und Stresemann wissen, daß der Weg, der zum Frieden führt, weit ist, und daß auf dem Wege unzählige Hinterhalte liegen. Man erzählt, Marschall Foch habe den Weg zum Sieg mit dem Vorgehen des Papageis verglichen, der erst auf die zweite Stange feines Käfigs steige, wenn er auf der ersten richtig Fuß gefaßt habe. Cs scheint, daß Briand den Weg zum europäischen Gleichgewicht in derselben Weise auffaßt. Auf dem Weg, den er eingeschlagen hat, und dessen Ziel er vor sich sieht, will er einen neuen Schritt erst dann machen, wenn er sich vergewissert hat, daß man ihm Gefolgschaft leistet und daß er keine Gefahr läuft, unterwegs im Stiche gelassen zu werden. Wenn er seine sprichwörtliche Geschicklichkeit in den Dienst der edelsten Sache stellt, die es gibt, so ist er nicht der Mann, frühere Erfahrungen außer Acht zu lassen. Diejenige vom Januar 1922 hat ihn

An die Gefahren erinnernd, die dem Be­rufsbeamtentum drohen, betonte der Minister mit besonderer Stärke, daßdas Berufsbeam­tentum auch im Volksstaat eine Staatsnot­wendigkeit sei." Nicht Abbau des Berufsbe­amtentums, sondern Festigung, Moderni­sierung, Stärkung der Leistungsfähigkeit, das sind die Forderungen der Gegenwart und Zu­kunft, und zwar Forderungen, die nicht etwa allem aus boamten-politischen, sondern vor allem aus staatspolifischen Gründen zu erheben sind. In Verbindung damit ging Der Redner auf das Beamtenrecht ein, das feit eini­ger Zeit in feinem Ministerium fertiggestell ist, und vor dessen Abschluß eine Stellungnahme mit den Vertretungskörpern der Beamtenschaft stattfinden wird.

In den weiteren Ausführungen sprach er über die Dienststrafordnung und das Beamten­vertretungsgesetz. Zur vielgenannten Ver­waltungsreform führte er aus: Die emen meinen dabei Behördenreform, die ande­ren Büroreform, aber es gibt auch noch eine Dritte Art von Verwaltungsreform, die davon ausgeht, daß die Selbständigkeit, die Leistungs­fähigkeit und die Arbeitsfreude die besten För­derer und Mehrer des Nutzeffektes aller Ver­waltungsarbeit find. Das große Kapital, das in der Erfahrung und in der Pflichttreue der Beamtenschaft verkörpert ist, kann noch weit mehr als bisher in bare Münze umigesetzt werden.

zu seinem Heil belehrt, sich vor Rückschlägen, dem, den er in Cannes erlebte, zu sichern.

Kampf Briand Posncarè.

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Paris. 19. Sept. Briand ist im Laufe gestrigen Vormittags wieder in Paris eingetroffen und hatte wenige Stunden nachher mit Minister­präsident Po i n c a r é eine ernste Aussprache über das Ergebnis der Genfer Tagung und feine Zusammenkunft mit Reichsaußenminister Dr. Strese­mann. Nächsten Dienstag wird der Außenminister

dem Gesamtkabinett ein ausführliches Exposé unter­breiten. Die Erklärungen, die Briand den Presse­vertretern gab, waren ebenso allgemein gehalten,

Deutschland aus Der projektierten Zusam menarbeit ziehe, lagen klar auf der Hand, wäh­rend die Vorteile Frankreichs noch sehr un­sicher seien. Man spricht auch die Befürchtung aus, daß durch die Bildung des geplanten kon­tinentalen Jndustrieblocks, wie ihn Strese­mann und Briand ins Auge faßten, Amerika vor den Kopf gestoßen und es feine unerläßliche Zustimmung zu den Projekten Briands ver­weigern würde.

Nur wenn keinerlei Möglichkeit für eine andere Politik vorhanden fei, dürfe Frankreich es wagen, Die Pläne Briands mit allen ihren Gefahren zu verwirklichen. Das ist die all­gemeine Auffassung in den nationalistischen Kreisen. Man läßt durchblicken, daß

Poincarè entschlossen sei, andere Metho­den zu befürworten. Briand wird daher einen schweren Kampf zu bestehen haben.

Italienische Besorgnisse.

Mailand, 19. Sept. Die zwischen Briand und Stresemann in Senf vereinbarte französisch-deutsche Zusammenarbeit macht in Italien nachhaltigen Ein­druck und ruft ernftè Bc'orgnisse über eine wirtschaft­liche und politische Benachteilung Italiens Kervor. DerCarriere della Sera" schreibt, dreier Plan sei von einer Tragweite, die die begeistertsten Anhänger des Paktes von Locarno nicht erhofft hätten. Er habe sich bpn der Räumung des Rheinlandes bis zur beschleunigten Regelung der Reparationen erstreckt. Gewiß bandle es sich vorläufig nur um ein Programm, über das die beiden Regierungen sich ausfprechcn müßten, aber es wäre ein Programm, an dem mehrere Jahre 31t arbeiten sein werde. Wenn cs verwirklicht werden könnte, wurde es sich um ein Abkommen handeln, wie es selten zwei verbündete Staaten mit­einander abgeschlossen hätten. Er sei eine Art allge­meiner Kompensation zwischen einem Sieger nnd einem Besiegten. Natürlich wird daran auch, die Kombi­nation geknüpft, Laß Frankreich gegen eine vorzeitige Räumung der Rheinlandes und des Saarge- bielcs weitgehende wirtschaftliche, uwo finan­zielle Vorteile zur Besserung seiner jetzigen Wirtschasts- unb Finanzlage zu erlangen sucht.

l l n g eingeleitet worden auf den Landgerichtsdirektor Hofmann, der sich als Verfasser des Briefes an den Poli­zeipräsidenten und als Berater Köllings be­kannt hat, ausgedehnt worden ist, ist im Gange. Auch das Disziplinarverfahren gegen den Kriminalkommissar t e n Hold, der vor­läufig beurlaubt worden ist, geht seinen Gang.

Der ReichsprMdenl im Wanöoer- Ge!änd?.

Mergentheim, 18. Sept. Der Reichspräsident und der Reichswehrminister begaben sich heute früh um 7 Uhr ins Gelände der Gruppen­manöver, zu denen gestern der Aufmarsch er- folgte und an denen die fünfte und die siebente Division teilnahmen. Die Manöver spielten sich in der Gegend von Groß-Rinderfeld ab. Vom frühen Morgen an sahen der Reichspräsident und der Reichswehrminister den wechselvollen Vorgängen auf der Höhe bei Groß-Rind"rfcld zu, während der Chef der Heeresleitung, Gene­raloberst v. Seeckt, die Tätigkeit der Führer und Truppen besichtigte. Zwischen 12 und 1 Uhr mittags wurde die Uebung abgeblofen und auf der Höhe südlich von Groß-Rinderfeld eine Kritik abgehalten. Die Entschlüsse der Füh­rer fanden Anerkennung. Die Leistungen der Truppen wurden gelobt. Von der Bevölkerung in allen Dörfern und im eigentlichen Manöver- gelände wurde der Reichspräsident, der in ge­wohnter Frische dem Manöver bis z'-m Schluffe mit regster Anteilnahme folgte, lcbhrft umjubelt. Um 3 Uhr nachmittags begaben sich der Reichspräsident und der Reichswehrminitter nach Mergentheim zurück. Heute abend gibt der Reichspräsident für die militärischen Befebls- haber und ihre Stäbe ein Abendessen im Kur­hause. Anschließend findet für die Offiziere D-r bei Mergentheim liegenden Truppenteile ein Bierabend statt.

Eine Kundgebung zur Kriegs-

tum und Wirtschaft. Der Redner zeigte zunächst, daß Staat und Wirtschaft nichts Ge­gensätzliches sind, sondern daß die Wirtschaft dem Staat dienen und ihn stützen helfen muß, der Staat aber die ihm dienende Wirtschaft fördern und schützen müsse. Hieraus ergäbe sich auch die richtige Erkenntnis des Verhältnisses zwischen Beamten und Wirtschaft.. Das Stre­ben der Beamtenschaft nach gesicherter Exi­stenz, nach einer möglichst vollkommenen Be­amtenbesoldung ist durchaus berechtigt und ' 2 anerkannt werden, daß die

Beamtenschaft sich darüber klar ist, daß ihre materiellen Forderungen auch sittlich berechtigt sein müssen, und daß sie nicht lediglich mit dem Rechenstift aufgestellt werden können, sondern daß sie eingeordnet werden müssen in den Kreis der Gesamtinteressen des deutschen Wirt- jchajts« und StaatÄbebeus.

notroei

Die Wirtschaft aber soll auch nicht verkennen, daß ein ganz erheblicher Teil der Arbeit der Beamtenschaft ihr selbst gilt, und daß sie des­wegen ein unmittelbares Interesse an der Leistungsfähigkeit der deutschen Beamtenschaft habe. Denn dienen zum Beispiel die Beamten der Eisenbahn, der Post, sämtlicher Verkehrs- einrichtungen, der statischen Wirtschaftsbe­triebe nicht der deutschen Wirtschaft? Würde nicht durch eine mangelhafte Berücksichtigw.vg. der wirtschaftlichen Interessen der Beamten­schaft das innere Verhältnis zwischen Beamten und Wirtschaft zum Schaden der Wirtschaft er­heblich gestört? Der mit Unterbezahlung le­bende Beamte wird dem unsoliden Handel in

die Arme getrieben, kauft Ramsch statt solider Ware und wird letzten Endes zur Gründung

uns folgende Mitteftung: Ein zufälliger Um- stand vereinigte in Frankreich an dem Ufer des Biskaykfchen Meerbusens einige Persön­lichkeiten, die verschiedenen Nationalitäten an­gehörend, sich mit dem Studium der Kriegs­schuldfrage beschäftigt haben. Man beschloß, die Gelegenheit und den A nutzen, um das nachfolgende < Völkerbund zu richten:

an den

Sehr geehrter Herr Prâfident!

Sehr geehrte Mitglieder des Völkerbundes)

Die Hohe Versammlung, die in Diesem Augenblick in Genf Zusammentritt, annulliert, indem sie Deutschland in den Völkerbund auf-

von Selbsthilfe- oder besser gesagt zu Nothilfe- nimmt und ihm einen ständigen Sitz-kn ihrem iQvgauchMoaon gesmuiMU sein, wob« Rat gewährt, tatsächlich d-en fnnda«