201. Zayrgang.
SanauerS Anzeiger
General-Anzeiger für die Streife Sanau Stadt und Land.
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Nr. 218
MMWVch den 15. September
1^6
NKs Ksrreste.
_ Di« Vertrag« von Locarno sind gestern in Kraft getreten.
— Reichsaußenminister Dr. Stresemann empfing gestern die in Genf anwesenden Vertreter der «ng- lischen Presse.
— In Genf wurde eine Einigung über den Wahlmodus für die halbstündigen Ratssitze erzielt.
— Der Femeuntersuchungsausschuß des preußischen Landtages hat gestern feine Verhandlungen wieder ausgenommen.
— Die Zahl der Typhuserkrankten in Hannover hat sich im Lause des gestrigen Tages auf über 1000 erhöht.
— Aus Innsbruck wird gemeldet, daß eine Abtrennung des deutschen Teils der Provinz Trient und die Schaffung einer besonderen Provinz Bozen beoorstshc.
Aßs MMZMESWg dSv OMKMßOWms.
Englische und amerikanische Korrespondenzen wissen aus Genf über die Verhandlungen zwischen Dr. Stresemann und Briand zu berichten, daß ein d e u t s ch e r V o r s ch l a g zur Debatte stehe, wonach Frankreich sich verpflichten solle, die Rheinlande und die Saar innerhalb der nach sten 2 Iahre zu räumen, wofür Deutschland sich mit der Ausgabe von I n - dustrie - und Eienbahnbondsin Höhe von 4 M i l l i a r d e n M a r k e i n v e r st a n - den erkläre. Es ist begreiflich, daß die deutsche Presse sich solchen Meldungen gegenüber größte Zurückhaltung auserlegt, weil der-^ artige vertrauliche Verhandlungen durch öfsent-:
Begleitmusik nur gefährdet werden können:
An sich könnte man sich daher damit begnügen, einfach diese Gerüchte zu registrieren und abzuwarten, inwieweit sie sich durch die Entwicklung als richtig erweistzn, wenn nicht die Gefahr bestände, daß durch völliges Schwei- pen- von außen her falsche Schlüsse auf die grundsätzliche Einstellung Deutschlands gezogen vieren könnten. Zur Festhaltung der Richtlinien darf deshalb wohl das notwendigste be- Nlerèt werden. Darnach halten wir es für wahrscheinlich, daß eine ähnliche Anregung von dem dmtschrn Außenminister Dr. Stresemann gegeben ist. Sie entspricht ja durchaus dem Gedanken, der schon Mitte Juli verfolgt wurde, bevor Herr Herriot das Kabinett Briand- Eaillaux stürzte. Herr Briand selbst war damals und ist wohl auch heute noch mit einem Handel auf dieser Grundlage einverstanden. Es fragt sich nur, inwieweit er Herrn P o i n - c a r é und die französischen Militärs dazu gewinnt, die am liebsten keinen einzigen Soldaten von deutschem Boden zurückziehen vnb die Fristen des Versailler Vertrages möglichst in die Länge ziehen möchten. Der Drehpunkt liegt aber für Poincarè darin, da auch er sich inzwischen wohl überzeugt haben wird, wie aussichtslos seine Bemühungen zur Stabilisierung der französischen Währung sind, wenn er nicht ausländische Kredite bekommt. Diese be- komnit er jedoch nicht, solange die französisch- deutschen Gegensätze weiterbestehen und solange nicht seinen Militäretat zusammenstreicht. Deutschland wird aber seine Zustimmung zur Mobilisierung der Obligationen nur dann geben, wenn uns greifbareVor- teile gewährt werden, wie sie in einer früheren Räumung der Rheinlands und Saar liegen können. Ohne unsere Zustim- wung ist der ganze Plan nicht ausführbar. Das ist die Stärke unserer Stellung und der Trumpf, mit dem wir vielleicht das Spiel gegen Frankreich gewinnen. Aber nur Dann, wenn Herr Poincarè einsieht, daß er Diesen, für ihn wahrscheinlich hohen Preis zahlen muß, um dafür das Zugeständnis Deutschlands zur Verwertung der Obligationen zu bekommen.
?n Genf wird davon gesprochen, daß der Reichsbankpräsident Dr. Schacht zu den Ver- '^"blungen zugezogen werden soll. Eine authentische Nachricht darüber ist in Berlin nicht 3u bekommen. Herr Schacht ist von Berlin ab- f erebt, soll aber nach Wien gefahren sein. Mög- mh. daß das nur ein Umweg über Genf ist. Notwendig wäre allerdings seine Anwesenheit sticht, da die finanztechnischen Begleitumstände einer solchen politischen Kombination bereits früher hinreichend besprochen worden sind und auch später noch ausführlich besprochen werden -ennen. nachdem die grundsätzliche politische ^ntfdjcibuna gefallen ist. Auch sie wird indessen
Der Lseartro-OMi in âM.
Die Urkunden der Locarnoverlröge beim Völkerbund niedergelegt.
Genf, 14. Sept. Die an den Verträgen von Locarno beteiligten Mächte, nämlich Deutschland, England, Frankreich, Italien, Belgien, die Tschecho-Slowakei und Polen, haben heule vormittag im Generalsekretariat des Völkerbundes die Rati- sikakionsurkunden zu diesen Verträgen nicdetgelegt.
An dem Akt, der sich im Amtszimmer des Generalsekretärs Sir Eric Drummond vollzog, nahmen teil:
für Deutschland Reichsautzenminisier Dr. Stresemann;
für England der Außenminister Sir Austen Chamberlain;
für Frankreich Außenminister Briand;
für Italien der erste Delegierte Senator Scialosa;
für Belgien Senator de Vrouquère;
für die Tschechoslowakei Außenminister Benesch;
für Polen der Außenminister Zaleski.
Alle waren von ihren juristischen Sachberatern begleitet. Nach Prüfung der verschiedenen Urkunden wurde über deren Niederlegung für jeden einzelnen Vertrag ein besonderes Protokoll angefertigt und von den jeweils beteiligten Vertretern unterzeichnet. Nach Abschluß dieser Formalitäten richteten die Delegierten gemeinsam ein Telegramm an den Bürgermeister von Locarno.
Mit der Niederlegung der Ratifikationsurkunden sind die Verträge endgültiginSraftgesetzt worden.
Die Raiswahl im Mittelpunkt.
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legung der Ratifikationsurkunden der Verträge von Locarno auf dem Sekretariat des Völkerbundes. Bei dem Akt ließen sich fünf von den sieben Vertragsstaaten durch ihre Außenminister vertreten. Dem Vorgang wurde jedoch nicht die starke Beachtung geschenkt, die ihm zugekommen wäre, wenn nicht das Hauptinteresse in Genf auf die bevorstehende Wahl des Völkerbundes gerichtet wäre. Neben dem Eintritt Deutschlands ist die Ratswahl der wichtigste Bestandteil der diesjährigen Tagung. Hat man gestern abend noch geglaubt, die Verteilung der neun nichtständigen Ratssitze sei endgültig, so wurde man heute belehrt, daß die Zuteilung des neunten Sitzes immer noch nicht. geklärt ist. Neben Finnland, das gestern als aussichtsreichster Kandidat genannt wurde, spricht man heute plötzlich von Kanada und Irland.
Das Dahlverfahren
scheint nun endgültig festgelegt zu sein. Heute hat sich am Vormittag und am Nachmittag die erste Kommission damit befaßt und hat, was man nicht für wahrscheinlich gehalten hat, mit Einstimmigkeit eine nicht unwesentliche Aenderung vorgenommen. Im ursprünglichen Entwurf des Wahlverfahrens stand der Satz, die Vollversammlung könne jederzeit mit Zweidrittelmehrheit
alle nichtständigen Mitglieder des Rates abberufen und Neuwahlen vornehmen. Diese Bestimmung wurde später wieder fallen gelassen mit der Begründung daß der Artikel 4 der Völkerbundssatzung schon ein ähnliches Befugnis für die ^Versammlung vorsehe. Was man zuerst ausgenommen, dann wieder fallen ließ, erscheint nun wieder in dem Entwurf, der morgen der Vollversammlung zur Abstimmung zugehen wird.
Norwegen hat im Verein mit den übrigen mittleren und kleineren Staaten diese Abstimmung wieder ausgenommen, und nachdem gestern abend und heute früh Nanfen und die übrigen Mitglieder der norwegischen Delegation bei den Vertretern der Großmächte vorgesprochen hatten, wurde die Bestimmung wieder in den Entwurf eingefügt und zwar mit Einstimmigkeit. Der erste Kompromiß, der auf
kaum in Genf fallen, da die Stellung Briands im Kabinett kaum noch f e st g e n u g ist, um bindende Abmachungen treffen zu können, während Herr Poincarè in Paris im Hintergründe sitzt. Er wird also vermutlich nicht mehr erreichen können — im günstigsten Fall! — als daß er sich mit Dr. Stresemann persönlich einig wird, und dann versucht, seine Auffassung im französischen Kabinett durchzusetzen. Das wird ihm um so eher gelingen, je stärker die angelsächsischen Finanzleute Herrn Poincarè zu verstehen geben, daß er ohne diese Vorbedingungen ihre Kredithilfe nicht erreichen kann. Dabei ist es von untergeordneter Bedeutuna. ob wirklich ein Betrau
befonderen Wunsch Polens abgeschlossen worden war, ist damit unter der Zustimmung des gleichen Polens wieder gefallen. Es scheint, daß Polen ganz bestimmte Zusicherungen erhalten hat, wodurch es sich bestimmen ließ, auf diesen Punkt zu verzichten.
Vor dem Abschluß der Beratungen in der Kommission kam es nochmals zu einer kleinen Offensive Persiens und Chinas, die noch einmal die Forderung erhoben, daß an Asien zwei nichtständige Sitze gegeben werden. Sie sind aber mit dieser Forderung abgewiesen worden. Solange nicht die Türkei und andere vorderasiatische Staaten Mitglieder des Bundes sind ,will man hier von einem zweiten Ratssitz nichts wissen.
Von den Verhandlungen, die neben der Völkerbundsarbeit hergehen, ist vor allem eine Zusammenkunft der Vertreter der kleinen Entente und Polens zu erwähnen. Wie wir erfahren haben, soll dabei neben der Annäherung Jugoslaviens einerseits und Polens bezw. Ungarns andererseits auch von einer friedlichen und entgegenkommenden Politik gegenüber Deutschland gesprochen worden sein. Wie die Meinungen zu dem letzten Punkt im einzelnen gelautet haben, wissen wir nicht. Aber als bedeutsames Symptom darf diese Besprechung doch gewertet werden.
Die englische Presse bei Stresemann.
Genf, 14. Septbr. Reichsminister Dr. Stresemann empfing heute aus Anlaß des Austausches und der Niederlsgung der Ratifikationsurkunden über den Vertrag von Locarno die in Genf an- mann wlès in feinen Ausführungen Ms die Vorgeschichte und die politische Bedeutung des Locarnovertrages hin unter besonderer Hervorhebung des bedeutsamen Anteils, den der englische Außenminister Sir Austen Chamberlain dabei gehabt habe. Dem Genannten sowie der englischen Regierung Dank auszusprechen für ihre wertvolle Tätigkeit beim Zustandekommen des Vertrages von Locarno, fei ihm heute Pflicht und Bedürfnis.
Der Zufammenhang zwischen dem Werk von Locarno und dein Eintritt Deutschlands in den Völkerbund sei nicht nur formaler Natur: beide Tatsachen bedeuteten die bewußte und entschlossene Abkehr von einer Politik der gegenseitigen Bekämpfung und den Uebergang zu dem System der europäischen Verständigung und der darauf aufgebauten Zusammenarbeit. Voraussetzung solcher Verständigung sei ein Geist des Vertrauens, der zunächst bei den Führern vorhanden sein und von da aus in den Völkern sich ausbreiten müsse:
In den am Locarnowerk beteiligten Ländern sei die damalige deutsche Anregung zu einem Sicherheitspakt zunächst auf starkes Mißtrauen gestoßen und es sei erst im Laufe der Zeit gelungen, dieses Mißtrauen in den einzelnen Ländern zu zerstreuen. Auch sonst hatten sich im Laufe der Verhandlungen viele Schwierigkeiten ergeben, die mehrfach, wie in London und bei den Frühjahrsoerhandlungen in Genf, zu ernsten Krisen geführt hätten. Ihre Ueberwindung fei neben dem Willen aller zu vertrauensvoller Zusammenarbeit nicht zum mindesten der wertvollen Mittlertätigkeit der englischen Politik zu verdanken.
Minister Stresemann wies anschließend darauf hin, daß die deutsch-französische Verständigung keine Beeinträchtigung der englischen Interessen bedeute. Dies gelte auch von den Verhandlungen über einen Eisenpakt, bei denen die englische Industrie auf Grund eigener Entschließung sich nicht beteilige. Zum Schluß gab der Minister der Hoffnung Ausdruck, daß das gemeinsame Werk von Locarno sich zum Wohle aller Beteiligten immer weiter auswirken möge.
von 4 Milliarden in Frage kommt. Nach sachverständiger Ansicht ist diese Summe viel zu hoch gegriffen, weil der Weltmarkt noch gar nicht kräftig genug ist, um Beträge von derartiger Höhe aufnehmen zu können. Vermmt- lich würde, wenn Frankreich sich grundsätzlich mit dieser Lösung abfindet, die sofortige Mobilisierung auch gar nicht notwendig fern, weil Amerika dann wohl auch bereit wäre, aus dem Vertrauen für eine weitere friedliche Entwicklung in Europa heraus Gelder für lange Sicht vorzustrecken, die dann nach und nach in die Obligationen umgewandelt werden könnten.
Der Ausschuh für Rhelnschifschrls- fragen.
Düsseldorf, 14. Sept. Zur Zeit unternimmt der Ausschuß der Zentralkommission für die Rheinschisfahrt in Straßburg eine Fahrt auf dem Rhein. Der Ausschuß setzt sich unter dem Vorsitz von Baldwin-England aus deutschen, belgischen, englischen, französischen, holländischen und schweizerischen Vertretern unter Hinzuziehung von Rheinschiffahrtssachver- ständigen zusammen. Die Reise soll der Prüfung verschiedener Fragen an Ort und Stelle dienen. Die Herren werden bei Eintreffen auf deutschem Boden in Emmerich namens der Staatsregierung durch den Präsidenten des Landesfinanzamtes Düsseldorf begrüßt, der sie zu einem Frühstück gebeten hatte. Dann erfolgte die Weiterreise nach Köln, von wo die Fahrt bis Basel fortgesetzt wird.
Zur Besetzuugsfrage.
London, 14. Sept. Der „Manchester Guardian" weist auf die natürliche Erbitterung hin, die die Anwesenheit britischer Besatzungstrup» pen in Wiesbaden verursache. Seit fünf Jahren habe England sich bemüht, die Deutschen vor den Franzosen zu schützen. Aus diesem Grunde seien die englischen Truppen in Deutschland geblieben. Aber es frage sich nun, ob es nicht im Interesse der künftigen Beziehungen Deutschlands und Englands besser fei, sie nunmehr zurückzuziehen.
Die Schulden Frankreichs an England
Paris, 14. Sept. Der Abgeordnete Lefachs hat an den Außenminister folgende Fragen gerichtet:
1. Wie hoch find die England geschuldeten Summen außerhalb des Abkommens Caillaux-ChurcM, insbesondere hinsichtlich der Schulden der Bank von Frankreich und der Handelsschuld?
2. Wann und in welcher Höhe werden diese Summen fällig?
Das Außenministerium hat hierauf fol- gerbe Antwort erteilt:
1 . Vorschüsse der Bank von England, rückzahlbar im August 1926 in Höhe von 3 500 000 Pfund Sterling, im Jahre 1927 mit 8 090 000 Pfund Sterling, 1928 mit 9 000 000 Pfund, 1929 mit 15 000 000 Pfund und 1930 mit 5 000 OvO Pfund Sterling.
2 Für den Kauf von Kriegsmaterial, Rückzahlungen: März 1927 mit 1 000 000 Pfd. Sterling, März 1928 mit 1 000 000 Pfund und März 1929 mit 1 000 000.
Der Bergarbeilerstreik in England
London, 14. Sept. Der Exekutivausschuß des Bergarbeiterverbandes beschloß, daß, nachdem die Grubenarbeiter abgelehnt haben, einer gemeinsamen Konferenz beizuwohnen, die Bergarbeiter sich den Bemühungen der Grubenbesitzer widersetzen werden und daß sie auf die Entschließung der Regierung betreffend diese Ablehnung der Grubenbesitzer warten werden.
Die Bergarbeiter-Internationale enberufe».
Wie der „Vorwärts" aus Amsterdam mel det, hat die Bergarbeiter-Internationale zum 30. September eine Sitzung nach Ostende einberufen, um für den Fall des Scheitems der Verhandlungen im englischen Kampf eine internationale Streikaktion zur Unterstützung der englischen Bergarbeiter einzuleiten. Der Internationale Gewerkschafts- bund hat bisher, abgesehen von anderthalb Millionen Gulden Darlehen, 225 000 Gulden als Beitrag der Landeszentralen für die englischen Bergarbeiter überwiesen.
Reichskonferenz der Sergarbei er.
Der Deutsche Bergarbeiterverband wird nach einer Meldung aus Bochum am 26. September eine Reichskonferenz nach Düsseldorf einberufen, wo zu dem Beschluß der Exekutive der Bergarbeiterinternationale Stellung genommen werden soll, nach dem die Landesorganisationen beauftragt werden, die Frage eines Solidaritätsstreiks für die ausgesperrten englischen Bergarbeiterin Erwägung zu ziehen.
Zusammenstöße in Triest.
Verlängerung des Belagerungszustandes.
Laibach, 14. Sept. Jtad) einer Meldung aus Triest soll es dort zu Zusammenstößen zwischen Faszisten und Carabinieri gekommen fein, wobei zwei Jailiften und ein Carabinieri schwer verlebt