201. Jahrgang
Hanauer
General-Anzeiger für die Kreise Kana« Stadt und Land
Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Fernsprecher Nr. 3956, 3957, 3958.
gig »gspret». Für den halben Monat L— Reichsmark, für den ganzen Monat L— Reichsmark ohne Trögerloh». Einzelnummer 10, Freitag 16, Samstag 12 Reichspfennig. — Anzeigenpreise: Für 1 mm Hdh« tat Anzeigenteil von 38 mm Breit« 8 Reich »Pfennig, im Reklameteil von 68 mm Breite S R«ich»ps«ml» — Ofsertengedühr: SO Retch»pfennig. — Geschäftsstelle: Hammerstrabe 8.
®«f üllungsott und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. — Beimwechhaldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streit usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung de» Bezug»pr«tser. — Für Platzvorschrift und Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet-
Nr. 213
Samstag den 11. September
182«
Das Ksnefte.
— Die deutsche Delegation hielt gestern anter stürmischem Beifall ihren Einzug in den Völkerbund.
— Die Aeußerungen Briands über den „internationalisierten Rhein" werden offiziös dementiert.
— Reichspräsident von Hindenburg wird am Montag die Rückreise aus seinem Erholungsaufenthalt nach Berlin antreten.
— Der Asrmelkanal wurde von dem Franzosen Georges Michel in 11 Stunden 6 Mi- nmen durchschwommen.
Nke LVoGe.
Die Vereinigung der verschiedenen Völker Der Welt in einem großen Bunde, die Versöhnung der widerstrebenden völkischen Elemente ter Nationen ist ein alter Traum, der in der beschichte der Menschheit immer wieder von neuem lebendig wird. Aber so oft er sich ans Licht drängt, um feste Gestalt anzunehmen, zerslattert er, wie nach dem Dichterwort alle bedanken, die eng beieinanderwohnen, zerstört durch die Starrheit der „Sachen", die nach demselben Wort sich hart im Raume stoßen. Trotz aller Mißerfolge hat die Menschheit dennoch niemals aufgehört, an eine Verwirklichung der Idee vom ewigen Frieden, von Völkerversöhnung und Völkergemeinschaft zu glauben. Man mag diesen idealen Heroismus bewundern, wenn man die Schwierigkeiten verfolgt, mit denen die Organisatoren schon da zu kämpfen hatten, wo es sich um verhältnismäßig kleinere ethnologische Bezirke, ja, um â verschiedenen Stämme A»V Mw U" Volkes'handelte. Gerade wir Deutschen t in dieser Beziehung ein wenig erfreuliches Lied zu singen, und auch heute noch, wo — trotz allem — das deutsche Reich in einem harten Kampfe gegen eine Welt von Widersachern steht, ist der innere Friede in unserem Volke bei weitem nicht in jenem Maße hergestellt, wie es im Interesse der Weltmacht- stellung unseres Landes zu wünschen wäre.
Die Liga der Nationen, die mit der Beendigung des Weltkrieges auf schweizerischem Voden errichtet wurde, mag wohl in ihrer Ganzheit etwa jenem Ideal entsprechen, das Bä) die Menschen seit altersher von einem Völkerbünde gebildet haben; nur konnten eben dabei niemals die Bedenken völlig überwunden werden, daß dieser Völkerbund, wie er ist, nicht aus dem starken und ehrlichen Wunsche euer Völker der Erde bcroorgegangen ist, sondern zunächst als ein Instrument gedacht war, bestimmt, Deutschland und ferne Freunde auch nach dem Kriege am Boden zu halten. Es sollte eine verschleierte Fortsetzung des Krieges sein, nur mit unsichtbaren Mitteln. Als Wilson den Gedanken des Völkerbundes in Versailles aus der Versenkung hob, da stimmten die Herren Clemenceau und Lloyd George dieser Idee mit Begeisterung zu, allerdings nur deshalb, um der Welt gegenüber einen Vorwand zu haben, ihre deutschfeindlichen Absichten unter einem moralischen Deckmantel zu verbergen, -baher auch das ungeheure Mißtrauen, mit dem das deutsche Volk nahezu 8 Jahre lang nach Genf hinüberblickte, daher die unüberwindlich scheinende Abneigung weiter Volks- -aile, bis weit hinein in ihre radikal-pazifisti- nhen Kreise gegen eine intime Berührung mit denjenigen Mächten, die die allgemeine Völker- verjöhnung aus ihr Panier geschrieben, im Herzen aber Deutschland endgültige Niederlage und llnmünbigteiben geschworen hatten.
politischem Ehrgeiz Intrigen und Kom
Ä auch hier war man Zeuge von der des Wortes, vom Geist, der stets das Dose jüill und stets das Gute schafft. Die , sWe sind eben nicht nur stärker als der ein- Mensch, sondern auch als die Völker und ihre Lenker. Aber vielleicht ist es richtiger, zu •Mn, daß der Instinkt der Völker stärker und èM'ch^rer ist, als die höchst diplomatischen » iener Männer, die nicht zuletzt aus polnischem Ehrgeiz ein großartiges Netz von »Intrigen und Komplotten bereiten, ohne zu .M”, Mi die großen wegweisenden Tenden- °es ®ctiMmel)en5 diese Netze wie Spinn- eben zerreißen und vertreiben. So konnte es Mchi ausbleiben, daß dasselbe Deutschland, das man eben noch als eine Art Aussätzigen ge- "â,^? seinem engeren Kreise fern* W!ten tyatte, schließlich mit höflicher Gebärde mA “ömn mußte, näher zu treten und ^ der Volker teilzunehmen.
hio ât allen achtundvierzig Stimmen, über das Genfer Gremium der Liga der Na-
tionen zurzeit verfügt, ist am Mittwoch Weser Woche Die Aufnahme Deutschlands beschlossen worden und am gestrigen Freitag haben die deutschen Vertreter ihren Platz eingenommen, um an den Arbeiten des Völkerbundes und seiner Spitzenorganisation, des Rates, teilzunehmen. Damit hat ein neuer Abschnitt für die deutsche und für die europäische Geschichte begonnen, ein Abschnitt, von dem wir hoffen, daß er zum Segen und zur Sicherung des Friedens unter den Völkern führt. Nachdem die Einführungsreden verklungen sind, liegt die Frage nahe: Was besitzt von diesen Reden, wie von der ganzen feierlichen Stimmung in Genf Zukunftswert? Man wird vor allen Dingen zweierlei im Auge behalten müssen. Zunächst hat der französische Außenminister Briand erklärt, daß er das Arbeitsprogramm, welches Stresemann entwickelt hat, für die Mitarbeit Frankreichs annehme. Mit anderen Worten also: Briand hat sich zu den Grundsätzen der Gleichberechtigung, der Gerechtigkeit, der Freiheit und der Friedfertigkeit bekannt, die der deutsche Außenminister entwickelt hat. Er hat auch Kenntnis davon genommen, daß Stresemann die deutsche Muttersprache als ein unveräußerliches Heiligtum bezeichnet und daß er die nationale Selbständigkeit betont hat.
Dee seoSe Tag in Genf
GivefemamtS SölkevbnndSvede. - Bviands Gvwwevnng.
Genf, 10. Sept. Bereits vor Beginn der I Blick auf die Gegenwart und auf die Zukunft I sthiedene Blutströme, er ... . ....... ''' ""ur eines lassen Sie m' * 'aaen. +’"" '^""" ^""'" ^« :
das erste Klingelzeichen. Die großen Delegationen find vollzählig anwesend. Unter den zahlreichen Angehörigen der Delegierten befindet sich Frau Dr. Stresemann und ihr ältester Sohn. Um 10.35 Uhr wird die Sitzung er- öfsnet und zwar mit der Formalität den Berichterstatter der Mandatsprüfungskommission die Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Vollmachten der deutschen Delegation vornehmen zu lassen. Darauf fordert Präsident Nintschitsch die deutschen Delegierten auf, ihre Plätze einzunehmen. Unter minutenlangem Applaus betreten Stxesemann, von Schubert und Gaus den Saal, um ihren Platz einzunehmen.
Nintschitsch bezeichnet diesen Vorgang in seiner Begrüßungsansprache als in doppeltem Sinne bedeutungsvoll und geschichtlich, da er erstens die Universalität des Völkerbundes um einen großen Schritt weiterbringt und zweitens die Aufnahme einer weiteren europäischen Großmacht in den Völkerbund eine sichere Gewähr für den Frieden und die Wohlfahrt der Welt bedeuten.
In kurzen Worten begrüßte er herzlichst die Vertreter des Deutschen Reiches als Mitglieder der Versammlung. Nach der Aufforderung durch den Präsidenten besteigt hierauf Reichsminister Dr. Stresemann unter neuem langen Beifall, zu dem Chamberlain und Briand das Zeichen geben, die Tribüne, um seine Rede zu halten, von her mir gestern schon einen Auszug brachten. Die Rede hatte folgenden Wortlaut:
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Der Herr Vorsitzende dieser hohen Versammlung hat ebenso wie der Herr Vorsitzende des Völk^rbundsrats die Güte gehabt, mit Worten der Freude und Genugtuung den Eintritt Deutschlands in den Völkerbund zu begrüßen. Beiden Herren den Dank Deutschlands zum Ausdruck zu bringen und diesen Dank aus- zudehnen auf die Hohe Versammlung ist meine erste Pflicht, wenn ich von dieser Stelle aus vor Ihnen das Wort nehme. Ich verbinde damit sogleich den Dank an die Regierung der schweizerischen Eidgenossenschaft, die in traditioneller Weise die großzügige Gastfreundschaft in ihrem schönen Lande nun auch Deutschland als Mitglied des Völkerbundes erweist.
Seit der Begründung des Völkerbundes ist ein Zeitraum von mehr als sechs Jahren verstrichen. Es hat somit
einer längeren Entwicklung bedurft, bis die politische Gesamt läge so gestaltet war, daß die deutsche M i t g l i e b= schaft im Völkerbund möglich war. Noch in diesem Jahre sind große Schwierigkeiten zu überwinden gewesen, eh dem Einfluß Deutschlands der einmütige Beschluß des Völkerbundes folgte. Fern liegt es mir, über diese Dinge der Vergangenheit zu sprechen. Die Aufgabe der lebenden Generation ist es, den
Ferner aber ist es von Wichtigkeit, daß Briand mit einer großartigen Geste die Gewaltpolitik beiseite schob. Zurück, mit den Kanonen, zurück, mit den Waffen und Platz für den Frieden- Gewiß sind das nur Worte. Außerdem gelten sie für Deutschland am allerwenigsten, da wir ja abgerüstet haben, worauf Stresemann auch hingewiesen hat- Aber man wird doch im Auge behalten müssen, daß in Paris Poincars am Ruder sitzt und daß die Worte, die Briand in Genf gesprochen hat, eine durchschlagende Verurteilung der Politik sind, die Poincarè einmal gegen Deutschland in Kraft gesetzt hat und die immer noch im Hintergründe lauern, solange Poincarë am Ruder sitzt. In diesem Sinne bilden die Worte Briands doch eine Schranke, die für uns praktisch wertvolle Be- deutung haben kann. Briand hat noch in einer anderen Beziehung ein Wort von aktueller Bedeutung ausgesprochen. Er hat gemeint, daß im Völkerbund die Politik des Prestige nicht geübt werden dürfe. Sie entspreche dem Geiste des Krieges und führe nur zu Konflikten. Damit hat Briand zweifellos auf jene Streitfragen angespielt, die in der letzten Zeit im Völkerbünde ausgetragen worden sind. Eine der letzten Streitfragen, die sich noch in der Schwebe "befindet, betrifft die Behandlung, die
ands in ölkerbund erst in einer so lam Entwicklung herangereift ist, so trägt vielleicht dieses Geschehnis gerade deshalb eine besondere Gewähr in sich für seine innere Beständigkeit und feine fruchtbare Auswirkung.
Deutschland tritt mit dem heutigen Tage in die Mitte von Staaten, mit denen es zum Teil seit langen Jahrzehnten in ungetrübter Freundschaft verbunden ist, die zum anderen Teil im letzten Weltkrieg gegen Deutschland verbündet waren. Es ist von geschichtlicher Bedeutung, daß Deutschland und diese letzteren Staaten sich jetzt im Völkerbünde zu dauernder friedlicher Zusammenarbeit zusammenfinden. Diese Tatsache zeigt deutlicher, als Worte und Programme es können, daß der Völkerbund berufen sein kann, dem politischen Entwicklungsgang der Menschheit eine neue Richtung zu geben. Gerade in der gegenwärtigen Epoche würde die Kultur der Menschheit auf das Schwerste bedroht sein, wenn es nicht gelänge, den einzelnen Völkern die Gewähr zu verschaffen, im ungestörten friedlichenWett- bewerb die ihnen vom Schicksal zugewiesenen Aufgaben §u erfüllen. Die grundstürzenden Ereignisse eines furchtbaren Krieges haben die Menschheit zur Besinnung über die den Völkern zugewiesenen Aufgaben gebracht. Wir sehen in vielen Staaten den Niederbruch w e r t v o l l st e r, für den Staat unentbehrlicher geistiger und wirtschaftlicher Schichten. Wir erleben die Bildung von neuen und das Hinsinken von alten Formen der Wirtschaft. Wir sehen, wie die Wirtschaft die alten Grenzen der Länder sprengt und neue Formen internationaler Zusammenarbeit erstrebt. Die alte Weltwirtschaft hatte für ihre Zusammenarbeit keine Satzungen und Programme, aber sie beruhte auf dem ungeschriebenen Gesetze des traditionellen Güteraustausches zwischen den Erdteilen. Ihn wieder herzustellen ist unsere Ausgabe. Wollen wir eine ungestörte weltwirtschaftliche Entwicklung, dann wird das nicht geschehen durch Abschließung der Gebiete voneinander, sondern durch Ueber- prüfung dessen, was bisher die Wirtschaft der Völker trennte.
Wichtiger aber als alles materielle Geschehen ist das seelische Leben der Nation. Eine starke Gärung der Gedanken kämpft unter den Völkern dèr Erde. Die einen vertreten das Prinzip der nationalen Geschlossenheit und verwerfen die internationale Ver- ft^NmmcL weil sie das national Gewordene nicht durch den allgemeinen Begriff der 9»tfthWt ersetzen wollen. Ich bin der Meinung, daß
keine Nation, die dem Völkerbund angehört, dadurch ihr nationales Eigenleben irgendwie aufgibt.'
Der göttliche Baumeister der Erde hat die Menschheit nicht geschaffen als ein gleichförmiges Ganzes, Er gab den Völkern per*
man Deutschland nach feraer Ausnahme in den Rat zuteil werden läßt. Deutschland hätte einen vollen Anspruch daraus, ebenso feierlich im Rate ausgenommen zu werden. wie es heute der Välkerbunbsoersammdmg eingeführt worden ist Davon sieht man aber ab, da man
M
die Gefühle Polens schonen will. Es hat sich herausgestellt, daß die Opposition innerhalb des Völkerbundes auch in Bezug auf diese Frage zurückgedrängt worden ist. Tatsächlich wird keine Sitzung des Rates mehr stattfinden, bis auch die neugewählten ständigen Mitglieder ausgenommen werden tormeru Damit will man, wie gesagt, der Eigenliebe Polens schmei- cheln. Deutschland hat auf die Entscheidung dieser formalen Fragen keinen Einfluß. 6s denkt auch nicht daraus eine Prestigefrage zu machen. Immerhin ist es bedenklich, daß man in dieser Frage Deutschlands Ansprüche in der
Hintergrund hat treten lassen. Wèrm in diesen Falle auf die Prestige-Politik verzichtet toor den ist, so geschah es auf Kosten Deutschlands Das wird man sich vor Augen halten müssen damit man immer im Bewußtsein behält, das auch angesichts der glänzenden Aufmchme, dii Deutschland gefunden hat, das Sprichwort seim Geltung behält: Es ist nicht alles Gold, ma; glänzt.
sthiedene Blutströme, er gab ihnen als Heiligtum ihrer Seele ihre Muttersprache, er gab
»er Sinn einer göttlich die Menschen ihre
Weltordnung sein, daß di nationalen Höchstleistungen
, ,, , gegeneinander
kehren und damit die allgemeine Kulturent- wicklung immer wieder zurückwerfen. Der wird der Menschheit am meisten dienen, der,
wurzelnd im eigenen Volke, das ihm seelisch und geistig Gegebene zur höchsten Bedeutung entwickelt und damit über die Grenzen des eigenen Volkes hinauswachsend der gesamten Menschheit etwas zu geben vermag, wie es die Großen aller Stationen getan haben, deren Namen in der Menschheitsgeschichte nieder- geschrieben ist. So verbindet sich Nation und Menschheit auf geistigem Gebiete, so kann sie auch verbinden in politischem Streben, wenn der Wille da ist, in diesem Sinne der Gesamt entwicklung zu dienen.
Die politische Auswirkung dieser Gedanken liegt in einer inneren Verpflichtung der Staaten zu gemeinsamem friedlichen Zusammen-, wirken. Diese
innere Verpflichtung zu friedlichem Zusammenwirken
besteht auch für die großen moralischen Menschheitsfragen. Kein anderes Gesetz darf für sie gelten als das der Gerechtigkeit.
Das Zusammenwirken der Rationen im Völkerbund muß und wird dazu führen, auch auf diese moralischen Fragen im Völkerleben die gerechte Antwort zu geben. Denn da- sicherste Fundament für den Frieden ist eint Politik, die getragen wird vom gegenseitiger Berstehen und gegenseitiger Achtung bei Völker.
Deutschland hat sich schon vor feinem Eintritt in den Völkerbund bemüht, im Sinne friedlichen Zusammenwirkens zu arbeiten. Davon zeugt die
deutsche Initiative, die zu dem Pakt von Locarno führte.
Davon zeugen die jetzt nahezu mit allen Nachbarstaaten abgeschlossenen deutschen Schiedsverträge. Die deutsche Regierung ist entschlossen. Diese Politik mit aller Entschiedenheit weiter zu verfolgen. Sie kann mit Genugtuung feststellen, daß diese Gedanken, anfangs 'n D'uttcbsand heftig umkämpft, sich allmählich immer mehr das deuffche Dolksbewußtsein erobert haben, so daß die deuffche Regierung auch für die große Mehrheit des Volkes spricht, wenn sie erklärt, daß sie sich an den Ausgaben des Völkerbundes mit voller Hingebung beteiligen wird. Von diesen Aufgaben hat der Völkerbund in sechsjähriger Tätigkeit bereits einen wesentlichen Teil in Angriff genommen und in ernster Arbeit gefördert. Die deuffche Delegation verfügt nicht über die Erfahrungen, die den übrigen hier versammelten Mitgliedern mr Seite stehen. Gleichwohl glaubt sie die Ansicht zum Ausdruck bringen zu können, daß bei den wetteren Arbeiten zunächst jene Gebiete