201. Jahrgang.
Sanauer 8 Anzeiger
General-Anzeiger für die Streife Kanarr Stadt und Land.
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»r. 191
Dienstag den 17. August
1926
— In Genf sieht man neue erhebliche Schwierigkeiten bei der Regelung der Rotsfrage voraus.
— In Paris wird im Hinblick auf die bevorstehend« Genfer Tagung eine intensive Hetze gegen Deutschlands berechtigte Ansprüche ins Werk gesetzt.
— In der Pariser Presse wird der . Nische Anspruch aus Tanger als Theatercoup Primo de Riveras bezeichnet.
— Kellog hatte mit dem Präsidenten Coolidge eine ausgedehnte Konserenz über die Polittk gegen Mexiko.
Noch mtseASvie Lase in Gent.
Deutschlands Eintritt noch nicht gesichert. — Die nordischen Länder gegen Vermehrung der Ratssitze.
schon feit längerem verlangt. Es Hand, daß in manchen Fällen Zusammenfassung den Herrren mehr als bisher ihr Handwerk g
auf der als tzbuben
Mtuette vottzerfvagen.
Von Wilhelm Fecht.
Die Vorgänge, wie sie sich in der letzten Zeit in Rügen unbjn Magdeburg abgespielt ruf die Verhältnisse ' Die Nach-
haben, haben den Blick auf ...
in der Kriminalpolizei hingelenkt. Die
kriegsverhältnisse, die gegenwärtige Wirtschaftskrise, die dadurch gestiegene Kriminiali- tät haben es mit sich gebracht, daß die Aufgaben der Kriminalpolizei außerordentlich ge- wachsen sind, wie überhaupt die gesamten Aufgaben der deutschen Polizei sehr zugenommen haben. Infolgedessen brauchten wir auch die Schutzpolizei, die in Friedenszeiten nicht vorhanden war, jetzt aber, nachdem das Heer nicht mehr da ist, zur Aufrechterhaltung der inneren Ordnung dringend erforderlich ist. Man braucht in diesem Zusammenhang nur auf die M-mancherlei politischen Kundgebungen. Umzüge und Massenversammlungen unter freiem I Himmel und ähnliches Anderes hinzuweisen, um festzustellen, daß wir ohne Schutzpolizei
Wenige Wochen nur trennen uns von dem Tage, an dem der Völkerbund zu seiner Herbsttagung zusammentreten wird. Und — wie es nicht anders erwartet werden konnte — die ausländische Presse beginnt bereits über die Möglichkeiten für den deutschen Sei tritt und damit über die Regelung der umstrittenen Ratssitze Vermutungen anzustellen, zu kombinieren, wohlmeinende, aber freilich höchst unnötige Ratschläge an die Adresse Deutschlands zu richten. Während man aus solchen Aeußerungen der Londoner und Pariser Press« entnehmen muß, daß die Nervosität über Polens und Spaniens Ansprüche noch keineswegs überwunden ist, sondern daß man sich in Genf mit den lästigen Forderungen dieser beiden Staaten noch wird auseinanderzusetzen haben, registriert die deutsche Presse vielfach die Tatsache, daß das Reich gesonnen sei, in Ruh« die Entwicklung in Genf abzuwarten. Unter den Londoner und Pariser Blättern haben sich jetzt auch die „Daily News" mit der Frage beschäftigt und
dabei eine bemerkenswerte Haltung
fern einge-
nommen, als sie Deutschland vor den zahireict^n Beeinflussungs- und Einschüchtevungsvsrsuchen warnen, die in der letzten Zeit unternommen wurden.
Das Blatt erwähnt zunächst Absichten Polens und Spaniens. Man versuche jetzt,
di« Gerüchte über die
Erpressungen gegen Deutschland zu begehen, indem man auf der einen Seite drohe, daß Deutschland sich der politischen Isolierung aussetze, wenn es nicht aus die Wünsche der Westmächte Rücksicht nehme, auf der anderen Seite suche man Deutschland durch Versprechungen zu gewinnen. Das
der besonderen Sachlage und den Bedürfnissen aller Beteiligten in außerordentlich geschickter Weise gerecht zu werden schienen, kaum noch verbesserungsfähig sind. Das deutsche Interesse beschränkt sich, neben der Mitwirkung an der allgemeinen Aufgabe einer Erhaltung der Aktionsfähigkeit des Rates und der Bedeutung der Bundesversammlung selbst, auf die Vermeidung einer Veränderung oder Erweiterung des Rates, die ihr den Charakter einer „Sicherung" gegenüber einer künftigen deutschen Mitgliedschaft geben könnte. Auf der andern Seite hat der Wunsch, dem Bunde die wertvolle Mitarbeit und das tätige Interesie anderer Mächte zu erhalten, in dem Vorschlag zur Schaffung einzelner nicht permanenter Ratssitze seinen Niederschlag gefunden, deren Mitglieder nach drei Jahren (und diesmal schon im voraus) auf weitere drei Jahre wiedergewählt, also für eine längere Zeitspanne in ihrem Mandat bestätigt werden können. In dieser Möglichkeit einer Diskriminierung liegt zugleich die Anerkennung geleisteter wertvoller Mitarbeit und einer besonders prominenten Rolle innerhalb der Völkergemeinschaft.
Wenn sich die eine oder die andere Macht mm noch gleichsam unmittelbar vor Beginn der Nölker- bundstagung um darüber hinausgehende Konzessionen bemüht, so ist das zwar ihr natürliches Recht, aber die Grenzen dafür werden durch die Gesamtheit der Bundesmitglieder ebenso natürliich gesteckt. Bei dieser Sachlage ist es angebracht, Ge- en gegenüber, die einen tendenziösen Charakter
kann. Das ist die Hauptsache.
Eine neue ReichskabtnMssttzung.
Berlin, 17. August. Dem „B. 1/ zufolge tritt die Reichsrsgierung am 27. August zu einer neuen außenpolitischen Beratung zusammen. Es sei damit zu rechnen, daß die Reichsregierung ihre Vertreter bei den Kommissionsberatrmgen des Völkerbundes beauftragen werde, an den bisherigen Vorschlägen der Studienkommissum für die künftige Ausge staltung des DölkerbunDsrates festzuhalten.
Frontkämpferverbäude und Reichs» ehrenmal.
Berlin, 16. Aug. Die großen Frontkämpferverbände haben heute dem Reichspräsidenten, der Reichsregierung und dem Reichstagspräsidenten davon Mitteilung gemacht, daß st wie vor an dem Gedanken des Ehrenhair
ie nach
ins, der
in Berka bei Weimar errichtet werden soll, festhalten. Gleichzeitig betonen die Verbände, daß jede äußere Ehrung ihrer gefallenen Kameraden nur dann einen Sinn hat und verständlich wird, wenn auch das Los der durch den Krieg schwer betroffenen Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen sowie der Kriegerwitwen und Kriegerwaifen fühlbar gebessert werde.
Diese Erklärung haben abgegeben: das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Stahlhelm, Reichskriegerbund Kyffhäuser, Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, Reichsverband der Kriegsbeschädigten, Reichsbund der Kriegsbeschädigten, Zentralverband der Kriegsbeschädigten.
Schutzpolizei
Entente stark kritisiert worden. Man hat des öfteren in den bekannten Ententeforderungen Herabsetzung der Schutzpolizei und Aenderung ihrer Organisation verlangt. So wurde durch M die Kollektivnote der alliierten Mächte vom Juni 1925 eine Neuordnung der Stärke und Gliederung der Schutzpolizei gefordert. Dabei ist die Gesamtzahl der kasernierten Polizei für 8 Deutschland auf 85 000 Mann mit Ausnahme der Polizeischulen festgesetzt worden. Diese Forderungen machten gewisse Herabsetzungen des Etats erforderlich. So mußten beispiels- I weise die preußischen Polizeibeamten E 84 000 auf rund 76 000 Köpfe verringert
sollte, so schreibt das Blatt, ebenso schändliche Handlung begehen, wie die Erpresser selbst.
Es sei aber scheinbar Hoffnung dafür vorhanden, daß Deutschland diesmal auf diese Sache nicht hineinfallen werde, denn man habe in Berlin schon Vorsichtsmaßregeln getroffen, damit sich ein ähnliches Fiasko wie das vom vorigen März, nicht wiederholen könne, wobei es sich übrigens herausgestellt
von
- —,..— ------Köpfe verringert mer= Tatsächlich ist aber die Verringerung großer, weil gleichzeitig die Polizei mehrerer g größerer Städte verstaatlicht worden ist oder verstaatlicht werden sollte. Man wird die gegenwärtige Stärke der Polizei als das Min- destmaß dessen bezeichnen müssen, was für Deutschland notwendig ist. Immerhin hat es nach den Erklärungen der preußischen Regierung im Landtag den Anschein, daß die Verhandlungen mit der Entente, die zwar noch nicht endgültiig erledigt sind, sich doch jetzt dür'ten"maler Entwicklung ruhig vollziehen
Im Zusammenhang mit den Forderungen Entente, aber auch mit praktischen Erfor- ermssen, die bei uns salbst erkannt wurden, f Aufhebung des Reichsgesetzes über die Schutzpolizei notwendig geworden. Das Reichs- 17 J Schutzpolizei der Länder vom '. Jun 1922 ging davon aus, daß die An- gehorlgen der Schutzpolizeii auf 12 Jahre ver- Miet wurden und in der Regel nach Ab- himn e^r Frist wieder ausschieden. Beanstan- bpr^n-?e^ ®ntente einerseits, Erfahrung an- »H^ 3 ^ö,eu eine Aenderung zweckmäßig Zukunft sollen die Poli- tmelster grundsätzlich nach Maßgabe Ber^ Dellen lebenslänglich im Polizeidienst ^ wendung ftnben. Daraus ergibt sich, daß der ®M^^m^^^ entsprechende Versorgung Reiib^ ^ "^ metjr gegeben war und das v r^ r^ über die Schutzpolizei der Länder Beri^"" ^22, das diese zu einer derartigen der Schutzpolizei ermächtigte, ist spricht^-"^m>^dm. Seine Aufhebung ent- Heit der? der überwiegenden Mehr- iiienh™ M?"der. In Preußen wird im kom- n Schutzpolizeibeamtengesetz nisâ nÄ, mersen' £15 â Veamtenverhält- 9ültig regeln mtrbf Schutzp°lizei°ffiziere, end- iäqe«ar mnJ-nb En Preußen für die ßanb- Man ?Elge Aenderungen beabsichtigt. $«am^' 6 ”e bessere Zusammenfassung der ÄÄ die in Zukunftin Land-
*^renh M werden sollen,
' enö ’w darüber hinaus auch weiterbin
Dessen tlidjteit im Auslande zu vertreten. Es wäre von der größten Wichtigkeit ,jetzt ausfindig zu wachen, welche Rolle er in der neuesten Entriße spiele. Wenn er nicht dabei beteiligt sei, so müsse er doch davon wissen und wenn er dabei stehe und nichts tue, dann sei er moralisch mitschuldig, wenn der Plan wirklich gelingen sollte. Vor fünf Monaten
habe Chamberlain seine Reputation verloren, die er nur allzu leicht in Locarno errungen zu haben glaubte. Mit seiner Reputation hätte er beinahe auch sein Amt verloren. Wenn er seine Instruktionen ausgeführt hätte, dann würde Deutschland schon lange Mitglied des Bundes sein. Alles hätte ein anderes Gesicht. Es sei notwendig ,daß die britische Regierung ihm jetzt genaue Instruktionen gebe und zwar so klar, daß er sie nicht umgehen könne und daß sie selbst ein Schuljunge, den man noch Genf schicke, ausführen könnte. Außerdem sei es Pflicht des Kabinetts, dafür zu sorgen, daß die Intrigen endlich aufhören.
ZweileTagung der Sludienkommission
Zu dem zweiten Zusammentritt der Studien- kommission des Völkerbundes wegen der Ratssitzfrage ist bisher an Deutschland keine Einladung ergangen; erfolgt sie, so wird man ihr in dem gleichen Sinne, in dem zu der Maitagung Botschafter v. Hoesch und Ministerialdirektor Dr. Gaus nach Genf entsandt wurden, in Deutschland Folge leisten. Dabei wird man sich auf den Standpunkt stellen dürfen, daß die in allseitigem Einvernehmen zustande gebrachten Vorschläge der Kommission, die
Die «orbischen Slaalen gegen eine Vermehrung der ständigen Ratsfltze.
Kopenhagen, 16. Aug. Die Interparlamentarisch« Union für Dänemark, Finnland, Eslland, Norwegen und Schweden tagte gestern in Kopenhagen. Unter den etwa 100 Teilnehmern sind besonders zu nennen die Außenminister Finnlands, Dänemarks und Schwedens und der Premierminister Esttands. Der erste Referent war der Führer der norwegischen Linken, Staatsminister a. D. Mohwinckel, der über Völkerkmndsfragen und besonders über die Stellung der kleineren Staaten zur Ratsfrage sprach. Mohwinckel erklärt«, die ständigen Ratssitze müßten den Großmächten Vorbehalten bleiben. England, Frankreich, Italien, Japan, Deutschland, gegebenenfalls Rußland und die Vereinigten Staaten seien die gegebenen Anwärter für die ständigen Ratssitze. Die Aufgabe des Groß- machtprinzips wäre ein so grober Fehler, daß es zweifelhaft fei, ob danach noch eine dauerhafte Mitgliedschaft im Völkerbund genügend garantiert werden könnte. Mohwinckel wandte sich besonders gegen die in der demokratischen „Polittken" vertretene Auffassung, daß die Polittk Undens nicht mehr aktuell sei.
Der Rat der Nordischen interparlamentarischen Union trat nach der Rede Mohwinckels zu einer geheimen Sitzung zusammen, in der nach stundenlangen Verhandlungen Einigkeit über eine Resolutton erzielt wurde.
In dieser Enffchließimg, die heute von der De- legierten-Versammlung angenommen wurde, spricht die Versammlung ihre Befriedigung aus über den Standpunkt, der während der Delegiertenversammlung des Völkerbundes im März d. J. von den nordischen Ländern in der Frage der ständigen Ratssitze eingenommen wurde. Es liege im Interesse des Völkerbundes, die Zahl der ständigen Sitze nicht über den Platz hinaus zu erhöhen, der Deutschland bei seinem Eintritt in den Völkerbund zufällt.
Berlin, 16. Aug. Auf eine Anfrage von Mitgliedern der sozialdemokratischen Fraktion des Reichstages wegen des seinerzeitigen Verbots des Films „Panzerkreuzer „Potemkin" wurde durch den Reichsminister des Innern folgende Antwort erteilt: Der ständigen Uebung bei Berliner Filmprüfstellen entsprechend, wird bei der Vorführung von Bildstreifen, die zu Beanstandungen aus innerpolitischen Gründen Anlaß geben könnten, der Vertreter des Reichs- kommiffars für die Ueberwachung der öffentlichen Ordnung als Sachverständiger geladen. So hat auch auf Ersuchen dieser Stellen bei der Vorführung des Bildstreifens „Panzerkreuz, „Potemkin in sämtlichen Instanzen ein Bc amter des Reichskommissariats fern Gutachten über die Frage, ob die Vorführung des Bildstreifens geeignet sei, die öffentliche Ruhe oder Sicherheit zu gefährden, erstattet. Die pflichtgemäße Ausübung seiner Gutachtertätigkeit gibt mir zur Beanstandung keinen Anlaß. Nach der dienstlichen Aeußerung des Reichskom- misiars ist es unrichtig, daß Beamte seines Amts in irgend einer Weise auf die in der Oeffentlichkeit geführte Polemik oder auf ®nt= schließungen der Landesregierungen wegen der Stellung des Antrages auf Widerruf der Zulassung des Bildstreifens Einfluß genommen haben. Ebensowenig find Beamte des Reichsministeriums des Innern in dieser Richtung tätig gewesen. Die Uebertragung der Filmpru- fung an Persönlichkeiten, die Gewähr für eine unparteiische, den gesetzlichen Vorschriften und dem Geiste der demokratischen Republik entsprechende Tätigkeit bieten, betrachtet die Reichsregierung als ihre selbstverständliche Pflicht.
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den Landräten und Regierungspräsidenten oder deren Vertretern unterstellt sind.
Schließlich soll aus der Erkenntnis heraus, daß die Bekämpfung der wachsenden Kriminalität gefördert werden muß, ein Reichskriminalpolizeiamt geschaffen werden, mit dem man sich zur Zeit im Reichsministerium des Innern beschäftigt. Diese Bestrebung geht auf das Reichskriminalpolizeigesetz vom 21. Juli 1922 zurück, nachdem die Reichsregierung den Zeitpunkt bestimmen konnt«, an dem ein derartiges Reichskriminalpolizeiamt errichtet werden kann. Allerdings scheint Bayern dagegen gewisse Bedenken zu erheben. Die andern Länder dürften jedoch in ihrer Mehrzahl dem Gedanken zu- stimmen. Dabei ist natürlich selbstverständlich,
daß nur die dringend erforderlichen Zentralinteressen des ganzen Reiches durch das Reichskriminalpolizeiamt wahrgenommen werden sollen, da die Hoheit Der Länder möglichst zu schonen ist. Es wird sich dabei in erster Linie darum handeln, dafür Sorge zu tragen, einen für alle Länder gemeinsamen Nachrichten- und Erkennungsdienst zu eihalten. Das soll aber nur in Zusammenarbeit mit den Landeskriminalpolizeibehörden geschehen. Dagegen kann das Reichskriminalaint den Verkehr mit ausländischen Behörden ausschließlich übernehmen. Unzulässig soll sein in einzelnen Ländern eigene Beamte zu unterhalten.
Bedeutende Kriminalisten haben einen solchen Ausbau bet deutschen Kriminalpolizei
Der Magdeburger Kriminalflreil.
Berlin, 16. Aug. Die bereits in die Oeffentlichkeit gelangte Nachricht, daß der Disziplinar- enat in Naumburg gegen Landgerichts- Direktor Hoffmann in Magdeburg die Difzi- plinaruntersuchung eröffnet habe, trifft wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, zu. Das Justizministerium hatte eine Veröffentlichung dieser Nachricht erst bscchsichtigt, wenn ihm der Beschluß vorgelegen hätte.
Preutzens Förderung des Wohnungs» baus.
Berlin, 16. Aug. Die Pläne des preußischen Wohlfahrtsministers, eine 400-Millionen-An- leihe zum Bau von Wohnungen aufzunehmen, laben nicht die Zustimmung des preußischen Kabinetts gefunden. Zur Auflegung einer Häuserbauanleihe wird es überhaupt nicht kommen, vielmehr wird der Häuserbau aus den vorgesehenen Etatsmitteln, das heißt aus >er Hauszinssteuer, gefördert werden. Weiterhin beabsichtigt Preußen auch bat Abrustrag