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--Trinen Bürgermeister wieder haben Kriegergräber zu Berlin der italienischen Re- darauf habe er stets großen Wert ge- gierung die Genehmigung zur Ausgrabung E' barum zur Neuwahl gedrängt, mit und Ueberführung der Leiche erteilt. Die legi ^Elmis er aber nun doch nicht zufrie- Kosten der Ausgrabung und Ueberführung bin könne, denn sie nehme ihm seinen werden von der italienischen Regierung ge- KLriaen Verwaltungsdirektor, dessen Aus- tragen, die sich auch verpflichtet hat, für die aus der Kreisverwaltung er perfön- Beobachtung der erforderlichen Vorsichtsmatz- ilintb der Kreisausschuß um so mehr be- regel in hygienischer Beziehung zu sorgen.

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S Ä als es nicht leicht sei die große Lücke ^â'auszufüllen. Was allein ihn mit der Wahl sei die Tatsache, daß Herr Miersch Landkreise bleibe und seine glänzende Be- l-hreuM in der Kommunalen Verwaltung S Gemeinde unserer Kreises zugute käme.

Io hoffe er denn, daß zwischen dem neu« «mahlten Bürgermeister, den Körperschaften Äckenheims und der Kreisverwaltung das henfbar beste Einvernehmen bestehen werde, nur dann könne alle Arbeit erfolgreich fruchtbringend sich gestalten zum Wohle Gemeinde Fechenheim. Nach diesen von kf Gemeindevertretung mit Beifall aufge- .Mmenen Ausführungen ergriff Herr Bür- «ermeifter Miersch das Wort. Den freundlichen Sorten des Herrn Landrat dankend, gestand er daß es ihm nicht leicht gefallen sei, die ®e= Ä der kommissarischen Verwaltung der ®emeint>e Fechenheim zu übernehmen. Aber »r habe seine Tätigkeit hier liebgewonnen, da sie ihm ein großes Arbeitsfeld biete. Mit gro« her Befriedigung blicke er zurück auf sein früheres Tätigkeitsfeld. An die Gemeindever­tretung sich wendend, wies er darauf hin, daß er nur von einer Minderheit derselben ge­wählt worden sei, eine schwierige Lage für einen Bürgermeister, da er sich auf eine Mehr­heit nicht stützen kann. Aber das Interesse am Wohle aller gebiete ein gutes Zusammenarbei­ten der Gemeindeverwaltung und deren Kör­perschaften. Er fühle sich nicht als Vertreter irgend einer Partei, der Allgemeinheit wolle er dienen und unparteiisch und gerecht seines

Amtes walten mit Hilfe des bewährten Rates der Gemeindevertreter, um deren allseitiges Vertrauen er bitte; er werde stets bestrebt sein dieses Vertrauen zu rechtfertigen. Die Aus­führungen des Redners wurden mit Beifall ausgenommen In Erledigung der weite­ren Tagesordnung wird das Ortsstatut betr. einer Entschädigung an die Gemeindevertre­tungen zur Teilnahme an den Sitzungen der Gemeindeverwaltung ohne Einspruch ange­nommen. Gemäß dem Antrag der kommu­nistischen Fraktion auf Herstellung unbeschränk­ter Öffentlichkeit der Gemeindevertretersitzun- gen wird beschlossen, das seinerzeit eingeführte Kartensystem aufzuheben und den Zuhörer­raum entsprechend zu vergrößern. Des weiteren wird nach eingehender Aussprache über die beantragte Aufstellung eines Woh­nungsbauprogramms für die nächsten fünf Jahre, das im Falle der Eingemeindung auch für Frankfurt verbindlich fein müsse, die Ge- fWWDermaltuna mit Vorlage eines solchen urVlTter ber nächsten Sitzungen beauftragt. I MpMprechung.MiMMM

Preisermäßigung an Schwerkriegsbeschädigte im Autobusverkehr nach Frankfurt, teilt der Vorsitzende mit, daß das dortige Verkehrsamt eine solche nur für den Ortsverkehr dort ge­währe; er hoffe aber durch weitere Verhand­lungen diese auch für hier zu erreichen zugleich auch eine Ermäßigung für Unfall« und Alters­invaliden usw. Schülerkarten könnten vorerst nicht gemährt werden.

Hochstadk, 4. Aug, Am 1. Juli 1918 starb in unserer Gemeinde der italienische Kriegs« gefangene Daniele Rolaich, geb. am 1. April 1891 in Torre-Pelice, Turins, und wurde auf dem hiesigen Friedhofe beerdigt. Nun hat das Zentralnachweisamt für Kriegerverlufte und

komponist selbst seines Amtes ein Regisseur, »er jeden Ton, jede Geste, jede szenische oder dekorative Anordnung mit peinlicher Ge­wissenhaftigkeit überwachte. Mit welch hin- gedender Anteilnahme sich jeder Einzelne um ?as Ganze bemühte, bezeugte die Tatsache, daß Sehn Wochen die Riesenarbeit der Ein­studierung des Rings bewältigt war, sodaß am August die öffentlichen Generalproben be­sinnen konnten.

Am 13. August sind fünfzig Jahre seit dem vergangen, der mit demRheingold" die Uraufführung des Zyklus einleitete. Es war ein Idealensemble von Solisten, das diesem be­deutungsvollsten musikalischen Ereignis des neunzehnten Jahrhunderts den schimmernden eines Festspiels im edlsten Sinne des öSorts gab. Dey Jubel, den der Vorabend aus« SW hatte, steigerte sich an den folgenden ^oenben derWalküre" undSiegfried". Und Jubel klang nach der den Zyklus am 17. ^MeßendenGötterdämmerung" in eine Ovation für den Meister aus, die, unbekümmert um das strenge Verbot des Hèr- ttrufs, das Erscheinen Wagners vor den Vor- Ä«äwang. Seinen heißen Dank an feine JWtt schloß er mit den oft zitierten und miß- . Wen Worten:Sie haben gesehen, was wir Wollen Sie jetzt! und wenn Sie wollen, haben wir eine Kunst." Wagner beeilte sich hm« am folgenden Tage, die mißverstan- er"n, Markung dahin richtig zu stellen, daß % W habe sagen wollen, daß es uns in lob u an ainer nationalen Kunst fehle, 2i-i?wd'e Franzosen und Italiener besitzen, ^chtigstellung hinderte aber nicht, daß pin. ^!?be seine Worte aufgegriffen, um k^»l^?^herrliche Ueberhebung" und seinen dem cc ^n Größenwahnsinn" mit gebühren- hiii*. Su brandmarken. Aber diesen- herint ^^"ken der unbelehrbaren Anti-Wag- keu!h°^m^b der Erfolg versagt. Der Bay- ^èNLi^^°"ke hatte sich durchgesetzt und ötea errungen, der ihm die Welt eroberte

Donnerstag den a. August

hochstadk, 3. Aug. Sportplatz ein ° weihung. Am vergangen Sonntag feierte der hiesige 1. Fußballclub das Fest seines 15jährigen Bestehens verbunden mit Ein­weihung seines neuen am Bahnhofs gelegenen Sportplatzes. Das sportliche Programm des Tages umfaßte ein Pokalturnier, an dem Ha­nau 93 Res., Sp.-Vgg. Kewa, Sp.-Vgg. Brumi und V. f. R. Kesselstadt teilnahmen, und ein Freundschaftsspiel zwischen dem Festvereine und der Ligaelf von Sport 60 Hanau. Den Pokal gewann, wie aus der Montagssportbei­lage bereits ersichtlich, die Reservemannschaft des 1. H. F. C. 1893 während in dem Nach­mittagsspiele Hanau 60 gegen die sich gut schlagenden Heimischen mit 6:3 siegreich blieb. Am Vormittage fand eine Gedenkfeier auf dem Friedhofe statt. Nachmittags bewegte sich ein Festzug durch die Ortsstraßen nach dem neuen Sportplätze. Dort an gekommen begrüßte Herr Schäfer im Namen des Vereins die Fest- teilnehmer. Im Namen des Gemeindevorstan- des gratulierte Herr Bürgermeister Schäfer und wünschte dem Festverein ein weiteres Wachsen, Blühen und Gedeihen. Besonders betonte der Redner noch, daß die Gemeinde mit Stolz auf ihren Fußballclub schaue. Die Festrede hielt das langjährige verdienstvolle Mitglied Herr Rechtsanwalt Dr. Hecker. Er gedachte noch einmal all der Schwierigkeiten, die der Verein zu überwinden hatte, um das einmal gesteckte Ziel zu erreichen. Auch der gefallenen Mitglieder gedachte er in kurzen aber tiefgefühlten Worten, während derer die Kapelle das Lied vom guten Kameraden in« tonierte. Seine Rede klang aus in dem

Wunsche, der neue Sportplatz, der nicht zuletzt der sportbegeisterten Gemeindevertretung sein Entstehen zu verdanken habe, möge ein Tum­melplatz sein für die Jugend heut und immer« dar. Für das Volksganze, für das Vaterland, müsse die Jugend sich im frohen Spiele stählen. Die GesangvereineFrohsinn" undDoppel­quartett Hochstadt umrahmten die Ein- weihunasfeierlichkeit mit Liedervorträgen. Am Abend schloß sich ein Festball mit Siegerver­kündigung im VereinslokalZum Tieger" an, der alle Teilnehmer noch lange gemütlich zu­sammen bleiben ließ.

Aus Hab> Fee«.

Rothenbergen, 3. Aug. Als dieser Tage ein hiesiger Schmied von dem Felde heimkehrte, fand er Kommode und Geldbehälter erbrochen und durchwühlt vor. Ein bisher noch nicht er­mittelter Täter war durch ein ff" ^ ^ Fenster in das herrenlose Anwesen eingestiegen und hatte unter Mitnahme von ca. 100 Mark das Weite gesucht.

Gersfeld, 3. August. Den Abschluß der an­läßlich des 50jährigen Bestehens des Rhön­clubs veranstalteten Festlichkeiten bildete die Einweihung einer Rhönclub-Gedenktafel an dem Gründungshause, dem Gasthauszum Hir­schen" in Gersfeld, zu der sich außer der dor­tigen Bevölkerung noch etwa 500 Festtsil- nehmer eingefunden hatten. Die Weiherede dielt der Präsident des Rhönclubs Justizrat Dr. Pfeiffer-Fulda. Nach Beendigung der Rede, an deren Schlüsse u. a. auch eine vom Zweig- verein Hanau gewidmete künstlerische Adresse

Dem ersten Zyklus schloß sich in den Tagen vom 20. bis 23. und vom 27. bis 30. August eine zweite und dritte Wiederholung an, die ein ebenso begeistertes Publikum fand. Dann wurde es wieder still in Bayreuth, da das De­fizit von 150 000 Mark, mit dem die Festspiele 1878 abgeschlossen hatten, eine Wiederaufnahme der Aufführung nicht gestattete. Am 26. August 1882 fand dann unter Wagners Oberleitung die Erstaufführung der eigens für das Haus geschriebenen BühnenweihfestspielsParsifal" statt. Sechs Monate später, am 13. Februar 1883, schloß der Meister in Venedig die Augen für immer.

«ftiinff und Wissenschaft

Die

o Die Wartburg-Fresken in Gefahr.

Schwind'schen Fresken-Malereien in der Wart­burg zeigen gefährliche Verfallserscheinungen. Von der Wartburgstiftung ist deshalb eine Kommission erster Fachleute zur Besichtigung der Schäden gebeten worden. Die Kommission, die Ende dieser Woche dort eintreffen wird, besteht aus Herrn Prof. Müller und Eibner aus München und Prof. Eberle aus Darmstadt; sie wird über die Maßnahmen, die zum Schutze der wertvollen Fresken zu treffen sind, mit Herren der Wartburgstiftung beraten.

o Hugo Lederes Heine-Denkmal in Ham- bürg, das in den letzten Jahren in der dortigen Kunsthalle aufbewahrt wurde, ist jetzt im Ham- " illt worden. Das

burger Stadtpark aufgefte! Denkmal wird Mitte Auau

________ laust im Beisein des Künstlers von Bürgermeister Petersen enthüllt werden. Der Platz für das Denkmal war schon vor dem Kriege ausersehen Die ganze Anlage ist nach einem Plan des Oberbaudirektors

Schuhmacher geschaffen. Vor einer doppelten Lindenreihe erhebt sich das Denkmal auf einem kleinen altarartigen Aufbau, von dem sechs Stufen an beiden Seiten herabführen. Ein lang gestreckter Weiher, an den sich Promenaden- weae anschließen, ist dem Denkmal itimmunas-

gebührende Erwähnung fand, ging es unter Vorantritt der Gersfelder .Kapelle zu der im vergangenen Jahre nuerbauten Turnhalle, wo man bis zur Abfahrt der Züge im zwanglosen Beisammensein verblieb Am Vortage waren bereits in Fulda 15 noch lebende Mitglieder aus den Gründungsjahren unter Ueberreichung einer Ehrenurkunde und Plakette zu Ehren­mitgliedern ernannt worden, während einet Anzahl verdienstvoller Mitglieder eins Plakette überreicht worden war.

Gersfeld, 4. Aug. Der letzte Sonntag wies eine Reihe von Mißerfolgen auf. Von vier Flügen endeten drei mit einem Bruch. (Espen­laub, Kegel und Gäbler). Am Nachmittag blieb auch der Inhaber des Weltrekord für größte Segelflugdauer, Schulz, vom gleichen Schicksal nicht verschont. Seine MaschineWestpreußen" wurde beim Kampf um den Zielflugsonder­preis erheblich beschädigt. Gegen abend wurde es dagegen besser. Hesselbach zeigte auf seinem Münchner Kindl" ausgezeichnete Segeleigen­schaften dieser Maschine. Einen Zielsonderpreis von 11 Meter (Ehrenberg) gewann Espenlaub auf der gleichnamigen Maschine mit 108 Meter Entfernung. Einen gleichen von 150 Meter holte sich der Altmeister Martens aufMoritz" mit 500 Meter Zielentfernung. Der Montag

brachte wegen des undurchdringlichen Nebels Flüge, wobei Hesselbach seine :litz I" ziemlich vollständig demo-

nur kleinere

MaschineGörlitz lierte. Da der Wettbewerb nur noch wenige

Tage dauert und die großen Konkurrenzen, wie der Streckenpreis über 22 Kilometer (3000 M.) und der Milseburgpreis (2000 M.) noch zur Austragung kommt, hat man in Anbetracht des ungünstigen Flugwetters schon eine Ver­längerung des Wettbewerbs in Erwägung ge« zogen.

Frankfurt a. Ak 4. Aug. Der volkspartei­liche Stadtverordnete Landgrebe hat namens feiner Fraktion bei der Stadtverordenetenver- sammlung einen Antrag eingebracht, in dem mit Rücksicht auf die besannt gewordenen Un­terschlagungen und Unregelmäßigkeiten der Betriebsführung der Arbeitszentrale für Er- wevbckeschâiate die Einsetzung eines Unter­suchungsausschusses gefordert wird. Dieser soll die restlose Klarstellung der Verhältnisse der Arbeitszemrale herbeiführen, und Vorschläge über eine Neuordnung der Tätigkeit der Zen­trale machen. Der Stahlhelmführer Her­mann Vortmann hat sich heute vormittag, wie derFrankfurter Zeitung" aus Bad Nau­heim gemeldet wird, erschossen. Vortmann ist in Nauheim verheiratet.. Ueber die Gründe, die ihn dazu veranlaßt haben, ist nichts näheres bekannt. Gestern mittag geriet eine Dame bei dem Versuch, in den am Bahnsteig zur Ab­fahrt bereit stehenden D 43 einzusteigen, mit dem Fuße zwischen das Trittbrett und die Bahnsteigkante. Die Dame erlitt hierbei einen Unterschenkelbruch und mußte dem Kranken­haus zugeführt werden. Heute morgen sprang die 17jährige Anni Usländer aus. dem

Vanille- Pudding mif eingelegten Reineclauden

end köstlicher Geschmack Saser seinen Nachspeisen aus

auf die ®tra .

gen bewußtlos liegen blieb. Ueber die Ursache der Tat ist vorläufig nichts bestimmtes bekannt. In der Wittelsbacher Allee hat sich ein Mann mit Gas vergiftet. Ein Kaufmann in der Eckenheimerlandftraße hat seinem Leben durch Erschießen ein Ende gemacht.

Kirchhain, 4. Aug. Ein fast lichterloh brennender Motorradfahrer versuchte, michdem er abgesprungen war, vergeblich die Flammen zu löschen. Ein vorbeifahvender Milchhändler nahm, da keine andere Hilfe zur Hand war, kurz entschlossen einige Kannen Milch, die er über den Brennenden goß, der so vor dem sicheren Verbrennen gerettet wurde.

voll vorgelagert. Die ganz Anlage wird in dem grünen Hain sehr wirkungsvoll, und Pro­fessor Lederer, der dieser Tage in Hamburg war, hat über die Aufstellung seine volle Zu­friedenheit geäußert.

o Kopenhagen kauft einen Tizian. Das Staatsmuseum für Kunst in Kopenhagen hat ein neues, in der Kunstliteratur nirgendwo ge­nanntes Gemälde Tizians angekauft. Nach Meldung dortiger Blätter wurde das Bild durch Vermittlung eines deutschen Kunsthänd­lers in Holland erworben. Der Kaufpreis soll in dänischem Gelde 360 000 Kronen betragen. Es muß allerdings seltsam erscheinen, daß im Laufe der Jahrhunderte nie etwas von dem Gemälde, das einen etwa 50jährigen Mann von südländischen: Aeußeren darstellt, verlautete. Die Sachverständigen nehmen an, daß der Künstler das Bild in seinen sechziger Jahren gemalt hat auf der Höhe seines Schaffens. Berliner Sachverständige halten den Preis von 360 000 Kronen für etwas zu hoch.

o Geköpfte Schmetterlinge leben länger! Ueber ein einzig dastehendes biologisches Phänomen be­richtete in einer der letzten Sitzungen der Pariser Akademie der Wissenschaften der hervorragende Entomologe Bouvier. Danach war ein in Mada­gaskar wirkender Missionar, Pater Chabouet, der sich durch seine unermüdlichen biologischen Studien den Ruf eines ausgezeichneten Naturwissenschaftlers erworben hat, auf den Gedanken gekommen, Schmetterlingen den Kopf abzuschneiden, um Fest­stellungen über die Lebensfähigkeit und Lebens- zähigkeit der Infekten zu machen. Er hat die Ent­hauptung an mehr als hundert Schmetterlingen der prächtigen, farbenschönen Arten Dargenommen, die auf der Insel Madagaskar heimisch sind. Dabei konnte er die überraschende Tatsache beobachten, daß alle enthaupteten Schmetterlinge nicht nur weiterlebten, sondern daß es die kopflosen Schmet­terlinge zu einer längeren Lebensdauer brachten als die, die ihren Kopf behalten hatten. Man muß bei der Enthauptung nur darauf achten, daß wäh. rend dieser Operation jeder Blutaustritt vermieden wird, was aber keine besondere BmLckt erfnebert

Sette 5

Bebra, 4. Aug. Der verheiratete Eisenbahn- betriebsajsistent Bernha' d Marg aus Rauten­hausen stieß, als er mit seinem Motorrad zum Dienst fahren wollte, mit einem Auto zu- ammen, wobei er einen Schädelbruch erlitt, )er den sofortigen Tod zur Folge hatte. Die Insassen des Autos blieben unverletzt.

Eisenach, 4. Aug. Auf den Eisenbahn- chienen der Strecke EisenachWarha, etwa 50 Meter hinter einer Unterführuna wurden gestern früh die Leichen eines jungen Mädchens und eines jungen Mannes gefunden. Die beiden Lebensmüden haben sich zusammen aus die Schienen gelegt nud sind trèttn vom Zug in der Nacht überfahren worden. Der Körper des Mädchens ist besonders schwer verstümmelt Wie inzwisechn festgestellt wurde, handelt es sich um einen 23jährigen jungen Mann und ein 17jähriges Mädchen von hier.

Aschaffenburg, 4. Aug. Ein Kriegsinvalide lebte mit seiner Frau schon seit längerer Zeit im Streit. Eines Tages lud er sie zum Kahn- fahren ein, und als sie an eine einsame Stelle gekommen waren, stieß er seine Frau ins Wasser. Ein Kriminalbeamter, der zufällig in der Nähe angelte, bemerkte den ganzen Vor­gang, sah sie, als sie sich in ihrer Angst an das Boot klammerte, mit dsa Fußen weggestoßen wurde. Die Frau konnte dann durch ihn ge­rettet werden. Der Täter ist nun festgenommen worden und sucht die Tat als Scherz darzu­stellen, dem aber die Beobachtungen des Be­amten entgegensteheu-

Darmsdrdt, 4. Aug. Ein schwerer Unfall er­eignete sich heute mittag beim Bau der Ueber« landzentrale in der Nähe des Darmstädter Hauptbahnhofes. Einer der Riesen masten der Fernsprechleitung stürzte auf bisher nicht fest­gestellte Ursache um und begrub unter sich fünf an diesem Mast arbeitende Monteure. Alle fünf wurden schwer verletzt ins Krankenhaus verbracht. Wie wir weiter erfahren, ist das Unglück dadurch entstanden, daß der Mast das Gewicht der Leitungsdrahte durch die vorüber-

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da der Hals der Schmetterllnge außerordentlich weich ist und das Blut tat Augenblick der Berich, rung mit der Lust sofort SoogidierL Wie Pater Chabouet weiter versichert, erleiden die enthaupteten Schmetterlinge merkwürdigerweise auch in ihrer

rang der LeüensfâhiHkeit ist alten Anschein nach einfach auf die durch die Erckh-LPtwrg verminderte

deshall, als eine Folge der Herabsetzung ihres physiologischen Kraftverbrauchs anzuseherr.

o Schwere Arbeit tötet den Krebs. In einet Versammlung der Britischen MÄnzinrschev Gesell- schaft führte Dr. John Brown aus, daß die Todes- rate der Krebskranken itt allen großen Zentren der KolfleumÄuftMe den Nachweis erbringe, daß die ver- hchtnismäßige Unempfänglichkeit der Bergarbeiter und ihrer ForniLen für Krebserkrankunge« vor allem der schweren Arbeit zu verdanken sei, die die Bergleute orrssühren, und daneben dem anspruchs­losen Leben, das sie zu magerer Wüt zwingt.Ich habe über die Sterblichkeit an Krebs in den Haupt- bezirken eingehende Untersuchungen cm gestellt. Das Ergebnis war, daß in Rhondda ein Todesfall an Krebs auf 26,8, in Wigan auf 23 und in Rorchrun- berland auf 22,5 fällt. Diese Ziffern stehen in auffallendem Kontrast zu denen, die man in den Städten, an der Küste und in landwèrtschafÄchon Bezirken seststellen kann. So entfällt beispielsweife in Kensington ein Todesfall an Krebs auf in Hamftead auf 10, und die gleiche VerhAtniszahlon sind in Blackpool, Bach, Cambridge und Oxford fest­zustellen.

Sie weiß nichts iWas sind Ihre nette Nach­barn für Leute?" fragte Müller.Ach, ich kümmere mich grundsätzlich nicht um meine Nachbarschaft", antwortete Frau Banke,sie kamen mit einem einzigen Möbelwagen, ihre Möbel sind alt und verwohnt, sie sind zu sechst, alle Kinder sind Buben, sie haben zwei Hunde, der Mann ist über 20 Jahre älter als die Frau, sie hatten beim Bezahlen mit dem Kutscher Streit, und sie heißen Schmidt. Das ist alüs, was ick non ihnen weiß."