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201. Jahrgang.

ßanauer 8 Anzeiger

General-Anzeiger für die Kreise Kanan Sladl und Land.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Fernsprecher Nr. 3956, 3957, 3958.

B«r» g» p" i »'- Für den halben Monat L Reichsmark, für den ganzen Monat 2. Reichsmark ohne zrâgerlohn. Einzelnummer 10, Freitag 15, Samstag 12 Reichspfennig. - Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 Reichspfennig, im Reklameteil von 68 mm Breite 25 Reichspfemrig. Offertengebühr: 50 Reichspfennig. - Geschäftsstelle: Hammerstraße S.

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Ar. 176

Freitag Sen 30. Juli

1926

Das KsKsKs.

Havas gibt eine Btag derNewyork Ti° met* wieder, wonach infolge des Boykotts in der Stadt Mexiko die Einkäufe in den Geschäften bereits M 50 Prozent zurückgegangen seien.

Wie Havas aus Mexiko melbet, hat Erzbischof Moray de Rio an gekündigt, die Geistlichen würden «M kommenden Samstag, dem Tag des Inkraft­tretens der Reügionsgesetze an, aus ben Kirchen zu­rückgezogen und der Gottesdienst eingestellt werden.

Generaloberst v. Seeckt kehrt heute aus seinem Urlaub nach Berlin zurück. Reichswehrminister Dr. Geßler wird Ende der Woche in Berlin eintreffen.

In Spanien wird am 12. September d. J. eine Volksbefragung über das Vertrauen jur Regie­rung Primo be Rivera stattsindsn.

DerrèsOe Kngedâ ?

Die englische ZeitschriftFortnightly Re­view" veröffentlicht einen Artikel über Deutsch­lands Außenpolitik, in einem großen Berliner Blatt veröffentlicht und auch sonst.DerJnhalt die­ses Artikels läuft darauf hinaus, daß Deutschland nach allen Seiten Angebote macht. Es bietet Belgien ein paar Milliarden, damit ihm Eupen und Malmedy zurückerstattet werden. Es bie­tet Polen eine Sanierungsanleihe, um freie Durchfahrt durch den polnischen Korridor zu erlangen. Es bietet Frankreich ansehnliche Geld­mittel an, die durch eine nationale Anleihe in Deutschland aufgebracht und gegen die Abtre­tung einer der französischen Kolonien in West­afrika zur Verfügung gestellt werden sollen.

Der Artikel der englischen Zeitschrift, den wir im Auszug veröffentlichen, hat einen für MS- zwar jeyr ' ''

ganzuch ungerech schmack. Er erweckt den Eindruck, als ob Deutschland förmlich im Gelde wühlen könne. Ein paar Milliarden nach dieser, ein paar Milliarden nach jener Seite das bedeutet für den Reichsbankpräsidenten Schacht, der in dem Artikel als der politische Makler auftritt, nichts weiter als eine Kleinigkeit. Wahrscheinlich ist es einer der Zwecke des Artikels, den Eindruck zu erwecken, als wisse Deutschland garnicht, wo es sein überschüssiges Geld unterbringen soll. Diese Vorspiegelung steht mit der Wirklichkeit leider in einem ganz krassen Widerspruch. Die deutsche Wirtschaft leidet immer noch unter denkbar größter Kapitalnot und hat die finan­ziellen Kraftquellen des Auslandes, namentlich der Vereinigten Staaten von Nordamerika, sehr erheblich in Anspruch nehmen müssen, um sich über Wasser zu halten. Die hohen Zinsen, die in Deutschland auch heute noch gezahlt wer­den, sind der beste Beweis dafür, daß wir kein überschüssiges Kapital zur Verfügung haben. Das Reich und die Länder haben alle Mühe, die einigen hundert Millionen aufzubringen, die zur Durchführung des Wohnungsbaues und des Arbsitsbeschaffungsprogrammes dienen sollen. Wie unter diesen Umständen der Reichs­bankpräsident Schacht imstande sein soll, viele Milliarden in der Tasche zu tragen und über­all anzubieten, bleibt das Geheimnis der eng­lischen Zeitschrift.

Aber davon abgesehen Deutschland hat keine Veranlassung, irgendwelche Angebote zu machen, um damit sein gutes Recht zu

L Die Rückgabe von Eupen-Malmedy, die Aenderung der unhaltbaren Korridorverhält- Mse, die Widereinsetzung Deutschlands in sei- kolonialen Besitz und die Räumung des besetzten Gebietes das alles sind Fragen, in öenen wir einen Rechtsanspruch vertreten und keine Tauschgeschäfte zu machen brauchen. Hin- ler dem ganzen Gerede von angeblichen finan­ziellen Angeboten Deutschlands steckt vielleicht Die eine Tatsache, daß Bestrebungen im Gange die Entschädigungsansprüche Frankreichs bioglichst bald in bares Geld umzusetzen. Man denkt dabei bekanntlich an einen Verkauf der deutschen Eisenbahnobligationen. Diese Bestre­bungen gehen aber nicht von Deutschland aus, lbbdern von der Gegenseite. Nachdem der so­genannte Dawesplan durch die Londoner Ver- embarung in Kraft gesetzt worden ist, braucht do nicht unsere Sorge zu sein, ob Frankreich dabei auf seine Rechnung kommt. Findet es einen Weg, um vielleicht mit Hilfe amerika­bischen Kapitals seine Ansprüche aus dem Dawesplan in bares Geld umzusetzen und da- bilt seine Finanz- und Währungsreform durch- âusiihren, so wird man sich darüber mit Deutschland zu verständigen haben. Es würde

Gitte nette «UeäMOe GÄmme Segen die âresS-söâlSse.

Wirkung der französischen Fremdenhetze. Senaior Owen wende! sich scharf gegen Frankreich.

Die immer wiederkehrenden fremdenfeind­lichen Kundgebungen in Frankreich sind in England und Amerika nicht ohne Echo ge­blieben. Es ist verständlich, daß man diese Wirkungen einer Jnflationspsychose beachtet, um so mehr, als Deutschland sich in jenen Un­glücksjahren disziplinierter und geduldiger gegenüber dem Ausländertum zeigte, das viel­fach in der Tat aus einem Heer von Schma­rotzern bestand. Ueber eine bemerkenswerte englische Stimme zu den französischen Tem­poramentsausbrüchen wird berichtet:

London, 29. Juli. Der Even in g-Stand ard" veröffentlicht einen Brief seines Pariser Ver­treters, der schreibt, nach Ansicht seiner fran-- zösischen Freunde könne die heute fremden­feindliche Stimmung in Frankreich im Augen­blick

Zu sehr ernsten Dingen führen.

Er teile diese Ansicht durchaus, und er rate den Engländern, heute nicht nach Paris zu kommen. Die Hauptverantwortung für diesen Zustand ", ihrs Presse. Anderer- sische Volk immer gern

treffe die Politiker und , feite lasse sich das französische anlügen, da es stets einen S

iündenbock brauche

lebe, nie zugeben wolle, >aran trage. Das Blatt einen Leitaufsatz, der ' hließt:Die er«

und, wenn es daß es selbst gründet auf diesen Brief einen ! mit folgenden Bemerkungen schließt staunlichsten Fabeln finden in eir

einem Volke

etwas, daß man von dem Pariser Polizeipr fekten die Zusicherung erhalten hat, daß in Zu­kunft angemessener Schutz gestellt werden soll, aber noch besser wäre es, wenn die französi­schen Minister und die Zeitungen die Ursache der Stimmung dadurch beseitigen würden, daß sie ihrem Volke sagen, was die einfache Wahr­heit ist, nämlich, daß die brifische Nation an der Entwertung des Franken

nicht die geringste Schuld trägt, und daß sie sich über Frankreichs finanzielle

sich dann für uns darum handeln, unter wel­chen Bedingungen und Voraussetzungen wir zu einer solchen Aenderung des Dawesplanes ja sagen können. Wenn wir einer sol­chen Regelung unter vernünftigen Be­dingungen auch nicht im Wege zu stehen brauchen, so ist es doch ausgeschlossen, daß wir von uns aus Geldmittel für eine französische Stabilisierungsanleihe zur Verfügung stellen. Wer dies behauptet, verkennt die Lage vollkom­men.

Das Wichtigste bleibt für uns die Räumung der besetzten Gebiete und als Auftakt die Herab­setzung der Truppenstärke im besetzten Gebiete auf das normale Maß. Hier haben wir einen wohlbegründeten Anspruch darauf, daß endlich ernst gemacht wird. Die letzten Aeußerungen des englischen Außenministers Chamberlain könnten den Eindruck erwecken, als wolle man auch hier wieder Spiegelfechterei betreiben. Chamberlain hat behauptet, es bestehe keine Verpflichtung, die Truppen im besetzten Gebiete auf den Stand der deutschen Friedensgarnison herabzusetzen. Gleichzeitig aber hat sich Cham­berlain erneut zu der Note der Botschafterkon­ferenz vom 14. November 1925 bekannt, durch die uns die Verminderung zugesagt worden ist In dieser Note ist ausdrücklich die Normalziffer als Grundlage des Besatzungsstärke erwähnt. Um jeden Zweifel auszuschließen, hat der deutsche Botschafter in Paris damals im dor­tigen Auswärtigen Amt feierlich erklärt, die deutsche Regierung verstehe unter Nomalziffer den Stand der deutschen Friedensgarnison. Dem hat niemand miberfprod>en und deshalb bleibt die Verpflichtung bestehen. Sollte Cham­berlain sie im Ernste verleugnen wollen, so würde er damit dem Locarnovertrage und dem Völkerbundsgedanken einen ganz schlechten Dienst erweisen.

London, 29. Juli. In einem Auszug aus dem Aufsatz derFortbing Evsning Revier' vonAugur" meint der Autor, dis neuerdings eingetretene große Wendung iw der internatio­nalen Situation liege in der

Schwierigkeiten nicht freut, daß sie dieselben vielmehr bedauert, nicht nur aus Gefühls­gründen, sondern im eigenen und in Frank­reichs Interesse."

Ergänzend zu dieser Drahtmeldung wird aus Newyork berichtet, daß auch dort die Oeffentlichkeit durch die antiamerikanischen Kundgebungen erregt ist. Senator Owen be­zeichnete in einer äußerst scharfen Erklärung die Pariser Vorfälle als eine neue Art von Propaganda. Owen erklärte dann wörtlich:

Amerika verlangte in Versailles keine Re­parationen. England und Frankreich verlangten aber nicht nur Reparationen, sondern traten jedes Versprechen mit Füßen, das am 4. November 1918 gegenüber Deutschland abgegeben wurde und auf Grund dessen die deutsche Regierung sich überreden ließ, die Waffen zu strecken und die Abdankung des Kaisers zu veranlassen. Der Friedensvertrag zeigt die unglaubliche und stupide Gier der alliierten Führer und gerade dieser Vertrag ist der Anlaß dafür, daß das Vertrauen in Euro­pa nicht wieder einziehk."

Senator Owen fährt dann wörtlich fort: Die organisierte Beschimpfung Amerikas be­weist den skruppellosen Charakter der europä­ischen Staatsleiter, und sollte Amerika davor warnen, neue europäische Bündnisse einzu­gehen. Die Beschimpfer Amerikas stützen sich auf die falsche Theorie, daß der Weltkrieg eben-

Verschwörung der russischen Imperialisten mit Unterstützung durch die französischen und die englischen Imperialisten."

Besonders zu registrieren haben wir diese amerikanische Stimme zur Kriegsschuldfrage. Sie ist ein wertvoller Beitrag im Kamps um die Wahrheit und darf dem amtlichen Deutsch­land zur Kenntnisnahme warm empfohlen werden.

Annäherung zwischen Frankreich und Deutschland

die England bekanntlich wenig angenehm ist; sie sei zunächst wirtschaftlicher Natur, müsse sich aber naturgemäß auch politisch aus­wirken. Auch politische Beobachter in Paris

rung in der Deutschland.

I« vollkommene Verände-

Frankreichs gegenüber mge sich nicht mehr, ob

Deutschland mit Frankreich zusammengehen solle, denn das werde als selbstverständlich an­gesehen. Man frage sich nur, wie Frankreich die deutschen Angebote am vorteilhaftesten aus­nutzen könne. Alle diese Angebote kämen von Deutschland; Frankreich verharre in kühler Ab- wartung und beurteile, was zu seinem Vorteil sei. Es sei klar, daß Deutschland einen energi­schen Versuch mache, bei seinem Eintritt in den Völkerbund wieder eine führende Rolle auf dem Kontinent zu übernehmen. Der Verfasser zählt dann einige dieser angeblichenVersuche" auf:

Vor einigen Monaten bot die deutsche Re­gierung der belgischen Regierung an, die sie­ben Milliarden entwerteter Mark aufzuwerten für die Rückgabe von Eupen und Malmedy. Belgien lehnte dies ab.

Zweitens bot die deutsche Regierung im Februar der polnischen Regierung durch ein Mitglied des Sekretariats des Völkerbundes finanzielle Hilfe an für Zugeständnisse auf den Korridor. Die polnische Regierung lehnte in­dessen ab.

Drittens: Dr. Schacht kam gleich nach dem Generalstreik nach London und hatte dort be- sprechungen mit dem Generalgouverneur der Bank von England wegen eines Planes,

der französischen Regierung finanzielle

Hilfe zu gewähren

gegen Uebertragung einer der französischen Ko­lonien in Westafrika an Deutschland. Der eng­lische Bankgouverneur sagte, das würde gegen den Dawesplan verstoßen.

Viertens: Das finanzielle Angebot wurde von Dr. Schacht den Franzosen gegenüber di­rekt wiederholl, diesmal gegen Räumung der beiden Rheinlandzonen.

Fünftens erwähnt der Verfasser noch als einen weiteren seiner höchst lächerlichenBe­weise", daß Deutschland versuche, wieder eine Rolle zu spielen, die angebliche Tatsache, daß zur Zeit der englisch-italienischen Verhandlun­gen über Abessinien der deutsche Botschafter in Paris beauftragt wurde, zu erklären, daß Deutschland viel an der offenen Türe in Abessi­nien liege, und daß Abessinien als souveräner Staat behandelt werden müsse. Auch der deutsch-russische Vertrag könne in dieser Be­ziehung genannt werden.

Weiter erwähnt der Verfasser den rasch, wachsenden Einfluß Deutschlands auf Oester­reich unb Ungarn, der aber eine Einkreisung der Tschechoslowakei bedeute. Die Kleine En­tente müsse bereits mit Deutschland rechnen,, weil das Vertrauen auf die Kraft Frankreichs im Schwinden begriffen sei.

Der Zusammenschluß Deutschlands und Frankreichs bewege sich auf wirtschaftlichem Gebiet. Die britische Regierung habe wieder­holt erklärt, so sagt der Verfasser, daß sie nichts lieber sähe, als eine deutsch-französische An­näherung. Das sei auch richfig, aber man müsse seine Augen offen halten. Die Aufrechterhal- tung der Entente mit Frankreich müsse die

Grundlage aller sachlichen Bolifit bleiben, sonst müsse Großbritannien sich bis an die Zähne rüsten, müßte die allgemeine Dienst­pflicht einführen usw. Die Hilfe Frankreichs sei auch nötig für den Schutz der britischen Ver­bindungslinien im Mittelmeer. Wenn es den Deutschen gelinge, die Franzosen zu überzeu­gen, daß von ihnen keine Gefahr mehr drohe, dann würde natürlich das Interesse Frank­reichs an der Entente mit England geringer werden. Stresemann, meint dannAugur" voll Weisheit, wolle Polen nicht vernichten, das fei

,_,,,_ ,., ~,.,,ng Polens teilen. Eine solche Kombination wäre den britischen Interessen gefährlich. Die brifische Regierung wisse das und müsse sich darauf ein« richten. Der Verfasser sagt dann, wir nehmen nicht einen Augenblick an, daß Deutschland die Absicht hat, uns einzukreisen, und wir glauben ebensowenig daran, daß Frankreich eine En­tente mit England um einen Teller deutscher Suppe aufgeben könnte, aber wir müssen den Unterschied zwischen politischen und wirtschaft­lichen Interessen in Berechnung ziehen und werden darüber nicht zugeben, daß ein Pakt entsteht, in welchem die französisch-britische En­tente auf einer Gruppe französisch-deutscher Syndikate ruht.

Annahme der ermäßigten Mehlzölle im Reichsrat.

Berlin, 29. Juli. In seiner öffentlichen Voll­sitzung am Donnerstag stimmte der Reichsrat der Vorlage der Reichsregierung zu, die vom 1. August ab bis auf weiteres niedrigere Mehl­zollsätze und zwar für Mehl aus Hafer und Gerste und für Müllereierzeugnisse aus Gerste 14 Mark, für sonstige Mehle und sonstige Müllerei-Erzeugnisse 10 Mark pro Doppel­zentner festsetzt. Ein Antrag des bayrischen Gesandten v. Preger, der die 10 Mark-Zoll­sätze auf 12.50 Mk. erhöhen wollte, wurde in fiamentlicher Absttmmung mit 38 gegen 28 Stimmen abgelehnt. Das gleiche Schicksal hatte ein württembergischer Antrag, der über den bayrischen hinaus die 14 Mark-Zollsätze auf 17.50 Mark erhöhen wollte. Für die höheren Zölle stimmten u. a. Ostpreußen, Branden--, bürg, Pommern, Bayern, Württemberg, Thü­ringen und Bremen. Annahme fand nur noch" ein Antrag, wonach die Reichsregierung den Zeitpunkt des Außerkrafttretens der ermäßig- ten Zölle nicht allein, sondern nur im Beneh-» men mit den Instanzen bestimmen darf, die bei der Einführung dieser Zölle mitgewirkk haben.

Die nächste öffentliche Sitzung des Reichs» rats findet am 7. Oktober statt

Reichsminister Bell in München. .

München, 29. Juli. Reichsminister Dr. Beltz hat heute auf der Durchreise dem bayerischer« Ministerpräsidenten und den übrigen bayeri-s schen Staatsministern einen Besuch abgeffattctj Heute nachmittag hatte Dr. Bell eine längeres Aussprache mit dem bayerischen Minister-! Präsidenten über die laufenden Fragen den beiden Ressorts. Daran schloß sich ein Früh-s stück beim Ministerpräsidenten, an dein u. ch die hier anwesenden Staaisminister Stützeft MemA und die Ktaatsräte Korn und Schmitt teilnahmen, J