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201. Jahrgang.

SamuerS Anzeiger

General-Anzeiger für die Kreise Kanan Stadl und Land.

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gegngsprets: Für bett halben Monat L Reichsmark, für den ganze«Monat L Reichsmark ohne Trägerlohn. Einzelnummer 10, Freitag 15, Samstag 12 Reich-Pfennig. Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 Reichspfennig, im ReNameteil von 68 mm Breite S Reich-Pfennig. Offertengebahr: 50 Reich-pfennig. Geschäftsstelle: Hammerstraße v.

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Nr. 170

Freitag den 23. Juli

Das neueste.

Poincars hat erklärt, daß er feine Kabine tts- «te nicht vor heute mittag verlegen könne.

In Berlin äußert man sich sehr vorsichtig und wruckhaltend zu Poincarès Wiederkehr.

Die Antwort Preußens an den Vertreter der Hchenz ollern ist gestern veröffentlicht worden.

Die Konferenz über Beschaffung von Not- tatearbeiten hat gestern in Berlin begonnen.

Im Reichsrat beschäftigte man sich gestern mit fangen des Klein w ohnung sbaue s.

Die gewaltige Hitze in Amerika hat gestern 100 Todesopfer gefordert.

i pokueav«, devfèavSeMarm?

Die Regierung der nationalen Einheit.

Die französische Krisis hat eine Wendung ; genommen, die alle aufmerksamen Beobachter ; der jüngsten Ereignisse an der Seine nicht mehr überraschen kann. Poincarè, der Rechts­radikale ist Ministerpräsident geworden, nach- ; dem Briand und Herriot, die Vertreter der ge­mäßigten Linken, Fiasko gemacht haben. Auch diejenigen Kreise der französischen Bevölkerung, I die gefühlsmäßig oder aus politischen Gründen Sn den Kriegshetzer Poincars eingenommen begrüßen mindestens mit abwartender Haltung das Erscheinen dieses Mannes, dem nun einmal der Ruf unbedingter Autorität und Energie anhaftet. Mag sich die Energie dieses Mannes bisher in einer Frankreich und der Welt wenig heilsamen Weise manifestiert haben, die Not der Zeit scheint sein Wiederaus­tauchen an der Macht zu rechtfertigen. Wenn überhaupt von jemandem, ist gerade von ihm ene Gesundung der katastrophalen Finanzver- "e zu erwarten, die Frankreich nahe an Mund gebracht haben.

Aufgabe, die Poincars teilt ist, ist

sehr an die wirtschaftliche Hilfe der angelsächsi­schen Länder, Englands und Amerikas, die ihrerseits an.der Befriedung Europas das allergrößte Interesse haben, gebunden, daß Ponincarè auch dann nicht frei von allen Fesseln wäre, wenn er seine weitere Politik von nichts anderem als von seinen ureigensten Instinkten und Gefühlen leiten lassen wollte. Im übrigen wird man soviel reale Politik bei diesem klugen und aus oie Interessen seines Landes bedachten Manne voraussetzen dürfen, daß er die natürliche Entwicklung, die das Ver­hältnis zwischen Deutschland und Frankreich besonders seit den Tagen von Locarno genom- mem hat, nicht einfach nachträglich verleugnet werden kann, wenn nicht Frankreich selbst seinen letzten moralischen Krâit in der Welt verlieren und darüber hinaus seinen wirtschaft­lichen Kredit endgültig einbüßen will, der ihm

nur dann sicher allen kriegerische: Unruhe und Bei

ist, wenn es sich sichtbar von m, die Welt von neuem in

erderben stürzenden Tendenzen frei hält. Die Berufung Briands zum Außen-

minister scheint ein Beweis dafür zu fein, daß sich auch ein Mann wie Poincarè über diese Dinge im Klaren ist und unmöglich die Auf­gabe, den Retter zu spielen, übernehmen würde, wenn mit der Durchführung dieser Auf­gabe gleichzeitig ein weiterer Niedergang seines Landes verbunden wäre.

Würde sich in der allernächsten Zeit er­geben, daß Poincarè die neue Zeit begriffen hat und von der Forderung einer weiteren Verständigung zwischen Deufichlaind und Frankreich erfüllt ist, dann könnte die neue Aera sogar, entgegen allen jetzt gehegten Be­fürchtungen, zu einer neuen Periode gedeih­licher Zusammenarbeit und friedlichen Neben­einanderlebens der beiden Völker führen. Kein anderer genießt in Frankreich die Autorität wie Poincarè, kein anderer vermöchte den po­litisierenden französischen Generalen mit sol­chem Erfolge sein Veto entgegenstellen, um endlich die deutsch-sranzösischen Beziehungen auf dem Wege einer vernünftigen friedlichen Entwicklung zu führen.

V-ineatrv bei der ^Kabinetts VAdtms.

Auch PotnearS hat Schwierigkeiten beim Bilden einer Regierung. Ein Kabinett des Burgfriedens. PSret Kammerpräsident.

Rechnung tragen. Die Fortsetzung der Außen­politik, die gestern von der großen Mehrheit der Parlamentarier verlangt worden sei, wolle

Paris, 22. Juli. Ueber die Lage berichtet derJntransigeant", Poincarè sei heute vor­mittag davon verständigt worden, daß inner­halb der radikalen Kammerfraktion sich eine __________,_________v_____ö

gewisse Feindseligkeit gegen ihn bemerkbar terzeichners der Versailler-Verträge im Außen

er sicherstellen durch die Beibehaltung des litt

1926

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Der sozialistische Kandidat Boisson, Vizepräsi­dent der Kammer, erhielt 215 Stimmen. Im ersten Wahlgang hatte Peret 197 Stimmen, Bouisson 133 Stimmen und Theo Bouyssou, gleichfalls Vizepräsident der Kammer und Kan­didat der Radikalen 113 Stimmen auf sich ver­einigt.

Paul Boncour lehnt einen Minister- posten ab.

Paris, 22. Juki. Paul Boncour erklärte nach Schluß seiner Unterredung mit Poincarè auf die Frage, ob ihm die Mitarbeit in dem neuen Kabinett angeboten worden sei, ja, aber das kommt für mich nicht in Frage, well ich aus einer Reihe von Gründen nicht anneh­men kann.

Die Stellung der radikalen Kammer« fraktion zu Poinearè.

Paris, 22. Juli. Nach Beendigung der Un« terredung, die heute nachmittag eine Abord­nung der radikalen Kammerfraktion unter Führung von Cazal mit Poincarè hatte, er­klärte Cazal den Preßevertretern, man könne nicht von einer eigentlichen Feindseligkeit sei­ner Gruppe gegen ein Ministerium Poincarè sprechen, aber da eine gewisse Beunruhigung bestehe, habe er Poincarè darauf aufmerksam machen wollen, damit er nicht von irgeird wel­chen Zufällen abhängig sei. Wir hätten ihn jedenfalls lieber als Minister denn als Ministerpräsident gesehen.

Die englische Presse über Poincars.

London, 23. Juli. Die Möglichkeit, daß Poinoarè die Bildung des neuen französischen Kabinetts zustande bringt wird- von der hiesigem Presse eifrig erörtert.Daily News" sagt, Poincarès Namen flöße nicht viel Vertrauen

ittei-

ht der das zweitc

« Monzie gestürzt wurde, hat die ganze Ver­impfung der französischen Finanzwirtschaft wie mit einem Blitzlicht erhellt. Das, was Bri- Md und Caillaux nicht auszusprechen gewagt hatten, daß das Land unmittelbar vor dem Bankerott stehe, weil im Staatsschatz nur noch wenige Millionen zur Befriedigung der drin- zendsten Bedürfnisse vorhanden seien, ist nun- mchr der französischen Oeffentlichkeit mit einer Brutalität enthüllt worden, die ihr den Atem bmahm und nur noch einen Wunsch rege ließ, nämlich so oder so aus dieser Misere Herauszu- dmmen, selbst wenn es auf Kosten eines gro­ßen intellektuellen Opfers, wie der Zulassung des gehaßten Poincarè, sein müßte.

Poiacarès Programm ist zur Stunde noch nicht bekannt. Nur soviel weiß man, daß er den von Caillaux zum Rücktritt gezwungenen Gouverneur der Bank von Frankreich, Röbi-

Ministerpräsident. Auf Grund dieser lung habe Poincarè den Porsitzenden der radi­kalen Kammerfraktion, Cazal, und einige seiner Freunde gebeten, ihn am Nachmittag aufzusuchen, damit er ihnen die Lage, in der er sich befinde, loyal auseinandersetzen könne. Poincarè sei sich in der Tat darüber klar, daß seine Rückkehr zur Ministerpräsidentschaft als eine persönliche Revanche gegen die Links- fraktionen, die ihn in dem Wahlgang vom 11. Mai 1924 besiegt hätten, aufgefaßt werden könne. Aber angesichts des Ernstes des Finanzwesens sei er der Ansicht, daß das Finanzministerium vom Ministerpräsidenten versehen werden müsse. Infolgedessen müsse er, nachdm der Präsident der Republik ihm die Bildung der Regierung anvertraut habe, das neue Kabinett zustande bringen. Doch könne

nectu, als seinen vertrauten Finanzbeirat ins Kabinett aufzunehmen beabsichtigt. Läßt dies gewisse Schlüsse für die Richtung zu, irrt der sich das finanzielle Sanierungsprogramm der fernen Regierung bewegen wird, so ist anderer­es die von Pöincarè beabsichtigte Berufung Briands im das Ministerium des Auswärtigen eine für die auswärtige Politik des Kabinetts Poincars außerordentlich bedeutungsvolle Perspektive, die uns Deutschen am meisten interessiert.

Poincarè genießt in Deutschland den Ruf Aeres erbittertsten Gegners. Dieser Ruf Mipsj sich vornehmlich an die unzweifelhaft "leashetzerische deutschlandfeindliche Propa- Mnda, die der jetzige Ministerpräsident Frank- k«chs vor dem Kriege und bis zum Kriege ge« Men hat. Auch nachdem der Krieg infolge der Uebermacht unserer Feinde mit unserer Niederlage geendet hatte, blieb der Lothringer unstr unversönlicher Gegner, stets darauf be= » das darniederliegende Deutschland am zu halten und seinen Wiederaufstieg r^ernd zu verhindern. Die von ihm mitten Frieden befolgte Ruhrpolitik hat seinen Zer- Wngsdrang Deutschland gegenüber im pein- Wen Lichte erscheinen lassen, und wir Deut- Mn haben wahrlich alle Veranlassung, dem «ledererscheinen dieses Mannes in so ein- ntzvejcher Stellung mit dem schärfiten Miß- zu begegnen. Andererseits so berech- I p1 unsere Abneigung gegen diesen Mann un mag wird man heute nicht vergeßen

' bQ6 die Weltlage in den letzten Jahren doch immerhin, und nicht zuletzt auch ju= Unten Deutschlands, ein wenig geändert hat. I*Erkenntnis der internationalen Zusammen- der Weltwirtschaft macht sich gerade bei unter dem Währungsverfall stöhnenden . onkrejch ganz besonders geltend. Darüber uaus aber ist das Schicksal Frankreichs so

ein­

.er das Ministerpräsidium nur gleichzeitig mit dem Finanzministerium übernehmen. Poin- carè habe in den Nachmsttagsstunden seine ' atgesetzt und mit folgenden riert: dem Abg. Franklin sozialistischen Abgeordneten Senator Barthou und dem Abgeordneten Bokanowsky. Außerdem emp­fing er eine Abordnung der radikalen Kam­merfraktion unter Führung von Cazal. Im übrigen erklärte Poincarè selbst, daß er erst morgen an die Personalfrage denken könne und es ist bezeichnend, daß dasJournal des Debats" in seinem heutigen Börsenbericht die Tatsache, daß das englische Pfund heute vor-

Bouillon, dem

Paul Boncour, Senator

mittag mit 206 an der Börse eröffnete und schließlich bis auf 213,75 Franken stieg, auf die Schwierigkeiten zurückführt, denen die Bil­dung des Kabinetts Poincars zu begegnen scheine.

PoinearSs Bemühungen.

Paris, 23. Juli. Ueber den Stand der Ver­handlungen am Ende des gestrigen Tages be­richtet die Havas-Agentur: Die mehr als zwei­stündige Unterredung, die gestern abend Poin- caré mit Briand, Barthou und Senator Sar- raut hatte, bedeute eine entscheidende Etappe in der Entwicklung der Ministerkrise. Unter der Voraussetzung, daß kein unvorhergesehe­nes Ereignis eintritt, das immer noch möglich ist, solange das Ministerium nicht definitiv ge­bildet ist, habe sich Poincarè die Mitarbeit Sarrauts gesichert, der das Ministerium des Innern übernehmen soll. Poincarè glaube durch diese Berufung den linksstehenden Ele­menten, die die Mehrheit in Kammer und Senat bilden, Befriedigung geben zu können und hierdurch die Besorgnisse zu beseitigen, die sich im Lause des gestrigen Tages geltend gemacht hätten. Poincarè solle im übrigen der nummerischen Bedeutung der Linksgruppen

Ministeriums als wahrscheinlich bezeichnen: Ministerpräsidentschaft und Finanzen: Poin- carè, Justizminister und elsaß-lothringische An­gelegenheiten: Louis Barthou, auswärtige An­gelegenheiten: Briand, Innenministerium: Sarraut. Das Kriegsministerium soll Painlevè und das Marineministerium Georg Leygues angeboten werden. Louis Morin und Boko- nowski sollen im Lause des heutigen Tages aufgefordert werden, in die Minister-Kombi­nation einzutreten. Erft nach einer neuen Unter­redung Poincarès mit Briand, Barthou und Sarraut, die heute vormittag stattfinden wird, wird die endgültige Zuteilung der Porte­feuilles erfolgen. Das Kabinett soll aus Spar­samkeitsrücksichten keine Unterstaatssekretariate enthalten.

Eine weniger optimistische Auffassung über die Lage ergibt sich aus der Morgenpresse. Da­nach wird erst heute vormittag die Entscheidung darüber fallen, ob Poincarè sein Kabinett bil­den kann. Er wird um 8.30 Uhr wieder mit Briand, Barthou und Sarraut verhandeln. Die beiden ersteren sollen keine Schwierigkeiten bereiten, sollen jedoch noch schwanken. Poincarè habe die Befürchtung der Radikalen, daß ihre Richtung nicht genügend zur Geltung kommen könnte, dadurch zu beschwichtigen gesucht, daß er durch Senator Sarraut 5 Portefeuilles in seinem Kabinett habe anbieten lassen, jedoch sei eine Annahme nicht erfolgt. Eine offizielle Sitzung des radikalen Parteivorstandes soll heute vormittag die Entscheidung bringen und in gewissen Kreisen nimmt man an, daß der Beschluß lauten könnte, man wolle dem Burgfrieden-Kabinett volle Unterstützung lei­hen, wenn Senator Sarraut Ministerpräsident und Poincarè Finanzminister würde. Ob un­ter diesen Umständen Poincarè noch auf seinem gestrigen Beschluß bestehen würde, das Finanz­ministerium nur mit dem Ministerpräsidenten zu übernehmen, darüber verlaute offenbar noch nichts Endgültiges. Bemerkenwert ist, daß nach demEcho de Paris" Poincarè sich sogar mit der Absicht tragen soll, Herriot, und wenn die­ser ablehnen sollte, Chautemps aufzufordern, in das Kabinett einzutreten. Außerdem spreche man davon, daß die Sozialisten in das Kabinett eintreten können. Die Absicht bestehe, eine füh­rende Persönlichkeit der französischen Gewerk­schaften, vermutlich Jouhaux ebenfalls ein Portefeuille anzubieten.

Der neue Kammerprästdenk.

Paris. 22. Juli. Als Nachfolger Herriots ist heute nachmittag von der Kammer Raoul Perst im zweiten Wahlgang mit 227 Stimmen zum Kammerpräsidenten gewählt warben.

negative ng in der Frage der interalliier­ten n und die Gefahr der Diktatur mit sich bringen wird, die dazu führen würde, daß Frankreich zu Ländern hinzukommt, in denen die Demokratie schimpflich zugrunde gegangen sei.

DieWestminster Gazette" führt aus, Poimarè sei es gewesen, der durch die Ruhr­besetzung den Gedanken vertreten habe, daß man Deutschland zum Zahlen veranlaßen und dadurch alles in Ordnung bringen werde. Der

Dawesplan sei das

ändnis gewesen, daß

die Erwartungen Kstncarès nicht zu halten und vielleicht wird es sich erweisen, daß

waren

der Dawesplan selbst auch preisgegeben wer­den müsse. Das Locarnoer Abkommen sei einer der soliden Gewinne, die erst gesichert worden seien nachdem Poincarè beseitigt war. Viel­leicht wird er Briand wegen dieses politischen Wechsels zürnen, aber er wird sein Amt unter Verhältnissen übernehmen, die wenig geeignet feien, für politische Revisionen und für Verän­derungen in der internationalen Politik. Poin- caré wird diesesmal ein besserer Realist sein müssen, als bei seiner letzten Amtsführung, wenn er das Vertrauen wieder Herstellen und das parlamentarische System erhalten will.

DerDaily Telegraph" sagt in einem Seite artikel, alle Freunde Frankreichs würden Poincarè in diesem Augenblick ihre guten Wünsche mitgeben, auch diejenigen, welche mit seiner früheren Amtsführung in verschiedenen Punkten durchaus nicht einverstanden feien. Es sei eine Ironie, daß die gleiche Kanrmer, von der Poincarè jetzt die Mehrheit fordern werde, f. Zt. gewählt worden sei, um seiner Herrschaft ein Ende zu machen. Aber die all­gemeine Empfindung sei, daß nicht mehr die Chancen übrig seien und das es ein Verrat an Frankreich bedeuten würde, die gegenwärtige Möglichkeit unbenutzt zu lasien. Die Zeit for­dere eine nationale Regierung mit besonderen Vollmachten. Die drohende Gefahr sei ebenso ernst, als wenn plötzlich eine Kriegserklärung erfolgt wäre. HofftnrUch wird die französisch- Kammer dem glänzenden Beispiel der bel­gischen Kammer folgen, die ihrem Könige Vcllmachten in den Finanzangelegenheiten er­teilt hat und wird sich auch um PoincarZ charen. Es sei kein anderer Ausweg zu ente recken, der die parlamentarische Regierungs« orm erhalten könne.

Der diplomatische Korrespondent des, Daily Telegraph" schreibt, Bnands Ernen­nung zum Außenminister würde die Fort­setzung der Locarnoer Politik gewährleisten: dasselbe würde von der (Ernennung Barthous gelten, wenn auch mit gewißen Einschrän­kungen. Sarraut oder Jouvenel als Außem minister würden unbekannte Größen fein,