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201. Iahrgang.

SanauerS Anzeiger

General-Anzeiger für die Kreise Kanan Stadl und Land.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Fernsprecher Nr. 3956, 3957, 3958.

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Nr. 164

Freilag den 16. Juli

1926

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Das KsEs.

Die Reichsrsgierung hat ein Arbsitsbeschaf- sägsprogramm ausgearbeitet, das die Arbeitslosen- Mer noch vor dem Winter bedeutend senken soll.

Zwischen Deutschland und der Tschechoslowakei werden Handelsvertragsverhandlungen angebahnt.

Ein türkisches Messeschiff ist gestern in Ham- Mg gelandet und von den offiziellen Stellen be­grüßt worden.

Eine Note der Regierung an Polen regt Ver- Handlungen über das in den ehemals deutschen Ge­bieten sequestrierte Eigentum an.

In Aachen wurde gestern ein deutsch-belgisch- luxsMurgisches Fremdabkommen über Zollbefrei­ungen für die Grenzbevölkerung unterzeichnet.

Die LVShmmssuSte des WM».

Der Reichskanzler Marx hat in seiner be- verkenswerten Rede in Cleve in erster Linie die Währungsfrage berührt. Er hat auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Aufwertungs- stage in Deutschland ruhen zu lassen. Ueber- mâßige Aufwertungsforderungen müßten, wie er mit Recht betonte, zu einem neuen finan­ziellen Bankerott führen und was eine zweite Inflation für Deutschland bedeuten würde, braucht sich niemand auszumalen. Wir haben in der Tat alle Ursache, über der Festigkeit un­serer Währung zu wachen. Es wäre falsch, wenn wir uns in absoluter Sicherheit wiegen wollten. Wir können gewiß stolz darauf sein, daß wir die Stabilisierung unserer Währung aus eigener Kraft durchgeführt haben. Und wir fSnnen auch darauf Hinweisen, daß das Werk M-LtLbMieruns. ivLesterreich und Ungarn gelungen ist und die ausländische Finanzkon­trolle in diesen beiden Ländern überflüssig ge­macht hat. Aber die Wähxungsnöte, in denen vor allen Dingen Frankreich, Belgien und Italien stecken, beweisen doch, daß die europä­ische Finanzkrisis noch lange nicht überwunden ist. Wenn jetzt die sogenannten Siegerstaaten unter derartigen Nöten zu leiden haben, so wer­den sie daran am besten erkennen, daß vor dem Tribunal des Weltkrieges in dieser Beziehung wenigstens alle Völker mehr oder weniger gleich sind. Es gibt keine Schutzmauer, durch die sich die Sieger gegen die finanzielle Zer­rüttung abgrenzen können. Daraus ergibt sich aber auch, daß wir trotz der Stabilisierung un­serer Währung noch ein starkes Interesse an den Währungsnöten der anderen haben. Denn da­rin sind sich die Fachmänner einig: Solange nicht die Währungen ohne Unterschied auf eine gesunde und sichere Basis gestellt sind» dauert die Gefahr der Inflation weiter fort.

Der Zusammenhang, in dem die Währun­gen der verschiedenen Länder gegenseitig stehen, zeigt sich besonders deutlich in dem Beispiel Frankreichs, Belgiens und Italiens. Diese drei Länder sind in ihren Währungsverhältnissen voneinander bis zu einem gewissen Grade zweifellos abhängig. Stürzt der Franc, in Frankreich, so hat sich fast immer gezeigt, daß der belgische Franc und die italienische Lira ihm folgen. Dabei sind die Ursachen des Wäh- nlngsverfalles in den drei Ländern offenbar verschieden. In Belgien ist die Stabilisierung der Währung in der Hauptsache durch parla­mentarische Schwierigkeiten behindert worden. Die Regierung vermochte sich nicht auf eine arbeitsfähige Mehrheit zu stützen und kam des­halb mit ihren Reformplänen nicht vorwärts. Die Hoffnung auf ausländische Kredite schlug kehl. Aus allen diesen Gründen erwies sich der Versuch, den belgischen Franken auf einen be­stimmten Kurs zu stabilisieren, als verfrüht, -als man den Kurs nicht zu halten vermochte, waren die kurzfristigen Bankkredite im Nu er« klopft und die Entwertung des Geldes machte rasch weitere Fortschritte. Jetzt will man es mit W Verleihung besonderer Vollmachten an den König versuchen, um der Regierung ein dikta- tarisches Vorgehen zu ermöglichen. Das wäre dieselbe Methode, die man in Frankreich an« senden will und nach der man auch in Deutsch- land verfahren ist. Ob sie zum Erfolge führt, hangt im wesentlichen von der Durchführung

Fürs Erste hat jedenfalls der belgische wanc einen erheblichen Sturz in die Tiefe er« M und den französischen Nachbarn sehr stark w Mitleidenschaft gezogen.

In Italien ringt die Regierung ebenfalls mn dem Währungsverfall. Das ist eine bemer- ^werte Tatsache, da es in Italien ja wirklich an außergewöhnlichen Regierungsvoll- wachien fehlt und da man dort auch den

Dee Kamst we« die Ardeiislssigte«.

Innere Anleihe für die Noiftanös arbeiten.

Seitdem in einer der letzten Reichstags­sitzungen Reichsarbeitsminister Brauns die Grundzüge für eine praktische Erwerbslosen­fürsorge entworfen hat, ist von den zuständigen Stellen eifrig daran gearbeitet worden, das skizzierte Programm in allen Einzelheiten durchzuarbeiten, damit dem an unserem Wirt­schaftskörper zehrenden Uebel gründlich ge­steuert werden kann.

Die zehntägige Tätigkeit der Ministerial- kommifsion der Reichsregierung zur Bekämp­fung der Arbeitslosigkeit, die unter dem Vor­

sitz des Reichsarbeitsministers die Pläne der Reichsregierung zur Verwirklichung führen soll, läßt allen Ernstes die berechtigte Hoff­nung aufkommen, daß noch in der Zeit bis zum Begir

frommen, daß noch in der Leit bis 31 des Winters eine nennenswerte Bi

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Minderung der Arbeitslosen eintritt, um so mehr als von maßgebender Seite immer wieder unterstrichen wird, daß gerade etwaige Kompe­tenzstreitigkeiten bei der Vergebung der Auf­träge durch die Art der Zusammensetzung der eingangs erwähnten Kommission von vorn­herein nach Kräften ausgeschaltet werden. Die Ministerialkommission hat sich bei ihrer Tätig­keit drei deutlich erkennbare Richtlinien vor­genommen:

1. muß in kurze eine bekrächtliche Senkung der Arbeiislosenzahl erkenntlich werden,

2. soll die Verminderung der Arbeitslosig­keit von Dauer sein, also zum mindesten bis zum Beginn der Wintermonate und ar

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3. soll die schon in den letzten beiden ona- ten deutlich hervorgetrekene Bewegung auf dem Arbeitsmarkt nach Kräften lebendig ge­halten werden.

Dem zuletzt erwähnten Punkte wird be­sondere Aufmerksamkeit zugewandt, da schon aus moralischen Gründen den Arbeitslosen das Gefühl genommen werden muß, als ob sie endgültig aus dem Arbeitsprozeß der Wirt­schaft ausgeschaltet werden müßten und als ob die Reichsregierung nichts für sie tun wolle. Die Heranziehung von Erwerbslosen für Rot­standsarbeiten wird nach Möglichkeit bevor­zugt. Im Dezember waren 27 000,

im Mai 170 000 Rotstandsarbeiter gezählt, während neue Angaben leider noch nicht vor­liegen.

Die Einzelheiten des Notstandspcogramms der Reichsregierung sind bekannt. Nachzu- lragen ist, daß die Aufträge der Reichsbahn- gelellfchaft, die sich infolge der Kredite des Reiches durchführen lassen, schon jetzt zu einer Belebung der Eisenindustrie in allerdings be­scheidenem Ausmaße geführt haben, und das man weitere Belebung erwartet.

Außer den im Frühjahr gegebenen 100 Millionen Mark erhält die Reichsbahn nun- N'ehr 54 Millionen, daraufhin weitere 100 Millionen und schließlich noch einen Betrag, über den noch verhandelt wird Bei den ersten 54 Millionen handelt es sich hauptsächlich um die Fertigstellung von Bahnen, so u. a. der Verbindung Dortmund Münster, Waggon- und Lokomotivbestellungen sollen nicht gegeben werden, dagegen will man die neuen 100 Mill, hauptsächlich zur Verbesserung des Oberbaues verwenden, was wiederum den verarbeitenden Industrien, namentlich der Metallindustrie, zugute kommen und die Einstellung einer größeren Arbeiterzahl ermöglichen wird. Auch von

Aufträgen der Reichspost erwartet man eine nennenswerte Belebung, die sich namentlich auf die Schwachstrom- und Hochbauindustrien erstrecken dürfte. Außer dem Kredit des Reiches beabsichtigt die Reichspost nunmehr auch den zweiten Teil ihrer Schatz­wechselanleihe herauszubringen und den Er­lös für neue Aufträge zu verwenden.

Einen wefenlichen Punkt bei den Notstands­arbeiten bedeutet der Bau von Wasserstraßen. Die Vollendung des

westlichen Teiles des Mittellandkanals bis Peine wird mit Beschleunigung durchge- führt, wofür bekanntlich auch schon ein Reichs­tagsbeschluß vorliegt. Das Reich beabsichtigt

Staatshaushalt schon seit zwei Jahren ins führt, um die Produktion des Landes zu heben. Gleichgewicht gebracht hat. Die italienische Han- Es fragt sich aber, ob Italien überhaupt ein delsbilanz ist allerdings passiv und deshalb hat Interesse daran hat, seine Währung auf die MuLolini ja auch den Neunstundentag einge- Goldbè stoßen, solange der französische

aber auch, wie wir hören, den östlichen Teil des Mittellandkanals unverzüglich in Angriff zu nehmen, da an der späteren Zustimmung des Reichstages zu diesen Bauarbeiten nicht zu zweifeln ist. An größeren Notstandsarbei­ten sind ferner u. a. ein Kanal Hamm Lipp­stadt, der Bau einer Talsperre in Ottmachau (Oberschlesien) zur Oderregulierung usw. vor­gesehen.

Die Bautätigfeit soll mit Hilfe von Reichs­mitteln noch mehr als bisher begünstigt wer­den. Es steht die Aufstellung eines" groß­zügigen

Bauprogramms für das ganze Reich bevor, was zu einer allmählich normalen Ent­wicklung am Wohnungsmarkt führen soll. Es wird offen zugegeben, daß ein Teil der Ar­beiten, namentlich der.Wasserstraßen und viel­leicht auch der Wohnungsbauten, durch An­leihen, anstatt wie bisher durch Steuern, finan­ziert werden soll, die im Inland und vielleicht auch im Ausland aufzunehmen wären. In welchem Umfang, steht noch nicht fest. Es ist natürlich auf die laufenden Kreditbedürsnisse der deutschen Wirtschaft Rücksicht zu nehmen, ferner darauf, daß im normalen Produktions­prozeß selbst nach Durchführung der Rationali­sierung mit der Zeit beträchtliche Arbeiter« mengen wieder eingestellt werden, fobald sich " rt. So Hat z. B. der

ge-

Zusamenfassend: es ist falsch, die Weiter­entwicklung des Arbeitsmarktes einseitig pessi­mistisch zu betrachten. Natürlich ist nicht mit einer plötzlichen und völligen Beseitigung der Arbeitslosigkeit zu rechnen, doch darf man immerhin

eine beträchtliche Verminderung der Ge­samtzahl der Erwerbslosen schon bis zum Beginn des Winkers in Aussicht nehmen.

Der wirtschaftspolitische und der finanzpoli­tische *

Ausschuß des vorläufigen Reichswirt­schaftsrats hatten übrigens unter Hinzuziehung von Mit­gliedern des Arbeitsausschußes für die Ar­beitslosenversicherung eine Aussprache über die wirtschaftspolitische Seite der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Diese führte zu einstim­miger Annahme der nachstehenden Entschlie­ßung:

Der wir ts chaftsp 0litische und der finanzpolitische Ausschuß billigen die Tendenzen der vom Arbeits­ausschuß für die Arbeitslosenversicherung angenom­menen und ihnen zur Begutachtung überwiesenen Resolution. In dieser Resolution wird zum Ausdruck gebracht, daß, da vorsichtigerweise noch auf lange Zeit hinaus mit einer großen Zahl Arbeitsloser ge­rechnet werden muß, die Beschaffung produktiver Arbeit in den Vordergrund tritt. Die Kultivierung ungeheurer Mengen von Oedland für die landwirt­schaftliche Erzeugung, die Schaffung von Wohnun­gen, der Bau von Kanälen und Automabilstraßen, die Nutzbarmachung von Wasierkräften für die Elek­trizitätsversorgung, der Elektrifizierung der Bahnen und der Bau von Schnellbahnen stellen neben ande­ren Arbeitsmöglichkeiten z. B. Arbeiten dar, die unmittelbar in Angriff genommen werden können. Aus der großen Zahl der Arbeitslosen lassen sich ohne Schwierigkeiten mehrere hunderttausend für die erwähnten Arbeiten voll geeigneter Arbeitskräfte herausfinden und als normale Arbeiter verwenden. Der Ausschuß empfiehlt der Reichsregierung drin­gend, durch entschlossene Bestreitung des genannten Weges dem Arbeitslofenproblem die in wirtfchaft- licher und finanzieller Beziehung gefährliche Schärfe zu nehmen."

Für die Notstandsarbeiten war, wie gemel­det, vorerst eine innere Anleihe von 200 Millionen vorgesehen. Es verlautet, daß der Anleihebetrag bis auf 300 Millionen erhöht werden wird. Mit der Emiffion rechnet man etwa End^Au^u^.

Franc der Inflation unterliegt. Denn bie Han­delsschwierigkeiten Italiens müßten noch grö­ßer werden, wenn es gezwungen wäre, auf dem Weltmarkt mit der Goldlira gegen den Papierfrancen in Wettbewerb zu treten.

Auch von diesem Gesichtspunkte aus ge­sehen liegt das Zentrum der europäischen Währungsreform zur Zeit in Frankreich. Ge­lingt die Stabilisierung des französischen Fran­ken, so wird die Rückwirkung auf Belgien und auf Italien ganz gewiß nicht ausbleiben. Wird sie aber gelingen? Der Reichskanzler Marx hat in Cleve ernste Zweifel daran geäußert. Er hat hervorgehoben, bisher habe noch fern fran­zösischer Staatsmann so durchzugreifen gewagt wie es nötig fei und wie es scheint, traut er auch Caillaux nicht die nötige Entschlossenheit in dieser Richtung zu. Die nächsten Tage wer­den uns darüber ja wohl Aufschluß geben. In Bezug aus das englisch-französische Schulden­abkommen, hat Caillaux bei seinem fliegenden Besuch in London in drei Punkten etwas er­reicht. England hat dem französischen Schuld­ner angesichts seiner schweren finanziellen Lage ein Teil-Moratorium für die nächsten vier Jahre gewährt. Die Jahresrate, die nicht mehr gleichmäßig 12% Millionen Pfund, son­dern im Anfang weniger und zum Schluß der Abzahlung mehr betragen soll, braucht in den kommenden vier Jahren nur so weit als mög­lich erreicht zu werden. Was fehlt, wird auf die späteren Jahreszahlungen aufgsschlagen. Ferner soll bei dem Transfer der Zahlungen auf die französische Währung Rücksicht genom­men werden und schließlich hat Churchill in einem Begleitschreiben zu der getroffenen Ver­einbarung dem französischen Finanzminister die Versicherung gegeben, daß das Schulden­abkommen revidiert werden soll, wenn die

als die H

e hinter dem festgesetzten Betrage zurückbleiben oder ganz ausfallen. Das bedeu­tet alles in allem eine gewisse Erleichterung für Frankreich und die Möglichkeit, nun auch in dem Schuldenabkommen mit Amerika ähnliche Bestimmungen durchzusetzen. Wer das Schick­sal des neuen Flnanzministers und das der französischen Währung liegt letzten Endes in den Händen der Kammer. Auf Anhieb hat Caillaux ihr nur eine recht schwache Mehrheit abringen können. Alles weitere wird davon abhängen, ob er die Erteilung von außer­ordentlichen Vollmachten nun auch durchzu­setzen vermag und ob er bejahendenfalls nicht davor Zurückschreckt, mit fester Hand durchzu­greifen

Graf Lerchenfeld Gesandter in Wien.

Berlin, 13. Juli. Der frühere bayerische Ministerpräsident Dr. Hugo Graf von Lerchen­feld ist zum Gesandten des deutschen Reichs in Wien ernannt.

Rückreise des Reichskanzlers.

Köln, 15. Juli. Reichskanzler Dr. MarS hat gestern abend die Rückreise nach Berlin angetreten.

Das verfemte Deutschlandlied.

Koblenz, 15. Juli. Dienstag, am Vorabend deck französischen Nationalfeiertages, veranstalteten die französischen Besatzungstruppen einen Fackelzug. Als sie an der städtischen Festhalle vorbeikamen, fangen Gäste es befinden sich zurzeit u. a. viele Ost­preußen hier das Deutschlandlied und andere vaterländische Lieder. Die Folgen stellten sich sofort ein. Dem Wirt der Festhalle wurde für die Zukrmst das Abhalten von Konzerten usw. verboten, imb Musikdirektor Rausch, der das Konzert leitete, wurde einer eingehenden Vernehmung unterzogen. Auch der Kapitän des RheindampfersRoland", an dessen Bord von Passagieren das Deutschlandlied gesungen worden war, würbe fsstgenammen, unter Jnaussichh stellung eines mMävgerichtlrchsn Verfahrens alles dings wieder freigelaffen.

Die Beschäftigung ausländischer Arbeiter in Deutschland.

In einigen sozialdemokratischen Blättern hat bei sozialdemokratische Führer des Reichsbanners, HSv> sing, Oberpräsident der Provinz Sachsen, einen An tikel über die Zahl der ausländischen Arbeiter in Deutschland veröffentlicht. Wie von der Reichs^ regierung mitgeteilt wird, find ine Berechnungen des Herrn Hürsing in jedem Punkte falsch und irr es üb- rend. Gegenüber einer Gesamtzahl von 800 000s fremden Arbeitern vor dem Kriege befinden sich heute nur etwa 278 000 Ausfânber auf dem beuis schen Arbeitsmarkte, davon find etwa 130000 a&j landwirtschaftliche Arbeiter beschäftigt. Unter den auchäudffcheu JuiwKLeoobâu luKinda» sich zM