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201. Jahrgang

SanauerM Anzeiger

General-Anzeiger für die Kreise Kanan Sladl und Land.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Fernsprecher Nr. 3956. 3957, 3958.

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Nr. 162

Das Neueste.

Der deutsche Botschafter v. Hoesch in Paris hat Briand die deutschen Vorschläge zur Besatzungs- «erminderung überreicht.

In Paris wurde gestern von Primo de Rivera und Briand das französisch-spanische Marokkoabkommen unterzeichnet.

We gemeldet wird, ist Graf Lerchenfeld end- gültig zum deutschen Gesandten in Wien ernannt worden.

Die belgische Kammer hat in einer Nacht- sthung das Ermächtigungsgesetz in erster Lesung angenommen.

In Berlin kam es auf einem Arbeitsamt zu einem schweren Krawall.

General Walch, der Vorsitzende der Mili- färfontro(Kommission in Berlin, hat einen Borstoß gegen die Stellung des Generals von Seeckt unternommen. Auf feiten der Regie­rung betont man, daß die Kontrollkommission und nicht etwa die Botschasterkonferenz die Urheberin dieser Wtion ist.. Man ist überhaupt geneigt, die ganze Angelegenheit mehr unter der Hand und nicht als eine politische Sen­sation zu behandeln. Ursprünglich sollten die Noten des Generals Walch nicht veröffentlicht werden. Wie von Regierungsseite betont wird, such sie keine einzelne Aktion, sondern stehen im Zusammenhang mit einer ganzen Reihe von Schritten, die die Kontrollkommission im An­schluß an die letzte große Entwaffnungsnote A Botschqkierkonferenz unternommen hat. Man hätte auch über die neue Attacke gegen die Stellung des Generals non Seeckt im Stillen verhandelt. Durch irgendeine Indis­kretion so wird erklärt hat die Oefsent- lichkeit dann aber doch Kenntnis von dem letzten Borstoß der Militärkontrollkommission erhal­ten und nun gibt man auch an amtlicher Stelle den Tatbestand zu.

Das Geheimverfahren, das die Regierung beabsichtigte, geht auf das Bestreben zurück, eine Beunruhigung der politischen Atmosphäre zu vermeiden. Wan glaubt, den Vorstoß des Generals Walch eher abschlagen zu können, wenn man darüber im Stillen verhandelt, als wenn man daraus eine politische Streitfrage entstehen läßt, die schließlich nur wegen der Botschasterkonferenz und der deutschen Reichsregierung ausgetragen werden kann. Wir müssen aber doch sagen, daß es in diesem Falle wirklich nichts schadet, wenn die deutsche Deffentlichkeit sich mit dem Fall beschäftigt. Das Vorgehen der Militärkontrollkommission ist ein so unerhörter neuer Eingriff in die Ver­hältnisse der deutschen Reichswehr, daß es notwendig erscheint, ihn öffentlich mit aller Entschiedenheit zurückzuweisen. Wenn ein Teil der demokratischen Presse es fertig bringt, we­gen der Veröffentlichung des Materials eine deutsche Schuldfraae zu konstruieren und die herausfordernden Uebergriffe des Gene­rals von Walch dahinter verschwinden zu lassen, so beweist das nur, welcher Selbstver­leugnung aller nationalen Regungen eine ge- »if|e Presse fähig ist.

Das Vorgehen der Miiitärkvntrollkommis- richtet sich offenbar nicht nur gegen die Stellung, sondern auch gegen die Person des Herrn von Seeckt. Der Chef der Heeresleitung existiert heute nicht mehr. Er ist im Jahre 1920 durch den Reichspräsidenten Ebert geschaffen worden. Er hatte keine Befugnisse eines Ober« defehlshâbers, denn der Artikel 47 der Ver- fflwng bestimmt, daß der Reichspräsident den

k: r ~ z/ie Lilien« tmiierte in

Stellung, wie es scheint, noch einen Überrest des früheren deutschen Generalstabes.

den großen .Entwaffnungverhandlungen, vor der Räumung der Kölner Zone geführt M berief sie sich darauf, daß die sieben ^Eerie- und drei Kavallerie-Divisionen der rutschen Reichswehr nach dem Artikel 160

ârsailler Vertrages nur unter zwei Ge- erEommandos zusammengefaßt werden, also .wer einheitlichen Zentralstelle unterstehen Wen. Ihren Einwendungen wurde Genüge

er Chef der Heeresleitung verschwand

Zerr von Seeckt trat in die Organisation mr. ^eichswehrministeriums über. Wenn die ^.'^rkontrollkommission diese längst erledigte njenfrage jetzt wieder aufgreift, so kann darin r die Absicht gefunden werden, gegen Herrn

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hana«. Bet wwerfchsldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung des BeMgspretses. FLr Platzvorschrist und Erscheinungstage der Anzeige wird teilte Gewähr geleistet.

Mittwoch Sen 14. Juli

Das belgische GemSchtisunssgesetz.

Brüssel, 13. Juli. Ministerpräsident Jaspar legte heute nachmittag der Kammer einen Gesetzentwur vor, der der Regierung besondere Vollmachten er teilt. In diesem Entwurf heißt es:

Zur Durchführung des finanziellen Wiederau baues des Landes und zur Vorbereitung der Stabil sierung der Währung kann der König während eines Zeitraums von sechs Monaten jede Maßnahme, die er für nötig hält, ergreifen, um alle in Kraft befind­lichen Verfügungen über den Notenumlauf abzu- ändern oder zu vervollständigen, Anleihen abzu- fchließen und alle Anordnungen zu treffen, die ge­eignet sind, die Inflation aufzuhalten bezw. einzu­schränken und den Rückfluß ausgeführter Kapitalien zu sichern. Hinsichtlich der Statuten der Banque Nationale kann der König jede Aenderung treffen, die nötig sein wird, um die Durchführung der oben erwähnten Absichten zu gewährleisten. Er kann ferner die Zollkoëffizienten und sämtliche Steuern ändern, um deren Ertrag auf gleicher Höhe zu halten (mit andern Worten: er ist berechtigt, die­jenigen Maßnahmen anzuordnen, die eine Ertrags­minderung der Steuern usw. durch die Frankenbaisse unmöglich machen). Weiterhin soll bestimmt werden, daß dem König das Recht zuerkannt wird, Rechts­akte und Verträge, sowohl öffentliche wie private, die auf Goldbasis abgeschlossen sind, für gültig zu erklären. Ferner sollen Maßregeln gegen die Verbreitung von Nachrichten getroffen werden, die den Kredit des Staates zu schädigen geeignet sind.

Paris, 14. Juli. Die belgische Kammer hat im Verlauf ihrer Nachtsitzung das Er­mächtigungsgesetz in 1. Lesung angenommen.

Fleisch- und Gemüseaussuhr aus Belgien.

Brüssel, 13. Juli. Der Ausschuß für die Er­teilung von Ausfuhrscheinen beschloß das Wochenkontingent von 350 t für die Ausfuhr von Schweinefleisch auf 200 t herabzusetzen. Die Höhe der Ausfuhr an Erbsen bleibt unver­ändert. Die Kartoffelausfuhr soll weiterhin frei

fein, da die Kartö

e im Sinken sind.

1926

iber einmal nach der früher beliebten Manier Händel mit Deutschland suche. Ist dem so, so wird die Botschasterkonferenz gut daran tun, dem Uebereifer des Generals Walch die nöti­gen Zügel anzulegen. Sie hat im März d. I. der Aufnahmekommiffion des Völkerbundsrates selbst die Versicherung abgegeben, daß die W- rüstungsverpflichtungèn Deuffchlands erfüllt sind. Die damalige Feststellung durch erneute. Abrüstungshändel mit Deutschland zu wider­rufen, ist nicht nur ein Ding der Unmöglich­keit, sondern auch eine ganz gefährliche Politik. Im September d. I. will man Deutschland in den Völkerbund aufnehmen. Das bedeutet sowieso das Ende der ständigen Militärkon­trolle. Will man von französischer Seite dieser

Ausnahme jetzt Schwierigkeiten machen, will man Deutschland in die Unmöglichkeit Der« etzen, die in Locarno begonnene Politik weiter

Jaspar gab zu dem Entwurf einige Erläute- rumgen und sagte u. a.:

sorgimg der Bev brauch von Luxuswaren ein chränken."

Ich fordere die Kammer auf, in den Ausschüssen sofort die Gesetzesvorlage zu prüfen. Nichts recht­fertigt die im Lande herrschende Erregung. Wir haben keine arbeitslosen Fabriken und Arbeiter. Nie war die Ernte reicher. Das Gleichgewicht im Staats­haushalt für 1926 ist selbst für den Fall einer Ds- vffenhauffe sichergestellt. 1927 wird das Gleichgewicht des Budgets noch sicherer sein. Wir werden keine neuen Steuern brauchen. Die von der Regierung bereits getroffenen Maßnahmen haben sich noch nicht ausgewirkt. Das Publikum legt eine bewunderungs­würdige Solidarität an den Tag, indem es frei« willige Spenden an die Amortisakionskasie abführt. Es hat Glauben,an das Vaterland. Dies berechtigt uns dazu zu sagen, daß das Land nicht in Gefahr ist. Das Parlament hat, wo es sich um große natio­nale Fragen handelte, immer Weitsichtigkeit gezeigt und sich über die Parteistreitigkeit erhoben. Wir haben eine Reihe von Maßnahmen zum Schutze des Franken ergriffen. Der aus diesem Anlaß ernannte Ausschuß arbeitet seit heute morgen neben der Natio­nalbank. Eine weitere Ausfuhr von belgischen Kapi­talien kann nicht länger geduldet werden. Wir haben Anstalten getroffen, zur Verhinderung der Lebens­mittelausfuhr und gegen den Verbrauch von Luxus­gegenständen. Um diese Maßnahmen wirksamer zu gestalten, muß die Regierung, wenn auch im Rahmen der Verfassung, freie Hand haben." Jaspar forderte die Kammer auf, die Gesetzesvorlagen angesichts des Ernstes der Lage ohne Debatte anzunehmen. Jm Senat gab der Finanzminister eine gleichlautende Erklärung ab, indem er ihn aufforderte, zur Regie­rung Vertrauen zu haben.

Brüssel, 13. 3uli. 3n der Kammer führte Itinifferpräfldent 3afpar noch aus, wenn einmal der tränten stabilisiert werde, so würde dies welk nfer einem Kurs von 200 Franken für ein Pfund Sterling geschehen. Jaspar fordert das Parlament zur rückhaltlosen Unterstützung auf und kündigt an, daß ein Aufklärungsfeldzug im Laude eröffnet werden würde. Vandervelte gab der Erwartung Ausdruck, daß die Kammer rasch han­deln werde. Der Gesetzentwurf wurde dann an die zuständige Kommission ver­wiesen.

Die Minister für Wirtschaft und Ackerbau haben Besprechungen übr das inländische Ge­treide gehabt, dessen Ausfuhr wahrscheinlich zu gelegener Zeit verboten werden soll.

Das französisch-englische Schulden- abkommen.

Paris, 13. Juli. Dem zwischen Finanz­minisler Caillaux und Windsion Churchill gestern abgeschlossenen Schuldenregelungs­abkommen, dessen Text heute abend veröffenl- lichl wurde, ist folgendes zu entnehmen: Frankreich verpflicklek sich zu

62 Jahreszahlungen in Höhe von grundsätzlich 12% Millionen Pfund Sterling, was einer Sesamlschuldsumme von 222 Millionen Pfund Sterling gleich- kommt. Dies bedeutet eine Herabsetzung der

Schuld Frankreichs um mehr als Frankreich hat zu zahlen 1926/22 4 Mionen, 1927/28 ö Millionen, 1928/29 8 Millionen, 1929/30 10 Millionen Pfund Ster­ling. 3n den letzten 31 Jahren, also von 1957 bis 1988 ist jährlich ein Zuschlag von 1% Milli- onen zu bezahlen, um die Ermäßigung der ersten Jahreszahlungen auszugleichen. In dem Abkommen sind Bestimmungen über eine Stun­dung von Zahlungen unter gewissen Voraus setzungen vorgesehen.

London, 13. Juli. Im Unterlaufe führte Churchill aus: Das gestern von Caillaux und mir unterzeichnete Abkommen erstreckt sich nicht nur auf die französischen Kriegsschulden, sondern praktisch auf sämtliche zwischen beiden Ländern laufende Forderungen. Die Zahlun­gen Frankreichs werden sich jährlich auf 4 Millionen Pfund Sterling belaufen und an- ffeigen auf 6 Millionen, 8 Millionen, 10 Milli­onen und im Jahre 1930 die höchstsumme von 12% Millionen erreichen. Von 1930 bis 1956 werden sich die Jahreszahlungen zunächst auf 12% Millionen Pfund Sterling belaufen und während der letzten 31 Jahre auf 14 Milli­onen Pfund Sterling. Das Abkommen enthält keine Garantieklausel für den Fall, daß Deutsch­land feinen Reparationsverpflichkungen nicht nachkommen sollte. In einem besonderen Schriftwechsel wird bestimmt, daß im Falle einer teilweisen oder vollständigen Einstellung der deutschen Reparationszahlungen, Frank­reich aber die Gelegenheit haben werde, um eine Revision der Termine zu ersuchen. Die gleiche Möglichkeit würde auch für Groß­britannien bestehen.

Günstige Presse für Caillaux.

Paris, 14. Juli. Zum Abschluß des eng­lisch-französischen Schuldenabkommens schreibt derM a t i n": Dem französischen Parla­ment wird eine Schuldenregelung vorgelegt, die unter keinen Umständen die Zahlungsfähig­keit Frankreichs übersteigen wird. DasEcho de Paris" bezeichnet bas Abkommen als eine Art Modell. Man müsse nunmehr ver- uchen, die Vereinigten Staaten dafür zu ge­winnen. Außerdem bestelle die Hoffnung, daß ich vielmehr der Markt von London dem Kre­ll t öffnen werde.Quotidien" schreibt: Caillaux hat in London günstigere Bedingun­gen erreicht, als man sie erhofft hatte. Man önne sie einen Sieg nennen.

örtzuführen und die VölkerbundsverhaNdlun- ;en überhaupt noch ernst nehmen. Wenn ja, bann lasse man d'en General von Walch ge­währen, wenn nein, so sorge man dafür, daß

dieser Beschwerdefall so rasch wie möglich aus der Diskussion verschwindet.

Deutsche Vorschläge zur Besatzung.

Paris, 13. Julii Der heutigen Besprechung deS deutschen Botschafters b. Hoesch mit Außenminister Briand mißt man besondere Bedeutung bei. Herr b. Hoesch entwickelte auf Grund der ihm aus Berlin zugegangenen dokumentarischen Angaben einen voll­kommenen Lagebericht über die Zustände in der zweiten und dritten Zone im besetzten Gebiet. Anknüpfend an die vom französichen Außenminister und dem Kabinetts- direklor B e r t h e l o t gemachten Vorschläge über dir Truppeneinschränkungen im besetzten Gebiet, legte der deutsche Botschafter die Gegenvorschläge der Rcichs- regierung vor. Briand wird hierüber mit dem Kriegs­minister, General Knill au mat, konferieren. Die Weitergabe der deutschen Vorschläge an das Versailler

Eine Vereinigung für -ie europäische Verständigung.

Paris, 13. Juli. In Verfolg von Besprechun­gen, die gemeinsam in Paris, Berlin und London geführt wurden, hat eine Anzahl von Politikern, die den verschiedensten Parteien und Parlamenten angehören, sich heute im Gebäude der Carnegie-Stiftung zusammenge­funden, um darüber zu beraten, ob es möglich sei, im Rahmen des Völkerbundes eine Ver-

für die europäische Verständigung

eimgung zu schaffen. Deutscherseits wohnten dieser Be­ratung bei Reichstagsabgeordneter Wissel

und der ehemalige demokratische Reichstagsab­geordnete Heile, französischerfeits die Abge­ordneten Painlevè, Morrel, Berthelemy und Senator Honnorat, sowie Professor Henry Lichtenberger. Außerdem waren Delegierte der englischen Ligue of Nation Union erschienen. Die Vereinigung soll zum wesentlichen Ziel haben, das Werk der Verständigung der Re­gierungen zu vervollkommnen und ihre künf­tigen Verhandlungen vorzubereiten dadurch, daß sie auf die Völker selbst einwirkt und sich bemüht, bei ihnen den Solidaritätsgedanken zu wecken. Angesichts der zahlreichen Zustimmun­gen und Ermutigungen, die aus Deutschland, England, Holland, den skandinavischen Län­dern eingetroffen sind, wurde beschlossen, einen Ausschuß einzusetzen, der beauftragt ist, für Ende August in Genf eine Zusammenkunft vorzubereiten, in der die endgültige Bildung der Vereinigung erfolgen und der Wortlaut eines Aufrufs an die europäischen Völker fest-^ gelegt werden soll. Man hofft alsdann, daß Zustimmungen aus Belgien, Italien und Spanien vorliegen werden. Zum Sekretär des. vorbereitenden Ausschusses ist Dr. Affredi Nossig ernannt worden.

Ausschreitungen im Berliner Arbeitsnachweis.

gen kam es heute mittag auf dem Arberts-- nachweis in der Germannstraße. Mehrers Personen, die im Hofe der Textilabteklung matt teten, sollten wegen ungebührlichen Beneh-

liefen als unsere beste militärische Kraft aner­kannten General matt zu setzen. Denn sonst wäre es unverständlich, daß die Militärkon- rotlkommission die Ernennung eines der bei­den Truppenkommandeure zum Generalissi­mus und zum Oberbefehlshaber der deutschen Reichswehr verlangt. Nachdem man den Chef der Heeresleitung beseitigte, hat dieses Ver­langen nur dann einen Sinn, wenn man den

General von Seeckt überhaupt verdrängen will.

Es bleibe dahingestellt, wie man sich das Vorgehen der Militärkontrollkommission zu erklären hat. Vielleicht hat man wirklich Angst vor dem General von Seeckt und glaubt nicht eher ruhig schlafen zu können, bis dieser deut­sche General kaltgestellt ist. Vielleicht will die Kommission auch den Beweis ihrer Unent­behrlichkeit erbringen und damit ihrer drohen­den Auflösung vorbeugen. Jedenfalls macht der Vorstoß 'des Generals Walch ganz den ^Eindruck, als ob man auf der Gegenseite u»o-

mens entfernt werden, leisteten jedoch der Auf­forderung der Beamten nicht Folge. Es kam

schließlich zu einem Zusammenstoß zwischen Arbeitslosen und der Polizei, die das Ueber- fallkornmando alarmieren mußte. Bei den an­grenzenden Rettungsstellen sind bisher zehn verletzte Personen eingeliefert worden. Unter den Verletzten befindet sich auch ein Haupt­mann der Schutzpolizei, der von der Menge zu Boden gerissen und mit Füßen getreten wor-s den war.