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201. Jahrgang.

Hanauer 8 Anzeiger

General-Anzeiger für die Kreise Kanan Slaül NNö Tand.

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Nr. 161

Dienslag den 13. Juli

1926

Da# Lteuâs.

— Die Interalliierte Militärkontrollkommiffion hat mehrere Noten an die Reichsrogierun-g gerichtet, in denen u. a. die Abschaffung der Stelle des Gene­ralobersten v. Seeckt verlangt wird.

— Das Reichsgericht hat die vier Todesurteile im Fememordprozeß Panier bestätigt.

— Nach einer Meldung des demokratischen Zei- tungsdienstes wird Preußen das Fürstenangebot ab- lchnsn.

— Der Potemkin-Film ist für das Reich verboten worden.

— Das französisch-englische Schuldenabkmnmen ist gestern abend von Caillaux und Churchill unter­zeichnet worden. Der Text des Abkommens soll heute veröffentlicht werden.

— Der französische Franken - erreichte gestern nachbörslich einen neuen Rekordtisfftand von 197 gegen das englische Pfund.

— Zur Stützung des Franken in Belgien werden verschiedene Maßnahmen empfohlen.

WM des Londoner GOuSdenadtommens.

Mette FHVdeettttsstt des äorrivsMsmmMom

Die Berliner Abendpreffe läßt sich über Paris und Brüssel berichten, daß in Berlin eine Note der Botschafterkonferenz eingegangen sei, die im Kern einen neuen Vorstoß gegen die Stellung des Generalobersts von Seeckt be­deutet. Die Note soll auf den Erlaß über die Kommandogewalt in der Reichswehr vom September 1919 und auf die Verfügung des Reichspräsidenten vom 28. Januar 1926 Hin­weisen und von der deutschen Regierung ver­gangen», die Stellung e^^^5 ^^^ der Truppen zu schaffen und einen der beiden Reichswehrgruppenkommandeure gleichzeitig zum Generalinspektor zu ernennen. Das würde in der Praxis auf die Ausschaltung des Ge­neraloberst von Seeckt hinauslaufen. Die Bot­schafterkonferenz will, daß die Dienststellung die gegenwärtig Generaloberst von Seeckt ein­nimmt, endgültig abgeschafft wird und alle Trupvenverbände dem Reichswehrminister un­mittelbar unterstellt werden. Das müßte durch ein Gesetz geschehen, da eine Regelung auf dem Verordnungswege nicht genügend er­scheint.

Wie erinnerlich, ist die Verordnung vom September 1919, die in den damaligen Ver­hältnissen begründet war, im August 1920 durch eine neue Verordnung ersetzt worden, die auch in das Reichswehrgesetz übernommen wurde und dem Chef der Heeresleitung die GruppenkommanLeure unterstellte. Auf die Aufhebung dieser Verordnung würde mithin der neue Vorstoß der Botschafterkonfernz, der auf das Betreiben der Jnterallierten Kontroll­kommission zurückzuführen ist, abzielen.

Daneben laufen, wie die „Deutsche Zeitung" behauptet, noch allerlei andere Forderungen, so die, daß aus den Ausbildungsvorschriften der Reichswehr alle die Bestimmungen zu ver­schwinden hätten, in denen auf Waffen Bezug genommen wurde, die nach dem Versailler Ver­trag die Reichswehr nicht besitzt, das heißt Tanks, Flugzeuge, Luftschiffe, schwere Artille­rie und Jnfanteriebatterien und dergleichen. Es soll in der Note ferner die Behauptung auf­gestellt werden, daß es in Deutschland einen besonders organisierten Grenzschutz gäbe, der m engstem Zusammenhang mit der Reichswehr stunde.

Von unterrichteter Seite wird uns bestätigt, ein Schritt der Militärkantrollkommission m dem oben angebeuteten Sinne in der Tat unternommen worden sei. Die Note liegt in -Berlin bereits, seit einigen Tagen vor. Es be- uand offenbar die Absicht, einen Ausgleich der -uifterenzen im diplomatischem Wege zu suchen und bis zur Erzielung eines befriedigen-

Ergebnisses mit der Veröffentlichung dieses «chreibsas zurückzuhalten. Das ist Lurch die Eiche Indiskretion verhindert worden. Man u>ag im Zweifel darüber fein, ob es nicht rat- gewesen wäre, Ler deutschen Oeffentlichkeit über Lie neue Aktion der Militärkontrollkom- uujsion, die an die schlimmen Zeiten des No- lenkrieges unter Poincarès Regie erinnerte, reinen Wein «inzuschenken. Wenn auch die Zugabe der Blätter, Lie über den Inhalt der ^richten, nicht in allen Einzelheiten zu- rssst, so ist doch in dem Hauptpunkt ihre Mit- euung zweifellos richtig. Nach alledem wer- Jr,' ®k wir vermuten möchten, die Berliner ältlichen Stellen bereits in den nächsten Gründen «nähere Aufkläning geben.

Ya™amt(irf) wird zur Entwaffnungsfrage °urch Wolff mitgeteilt;.

London, 12. Juli. Caillaux und Chur­chill sind nach einer Lentermeldung über die die Konsolidierung der französischen Schulden bekressen- den Punkte zu einem vollkommenen Ein­vernehmen gelangt und das endgültige Abkom­men ist von beiden Ministern im Namen ihrer Regie­rungen unterzeichnet worden. Der Text des Abkommens wird morgen abend veröffentlicht wer­den. — 3m Unkerhause erklärte Churchill auf eine Anfrage über den Besuch Caillaux', er hoffe, im Büro des Unterhauses morgen die die stanzösischen Schul­den betreffenden Dokumente niebertegen zu können.

London, 12. Juli. Pressevertretern gegenüber er­klärte Caillaux: Das Abkommen ist unterzeichnet. Das ist alles, was ich mitteilen kann. Auf Befragen sagte er noch, er werde morgen vormittag 9 Uhr im Flugzeug nach Paris zurückkehren, da er um 12 Uhr an einem Frühstück im Kriegsministerium teilnehmen wolle, bei dem die Generäle der französischen Armee anwesend fein werden. Er hoffe, daß das, was er­reicht worden sei, künftig auf den Frankenkurs ein­wirken werde. Er fei aber, wie er achselzuckend hinzusügte, nicht Herr und Meister über die Börse. Caillaux betonte weiter Churchills Liebenswürdigkeit und sagte, er fei so angenehm berührt von dem Er­gebnis seines Besuches, wie das nur möglich sei, wenn man etwas unterzeichnet habe, was an und für sich nicht sehr angenehm sei.

Paris, 13. Juli. Aus dem gestern zwischen Caillaux und Churchill unterzeichneten Schul- denabkommen glaubt der Havasvertreter in London folgende (^i$rt^ߣi^ctt^ iTitt jßilCit

können: Das Abkommen enthält 8 Artikel und einen Zusatz Ler die Schutzklausel enthält. Was diese Schutzklausel anbetrifft, so sei eine Re­vision des Abkommens vorgesehen für den Fall, daß die Zahlungen Deutschlands unter gewissen Verhältnissen unter die von Frank­reich an England zu zahlenden Betrage her­untergehen sollten. Hinsichtlich dieser Annuitä­ten kommen drei Serien von Zahlungen in Frage, von denen für die erste ein Morato-

zu erhalten. Von den WA Millionen betra­genden GolLpfandes erhalte Frankreich gegen­wärtig 24 Millionen zurück, mit deren Rück­führung schon begonnen sei. Der erste Betrag der von Frankreich zu zahlen fei, werde 4 Mil­lionen Pfund ausmachen. Erst 1931 werde tue Summe von 12% Millionen erreicht. Nach dem „Echo de Paris" betragen die französischen Schulden bei England insgesamt 653 Millionen Pfund, durch das neue Abkommen wird der Betrag um 60 Prozent ermäßigt, auf 260 Pfund Sterling.

Maßnahmen zurSMtzung des Franken in Belgien.

Brüssel, 12. Juli. Der Winisierrat prüfte Heuke die Finanz- und Währungslage und beschloß, daß dec Finanzminister am Abend Verlrckec der Nationalbank und der Privatbanken zu sich berufen solle, um mit ihnen zusammen unverzüglich Maßnahmen zum Schutze des Franken zu ergreifen. Ein stän­diger Ausschuß für die Währungskontrolle wird Heuke eingesetzt werden. Die Regierung wird morgen dem Parlament einen Gesetzent­wurf vorlegen, in dem der König für die Dauer von sechs rüonalen die nötigen Vollmachten er­teilt werden, um alle Fragen zu regeln, die sich auf den Danknoienumlauf, Lebensmittelver­sorgung sowie auf die Organisation der Amor- tisationskasse und die in sie einzuzahlenden

vom Schwurgericht Berlin am 2. Februar dieses Jah­res zum Tode verurteilt. Zwei weitere Angeklagte erhielten wegen Begünstigung und Beih-Lfe Gefäng­nis- und Zuchthausstrafen. Die vier zum Tode Der, urteilten hatten gegen das Urteil Revision bei« Reichsgericht beantragt. Das Reichsgericht verhan­delte trotz des Widerspruchs zweier Verteidiger miet Ausschluß der Dessen tlichkeit. SchLeßlich kam bei zweite Strafsenat zu einer 8 er werf mag bei Revision und bestätigte damit die attsge sprochenen T alles OTterte.

Eine Kundgebung des republikanischen Richlerbundes.

Berlin, 12. Juli. Der Republikanische Richter- bund veranstaltete heute im ehemaligen Herrenhaus« eine Kundgebung gegen die Ausschließung des Senatsprästdenten am Kanrmergsricht D r Großmann aus dem Preußischen Richterverein Kammergerichtsrat Dr. Orgler, der die Kundgsb-mrz leitete, betonte, daß der Senatsprâstdent Großrncmr in dem Kampfe, den der Preußische Richtersereir gegen die RepMikaner führe, als Vorposten ge­troffen wurde. — Reichszuftizurinister a. D. Rechts. cnrwÄt Dr. Otto Landsberg führte u. a. aus: Durch die Ausschließung Dr. Grohmanns sei ine deutsch« Republik angegriffen worden, die nicht mehr länge! Schindluder mit sich treiben lassen dürfe. — Auch Sie übrigen Redner, Chefredakteur Otto Ruschke, M.d>L„ Frau Rechtsanwalt Dr. Margarete Behrent, Rechts­anwalt Emil Roth, Mnisterialdirektor Dr. C. Falck und Hochschulprofessor Dr. Walter Schücking unter­strichen diese Ausführungen und vertraten die Forde­rung, daß die Richter nicht nur mit einem Lippen- bekenntnis, sondern auch mit dem Herzen auf den Boden der Weimarer Verfassung stehen sollten.

Ein allgemeines Verbot des

vorgesehen ist. Die Transferklausel scheine es englisch-italienischen Vertrages zu ent- ,en. Die Frage des französischen Goldes bei der Bank von England sei geregelt. Frank­reich habe die Möglichkeit, dieses Pfand zurück

rium

der des

sprechen

und Landwirtschaft werden morgen die Muller und andere Beteiligte zu einer Besprechung einladen, um eine Ausmahlung des Getreides von 82 Prozent herbeizuführen, wodurch täg­lich eine halbe Million Franken in der Ge­treideeinfuhr erspart werden würden. Ferner sollen in der Besprechung Maßnahmen be­treffend die Ausfuhr von Getreide, Mehl, Zucker und Kohle besprochen werden.

Der Finanzminister ist beauftragt worden, Maßnahmen zur Herabsetzung , des Verbrauches aller Luxuserzeugnisse zu treffen. Die Eisen- bahngükerkarife werden um 10 Prozent und die Sondertarife um rund 20 Prozent erhöht werden.

Zu der in verschiedenen Abendzeitungen ge- ,rächten Nachricht, daß in einer Note der Bok- chasterkonferenz bezw. der Jnterallierten Mili- ärkontrollkommission eine Reihe von neuen Abrüstungsforderungen übermittelt worden eh wird uns von zuständiger Seite mitgeteilt, ratz dem Reichskommissar für. Entwaffnungs- ragen mehrere Noten des Generals Walch nicht der Botfchafterkonferenh vom 2. und 3. Juli zugegangen sind, die im Rahmen der chwebenden Verhandlungen verschiedene Ein- zelfragen der deutschen Enkwaffung und Heeresorganisation behandeln. Die Forderun­gen der inkerallierten Kontrollkommission wer­den zurzeit von den beteiligten Ressorts ge­prüft.

Dr. Külz über das Reichsehrenmal.

Telegrammwechsel zwischen Kinde«- bürg und Coolidge.

Berlin, 12. Juli. Anläßlich des Festes der 150. Wiederkehr des amerikanischen Unab­hängigkeitstages hat zwischen dem Herrn Reichspräsidenten und dem Präsidenten der Bereinigten Staaten folgender Tetegramm­wechsel stattgefunden:

„Zur 150. Wiederkehr des Tages, an dem die Vereinigten Staaten von Amerika ihr staat­liches Leben begann, beehre ich mich Ihnen, Herr Präsident, und dem amerikanischen Volke meine und des deutschen Volkes aufrichtigsten Glückwünsche auszusprechen.

gez. v. Hindenburg, Deutscher Reichspräsident."

Die Antwort des amerikanischen Präsiden­ten lautet:

Berlin, 12^ Juli. Der Ausschuß zur Borbe- "" [ eines Ehrenmals für

reitung der Errichtung die im Weltkrieg Gefall«

die im Weltkrieg Gefallenen hatte sich in einer abschließenden Sitzung in Weimar, die Reichs­minister Dr. Külz leitete, für die Schaffung eines Heiligen Hains bei Berka ausgesprochen. )r. Külz erklärte über die Gründe zu dieser Entscheidung einem Vertreter des „Acht-Uhr- Abendblattes", dieser Ehrenhain bei Berka verdiene den Vorzug schon aus dem Grunde, weil er wirklich im Herzen Deutschlands liege, die Rheininsel bei Lorch käme daher über­haupt nicht in Frage. Auch haben sich alle Frontkämpferverbände einmütig für den Wald bei Berka ausgesprochen. Dr. Külz wird in den nächsten Tagen dem Reichskabinett eine Vor­lage überreichen, wonach der Ehrenhain bei Berka geschaffen werden soll.

Ostoberschlesische Gemeindewahlen.

Kaktowih, 12. Juli. Die Regierung hat sich entschlossen, den Termin für die von der

Oeffentlichekit schon seit langem geforderten Ge- neindewahlen auf den 14. November 1926 estzusetzen. Wie verlautet, werden die deut- chen Parteien bei diesen Wahlen gemeinschaft- ich vorgehen. Es ist nicht das erste Mal seit der Abstimmungszeit, daß das oftoberschlesische Volk seine politische Ueberzeugung kundzugeben

Gelegenheit hat.

„Euerer Exzellenz beehre ich mich, und ^meiner Landsleute wärmsten D

meinen

, . ant für die Glückwünsche auszusprechen, die wir auf­richtig begrüßt haben.

gez. Calvin Coolidge."

Preußens Antwort an KohenzoUern.

Berlin, 12. Juli. Nach einer Mitteilung des Demokratischen Zeitungsdienstes kann ange­nommen werden, daß die preußische Staats­regierung in ihrer voraussichtlich in dieser Woche zu erwartenden Antwort auf das Schreiben des Generalverwalters des Hohen- zollernhaufes zum Ausdruck bringen wird, daß der Oktobervergleich vom Jahre 1925 als Ver­handlungsgrundlage nicht in Frage kommen könne-

Die Todesurteile im Mordprozetz Panier bestätigt.

Im Frühjahr 1922 wurde der Schütze Panier, der dem Arbeitskommando einer freiwilligen For­mation angehörte, in einem Wäldchen bei Däberitz auf Anstiftung des Leutnants Theodor Benn von den Soldaten Johann Stein und Alfred Aschenkampf durch Beilhiebe getötet. Panier galt als kommu­nistischer Spitze und hatte sich schon von der Truppe entfernt, war aber von dem FeDwebel Walter Schirrmann wieder nach Däberitz gelockt worden. Wegen dieses Morde« wurden die vier Genannten

Berlin, 12. Juli. In einem neuen Ver-faH« ren hat die Film-Ueberprüfungsstelle nunmehr Len Potemkinfilm wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit verboten. Das neue 23er fahren sei auf Antrag der Länder Bayern Württemberg, Thüringen und Hessen eröffnet worden. Mecklenburg hat nach seinem Regie­rungswechsel seinen Antrag wieder zurückge- zogen.

Andreas Koser-Denkmal in Kufslein<

Kufstein, 12. Juli. Am Sonntag wurde hier das Andreas-Hofer-Denkmal enthüllt. Die Feier gestaltete sich zu einer machvollen Kund­gebung für Südtirol, zugleich aber auch für den deutsch-österreichischen Anschlußgedanken. Aus allen Teilen Oesterreichs sowie aus Bayern und dem gesamten Deutschen Reich waren schätzungsweise 10 000 Gäste mit Sonderzüge« eingetroffen. Die Stadt war reich geschmückt Landeshauptmann Dr. Sumpf gab in seiner Weiherede der Hoffnung Ausdruck, daß auch für Südtirol die Stunde kommen möge, wo es über die Bergspitzen hinaus leuchte über die enterbten deutschen Lande in das weite heilige deutsche Land. Das Denkmal zeigt die be­kannte Figur Andreas Hofers in Ueberlebens- größe. Es ist ein Werk des Bildhauers Kühn. Unter großer Zustimmung der Festteilnehmer. wurde der Sufffeiner Bürgermeister zur Ab­sendung von Begrüßungstelegrammen an den deutschen Reichspräsidenten und den öster­reichischen Bundespräsidenten ermässigt.

Italienisches Siegesdenkmal in Boze«

Rom, 12. Juli. Bei der heute vormittag an­läßlich der Eröffnung des 6. Kongresses der italienischen Kriegsinvaliden erfolgten Grund­steinlegung zum Italienischen Siegesdenkmal hielt der Unterrichtsminister F e d e l e in Ge­genwart des Königs eine Rede, worin er das künftige Denkmal als Zeichen des unerschütter­lichen Willens Italiens feierte, das von der Sicherheit seiner Grenzen überzeugt sei. Unser Geist, so führt er u. a. aus, dem das lateinische Gefühl für Recht und Billigkeit innewohnt, wird nicht verdunkelt durch trübe Träume, wo­rin andere schon Hermann den Cherusker ge­sehen haben wollen, wie er die Legionen Roms schlägt. Niemand kann uns ohne offenes Uebelwollen kulturwidrige Absichten zuschrei­ben. Rom ist im vollen Bewußtsein feiner Rechte und seiner Mission zwischen den alten und neuen Völkern Europas voller Achtung für jede Kultur und für jede Traditon. Innerhalb der Grenzen, wo sich die römischen Adler nie­dergelassen haben, müssen sich aber alle dem ge, rechten Gesetz beugen, das das Siegel der Tra­dition und der Geschichte der Kraft und des Rechtes trägt.

Noch Einmauerung der Urkunde begab sich der König in Begleitung des Senatspräsiden- tßö und des Sammerj^räjibenteit in die Unter-