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201. Jahrgang.

Hanauer 8 Anzeiger

General-Anzeiger für die Kreise Kanan Stadt und Land.

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Nr. 155

Dienslag Sen 8. Juli

1926

Aus dem Reiche liegen neue Unwettermel- ungen vor.

Der erste Direktor bot Friedrich Krupp A.-G. und ehemalige Botschafter in Washington, Dr. Otto Wiedfeldt ist gestern gestorben.

Mit einer Stimme Mehrheit wurde im Danziger Dolkstag das neue Tabaktzruergefetz angenommen. Das Gesetz hat insofern besondere Bedeutung, als es zum Tabakmonopol überleiten soll, das nach dem Plane der Regierung im Oktober ein­geführt wird. Durch das neue Gesetz soll für dieses Jahr eine Mehreinnahme von fünf Millionen Gulden erzielt werden.

Caillaur erklärte in dem gestrigen Ministerrat, daß er den Plan der Sachverständigen fast in vollem Umfange gutheißen könne.

Nach einer Havasmeldung aus Rabat werden km Frontabschnitt von Taza kriegerische Ansamm­lungen gemeldet, die sich auf einen Widerstand gegen den Bormarsch der französischen und spanischen Truppen vorzubereiten scheinen.

S^iimtö^^

Das Reichskabinett hat die politische Hoch­spannung der beiden letzten Wochen heil und glücklich überstanden. An seiner Zusammen­setzung wird sich nach der parteipolitischen Seite bis zum Wiederzusammentritt des Reichstages nichts mehr ändern. Nur in einem Falle soll noch eine Ergänzung des gegenwär­tigen Bestandes vorgenommen werden, und zwar voraussichtlich schon in der nächsten Zeit. Der Reichskanzler bekleidet' neben feinem eigentlichen Amt nominell noch zwei andere ^tmste.r.ig.p, besetzten Gebiete. Diese Vereinigung von meh­reren Aemtern in einer Person war von vorn-

Vor der ßvanz. Finanzdedatte.

nehmerorganisationen kürMH zu den diesbe­züglichen Verhandlungen eingelaben und dabei

erklärt, daß das Reic reit sei. das seinerzeit

be­hen

herein nur als Uebergang gedacht. Die Unsicher­heit, die durch den Volksentscheid und Krisis der darauffolgenden beiden Wochen in unsere poli­tischen Verhältnisse gebracht wurde, hat die Erledigung dieser Personalfrage bis jetzt ver­hindert. Nachdem nun aber wenigstens bis zum späten Herbst stabile Zustände geschaffen wor­den sind, wird auch diese Frage

Lösung finden. Der Reichskanzler Marx wird sich auf sein eigentliches Amt zurückztehen und voraussichtlich Fraktionsgenosse D

wird ir. Bell,

dann der

ire

Paris, 5. Juli. Di« französische Kammer wird morgen nachmittag die zu Beginn der vergangenen Woche vertagte Diskussion über die Finanzpolitik der Regierung aufnehm«n. Es liegen bereits acht Inter­pellationen zu diesem Gegenstand vor, und zwar vier von radikal-sozialen, zwei von linksrepublikani­schen und je eine von kommunistischen und sozialisti- schen Abgeordneten. Daneben haben bereits 17 Ab­geordnete ihre Absicht bekannt gegeben, bas Wort in der Diskussion zu ergreifen. Finanzminister Caillaux wird jedoch von dem ihm zuftehenden Rechte, jeder­zeit das Wort zu ergreifen, Gebrauch machen und sofort nach Eröffnung der Sitzung eine eingehende Erklärung über seine Pläne abgeben. Er wird daraufhin der Kammer seinen Gesetzentwurf zur Sa­nierung der französischen Finanzen vorlegen. Die Diskussion dieses Gesetzentwurfes wird jedoch vor­aussichtlich erst am folgenden Tage beginnen können, da die zuständige Kammerkommission zunächst da­rüber Bericht erstatten muß.

Ium Programm des Finanzminislers Caillaux.

Paris, 5. Juli. Heute wurde ein fast dreistündi­ger Kabinettsrat abgehalten, in dessen Verlauf Fi­nanzminister Caillaux eine eingehende Darlegung der Finanzlage abgob und in allen Einzelheiten das Programm entwickelte, das er morgen der Kammer vorlegen will. Ueber die Aufnahme des Berichtes der Finanzsachverständigm berichtet Havas, daß die meisten Abgeordneten der Mitte, ebenso wie der frühere Finanzminister Peret, wenig Vorbehalte zu machen te SM*«ft.^ und einige Radikale daraus vor, Empfehlungen bes Komitees ohne Rücksicht darauf, daß sie von der Re­gierung angenommen werden oder nicht, zu be­kämpfen. Man macht in Kreisen der Sachverständi­gen gewisse Widersprüche und vor allem die Er­setzung der übermäßigen direkten Besteuerung durch indirekte Abgaben zum Vorwurf. Dieser Vorschlag wird andererseits von den Mittelparteien, die darin eine Bestätigung ihrer Politik erblicken, günstig aus­genommen. Aber diese Parteien stehen auch, wie bisher, der in dem Bericht geforderten Ratifizierung

des Washingtoner Abkommens ablehnend gegen­über. s

einzulösen, nach dem die Arbeüer in den Reichsbetrieben die gleichen Zulagen wie die

i sein früher vorüber-

einmal Kolonialminister und hehend auch Reichsverkehsminister ge­wesen ist, das Reichsjustizministerium über­nehmen. Als Reichsjustizminister wird er dann auch das Ministerium der besetzten Gebiete verantwortlich vertreten. Damit wird wohl auch die Streitfrage ihre Erledigung finden, die durch die Ernennung des früheren General­kommissars Schmid zum Staatssekretär des Ministeriums der besetzten Gebiete aufgerollt worden ist. Gegen diese Ernennung haben be­kanntlich Zentrum und Sozialdemokratie Sturm gelaufen, angeblich weil Schmid als Abgeordneter der Deutschen Volkspartei die Neutralität nicht gewahrt haben soll, tasächlich aber weil für diesen Posten Mitglieder der Zentrumsfraktion kandidierten.

Eine ganze Reihe von Personalien befin­den sich seit einiger Zeit im Bereiche des Aus­wärtigen Amtes in der Schwebe. Es handelt sich dabei in erster Linie um die Ernennung eines neuen deutschen Gesandten in Wien an­stelle des verstorbenen Dr. Pfeiffer. Die ande­ren Personalfragen stehen aber damit mehr oder weniger in Zusammenhang, da die Neu­besetzung des Wiener Postens, wie es scheint, ein allgemeines Revirement zur Folge hat. Man nimmt an, daß auch hier in dieser Woche noch die Entscheidung fallen wird. Sie zieht schon lange hin und ist immer wieder von Woche Iu Woche verschoben wor­den. Das liegt an inneren Schwie­

rigkeiten, die gerade im Bereich des Auswärti­gen Amtes bei der Erledigung von Personal­stagen auftauchen und die, wiè es scheint, auch diesmal eine ziemlich starke Rolle spielen. Nach dem Umsturz wurde es Brauch, auch die Be­setzung der diplomatischen Posten im Auslande mit der Parteipolstik zu verquicken. Eine der­artige Verquickung ist aber nirgends so ange­macht und so gefährlich wie gerade hier. Es m gewiß nicht unbedingt nötig, daß man die Botschafter- und Gesandtenposten mit Verufs- dlplomaten besetzt. Das Beispiel Delcassës und manches amerikanischen Gesandten oder Bot­schafters beweist, daß auch außerhalb der Be­rufsschulung außerordentlich tüchtige Kräfte für diplomatischen Dienst zu finden sind. Es mirs dann aber nur die Frage der persönlichen Eignung maßgebend sein. Die Besetzung von Auslandspoften nach parteipolitischen Mesiihts-

punkten, wie sie nach dem Umsturz gerade bei der Linken üblich war, ist noch weit schlimmer, als das starre Festhalten am Berufgrundsatz. Denn wenn das Schema der Parteipolitik ange­wandt wird, so scheidet die Frage der persön­lichen Tüchtigkeit überhaupt aus. Es kommt hinzu, daß die diplomatische Existenz von Gna­den der Partei naturgemäß immer etwas un­sicher ist und sehr leicht durch den Wechsel der Partei in Frage gestellt werden kann. Deshalb hat auch wohl der Gesandte Dr. Pfeiffer zu­nächst Wert darauf gelegt, Reichstagsahgeord- neter zu bleiben, eine Doppelrolle, die natür­lich ganz unmöglich ist Nach den Erfahrungen, die wir gemacht haben, ist es im Interesse un­serer Außenpolitik dringend erwünscht, daß die Parteipolitik aus der Lösung von Personal­sragen ausscheidet und daß sie sich nie wieder hineinmischt.

Es kommt aber noch etwas anderes bei der Lösung von Personalfragen in Betracht. Es liegt durchaus in der Natur der Dinge und ist auch nur zu begrüßen, daß in der Berliner Zentrale des Auswärtigen Amtes ein Drang nach Betätigung im Auslande besteht. Der frühere Staatssekretär im Auswärtigen Amte, Freiherr von Maltzan, ist bekanntlich als Bot­schafter nach Washington gegangen nud hat dort nach allgemeinem Urteil eine ausgezeich-

nete Tätigkeit entfaltet. Der jetzige Staatssekre, tär von r^"^1 r -1 ''' ' ^ "- '--"

igkeit entfaltet. Der jetzige Staatssekre- Schubert hat sicher ebenfalls den Wunsch, 'einmal auf einem Auslandsposten zu

persönlichen

von

stehen und so geht es manchem der leitenden Beamten des Auswärtigen Amtes. Gehen aber von der Berliner Zentrale Beamte auf diesen oder jenen Auslandsposten, so müssen andere dafür von draußen in die Zentrale zurück­kehren, ein Wechsel, der dem Auswärtigen Amt nur zugute kommen kann. Die Entwicklung nach dem Umsturz hat es aber mit sich gebracht, daß die deutschen Diplomaten, die im Aus­lande wirken. ihre Zurückberufung nach Berlin fast als eine Strafversetzung empfinden, in der Hauptsache deshalb, weil ihnen die Kosten der Lebenshaltung in Berlin im Vergleich zu dem hier gezahlten Gehalt recht empfindliche Opfer auferlegen. Der notwendige Wechsel zwischen Auslandsdienst und Heimatdienst wird dadurch unnötig erschwert und es scheint, daß gerade diese Schwierigkeit bei dem gegenwärtigen Revirement mit im Spiel Hi.

Der Sachversländigenberichl.

Paris, 5. Juli, Das Wirtschaftsblatt ^In­formation" urteilt über den Bericht der Sach- verständigen wie folgt:

Der Bericht sei im ganzen genommen eine großzügige Arbeit, bei der man sich nicht ge­scheut habe, die heikelsten Angelegenheiten aus­zuschneiden, und der in dieser Hinsicht vollstän­dig erscheine. Das Werk werde in dem Maße Wert haben, als seine Vorschläge in dem vom Parlament angenommenen und durchgeführten Projekten ihre Bestätigung finden werden. Das sei das Privilegium der Regierungsimtative, und man verstehe sehr wohl, daß eine derar­tige komplexe Materie trotz des besten Willens nicht in einigen Tagen behandelt und zum Abschluß gebracht werden könne. In der Praxis scheine es, als ob die Regierung angesichts der bevorstehenden Parlamentsferien es sich ange­legen fein lassen werde, die Zustimmung des

zu dem ihrigen machen werde und das sie in ge­wissen Teilen auf dem Verwaltungswege durch­führen werde, wenn dieses Verfahren ver­fassungsmäßig eingeschlagen werden könnte, und dessen Verwirklichung durch später geeig­netermaßen studierte Probleme vorbereiten werde. Wenn olleMngs infolge einer schwäch­lichen Haltung der Regierung oder infolge der

len folkM.

Der Generalbevollmächtigte des ehemali» -gen preußischen Königshauses, von Berg, hat gestern ein Schreiben an die preußische Staats- regierung gerichtet, in dem er sich bereiterflärt, die Verhandlungen auf der Basis des Ver­trages vom 12. Oktober 1925 wieder aufzu­nehmen. Dns Schreiben hat folgenden Wort­laut:

bestätigen können, daß ich mich seit Ueber« nohmenahme der Vertretung des Königlichen

von 83

v. H. der Dermogensmasse durch das königliche Haus gegangen find, im Wege der Ver­ständigung durchzufuhren. Die preußische Staatsregierung wird mir weiter darin zu­stimmen, daß es sich angesichts der beklagens­werten, aus anderen Gründen in unser schwer leidendes Volk hineingetragene Erregung in den leisten Monaten für die Vertretung ver­bot, durch Heraustreten mit neuen Vorschlä­gen absichtlichen Mißdeutungen ausgesetzt zu werden.

Nachdem aber die zur Abänderung des

nicht nachkommen würde, würden sich auch bie erwarteten Wirkungen nicht zeigen. Die Wäh­rungssanierung wäre wieder einmal vertagt und die vorauszusehende Krise, die sich ent­weder als direkte Folge in Form einer In­flation oder als Ergebnis einer verzögerten Währungsreform zeigen werde, werde dadurch nur verschärft werden.

gesellige yiegeiuug) zu einem Ergebnis nicht geführt haben, ist es mir Pflicht, nunmehr er- nenf die Initiative zu ergreifen und den Gegenstand der Deunruhigungunseres öffent­lichen Lebens endlich aus der Welt zu schaffen,

die

bald wieder aufzunehmen.

In der Erwartung, daß die preußisch? Staatsregierung auch ihrerseits von dem Wunsch geleitet ist, zur Entspannung der pofb tischen Lage und zum Wohle der Allgemein-

Zusammenschluß aller rechts­gerichteten Streife!

Eine Mahnung der Arbeiksgemeinschaft des Skaaksrats.

Berlin, S. 3uIL Die feit Frühjahr 1921 be­stehende Arbeitsgemeinschaft im Preußischen Staatsrat, der vorwiegend Mitglieder der deutschnationalen und deutschen Dolkspartei an­gehören, richtete ein von dem Vorsitzenden Frei­herr v. Gayl und dem stellvertretenden Vor­sitzenden Dr. Jarres unterzeichnetes Schreiben an den Fraktionsvorsitzenden der genannten Parteien, worin sie unter Bekanntgabe einer einstimmig gefaßten Entschließung ihrer Ar­beitsgemeinschaft, an dieim tiefsten Sinne des Wortes staalserhalkenden Parteien". Die Aufforderung zur Bildung einer erweiterten Arbeitsgemeinschaft richtet. Wir verkennen nicht, so heißt es in dem Schreiben u. a., daß sehr erhebliche Schwierigkeiten der Verwirk­lichung dieses Gedankens heute entgegenstehen, und daß sehr viel uneigennützige und sachliche Arbeit geleistet werden muß, bis dieses Ziel erreicht wird. Wir wissen auch, daß der Weg zur einheitlichen Vertretung des großen rechts­gerichteten Teiles des deutschen Volkes nur schrittweise, beginnend mit einer allmählich immer fester werdenden Arbeitsgemeinschaft in den Parlamenten, zurückgelegt werden kann. In dem Schreiben, das ferner der Meinung Ausdruck gibt, daß die Bildung dieser Arbeits­gemeinschaft auch ein befriedigendes Verhält­nis zu den übrigen bürgerlichen Parteien er­leichtern werde, wird schließlich die unverzüg­liche Aufnahme der einleitenden Schritte und eine möglichst baldige Bekanntgabe der Stellung der beiden genanten Fraktionen ver­langt.

Ausdehnung des Eisenbahnerschiedsspruches. Lohnerhöhungen der Reichs- und Staats- arbeiter.

Der durch das Urteil des Reichsbahngerichts gültge Schiedsspruch für die Eisenbahnarbeiter wird auf Grund von Verhandlungen, die zwischen dem Deutschen Verkehrsbund und dem Reichsfinanzministerium, bezw. dem preu­ßischen Finanzministerium stattgefunden haben, nunmehr auch auf die Reichs- und Staats­arbeiter ausgedehnt werden. Das Reichsfinanz­ministerium hatte die Vertreter der Arbeit­

e Angelegenheit tunlichst rasch zu T beide Teike auch unter weitgehenden : befriedigenden Abschluß zu bringen, wohl einer bald gefälligen Rückäuße- gegensehen und habe dieses Schreiben, Beruhigung anzubahnen, gleichzeitic der Presse mitgeteilt.

Der Generalbevollmächtigte: von Berg.

rung ent! um die

Geheimrat Dr. Wiedfel-i -j-.

Essen, 5. Juli. Geheimrat Dr. Wiedfeldt, der Leiter der Friedrich Krupp A.-G. und frü- Here deutsche Botschafter _ in Waslsington ist heute im fast vollendeten 55. Lebensjahre nad? langer Krankheit gestorben,

Dr. Otto Wiedfeldt gehörte dem auswär­tigen Dienst nur wenigs Jahre an. Als es galt, in schwerer Zeit im Frühjahr 1922 die Bezie­hungen zu den Vereinigten Staaten wieder anzuknüpfen, stellte er feine umfassende wirt­schaftliche Erfahrung seinem Vaterland in um

eigennütziger Weise zur Verfügung und leistete ihm auf seinem wichtigsten Außenposten wert- 'dienfte. Dr. Wiedfeldt hatte sich nach Ab solvierung seiner Studien wirtschaftspolitische: Tätigkeit zuerst in städtischen Diensten unè pater im Reichsamt des Innern gewidmet von wo er mehrere Jahre nach Japan be urlaubt wurde. Während des Krieges würd: er Mitbegründer und Leiter der Reichs getreidestelle, später Leiter der deutschen Wirt- chaftsdelegation in Kiew und trat Ende 1915

volle 2)

und nach seiner Rückkehr aus Washingtoi wiederum anfang 1925 in die Direktion de: Friedrich Krupp A.-G. ein.

Beileidstelegramm des Reichspräsidenten.

Berlin, 5. Juli. Der Herr Reichsprüsiden! )at an die Gemahlin des verstorbenen Bot chafters Wiedfeldt folgendes Telegramm ge sichtet:Die Nachricht von dem so unerwarte­ten Tode ihres Herrn Gemahls hat mich tie betrübt und ich beeile mich, Ihnen und bei Ihren die Versicherung meiner herzlichen Teil nähme an diesem schweren Verlust auszu prechen. In dem Verstorbenen verliert da: deutsche Wirtschaftsleben einen seiner Führe: und unser Vaterland einen Mann, der dem ^eich an verantwortlicher Stelle wertvoll« Dienste geleistet hat. Ich werde ihm ein ehren des Gedenken bewahren. gez. v. Hindenburg Reichspräsident."