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201. Jahrgang.

MnauerS Anzeiger

General-Anzeiger für die Kreise Panait Sladl und Land.

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Nr. 148

Montag den 28. Juni

1926

Das ÄerrsKs.

Reichsaußemmmster Dr. Stresemann hielt lelègsntlich der Jubiläumsfeier des Vereins der Mslandspresse eine Rede, in der er das Werk von Mrno als die Basis für die weitere Außenpolitik B alle kommenden Verträge bezeichnete.

Im sozialpolitischen Ausschuß des Reichstages gab Reichsarbeitsminister Dr. Brauns über den Stand bei Erwerbslosenfürsorge eingehende Auskunft.

Der Gouverneur der Bank von Frankreich, Babineau, ist seines Postens enthoben und durch to Leiter der Bank von Algerien, Moreau, ersetzt worben.

Mu esEev Gedenkiag.

Am 28. Juni fielen in S e r a j e w o die Schüsse, denen der Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin erlagen. Das war der schauerliche Auftakt zu dem Völkermorden des Weltkrieges. Fünf Jahre später, am 28. Juni

1919, unterzeichneten die deutschen Regierungs- bèvollmächtigten Hermann Müller und Dr. Lell in Versailles ein Diktat, das unsere Geg­ner als Friânsvertrag zu bezeichnen wagten. Wir wissen aus Memoiren, daß die Bestim­mung für die Unterzeichnung des Versailler Diktates kein Zufall, sondern Absicht war. Das Diktat war aufgebaut auf der Lüge von der Kriegsschuld Deutschlands und die Wahl des 28. Juni für die Unterzeichnung des Diktates sollte eine äußere Verbindung zwischen dem Tage jenes fluchwürdigen Attentates und dem Tage derVergeltung" herstellen, gleichsam ils sei Deutschland am fünften Jahrestage des ngentlicken Kriegsbeginres die Buße für seine .Schuld^ aufgezwungen worden.

Es war nicht nur eine schändliche, sondern auch eine dumme Lüge, die Deutschland mora­lisch haftbar für die Folgen eines Verbrechens machen wollte, das von großserbischen Fanati­kern verübt wurde. Aber die Lüge wurde ge­glaubt und sie fand ihre Verkörperung in einem vchandwerk, das uns neben moralischer Buße auch unerträgliche Lasten aufzwang. Wir blicken heute am zwölften Jahrestage des Mor­des von Serajewo und am siebenten Jahres- iage der Unterzeichnung des Versailler Diktates auf die Vergangenheit zurück und wir können dabei feststellen, daß doch allmählich die schwar­zen Schatten zu verblassen beginnen, die auf diesem Tage liegen. Die Grundlage des Ver­sailler Diktates ist erschüttert worden, denn immer unwiderstehlicher hat sich im Laufe der Wen Jahre die geschichtliche Wahrheit ihren Weg gebahnt. In den Vereinigten Staaten von Amerika sind Wahrheitszeugen aufgestanden, die Deutschland von der moralischen Verleum- tmng durch das Versailler Diktat freisprechen.

England läßt man dieHunnen" ruhen und erkennt an, daß Deutschland am Ausbruch des Weltkrieges weniger Schuld hatte als das damalige zaristische Rußland. Selbst in Frank­reich wagen sich Stimmen hervor, die für eine vorurteilslose Prüfung der Umstände plädieren, unter denen die Kriegsfurie im August 1914 lodbrach. Während die Lüge von der Kriegs­schuld Deutschlands immer noch auf dem Papier stebt, hat die Wahrheit ihren Weg angetreten Md sie wird sich nicht aufhalten lassen, bis das Schandmal der deutschen Verfemung gelöscht v Wie die Grundlage des Diktates erschüttert wurde, so ist auch das Diktat selbst allmählich ws Wanken gekommen. Auch hier mahlen die Whlen langsam, für manchen vielleicht zu fügsam. Aber man muß bedenken, daß das Wein, an dem sie mahlen, durch Haß und Feindschaft verhärtet worden ist wie Granit, sie Zwangsbestimmungen des Versailler Dik- Ms sind in wirtschaftlicher Beziehung durch iinen freiwilligen Vertragsabschluß Deutschlands gelöst worden. Die politischen Zwangsbestim- T^gen sind gemildert worden und wenn die Asseln uns auch noch drücken und binden, so Wien wir doch schon die Lockerung der zü­nftigen Befreiung. Der Gedenktag des 28. Mi braucht uns heute nicht mehr niedcrzu- ^ucken, sondern soll ein Ansporn für uns sein, Wer mit aller Kraft für die Befreiung der Wein zu kämpfen, die dieser Tag vor sieben Mren uns geschmiedet hat.

Spende des ReichsprSfiSenlen für die durch Kochwasser Geschädigten.

. Bettin, 27. Juni. Zur Linderung der Not durch das Hochwasser Geschädigten hat Reichspräsident den Betrag von 200 000 Mrk aus seinem Dispositionsfonds zur Ver- 'ugung gestellt.

Locarno, die Vatis kür die weitere SluSenpoittis.

Berlin, 27. Juni. Im Hotel Adlon beging gestern der Verein der ausländischen Presse zu Berlin sein 20jähriges Bestehen durch ein Festessen, an dem zahlreiche Mitglieder der Reichsregierung, darunter Dr. Stresemann, so­wie der preußischen Regierung, des diploma­tischen Korps, führende Abgeordnete der poli­tischen Parteien, namhafte Persönlichkeiten aus der Kunst und Theaterwelt sowie der Presse teilnahmen. Der Präsident des Vereins, Georges Blum, begrüßte die Gäste mit herzlichen Worten. Er beglückwünschte im Ver­laufe seiner Ansprache Reichsminister Dr. Stresemann zu dem glücklichen Abschluß der Verträge vonLocarno und sprach den Wunsch aus, daß die ferneren Bemühungen des Ministers zu Gunsten der Befriedung Europas auch weiterhin von Erfolg gekrönt sein möchten. Darauf ergriff

der Doyen des diplomatischen Korps Msgr. pacelli

das Wort zu einer Rede, in der er u. a. aus­führte, daß aus dem furchtbaren Erlebnis des Weltkrieges eine starke, alle Völker erfassende Friedenssehnsucht hervorgewachsen sei, der heiße Wunsch, eine Wiederkehr dessen zu verhindern, was die Menschheit in den grauen­vollen Jahren des UMUsaes erpWM^. Aus dieser Sehnsucht des Friedens müsse ein

Wille zum Frieden werden, und aus diesem Willen zum Frieden müsse sich ein anderes herausbilden: Tat und Opfer für den Frie­den! Diesen Willen in den Herzen der Völker zu fördern und zu festigen, sei eine erzieherische Aufgabe gewaltigen Ausmaßes, die ohne die ' ' tige und entsagungsfreudige Mitarbeit .Großmacht Presse" unlösbar bleiben

aufrichtige

derI würde.

Dann sprach

Reichsminister Dr. Stresemann.

Er sagte u. a., daß in der Gegenwart eine Politik nach innen wie nach außen unmöglich sei. wenn sie sich nicht stützen könne auf die öffentliche Meinung der Welt oder die des

Die Erwerbslosigkeit.

Berlin, 26. Juni. Im sozialpolitischen Ausschuß des Reichstages teilte Reichsarbeitsminister Dr. Brauns Zahlen über die Erwerbslosenfürsorge mit. Nach dem Stande Mitte Juni 1926 1.4 Millionen Hauptunterstützungsempfänger kommen auf 1000 Einwohrer in abgerundeten Zahlen im Reich 28 Er­werbslose, in Preußen 28, in Bayern 21, in Sachsen 40, in Württemberg 17, in Baden 30, in Hessen 37, in Berlin ist die entsprechende Zahl 48, in Ostpreußen 9, in Pommern 14, Provinz Sachsen 23, Westfalen 38, die beiden stärksten Jndustriebezirke, das Land Sachsen und die Provinz Westfalen, sind also am stärksten betroffen und erreichen in Sachsen weit über das doppelte des Durchschnittssatzes für Reich und Preußen. Die Ausgaben betrugen im Monat April für etwa 1.8 Millionen Hauptunterstützungsempfänger 113 Mil­lionen. Auf das Jahr errechnet der Minister eine Gesamtleistung von rund 1200 Millionen Mark, von denen 400 Millionen durch Beiträge, 800 Millionen durch das Reich, die Länder und Gemeinden aufge­bracht werden. Der Arbeitsminister teilte mit, daß die Fortführung der Kurzarbeiterunterstützung beab­sichtigt sei.

Rußland und Großbritannien.

Ein Kommunique der Sowjekregierung auf das britische Weißbuch.

Moskau, 27. Juni. (Telegraphenagentur der Sowjetunion.) Aus Anlaß der kürzlich im eng­lischen Unterhaus gehaltenen Reden britischer Minister und Debatten, sowie die Herausgabe des Weißbuches durch die britische Regierung hat das Außenkommissariat ein Kommunique veröffentlicht, in dem es u. a. heißt, daß bezüg­lich des letzteren die Sowjetregierung sich erst nach Kenntnisnahme seines Inhalts äußern werde. Es wird jedoch nachdrücklichst erklärt, daß die Handelsdelegation der Sowjetunion in England sowie die anderen Handelsorganisa­tionen im Auslande und ausländischen diplo­matischen Vertretungen der Sowjetunion sich unbedingt jeder Beziehung zu aus­ländischen kommunistischen Par­te i e n, wie überhaupt der Einmischung in das innere politische Leben der Länder enthal-

wmgt jede dischen k

eigenen Landes. Jeder, der die Nachwirkun­gen des großen Krieges in Deutschland kennen gelernt habe, werde verstehen, daß ein Volk, welches so unendlich viel in sich geistig verar­beiten mußte, den Weg internationaler An­näherung unter viel größeren Schwierigkeiten zu gehen vermochte, als andere Nationen. Der Weg der deutschen Außen­politik sei unendlich schwer und vornenvoll und werde es weiter b l e i b e n. Er jedoch werde nicht dis Hoffnung darauf verlieren, daß die großen, bewegenden Gedanken, die mit dem Namen Locarno ver­bunden sind, sich schlileßlich durchsetzen, allen Widerständen zum Trotz.

Er habe auch die Ueberzeugung, daß die Männer, die damals an der Spitze ihrer Völ­ker die Politik von Locarno aut hießen, es auch noch heute tun und daß das Werk von Locarno die Basis fein muß für die weitere Außenpolitik und alle kommenden Verträge. Die Idee, die sich heute der Menschheit emp­fehle, sei, daß das Gesamtresumes des Welt­krieges ein Elend und ein Unglück für alle gewesen ist, die am Weltkrieg teilgenommen haben.Ich sehe nicht mehr Sieger und Be­siegte", so erklärte Dr. Stresemann,sondern nur noch ringende Völker, die sich

das eine tun: Wir können aus der Vergangen­heit für die Gegenwart und Zukunft lernen. Die Zukunft kann nur gegründet werden auf dem alten kulturell hochstehenden Europa, das der Welk unendlich viel gegeben hat, auf dem Gedanken des Friedens, der Solidarität und der Zusammenarbeit der Völker."

Zum Schluß sprach im Namen des Reichs­verbandes der Deutschen Presse Chefredakteur Georg Bernhard, der dem Verein die besten Wünsche der deutschen Presse in herzlichen Worten zum Ausdruck brachte.

te n. Die Sowjetregierung hält es für unter ihrer Würde, auf die Angriffe einiger briti­scher Minister gegen die Sowjetunion und ihre Gewerkschaften anläßlich der von ihnen geleiste­ten Streikhilfe einzugehen. Die Selbständigkeit der Gewerkschaften der Sowjetunion auf allen Gebieten des Schutzes der Arbeiterinteressen und in ihren Beziehungen zu den Bruderorga- nifationen anderer Länder und gegenseitige

Hilfeleistung werden durch die Staatsordnung der Sowjetunion selbst gewährleistet. Die Sowjetunion nimmt mit Genugtuung Kenntnis von der Erklärung Chamberlains, daß der Abbruch der diplomasischen Beziehungen un­erwünscht sei und für die weitere Entwicklung friedlicher Beziehungen verhängnis­volle Folgen haben würde. Die Sowjet­regierung erhebt jedoch entschiedensten Wider­spruch gegen die unbegründeten Behauptungen des britischen Ministers des Aeußern, daß die Sowjetunion den mit England 1921 geschlosse­nen Vertrag nicht einhalte und erklärt, daß von ihrer Seite während der gesamten Wir­kungsdauer des Vertrages in Wirklichkeit nichts Vertragswidriges geschehen ist. Die Sowjet­regierung ist der Ansicht, daß eine Besse­rung der Beziehungen zwischen Groß­britannien und der Sowjetumon größte Er­rungenschaft im Interesse einer friedlichen Ge- taltung der internationalen Beziehungen dar- tellen 'würde. Die Rede Churchills hat offen­

ichtlich auf die Sprengung der Wirtschaftsbe­ziehungen zwischen beiden Ländern und die Vorbereitung der Wiederaufnahme der Wirt- schaftsblockade gegen die Sowjetunion abge­zielt. Die Sowjetregierung protestiert ausdrück­lich gegen Churchills Behauptung, die Sowjet­union halte nicht immer ihre kommerziellen Verpflichtungen ein. Jedermann, der mit den Handelsorganisationen der Sowjetunion zu tun hatte, kann bestätigen, daß keine ihrer Verpflich­tungen jemals gebrochen worden ist. Entgegen den Behauptungen einiger britischer Minister, die Sowjetunion habe normale Beziehungen mit England dringender nötig als umgekehrt, hegt die Sowsetregierung die Ueberzeugung, daß beide Länder normale Beriebunaen au ein.

ander benötigen. Die britischen Regierungs- Mitglieder, die glauben, durch solche Redens­arten die Sowjetregierung zu irgendwelchen Zugeständnissen bewegen zu können, befinden sich im allergrößten Irrtum. Die Sowjet- regierung, die in jeder Weise eine Aufrecht­erhaltung der Beziehungen zu England an­strebt, ist sich der weltpolitischen Bedeutung der Sowjetunion genügend bewußt, um sich nicht von Eindrücken leiten zu lassen, die das grobe Vorgehen von Mitgliedern irgend einer frem­den Regierung Hervorrust. Die Sowjetregie­rung nimmt mit Genugtuung von der amt­lichen Erklärung Chamberlains über die Un­erwünschtheit des Abbruchs der Beziehungen zwischen beiden Ländern Kenntnis, hält aber seine Ansicht von der Unmöglichkeit der politi­schen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Großbritannien und der Sowjetunion für un­richtig.

England und die Türkei.

t Bagdad, 27. 6. Geliern gab König Fcssal im Zusammenhang mit der Unterzeichnung des engliscki- türkiichen Vertrages ein Fesieffen. In seinem Trink- chruck betonte der britische Generalkonsul im Jrah Sir Henry Dobbs, daß die traditionelle Freundschaft zwischen Großbritanten und der Türkei durch die Unter­zeichnung deS Vertrages wieder hergestellt sei.

Zur spanischen Aufslandsbewegung.

Paris, 26. Juni. Ueber die Ausstandsbewegung in Spanien berichtet derParis Soir", die Bewegung scheine eine große Ausdehnung angenommen zu haben und sich nicht auf Madrid zu beschränken. Die Gegner der Diktatur hätten ein Manifest abgefaßt, das im ganzen Land öffentlich angeschlagen worden sei und in K-geptfe eröffnung desCortez" und die W'^>- «kram fcJÄms.Ä^^

Gerüchten sollen mächtige Gruppen gleichzeitig vorgeben, nämlich die Republikaner unter der Führung von Marzellino Domingo, die lieberalen Jntelektuellen. Akademiker und Schriftsteller, die in der Vereinigung Athenäum'" zusammengeschloffen seien, die nunmehr von der Regierung unterSeguesier" gestellt worden sei und endlich ehemalige oder noch im Dienst befind­liche Generäle. Man wisse nicht, auf welche Weiß diese Gruppen sich untereinander verständigt hätten, um gemeinsam ihre liberalen Bestrebungen durchzu­setzen oder für die Abstellung der Ursachen ihrer Un- zufriedenheit zu sorgen. Mehr als 200 Personen seien festgenommen worden, doch sei man nicht im Best, näherer Nachrichten.

Weitere Verhaftungen in Portugal.

Paris, 27. Juni. Havas berichtet aus Lissabon: Die Regierung hat den Advokaten Dias Ferreira, drei ehemalige Ministerpräsidenten, nämlich General Sacardoso, Jose Domingues und Santos, Führer der Linkspartei und den Führer der republikanischen Aktion, Alvaro Castro, verhaften lassen. Die Verhafteten sollen nach den Azoren verbracht werden.

Ein neuer Leiter Ser Bank von Frankreich.

Paris, 27. Juni. DasJournal Dffti meldet, daß der Generaldirektor der Bank

:ciel* von

Algerien in Paris, Moreau, zum Eonverneur bei Bank von Frankreich, der zweite Bizegouverneui der Bank von Frankrech, Leclerc, zum ersten Vize­gouverneur an Stelle des zurückgetretenen bis­herigen ersten Vizegouverneurs Picard, und Pro­fessor Rist von der juristischen Fakultät der Uni­versität Paris zum zweiten Vizegouverneur bei Bank von Frankreich ernannt werden.

Zu diesem Wechsel schreibt dasEcho be Paris", Caillaux habe von der Rolle der Bank von Frank­reich nicht dieselbe Auffassung wie Robineau. Caillaux verlange von der Bank, daß sie aus ihrer ein wenig zurückhaltenden Rolle heraustrete, um ähnlich wie die Bank von England an die «spitze der französischen Finanzwelt zu treten. Die Bank von Frankreich müsse nach der Auffassung von Caillaux eine erste Rolle bei der großen Stabili- sierungsoperatioii spielen, deren Vorbereitung ihm als sehr dringlich erscheine, Der Finanzminister verhehle nicht, daß der erste Abschnitt der Stabilisierung zur Folge haben könne, daß die Goldbestände verwendet würden. Er wollte, daß die Bank von Frankreich bereit fei, ibre Bestände zu mobilisieren und Goldverkäufe vorzunehmen, wobei im weiteren Verlaufe der Operation das Gold wieder zurückgekanft werden solle. Bezüglich des französisch- amerikanischen SchuldenabkommciiS erklärt dasEcho de Paris" daß Caillaux vor allem zu erreichen be­absichtige. daß die amerikanische Regierung zugestcht, daß die Schuldverschreibungen nickt veräußerlich sein sollen. Um dies zu erreichen, spreche man davon daß ein neuer Unterhändler ernannt werde, und zw» werde in diesem Zusammenhang der Name Bokanow- erwähnt.

Der Kampf um die Währung Frankreichs.

Paris, 27. Juni. Finanzminifter Caillaux hatte heute vormittag mit dem Abgeordneten Bokanowski eine lange Unterredung. Heute nach­mittag hat er zusammen mit den beiden Unters taati«