201. Jahrgang.
Mauer W Anzeiger
General-Anzeiger für -ie Kreise Kanan Sladt und Land.
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M. 147
Samstag den 26. Juni
1926
Das Mt.
— Der Reichstag hat gestern das Pariser Lustschiffahrtabkommen angenommen und der Aushebung der Preistreibereiverordnung zu- 9 - Jm Rechtsausschuß hofft man heute die Beratung des Abfindungsgesetzes zu Ende zu führen. Eine zweite Lesung findet nicht statt. Am kommenden Dienstag wird sich der Reichstag mit dem Gesetz zu befassen haben.
— Der Reichspräsident hat den Ministerialdirektor Dr. Hoffmann im Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft zum Staatssekretär und den Ministerialdirektor z. D. Dr. Heukampf zum Ministerialdirektor im gleichen Ministerium ernannt.
— Das neue Kabinett Briand hat gestern feine erste Sitzung abgehalten, in der die Regierungserklärung besprochen wurde.
— In Spanien wurde eine Verschwörung gegen Primo de Rivera aufgedeckt.
— Unter den wegen des Attentatsoersuchs auf Kemal Pascha Verhafteten befindet sich der Finanzminister des kaiserlichen Regimes,
Eine VevsOwSvmts in Spanien.
Offiziere gegen den spanische» Diktator Primo de Rivera. — Zahlreiche Verhaftungen.
Paris, 25. Juni. Das „Journal" berichtet aus Madrid über die Aufdeckung einer Verschwörung zur Beseitigung der herrschenden Regierung. Als Urheber dieses Anschlages, der gestern abend zur Ausführung kommen sollte, werden, wie das Blatt erfährt, republikanische und liberale Elemente bezeichnet. Zahlreiche Persönlichkeiten, darunter der Chefredakteur der Zeitung „La Libertad", sowie zwei frühere republikanische Abgeordnete sind verhaftet worden. Auch Generalkapitän Weyler und der frühere Kriegsminister General Aguilera sollen in die Angelegenheit verwickelt sein. — Eine spätere Meldung besagt: Die Verschwörung, die sich in
ie und liberale Ele-
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Meldung besagt: Die Verschwörung, erster Linie gegen die Diktatur P
Rivera richtet, hat ihren Kern in Offizierskreisen, zu denen s y n d i k a-
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-schuß soll nicht erfolge n. Bis zur zweiten Lesung der Vorlage im Plenum werden noch einmal Verhandlungen
Rechtsaus
mit den Flügelparteien stattfinden.
Die Reichstagsfraktion der Deutschen Volks Partei hielt am Freitag abend eine Beschäftigte sich mit Kreditren Fraktionen des Reichs
Sitzung ab und b<. , fragen. Die anderen _ tages hielten keine Sitzungen ab.
Am Ende der vorigen Woche stand das deutsche Volk vor dem bedeutsamen Schritt, zum ersten Male von dem Recht Gebrauch zu machen, das ihm die Weimarer Verfassung gegeben hat, von dem Recht, unmittelbar in die Gesetzgebung einzugreifen. Das deutsche Volk lallte über einen vom Reichsparlament abge- lehnten kommunistisch-sozialdemokratischen Gesetzentwurf entscheiden, der die entschädigungs- laltjmteignm;^
mdèkung mc
listische und separatistische Elemente hinzugekommen sind. Die Regierung bemüht sich, die Gefahr als überwunden hinzustellen und erklärt, daß keine weiteren Unruhen zu erwarten sind. Primo de Rivera erklärte selbst der „United Preß": Ich versichere Sie, daß völlige Ruhe im Lande herrscht, die auch nicht einen Augenblick gestört war. Die Zahl der in das Komplott verwickelten Offfiziere beträgt weniger als ein Dutzend. Die Polizei verhaftete sie und gewisse syndikalistische Elemente, bevor sie
richtet, liegen zuverlässige Nachrichten bis jetzt noch nicht vor, doch wird behauptet, daß an der Bewegung einige hervorragende Militärs beteiligt seien. Es soll bereits ein Manifest an das Land gerichtet worden sein, das u. a. die Unterschrift des augenblicklich in Palma de Majorka sich aufhaltenden Generalkapitäns Weyler trage, der auf das Strengste bewacht werde. Ein Abendblatt will behaupten können, daß in der letzten Nacht in Madrid eine Anzahl Persönlichkeiten sowohl Militärs als auch Zivilisten verhaftet worden seien. In Madrid herrsche jedoch Ruhe und man glaube nicht, daß die Abreise des spanischen Königspaares, die heute abend erfolgen soll, verschoben werden wird. Nach Nachrichten, die in Paris bei der Havasagentur am späten Nachmittag eingelaufen sind, soll es sich bei der Aufstandsbewegung in der Hauptsache um eine Bewegung intellektueller Kreise handeln, die dem Athenäum nahestehen. In einem amtlichen Dekret wird festgestellt, daß vom Athenäum aus eine Art Rebellion ausgegangen sei, sodaß außerordentliche Maßnahmen gegen das Institut ergriffen werden mußten. Ein aus elf Mitgliedern bestehender Ueberwachungsrat ist eingesetzt worden, dem 'iestgehenden Befugnisse übertragen wurden. Alle Versammlungen des Athenäums
Der Stand der preutzischen Finanzen.
Berlin, 25. Juni. Der Amtliche Preußische Pressedienst veröffentlicht eine Uebersicht über die preußischen Staatseinnahmen und Ausgaben im Mai, sowie eine Uebersicht der Ge- smteinnahmen und Ausgaben vom 1. April bis 31. Mai des Rechnungsjahres 1926. Danach betrugen erstens die Einnahmen in Millionen Reichsmark: a) Reichssteuerüberweisungen (Staatsanteil) vom 1. Mai bis 31. Mai 40.7 (vom 1. April bis 31. Mai 92.5); b) Grund- vermögenssteuer: 18.2 (26.2); c) Hauszins- steuer (Staatsanteil): 34.7 (53.4); d) sonstige Einnahmen: 171.1 (361.5). Summe: 264.7 (533.7). Zweitens die Ausgaben: Staatsaus- aaben 267.7 (555.3), mithin ein Defizit von 3.0 (19.6). Der Stand der schwebenden Schulden Ende Mai in Schatzanweisungen ibelief sich auf 116.6 Millionen.
Deutscher Reichstag.
Berlin, 25. Juni. Bei der Eröffnung »et Sitzung gibt Präsident Löbe bekannt, daß ‘ Gesetz über den Volksentscheid, durch das ein Volksentscheid über die Aufwertungsfragen ausgeschlossen werden soll, zurückgezogen wor-
das
die weit
orderte. Diese Fori _________ er nach so revolutionär," daß es nicht schwer ich der ersten Anwendung des Volk:ent= chèidsinstruments, trotz der wirtschaftlic' We, denen unser Volk ausgesetzt ist, einen Mißerfolg für die Antragsteller vorauszusagen. Der Volksentscheid hat die erforderlichen zwanzig Millionen Stimmen nicht erreicht und damit eine Verwerfung des Enteignungs- geseßès gebracht. Es wäre aber vollkommen falsch, wollte man über die 14,5 Millionen Ja- Simmen so glatt hinweggehen und die Lösung der Streitfrage um die Fürstenvermögen wei- i» verzögern. Für uns war es von vornherein uar, auch für den Fall einer mäßigen Ja- vtmimenzahl, daß Regierung wie Reichstag nach bem Volksentscheid dafür zu sorgen haben, W Streitfrage so schnell wie möglich zum Schluß zu bringen und wir haben auch un- Mtelbar nach Bekanntwerden des Abstimmungsergebnisses diese Forderung gestellt, nicht nur mit Rücksicht auf die 14,5 Millionen Ja- ctimmen, sondern weil auch der überwiegende derjenigen, die in richtiger Würdigung der ^âmten Sachlage am vergangenen Sonntag °« Abstimmung ferngeblieben sind, eine mög- N ^sche Lösung der Abfindungsfrage er- martet, eine Lösung, bei der das Staats- mNse wie das Allgemeinwohl unbedingt im < „ysjunb stehen. Ganz sicher wäre von Sn' die sich am Sonntag hinter die Ent- ^".gestellt haben, so mancher der Urne l mgeblieben, wenn Regierung und Parla- »5? '"den Wochen und Monaten vor dem ,?."ifcheid nicht vollkommen versagt hätten, .,/M Staat undFürsten erträgliche Regelung !»/.i am Wege der Abfindung herbeizuführen. . ä -wng und Parteien haben jetzt Versäum- Wâ Muholen. Doch wie sieht es damit aus? ihr2 ,^e Reichstagsfraktionen sofort nach entt^^ ^arbeit für und gegen den Bolks- b°âÄ wieder zur Arbeit zurückgekehrt, wohl ,/^/?te sich der Rechtsausschuß des Reichs- Dienstag mit der ersten Lesung der aunn ^SSDorlage über die Fürstenentschädi- hoffte man, daß heute diese Bera-
bu-iv einer Annahme der Vorlage, die nur Spiel der wechselnden Mehrheiten LV? 'n Zu Ende geführt werden kann, doch lob sn?'1 ?/?” für eine baldige und reibungs- Bor erabfdjiebung im Plenum sind nach wie auugewiß. Man ist erneut im Be- typisches parlamentarisches Spiel mit kmpJ^rt Jungen 3" treiben und in par- uns n°Ächon Kreisen wird bereits, wie man tieftenio- t' hie Frage aufgeworfen, wie sich auf hi. rn9 verhalten werde, wenndie Lösung, zu tâ i'e M) feierlich verpflichtet hat, nicht Don he kommen sollte. Die Einen sprechen Sonfiifu, -®°glid)teit eines parlamentarischen anbero .""d einer Reichstagsauflösung, 0Unq be« • Glauben, daß man die Erledi- 3 -"egierungsentwurfes bis zum Herbst
ter Strenge bestrafen.
der wirtschaftlichen
einen
ersammlung einzüberufèn. Eine weitere Nachricht spricht von einer intellektuellen und Eine Bewegung mlellektueller Kreise, liberalen Bewegung, die . keine Bedeutung Paris, 2S. Juni. Ueber das angebliche Atten- habe, gibt im übrigen aber zu, daß Verhaf- tat in Spanien, von dem das „Journal" be- tungen erfolgt find.
tat in Spanien, von dem das „Journal" be
zurückstellen werde, wenn sich seine Annahme jetzt nicht durchführen lassen sollte. Wir halten beide Möglichkeiten für undiskutabel, sind vielmehr der Ansicht, daß sich bei einigermaßen gutem Willen die Lkitschädigungsfrage noch vor den Sommerferien zur Lösung bringen läßt. Insbesondere sollte die Deutschnationale Volkspartei diesen guten Willen aufbringen und sich ihrer Pflicht bewußt werden. Von der Sozialdemokratie kann man, nachdem sie seither gemeinsam mit den Kommunisten für eine ent-
schädigungslose Enteignung gekämpft hat, nicht erwarten, daß sie der Regierungsvorlage ohne ganz erhebliche Abänderungen ihre Zustimmung gibt. Diesen Abänderungsforderungen wird aber die Deutsche Volkspartei niemals zustimmen, insbesondere ist sie entschlossen weder in die beabsichtigte Erweiterung der Rückwirkungen auf Gerichtsurteile vor dem Umsturz noch in die einseitige Anfechtung rechtskräftig abgeschlossener Vergleiche einzuwilligen. Die Schaffung einer Mehrheit von der Deutschen Volkspartei bis zu den Sozialdemokraten, erscheint deshalb so gut wie unmöglich. Da aber eine der beiden Parteien — die Sozialdemokraten oder die Deutschnationalen — zustimmen muß, wenn eine Lösung zustande kommen soll, so muß man hoffen, daß dw Deutschnationalen sich ihrer ungeheuren Verantwortung bewußt werden und sich aktiv in die bürgerliche Front einstigen. Es gilt, die gegenwärtige Regierung zu stützen, gegen die der Ansturm beim Volksentscheid gerichtet war und die auch weiterhin Angriffen von dieser Seite ausgesetzt sein wird. In einem kommunistischen Flugblatt, das wenige Tage vor dem Volksentscheid in Berlin ausgegeben wurde, hieß es: „... Soll der Reaktion und den kapitalistischen Blutsaugern ein vernichtender Schlag versetzt werden, dann muß eine große Volksbewegung die Regierung Marx,Stresemann Hinwegfagen und die Arbeiter- und Bauernregierung aufrichten. Die Arbeiter- und Bauernregierung, die fid), auf die kämpfende Einheitsfront des werktätigen Volkes stutzt, würde nicht nur die Enteignung der surften durchführen. Sie würde die Reaktion entwaffnen und die werktätigen Massen, die die,große Mehrheit des Volkes bilden, bewaffnen Dies zeigt wohin die Reise gehen soll und die Deutsch- nationale Volkspartei sollte angesichts dieser Gefahr nicht einen Augenblick langer zögern, die gegenwärtige Regierung, wenn aum m außenpolitischer Beziehung Memungsverschle- dvnheiten bestehen, zu stutzen, damit sie fiert
lß eine große Marx.Strese-
der Lage bleibt. Die Zeit drängt, denn am Freitag kommender Woche will der Reichstag in Ferien gehen And bis dahin muß der Regierungsentwurf mit Zweidrittelmehrheit angenommen sein. Gelingt bis dahin die Annahme nicht, dann ist' die Regierung aufgeflogen und was das unter den heutigen Verhältnissen bedeuten würde, dessen sollte sich jeder verantwortungsvolle Politiker bewußt sein. Man komme uns nicht damit, daß es dann vielleicht gelingen werde, eine stabile Regierung des Bürgerblocks, der die Parteien von den Deutschnationalen bis zum Zentrum umfassen würde, zu bilden. Mit dieser Möglichkeit kann man nicht rechnen, wir glauben vielmehr, daß die Sozialdemokratie die bürgerliche Mehrheit des Reichstages, die zu keiner Einigung gelangen kann, zurSekbftauflösungdes Parlaments zwingen wird, um die Neuwahlen unter der Parole des vergangenen Sonntags durchführen zu können. Wir sind nicht Gegner der Neuwahlen aus Furcht vor einer etwaigen Verschiebung nach links — der Reichstag würde unter dem heutigen Listenwahl- system wieder das gleiche Bild zeigen — sondern weil wir der Ansicht firtb, daß das deutsche Volk Ruhe und Frieden nötig hat. Deshalb können die bürgerlichen Parteien nicht eindringlich genug zur Einigung aufgerufen werden — zu einer Einigung, die herbeigeführt werden muß, selbst wenn es gilt Opfer zu bringen R. H.
Beginn der Neichskagssommerferien am 3. Juli.
Der Aeltestenrat des Reichstages bestimmte, am Freitag die Dispositionen für den Rest des gegenwärtigen Tagesabschnittes. Am Montag werden das Mieterschutzgesetz in dritter Lesung, sowie die Erwerbslosenfragen behandelt. Für die Dtenstagssitzung ist die zweite Beratung des Gesetzes über die Fürstenabfindung vorgesehen. Die nächsten Tage sind für die dritten Lesungen bestimmt. An dem Schlußtermin des zweiten Juli wird festgehalten.
Besprechungen der Regierungsparteien.
Berlin, 25. Juni. Die Führer der Regierungsparteien des Reichstages traten am Freitag abend nach Schluß der Plenarsitzung zu einer kurzen interfraktionellen Besprechung zusammen. Die Situation bei der Fürstenabfindungsvorlage wurde noch einmal erörtert. Eine zweiteLesungderVorlageim
Abg. Dr. Best (Völk.): Ist diese Zurückziehung so zu verstehen, daß nun der Weg für einen zweiten Volksentscheid frei ist, oder ist die Regierung jetzt im Gegensatz zu ihrem Gesetz- ÄWOÄÈ zulässig ist?
Reichsinnenminister Dr. Külz gibt aus eine fragende Geste des Präsidenten durch Kopfschütteln au verstehen, daß er die Frage des Abg. Dr. Best nicht beantworten will.
Der Auswärtige Ausschuß des Reichstages beantragte die Zustimmung zu den P a r i s e r Luftfahrtvereinbarungen mit den Alliierten.
i. Freytagh-Loringhoven eichnet das Abkommen als durchaus
Abg. v.
(Dtnl.) bezeichnet
unbefriedigend. Die Schuld daran träfe nicht die deutschen Unterhändler, sondern die Entente. Die Deutschnationalen würden trotz ihrer Bedenken dem Abkommen zustimmen.
Abg. Schmitz (Komm.) bezeichnet das W- kommen als einen neuen Schlag der Entente gegen das deutsche Proletariat? Die Kommu- nisten würden es ablehnen.
Das Abkommen wird in zweiter und dritter Beratung gegen die Stimmen der Kommunisten angenommen.
Der Gesetzentwurf über die Aufhebung der Preistreiberei-Verordnung und der damit zusammenhängenden Verordnungen wird ohne Aussprache im Hammelsprung mit 174 gegen 111 Stimmen der Sozialdemokraten und Kommunisten angenommen.
Dann wird in der
Beratung des Meierschutzgesehes fortgefahren. Ein Vertreter des Reichsjustiz- ministeriums bezeichnet es als das Ziel der
ä der von allen
:en an-
erkannten Verlängerung des Mieterschutz- gesetzes auch eine Verbesserung der bestehenden Bestimmungen zu erreichen.
Zu den Anträgen auf Herausnahme der gewerblichen Räume aus dem Mieterschutzgesetz bemerkt der Redner, daß man wohl darüber nicht hinausgehen könne.
ig. Luck die Ausi
len des kommunistischen
lu^gefefe sei ein grenzen- mtsche Volk und für die
loses Unglück für das deutsche Volk und für die itsche Wirtschaft.
Damit schließt die allgemeine Aussprache. In der nun folgenden Einzelberatung wendet sich Abg. Hünlich (Soz.) gegen die in der Vorlage enthaltenen Erleichterungen der Aufhebung des Mietverhältnisses und wünscht die Beibehaltung der bisherigen Bestimmung, wonach die Räumungsklage erst bei zweimonatigem Rückstand in der Mietbezahlung zuzulassen ist.
Abg. Hollein (Komm.) bezeichnet die neuen Bestimmungen als ein brutales Attentat auf die Mieterschaft und verlangt ihre Ablehnung.
Abg. Lucke (Wirtsch. Vgg.) empfiehlt noch, mals seine schon in der allgemeinen Aussprache begründeten Anträge auf Einführung des Kündigungs- und Einspruchsrechts.
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