201. Jahrgang.
Hanauers Anzeiger
General-Anzeiger für die Kreise Kana« Stadt und Land.
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Ak. 127
Donnerstag den 3. Juni
1926
Das Heuere.
_ Im preußischen Landtag kam es gestern zu giner Debatte über die Fürstenenteignung.
- In Paris sind eine Reihe deutscher Parla- gKitiarier eingetroffen, um eine Neuorganisation der Sachleistungen zu besprechen.
- Der bayerische Landtag nahm in erster Lesung einen Antrag über qualifizierte Mehrheiten bei Ver- fcjfitnffsätiberungen an.
- Die Radikale Partei im Elsaß ist auf ihrem Parteitag für die Autonomieforderung eingetreten.
- Die schwedische Regierung hat dem König ihre Demission überreicht. Der König ersuchte die Minister, vorläufig die Geschäfte wèiterzuführen und beauftragte das Mitglied des Reichsbcmkdirektvriums £ ®, Ekmann, die neue Regierung zu bilden.
- In Portugal hat General Gomez da Costa die RWrdiktatur verkündet.
Saudelsvolttische Serwick-
Sie Akten über das wenig erquickliche Kapital des deutsch-spanischen Handelsvertrags sind kaum geschlossen, da steigt mit dem Mr kurzem veröffentlichten Entwurf des deutsch • schwedischen Handelsvertrages die Sorge um neue erhebliche innenpolitische Schwierigkeiten am Horizont auf. Der deutsch- schwedische Handelsvertrag ist nicht dazu bestimmt, einen bestehenden Zollkrieg abzuschlie- S«n, da der normale Güteraustausch beider. Länder ununterbrochen bestanden hat, sondern » soll ein Glied in der Kette eines neuen Mies von Handelsverträgen sein, mit dessen MüLdemscheKH hre Nârmale Einordnung
Genfer Gorgen
Genf, 2. Juni. In Genf ist es auch nach der Vertagung der vorbereitenden Abrüstungskonferenz noch lebhaft genug. Aufder Opium- konferenz wehrt sich China mit allen Mitteln gegen die Schmuggelmethoden, durch die es bisher mit Opium beglückt wurde. Die von der Abrüstungskommission «eingesetzten Unterausschüsse streiten sich nach wie vor über die Voraussetzungen dessen, was eigentlich Abrüstung und Sicherheit bedeutet. In der eigentlichen Kommission war über zwei Punkte Klarheit zu schaffen. Zunächst einmal war der französische Versuch, die industrielle und wirtschaftliche Kriegsfähigkeit der einzelnen Staaten bei der Prüfung des Rüstungsstandes in Rechnung zu setzen, abgelehnt worden. Zur Grundlage sollte vielnkehr nur die Friedensrüstungsstärke gemacht werden, nicht dagegen die kriegerischen Möglichkeiten, die ein Land nach Kriegsausbruch entwickeln kann. Außerdem haben sich alle Mächte verpflichtet, vor der endgültigen Abrüstungskonferenz bestimmte Vorschläge auszuarbeiten, in denen sie sagen wollen, wie sie sich ihre eigene Rüstung denken.
Der militärische Unterausschuß arbeitet inzwischen weiter sich durch die Fragebogen hindurch, der eigentlich die Unterlage der ganzen Verhandlungen hätte bilden sollen. Und da mußte man denn doch früher oder später einmal zu dem Begriff der eigentlichen Ab-
Die Sitzung des Dölkerbundsrales.
Die Sitzung des Völkerbundsrats beginnt am nächsten Montag unter dem Vorsitz des schwedischen Außenministers Unden. Der Rat wird von dem Bericht der Studienkommission über die Reorganisation des Völkerbundsrats Kenntnis nehmen. Auch wird er den von der vorbereitenden Abrüstungskommission genehmigten englisch-französischen Vorschlag an ein aus mehreren Ratsmitgliedern bestehendes Komitee zur Prüfung überweisen. Im übrigen wird sich der Rat mit der Frage der endgültigen Aufhebung der Finanzkontrolle über Oesterreich und mit dem Antrag Ungarns auf Aufhebung der Kontrolle über Ungarn beschäftigen. Die diesmalige Ratssitzung wird nur von kurzer Dauer sein.
London, 3. Juni. Sir Austen Chamberlain wird am Samstag nach Genf abreisen, um an der 14. Session des Völkerbundrates teilzunehmen.
Die Arbettskonferenz.
Genf, 2. Juni. Der Schluß der Generaldebatte in der Arbeitskonferenz brachte eine große Auseinandersetzung über die sozialen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Indien und England auf der einen und Japan auf der anderen Seite. Der italienische Arbeitsdelegierte Rossini verteidigte seine Stellung, indem er eklärte, daß die Frage der Anerkennung
rücksichtigt, obwohl die zuständigen Ministerien an Aeußerungen platonischen Wohlwollens gegenüber diesen Jndustriegruppen in den letzten Jahren nicht gekargt haben. Die gewaltige Arbeitslosigkeit in fajt allen Distrikten mit überwiegender Eisenfertlgindustrie kann durch das Jnkraftreten aller dieser Zugeständnisse, b« kraft Meistbegünstigungsrecht auch noch eine Reihe von anderen Ländern in den Schoß fallen, nur vermehrt werden.
Bei dieser Sachlage ist die Besorgnis nicht von der Hand zu weisen, daß hier ähnlich wie bei dem spanischen Handelsvertrag die Karten der Reichsregierung durch das Ernährungsministerium stark vermengt und wichtige Ä lange aus dem Gebiete des Warenaustausches zwischen den beiden Ländern nicht in dem Maße gewahrt worden sind, wie es geschehen wäre, wenn man darauf verzichtet hätte, zwei
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darauf verzichtet hätte, zwei Hasen gleichzeitig zu jagen. Wenn irgend ein Güteraustauschverhältnis Deutschlands mit einem anderen Lande im wesentlichen unter dem Gesichtspunkte des Verkehrs mit Ganz- und Halbfertigwaren anzusehen ist, so ist es das mit Schweden. Bei kaum einem anderen Lande
tritt das agrarische Interesse soweit in den Hintergrund wie hier. Dem trägt die Gesamtge» staltung des Vertrages nicht die gebührende Rechnung. Es ist zu wünschen, daß die jetzige Reichsregierung einen gangbaren Weg findet, um zu erreichen, daß dem Handelsvertrags vor seiner Ratifikation die darin enthaltenen Giftzähne ausgezogen werden, damit nicht eine ähnliche unerquickliche Lage sich ergibt, wie fit sehr zum Schaden der deutschen Wirtschaft und der deutschen Außenpolitik durch die Art der
tolen Güteraustausch finden sollen. Reibungspunkte mit Schweden von besonders bedeutungsvoller Auswirkung sind nicht vorhanden; der Vertrag hätte daher Aussicht auf außerordentlich glatte Erledigung gehabt, wenn er St mit einem Problem bepackt worden wäre, en Austrag gerade mit Schweden deshalb |o peinlich wirkt, weil Schweden für den Import von Agrarprodukten nach Deutschland Sn seines Klimas nur eine ganz unbedeu-
Rolle spielt.
Die Reichsregierung wird sich mit dem Reichswirtschaftsrat sowohl wie mit dem Reichstag darüber auseinanderzusetzen haben, sie über den Abbau der vorläufig bis zum t August 1926 laufenden Zollermäßigungen W nicht mit den gesetzgeberischen Körperschaf- des Reiches in einem frühzeitigen Stadium ® -Verbindung gefetzt und verständigt hat, fon= von sich aus in den schwedischen Handels- ^"rag Sätze eingerückt hat, die durchweg Rücksicht auf die augenblickliche schwere «omschaftliche Krisis eine ganz erhebliche Stei- Png und bei gewissen Artikeln die Ersetzung ovllfreiheit durch voraussichtlich prohibitiv Mkende Zölle zur Folge haben. Man hat im vvmmer 1925 erwartet, daß es innerhalb Mo Jahres möglich sein würde, durch Ab- eines Handelsvertrages mit einm an °er deutschen Agrareins....... «nbe die in dem Zolltarif W auf ein Maß gurüc ., ,
N die Mitte zwischen den ermäßigten für ein N^^stgesetzten Zöllen und den Höchstsätzen «Zolltarifs hielte. Wie schon im vorigen vommer von kundigen Sachverständigen des mernationalen Handelsvertrages, z. B. von volksparteilichen Abg. Dr. Schneider, ^^ogesagt wurde, so ist es gekommen. Es m7-tcin Lcmd gefunden, mit dem Deutsch- l"° iome Agrarzölle aushandeln konnte und LI3.6 es nur die Wahl zwischen dem jetzt ein- j i^egenen Verfahren eines Handelsver- mit einem uninteressierten Lande und !m rechtzeitigen Vorlage an den Reichstag, d-nk. 6er eingeschlagene Weg schwerste Be- J?w manchen Seiten auslöst, ist selbst- »»s^dsich, Es ist wohl damit zu rechnen, daß v-Mt einer glatten Bewilligung des Handels- den durch den Reichstag, ähnlich wie bei trea ^«Handlungen über den spanischen 93er» .^nächst die Forderung erhoben wird, mit Regierung in neue Verhandlungen für ^den eintritt und daß der Reichstag oxs. °? Zwischenzeit eine Verlängerung des Heineren Allprovisoriums mit größeren oder Wz en Veränderungen über den 1. August M? ?°"S beschließt. Die aus dem Gesichts-
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die nach Kommissionsbeschlutz für die spätere Abrüstung abzugeben yaoen. Die Franzosen wollen sich dadurch die Möglichkeit offen halten, durch Verkürzung der Dienstzeit tatsächlich das ganze Volk im Waffendienst auszubilden, und so, selbst wenn sie einmal genötigt werden, ihre Präsensstärke herabzusetzen, in ihren Reserven ein gut durchgebildetes Heer Gewehr bei Fuß stehen haben.
Die Vereinigten Staaten und Deutschland haben dagegen verlangt, daß die Reserven selbstverständlich den Friedensrüstungen zu- gezählt werden, weil man sonst niemals zur Abrüstung kommen würde. England hat wieder einmal zu vermitteln versucht, zumal da Frankreich von Italien und Japan Zuzug erhielt. Vermutlich wird man sich zunächst damit behelfen, daß man die Entscheidung vertagt. Aber damit ist praktisch nichts gewonnen. Die Entscheidung, was unter Abrüstung zu verstehen sei und was der Ausgangspunkt der eigentlichen Abrüstung sein soll, muß einmal getroffen werden, wenn die ganze Konferenz nicht früher oder später auffliegen soll.
rungsdelegierte
Opiumkommission so heftig gegen England po lemisiert hatte, setzte die gleiche Polemik au demBoden der ArbeiKrorganisa-'-on, aber in et was ruhigerem Tone, fort. Er bekämpfte die Sonderstellung der ausländischen Regierungen und der Ausländer überhaupt. — In seinem Schlußwort wies Direktor Albert Thomas au den zweifellos durch die Arbeiterorganisationen erreichten Fortschritt hin und sprach die Hoffnung auf Erfolg der künftigen Internationalen Wirtschaftskonferenz aus. Nach Erledigung der Verhandlungen über die Konventionsentwürfe für die Regelung der Auswandererinspektionen und für die Errichtung einer Kontrollinstanz zur Ueberwachung der Durchführung der internationalen Arbeitskonventionen dürfte die 8. Internationale Arbeitskonferenz am Samstag zu Ende gehen. Am Sonntag, 6. Juni, erfolgt die feierliche Einweihung des Neubaues des Internationalen Arbeitsamtes, und am 7. Juni beginnt die ausschließlich Fragen der Handelsmarine gewidmete 9. Arbeitskonferenz.
.cher Beeinträchtigung des Erfolges schließlich ausgeräumt werden konnte.
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Anders steht es um die Bemängelungen des Vertrages, soweit sie sich auf die unmittelbaren Beziehungen zu Schweden erstrecken. Gewisse Vorteile werden Deutschland durch den
beiten und dem ungünstigen Frachttarif für deutsche Pflastersteine würde diese Bestimmung
«°"Ärarzölle.gegen den schwedischen Uth h 9 "hobenen Bedenken haben im Grunde ger Verhältnis ^ Schweden selbst weni- ; sie lassen sich unter Umständen °usrö„?°'6nete Beschlusse des Reichstages lebt«» «e?' °hne daß der Vertrag selbst daran n ^des scheitern müßte.
Vertrag insofern zuteil, als die Ausfuhr einer Reihe von Textilien nach Schweden eine gewisse Erleichterung erfährt, desgleichen die Ausfuhr von gewissen Gegenständen des Kunstgewerbes, der Papierindustrie, des Gartenbaues und dergleichen. Weiter ist von Bedeutung, daß die früher in Schweden auf die Ausfuhr von Eisenerz gelegten Abgaben in Zukunft unzulässig sein sollen. Dieses Zugeständnis verliert freilich durch die inzwischen gesicherte Zufuhr von spanischem Erz nach Deutschland erheblich an Wert; aber gegenüber diesem Zugeständnis steht eine Reihe von Zollzugeständnissen, die Deutschland an Schweden gewähren soll, welche für eine Reihe deutscher wichtige Jndustriegruppen eine starke Beeinträchtigung bedeuten und teilweise sogar die Vernichtung. Besonders ist hierbei der Beseitigung des Pflastersteinzolls von 4.— Mk. jetzt Erwähnung zu tun, welche mit Rücksicht auf die außerordentlich leichte Gewinnungsmöglichkeit unmittelbar an den schwedischen Wasserstraßen und die Billigkeit des Wassertransports die Auslieferung fast des gesamten deutschen Tieflandes an die schwedische Pflasterstein-Industrie bedeutet. Mit Rücksicht darauf, daß den Ländern mit trockenen Grenzen das Meistbegün- stiaungsrecht teils schon zustand, teils wird zugestanden werden müssen, bringt dieses Zuge- tändnis an Schweden zugleich auch die zoll- reie Einfuhr von Steinen auch durch die an-
mit Sicherheit das Erliegen des größten Teiles der deutschen Steinindustrie nach sich führen, welche zur Zeit 50 bis 60 000 Arbeiter beschäftigt, während die schwedische Industrie nur 9000 Arbeitnehmer zählt.
Andere Ermäßigungen des Zolltarifs beziehen sich auf Bau- und Nutzholz sowie Faßholz, beides Artikel, in denen schon jetzt die Konkurrenz des Auslandes schwer zu ertragen ist. Wenn man hört, daß die Schweden beabsichtigen, jährlich 500 000 Türen auf Grund der Zollermäßigung nach Deutschland auszu- sühren, so wird dadurch der entsprechende Teil der deutschen Industrie ohne weiteres zum Stillstand verurteilt. Erheblich sind die Zölle für kaltgewalztes Eisen und Draht herabgesetzt worden,' dessen Herstellung in Deutschland mit Rücksicht auf die erheblich höheren Produktionskosten schon heute nur unter Schwierigkeiten möglich ist und durch die den Schweden eingeräumten Vorzugszölle in großen Umfängen unmöglich werden wird. Ganz erhebliche Zollvergünstigungen werden ferner der schwedischen Einfuhr von Ambossen, Feilen und Sägen eingeräumt, obwohl in diesen Artikeln infolge des Verlustes der östlichen Märkte bereits jetzt in Deutschland nur ein verhältnismäßig geringer Teil der deutschen Produktion aufrecht erhalten werden kann, sodaß der Lebensspielraum dieser wichtigen Teile der Kleineisenindustrie durch die schwedische Konkurrenz noch weiter beeinträchtigt wird. Die allgemein anerkannte schwierige Lage der eisen-
Reparationszahlungen in bar.
Die gesamte Pariser Presse beschäftigt sich eingehend mit der Möglichkeit, im Juni, Juli und August die fälligen deutschen Reparationszahlungen in Bar anzufordern, das heißt also: inDevisen.
Ein Beschluß der Reparationskommission, der diesem Verlangen Frankreichs nachkommen soll, liegt noch nicht vor, doch wird die Wahrscheinlichkeit der Zustimmung des Re- parationsagenten als sicher bezeichnet, um sc mehr, als der Reparationsagent die Möglichkeit von Varüberweisungen schon vor längerer Zeit ins Auge gefaßt hat, besonders nach der außerordentlich gestärkten Devisenposition der Reichsbank.
Es ist jedoch nicht anzunehmen, daß, die endgültige Zustimmung des Reparationsagenten vorausgesetzt, größere Varbeträge nach Frankreich überwiesen werden, da durch die S a ch l i e f e r u n g e n der größte Teil der Reparationssumme ausgefüllt wird. Es ist ogar bekannt, daß Frankreich bereits im Mürz durch Vorausziehungen mit Terminwechseln große Kontingente von Reparationssachlieferungen angefordert hat, die erst im April, Mai und sogar Juni fällig waren oder werden. Zusammengesetzt ist also nicht anzu n e h m e n, daß durch das Verlangen Frankreichs eine nennenswerte Verminderung der Devisenbestände der Reichsbank eintreten könnte. Bedeutsam scheint bei dieser ganzen Frage die unverkennbare Absicht des französischen Finanzministers zu sein, daß durch die Barüberweisungen der Reparationszahlungen eine nennenswerte Steigerung des französischen Franken eintreten müsse. Aus Andeutungen der französischen Presse kann man sogar entnehmen, daß dies« Frage bei den Londoner Besprechungen gestreift worden ist.
leren Grenzen des Reiches mit sich. Bei den verarbeitenden Industrie Deutschlands ist in verhältnismäßig schwierigen Gewinnungsar-1 dem schwedischen Vertrag in keiner Weise be-
Für die Reichsbant ist es bei der gegenwärtigen Situation wichtig, festzustellen, ob etwa in Frankreich die Tendenz besteht, die Sachlieferungen in späteren Monaten zu- aunsten von Barüberweisungen einzuschränken. In diesem Falle könnte freilich eine nicht zu unterschätzende Beeinträchtigung der Devisenbestände der Reichsbank eintreten.
Neue Angriffe auf Damaskus.
London, 3. Juni. Die „Daily News" berichtet aus Bayruth: Gestern erschienen Ausständige vor Damaskus und griffen die Zugänge zur Stadt im Norden und Süden an. Stark« ranzösische Streitkräfte waren an dem Ab» vehrkampf beteiligt. Auf beiden Seiten waren beträchtliche Verluste zu verzeichnen.