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Nr. 121 Donnerstag den 27. Mai 1926

Das Keneste.

Die Luftverkehrslinie BerlinParis ist gestern eröffnet worden.

In Schönau im Wiesental zerstörte gestern è Feuersbrunst zweiundzwanzig Wohnhäuser.

Abd el Krim hat kapituliert und sich in fran- Mchè Gefangeuschaft begeben.

Im Frankenfälscherprozeß wurde gestern das Urteil gefallt.

Aus Portugal kommen Nachrichten von einer geplanten Militärdiktatur ähnlich derjenigen Primo de Riveras in Spanien. Die Unzufriedenheit des Lölkes bekundete sich in den letzten Tagen durch Ltraßendemonstrationen gegen die Regierung, der zum Vorwurf gemacht wird, daß sie nicht imstande sei, die Finanz« und Wirtschaftskrise zu lösen.

Abd ei Mn HapèLttiievt.

Freilassung aller französischen und spanischen Gefangenen.

Paris, 26. Mast Havas berichtet aus Fez: Es bestätigen sich die Nachrichten, daß Abd el Krim sich aus dem Wege zu den franzö- sichen Linien befindet. Er wird nach Taza ge- führt werden, um die Antwort des General- residenten zu erwarten. Abd el Krim steift sich mit seiner Familie und seinem Hab und Gut unter den Schutz Frankreichs. Bevor er das Hauptquartier verlassen hat, hat er alle französischen und spanischen Gefangenen freigelaffen.

Eine Mahnuns.

Die Stadt Marienburg feiert in die­sen letzten Maitagen ihr 650jähriges Bestehen. An sich kommt nun gewiß solchen städtischen Erinnerungsfeiern in Der Regel nur eine lo­kale Bedeutung zu, doch haben bei Marienburg die Bestimmungen des Versailler Diktats da­für gesorgt, daß hier die Dinge anders liegen, daß diese Stadtgründungsfeier nur denkbar ist auf einem politischen Hintergrund. Denn sie wird und muß von neuem in allen deut­schen Herzen das bittere Unrecht brennend werden lassen, das uns mit dem Raub der Ostmark angetan wurde. Ist doch Marienburg nicht denkbar ohne das Land, das von der noch heute so stolz an der Nogat ragenden Berg dieser Stadt einstmals beherrscht wurde. Wer heute noch von Thorn die Weichsel abwärts wandert, den grüßen überall die herrlichen Kirchen, Rathäuser und Burgen ausienyi rerordenszert und leg

»Zeugnis davon ab,in welch innigem politischen, »wirtschaftlichen und kulturellen Zusammen- i hange das uns geraubte Weichselland mit I Burg und Stadt Marienburg damals gestan- I den hat.

Abd el Krim hat sein Spiel verloren. Er scheint so geschlagen zu fein, daß er die Fort­setzung des verzweifelten Kampfes auch in den Bergen des Atlas für aussichtslos hielt. Er hat sich deshalb den Franzosen gefangen ge­geben.

An den verschiedenen mUitärischen Macht­mitteln gemessen, war dieser Ausgang zu er­warten. Die ungeheure Ueberlegenheit der verbündeten Spanier und Franzosen an Tech­nik wie an Menschen mußte früher oder später ausschlaggebend sein. Gerade deshalb aber wird die Tragik, die in dem Schicksal Abd el Krims liegt, bei uns Deutschen doppeltes Ver­ständnis finden. Was er wollte, war im Grunde nichts anderes, als das Recht der Selbstbestimmung, wegen dem die Entente­staaten angeblich gegen uns den Krieg führ­ten, für feine eigene Heimat in Anspruch zu nehmen. Daß er wirklich so völlig umstellt war [unb keinen Ausweg mehr finden konnte, der

keit, und selbst wenn die Franzosen es heute in ihre Gewalt bekommen, der Gedanke, für den er focht, wird kaum mit ihm sterben.

Abd et Krim wird erwartet

Paris, 26. Mai. Havas meldet aus Fez, Wd el Krim werde heute abend hinter der französischen Linie erwartet; er wird morgen nach Taza und von dort nach Fez geleitet werden.

Paris, 26 Mai. Der Oberbefehlshaber der französischen Marokkokräfte General Boichut hat nach einer Agenturmeldung aus Fez die Weisung erhalten, Wd el Krim, wenn er sich bei den französischen Linien einstellt, s o z u empfangen, wie man einen be­siegten Feind empfängt, der den Beweis der militärischen Fähigkeit gegeben habe.

Ein neuer Widerstand der Rifleute?

Paris. 27. Mast Wie Havas aus Fez be- richtet. scheint es, daß die letzten Sfammes- führer durch den Verzicht Abd el Krims weiter zu kämpfen, ihre Unabhängigkeit gegenüber den eigentlichen Rifleuten wieder gewonnen hätten. Es fei wahrscheinlich, daß gewisse von ihnen versuchen würden, ihrerseits einen Widerstand zu organisieren. Vor allem seien dies, die noch nicht unterworfenen Stämme der Beni Uriapel und ein Teil der Beni Mestava im Norden von Keccan.

fähigkeit die bisherigen Fesseln abnehmen, ehe man an einen Fortschritt im internationalen Luftverkehr denken konnte. Die deutsche Regierung hat sich mit Recht geweigert, ausländische Flugzeuge im deut­schen Hoheitsgebiete zuzulassen, solange der deutsche Flugzeugbau durch schikanöse Begriffsbestimmungen zur Unterlegenheit verurteilt war Die Sesseln sind nach langwierigen Verhandlungen abgenommen worden. Durch einen Notenwechsel zwischen dem deutschen Botschafter m Par s und dem Vorsitzenden der Boffchafterkoater.nz ist dem Bau deutscher Der- kehrsflugzeuge und Verkehr-luftschiffe die nette Freiheit zurückgegeben worden. Auch Jagd- und Sportflugzeuge können unter der Kontrolle der deutschen Regierung in Deutschland gebaut weichen, soweit es zur Bestreitung von Konkurrenzflügen er­forderlich ist. Nichts hindert uns mehr, unsere volle Leistungsfähigkeit im Bau von Flugzeugen und Luftschiffen zu entfalten. Damit ist endlich die Grundlage geschaffen worden, auf der Deutschland sich als gleichberechtigte Macht in den internationa­len Flugverkehr einfügen kann. Luftverkehrsab- kommen mit Frankreich und Belgien haben in die bisherige Isolierung Deutschlands Bresche gelegt. Unser Luftverkehrsabkommen mit England, das pro­visorisch abgeschlossen war, wird auf anderer Grund­lage erneuert werden. Damit ist nach Norden, nach Westen und nach Süden hin die Bahn geöffnet. Man wird annehmen können, daß die Tfchecho- flowakei bald dem Beispiel Frankreich und Belgiens folgt. Ob Polen ebenfalls ein Luftverkehrsabkom­men mit Deutschland schließen wird, ist weniger von Bedeutung. Auch wenn es den Korridor sperrt, haben deutsche Flugzeuge die Möglichkeit, den Ver­kehr nach dem Osten durchzuführen. Auf jeden Fall ist die Einrichtung eines unbeschränkten europäischer Flugverkehrs auf dem Marsche.

v. Kösch bei Briand.

Die so eifrig und im Auslande leider nicht I ohne Erfolg propagierte Lüge vom polnischen Westpreußen kann ja nicht leichter widerlegt werden, als durch diese stummen Zeugen einer der großartigsten Kulturtaten des deutschen Volkes. War es der deutsche Adel, der unter der Führung des Deutschen Ritterordens vor 700 Jahren das heidnische und unkultivierte Preußenland von der Weichsel bis zur Memel dem Christentum und der Kultur gewann, so waren es dann die Tausende von deutschen Bauern, Handwerkern und Kaufleuten, die diesem Lande den unzweifelhaften deutschen i Charakter gaben. Deutsches Blut, deutsche Ar­beit und deutscher Fleiß sind es gewesen, die 1 hier im Osten ein blühendes Land mit blühen- den Gemeinwesen erstehen ließen, und die uns das Anrecht der deutschen Nution auf die­ses Land für immer sicher stellten. Gewiß, der Herrschaft des Deutschen Ritterordens folgte eine solche der Polen. Aber nur zu sehr ist ver­gessen, wie sich die Polen in den Besitz dieses deutschen Landes setzten. Denn der zweite Thorner Frieden des Jahres 1466 schuf nur eine Personalunion Westpreußens mit Polen, daß dieses Land im staatsrechtlichen Sinne deutsch blieb.

Aber so wenig sich heute die Polen um die ânderheitenrechte und sonstigen selbst im Versailler Diktat vorgesehenen Schutzmaßnah­men für die zu polnischen Staatsbürgern ge­wordenen Deutschen kümmern, ebensowenig hielten sie sich damals an ihre Versprechungen, die Westpreußen die Möglichkeiten der Erhal- mng des deutschen Charakters gegeben hätten. Vurch einen glatten Vertragsbruch des Lub- uner Reichstages wurde Westpreußen im 'We 1569 zu einer polnischen Provinz ge- macht und ihm Damit die Grundlage für die Scherung seines Deuschtums entzogen. Was heute in den ehemals preußischen Provin- W an Unterdrückung und Vernichtung des Deutschtums erleben, ist nur eine Wiederholung ^lien, was Polen vor rund 350 Jahren ver- roQ7' 2fi>er auch wenn wir über das alles hin- wegjehen wollten, wo sind die Zeugen einer Weichselland segensvoll gewesenen pol» x Kultur? Worauf kann Polen verwei- 65 in den 200 Jahren seiner Herr- Diesem Lande sich wirklich ein Anrecht hat, das das frühere deutsche in zu stellen vermöchte? Das $-um wurde vernichtet, aber mit ihm "le großartige Blüte des Landes, das iontneucm iu Unkultur und Mißwirtschaft ver«

t anzunèstmen eshalb er sich also ent schloß, sich der Großmut der Sieger zu über­liefern, die Frage ist noch ungeklärt. Hoffent­lich täuscht er sich in dem Appell nicht.

Die Beispiele in der Geschichte hätten ihn eigentlich warnen sollen. Wenn man auch nicht Kleines mit Großem vergleichen soll, darf noch daran erinnert werden, daß Napoleon sich der Großmut der Engländer anvertraute und dafür in St. Helena in einem besseren Ge­fängnis gehalten wurde. Es darf noch daran erinnert werden, daß Deutschland mit der An­nahme der 14 Punkte Wilsons einen Vorfrieden schloß, trotzdem aber, weil die Revolution sich auf das Gerechtigkestsgefühl der Gegner ver­ließ, nach allen Richtungen betrogen war. Frankreich darf sich des Friedens freuen, aber der Name Abd el Krim wird trotzdem im Rif ortleben. Der Freiheitsheld des Rif wird bei den Stämmen, die mit ihm fochten, aber auch bei denen, die gegen ihn fochten, unvergessen bleiben als da? Programm der Unabhängig-

Paris, 26. Mai. Nach einer Havasmeldung aus Fez rücken im Frontabschnitt Taza die französischen Truppen unaushaltsam vor. Eine gewisse Verlangsamung sei nur dadurch mög­lich gewesen daß die Verbindung mit der Etappe hergestellt werden mußte. Auch im Frontabschnitt Fez, wo der Gegner noch kräf­tigen Widerstand leistet, nehmen die Opera­tionen einen günstigen Verlauf.

Die Fahl der Kriegsgefangenen des Rifführers

Paris, 26. Mai. Nach einer Havasmeldung aus Fez beträgt die Zahl der von Abd el Krim freigelassenen Gefangenen sechs Offiziere, acht Unteroffiziere, 27 französische Soldaten und 112 Allgerier und Senegalesen und die Zahl Der Spanier 105 Soldaten 19 Zivilpersonen, zwei Frauen und vier Kinder.

hohen Kulturerbes ein Anrecht auf dieses Land geltend zu machen.

Nicht genug können diese durch die Ge­schichte klar bewiesenen Tatsachen immer und immer wieder betont werden, um unser histo­risches Anrecht auf das uns geraubte Weichsel­land vor aller Welt deutlich zu machen. Aber wir würden die ernste Mahnung, die in dieser

Richtung von der Marienburger Stadtgrün­dungsfeier an das deutsche Volk ergeht, nur halb verstehen, wenn wir uns durch sie nicht auch in dem Willen stärken lassen wollten, den in Versailles hier am deutschen Lande voll­zogenen Raüb wieder rückgängig zu machen. Die Frage der Revision unserer Ostgrenzen darf nicht einschlafen, in ihr muß das gesamte deutsche Volk fest zusammenstehen. Noch ist der Weg dazu weit, wenn auch die öffentliche Weltmeinung sich in ihrem Urteil über den polnischen Korridor zu einem gewissen Teil zu unseren Gunsten bereits gewandelt hat. Selbst ein Lloyd George, einer der Hauptschuldigen von Versailles, hat bedenken müssen, daß Po­len doch zu viel Land geschluckt habe, das es nicht verdauen könne, so daß wir heute wohl nur mit allzu großem Rechte fragen, wo die­ser englische Staatsmann seinen Verstand ge­habt hat, als er den polnisch-französischen Wünschen sich derartig gefügig erwies. Darum muß aber auch die Marienburger Stadtgrün­dungsfeier zu einem Bekenntnis des gesamten deutschen Volkes werden, das hinausklingt in die Welt, um ein neues starkes Zeugnis dafür abzulegen, daß wir uns niemals mit den durch das Versailler Diktat an unseren Ostgrenzen (ans "^'v 111 "nruiiur uno Mitzwirticnatt ver- geschaffenen Tatsachen abfinden werden. Die Dtu/ sU es gehört schon ein eigentümlicher Welt muß von neuem erfahren, daß der euro- oazu. aus der völligen Zerstörung eines I päische Frieden hier im Osten solange unsicher

sein muß, als der durch die Geschichte erwiesene Unsinn des Versailler Diktates bestehen bleibt. Die Stimmen der Vergangenheit, die die Ma­rienburger Stadtfeier wieder so mächtig wer­den läßt, wollen wir in diesem schweren Kampfe um unser Recht zu Hilfe rufen und es wird mit an uns liegen, wie weit sie auch draußen in der Welt gehört werden.

Eröffnung des Flugverkehrs BerlinParis.

Poris, 26. Mal. Heute abend 7.05 Uhr traf in Tempelhof das erste französische Flugzeug des regelmäßigen deutsch-französischen Luftverkehrs BerlinParis ein. Die Maschine ist ein SOO PS Jarman- Hochdecker, geführt von Pilot Rouhaln. Der Start in Paris verzögerte sich infolge Nebels. Der Vertreter der französischen Gesellschaft, der den ersten Flug mitmachke, wurde von Direktor Wromsky von der Deutschen Lufthansa herzlich begrüßt. Das Heuke morgen in Berlin gestartete Junkers-Groß- flugzeug der Lufthansa ist auf die Minute fahr­planmäßig um 5 Uhr in Le Bourget eingetroffen.

Das kürzlich unterzeichnete Luftverkehrs- abkommen ist mit der Eröffnung des Flugverkehrs BerlinParis praktische Wirklichkeit geworden. Die Luftschranken, die bisher zwischen Deutschland und Frankreich bestanden, sind gefallen. Deutschlands Verkehrsflugzeuge überfliegen französisches Hoheits­gebiet und umgekehrt. Der vielverfpreck^nde Anfang eines ungehinderten internationalen Luftverkehrs ist damit gemachl. Daß Deutschland darin einen her­vorragenden Platz einnehmen wird, ist nach seiner geographischen Lage und der Leistungsfähigkeit seiner Technik mit Sicherheit vorauszusehen. Man mußte allerdings zuerst der deuffchen Leistungs­

land ausgesucht, um nach seiner beinahe dreiwöchentlichen Ab­wesenheit in Berlin und Genf die persönliche Mhlungnahme mit dem Leiter der französi­schen Außenpolitik wieder aufzunehmen. Bei dieser Gelegenheit sind eine Reihe schwebender Fragen zur Sprache gekommen, insbesondere solche, die die Lage in den besetzten Gebieten betreffen. Der Botschafter hatte außerdem Ministerpräsidenten Briand von der pünktlichen Ankunft des ersten deutschen Flugzeuges in Paris Mitteilung gemacht.

Das Urteil im Fraukeufölfcher-Prozetz

Budapest. 26. 2Hai. Um 6.30 Uhr ver­kündete Senatspräsident Teleky das Urteil des Strafgerichts im Fvaukeufälscher-Prozeß. Das Strafgericht hat auf folgende Strafen erkannt: Gegen den ehemaligen Landespolizeiches N a d o s s y eine Gesamtstrafe von 4 Jahren Zuchthaus und eine Nebenstrafe von 20 Millionen Kronen, im Nichteinbringungsfalle 400 Tage Zucksthaus, 3 Jahre Amtsverlust und Verlust aller politischen Rechte; von der Zuchthausstrafe gelten 4 Monate und 14 Tage als verbüßt.

Gegen denPriazenwiadisch-Grätz eine Gesamtstrafe von 4 Jahren Zucht­haus, eine Nebenstrafe von 10 Millionen Kronen, im Nichteinbringungsfalle 500 Tage Zuchthaus, 3 Jahre Amtsverlust und Verlust aller politischen Reckste.

Gegen die Generäle Hasks und Kurts vom Kartographischen Institut je e i n Jahr Gefängnis, eine Geldstrafe von je 2 Mil­lionen Kronen oder je 20 Tage Gefängnis, je 3 Jahre Amlsverlusl und Verlust der politi­schen Rechte; von der Gefängnisstrafe gellen 4 Monate 14 Tage als abgebüßt.

Gegen Ladislaus Gerö eine Gesamt­strafe von zwei Jahren Zuchthaus, eine Nebenstrafe von 2 Millionen Kronen, 3 Jahre Amtsverlufi und Verlust der polili- chen Rechte.

Gegen den Sekretär des Prinze« Dindisch- -Grätz. R a b a, 1 Jahr und 6 Monate Gefäng­nis, wovon 4 Monate 20 Tage als verbüßt gelten.

Gegen Mankowitfch 1 Jahr Gefäng­nis und gegen die übrigen Angeklagten znn- chen 2 und 6 Monaten Gefängnis.

In der Begründung des Urteils, dessen Verlesung zwei Stunden beanspruchte, heißt es u. a.: Es ist nicht gelungen, aufzu­decken, unter welchen Umständen die Idee der Geldfälschung gefaßt wurde. Es wurden zwar deutsche Beziehun­gen erwähnt, doch sind Diesbezügliche konkrete Daten nicht festgestellt worden. Die Hinfällig­keit der Behauvtunaen. daß die Geldfälschung