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201. Jahrgang.

Hanauer 8 Anzeiger

General-Anzeiger für die Kreise Kanan Stadt und Land.

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Nr. 120

Mittwoch den 26. Mai

1926

Das netteste.

Nach den letzten Nachrichten sind bei der Münchener Eiseickahnkatastrophe 28 Menschen ums Leben getonnnen.

Graf Bernstorff begründete im Redaktions- Komitee der vorbereitenden Abrüstungskonferenz feine Vorbehalte gegen den englisch-französischen Komp romißvorschlag.

Der Internationale Gerichtshof hat in der S der deutschen Regierung gegen die polnische rung wegen einer Reihe von deutschen Eigen­tumsrechten in Polnisch-Oberschlesien seine Entschei­dung bekanntegeben. Der Gerichtshof ist zu dem Schluß gekommen, daß in den Hauptpunkten der deutschen Klage stattzugeben ist.

Der Spezialberichterstatter desJournal of Eommerce" in Berlin gibt einen aufsehenerregenden Bericht über die Wirkungen und den bisherigen Erfolg des Dawesplans.

Der französische Ministerrat hat das jüngste Gesuch Abd el Krims um Einstellung der Feindselig­keiten abgelehnt.

Nach Schluß des gestrigen Ministerrats dementierte Ministerpräsident Briand die Gerüchte und Nachrichten, daß er sofort nach Wieder- zusammentritt der Kammer zu demissionieren sich entschlossen Hecke.

SsEosW Vovbshâ mm OZnfsv âommsmN.

Genf, 25. Mai. Zu dem gestern von Paul Bo n c o u r und Lord Cecil im Redaktions- komitse gemeinsam singebrachten Antrag,

men prüfen zu lassen, mittels deren die HM-' leistung für einen angegriffenen Staat rasch ins Werk gesetzt werden könne, hat Graf Bernstorff heute vormittag im Redaktions­komitee folgende Erklärungen abgegeben:

Das Redaktionskomitee hat beschlossen, die Fragen Va 8 und Vb an den Völkerbundsrat zu verweisen, da eine Schwierigkeit bestand, diese Gegenstände innerhalb eines Organes zu behandeln, dem Vertreter von Ländern ange­hören, die nicht Mitglied des Völkerbundes find. Ich bin diesem Beschluß gerne beigetreten, der nicht nur von mir, sondern auch von allen übrigen Mitgliedern als gute Lösung der innerhalb der Kommission ausgetretenen Ver­schiedenheiten betrachtet worden ist. Immer­hin konnte so der Gegenstand der an den Rat verwiesenen Fragen in der Kommission nicht erschöpfend erörterrt werden. Bei der Aus­nahmestellung Deutschlands, welches nach dem sehr glücklichen Wort des Vertreters Frank­reichs im Rat moralisch Mitglied des Völker­bundes geworden ist, hat mein Land anderer- stits noch nicht die Möglichkeit, im Rat das Wort zu ergreifen.

Ich möchte folgende Erklärung abgeben: Ich möchte keineswegs die Notwendigkeit in Zweifel ziehen, die Methoden und technischen Wege zu bestimmen, auf denen die Hilfeleistung für einen angegriffenen Staat rasch ins Werk gesetzt werden kann. Ich bin jedoch der An­sicht, daß es praktischer wäre, für die Lösung des Problems einen anderen Ausgangspunkt SU wählen. Die vorgeschlagene Prüfung der Methoden, nach denen die Hilfeleistung für

* 'ffenen Staat rasch ins Werk ge-

. -------- soll, dürfte meiner Ansicht nach

den gegenwärtigen Stand der Rüstungen Zur Grundlage haben, der - wie wir alle

einen am

setzt nie

MM nur ein vorübergehender ist, und der durch die Arbeiten gerade unserer Konfe­renz vereinbart und endgültig festgestellt wer­den soll. Die in Rede stehenden Untersuchungen Werden vielmehr von einem Stand der Ab- urstung auszugehen haben, wie er sich als End­ergebnis unserer Arbeit darstellen wird.

Diese Abrüstung wird f< fern, daß die Kraft keines eil "kn im Völkerbund verlüa

io einzurichken

_______,________inzigen Skaakes

»m Völkerbund verfügbaren straften

gleichkommen barf.

Seber Staat wird soviel Rüstungen aufrecht halten müssen, daß die vereinigten Kräfte Mitglieder des Völkerbundes die Aus- der Beschlüsse desselben gewährleisten. M habe hier nicht den besonders gearteten Mil meines Landes im Auge. Meine Aus- lchrungen betreffen vielmehr die zahlreichen ^p^ls.chen Staaten, die bereits ihre Rüstun-

>n einem Umfang herabgesetzt haben. Wenn

Staaten in der Lage sein sollen, einen mlveren Staat, der von einem im Besitz über- ^ner Machtmittel befindlichen Staat ange- .grifsLn wird, wirksame Hilfe zu bringen,'so es selbstverständlich, daß ihre vereinigten

Avd et MM«s âiedens augebot abgetebni.

Paris, 25. Mai. Ein unter dem Vorsitz des Präsidenten der Republik im Elysèe abgehalkener Miniskerral lehnte, nachdem Briand und Painlevè die günstige Entwicklung der Lage in Marokko dar­gelegt hatten, das jüngste Gesuch Abd el krims um Einstellung der Feindseligkeiten ab, da hierdurch nur die Befriedung Marokkos verzögert und erschwert werde. Briand erklärte der Presse, die französische Regierung sei der Ansicht, daß Abd el Krim Heuke nicht einmal mehr im Ramen seines Stammes ver­handeln könnte, sondern ein Flüchtling sei, der offen­bar Zeit zu gewinnen trachte, um seine letzten Stel­lungen zu einem verzweifelten Widerstand ausbauen zu können.

Der Vertreter des Außenministeriums bei den Friedensverhandlungen in Udjda, Ministerialdirektor Ponsot, hat der Presse anläßlich der Uebermitttung der beiden Schreiben Abd el Krims an den franzö­sischen GeneralresDenten bezw. den spanischen Ober- konnnissar von Marokko Erklärungen abgegeben. Ministerialdirektor Ponsot wies darauf hin, daß. Abd el Krim es dreimal abgelehnt habe, den Frie­densweg zu beschreiten, den man ihm eröffnet hätte. Zum ersten Male im Juli 1925 nach der Konferenz von Madrid wurden ihm Vorschläge hierzu unter­breitet. Im Oktober 1925 habe Painleos in einer Rede in Nimes erklärt, unter welchen Bedingungen der Friede in Marokko wiedevhergestellt werden

Demarchen Abd el Krims einen Sinn haben sollten, dann solle er doch die Bedingungen von Udjda an­nehmen und sich vor allem selbst unterwerfen und das Rifgebiet verlassen. Der Kampf sei jetzt zu einet einfachen Polizeiaktion herabgesunken.

Rüstungen der Kraft eines jeden evtl. An­greifers überlegen sein müssen. Deshalb wird nach meiner Meinung die Prüfung der Fragen Va 8 und Vb nur dann ein befriedigendes Er­gebnis haben, wenn von dem Stande einer in sich ausgeglichenen allgemeinen Abrüstung ausgegangen wird. Die von dem französischen Vorschlag angeregten Maßnahmen würden lediglich vorläufige Ergebnisse zeitigen, die meiner Ansicht nach kaum geeignet fein wür­den, die endgültige Lösung nämlich die all­gemeine Abrüstung zu beschleunigen.

Paul B o n c o u r erwiderte, daß die in dieser Erklärung Bernstorffs enthaltenen Thesen in den letzten Jahren wiederholt von Frankreich im Völkerbund vertreten worden seien, und daß es zweifellos zweckmäßig wäre, schon heute nach diesen Gedankengängen oor- zugehen. Er glaube jedoch, daß man sich bei der heutigen' Sachlage darauf beschränken müsse, eine vorläufige Lösung zu suchen, indem man provisorische Methoden _ ausarbeite, um die Durchführung der Hilfeleistungen aus Ar­tikel 16 sicher zu stellen.

Auf Antrag Bernstorffs wird seine Erklä­rung im Auszug im Bericht des Redaktions- komitees ausgenommen und der Wortlaut der Erklärung als Anlage dem Bericht an den Vollausschuß bezw. an den Völkerbundsrat bei­gegeben.

Der Berich! des Bedak!ionskomi!ees.

Genf, 25. Mai. Der Bericht des Redaktions­komitees, dem der Wortlaut der heutigen Er­klärung des Grafen Bernstorff und die Denk­schrift der jugoslawischen Regierung über das Abrüstungsproblem als Anlagen beigegeben sind, enthält ohne verbindenden Text im we­sentlichen die in den letzten Tagen bekannt ge­wordenen Beschlüsse über die Arbeitsteilung, ferner die beiden von Lord Cecil und de Brouckere eingebrachten Anträge gegen den chemischen Krieg bezw. über die Kontrolle der Äbrüstungsindustrien und des Rüstungsstandes und schließlich den zwischen Paul-Boncour und Cecil zustande gekommenen Vergleichsantrag, burcb den der Völkerbundsrat ersucht wird, Methoden zur rascheren und wirksameren mi­litärischen und wirtschaftlichen Hilfeleistung ge­mäß Art. 16 feststellen zu lassen. In diesem Zu­sammenhang wird auch der ebenfalls bereits bekannt aegebene belgische Antrag aufgeführt,

Die mililSrischen Operationen.

Paris, 25. Mai. Wie Havas aus Madrid be­richtet, wird in einem längeren offiziösen Kommu- niquee über die weiterhin in Marokko zu treffenden Maßnahmen berichtet. Man müsse zur Entwaffnung schreiten, wenngleich dies auch mit Schwierigkeiten verbunden sei. Aber die vollständige Entwaffnung und strenge Bewachung seien unerläßlich, wenn man die Wiederkehr des Aufstandes verhindern wolle. Man handele im Einvernehmen mit der französi­schen Regierung, denn andernfalls würden die von beiden Seiten unternommenen Anstrengungen un­fruchtbar bleiben. Die spanische Regierung habe dem spanischen Oberkommando in Marokko Truppen- kontigente zur Verfügung gestellt, und zwar die der militärischen Garnisonen, die durch Truppen aus der Hauptstadt ersetzt werden sollen.

Paris, 25. Mai. Nach einem offiziellen Kom- muniquse aus Madrid ist in der vergangenen Nacht am Wed Gis bei einem Gefecht der Vertrauens­mann Abd el Krims und Kaid eines größeren Stam­mes, Nadur, verwundet und gefangen genommen worden. Er habe versucht, mit seinen Anhängern westwärts zu flüchten. Einer seiner beiden Söhne sei bei diesem Kampfe getötet worden.

Paris, 25. Mai. Wie Havas aus Rabat be­richtet, haben im ©erlaufe des gestrigen Tages französische Truppen im Frontabschnitt von Fez die

Djebet Hamam besetzt worden. Die Truppen Mischen Köpfen bestehen; anscheinend keine rückten weiter vor. Die Spanier hätten die Stämme 3^^siel mehr an dem mtsrichilgen Bestreben der Tensaman vollkommen entwaffnet. Deukfchlands fem Wirk,chafks eben wiederauf-

1 1 zubauen. Trotz allem ist die Tatsache, daß

_________ Deutschland, wenn die Daweszahlungen ihren höchsten Grad erreichen, nicht fähig sein wird, sie in vollem Umfange zusammenzubringen garnicht zu reden von der Aufgabe des Trans­fers zu offensichtlich, daß sie selbst in Frank­reich nachdrücklich bestritten werden könnte. So kann man vielleicht darauf rechnen, daß, wenn man an die Aufgabe heraugeht, einen neuen Versuch zur Glakksiellung dieser Ange­legenheit zu machen, dieser Versuch sich in­mitten einer durchsichtigeren Atmosphäre mit

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der die Aufstellung eines realen Systems von militärischen und "wirtschaftlichen Hilfeleistun­gen anstrebt. Außerdem enthält der Bericht im Auszug den Vorbehalt der deutschen Delegation und besagt übr die Stellungnahme der Delega­tion der Vereinigten Staaten, daß diese Dele­gation jede auf Abrüstung gerichtete Bestre­bung unterstützen will, daß sie jedoch selbstver­ständlich in keiner Weise durch diese Debatten gebunden werden könnte, an denen teilzuneh- men ihr nicht zustand. Diese Bemerkung, so heißt es in dem Bericht, bezieht sich hauptsäch­lich auf gewisse Punkte der Anträge über die Kontrolle der Rüstungsindustrien und über die an den Rat überwiesenen Fragen. Zu dem Ab­schnitt 2 und 3 des Fragebogens, welche die Abrüstung selbst betreffen, erklärt der Aus­schuß, daß eine Einschränkung der gesamten eventuell möglichen Kriegsrüstung eines Lan­des im gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich ist, dagegen stellt der Ausschuß die Möglichkeit fest, die Friedensstärke des Landheeres, der Flotte und der Luftstreitkräfte bei einzelnen Staaten und auch jene Kräfte einzuschränken, die sofort ohne vorherige Mobilisierung einge­setzt und zur Anwendung gebracht werden kön­nen. Dieser Grundsatz soll jedoch die Voraus­setzung für eine Einschränkung der Rüstungen, wie inbezug auf die potentielle Rüstungsmög­lichkeit usw., nicht präjudizieren.

Nach einer Anmerkung des Berichts wurde in diesem Zusammenhang im Redaktions­komitee u. a. angeregt: Verringerung der gro­ßen Friedenseinheiten, ihrer militärischen Stärke und ihres Rüstungsmaterials, ferner Herabsetzung der sofort mobilisierbaren Mann­schaften,' Verkürzung der militärischen Dienst­zeit und Verringerung des Kriegsmaterials. Schließlich wurde auch noch die Frage aufge­worfen, ob durch die Herabsetzung oder Ein­schränkung der Ausgaben für die Landesvertei­digung eine Einschränkung der bewaffneten Macht" durchgeführt werden kann. Die Aus­sprache über "diesen Bericht soll, wenn möglich, am Mittwoch vormittag vom Vollausschuß" ab­geschlossen werden.

Russische Mitteilungen an den Völkerbund.

Genf, 25. Mai. Das russische Kommissariat für auswärtige Angelegenheiten hat am 20. Mai an das Generalfelretariat des Vollerbundes fünf von1

Litwirow unterzeichnete Telegramme gesandt, in denen mitgeteilt wird, daß sich die russische Regie­rung zu dem Fragebogen des Völkerbundes über & Kontrolle der privaten Rüstungsindustrie nicht äußern und ferner an den Arbeiten zur Kodifikation des internationalen Rechts und der internationalen Paßkonferenz, die inzwischen abgeschlossen ist, nicht terlnehmen will. Dagegen ist die russische Regierung bereit, sich bei den Arbeiten des Komitees für die Prüfung der Frage der Aichung der Seeschiffe ver­treten zu lassen, vorausgesetzt, daß der Konferenzort unter vorherigr Fühlungnahme mit der russischer Regierung festgesetzt wird.

Amerika und der Dawesplan.

Rewyork, 25. Mai. In einem Leitarti­kel mit der Aeberschrift:Was nach dem D a w e s p l a n? führt dasJournal of Sommerte aus:

Vicht nur in Europa, sondern auch in gut unterrichteten amerikanischen Kreisen setzt sich die Ueberzeugung immer mehr durch, daß der Dawesplan nützliche Dienste leistete, daß er aber, um weiterhin von Nutzen zu sein, eines gänzlichen Umbaues oder einer gründlichen Ueberarbeitung bedarf. Der Dawesplan lei­stete recht gute Dienste, aber wie es nicht anders fein konnte, hat er die Frage der Ein­ziehung und der Uebertragung dec Repara­tionszahlungen nicht läsen können. Diese Tat­sache wird heutzutage ziemlich allgemein aner­kannt. In mancher wichtigen Beziehung un­terscheidet sich die heutige Lage von der, die die Aufmerksamkeit der Sachverständigen 1924 in Anspruch nahm. Vor zwei Jahren bestand Frankreich noch hartnäckig darauf, daß Deutschland alles, was ihm ausgerechnet wor- den wär. mit Leichtigkeit zahlen könne, und h-fc -stmrlU^fiS s;> ^Cf ^â^ fXM£ .,", k^.

111$ litt- vKv Zahlung ausdem Dege zu gehen. Jetzt ist die deutsche Währung stabilisiert, und seine Finanzverhältnisse sind genügend geklärt, um

einem größeren Maß von Aufrichtigkeit voll­ziehen wird. Die Zeit rückt rasch heran, wo der Dawesplan entweder abgebaut oder gründlich umgebaut werden muß? Wenn die­ser Zeitpunkt kommt, können wir es uns nicht leisten, lediglich interessierte Zuschauer zu sein.

Präsident Coolidge über die Inter» nationalen Beziehungen.

Washington, 25. Mai. Bei der Begrüßung der Delegierten zum zweiten panamerikani­schen Roten Kreuz-Kongreß führte Präsident Coolidge in seiner Ansprache aus: In den letzten Jahren ist viel über die internatio­nalen "Beziehungen gesprochen worden. Das Bedürfnis nach solchen Erörterungen liegt auf der Hand. Die Anwendung der Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung auf dem Gebiete der Nachrichtenübermittlung, des Verkehrs und der Industrie hat die Einzelländer der Welt in so enge Verbindung zu einander gebracht, wie die menschliche Voraussicht sie niemals hat ahnen können. Mit der angespannten Tätig­keit der Menschheit auf dem Gebiet von Wissenschaft, Industrie und Handel hält die soziale Organisation selten Schritt. Die Pro­bleme, mit denen eine moderne Regierung sich zu befassen hat, sind von einer Berwickeltheit, die für diejenigen erschreckend ist, die an der Verantwortung teilhaben. Angesichts des An­wachsens dieser Probleme müssen die inter­nationalen Beziehungen und die internatio­nale Zusammenarbeit zwischen den Völkern der Welt auf der breiten Basis gegenseitiger Verständigung ruhen. Sympathie und Tole­ranz müssen bei den Völkern aus sich heraus entstehen: sie können ihnen nicht aufgedrängt werden. Wenn die Völker lernen werden, ihre Anstrengungen lieber diesen Aufgaben zuzu­wenden, als sinnlosem brudermörderischem Streit, werden die internationalen Beziehun­gen in zunehmendem Maße den Charakter gc. meinschastlicher Arbeit und weniger den bei Gegensätzlichkeit annehmen.