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201. Iahrqang.

Hanauer S Anzeiger

General-Anzeiger für die Kreise Kanan Stadt und Land.

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Montag den 10. Mai

1926

MsttKKMesWGs der Blassen - Avise.

Besprechungen zwischen Regierung und Parteiführern. Kindenburg für eine Regierungsaktion zur völligen Vereinigung des Flaggenstreites.

Berlin, 9. Mai. Die Verhandlungen in der Flaggenfrage stehen, wie das V. D. Z.- Büro aus parlamentarischen Kreisen hört, vor einem Wendepunkt. Roch am Montag vormittag jedenfalls vor der Reichs­tagsdebatte am Dienstag wird ein ent­scheidender Schritt erfolgen. Ueber die Verhandlungen der Regierung mit den Re­gierungsparteien in den letzten Tagen erfährt das Büro, daß, nachdem am Freitag Reichs­innenminister Dr. Külz die Verhandlungen mit den Parteiführern geführt hatte, am Samstag Reichsarbeitsminister Dr. Brauns die. Vertretung der Reichsregierung bei den Konferenzen mit den Regierungsparteien übernommen hat. Am Sonntag morgen haben Reichspräsident von Hindenburg den Reichskanzler, den Reichsinnenminister und den Reichsarbeitsminister zu einem etwa ein- stündigem Vortrag über die politische Lage tmpfangen.

Der Reichspräsident habe wiederholt Ge­legenheit genommen, zu betonen, daß er selbstverständlich die ganze Flaggenfrage nur auf der verfassungsmäßig gegebenen Grundlage behandelt habe und behandeln werde.

Im Anschluß an die Besprechung beim Reichspräsidenten fand eine Sitzung der in

l überzeugt.

Mchsregierun'g

daß der Zweck der Flaggenverordnung, die in Kreisen der Ausländsdeutschen auf dem Ge­biet des Flaggenwesens aufgetretenen Unzu- träglichkeiten auszugleichen, erreicht wer­den wird. Fast stündlich einlaufende Zustim­mungskundgebungen der zuständigen Aus- landsstellen bestärkten die Reichsregie

landsstellen bestärkten die Reichsregierung in dieser Auffassung. Auf der anderen Seite ver­kenne die Reichsregierung nicht, daß ihr Vor­gehen im Inland starkem Mißver- tândnis ausgesetzt gewesen sei, und es labe selbstverständlich auch der Reichs­regierung jeder verfassungs­widrige Eingriff auf diesem G e- liete ferngelegen. Wie versichert wird, inb sowohl der Reichspräsident wie die lieichsregierung entschlossen, in dem jetzt wie- >er aufgelebten Flaggenstreit einen der= ahnenden Ausgleich zu suchen, der elbftoerftänblid) nur auf ' 7 '

Wege gefunden werden kann. Endgültige Ent- cheidungen hierüber sind in allernächster Zeit iu erwarten. In der heutigen interfraktionel­len Besprechung der Regierungsparteien im Reichstag nahmen vom Zentrum dis Abgg. v. Euèrard und Stegerwald teil, von der Deutschen Bolkspartei die Abgg. Scholz und Lrüninghaus, von den Demokraten der Abg. ^od), von der Bayrischen Volkspartei der Abg. beicht. Von der Reichsregierung war nur der Reichsarbeitsminister Dr. Brauns erschienen, der die Parteiführer über den Inhalt der Ministerbesprechungen unterrichtete. Beschlüsse würben in diesem interfraktionellen Ausschuß nicht gefaßt. Zentrum und Demokraten halten, wie das V. D. Z.-Büro erfährt, nach wie vor daran fest, daß der Flaggenerlaß unzeitgemäß ist und werden das auch bei der Dienstag­debatte zum Ausdruck bringen. Die endgültige Stellungnahme dieser Parteien wird im Montag fest gelegt werden. So­wohl der Parteivorstand der Demokraten als auch der des Zentrums versammeln sich am Montag nachmittag. Nach Abschluß dieser Parteivorstandssitzung treten die beiden Frak- lionen am Montag abend zusammen. In der Dienstagssitzung wird nach der Begründung der 'sozialdemokratischen Interpellation voraussichtlich der Reichskanzler sofort zur Be­antwortung das Wort nehmen, und nach ihm der Innenminister Dr. Külz, während Innenminister Dr. Stresemann erst spa- ler in die Debatte eingreifen wird.

. Wie weiter gemeldet wird, gedenkt ßj n- denburg mit einem Schritt an die D e s s e n s l i ch k e i t zu treten. Soviel mir Men, wird der Reichspräsident an den Reichs- Mler ein Schreiben richten, das morgen der Dessentlichkeit übergeben werden soll. Der Präsident dürste darin zum Ausdruck bringen, daß ihm nichts ferner lieae. als die National-

regier un

lern

Reichstag nahmen vom

färben zu ändern oder zu beeinträchtigen, und im Zusammenhang mit der neuen Flaggen­oerordnung die Frage behandeln, ob es nicht angesichts der großen Beunruhigung der Oeffentlichkeit durch den Flaggenstreit möglich sei, einen versöhnenden Ausgleich zu finden, der dem neuen Deutschland ebenso gerecht würde wie dem geschichtlichen Werdegang und der Tradition.

Diese Stellungnahm des Reichspräsidenten würde dann den für morgen angesetzten Be­ratungen der Fraktionen und Parteivorstände des Zentrums und der Demokraten zugrunde­liegen. Es scheint heute von-.Führern dieser Parteien der Gedanke erwogen worden zu sein, falls die Zustimmung ihrer Partei- und Fraktionsinstanzen zu erlangen wäre, auf die Unterstützung des sozialdemokratischen Miß­trauensantrages zu verzichten, dafür aber dem Reichstag eine eigene Formel vorzulegen: darin würde etwa ausgesprochen, daß der Reichstag zwar mit dem Vorgehen der Re­gierung beim Erlaß der Flaggenverordnung nicht einverstanden sei, aber angesichts der Er­klärung des Reichspräsidenten die Sache zur Zeit auf sich beruhen lassen wolle. Auf die Konsequenz des Rücktritts der Regierung würde also verzichtet.

Im Gegensatz hierzu veröffentlicht der

,---- .... ...... v, ..x Demokratische Partei fei nicht ge­neigt, in irgend einer Weise Plänen beizu­stimmen, die geeignet wären, den Gegnr der schwarz-rot-goldenen Reichsfahne irgend­welche Konzessionen zu machen. Falls die Krise sich weiterhin zuspitzen solle, dann bleibe nichts anderes übrig, als die Auf­lösung des Reichstages.

Ein Prolefl des republikanischen Reichsbundes.

Frankfurt a. 217., 9. Mai. Der Reichsvorftand des Deutschen republikanischen Reichsbundes hat an die Reichstagsfraktionen des Zentrums, der Demokraten und der Sozialdemokraten ein Schreiben gerichtet, in dem gegen die Verordnung der Reich-regierung zur Neuregelung der Flaggenfrage in scharfer Weise Protest erhoben wird. Weiterhin wird in dem Schreiben betont, daß es infolge der Verordnung zu weittragenden innerpolitischen Kämpfen um die Staatsform des Reiches kommen könne.

Kundgebungen zur Flaggenfrage.

Berlin, 8. Mai. Beim Reichspräsidenten gingen folgende Telegramme ein:Dank für das Dekret zur Verständigung im Flaggenzwist. Deutsches Haus Mexico".Die reichsdeutsche Sisdelung begrüßt die neue Flaggenverfügung aus ganzem Herzen. Sie hofft von ihr die Stärkung des deutschen Gedankens bei allen Ausländsdeutschen. Der Vorstand des reichsdeutschen Vereins zu Riga." Die Deutsche Vereinigung in Tsinanfu sandte folgende Drahtung: Die Deutschen in Tsinanfu begrüßen freudigst den Flaggenerlaß. Er entspricht langgehegten Wünschen und einem dringenden wirtschaftlichen Bedürfnis." Außer den veröffentlichten sind noch weitere zustimmende Aeußerungen über die Flaggenverord- nung bei den Reichsbehörden eingegangen. U. a. haben auch nachstehende Organisationen ihre Ge­nugtuung über die von der neuen Regelung zu er­wartende Beilegung des Flaggenstreites im Aus­lande telegraphisch ausgedrückt: Der Vorstand deutscher Frauen in Mexio, die Arbeitsgemeinschaft der Kolonfftenverbände, die Reichsoereinigung deutscher Hausfrauen, die Gesellschaft für Export- verbindungen, der Aftika-Klub, der Deutsche Bund in Mexiko, der Deutsche Kriegerverein in Buenos Aires sowie der Verband ehemaliger Deutsch. Afrikaner in Hamburg, die Bremer Handelskammer, der Verein Bremer EWorteure und ander« Wirt- fchaftsverbände in Bremen, Wandsbeck usw.

Professor Kans Delbrück zur Flaggenverordnung.

Bertin, 9. Mai. In einem Artikel der Deutschen Allgemeinen Zeitung unter der Ueberschrift Für die Flaggenverordnung" .beschäftigt sich Professor Hans Delbrück mit der Flaggenverordnung des Reichspräsidenten, die vielfachen Widerspruch, be­sonders mich in parlamentarischen Kreisen gefunden

hat. Er geht von der Zeitungsnachricht aus, daß am 23. und 24. April in einer Weimarer Zusammen­kunft von etwa 60 Hochschullehrern, darunter auch weit linksstehenden, auch Sozialdemokraten, von allen Seiten festgestellt worden ist, daß das deutsche Volk heute nur in den Formen der Republik be­stehen und sich aus seiner tiefen Erniedrigung wieder emporarbeiten könne. Der Berliner Historiker Fried­rich Meinecke habe in seinem Referat den Vorschlag gemacht, der sich mit der jetzigen Flaggenverordnung des Reichspräsidenten nahe berührt. Man könne nicht sagen, daß die Weimarer Versammlung den Meineckeschen Vorschlag gebilligt habe, aber es habe sich auch kein Widerspruch erhoben. Delbrück führt weiter u. a. aus, daß die Aenderung der Landesfarben in dem Augenblick des nationalen Zusammenbruchs ein un­geheurer Fehler war. Es sei wohl ziemlich allgemein anerkannt, daß es im besonderen ein Fehler war. Vom Standpunkt der Republik liege es auf der Hand, aber, so höre man vielfach sagen, nachdem es einmal geschehen sei, müsse es durch­geführt werden. Das sei wohl leider richtig, aber müsse man nicht wenigstens suchen, den Schaden, den der Fchler des Flaggenwechsels angerichtet habe, nach Möglichkeit abzumildern? Schon die Weimarer Verfassung versuche es, indem sie neben den Reichs­farben andere Flaggen einführe. Das Ideal, das ganze deutsche Volk mit Herz und Verstand unter einer Flagge zu vereinigen, sei unerreichbar. Sehr große Teile des deutschen Volkes könnten und wollten sich nicht enffchließen, die schwarz-rot- goldene Farbe zu hissen. Seien es doch die edelsten patriotischen Triebe, die unsere Landsleute im Aus­land verhindern, mit ihrem Konsul die gleiche Flagge aufzuziehen. Weshalb solle der deutsche Konsul nicht auch die Flagge hissen, die die deutsche Verfassung für die Masten der in fremden Häfen einlaufenden deutschen Schiffe befiehlt? Er könne nicht vorstellen, daß das Ansehen der Deutschen

der Annäherung der deutschen Parteien und eine Milderung des Parteigegensatzes, also eine Stärkung des deutschen Ansehens erblicken werde. Daß das Reichsbaner Schwarz-rot-gold sich gegen die Neue- rung wehre, geschehe nur deshalb, weil man hier in der Reichsflagge zugleich die Par­teiflagge sehe. Der wahrhast nationale Standpunkt aber müsse sein, daß man, da eine wirt­liche Einheitsflagge einmal nicht zu erreichen, die Schärfe des Gegensatzes der Symbole abschwäche. Aus diesem Grunde könne er der Andrdnung des Reichspräsidenten seinen Beifall nicht versagen. Es sei auch durchaus richtig, daß das Reichskabinett den Entschluß gefaßt habe, ohne erst mit den Fraktionen Fühlung zu nehmen. Es würde eine reine Karikatur des Parlaments fein, wenn in solchen Fragen die Fraktionen miffprechen wollten und es wäre eine vollständige Bankerotterklärng des Parlamentaris­mus wenn der Reichstag jetzt diese Flaggenverord- nung zum Anlaß nehmen wollte, die Regierung zu stürzen, und wenn es geschehen sollte, so könnte das Kabinett Luther ein ehrenvolleres Ende nicht finden. In feinen Augen, schließt Prof. Delbrück, und er wisse, daß er im Sinne nicht weniger Kolle­gen spreche, sei die Flaggenverordnung eine ebenso kluge wie mutige Tat.

Kindenburg zur Flaggenfrage.

(Letzte Meldung.)

Berlin, 10. Mai. Reichspräsident von Hindenburg hat gestern abend an den Reichs­kanzler folgendes Schreiben gerichtet:

Sehr geehrter Herr Reichskanzler! Die zwei Verordnungen über die deutsche Flagge vom 5. Mai 1926 sind in der Oeffentlichkeit auf erhebliches Mißverständnis gestoßen. Die außen- und wirtschaftspolitischen Ereignisse der letzten Zeit, die einer neuen Geltung Deutsch­lands im Auslande den Weg ebnen und uns wieder in die Weltwirtschaft eingliedern, er­fordern stärkere Mitwirkung der Dentfchen im Ausland und ein freudiges Bekennen aller Ausländsdeutschen zum Deutschtum bei öffent­lichen Kundgebungen. Dem stand im Auslande unter befonders schweren Begleiterscheinungen der unselige Flaggenzwist hindernd im Wege. Diesem Zustand sollte durch die Verordnung abgeholse« werden. Ich bin überzeugt, daß die­ser Zweck mit der Verordnung auch erreicht wird. Nichts liegt mir ferner, als die durch die Verfassung bestimmten Natioaalfarbea zu be­seitigen. Ich bin nach wie vor fest entschlossen, die Flaggenfrage nur auf der Grundlage der Versaffung zu behandeln. Es bat sich aus ben

Erörterungen in Pesfe und Oeffentlichkeit er- neut ergeben, wie verhängnisvoll und gefähr­lich für unser Volk der schwebende Streit um die Flagge ist. Daß in abfehbarer Zeit auf verfassungsmäßigem Wege ein Ausgleich geschaffen wird, der dem gegenwärtigen Deutschland und seinen Zielen entspricht uni zugleich den Werdegang und der Geschichte des Reiches gerecht wird, ist mein sehnlichster Wunsch. Ich bitte Sie deshalb, zur geeigneten Stunde, sowohl mit den gesetzmäßigen Körper- schäften im Reich, wie auch mit den in dieser Frage ganz besonders interessierten Stellen, in Verbindung zu treten, um diesem Ziele nach­drücklich zuzustreben. Möge der Zeitpunkt nicht fern sein, wo sich das deutsche Volk wieder friedlich um ein und dasselbe Symbol seines Staates schaart.

Mit der Versicherung meiner HochschStzung und freundlichen Grüßen bin ich Ihr

Hindenburg.

Noch ein Witzirauensovlum gegen Dr. Luther?

Berlin, 8. Mai. Der ,Lokalanzeiger" hört aus parlamentarischen Kreisen, daß die Völkischen nicht beabsichtigen, sich für das sozialdemokratische Miß­trauensvotum einzusetzen, sie werden vielmehr einen eigenen Mißbilligungsantrag einbringen.

Ein Verfahren gegen Sörfing ?

Der Vo: sitzende des Reichsbanners Schwarzrotgold und Oberpräsident der Provinz Sachten, Hörsing, soll nach Blättermeldungen auf einer Kundgebung des Reichsbanners in Nürnberg erklärt haben, er scheue sich nicht, die Vermutung ausznsprechen, daß Reichs«

ordnung einen rfaffÜngsbrüch zu begehen. Im Anschluß daran habe Hörsing die Forderung er­hoben:Fort mit diesem Reichskanzler 1 Nach anderen Berichten soll Hörsing in diesem Zusammenhang auch von Hochverrat gesprochen haben. Wie die Berliner Montagspost dazu melbet. soll sich Reichskanzler Luther am gestrigen Sonntag wegen dieser Rede Hörsings an den preußischen Minister­präsidenten Braun gewandt und ihn gefragt haben, ob ein hoher Staatsbeamter in aller Oeffentlichkeit so schwere Anschuldigungen gegen das Re chsoberdaupt und der Reickskanzler erheben dürfe. Ministerpräsident Braun habe über den genauen Wortlaut der Nürnberger Rede Bericht eingefordert und davon werde es abhängen, ob gegen Hörsing disziplinarisch vorzugehen fei.

Volksentscheid am 20. Juni?

Berlin, 9. Mai. Der Termin des Volks­entscheids über den Gesetzentwurf der Fürsten- enleignung dürfte nicht, wie ursprunglick) ge­plant. am 13. Juni, sondern voraussichtlich am 20. Juni, vielleicht gar erst am 27. Juni eintrekea.

Die Amerikafahrt des Flellnerschiffes

New Aork, 9. Mai. Das deutsche Rotorschiff Baden-Baden", daS infolge schwerer See erst heute nacht Sanryhock vassierte, ist heute früh 3 Uhr 30 Minuten an der Quarantänestation von Newhork ein- geiroffen. DaS Schiff konnte 70 Prozent der Ge­samtzeit mit den Rotoren fahren.

New-Uvrk, 9. Mai. Bei herrlichstem Sonueu- schein und unter den günstigsten Windverhältnissen erfolgte die Fahrt der Baden-Baden von-der Quaran­täne nach dem städtischen Pier, begrüßt von den Sirenen der Fährboote und anderen Fahrzeuge. Ein« große Menschenmenge wohnte dem Anlegen bei Schiffe- bei.

Der Amerikaner Dyrd erreichte der Nordpol im Flugzeug.

Kopenhagen, 9. Mai, Aus Oslo wird gemeldet: Byrd hat heute feinen Polflug be­gonnen. Der bekannt Sieger in verschiedenen Rennen, Bennet, ist sein Pilot. Der Start

in verschiedenen

___________ . M ________ ..... Pilot. Der Stars erfolgte bei schönem Wetter. Eine große Men­schenmenge say der Ausfahrt zu. Nnrdas Flug­zeug mit dem großen Motor wird den Polflug unternehmen; das kleinere Flugzeug begleite! Byrd eine kurze Strecke unb kehrt dann nach Kingsbai zurück. Byrd mußte übrigens von feinem Beuzinvorrat, den er an Lors genom­hafte, wieder 250 Kilogramm auszu- da der Ballast zu groß war.

- 1. Mal. Der amerikanische

men

N e w y o r k, 9. Mal. Der amerikanische Flieger Byrd hat den Nordpol erreicht und überflogen und ist wohlbehalte» heute 1.30 Uhr nachmittags nach dnem 15>tst»»dig«n Ilvg nach Spitzbergen zurückgekehrt.

Die Streiklage in England.

Keine wesenkNche Veränderung.

London, 9. Rai. Nach einem heute nach­mittag veröffentlichten Resierungsbericht ist