201. Jahrgang.
Sanaue« Anzeiger
General-Anzeiger für die Kreise Kanan Sladl und Land.
Erscheint täglich mit Ausnahme der Conn- und Feiertage. / Fernsprech-Sammelnummer 3956.
Nr. 103
Dienslag den 4. Mai
1926
Generalftreit in England.
Der Generalstreik Hal um Mtlternach begonnen.
L 0 n d 0 n, 4. Mai. Das Unterhaus hat fid Seffern abend vertagt. Alle Verhandlungen nd gescheitert. Der Generalstreik hat um Mitternacht begonnen. Die Beurlaubten des Heeres haben Weisung bekommen zurückzukehren und die Truppen sind in sieter Bereitschaft. Die Eisenbahnen wurden unter Skaaks- konlrolle gestellt. Gegen das kommunistische Unterhausm,tglied S a k a t a l a ist ein Haftbefehl erlassen worden, weil er eine aufrührerische Rede gehalten haben soll. Die Omnibusse. Untergrundbahnen, Straßenbahnen der Euston und Waterloo Stationen beendeten ihren regelmäßigen Dienst um Mitternacht und wurden ordnungsgemäß entsprechend den Weisungen der Streikleitung in ihre Depots zurückgebracht. Die Morgenblätter sind fast alle zu einem späteren Zeitpunkt erschienen und mit großen Einschränkungen.
London, 3. Mai. Die Eisenbahngewerk- (chaft ordnete an, daß um Mitternacht der gesamte Zugverkehr einzustellen ist. Die Ordnung fei vollständig aufrechtzuerhalten.
Der Streik der Kohlenarbeiter in England hat sich also seit Mitternacht zu einem Generalstreik unter Einschluß der Eisenbahner ausgedehnt. Der zunächst rein wirtschaftliche Konflikt zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern in der Kohleninüustrie ist dadurch Ku einer Machtprobe politischen Charak- M Mü zum schwersten KonfM der Geschichte der englischen Wirtschaft geworden. "
was geht der Riesenkampf? Die Schwierigkeiten begannen bekanntlich mit dem Entschluß der englischen Regierung, die bisher an den englischen Kohlenbergbau gezahlten Zuschüsse einzustellen. Sie stützte sich dabei auf den Bericht der Kohlenkom- mstsion, der u. a. ausführte: „Es läßt sich nicht rechtfertigen, daß Industrien mit Steuern belastet werden, um den Unternehmern einer anderen Industrie Profite oder den Arbeitern höhere Löhne zu veschaffen, während ihre eigenen Profite und Löhne zuweilen schlechter sind."
Die Staatsunterstützung des Kohlenbergbaues betrug in den ersten fünf Monaten ihrer Geltungsdauer, d. h. ab August 1925, 2 sh 6 d pro Tonne, b. i. etwa 17 Prozent des Preises ab Grube. Für die letzten drei Monate des Jahres betrug die Unterstützung bereits 3 sh (3 Mk.), wobei die Unternehmer einen Gewinn von 1 sh 6 d hatten, während die Löhne stationär blieben. Ohne die Unterstützung hätten 73 Prozent der Gruben mit Verlust gearbeitet. Welch ungeheure Summen dies ausmacht, kann man sich leicht berechnen, wenn man bedenkt, daß die englische Kohlenförderung im letzten Quartal 1923 wöchentlich durchschnittlich 5 Millionen Tonnen betrug, so daß der englische Staat also wöchentlich annähernd 15 Millionen Mark an Unterstützungen zahlte. Daß selbst England dies auf die Dauer nicht aushalten kann, ist klar.
_ Um nun den Fortfall der Regierungsunterstützung auszugleichen, schlugen die Unternehmer den Arbeitern vor, entweder die Arbeitszeit von sieben auf acht Stunden bei gleicher Entlöhnung zu erhöhen, oder in eine entsprechende Herabsetzung der Löhne einzuwilligen. Beide Forderungen wurden von den Arbeitervertretern abgelehnt. Dabei erklärten sie sich keineswegs abgeneigt, über die Arbeitszeit und über die Herabsetzung der Löhne zu verhandeln. Sie weigerten sich aber, auf eine Lohnverminderung einzugehen, ehe mit der Durchführung ber Reformvorschläge der Kohlenkommission der Anfang gemacht worden sei. Die Kohlenkommission hat nämlich zur Besserung der Lage in der englischen Kohlenindustrie nicht nur Lohnkürzungen verlangt, sondern auch der Kahlenindustrie selbst die Verpflichtung auferlegt, ihre Organisation durch praktische Reformen zu verbessern und dadurch die Rentabilität der Kohlenförderung zu heben. In diesem Sinne hat die englische Regierung schon-Maßnahmen ins Auge gefaßt, die sich auf den Betriebszusammen- !a)luß und den gemeinsamen Kohlenverkauf der Gruben beziehen. Die Kohlenarbeiter waren der Ansicht, daß man erst einmal die Wirkung dieser «etnobsverbesserungen abwarten müsse, um beur- euen zu können, ob und in welchem Maße eine ( Herabsetzung der Löhne notwendig sei. Der Bericht '
Kohlcnkommission ist in diesem Punkte aber oberer Ansicht. Er hebt ausdrücklich hervor, daß ' er englischen Kohlenindustrie Unheil droht und daß i h' m Unheil nur abgewendet werden kann, wenn - le Produktionskosten durch das einzige unmittelbar '
wirkende Mittel, d. h. durch eine sofortige Lohnkürzung gesenkt werden. Die englische Regierung konnte also den Bergarbeitern hier kein Entgegenkommen zeigen, wenn sie nicht selbst von der Grundlage des Berichtes abweichsn wollte, den die Kohlenkommission erstattet hat. So kam es zum Abbruch der Verhandlunggen.
Das Kabinett Baldwin wäre bereit gewesen, die Grubensstzer durch bindende Maßnahmen zur sofortigen Durchführung von Betriebsreformen zu verpflichten und nötigenfalls zum Ausgleich von Härten Mittel zur Verfügung zu stellen, wenn die Bergarbeiter sich zur Annahme der Arbeitszeit- und Lohnbedingungen bereit erklärt hätten. Der Weg, der hier offen gehalten werden sollte, ist dann verschlossen worden, als die Gewerkschaften eingriffen und den Generalstreik von Dienstag früh ab androhten, wenn bis dahin die Kündigung der Bergarbeiter nicht zurückgenommen sei. Das konservative Kabinett Baldwin, das seinen überwältigenden parlamentarischen Sieg durch die Wahlparole gegen die sozialistische Gesahr errungen hatte, konnte sich die Pistole des Generalstreiks nicht auf die Brust setzen lassen. Es kam hinzu, daß in der „Daily Mail", dem schärfsten Kampforgan gegen die „Roten", ein wilder Setzerstreik ausbrach, der den Druck des Blattes lahmlegte. Die Regierung setzte nun ihre ganze Autorität gegen die Gewerkschaften ein und sie wird von diesem Gesichtspunkte aus den Kampf wohl auch weiterführen. Die technische Nothilfe ist mobil gemacht worden. Sie wird voraussichtlich imstande sein, eine völlige Verkehrssperre und eine u
es das ei
wesen, die
Einzige Bestreben der Regierung ge- e Zusttmmung beider streitender Par
teien zu dem Kommissionsbericht zu erlangen, um so der Kohlenindustrie die brauchbare Basis zu geben, auf der sie sich aus eigenen Mittel erhalten könne.
Am Schlüsse seiner Ausführungen sagte Baldwin noch: Die Schwierigkeit, vor der die Regierung gestanden hat, war, daß die Vertreter der Bergarbeiter wiederholt erklärten, sie feien nicht bereit, eine unmittelbare Verminderung der Löhne oder eine Verlängerung der Arbeitszeit in Erwägung zu ziehen. Dies bedeutete, daß keine Möglichkeit bestehen würde, ohne Weitergswährung ber Regierungsbeihilfe den Betrieb in der Kohlenindustrie aufrecht zu erhalten, und wir standen genau da, wo wir im vergangenen Juli gestanden hatten. Die Regierung konnte sich nicht bereit erklären, weiterhin den Bergarbeitern Löhne und den Bergwerksbesitzern Gewinne auf Kosten her großen Masse der Steuerzahler auszuzahün Denn schließlich befand sich unter der Masse der Steuerzahler eine beträchtliche Anzahl von Leuten, die länger arbeiteten, und recht viele, die nicht so viel verdienten. (Widerspruch bei der Arbeiterpartei.) Als die Besprechungen mit den Unterhändlern der Gewerkschaften am Sonntag abend wieder ausgenommen wurden, suchte die Regierung die Zusicherung zu erhallen, daß der Bericht der Kohlenkommission auf der Basis einer Reorganisation der Industrie und vorläufiger Lohnverminderungen angenommen werden würde. Da erhielten wir die Nachricht von gewissen Handlungen, die vielleicht an und für sich nicht so sehr bedeutungsvoll
ziges Abendblatt erscheinen. Verschiedene An« gestellt der „Evening News" protestierten gegen die Veröffentlichung eines Leitartikels der „Daily Mail", der bereits die Ursache zum Nichterscheinen der „Daily Mail" am heutigen
Morgen war. Da die Redaktion der „Evening News" sich weigerte, den Artikel zurückzuziehen, trat ein Teil der Drucker in den Streich sodaß nur die erste Ausgabe des Sportteils erscheinen konnte. „Evening Standard" konnte nicht er« scheinen, weil die Drucker eine kleine Lokalnachricht beanstandeten, in der die Anwerbung von Freiwilligen in Whitehall geschildert wurde. Da die Redaktion die Zurückziehung der Nachrichten verweigerte, konnte nur die erste Ausgabe des „Standard" erscheinen. — Zwei Schlachtschiffe haben auf der Rede von Liverpool Anker geworfen. Ein Truppentransportschiff hat zwei Bataillone Infanterie in selb» marschmäßiger Ausrüstung in Stahlhelmen in Liverpool gelandet. In den Londoner Läden herrschte heute eine rege Nachfrage nach Fahrrädern, Petroleumöfen, Feldbetten und dergleichen Gegenständen, die bei dem ausbrechenden Streik nützlich sein könnten. In Sonst) Newsham in Nordhumberland haben Bergwerksarbeiter und deren Frauen einen Sturm auf die Vorräte an Haushaltskohle auf dem Güterbahnhof unternommen, die für sie bestimmt waren, aber erst nach Stillegung der Schächte eingetrosten sind. In Lamarkshire haben die Bergarbeiter und die ihnen nahestehenden Verbands einen Hilfsausschuß zur Vorbereitung ebtlüer.
«stuf des ho nkWen Transport orberterbundes.
Rotterdam, 3. Mai. In Verbindung mit dem angekündigten englischen Bergarbeiterausstand hat heute die holländische Zentrale des Transportarbeiterbundes einen Aufruf an die holländischen Hafenarbeiter und Seeleute gerichtet, in dem diese aufgefordert werden, bié britischen Gewerkschaften bei ihrem Kampfe so* weit wie möglich zu unterstützen, deshalb keine Steinkohle nach England zu verschiffen» und ani die Schiffe, die ursprünglich Bunkerkohle in den englischen Häfen einnehmen sollten und statt dessen nach Holland kämen, die Verladung dieser VunkerkohlSn zu verweigern und sich ferner, nicht für englische Schiffe anmustern zu lassen.
Eine Erklärung der deutschen Bergarbeiter.
Bochum, 3. Mai. Der Vorstand des Verbandes der Bergarbeiter Deutschlands erläßt an seine Mitglieder eine Erklärung bezüglich der Stellungnahme zum englischen Kohlenarbeiterstreik, in der es u. a. heißt: Getreu dem Brüsseler Beschluß wird der Bergarbeiterverband alles tun, was in seinen Kräften steht,- um zunächst die Zufuhren von Kohle nach England zu verhindern. Er hat ich zu diesem Zweck mit dem Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund und mit den anderen für diese Frage in Betracht kommenden Verbänden in Verbindung gesetzt und wird
als Unzeichen
verhindern. Aber au
Wirtschaftsleben einen schweren chläch erhalte und der politische Gegensatz zwischen der radikalisierten Arbeiterschaft und dem konservativen Parteiregiment wird sich verschärfen. Wir haben in Deutschland an der Weiterentwicklung der Dinge selbstverständlich ein sehr großes Interesse, nur wird man dringend wünschen müssen, daß das Schlagwort der Internationale nicht dazu mißbraucht wird, um das deutsche Wirtschaftsleben in die Kreise der englischen Streikwellen hineinzuziehen.
ParlamenlsdebaNe über die Kohlenkrise.
London, 3. Mai. Heute mittag trat das
Unterhaus 31 die Kohlenfr
iU einer Sitzung zusammen, in der
frage besprochen wurde. Baldwin wurde von den Konservativen durch Aufstehen "eifallsrufen begrüßt. Die
von den Sitzen und
Oppositionsparteien antworteten mit ironischem Lächeln, das did Konservativen mit erneutem
Beifall quittierten. Hierbei fiel von konservativer Seite die Bemerkung: „Wir wollen keine Sowjets in unserem Lande." Baldwin legte eine Botschaft des Königs vor, in welcher der Stand der Kohlenkrise dargelegt wird. Er beantragte, an den König eine Ergebenheitsadresse zu richten, in welcher der Dank für die Botschaft ausgesprochen wird. Der Antrag Baldwins wurde mit 308 gegen 108 Stimmen angenommen.
In seiner Rede über die Kohlenkrise führte der Premierminister u. a- aus: Es haben mit den Arbeitern über die Kdhlenkrife Verhandlungen stattgefunden, bevor eine geradezu despotische Macht in die Hand eines kleinen Exekutivausschusses in London gelegt worden ist. Dies ist eine Umkehrung des demokratischen Prinzips. Die Führer der Arbeiterpartei greifen die Grundlage jeder Regierung an und sind iahe daran, den Bürgerkrieg zu erklären, den es schon seit Jahrhunderten nicht vehr gab. Nicht dieLöhnesindin Gell h r, sondern die Freiheit unserer Verfassung.
Im weiteren Verlaufe der Rede kam Baldwin auf die vorübergehenden Wirkungen der französischen Ruhrbesetzung zu sprechen, die die Schwierigkeiten in der Kohlenwirtschaft verschleiert habe und fuhr fort: Als der Anreiz, den die Folgen der Ruhrbe- setzung gegeben hatten, wegsiel und das Ruhrgebiet an die Arbeit ging, um die verlorene Zeit wieder einzuholen und dabei die Arbeitszeit erhöhte, da nahm die Kohlenproduktion der Welt zu und die Preise auf dem Weltmarkt begannen rasch zu stürzen. Baldwin erinnerte fern» daran, daß die Regierung 14 Tage nach der Veröffentlichung des Berichtes der Kohlenkommission am 11. März erklärte, daß sie den Bericht annehme. Seit diesem Augenblick fei
sein konnten
bedeutsam waren. Es waren Handlungen, die die Fwihèit der Presse beeinträchtigten. (Lachen bei der Arbeiterpartei, Zustimmung bei dèr Regierungspartei.) Derartige Handlungen in Verbindung mit den von den Gewerkschaftsführern ausgesandten Instruktionen, die vielfach nur durch einen Kontrakt- bruch zur Ausführung gebracht werden konnten, brachten die Regierung zu der Ueberzeugung, daß ein Punkt erreicht sei, wo es der Regierung unmöglich gemacht sei, die Unterhandlungen fortzusetzen.
Thomas sprach sodann für die Arbeiterpartei. Er erklärte u. a.: Derjenige muß blind, unzurechnungsfähig und ein Narr sein, der nicht sieht, daß die der Kohlenkrise zugrunde liegenden wirtschaftlichen Fragen bleiben weerden, gleichgültig welchen Ausgang der Streik nimmt. Der Arbeiterpartei ist kein anderer Weg geblieben als der des Streiks. Diejenigen, die geneigt sind, eine derartige Lage zu begrüßen, sind eine unbedeutende Minderheit. Sie hatten mit dieser Angelegenheit nichts zu tun und sie sind nicht um Rat gefragt worden. Man kann sie ignorieren. Noch gibt es einen Ausweg aus den Schwierigkeiten. Baldwin hat erst am 26. April, nachdem sich die Dergwerksbesitzer am 13. April geweigert hatten, die Verhandlungen auf einer für ganz England geltenden Basis zu führen, den Generalrat der Gewerkschaften zu einer Besprechung zu sich gebeten. Der Generalrat hat bei diesen Besprechungen darauf gedrungen, daß die Kündigungen von Bergarbeitern rückgängig gemacht würden. Dies wurde verweigert und darauf, und zwar darauf allein, ist das Scheitern der Verhandlungen zurückzuführen. Das Parlament kann noch eine ehrliche Lösung der Frage herbeiführen. Ich bin bereit, meinen Beitrag dazu zu leisten, wenn sich Gelegenheit dafür bietet. Wenn von Revolution geredet
wird, so glaube ich nicht daran, daß auch nur 2 Prozent der Bevölkerung sich an der Revolution beteiligen werden. Aber die Leute, die an diesem Streik beteiligt sind, könnten in die Zwangslage gebracht werden, die alle Wirkungen einer Revolution erzeugen würde, obwohl ihr Ziel ein gänzlich anderes ist. Hier handelt es sich nicht um Revolution, sondern um einen ganz einfachen wirtschaftlichen und industriellen Streit.
Einstellung des Dampferverkehrs.
Amsterdam, 4. Mai. Die den Verkehr mit England vermittelnde Dampferlinie Hoek van Holland teilt mit, daß heute abend die letzte Abfahrt nach England stattfindet und dann der Betrieb stillgelegt wird.
Rückwirkungen des Streikes.
London, 3. Mai. Die Frau des Arbeiterführers Snowden ließ die Aufforderung ergehen, sich zur Aufrechterhaltung der Ordnung hinter die Regierung zu stellen. Der liberale „Star" konnte als ein
mit diesen die zu treffenden Maßnahmen beraten. Inzwischen aber müssen die deutsches Kameraden auch das Ihrige tun, um d e n englischen Kameraden zu helfen, insbesondere, da dies auch in ihrem eigenen Interesse liegt. — Im Interesse der deutschen Bergleute liegt die Beseitigung der Ueberschichten, die gegenwärtig in großem Umfange gemacht werden, trotzdem wir in den letzten Monaten dreiviertel Milli-
onen und mehr Feierschichten und Haldenbe- stände von sieben bis acht Millionen Tonnen illein im Ruhrgebiet hatten. Kameraden? Wehrt euch gegen jeden Versuch, euch Ueber* chichten aufzuzwingen. Vergrößert nicht die ilrbeitslosigkeit im eigenen Lande und zugleich die Schwierigkeiten der englischen Kameradem Beschlüsse seitens des Vorstandes sind noch
NN
worden.
Die Stellungnahme der engl Presse«
London, 4. Mai. „Daily Herold* schreibt: Die Regierung hat nicht national- sondern Klassen- Und Parteipolitik getrieben? Der Sache der Arbeiter sei der Sieg sicher, wenn sie anfangs Not leiden müßten, so würi den sie das im Interesse der Sache gern tun.
„D aily E x p r e ß" schreibt: Die Arbeitet werden die Arbeit binnen kurzem wieder auf