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201. Aahrqang

SanauerS Anzeiger

General-Anzeiger für die Kreise Kanan Stadl und Land.

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Nr. 90

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Montag den 19. April

1926

Stuttgart, 18. April. Auf einer von der Deutschen Dolkspartei abgehaltenen Jahres­tagung sprach Reichsaußenminister Dr. Stresemann im Anschluß an ein Referat des Reichstagsabgeordneten Frhr. v. Rhein­baben, über außenpolitische Fragen. Dabei ging der Außenminister auch auf

die Frage der deutsch-russischen Verhandlungen ein und führte hierzu folgendes aus: Es ist für mich sehr schwer, über Vertragsverhandlungen zu sprechen, die noch in der Schwebe sind, über einen Vertrag, der weder paraphiert noch ab- S' flossen ist. Der Vorwurf, daß die deutsche

ierung über diese Vertragsverhandlungen die ausländische Presse zuerst informiert hätte, ist vollständig abwegig. Eine solche Information ist selbstverständlich nicht erfolgt, wohl aber eine Information derjenigen Mächte, die mit uns den Rheinlandpakt geschlossen haben.

Dir hielten es für richtig, diejenigen, mit denen wir über alle außenpolitischen Grundfragen uns geeinigt hatten, auch über diese Verhandlungen auf dem Laufen­den zu halten,

ein System, dessen Gegenseitigkeit sich durchaus empfehlen würde. Wer die Dertragsverhand- lungen mit Rußland als eine Abkehr von der Locarnopolitik ansieht, der verkennt den Grund­gedanken dieser Politik. Die Verträge von Lo­carno bezwecken die Friedenssicherung in Eu­ropa. Sie hatten keinen aggressiven Charakter SM irgend eine Macht. Wenn die rugifM ychologie lange Zeit darauf eingestellt war, in den Verträgen von Locarno eine Art Kreu­zung gegen Rußland zu sehen, so darf ich da­rauf Hinweisen, daß diese Auffassung bei den Aussprachen in Locarno von Chamberlain, Briand und Vandervelde ebenso zurückgewiesen worden ist, wie von unserer Seite. Wenn Deutschland mit Rußland Vertragsver­handlungen führt,

die für die beiden Mächte darauf hinaus- gehenffich einer aggressiven Handlung gegen einen der beiden Staaten nicht anzu- schließen und im übrigen in wirtschaftlichen freundschaftlichen und beiderseits vorteil­

haften Verhältnissen zu bleiben.

so ist das ein Grundgedanke den auch andere Staaten ihrem Verhältnis zu Rußland zu­grunde gelegt haben. Unsere ganze Politik muß darauf eingestellt sein, unter An­erkennung deutscher Gleichberech­tigung eine wirkliche Befriedung Eu­ropas herbeizuführen und auf der Grundlage des Friedens Deutschlands Fort- mtwicklung zu sichern. Wenn die Verträge mit âßland zum Abschluß kommen, so werden sie ole natürliche Ergänzung zu Locarno sein, um Men obersten Grundgedanken der deutschen Politik erneut zum Ausdruck zu bringen.

Zu den

Verhandlungen in Genf

führte der Reichsaußenminister aus, daß die Kritik 'n Deutschland heute von der völlig falschen Vor- onsfetzung ausgehe, als ob es sich lediglich um Äseinanüersetzungen für oder gegen eine Zu- wffung gehandelt hätte Man müsse daran erinnern, selbst Brasilien nicht grundsätzlich gegen den t-miriit Deutschlands gewesen sei. Die Kompli­kationen rührten vielmehr in erster Linie daher, daß neben dem Problem der Zulassung Deutsch-

so und soviele andere Probleme in die Ber- vandlling hineingeworfen wurden, die einen Erfolg er Genfer Tagung unmöglich machten. Wenn man deutschen Außenpolitik den Vorwurf gemacht m sie habe in Locarno Ostinteressen preisgegeben. ° beweise die Forderung Polens aus Kompen- Whonen für Locarno das Gegenteil. Und wenn ®an der Außenpolitik weiter vorwerfe, daß sie mit

Cintritt in dieStudien kommtssion Wtebet in denselben Fehler verfalle, wie mit dem ^Mig nach Genf, so müsse man bedenken, daß jOeutfchlcurd in Genf die Forderung aufgestellt habe.

die Konstitution des Völkerbundes vor dem Ein- Deutschlands nicht ohne Zustimmung Deutsch- geschehen dürfe. So sei die Mitarbeit Deutsch- mmds in der Studienkommission nur die gerade umtfetzung der Grundsätze, die Deutschland in Genf ""° vor Genf verfochten habe. Briand habedie Moralische Aufnahme Deutschlands in den Völker- j? festgestellt und als Außenminister lege er, der ^edner, größten Wert darauf, festzustellen, daß für

am Rbeinvakt beteiliaten Mächte die Situation

übev die

derart sei, als ob Deutschland dem Völkerbund be­reits angehöre.

Vergeblich habe Deutschland aber aus die ver­sprochenen Erleichterungen der Besatzung am Rhein gewartet.

Die moralische Aufnahme Deutschlands in den Völ­kerbund müsse auch für die Pariser Luft­fahrtverhandlungen ausschlaggebend sein. Leider trete immer wieder die Angst der fremden Militärs zu Tage, und es sei wirklich keine ernst zu nehmende Einstellung mehr, wenn man im Aus­lande glaube, daß ein Dutzend im Fliegen ausgebil­deter Reichswehroffiziere eine Bedrohung des euro­päischen Friedens darstellen könnte. Wenn in Locarno in Wirklichkeit auf militärische Ausein­andersetzungen verzichtet wurde und zwar gegen­seitig, so sei damit die Aufrechterhaltung der Besetzung deutschen Landes nicht vereinbar.

Die geschichtliche Bedeutung der Iahre 1919 bis 1926 sei für Deutschland die Konsolidierung der inneren und äußeren Verhältnisse.

Das sei eine wahrhaft nationale Tat gewesen, De­mütigungen auf sich zu nehmen, um aus dem Schlimmsten herauszukommen. Daß die franzö­sische Rheinlandpolitik einen völligen Um­schwung erfahren habe, sei ein bedeutsames Stück deutscher Geschichte. Mit dem Ertönen der Frei­heitsglocken in Köln sei ein Stück französischer Rheinpolitik zu Ende gegangen. Wenn es auch für die Zukunft an Rückschlägen und Enttäuschungen nicht fehlen werde, so habe man, âsüz. das oLllUk-. digende Bewußtsein, für die Geschlechter nach uns etwas besseres als das Gegenwärtige schaffen zu helfen. (Lebhafter Beifall.)

Der Reichskanzler in München.

München, 17. April. Reichskanzler Dr. Luther traf heute vormittag in Begleitung des Reichsinnenministars Dr. Külz und des Reichsfinanzministers Dr. Reinhold, sowie des bayerischen Gesandten in Berlin, von Pre- ger, im Salonwagen, der an den fahrplan­mäßigen 8.24 Uhr eintreffenden Schnellzug an­gehängt war, in München ein. Zu seinem Empfang hatten sich am Bahnhof eingefunden Ministerpräsident Dr. Held, der Reichs- gesandte in München v. H a n i e l, sowie Reichsbahnpräsident v. Folcker. Nach kurzen Begrüßungsworten des Ministerpräsidenten Dr. Held bestiegen die Herren die Automobile zur Fahrt in das Palais des Ministerpräsiden­ten, dessen Gäste sie sind. Im Laufe des Vor­mittag besichtigte Reichskanzler Dr. Luther mit seiner Begleitung das Deutsche Museum und machten Besuch im Reichsfinanzhof.

Abends gab Ministerpräsident Dr. Held einen Empfang. Dr. Held erklärte in feiner Be­grüßungsansprache:

Wir legen das größte Gewicht darauf, so sehr wir alle deutsch fühlen und im Deutschen Reich gemeinsam zusammenarbeiten wollen, dochalsBayernimDeutschenReich auch a n e r k a n n t zu werden und uns auf einer Reihe von Gebieten des Staatslebens, insbesondere aber des Kulturlebens, unsere Eigenartauchim große »deutschen Vaterland zu wahren. Eine Blüte die­ser Eigenart habe ja die bayerische Kultur ge­zeitigt.' Ich glaube, daß gerade diese Be­ziehungen uns ein besonderes Anrecht auf un­sere Wünsche und Bitten geben, die wir dem Reiche gegenüber auszusprechen haben. Dieses Kulturträgertum hat ein Recht darauf, sich im deutschen 'Vaterland zur Geltung zu bringen. Ich bin aber weiter der Ueberzeugung, daß unsere Aussprache auch zum Wohle der Ge­staltung der ganzen deutschen Innenpolitik in besonderer Berücksichtigung auch der Wünsche, die von Bayern jeher geltend gemacht wurden, sich entfalten kann.

Danach ergriff der

Reichskanzler Dr. Luther das Wort und führte aus: Ich möchte mit einem Worte beginnen aus einer politischen Urkunde, deren Urheberin die bayerische Regierung ist, daß nämlich das Herz Deutschlands im Süden und der Kopf Deutschlands im Norden sei. Ich glaube, daß in der Bemerkung etwas Wahres enthalten ist. So wenig aus unserem Gedanken­schatz, ja aus unserem Sprachschatz das Wort Mainlinie" verschwunden ist, so wenig können wir und wollen wir an der Tatsache vorüber-

gehen, daß sich ganz bestimmte Eigentümlicy- keiten des Volkslebens im Süden und im Nor­den entwickelt haben. Wenn man aus dem Norden kommend den südlichen Teil Deutsch­lands betritt, so ist es jedenfalls sicher, daß man auf Empfindungen stößt, die stärker das Herz deutschen Empfindens berühren, und daß man stärker all das empfindet, was als Kulturstrom dem Menschen entgegentritt. Lebendig steht immer vor mir die eminente Bedeutung dieser Kultur des Südens im Gesamtbilde des deut­schen Kulturkreises. Es kommt hinzu, daß Mün­chen so stark wie vielleicht kein anderer Punkt Deutschlands mit dem wechselvollsn Werden der neuen Kunst verbunden ist. Meine sehr verehrten Damen und Herren! Vorher muß ich erst sagen, was ich eigentlich unter Kultur ver­stehe: Kultur ist nicht allein das Wissen um die Taten der Kultur. Ich glaube, daß die Wurzel- Haftigkeit der Kultur, die in engerem Kreise im Lande Bayern sicher besonders zu bemerken ist, in keiner Weise eine Gefahr für das deutsche Volkstum ist, sondern umgekehrt eine Kraft­quelle. Gefahrenquellen entstehen aus engeren Kulturkreisen nur dann, wenn man neben ihnen den weiteren Kulturkreis vernachlässigt, wenn man ihn nicht einzuordnen weiß in das Ge­samtbild der großen Kultur eines Volkes, wenn man sich nicht dessen bewußt bleibt, daß schließ­lich das große Band, das alle miteinander ver­bindet, die einheitliche Muttersprache ist, in der die Kulturgüter von Geschlecht zu Geschlecht weiterentwickelt werden. Der Reichskanzler warnte davor, sich allzusehr im kulturellen Le­ben zu versenken. Das Wollen und Handeln müsse zielsicher darüber stehen.

Das politische Zusammenfassen des gesamten deutschen Volkslebens sei doch die eigentliche Aufgabe jedes deutschen Menschen. Wir ringen auch um unsere Kultur so fuhr der Reichs- Ä^Ä ^S'ÄS« wieder das zu bedeuten, was wir als deutsches Volk nach unserem geschichtlichen Werdegang oegehren können im Hinblick auf unsere Kraft, die in uns liegt und in der festen Ueberzeugung, daß wir gerade durch unsers Fähigkeiten bei­tragen können zur Arbeit der gesamten Mensch­heit, daß wir mit der Grundlage für die Ent­wicklung der Kultur der Menschheit schaffen helfen. Die große Frage ist: Wie erreichen wir dieses Ziel? Wir alle wissen, daß gerade in unserer außenpolitischen Lage alles darauf ankommt, daß alle inneren Kräfte, alle lebendigen und starken Kräfte zu diesem Zwecke entfallet werden. Nur die volle Ausnutzung der inneren Kräfte kann uns wieder zur außenpoli­tischen Geltung verhelfen. Wir wissen, daß die Länder als Träger der deutschen Kultur beson­ders große Leistungen vollbracht haben. Wir wissen, daß insbesondere das Land Bayern in seiner Ueberlieferung und in seinen Staats­möglichkeiten einen sehr großen Teil mit bei­trägt zur Entfaltung der deutschen Gesamtkul­tur.' Wir wissen, daß wir auf dieser Bahn wei­terschreiten müssen. Ich stehe nicht an, als deut­scher Reichskanzler auszusprechen, daß das Schwergewicht der kulturellen Entwicklung, da, wo es bisher war, bleiben muß und bleiben soll: bei den Ländern, das aber alles kulturelle Streben dem einen Ziel dienstbar gemacht werden muß, daß wir all« Kräfte zusammenfassen, um ein starkes, in sich geschlossenes deutsches Volk und Deutsches Reich darzustellen, das sich behaupten kann in der Welt, und das die Bahn findet, um aus dem jetzigen Zu­stande wieder emporzuwachsen zu jener Freiheit und Macht, auf die wir ein natürliches Anrecht haben.

Die Erklärungen des Kanzlers wurden von leb­haften: Beifall begleitet.

Das Fürstsnkompromitz verfasiungs- Sndernd.

Wie die Berliner Montags Post zuverlässig erfahren haben will, soll das Morgen dem Rechlsausschuß des Reichstags von der Reichs­regierung vorgelegte Gütachlen zu dem Kom­promiß über die Fürstenabfindung dahin lauten, daß es sich dabei um eine Verfassungs­änderung handele, sodaß das Kompromiß Rechtsgulligkeit nur erhielte, wenn seine An­nahme mit Zweidrittelmehrheit erfolgte. Die Regierung stützte, dem genannten Blakte zu­folge, ihre Auffassung darauf, daß nach der Reichsverfassung eine Enteignung nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig sei und sie verneine das Vorliegen dieser Voraussetzung im Falle der Fürstenabfindung.

Vor einer Demission des polnischen Kabinetts?

Warschau, 18. April. Die Versuche inner- balb der Reqierunqskoalition zu einer Eini­

gung zu kommen, sind mißglückt. Heute abend fanden im Landtagsgebäude in der Wohnung des Sejmmarschalls Rataj bei Anwesenheit des Ministerpräsidenten Grafen Skrzynski Bera­tungen der Vertreter der .Koalitionsparteien statt, die durch die Vorlage eines neu gefaßten Programms durch den nationaldsmokratischen Finanzminister Zdziechowski eröffnet wurden. Der sozialdemokratische Einspruch gegen die Pläne Zdiechowskis, die von Nationaldemo­kraten, Christlichdemokraten und Piasten unter­stützt werden, ließ sich jedoch nicht überwinden. Nach längerer fruchtloser Debatte erklärte der sozialistische Abgeordnete Daszynski, daß die sozialdemokratische Partei aus der Koalition austrete. Als Beweggrund für diesen Beschluß bezeichnete er nicht nur die Pläne Zdziechowski, sondern auch die unbefriedigende Minderheiten­politik der Regierung und ihre Haltung in der Frage der Rückkehr des Marschalls Pilsudski zum aktiven Heeresdienst. Mit dieser sozial­demokratischen Erklärung, die den tatsächlichen Ausbruch der Krise bedeutet, wurden die Be­ratungen geschloffen.

Morgen tagt der Minffterrat, um zu bei neuen Lage Stellung zu nehmen. In politischen Kreisen rechnet man mit der Möglichkeit, daß in dieser Sitzung der Beschluß über die Ee- famtbemiffton des Kabinetts fal­len werde.

Die Zustands tu ^sÄht^

Paris, 18. April. DieChicago Tribune" meldet aus Peking, die Sticht befinde sich seit gestern abend unter vollständiger Kon­trolle Tschang Tso-lins, der provi­sorische Präsident T u a n S ch i - j ui habe die Exekutivgewalt übernommen und einen von seinem Kabinett gebilligten Er haß veröffentlicht, in dem zum Ausdruck gebracht wird, daß ibm

sei, auf die Durchführung feiner Aufgabe zu verzichten, daß sie aber zuröcktreten wollten, sobald die militärischen Befehlshaber eine Ver­ordnung zwecks Aufrechterhaltung der Zentral­regierung erlassen hätten. Der Einzug der Truppen Tschang Tso-lins und die Regierungs­übernahme durch Tuan Schi-jui verstoße gegen das gestern dem Friedensausschutz gemachte Versprechen, aber die Besetzung habe so gut wie gar keine Unordnung hervorgerufen. Die ein­rückende Armee hätte Aufrufe erlassen, in denen betont werde, sie zögen nur deshalb in die Hauptstadt ein, um die kommunistische Ge- fahr zu beseitigen. Sie wollten jedoch die Ein­wohner Pekings nicht schädigen. Die Tatsache, daß die Armee Kuo Minschungs Peking voll­ständig räumte, so schließen sowohl die Aufrufe der Armee wie die Tuan Schi-juis, beweise, daß die Kuo Min-tschung-Armee vom Frie­densschluß nichts wissen wolle. Die Armee Kuo Min-tschung ziehe sich übrigens, so schließt die Meldung derChicago Tribune", durch den Nankau-Paß zurück, da Tschang Tso-lins Leuts anscheinend ihre Absicht, der Armee den Rück­zug durch diesen Paß abzuschneiden, aufgegeben haben.

Die Vorgänge in Marokko.

Paris, 18. April. Nach einer tzavasmeldung aus Rabat greift die Unterwerfungsbewegung der Rif­stämme weiter um sich. Der Stamm der Bu Fotta« ist jetzt vollkommen unterworfen. Der größte Teil der Beni Zeroual ist für Unterwerfung unter die marokkanische Regierung.

Paris, 19. April. Wie der Sonderberichterstatter im Havas aus Ndja meldet, sind die französischen und spanischen Delegierten ausdemFeldlagerLerteaur wo gestern dis ersten Besprechungen mit den Rifleuten ftattgefunden haben, nach Ndjoh zurückgekehrt. Die erstsnBesprechungen sollten feststellen, in welchem Mass die festgeiegten Bedingungen als Derhandlungsgrund- lagehätten dienenkönnen. Die Rifleutr hätten verlangt mit dem Rifgebiet rasch in Verhandlung treten zu können und seien im Flugzeug zurückgekehrt und werden bald zurückerwartet, um die Besprechung«» forisetzen zu können.

Pari», 18. April. Nach einer Havasmeldung au» Taurirt finddiefranzösischenund spanischenDelegiert«« sowie die Rifdelegation gegen mittag im Feldlager von Berteaur etngetroffen. Sie haben sofort mit de» Besprechungen begonnen. Abends werden sie fi^. gemeinsam nach Uvjda begeben, wo die Verhand­lungen fortgesetzt werben sollen.

Einberufung ssn Reservsklasten iw der Türkei.

London, 18. April. Nach einer Agenturmeldung aus Konstantinopel sind alle Rejeroellajsen von 1920 bis 1925 und alle Klaffen von 1936 einberufen worden. Sn politischen Kreisen herrsche Besorgnis