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201. ^Khr«any.

ganauer 8 Anzeiger

General-Anzeiger für die Streife Kanan Stabt und Land.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. Fernsprech-Sammelnummer 3956.

<*77 pttU: Für den halbe« Monat L Reichsmark, für den ganzen Monat 2. Reichsmark ohne Einzelnummer 10, Freitag 16, Samstag 12 Reichrpfennig. - Anzeigenpreise: Für m Kühe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 Reichrpfennig, im ReNameteU von 68 mm Breite ^«lch»pk«nntg. - Offerte»gebühr: 80 Reichrpfennig. - Geschäftsstelle: tzammerstratze 9.

Ar. 87

Das KerEs.

Zwischen Deutschland und Sowjeiruß- schweben Verhandlungen über eine Erwei- des Rapallovertrages. In englischen Lim sieht man sich durch diese Verhand- M beunruhigt.

_ 3m Hultschiner Ländchen sind 32 Reichs- sestgenommen worden.

In Paris fand eine Veamtenkundgebung M, wobei zahlreiche Verhaftungen vorgenom- wurden.

Los vom VVSSevbtmd?

Herr Jules Sauerwein, der mit allen Wem gewaschene Berichterstatter des Pari­serMatin", hat in bedingter Form die Pa- roie ausgegeben: Los vom Völkerbund. Er meint, man müsse sich auf die Notwendigkeit «richten, den Locarnopakt aus der Umrah- Wg des, Völkerbundes loszulöfen, wenn die Merkommission des Völkerbundes in ihrer geplanten Sommertagung in Genf die Schwie- rigfeiten der Ratsfrage nicht aus dem Wege räumen könne. Eine solche Ansicht berührt von vornherein etwas merkwürdig, wenn sie von Sr Seite kommt. Macht Herr Sauerwein einen etwas verdächtigen Eindruck, wenn tr den Völkerbund preisgeben will, nur um die Locamopolitik, d. h. die Verständigung mit Deutschland zu retten? Der Verdacht ist um« somehr begründet, als man ziemlich bestimmt WB, daß Briand, der Leiter der französischen Lußenpolitik, nicht so denkt wie Herr Sauer« sein. Er ist der Apostel des Völkerbundes und sird es bleiben. Auch die englische Regierung nicht mit dem Gedanken, den Be- Locarnopolttik durch die Opferung Wie erklärt sich lag des Herrn Sauerwein?» Was

Stellt man diese Frage, so wird man nicht wrgejfen dürfen, daß die Sonderkommifsion Völkerbundes am 10. Mai in Genf zufam- ^ntritt. Man hat zu dieser Sitzung zwar auch Deutschland eingeladen und wir werden uns I daran beteiligen, aber es ist trotzdem erJta^ daß man versucht, im Hin- auf diese Tagung eine Stimmung zu er- rugen, die uns möglichst ungünstig ist Man nur um sich zu blicken, um eine ganze "an Spuren dieses löblichen Tuns zu Wecken. Bei den Verhandlungen der Völker- eunostommiffion wird es sich in erster Linie ro^Tt handeln, Polens Ansprüche auf einen M durchzusetzen. Dieses Bestreben zog W wie ein roter Faden durch die gesamten x^^ndlungen der Dölkerbundstage im März. â^ das eigentliche Problem, gegen das die

Delegation sich von vornherein durch -^^"dsatzliche Ablehnung einer jeden Rats- Wehr setzen mußte. Der pol« âtssttz wird zweifellos auch den Kern- L-H °°V bevorstehenden Kommissionsver- L Gilgen bilden. Diesem Anspruch sucht man Zd-r Gegenseite jetzt schon Vorschub zu Ivi-l? Ä ânches, was sich gegenwärtig ab« ^rstâMich Uns nur "Vf diesem Hintergründe vornehmlich zwei Gesichtspunkte, B aenen die gegnerische Propaganda aus«

; roird auf der einen Seite so darge- die polnische Sicherheit bedroht ^er ondern Seite wird der Verdacht ols sei Deutschland im Rahmen der ^nosse °^° ^rk kein ganz zuverlässiger Bundes-

iwr hfl Propaganda findet ihr Echo nicht Slots A französischen Presse. Auch englische brinnfv n en dabei eine gewisse Rolle. So $eu$m AlbanerTimes" die Meldung, berfiriS Qn^ steh? vor dem Abschluß eines Rück- verss^^"^^"ertrages mit Rußland. Das Blatt bon -^r- Deutschland habe sich in Son« Rertraa nhA 3 vergewissert, daß ein solcher streit- »r^1^ dem Geiste von Locarno wider- -i». ^ver es geschieht hoch sicker nickt ohne

eine aau?k ^ geschieht doch sicher nicht ohne tun n°^ bestnnmc Absicht, wenn die Welt jetzt einer iL^ Zusammentritt der Konferenz mit $ronhl°l Meldung überrascht wird. Die èerTimes" ist nämlich voll­hat lcöißEgenstandslos. Die deutsche Regierung ®enf unhx paraIIet mit den Verhandlungen in hanülun» "En vorausgegangenen Locarnover- ßieruiKi ^"r^. Fühlung mit der russischen Re­ist, erhalten, weil sie entschlossen

Wi fl mit Zeitig zu binden, sondern gleich- an qX1 °" .Sicherheitspolitik im Westen auch Las ^tehungen zu Rußland zu sehen.

e^un9 von dem angeblichen Rück- ^D^rtrag auf sich hat, geht noch i r a is einem Artikel desDailo Tele-

(Erfüllungsort und Gertchi»st and für beide «eile ist ganau. - Bei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung bes Bezugspreise». - Für Platzvorschrift und Er >chein ««8»t ag e der Anzeige wird leine Gewähr geleistet-

Donnerstag den 15. April

Deutschlands DevhLlinis zu Autzland.

Berlin, 14. April. Der englischen Politik ist es gelungen, etwas Leben in die europäische Diplomatie hineinzubringen. DieTime s" missen zu er­zählen, daß die Deutschen mit den Russen über den Abschluß eines Vertrages verhandeln, durch den der Rapallovertrag den Locarnoverträgen angepaßt werden soll und sie verfehlen nicht hinzuzufügen, daß damit so etwas wie ein deutsch-russi­scher Rückversicherungsvertrag beab­sichtigt sei. In diesem letzten Zusatz liegt natürlich die Pointe, denn daraus geht die Absicht hervor, die deutsch-russischen Besprechungen zu diskreditieren und Deutschland in den Augen der Weltöffentlichkeit zu verdächtigen. Wie liegen denn nun die Dinge?

Schon seit Beginn der Sicherheitsverhandlungen sind Besprechungen zwischen der deutschen und der russischen Regierung im Gange über die Präzi­sierung des Verhältnisses zwischen Deutschland und Rußland gegenüber der Sicherheit- und Locarno­politik. Bei diesen Unterhaltungen ist immer von deutscher Seite betont worden, daß ßoearno keine Aenderung in die deutsch-rusiischen Beziehungen bringe.

Es wurde eine Option unserer Politik sowohl gegen den Offen als auch gegen den Westen unser allen Umständen abgelehnt.

Es ist selbstverständlich, daß die ganze Frage im Laufe der Zeit durch das Forffchreiten der Verhand­lungen mit den Westmächten, durch die Ereignisse in Genf fortwährend neuen Nuancierungen unter­worfen waren und daß aus diesem Grunde sich bie lange hmzogen, da die Be­

Kreisen auf einen Artikel desDaily Telegraph" hingewiesen, in dem unter anderem betont wird, daß man in englischen leitenden Kreisen mit Besorgnis die neuen Bündnisse betrachtet, die in der Marsch­richtung der Warschauer Reden Paul-Boncours in Osteuropa im Entstehen begriffen wären. Während sich bisher olle Länder mit einer Sicherheit gegen Rußland begnügt hätten, enthalte der neue polnisch-rumänische Vertrag eine solche Klausel gegen Deutschland, weil Deutschland im Begriffe stehe, ein neues Rapallo abzusèeßen.

Es zeigt sich bereits, daß die Meldung der Times" über Sonderverhandlungen zwischen Berlin und Moskau zu allerhand irrigen oder schiefen Inter­pretationen Anlaß gibt. In einem Punkt ist die Mitteilung derTimes", wie nicht stark genug unter­strichen werden kann, absolut unrichtig. Nie war im Verlauf dieser Verhandlungen je die Rede von einemRückversiche­rungsoertrag" mit Rußland.

Daß die deutsche Regierung stets den Wunsch ge­habt hat, auch mit Rußland ein Verhältnis ein­zugehen, das uns vor unliebsamen Ueberraschungen im Osten sichert, ist an sich nichts Neues. Der Kanzler hat diese Tendenz der deutschen Politik erst unlängst in seiner letzten Reichstagsrede über Genf betont. Ob eine solche Einigung mit einem Staat von der Kon­struktion Sowjetrußlands überhaupt möglich ist, bleibt dabei eine Frage für sich. Der Gesichtspunkt, von dem die Reichsregterung sich bei ihrem Vorgehen hat leiten lassen, ist ohn« weiteres deutlich. Cs ist

sprechungen mit den Westmächten zu denen mrt Rutz- land parallel liefen.

Ob und mann sie eventuell eine konkretere Form annehmen, daß heißt zu einer schriftlichen Fixierung führen könnten, steht durchaus noch dahin.

3n Zusammenhang damit wird in maßgebenden

militärischen Ohnmacht und prekären geographi­schen Lage zwingt, alle sich bietenden VerstSn- digungsmSglichkeilen noch beiden Seiten hin zu erschöpfen.

Insofern bedeutet dieser Schritt für uns auch keinerlei Sensation.

1926

Abg. Frau O e st r e ch e r (Soz.) kritisiert die Hygiene in den Volksschulen und die Unter­ernährung vieler Schüler.

Abg. Herrman n-Fredersdorf (Dem.) vermißt die erforderliche Sorge für die Aus- gestaltung der Landschule.

Abg. Dietrich (Ztr.) legt dar, daß die Wartezett der Junglehrer verkürzt werden müsse.

Abg. Veuermann (D. $p.f verlangt eine Novelle zum Dolksschuldiensteinkommen- gesetz. Der Redner lehnt Flaggenstreitigkeiteu in den Schulen ab und wünscht ausreichendere Begleitung bei manchen turnerischen Uebungen.

Abg. Frau Oventrop (Soz.) tritt für die weltliche Schule ein.

Abg. Frau T i l i n g (Dnat.) wendet sich gegen eine Zusammenlegung der Klaffen aus der Oberstufe, wie sie in Pommern ge­schehen sei.

Ministerialdirektor Kae Spezialisierung des naturmi1

stner erklärt eine issenschaftlichen Un­terrichts in den ländlichen Schulen für un­durchführbar. Hier müsse die Fortbildungs» sHule eintreten. Auch bei den Sammelklasfen könnten Rektorenstellen errichtet werden, so-

weit eine Umwandlung nötig sei.

Abg. Simon (Soz.) erstattet den Bericht des Unterausschusses zur Junglehrerfrage. Es ist die Erhöhung der einmaligen Ausgabe von 3,8 Millionen auf 5 Millionen vorgeschlagen worden. Ferner sollen Erhöhungen auf die Etatspositionen sämtlicher Ressorts, insbeson­dere auch auf die Mittel für die positive Er­werbslosenfürsorge und die Ueberleitungsstelle

für stellungslose Junglehrer in geei rufe planmäßig und unverzüglich : men werden. Der Kultusminister sa<

tigrete De-

- ~ . oorgenom-

men werden. Der Kultusminister sagte zu, sich beim Kabinett für die Erhöhung auf 5 Mil­lionen einsetzen zu wollen. Die Anträge des

graph" hervor. Hier wird mit Sorge davon ge­sprochen, daß man gewisse Pläne durch Hercmf-

Rapallogespenstes

soll der Eindruck erweckt wer-

und Junglehrerinnen zur Anstellung gebracht werden, die sieben Jahre und länger im öffent­lichen Schuldienst stehen. Auf die Reichsregie- 1 rung soll eingewirkt werden, daß die beschlos­

senen Maßnahmen zur beschleunigten Unter­bringung der stellungslosen Junglehrer auch in den anderen Ländern durchgeführt werden. In der Schulgeldfrage ist der Unterausschuß nicht zu einem Ergebnis gekommen. Die Koalitions- Parteien haben den folgenden Antrag vor>t geschlagen:

Das Staatsministerium wird ersucht, von dem Schulaufkommen für höhere Schulen bis zu 30 Prozent für Freistellen und Schulgeld- ermäßigungen zur Verfügung zu stellen und da­bei besonders Rücksicht auf kinderreiche Fami­lien und auf begabte Schüler und Schülerinnen zu nehmen."

Geheimrat Dr. du Menil vom Finanz­ministerium erklärte hierzu, wenn bei dieser Bereitstellung für begabte Kinder sich der finanzielle Ausgleich ermöglichen lasse, so werde die Staatsregierung dieser Anregung gerne folgen, denn auch sie habe den Wunsch, den Aufstieg begabter und würdiger Kinder der minderbemittelten Schichten nach Mögsich. keit zu fördern.

Der Antrag der Koalitionsparteien wird angenommen.

Ebenso wurde angenommen der Zentrums­antrag auf alsbaldige Vorlegung eines Gesetz­entwurfes, der wirksame Maßnahmen gegen die UeberschreituNg der staatlichen Schulgeld- sätze bei höheren Lehranstalten fordert. , Der Ausschuß begann dann die Beratung des Abschnittes über die höheren Schulen ms Provinzjialkollegien.

Kultusminister Becker erklärte, die Nag« der Hochschulen über ungenügende Vorbildung der Abiturienten würfe die Frage einer Ver­ständigung zwischen Universität und höheren Schulen auf. Es werde an einem Zusammen­wirken gearbeitet.

Ministerialdirektor Jahnke führte atts, unbeschäftigte Studienassessoren seien nicht v r« Handen. Eine Neuordnung für die Ser Prü­fung fei in Vorbereitung.

Staatssekretär Langers bemerkte, in der Ausbildung der Turnlehrer und -lehrerimrsz litten wir unter großem Personalmangel.

Dann vertagte sich der Ausschuß.

Beamtenkuudgebuvgen in Paris.

Paris, 14. April. Unter den Angestellten IM Hauptpost, namentlich unter ben Brief trâg m.

Das bedrängte deutsche Schulwesen in Polen.

Herauf- verwirk.

beschwörung des lichen sucht.' Es den, als habe Deutschland die Absicht, eins be­sonders enge Verbindung mit Rußland einzu­gehen. Gelingt das, so fällt natürlich ein Schatten auf die Ehrlichkeit der deutschen Lo- carnopolitif und auf der anderen Seite wird Ar Polen Stimmung gemacht, das ja nur in einer angeblich bedrohten Stellung .zwischen Rußland und Deutschland eines besonderen Schutzes und besonderer Stärkung bedürftig er«

Zu

cheint.

Die französische Politik segelt ganz offen­kundig in diesem Fahrwasser. Paul-Boncour, »er französische Völkerbrmdsdelegierte, hat bei einem Aufenthalt in Warschau n cht nur den

auf einen Ratsfitz fei Unterstützung zugesagt, sondern auch die N: Wendigkeit betont, die Bündnisse der Oststaaten

»olnischen Anspru:

'eine

:ot=

o zu vertiefen, daß sie einen Schutz- und Trutz- »und nicht nur gegen Rußland, sondern auch gegen Deutschland darstellen. Das ist eben die »ewußte Stimmungsmache gegen Deutschland, von der derDaily Telegraph" mit Besorgnis pricht. Und auf derselben Linie liegt wohl auch sie vorerwähnte Parole des Herrn Sauerwein. Wir haben ganz gewiß feinen Grund, uns be= anders für den Völkerbund zu ereifern, denn unsere Absicht ist es nie gewesen, die Sicher- beitspolifif und den Völkerbund so eng zu ver­knüpfen, wie es dann auf Wunsch Frankreichs und Englands geschehen ist. Aber wir haben trotzdem allen Grund, Herrn Sauerwein als den Anivalt der Locarnopolitik äb.^ulehnep. Wenn dieser Vertreter desMatin" einen Vol- 'erbundsbruch an die Wand malt, so tut er es icher in der Absicht, England und Frankreich in hrer Anhänglichkeit an den Völkerbundsgedan­ken zu stärken und gegen Deutschland als den angeblichen Störenfried Stimmung zu machen. Das Jntrigienspiel beginnt w eder wie vor der Völkerbundstagung in Genf und wenn wir in die Kommission gehen, so werden wir uns von vorherein sagen müssen, daß mir dort keinen leichten Stand haben werden.

Paul-Doncour in Derli«.

Gestern abend ist der französische Deleq erte beim Völkerbund Pauls- Hpnconr in Berlin cum tröffe'-. Wie dasB. T' meldet, wird Paul-Boncour «tu Taoe ut Berli.i bertreiitn-

Nach einer Blättermeldung ist der deutsch Volksschule in Rawitsch in Posen ein Ultim tum gestellt worden, ihre Räume sofort der polnischen Schule zu überlassen. Die deutschen Kinder in Rawitsch und Umgebung sind jetzt genötigt, die katholisch-polnische Schule zu be-

ien

ima-

Die britischen Befatzungskssken.

London, 14. April. Im Unterhaus erklärte Kriegsminister Worttington Evans auf eine Anfrage: Nach den bisherigen Informationen betragen die Kosten der Verschiebung der bri­tischen Armee von Köln nach Wiesbaden an­nähernd 160 000 Pfund.

Das Ergebnis des Volksbegehrens.

Berlin, 14. April. Der Re chSwa lauSichuß hielt am Matwob unter Vorsitz des RrichSwakIlcitcrS eine öffntlich? Sitzung zur Feitnevung des enbgüitigcn Ergebnisses des Volksbegehrens ab. Der ReicbSwahl- ausschutz stellte fest, bah im gesamten Wabigebiet (Teutsche« Reich ohne Saargebiet» 1252>9'.9 Ein- ragungen erfolgt find. Das vorläufige Ergebnis b-trug 1251100') Eintragungen. Von einer Nachprüfung ter Beichlüffe der Abstim- mungrauSschüsse kann in diesem Falle abgesehen werden, weil die vorstehend ermittelte Gesamtzahl d r Eintragungen die für ine Zulassung des Volksent­scheids erforderliche Zahl bei' weitem üb r-chr stet Die Zahl der gültigen Eintragungen macht im ganzen Reiche 117,2 Prozent der »ejamtzadl der für die Linke am 27. 12. 1924 abgegebenen Stimmen uni 31,8 Prozent der Z chl der Wahlberechtigten bei der Rnchepräsidentenwahl aus.

Schulfrage«.

Berlin, 14. April. Der Hauptausschuß des Preußischen Landtages setzte am Mittwoch die Vorberatung des preußischen Kultushaus­halts fort.

Abg. Herrman n-Breslau (Dem.) schil­dert die Not der Junglehrer, die man auf die Erwerbslosenfürsorge verweise und in ungewöhnlichen Berufen sich durchschlagen lasse. Dabei lasse man das Heer von 30 000 Junglehrern untätig in Jnnerdeutschland. Zur­zeit sei Hilfe ohne bürokratische Engherzigkeit erforderlich.

Abg. Korff (Komm.) verweist auf die

____, , ..................,.__, ___ herrscht seit einigen Tagen eine gewisse Unruhe

radikale Stimmung bei den Junglehrern und, wegen der von ihnen geforderten Lohner, »ordert ein Sckutnotaesetz. höhung, über die die Reaieruna noch keine 61*