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201. Zahraang.

SanauerS Anzeiger

General-Anzeiger für die Kreise Kanan Stadt und Land.

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Nr. 86

Mittwoch den 14. April

1926

DsS Mk

- M politischen Nebenabsichten bei der Münchener des Reichskanzlers werden dementiert.

_ Der frühere Reichskanzler Dr. Wirth ist in Ljner Eigenschaft als Aufsichtsratsoorsitzender der jldlop* in Leningrad (Petersburg) eingetroffen, Mi Lerhandlungen über die Erweiterung der Ischen Waldkonzessionen einzuleiten.

_ Paul-Boncours Polen rede begegnet in Berliner Wißgebenden Kreis | lebhaftem Mißtrauen.

- Der russisch« Botschafter in Paris hat einen Mest gegen Boncours Warschauer Rede überreicht.

_ Der »Temps" bekämpft Deutschlands Ansprüche ad Solonialmandate.

_Petit Parisien" glaubt zu wißen, daß die gestrigen Besprechungen des englischen Botschafters mit Brianb sich auf die englisch-französischen Schul- dewechandlungen^ die Frage der Abrüstung und die Probleme der Erweiterung des VSlkevbundsrates feigen haben.

- Die Lage im britischen Kohlenbergbau ist wemndert.

-Sm Staatsforst von Chiwa im Departement Zorns ist ein Brand ausgebrochen, der sich bereits bin eine Strecke von 10 Kilometern ausgebreitet fat und noch weiter um sich zu greifen droht.

MMWMWsZ IM NHWWVöM

Viml-Borrssmrs.

Die Propagandafahrt des franzö­sischen Bölkerbundsdelegierten Paul B o n- cour und die Art, wie er die Fragen der Ost- gitik in absolut einseitiger Beziehung zu dem ikerbundsproblem zu setzen sucht, erregt in Berliner maßgebenden Kreisen immer peinlicheres Aufsehen. Daß Herr

Dèe ümsn- «. mZSsWMMOen AMssSsK und

Berlin, 13. April. Die Ruhepause innen« und außenpolitischer Natur ist diesmal über Ostern besonders lang gewesen. Es zeigte sich nach der harten Arbeit, die der Reichstag noch vor seinem Auseinandergehen bewältigt hat, ein bemerkenswerter Rückschlag, der zu einer fast völligen Stagnation auf politischem Gebiet führte.

Dieser tote Punkt ist nunmehr überwunden, und die Staatsmaschine bekommt allmählich neue Arbeit. Es stehen bedeutsame Entschei­dungen bevor, unter denen sich die Teilnahme Deutschlands an der Studien-Kommission über die Erweiterung des Völkerbundsrates mit an erster Stelle befindet. Außenpolitisch wird mit^ hin diese Angelegenheit die Lage beherrschen, während innenpolitisch noch eine Anzahl Gesetz­entwürfe für den Reichstag in Frage kommen, die möglichst vor der Sommerpause erledigt werden müssen. Dazu gehört das Kompromiß über die

Entschädigung der Fürstenhäuser, das man aus mancherlei Gründen nicht tünst-

lich hinausschieben lassen will. Fernerhin die für ein neues Ehescheidungsrecht eingebrachten sozialdemokratischen und demokratischen A..

An­

auf einen permanenten Ratssitz zu unte

den Anschein gibt, als handele er nicht im offiziellen Auftrag der französischen Regie- wng, sondern nur als Privatmann, ändert an dem bedenklichen Charakter dieser Aktion nicht des geringste. Das Mißtrauen gegen die Be­triebsamkeit des Herrn Paul-Boncour muß sich noch steigern, wenn man verfolgt, mit welchen Kommentaren die Pariser Presse die Tätig­leit des Vielgewandten begleitet. So knüpft der »Temps" feine Betrachtung an die bevor­stehenden Besprechungen Mrzynskis mit venesch, an Ausführungen, die der tschecho- stowakische Minister des Aeußeren in einem Danziger Blatt gemacht hat, an Skrzynskis be= annten Wunsch einer polnisch-tschecho-slowaki- «en Einigung über das Verhalten auf den be° vorstehenden Wirtschafts- und Abrüstungskon- strenzen an und nimmt hie hier erkennbaren

auch in den Aeußerungen Paul-Boncours sichtbar werdenden Bestrebungen als Kenn- Rtn für die Entwicklung bestimmter Saran«

'm Anspruch. Garantien, die das franzö- lschs Blatt offenbar für nötig hält, umeiner iwutfamen Aenderung der Lage" zu begeg­nen, die der Eintritt Deutschlands in den Völ-

mit sich bringen könnte. Demgegen- sponden^ibt &'e diplomatisch-Politische Korre- . ®s fragt sich, ob her Temps darüber im ist, welche unglaubliche Argumentation "^bringt, auch selbst wenn es sich nur ha« handeln sollte, die Paris-Warschauer ^aftskundgebungen durch eine Wie- ®nr9 der Forderung nach dem polnischen

träge, die heiß umstritten werden, und endlich noch die Duell-Frage, um die sich voraussicht­lich ebenfalls eine lebhafte Aussprache ranken wird.

3n parlamentarischen Kreisen besteht außer- Siw,

ten ist, deren unermütliche Weiterverfolgung aber im Interesse Deutschlands liegt, erneut beim Wiederzusammentritt zur Sprache zu bringen. Da ist in erster Linie die

Solonialfrage

zu nennen. Denn gerade die schwierige wirt­schaftliche Lage, in der sich Deutschland befindet, läßt es unbedingt notwendig erscheinen, daß die Lösung der Mandatsfrage nicht bis in alle Ewigkeit verschoben wird. Andererseits wird

119 des Versailler Vertrages hat Deuffchland nur zugunsten dieser Mandatare des Völker­bundes auf den Besitz seiner ehemaligen Schutz­gebiete verzichtet. Wenn die Südafrikanische Union das sogenannte E-Mandat, nämlich das ehemalige Deutsch-Südwestafrika nun zum inte« grierenden Bestandteil der Union erklärt hat, so ist diese Auffassung nach deutscher Ansicht durchaus ungerechtfertigt. Was dann die B= Mandate anbelangt, zu denen Britisch- bezw. Französisch-Togo und Kamerun sowie Britisch- Tanganjika zählen, so müßten diese Territorien gemäß dem Artikel 22 der Völkerbundssatzung als geschlossene Verwaltungs - Gebiete angesehen werden. Man muß es den kommen­den Verhandlungen im Völkerbund überlassen, wie Deutschlands Ansprüche auf eine Mandats­zuteilung geregelt werden können.

Aus dieser Kundgebung des Auswärtigen Amtes geht hervor, daß in prinzipiellen Fragen zwischen der Reichsbehörde und einem über­wiegenden Teil des Reichstags Ueberein­stimmung herrscht und nur über die einzuschla­genden Wege noch eine Einigung herbeigeführt werden muß. ,

Was die Unmöglichkeit betrifft, den Dawesplau

in seiner jetzigen Fassung durchzusetzen, so soll auch sie in Erörterung gezogen werden. Zwar scheint man sich im Schoße der Regierung da­rüber noch nicht einig zu sein, ob mit der Auf­werfung des Problems gewartet werden soll,

il

imafi«

J^l's zu verstärken. Der Sinn des Werks .^ Äcarno ist die Verständigung zwischen

Teilnehmern- Das Ergebnis einer Ver- «un9 der europäischen Mächte ist die Änxfl eines Gleichgewichts, das zu einem olfon 1 . Zusammenarbeiten nachgerade von »ntm^. er den Kriegsfolgen Leidenden als Sdlg erkannt worden ist. Deutschland hat

15 zur Herstellung dieses Zustandes as Angebot des Sicherheitspaktes Ent- beigetragen, ohne dessen Verknüp- dem Eintritt Deutschlands in den Völ- hina^^r notwendig zu erachten, ja die ha« Forderung der Gegenseite ist in »land sogar zunächst als eine gewisse Be- empfunden worden, weil man auf dem steht ? s"kt stand und in manchen Lagern noch strebt« 5 rwe oder has andere dem ange» ^Mh»»,1 r1 natürlicher und zwangsloser diene. In âr einmal der Eintritt Deutschlands »>vrden ^lkerbund verlangt und gutgeheißen id -A, A führt es eine Argumentation selbst iMbieht urn' wenn man, wie das im Temps W wiederum eine Konstruktion ver- nisbek ' etn angeblich durch Deutschlands ^'iöt Ä Eintritt in den Völkerbund

65 Eleichgewjchi wiederherzustellen. Ab-

aber auch nicht verkannt, daß keine Veran- laßung für uns vorliegt, uns insofern miß­ten, als man vielleicht bei unse-

bram ren I

Gegnern die Absicht hegt,unwirtschaft-

liche" Kolonien auf uns abzuwälzen und damit unsere Schultern zu belasten, die ohnehin kaum mehr tragfähig sind. Auch aus diesem Grunde erscheint eine prinzipielle Stellungnahme in irgendeiner Form geboten.

Inzwischen hat sich das Auswärtige Amt veranlaßt gesehen, eine Aeußerung über seinen Standpunkt in dieser Frage an die Oeffentlich- keit gelangen zu lassen. Es hebt hervor, daß das Anrecht auf Kolonialmandate nach Ein­tritt in den Völkerbund für Deuffchland in

Locarno feierlichst bestätigt

worden sei. Da aber Deutschland bis jetzt noch nicht Mitglied des Völkerbundes sei, so müsse die Frage vorläufig vertagt werden. Man ist auch der Ansicht, daß sich bei der späteren Er­örterung dieser Fragen im Zusammenhangs mit der Aufrollung der großen Politik sich Um­stände ergeben könnten, die den Mandatskom­plex an sich verschieben. Darüber ist man sich im Auswärtigen Amte einig, daß in erster Afrika für die Rechtsansprüche Deutsch­lands als Mandatar von Kolonien in Frage kommt. Für das Reich erwüchse die Aufgabe, sich mit den alliierten und assoziierten Haupt­mächten auseinanderzusetzen, denn nach Artikel

Linie As

gesehen von dem innern Mangel an Logik die-

es

ganzen Vergehens, das sowohl in der Ab­als auch in Worten, die an gleicher Stelle

icht als auch in Worten, die an gleicher Stelle zu Papier gebracht werden, auf eine Stim­mun g s m'ache gegen die allgemeine - g hinausläust, ist das Ergebnis Völkerbundtagung wenigstens da­

Abrüstun der jüngsten

hin eindeutig und klar, Ratssitz für Pol

, däß ein ständiger en in Genf nicht

z u h a b e n i st. Die neue Polemik, die nach der letztern Richtung geht und obendrein ersichtlich den Aufbau eines Systems bezweckt, das die Garantieschranke" an den deutschen Ost- und Südostgrenzen durch eine engere Verbindung der dortigen Alliierten Frankreichs unter mili­tärischen Gesichtspunkten verstärkt, ist aber kaum geeignet, die Abneigungen gegen den Völkerbund abzuschwüchen. die bei den außer­halb stehenden Mächten vorliegen. Man braucht

gungen gegen den die bei den äußer-

ächten vorliegen. Man braucht

vorbeugendem Sinne dahin wirkt, die'Unäus- führbarkeit des Dawesplanes jetzt dem Aus­land zu demonstrieren. Wir werden in dieser Hinsicht Hand in Hand mit gewichtigen Stimmen gehen, die auch von jenseits der Gren­zen, besonders aus Amerika, zu uns herüber­kommen. Es fällt hierbei ins Gewicht, daß die Besierung, die bei unserer Arbeitslosigkeit und in einer leichten Entspannung des Wirtschafts­druckes zu verzeichnen ist, nicht für dauernd gehalten wird. Man befürchtet vielmehr, daß wir, falls nicht überhaupt ein allgemeiner Um­schwung in den ganzen europäischen Wirtschafts­verhältnissen eintreten sollte, was anzunehmen leider keine Aussicht besteht,

im nächsten Dinter mit einer verschärften Wiederkehr unserer Arbelts- und Absatz- krisis rechnen müssen.

Unter diesen Umständen sind zahlreiche Poli­tiker der Ansicht, daß mit dem bislang belieb­ten Verschleppungsverfahren nicht weiter ge­arbeitet werden kann, sondern die Regierung veranlaßt werden muß, mit einer Art Pro­gramm vor die Oeffentlichkeit zu treten, das sich mit den wichtigsten Maßnahmen wirtschaft­licher Natur beschäftigt, die für die nächste Zeit notwendig sind. Inwieweit es sich für den Reichstag ermöglichen lassen wird, in der ver­hältnismäßig kurzen Spanne Zeit, die ihm noch zur Verfügung steht, gesetzgeberisch mitzuwir­ken, läßt sich im Augenblick nicht übersehen. Auf jeden Fall wird sich das Kabinett einer ziemlich geschlossenen Front der Parteien gegenübersehen, die darauf hindrängt, die bis­her zu locker gehaltenen Zügel der Regierungs­tätigkeit straffer anzufassen, um so erträglichere wirtschaftliche Verhältnisse zu schaffen und da­mit auch eine Entspannung unseres innenpoli­tischen Wirrwarrs herbeizuführen.

deshalb keineswegs dem Gedankengang zu fol­gen, den der Temps an die Behandlung der jüngsten Erklärungen Tschitscherins durch ein­zelne deutsche Blätter knüpft, indem er aller­dings in ziemlich vager 9orm, unter Bezug­nahme auf die seit dem Rapallovertrag vor­handenen Bande zwischen Berlin und Moskau durchaus ein über den Rapallovertrag hinaus­gehendes Schutzbedürfnis konstruiert. Die in diesem Sinne zu schaffenden Einrichtungen, bei denen offenbar der polnische Soldat als Verteidiger Europas in der Auffassung des Blattes eine Hauptrolle spielt, werden für künftige Aeußerungen der Räte­vertreter kaum abschwäci-ende Wirkung haben, wenn auch auf deutscher Seite unbeirrt an einer politischen Linie festgehalten wird, die auf dem konstruktiven und fruchtbringenden Gedanken der teutschen Mittlerrolle und einer

Vermeidung der Option zwischen Ost und West aufgebaut ist.

Bestrebungen, die unter dem Deckmantel einer völkerbundlichen Politik auf machtpoltti- sche Gruppenbildung in Europa hinauslaufen, den Bund sich hierzu dienstbar machen wollen und zugleich mit geschickten Schlagworten Hin­dernisse gegen die Verwirklichung seiner wich­tigsten natürlichen Aufgabe, der Rüstungs­beschränkung, aufrichten, sind aber zu­gleich auch höchst ungeeignet, die Abneigung abzuschwüchen, die auf der andern Seite des Ozeans besteht und sich zum Beispiel in einem Artikel der Washington Post von vorgestern Luft macht, der in ziemlich deutlichen Worten die Beschränkung der Völkerbundarbeit auf Europa fordert und eine Befriedigungsarbeit für den amerikanffchen Doppelkontinent als überflüssig ablehnt. Deutschland hat mit dem Augenblick, wo es seinen Entschluß zur Mit­arbeit an dem Völkerbund durch seinen Auf­nahmeantrag bekundet hat, sich die großen und idealen Ziele der Organisation in ihrer wört­lichen Form zu eigen gemacht, ohne eine ge­wiße Einseitigkeit der praktischen Entwicklung während derEntenteperiode" zu übersehen. Es kann Deshalb Bestrebungen, in denen diese Ideale nur noch bei sophistffcher Auslegung des Paktes wahrgenommen werden könnten, nur mit Besorgnis verfolgen. Und wenn es sich bei den hier geschilderten Vorgängen und Aeußerungen auch nur um nichtamtliche handelt so fordern sie doch als Ausflüße einer allge- metben falschen Einstellung gegenüber den großen Zielen der europäischen Politik die Krisis heraus.

Die Rede Doncours.

In der Aussprache, die der sozialistische W>> geordnete und zweite Völkerbundsdelggierte . .Frankre.chs, P a ul-Bo n c o u r während

weiter zum Ausdruck:

Er begreife jetzt, nachdem er Polen gesehen habe, dessen Bedeutung für den Fris» den Europas. Denn der polnische Soldat an der polnisch-russischen Grenze personifiziere für ihn den Verteidiger der gesamten euro­päischen Zivilisation. Dieser in der polnischen Propaganda ja schon zur Genüge verwendete Satz, den die Teilnehmer der Veranstaltung sicher gerne aus dem Munde Paul-Boncours vernommen haben, erhält eine etnias konkre­tere Unterstreichung durch den Zusammenhang, in dem der Redner den polnischen Soldaten so feierte. Denn er führte weiter aus, daß die Ab­kommen von Locarno den Frieden im Westen und im Osten in unterschiedlicher Weise garantierten, da England seine Garantte nicht über den Rhein hinaus ausdehnen zu können geglaubt habe. Er, Paul-Boncour aber, sei davon überzeugt, Europa werde be­greifen, daß Sicherheitsgarantien sich nicht nur auf den Rhein beschränken könn­ten und auch die polnische Grenze mit einbeziehen müßten. Im wei­teren Verlauf seiner Ausführungen forderte der Redner, daß man die Zuteilung eines Sitzes im Völkerbundrat an Polen als neue Friedensgarantie ansehen müsse, die um so un­verletzlicher sei, als es keine Streitfragen mehr zwischen Polen und Deuffchland gebe, und ei versicherte Polen der Mitarbeit 'Frankreichs, wie sie noch jüngst in Genf erfolgt sei.

Die LondonerWestminster Gazette" be» merkt hierzu, Frankreich versuche wieder ein­mal durch sorgfältige Propaganda Einfluß im Osten zu gewinnen. Es sei nicht anzunehmen, daß Paul-Boncour, der offen erklärt habe, daß er beabsichtigte, den polnischen Anspruch auf einen permanenten Sitz im Völkerbundsrate zu unterstützen, ohne die Sanktion der franzö­sischen Regierung gesprochen habe. Es sei not­wendig, daß das englische Auswärttge Amt sich dieser Angelegenheit annehme. Die Regierung müße sich öffentlich erklären, daß sie jedem Versuch, den Bölkerbundsrat zu erweitern, ent­gegentreten werde, solange Deuffchland nicht ständiges Mitglied des Rates geworden fei Einer derartigen offenen Propaganda könm man nicht durch sorgfältiges Zurückhalten be­gegnen. Nichts könne dem Völkerbund grö­ßeren Schaden zufügen, als die Fortsetzung'sol- cher Machenschaften. Diese Taktik sei zu durch­sichtig, als daß sie von irgendeinem Staat be­grüßt werden könne.

Rufftscher Protest gegen die TMgkeV

Pa«! Boncours in Po'.en.

Moskau, 13. April. Die Sowjetregierurx. hat ihren Pariser Gesandten Rakowski beauf­tragt, beim französischen Autzenminikterium