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201. Jahrgang

Sanauer W Anzeiger

General-Anzeiger für die Kreise Kanan SlaLl und Land.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Fernfprech-Sammelnummer 3956.

^lg.pkti»! Für ben halben Monat L Reichsmark, für den ganzen Monat 2. Reichsmark ohne föhn. Einzelnummer 10, Freitag 15, Samstag 12 Reichrpfennig. - Anzeigenpreise: Für Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 Retchspfennig, im Rellamsteil von 68 mm Breite KSieichtpfenmg. - Offertengebühr: SV Reichspfennig. Geschäftsstelle: Hammerstratze 9.

N- 83

Das NsuEs.

- In der nächsten Woche werden ver- Wene Ausschüsse des Reichstags und des Wischen Landtags ihre Arbeiten wieder L°bmen. Als nächste Aufgabe betrachtet die sikichsregierung die Regelung der Fürsten- chsindung.

-Der bisherige französische Landwirt- lhastsmimster Durand ist zum Nachfolger des «getretenen Innenministers Malvy er= nannt worden.

- Painlevs teilte nach dem gestrigen Ka- Hnettsrai mit, daß die Friedensverhandlungen gilt Abd el Krim in der kommenden Woche be- ginnat werden.

- Pèret erklärte einem Vertreter des Jatin", daß er sich erst dann nach London begeben werde um mit Chamberlain zu ver- âln, wenn die vom französischen Bot- chaster in Washington geführten Verhand- mgen mit der amerikanischen Schulden-Fun- liriingstomiffion zu einem Ergebnis geführt M

Nie worbe.

In innenp o l i t i s ch e r Hinsicht ist tiefe Woche in vollkommener Stille verlaufen. Sie meisten Kabinettsmitglieder befinden sich mh im Osterurlaub und kehrten erst in den letzten Tagen nach Berlin zurück. Auch die für toe dieser Woche in Aussicht genommene âabinettssitzung über die Beteiligung Deutsch­lands anderGenferStudienkommif- sion hat nicht stattgefunden, da der Reichs- autzmmmister sich zurzeit noch außerhalb der LèlchHaäptstadt aufhält.

gelehrt. Wie lange, läßt sich nicht sagen. Bri­and hat selbst immer das Gefühl gehabt, daß «als Ministerpräsident nur der Nothelfer fein sollte, der das Kartell der Linken von der schwe­ren Last der unbedingt notwendigen Steuer- reform zu befreien hatte. Diese Aufgabe ist W erfüllt und deshalb kann man jetzt erwar- ta, daß die Radikalen und die Sozialisten die Mission des Kabinettes Briand als erfüllt an­sehen und bei nächster sich bietender Gelegen­heit den Weg für ein Kabinett Herriot fn. Wen, dem dann die Unterstützung der sozia- »ßischèn Kammerfraktion sicher wäre. Wenn W erklärt wird, daß die Mannen am 20. Prä nur zu einer kurzen Sitzung zusammen- lreien und dann eine längere Ferienpause Wen werden, sodaß also das Kabinett Bri- M bis Ende Mai feines Lebens leidlich sicher

so steht doch am Horizont der Regierung M kritischer Punkt, der leicht gefährlich wer- rann. Hier handelt es sich um die Lage n Wien und in Marokko und um die Aus- g^en, die damit verknüpft sind. Obwohl nach oon neuesten Meldungen die Friedensverhand- sungen mit den Risleuten in der kommenden âche beginnen sollen, so läßt sich doch nichts in W Ausgang Dieser Verhandlungen '.^Sollten diese Verhandlungen scheitern, öie französische Regierung sich nicht ur auf neue schwere Blutopfer, sondern auch ungeheure neue Ausgaben gefaßt machen.

erklärt sich das Bestreben des Kabi- S , sWd' in Marokko zu einem Frieden mit ®rim 3u gelangen. Es muß sich zur ^I»^politik bekennen, wenn es nicht von "er Sozialisten die schwersten Angriffs ge- will. Was sich aus dieser Schwierig- » Zwickeln wird, laßt sich heute noch gar M übersehen.

loti jen hat in dieser Woche seine â " gehabt. Auf Mussolini ist ein Revolver-

1 "erübt worden und zwar von einer limnLf0- 2m allgemeinen wird ein miß- sicherlich nicht ganz gegen Frau ^mQ^ ^es Duce sein, aber eine alte 3« einem Attentat gehört eine toähifL n ,"'. die bestimmt ist, das auser- [trabL, 'e,rn den Augen der Menge Heller alten lassen. Die zitternde Hand einer Ziel die selbst aus nächster Nähe ihr Apo^ dlt. dürfte kaum in das Bild einer tat ein v Achsen, die zu einem richtigen Atten- Lcc a°^"^"^"chllestellten Mann wie den immerhin, ob heroisch oder nicht, ^ebeuhml i doch eine gewisse symptomatische hahirn* °enn man wird kaum in der An- ous freiWehen, daß die Attentäterin nicht sich ledlnn^." s^iießung gehandelt hat, sondern bergab' "ls Vollstreckerin eines Urteils Bern nL^ von ganz bestimmten Hintermän- den italienischen Diktator gefallt

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Sen-

Erfüllungsort und Gerichtrstand für betd e T eile ist Hanau. Bei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streit usw. hat der Bezieher seinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder aus Rückzahlung des Bezugspreises. Für Platzvorschrift und Ersch ein ung» tage der Anzeige wird feine Gewähr geleistet-

Eamstag den 10. April

O-V dem âßâK in MavoWo

Beginn der Frie-ensverhau-lungen am 15. April.

Paris, 9. April. Die Gerüchte über bevor­stehende Friedensverhandlungen mit Marokko die bereits feit einiger Zeit in Umlauf waren, werden nunmehr von amtlicher Seite bestätigt. Kriegsminister Painlevè gab nach Beendigung der heutigen Kabinettssitzung den Zeitungsver­tretern folgende Erklärung über die in Aus- siibt stehenden Friedensverhandlungen mit Abd el Krim: Die Situation hat sich geklärt und man darf hoffen, daß der Friede bald ver­wirklicht fein wird. Die Unterhandlungen zwi­schen der französischen und der spanischen Re­gierung sind auf gutem Wege. Demnächst wer­den die Äevöllmächtigten Frankreichs und Spa­niens offiziell mit den Vertretern Abd el Krims in Kontakt treten. Als Ort, an dem diese erste Aussprache stattfinden soll, ist bereits Udschda an der algerisch-marokkanischen Grenze be­stimmt worden. Die spanische Regierung hat unverzüglich ihre Bevollmächtigten zu er­nennen. Uebrigens ist dies vielleicht unter- deflen schon geschehen. Die französischen und spanischen Vertreter werden dieser Tage in Paris eine Vorbesprechung ab halten und dann nach Udschda abreifen.

Ministerpräsident Briand gab einem ähn­lichen Optimismus Ausdruck, indem er erklärte: Die Verhandlungen gehen im Einklang mit Spanien unter guten Bedingungen vonstatten. Ferner wird bekannt, daß auch die Rifleute drei

setzt sich zusammen aus dem Direktor für die Abteilung Marokko im spanischen Minister- "7 _ ~ >, Major Jguilar, Lei­

ter des Aufklärungsdienstes in Ajdir und

Präsidium Eopez Bolivas,

iguel. Die Riffdelegation

besteht aus Si Mohammed Azerkan, dem Außenminister Abd el Krims, und den Vertre­tern der Stämme, Si Mohammed Hitui und Si Ahmed Scheddi. Der spanische Vertreter Bolivas wird demnächst in Paris erwartet. Die Verhandlungen werden zunächst wegen der Be­dingungen für Abschluß eines Waffenstillstan­des geführt werden.

Paris, 10. Ap sollen folgende Pr Vertretern der Rif

iril. Wie Havas berichtet,

irogrammpunkte zwischen den ifleute und Vertretern Frank-

reichs und Spaniens zustande gebracht werden:

1. Beschluß eines militärischen Waffenstill­standes.

2. Gegenseitiger Austausch der Kriegsge­fangenen.

3. Neutralisation einer bestimmten Zone bis zur Verständigung der strittigen Grenzlinie.

4. Entfernung der für die Verwaltung ver- ankmortlichea Chefs.

Erst wenn eine Einigung über diese Be­

dingungen erzielt würde, könnten die Friedens- nchandlungen beginnen.

r>e

1828

angesehene Persönlichkeiten als Vertreter bei den Verhandlungen in Udschda bezeichnet ha­ben. Voraussichtlich wird die erste Zusammen- ?unÄ im Laufs der nächsten Woche sÄttfindsn.

9.

den Rifdelegierten und den frei

schen Vertretern werden in April beginnen. Die französis

spani^

dschda am 15.

April beginnen. Die französische Delegation be- teht aus General Simon, dem Unterdirektor ür afrikanische Angelegenheiten Ponsot und rem Major Duclos, Leiter des Eingeborenen­dienstes in Rabat. Die spanische Delegation

Eine Warnung Spaniens.

Paris. 9. April. Wie Havas aus Madrid berichtete, ermahnt das Ministerpräsidium in einem KommuniquL die Presse und dis Be- völkerunz, die demnächst beginnenden Der

Marokko mcht durch unangebr lichungen und Neugier zu beeinträchtigen/ Die Marokkofrage stelle sich gegenwärtig unter günstigeren Bedingungen denn je dar. Es han­dele sich nur darum, Ne Früchte der militäri­schen Anstrengungen und der Opfer der Zivil­bevölkerung zu ernten.

soll. Dabei wird sich das Kabinett insbesondere mit der Behandlung des Sompromitzgefeh- entwurfes im Reichstag befaßen und wei­terhin mit der Frage, ob der Sompromißgefetzent- wurf im Plenum des Reichstags vor dem zum Volksentscheid gestellten Gesetzentwurf über die enl- fchâdigungslose Enteignung beha -elk werden soll oder umgekehrt. Ueber die Frage der Erledigung der beiden Gesetzentwürfe werden zu Anfang der näch­sten Woche auch interfraktionelle B e- sprechungen zwischen den Regierungsparteien stattfinden, sowie Beratungen der Relchsregiernnz mit den Führern dieser Parteien.

Auch derRechisausschutz des Reichstags wird am 20. April wieder seine Beratungen über die Fürstenabfindung ausnehmen. Die Veröffentlichung des amtlichen Ergebnisses des Volksbegehrens ist am Sonntag zu erwarten.

Coolidge über das Weltschiedsgerrcht und Abrüftungsfragen.

Washington, 9. April. Bei der Grundstein­legung zu dem neuen Heim des Nationalen Presseclubs hielt Präsident Coolidge eine Rede, in der er nach einem Hinweis auf die Verantwortlichkeit der Presse für die Aufrecht­erhaltung harmonischer internationaler Be­ziehungen ausführte: Es ist nutzlos, das Recht pflegen zu wollen, wenn wir nicht Gerichtshöfe vor^hen. Unser Land trug diesem wichtigen Grundsatz kürzlich dadurch Rechnung, daß es seinen Entschluß bekundete, die internationale Rechtspflege durch seinen Anschluß an den Weltgerichtshof zu fördern. Dies geschah unter Vorbehalten, die die amerikanischen Rechte in angemessener Weise wahren und auch daraus Hinzi len, die Unabhängigkeit des Gerichtshofes zu stärken. Unsere Regierung hat diesen Schritt unternommen, weil sie glaubte, daß er die roßen

worden ist. Mussolinis Saat ist reif. Der merk­würdige Ausgang des Matteotti-Prozesies, der Rücktritt Farnaccis und zahlreiche andere Zwischenfälle der letzten Zeit lassen kaum einen Zweifel daran übrig, daß Mussolini, der eben noch allmächtige Beherrscher Italiens, uns, wie er zu glauben scheint, Europas, mit aller Verzweiflung um feine Machtstellung kämpft. Unter der Scheindecke des Faschismus verber­gen sich alle möglichen oppositionellen Ele­mente, die es nun, nachdem sie den Schein nicht mehr gegen sich haben, viel leichter unterneh­men können, den Faschismus von innen her zu

untergraben und zu unterhöhlen, als wenn sie weithin sichtbar in Opposition zu der herrschen­den politischen Kaste stehen. Früher oder später muß der Zeitpunkt eintreten, wo die Wahrheit ans Licht kommt, und wo der also in seiner eigenen Falle gefangene Diktator mit Schrecken erkennen muß immer vorausgesetzt, daß ihm zu solchem Erkennen noch Zeit gelassen wird daß seine Gewaltpolitik in ihren Zielen ver­fehlt und in ihren Methoden völlig irrig war.

Es ist eine geschichtliche Notwendigkeit, daß sich eine unnatürliche Entwicklung auch un­natürlicher Mittel zu ihrer Beendigung be­dient. Noch nie ist ein Gewaltmensch im Himmelbett gestorben. Das ist der Lauf der Dinge und wenn die Kugel, die jetzt eine alte Frau auf Mussolini feuerte, ihr Ziel verfehlt hat, so bleibt doch das Menetekel eines gewalt­tätigen Todes vor dem geistigen Auge Musso­linis grell erleuchtet.

Die neue Abrüstungskonferenz, die am 18. Mai ihre Tätigkeit beginnen soll, wird voraussichtlich wieder verschoben werden. Die Gründe hierfür sind verschiedener Natur. Der Hauptgrund für den immer wieder er­folgenden Aufschub ist jedoch der, daß ernstlich nicht ein einziger Staat daran denkt mit der

eine alte

, ein einzige. .

Abrüstung zu beginnen mrd zwar aus Furcht von den andsn überfallen zu werden. Man sieht es ja nur zu deutlich an Deutschland, was sich die anderen mit einem entwaffneten Land erlauben dürfen, das nicht einmal feine Gren­zen gegen feindliche Angriffe verteidigen kann. Natürlich müssen eben andere Gründe für den Aufschub vorgebracht werden, denn der Haupt­grund ist weder stichhaltig, noch läßt er sich mit dem Artikel 8 der Völkerbundsfatzung

vereinbaren, dem mit klaren Worten die Ab- rüftung sämtlicher Mitglieder verlangt. Zu den einaetaoenen Staaten aebürt auch Rußland,

das auch mehrfach feine Bereitwilligkeit aus­gedrückt hat, die Konferenz zu beschicken. Aller­dings weigern sich die Sowjets, einen Vertreter

, , _____ sie aus bekannten

Gründen die diplomatischen Beziehungen mit der Schweiz abgebrochen haben. Die Versuche, die Gewalthaber in Moskau umzustimmen, haben keinen Erfolg gehabt. Die russische Wei- Sift für viele Staaten ein Hochwill­ner Grund, auf die Nutzlosigkeit der-

na«

artiger Konferenzen hinzuweifen. Mit Recht geben sie an, daß Rußland zwar den Willen habe, sich auf der Konferenz vertreten zu lassen, in Wirklichkeit aber gar nicht daran denke, seine Streitkräfte herabzusetzen. Das neue rusiische Wehrgesetz beweise gerade das Ge­genteil. Ebenso mit Recht weisen die Gegner der Abrüstung auf die Vorgänge in Washing­ton hin, wo die Abrüstungskonferenz des Jahres 1921/22 nur einen geringen Erfolg gi zeitigt hat. Frankreich, dem bekanntlich alle, näherliegt als abzurüsten, hat es damals, unterstützt durch Italien, durchgesetzt, daß von einer Abrüstung der Landstreitkrafte über­haupt nicht gesprochen werden durfte und daß auch bei den Rüstungen zur See eine Ein­schränkung nur der Großkampf- und Flugzeug­mutterschiffe beschlossen wurde, während es Staaten freigestellt blieb, ihre Kreuzerfiotte auszubauen. Das war natürlich nur ein ganz schwacher Anfang, auf dem allerdings hätte wei­ter gbaut werden können. Der anierikanifchs Präsident sah das auch ein und blieb ständig bemüht, eine zweite Konferenz der Seemächte einzuberufen, doch winkte Frankreich bei jeder Gelegenheit ab und fand in seiner Weigerung nach wie vor kräftigste Unterstützung bei Ita­lien, dessen Diktator, Mussolini gerade in der jetzigen Zeit eine Abrüstung sehr ungelegen käme. Es ist daher verständlich, daß man der ganzen Konferenz mit geringen Erwartungen entgegensieht und auf Seiten der Staaten, die geneigt wären, auf einer Abrüstungskonferenz tatkräftig mitzuwirken, neuerdings vor einer Teilnahme gewarnt wird.

durch Streitigkeiten und Meinungsve h iten nicht im Wege der Gewalt, sondern durch die Vernunft geregelt werden können, auszuüben. Wir sollten zu der Annahme bereit sein, daß andere Länder, wenn sie es auf sich nehmen, dieselbe Verpflichtung zu erfüllen, von denselben Grundsätzen beseelt sind, wie es die Grundsätze sind, von denen wir selbst durch­drungen sind. Bezüglich des Völkerbundes sagte Coolidge, die Vereinigten Staaten hätten es abgelehnt, sich ihm atzzufchüeßen, weil sie sich von jeder Verwicklung in Angelegenheiten an­derer fernzuhalten wünschten. Es wird, sagte Coolidge, weiter von großem Nutzen sein, wenn die Bevölkerung davon unterrichtet wer­den kann, daß wir an der internationalen Rechtsprechung teilnehmen, weil sie uns selbst berührt. Wir wollen aber nicht in politische Streitigkeiten anderer Länder hineingezogen werden, weil sie uns nichts angehen. Was die Abrüstungsstage betrifft, so trat Coolidge für ein besseres Verständnis unter den Völkern im Interesse des Friedens ein. Wir suchen, er­klärte er, die Methl^e, die augenblicklich allein

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es

von praktischem Nutzen sein kann, um die inter­nationalen Rüstungsbeschränkungen zu fördern. Wir sprachen oft aus, daß, bevor die Land« und Seestreitkräste herabgesetzt werden können, die geistige und moralische Abrüstung voran, gehen muß. Solange gegenseitige Feindschaft der Gesinnung der Völker vorhanden ist, ist zwecklos, eine Abrüstung zu erwarten. Zum Schluß empfahl Coolidge der Presse, sich bei den Veröffentlichungen von Kchrfurcht vor der Religion leiten Äu lassen und erklärte, daß die Einrichtungen Amerikas auf dieser Grundlage weiter bestehen bleiben würden und daß bte Presse diesem Geiste ReckMMg tragen solle.

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WUklSrifcher Aufstand in Saloniki.

Athen, 9. April. Rach einem Beritt deS Kriegsministeriums haben in der vergangenen Rächt in Saloniki drei Offiziere Teste der Garuisou von Saloniki llllsgewiegeit und sind nach der Ortschaft Allatini marschiert. Der Beweggrund zur Meuterei ist materieller Art. Eine Division umzingelte schnell die Meuterer, Ne erklärten, die Bewegung richte sich

Kabinettsrat über die Fürsten Abfindung.

Bertin, 10. April. Das Reichskabinett wird in der kommeirden Woche, sobald alle Minister von ihrem Osterurlaub in Berlin zurück sein werden, eine Sitzung abhallen, in der über die Frage der

nur gegen ihre Vorgesetzten und sie würden sich er­geben, wen» ihnen versprochen würde, daß diese voe- gesetzten durch andere ersetzt werden würden. Die Regierung stellte den Meuterer» zur bedingunM»- tofen Aebergab« eine Frist. Die Flotte begibt sich nach Saloniki. Telegrannne aus allen übrigen Städten Mazedoniens und Thraziens und des (Epi­rus sowie aus dem übrigen Griechenland berichten, dah überall vollkommene Ruhe herrsche.

Die Aufständischen überreichten heute in den frühen Morgenstunden dem kommandierenden Ko» Mandanten von Saloniki ihre Forderungen,

. _ ________ ... _ _ ' die in folgenden Punkten

Fürstenabfindung Beschluß gefaßt werden L General Vaogalo» tu

Forderungea,

sofort lutwftrefea.