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201. Hahraanq.

Sanauer 8 Anzeiger

GeneraL-Arrzeiger für die Kreise Kanau Sladt und Land.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Fernsprech-Sammelnummer 3956.

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Donnerstag den 8. April

1926

M-eubmrs, der Mahner

Die Feier von Kindenburgs sivjährigem Mililärjubiläum.

stürmisch den Reichspräsidenten zu sehen be- Reichswehr und die leitenden Offizier gehrte. Der Reichspräsident zeigte sich mehrere Reuhswehrmimsteriums sowie die Fäh,

gehrte.________,_,__,----- . ,

Male auf dem Balkon, wobei er durch be­geisterte Zurufe begrüßt wurde. Auch wurden die Nationalhymne und andere vaterländische

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irer der

Vereinsabordnungen und andere geloben

Verlia, 7. April. In der Uniform des Mralseldmarschalls, den Marfchallstab in der rechten Hand, in strammer militärischer Mung stritt Hindenburg an der Wache vor­bei aus dem Hofe des Präsidentenpalais auf lie Wilhelmstraße, um die Front der Fahnen- fornpagnie abzunehmen. Es war ein über- Mtigenüer Anblick und man wunderte sich nicht, daß manches weiße Tüchlein, das dem Äneralfeldmarschall vom nahen Balkon oder «n der Straße her zuwinkte, von der grüßen­den Frauenhand hinterher zum Auge geführt «de. Welches Schicksal verkörpert sich nicht int geben dieses Mannes! Vor sechzig Jahren trat er als ISjähriger Leutnant in das Garde- «giment in Danzig ein. Auch wenn ihm da- tials Engelszungen geweissagt hätten, er werde einmal als Präsident der deutschen Republik jein sechzigjähriges Dienstjubiläum feiern, mürbe er sicher ungläubig gelächelt hab.en. Und m sehen wir, wie dieser Mann, ebenso unge- beugt von seinem Schicksal wie von der Fülle der Jahre, seiner Pflicht genügt, wie er das Wlkleid des Reichspräsidenten mit dem Waf- ftnrsef des Generalfeldmarschalls vertauscht, M in Gedanken und in Erinnerungen wieder in jene Welt zurückzukehren, in der er zu einem der größten Helden des deutschen Volkes ge­worden ist und die rings um uns versank. Wie er sich bei dem Rückschreiten in das Präsiden- tenpalais kurz umwandte, um mit einer Bewe- Mg des Marschallstabes für die Huldigungen U denken, war er ganz Kriegsheld und Fsld- Mychall. Das hindert nicht, wenn er den Wosfenrock abgelegt hat, wieder pflichtbewuß- ièr Reichspräsident zu fein.

Wer diesen Vorgang miterlebte, hat ihn als die stärkste Mahnung empfunden, die sich durch eine symbolische Handlung überhaupt wsdrücken läßt. Wurzelt fest in deutschem Toden, der uns groß gemacht hat, wie Hinden­burg. Dient dem heutigen deutschen Staate mit demselben Pflichtbewußtsein, wie er. Hinden­burg hat die Mahnung, die er uns vorlebt, in Worten ausgedrückt. Er hat in feiner Antwort an Geßler das deutsche Heer als eine Wehungsstätte für das ganze Volk, eine hohe Schule der Pflichterfüllung und der «erlandsliebe gefeiert und hat die Reichs­wehr einen Hort nationaler Kraft genannt, weil sie als Erbin des deutschen Volksheeres euch dessen Geist in sich ausgenommen hat. Als M solch unvergängliches Vorbild soll uns allen 5 deutsche Volksheer immer vor Augen

Und wir wollen nie vergessen, daß Hin- oenburg auch bei dieser Gelegenheit wieder als N°uer> Ekkehard das deutsche Volk vor polt= y Zersplitterung gewarnt und zum Zu- Mmenhalt und zur Einigkeit gemahnt hat. M werden wir auch als Volk in harter Ar- ti oas Schicksal ebenso meistern wie es Hin- ^°urg in seiner Person gemeistert hat.

feier statt, an der zahlreiche Vertreter militärischen Lebens teilnahmen.

Reichswehrminister Dr. Geßler

hielt folgende Ansprache:

des

Heute jährt es sich zum 60. Male, daß Sie, Herr Reichspräsident, in die preußische Armee eingetreten sind. An diesem Gedenktage nimmt die j u n g e W e h r m a ch t des Reiches den herzlichsten Anteil, nicht nur, weil Sie unser Oberbefehlshaber sind, sondern vor allem, weil wir in Ihrem Leben die Verkörpe­rung der höchsten militärischen Tu­genden sehen, der Tugenden der Pflicht­treue, Tapferkeit und Vaterlandsliebe. Wir haben heute ein Recht, unsere Blicke mit Stolz und Dankbarkeit auf den Feldmarschall des alten und Oberbefehlshaber des neuen Heeres zu richten, und wir richten die heiße Bitte zum Himmel, daß Gott Sie, Herr Reichspräsident, als großes Vorbild dem Heere und als treuer Führer dem Vaterlands noch recht lange erhalten möge!

Der Reichspräsident erwiderte hierauf wie folgt:

Mein Herr Reichswehrminister! haben Sie herzlichen Dank für die Glückwünsche, die Sie mir heute zum 60jährigen Gedenktag meines Diensteintritts im Namen der Wehrmacht des Reiches dargebracht haben. Aus den Worten, die Sie an mich richteten, entnehme ich mit be­sonderer Befriedigung die Zusicherung, daß

Lieder gesungen.

Abends war ein gemeinsames Essen, zu dem zahlreiche alte Kameraden, die Abordnungen der Traditiontruppenteile, die Generalität der

waren.

Zu bemerken ist noch, daß als erstes Mit­glied des diplomatischen Korps Lord d'A b e r n o n dem Reichspräsidenten seine Aufwartung machte, um ihm sein, Glückwünsche zu überbringen.

Gin Aevowevanichias auf

Rom, 7. April. Die»Agencia Stefani' meldet: Heute vormittag um 11 Uhr hat auf dem Platz des Kapitols eine alte Frau aus nächster Nähe einen Revolverschuß auf Mussolini abgefeuert in dem Augenblick, als er beim verlassen des internationalen chirurgischen Kongresses sich zu seinem Auto begab- Musso­lini wurde nur äußerst leicht verwundet. Das Geschoß durchschlug die Nasen­flügel. Mussolini bewahrte vollkommene Ruhe und Kaltblütigkeit. Die Täterin, die man nur mit größter Mühe vor der empörten Menge in Scherheit bringen konnte, wurde ins Ge­fängnis eingeliefert. Die Urheberin des Atten­tats ist eine «0jährige Frau ausländischer Staatsangehörigkeit. Das neue Attentat ver­ursache in ganj Italien tiefe Erregung.

Ausschreitungen.

Rom, 7. April- Vor dem Bekanntwerden der Personalien der Frau, die den Anschlag auf Mussolini ausführte, verbreitete sich das Gerücht, daß sie slawischer Abkunft sei. Ein Trupp Studenten zog darauf nach der russi­schen Botschaft, um sie zu stürmen, wurde aber durch ein Aufgebot Carabinieri daran gehin­dert. Auch die polnische Gesandschaft und die anderen in Betracht kommenden diplomatischen Vertretungen wurden sofort durch Carabinieris gesichert. Eine Volksmenge stürmte das Ge­bäude des oppositionellen Blattes31 Mondo" und verwüstete es. Außerdem wurden die oppositionellen Blätter aus den Zeitungsstän­dern herausgerifsen und verbrannt. Einer der Tatzeugen gab an, daß er die Attentäterin kurz vor der Tat mit einem Manne mit weißem Bart habe sprechen sehen und daß er gehört ' e, wie dieser ihr empfahl, etwas unter einer eitung zu verbergen. Offenbar war dies der

Zu dem Anschlag auf Mussolini werden noch folgende Einzelhellen bekannt: Nach Ein- methun des Internationalen chirurgischen

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Lvr dem PrüsidenlschaftsgebSude

71 April. Die Umgebung des Reichs- Mentenpalais in der Wilhelmstraße war ? .IW in den ersten Vormittagsstunden s*'1?1 dichten Menschenmenge besucht, die L Ades militärischen Schauspiels aus Anlaß irrigen Militärjubiläums des Reichs- Msenten sein wollte. Die Bürgersteige am

^"n dicht gefüllt mit Zuschauern, da- 8m tf Schulkinder, die Fähnchen trugen, bâum? "^, war die Freitreppe mit Lorbeer-

.geschmückt. Um 9.30 Uhr wurde die die LT'L6*?1 Morgenmusik eingeleitet, die mL, Vutaillonskapellen des Infanterie-' brackto» 9 dem Reichspräsidenten bar« Wnn und die der Reichspräsident vom Witter tot "''hörte. Um 10 Uhr machte der Strahl' er. werdende Andrang auf ber dann sn^ cr^en Absperrungen notwendig, die kr ®Zetr' °i2 die Stunde des Aufmarschs iärtt m^wpagnie näher rückte, noch oer= n"

^onnn^cn öw Truppenabordnungen mit Bomnie J Prasidentenhause Aufstellung ge« in her n»?k"en, begab sich der Reichspräsident ^rföQrnTm des Feldmarschalls mit dem fit "°" den zahlreichen Zuschauern

^vnivonn^" Hochrufen begrüßt, zur Fah- wpagnie, deren Front er abschritt.

^««n fern wollte. Die Bürger 5 waren dicht gefüllt mit Zufch^

Um Trinuerungsfeier.

^^benteJh^t ^"^ im großen Saale des Nienhauses die Erinner ungs-

Armee fühlt und es deshalb als ihrs oberste Pflicht emp­findet, die Tugenden, die unser alles Heer be­seelten. zu pflegen. Sie werden es mir altem Soldaten nicht verdenken, daß ich heute bei jedem von diesen ehrwürdigen, ruhmbedeckten Feldzeichen, unter denen ich den größten Teil meines Lebens verbracht habe, in wehmütiger, schmerzlicher Erinnerung an die stolze alte Armee zurückdenke.

Sie war ein Volksheer, das nicht nur fein Wort, das Vaterland zu schützen, ehrenvoll erfüllt hat, sondern darüber hinaus eine Erziehungsstätte für unser ganzes Volk war, eine hohe SchulederPflicht- erfüllung und der Vaterlandsliebe. Was wir an ihm verloren haben, können wir in feiner vollen Bedeutung erst jetzt empfinden, wo es nicht mehr ist. Die n e u e W e h r m a ch t des Reiches, deren Vertreter ich hier vor mir sehe, mußte aus andrer Grundlage errichtet werden. Nur gering ist ihre Stärke, und an die Stelle der Ehrenpflicht des allgemeinen Waf­fendienstes ist die freie Dienstverpflichtung ge­treten. Aber dadurch, daß die neue Wehrmacht an die großen Traditionen unserer militärischen Vergangenheit anknüpft und dadurch, daß sie die hohen Tugenden selbstloser pflichttreue, hingebender Vaterlandsliebe und opferfreudi­ger Tapferkeit übernimmt und erhält, ist auch sie ein Hort nationaler Kraft und eine Gewähr für die Erhaltung der solda­tischen Eigenschaften in unserm Volk geworden. Von diesem Geist erfüllt, werden so bin ich überzeugt auch die gegenwärtige Reichs­wehr und die Reichsmarine getreu ihrem Fahneneid st e l s i h r e p f l i ch t k u n. Sie werden unbeirrt vom Lärm derGegenwar: 4 von keinem andern Gedanken leiten lassen als von dem hingebender Vaterlandsliebe und der Äeberzeugung. in selbstloser Arbeit der Zu- » nff des deutschen Volkes am besten zu bienen, ^o glaube ich, der alte Soldat, an diesem Tag der Erinnerung an die Ruhmeszeit des alten Heeres, an die neuerstandene Wehrmacht des Reiches mit gläubiger Zuversicht, daß sie stets der Talen der Väter würdig sein werde. Als gemeinsame Kameraden wollen wir uns für Deutschland bekennen mit dem Ruf: Unser ge­liebtes teures Vaterland i Hurra!

Danach empfing der Reichspräsident eine größere Anzahl von Abordnungen mili­tärischer und kameradschaftlicher Vereine. Auf die Glückwünsche der Abordnungen antwortete der Reichspräsident mit Worten Des Dankes für die erwiesene treue Gesinnung und Anhänglich­keit.

Während der Feier im Reichspräsidenten­palais versammelte sich eine groß Menschenmenge vor dem Hause. bi

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mehrerer Rongrsgleuneymer unter Dersau oer Menge das Kapitol, während eine Gruppe von Studenten das faschistische LiedGiovinezza" sang. Mussolini dankte lächelnd, in dem er mit der Hand grüßte und begab sich über den Platz des Kapitols zu seinem Kraftwagen. Während er den Platz überschritt, zog eine äl­tere, dunkel gekleidete Frau einen kleinen Re­volver aus der Tasche, reckte beide Arme in die Höhe und schoß aus nächster Nähe auf Mussolini, in dem sie nach seinem Gesicht '-lte. Mussolini wurde am unteren Teile der ase verletzt. Der Polizeipräsident, ein Haupt­mann der Caribinieri und ein Schutzmann stürzten auf die Frau und verhinderten sie, weiter zu schießen. Sie trennten sie von der Menschenmenge, die sie lynche:: wollte. Musso­lini griff instinktiv mit der Hand nach der Nase und zog sie blutüberströmt zurück. Der Ministerpräsident und der begleitende Chirurg Basllnelli hielt sofort ein Taschentuch gegen die Wunde, um das Blut zu stillen. Mussolini und seine Begleitung begaben sich sofort in das Erdgeschoß des Kapitols, wo die anwesen­den Chirurgen den ersten Verband anlegten, während Mussolini sofort Weisungen erteilte, um Vergeltungsmaßnahmen zu verhindern- Darauf begab sich Mussolini in Begleitung der Aerzte und des Unterstaatssekretärs für aus­wärtige Angelegenheiten Grandi zu seinem Kraftwagen und fuhr nach Hause. Mussolini unterrichtete den König telegraphisch über den Anschlag und versicherte ihm, daß er wohlauf sei. Gegen mittag empfing Mussolini den Ge­neralstaatsanwalt und den Untersuchungsrich­ter, die eine Reihe von Fragen an ihn zur Untersuchung des Attentats richteten. Eine große Menschenmenge hält sich dauernd vor dem Hause Mussolinis auf. Zwei Listen, die beim Pförtner ausgelegt wurden, füllten sich mit Unterschriften. Auch die Mitglieder des diplomatischen Korps trugen sich ein. Die ganze Stadt ist beflaggt.

Die TAerin.

Die Attentäterin ist die Schwester des Lord Ashburne und Tochter des früheren irischen Lordkanzlers gleichen Namens. Miß Gibson ist 50 Jahre alt und hat ihren Wohnsitz in Frankreich. Die Attentäterin ließ nach der Tat ein Fläschchen mit Jodtinktur fallen, die mit einem noch nicht festgestellten Präparat ge­mischt war. Es scheint, daß sie mit dieser Mi­schung nach der Tat Selbstmord begehen wollte. Der Revolver ist ein französisches Fabrikat vom Kaliber 6,35 Millimeter. Die Attentäterin ver­weigerte bei ihrem Verhör jede Auskunft. Sie macht den Eindruck einer Geisteskranken und man nimmt an, daß kein Komplott vor- liegt- Bei einer Haussuchung in der Wohnung : Der Attentäterin wurden verschiedene Briefe i unb antifaschistische ausländische Blätter ae- furtbeiL

, unter bém

zur Begrüßung er sie den Revolver von kleinem Kaliber ab­feuerte. Mussolini, der heute nachmittag der Eröffnung der Luftverkehrslinie Genua-Rom- Palermo in Ostia beiwohnen wollte, ließ sich dort vertreten. Wie verlautet erleide dagegen seine morgen beabsichtigte Reise nach Tripolis keinen Aufschub.

Wegen des Ueberfalls auf die russische Botschaft hat diese Protesi bei der Regierung eingelegt. Im Hause der Korrespondentin der ArbeiterzeitungEs geh! vorwärts" in Rom, einer italienischen Staats­bürgerin, wurden die Möbel dieser Vereinigung zerschlagen und Feuer angelegt. Das Lokw brannte vollständig aus.

Eine Rede Mussolinis.

Rom, 7. April. (Stefani.) Mussolini hielt vom Balkon des Palazzo Chigi eine Rede an die ungeheure Menschenmenge, die chm stür­misch zusubelte. Er sagte u. a.: Ihr wollt für einige Minuten meine Stimme vernehmen, damit ihr euch überzeugt, daß ihr Klang sich nicht geändert hat, ebenso wie ich euch versichern kann,'daß mein Herz nicht schneller schlägt. (Beifall.)

Mussolini sagte dann noch, er sei stolz, einer Generation anzugehören, die niemals zittere, sondern stets auf dem vom Schicksal vorgezeich- neten Wege vorwärts marschiere. Kein Ereig­nis und kein Mensch werde den unwidersteh­lichen Vormarsch des sieghaften Faschismu- aufhalten. Mussolini dankte zum Schlüsse für die Beweise der Zuneigung und Anhänglichkeit forderte zur Ruhe auf und befahl, daß die Orb nung aufrechterhalten werde. Nach seiner Rede erscholl lang anhaltender Beifall.

SalanSra über die VölsterbundskrisL

Mailand, 8. April. Der ehemalige Minister­präsident S a l a n d r a schreibt in einem Leit­artikel imCarriere della Sera" über die Krist im Völkerbund infolge des Eintritts Deutsch­lands. Salandra meint, Deutschland, Rußland und Amerika müßten in den Völkerbund ein­treten, aber die Vertreter der anderen Staaten

müßten auch an die Verteidigung ihrer eigenen Interessen denken. Bisher habe fast jede Sitzung des Völkerbundes geh andell von zwei politischen Bastarden, die der Versailler Vertrag geschaffen habe, nämlich um (saargebiet und Danzig. Selbstverständlich werde der zukünftige Ver­treter Deutschlands im Völkerbund in diesen zivei Fragen ein 'gewichtiges Wort sprechen. Deutsch- and könne in dem Völkerbund das Endziel einer internationalen Politik, nämlich die Re-

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Vision und Abschaffung des Friedensvertrages nicht verleugnen; auch gegen den Kriegsschuld- paragraphen werde Deutschland auftreten müssen. Demgegenüber gäbe es außer Frank­reich u. Belgien noch andere Mächte, die an der Unantastbarkeit der Verträge interessiert sei«.