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201. Jahrgang.

Hanauer 8 Anzeiger

General-Anzeiger für Sie Kreise Kana« Sladl und Land.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Fernsprech-Sammelnummer 3958.

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Sih 68

Montag den 22. März

1926

M

Re rheinische Vekreinngsßeier

rreichSvviMdeni v. LSindenvnrs in âökr. -

Eine sewaMse vatevlüttdifche âtndsebnns.

Der Empfang in Köln.

SSln, 21. März. Ein strahlender Vorfrüh- fugsiag ist über dem heiligen Köln am deut- )tn Rhein aufgegangen. Frühlingsanfang, lefreiungsfeter, Reichspräs identen- hfud) , kein Wunder, daß feit den frühen tagenftunben die Straßen der Stadt von Äsenden und Abertausenden festlich gestimm- »Menschen belebt sind. Von allen Zinnen der ifet Kirchen wehen Fahnen. Hunderte und tiufenbe von Fahnen und Flaggen flattern an N Häusern. Besonders in der Nähe des Mhofes und in den Straßen, durch die Hspräsident von Hindenburg auf seiner $rt durch die Stadt kommen wird, herrscht die beängstigende Fülle. Um 9 Uhr 4 vormit- W traf der Sonderzug mit dem Reichspräsi- itien auf dem Hauptbahnhof ein. In diesem Mnblick ließ von den Domtürmen die wsche Glocke am Rhein, die Petersglocke, ii eherne Stimme erklingen und kündete Hallend der Stadt und der Bevölkerung die timst des hohen Gastes an. In seiner Be- Ang befanden sich Staatssekretär Dr. Hner und sein Adsutant, Major v. Hinden- G Gleichzeitg trafen ein Reichsjustizminister Minister für die besetzten Gebiete, Dr. isx, Rëichswirtschaftsmin-ster Dr. Curtius, i^Z^^^^inister Dr. Bxauzrs, chM. Mfë Mlmsterpraschsnt Braun, der preußische Minister für Volkswohlfahrt Hirtsiefer. Zum Wpfange auf dem Bahnhöfe hatten sich u. a. Ungesunden Oberbürgermeister Dr. Adenauer, Hl Oberpräsident der Rheinprovinz Dr. Fuchs, gierungspräsident Graf Adelmann, Polizei» Pent Zörgiebel und die Chefs der dienstlich tilgten Behörden. Nach kurzer Begrüßung Id nachdem der Reichspräsident aus den Hän- ® bes Töchterchens des Oberbürgermeisters H Blumenstrauß entgegengenommen hatte, 6g von Hindenburg den Kraftwagen und B sich unter den brausenden Hochrufen der inge zur Regierung in der Zeughausstraße, "er Wohnung nahm.

Um 9 Uhr 55 begab sich der Reichspräsident Rathaus, wo er sich in das Goldene Buch "Etadt Köln eintrug. Hier wurden ihm auch den Oberbürgermeister die Mitglieder ik Verwaltung und der Stadtverordnetenoer- Mlung vorgestellt. Um 10 Uhr 45 erfolgte eine Rundfahrt durch die Stadt. Auf den lkaßen bildete das ReichsbannerSchwarz- Wold", die vaterländischen Verbände, die ^llgervereine, die Beamtenvereine, die Ju- Werbände die Innungen, Sport- und ^verbände, die Studentenschaft und die Mjungend Spalier. Hinter ihnen drängten ®Mntaufenbe, die überall dem Reichspräsi- stürmisch zujubelten. Die Fahrt ging Mzu den großen Messehallen im Rheinpark, 0 in der großen Halle um 11 Uhr 15 die Irländische Kundgebung begann, die gleich- P durch Lautsprecher in die Osthalle und in Freigelände der Messe übermittelt wurde, "sich an hunderttausend Menschen eingefun- Matten.

Die vaterländische Kundgebung.

. Der Festakt in der großen Halle begann mit Min Orgelvortrag des Domorganisten Ba- M. Sodann sang der Männergesangverein Her Gürzenich-Chor unter Leitung von Messor Abendrath die Bachsche Kantate Kn ist das Heil und die Kraft". Dann ergriff "ttbürgermeister Dr. Adenauer das Wort einer Begrüßungsrede, in der er u. a. aus-

Die Räumung der Kölner Zone ist ein Änis von historischer Tragweite. Sie be- M die endgültige Verneinung jener Mlandpläne, die über unser Land unfäg» <5 Elend gebracht und Europa im Laufe der mit absoluter Notwendigkeit in einen

Krieg gestürzt haben würden.

^fu ch an diesem Freudentage vergessen wir » » f° viele Deutsche das köstliche Gut ^»smheit entbehren müssen. Seid versichert, mische Landsleute, daß wir Bewohner des K i, v Gebietes uns immer so eng mit Euch ""den fühlen werden, wie in den ver- gemeinsam durchkämpften Jahren, . werden zu Eiich stehen, komme, was kom- " mag! am Gefühle dieser Zusammenae-

ist, die Tränen derjenigen zu trocknen, die heute noch in den Gefängnissen sitzen. Ich kann Ihnen das Versprechen geben, daß die von mir in Aussicht gestellte Hilfe schon in den nächsten Tagen einen finanziellen Beigeschmack bekom­men wird. So wollen wir

zusammenhallen als Rheinländer. als Preußen und als Deutsche. und gerade heute dürfen wir uns daran erinnern, daß auf trübe Tage auch wieder Sonnenschein folgt

Reichspräsident v. Kin-enburg erwiderte mit folgenden Worten:

Lassen Sie mich zunächst Ihnen, Herr Ober­bürgermeister, herzlich danken ür die freund­lichen Worte des Willkommens, die Sie na­mens der Stadt Köln an mich gerichtet haben. Ebenso danke ich von Herzen für die warme Begrüßung, die mir auf dem Wege hierher von allen Teilen der Bevölkerung in so reichem Maße zuteil geworden ist. Ich empfinde in den freudigen Zurufen der Kölner Bevölkerung und des Volkes am Rhein nicht so sehr die Eh­rung meiner Person als nielmebr das jubelnde und laute Bekenntnis zum Reich und die Aeußerung der Genugtuung darüber, daß die Rückkehr in die Freiheit heute gemeinsam mit äLertretern des Reiches und des preußischen in vaterländischer Feier begangen' werden kann. So grüße ich denn in dankender Erwide- rung für dies Willkommen das Rheinland und insbesondere dasgroße heilige Köln", die alt« ehrwürdige und machtvolle S^* d;- ^ :-r geschichtliche Erinnerung, so viel Kunst und so viel tatkräftigen Bürgerfurn in jiu; ^. ...... mit dem Wunsche, daß ihr nach den Jahren der Not und des Niedergangs eine Zukunst be- schieden fei', die den ruhmreichen Jahren hirer Vergangenheit ebenbürtig ist.

Für jedes Deutschen Herz war es ein bitte­res Gefühl, das urdeutsche Land am Rhein, diese Wiege deutscher Geschichte und deutschen Volkstums, durch künstliche Schranken körper­lich und geistig von uns getrennt in Händen fremder Besatzung zu wissen. Uns allen ist der Rhein ein Sinnbild großer deutscher Vergan­genheit, ereignisreicher deutscher Geschichte. In dem Lande, das er durchfließt, sehen wir in Er­innerungen aller Art das Spiegelbild des Werdeganges unseres Volkes: Hier wurden die deutschen Könige und Kaiser gekürt und ge­krönt: hier lebten und wirkten die ersten gro­ßen deutschen Meister der Dichtung, der Male­rei und der Baukunst; hier zuerst entfaltete sich freier Bürgersinn zu Selbstverwaltung und Selbstbehauptung im Wirrwarr der Zeit. Die­ser naturbegünstigte und kulturgesättigte Bo­den hat auch der Kämpfe gar viele gesehen; kein Stromgebiet ist meyr umstritten worden als das des Rheines, und mehr als einmal hat dieser Kampf um den Rhein den Werdegang unserer Nation beeinflußt. Im Rahmen der Ge­schichte erscheint der Rhein uns als unser Schick­salsstrom; oft ist er ein leuchtendes Sinnbild deutscher Kraft und Größe, oft aber auch ein dunkles Bild deutschen Leides, dann nämlich, wenn unser alter Erbfehler, die Uneinigkeit, die deutsche Stärke lähmte. So fühlt sich jeder Deutsche, welchen Stammes er auch sein mag, in Herz und Gemüt mit dem Rheine eng ver- bunden und was Ihnen in den letzten Jahren hier geschah, haben wir alle als nationales Unglück mit Ihnen getragen und in tiefster Seele mit Ihnen empfunden.

Wenn wir, die berufenen Vertreter des Reiches, des preußischen Staates und anderer deutscher Länder mit Jbnen, den Bürgern der Stadt Köln und ihren Gästen aus dem Lande heute hier gemeinsam unsere Freude darüber bekunden wollen, daß nun einem Teile des Rheinlandes die Freiheit wedergewonnen wurde, so fordert doch zugleich in uns mahnend die Erinerung an das deutsche Leid jüngster Vergangenheit ihr Recht.

Schmerzlich beweal gedenken wir unserer Brüder im übrigen Teile dieses sonst eine stolze Einheit bildenden Landes, die noch weiterhn die Last fremder Besabung fragen müssen;

fr grüßen sie treuen und dankbaren Herzens in der Hoffnung auch mit ihnen bald in Frei­

Hörigkeit begrüße ich hier mit besonderer Freude unsere Leidensgenossen aus der zwei­ten und dritten Besatzungszone sowie die Ver­treter der nichtpreußischen Länder am Rhein.

Vor allem aber begrüße ich mit ehrerbie­tiger Freude den ersten Vertreter des deutschen Volkes. In dankbarer Verehrung heiße ich Sie Herr Reichspräsident, im Namen der ganzen Bürgerschaft, im Namen des ganzen Rhein­landes willkommen im freien Köln. Schmerzlich haben wir Ihre Anwesenheit entbehren müssen bei unserer Jahrtausendfeier, um so froher be­grüßen wir Sie am heutigen Tage in unserer Mitte. Der jubelnde Willkommruf, der Ihnen aus dem Munde ungezählter Tausender heute entgegenscholl, sagt mehr, als meine Worte ver­mögen. Er galt nicht allein Ihrer hohen Würde, er galt auch dem Manne, dem Treue und Hingabe an Vaterland und Volk in guten und in schlechten Tagen die erste und vor­nehmste Pflicht ist, dem Herold und Künder wahrer Vaterlandsliebe, wahrer Volksgemein- schafti

Minister Severing.

Nach dem Obrrbürgermeister Adenauer sprach Minister Severing. Er führte in seiner Rede folgendes aus:

die Gaue Deutschlands drang, hat ihr Echo am nächsten Tage bewiesen, daß die Feier am Kölner Dom kein lokales Ereignis war. So war in diesem Augenblick Kölns Freude Deutschlands Freu de. Sinnfälliger noch tritt dieses Verbundensein heute in die Er­scheinung. Zum Feste Kölns ist nicht nur der Herr Reichspräsident, sind nicht nur die Ver­treter der preußischen Staatsregieung ent­sandt, sondern die Vertreter aller deutschen Län­der weilen heute bei den Kölnern und ihrer Feier. Im Unglück erprobt sich der Mann, er­probt sich der Kämpfer und die Rheinländer waren Männer und waren Kämpfer von 1918 an bis zum 31. Januar 1926 und ich füge hin­zu, wenn, was verhütet werden möge, noch einmal Prüfungen dem Rheinlands und Köln auferlegt werden sollten, die Rheinländer werden auch in Zukunft Kämpfer sein. Für diese Treue danke ich den Kölnern und den Rheinländern ganz besonders. Wenn Gefahr drohte, dann haben unter Führung der Kölner die Vertreter des Rheinlandes ihre Treue zum Deutschen Reich und zu Preußen bewiesen, wenn es besonders gefährlich erschien.

Nicht nur die Anwesenheit der Besatzungs­mächte im Rheinland, sondern vor allen Din­gen die durch die vermehrte Besatzung herbei­geführte Verschlechterung der Wirtschaftslage hat im Jahre 1923 hohe Anforderun­gen an die Nervenkraft und an den Patriotis­mus der Rheinländer gestellt. Der Ober­bürgermeister hat soeben zutreffend hervorge- hoben, daß Köln selbst vom Gespenst des Sepa­ratismus verschont geblieben ist. Aber genau an dem Tage, an dem diese schöne Halle ein­geweiht wurde, da mischte sich in den Jubel über dieses Ereignis die bittere Nachricht, daß es in Aachen den Separatisten gelungen war, sich öffentlicher Gebäude zu bemächtigen und in anderen Gegenden wurden gleiche Versuche unternommen. Sie wären gelungen, denn die Separatisten standen offen und versteckt im Bunde mit den Besatzungsmächten, wenn nicht die Treue der Rheinländer zu Preußen und zum Reich in diesen großen Tagen die sonder- bündlerischen Bestrebungen zunichte gemacht hätten. Der Herr Oberbürgermeister hat soeben zutreffend hervorqehoben, was uns London, Locarno und Genf bringen wird. Wir wollen mit den ehemaligen Feinden in ein verträg- es Verhältnis kommen, wir wollen die Ver­ständigung, wir wollen den Völker- frieden und wenn der Eintritt in den Völ­kerbund ein Mittel dazu ist, dann wollen wir in den Völkerbund eintreten.

Das ganze Deutschland sollte sich heute aber auch daran erinnern, daß die Rheinländer die heute befreit sind, und noch mehr die Rhein­länder, die noch unter der fremden Herrschaft zu leiden haben, für Deutschland gelitten haben und daß es die Pflicht aller deutschen Länder

heit wieder vereint zu fein. TDarmen Herzens und in unauslöschlicher Dankbarkeit gedenken wir in dieser Stunde aller, die in der schweren Rot der vergangenen Jahre Leben, Freiheit und Heimat hingaben oder aufs Spiel setzten, um nicht dem Vaterland und seiner Ehre un­sren zu werden. Auch das soll unvergessen bleiben, daß das Rheinland in Stunden eigener bitterster Not die Reichsregierung immer wieder ge­beten hat, die politischen Entscheidungen ohne Rücksicht auf das besetzte Gebiet nur nach Maß­gabe der Gesamtinteressen des Reiches und im Hinblick auf Deutschlands Zukunft treffen. Alle diese Opfer sind nicht vergeblich gebracht wor­den; sie haben der Welt gezeigt, daß das Volk am Rhein fest und unbeugsam seine Volks­gemeinschaft behauptet; sie haben die Vater- landsliebe des ganzen Rheinlandes im Feuer der Not gestählt und gehärtet, und sie haben durch ihre vorbildliche Geschlossenheit im Kampf und Gefahr die Einiglest, die uns allen so not tut, gefordert, gestärkt,

I« dem schweren Stilen der letzten Jahre hat uni der waffenlose Kampf, den d^llche Männer nnb Frauen an der Rühr, wie am Rhein, um ihr Deutschtum, um ihr Reckt und ihn Freih-it lâmpsten. die tiefe Ueberzeugung gegeben, daß Deutschlands Sendung noch nicht erfüllt ist und sein Weg nicht im Niedergang endet. Wie sie, Zukunft bekennen, die das Land am Rhein wie, der m Freibest mit dem übrigen Deutschland traft, voll vereint. Und weiter lassen Sie une hoffen, paß dar deutsche Volk auch über dem inneren Zwist und die Fehde der Lager hinweg durch men neuen Geist brüderlichen verstehen» emporgetragen werde zur Einigkeit und zu starkem gemeinsamen Empfinden sciuc» Volkrtumr. Hrerzr derzutragen wollen wrr geloben, indem mir rufen: Deutschland, unser teure» Vaterland, er lebe! Hurra I Hurra! Hurra! Hieran anschließend sang dre Veesammlung flehend dar Deutschlandlied, worauf vom Sbor und Orchester Finale und Schlußchor aus Beetqovenr Remus Lymptzonit vorgetragen wurde.

40000 Menschen huldigen Sindenburg.

Ws mich der Beendigung der vaterländi» schen Kundgebung des Reichspräsident bie große Festhalle verließ, um sich zu kurzem Ausenthalt nach der Osthalle des Messepalastes zu begeben, wurden ihm erneut stürmische Ovationen dargebracht. In der Osthall« hatten sich inzwischen fast 40 000 Menschen eingefun­den, die durch Uebermittlung eines Laut- sprechers die in der großen Halle gehaltene va­terländische Kundgebung miterlebt hatten. Auch hier wurden die einzelnen Stellen mit stürmt, schem Beifall ausgenommen. Beim Erscheinen bes Reichsoberhauptes dröhnte die Halle wieder vom jubelnden Bestall, mit dem er begrüßt wurde, und fast tausend Fahnen der dort aus­gestellten Deputationen senkten sich vor ihm Nach kurzem Aufenthalt bei den rheinischen Sängern bestieg der Reichspräsident mit seiner Begleitung einen offenen Kraftwagen unb be­gab sich durch das rechtsrheinische Viertel Kölns zu dem von dem Oberpräsidenten der Rhein» pwvinz Dr. Fuchs gegebenen Frühstück im Kasino. Im Verlaufe des Frühstücks, das in kleinem Kreise stattfand, brachte Oberpräsident Dr. Fuchs einen Trirckspruch auf den Reichs­präsidenten aus. Bei dem herrlichen Frühlings- wetter waren auch die Straßen überall mit einer unübersehbaren Menschenmenge besetzt, die dem Reichspräsidenten yijubelte, der unauf­hörlich dankte.

Nachmittags 5 Uhr nahm der Reichspräsi­dent im Sitzungssaals des Regierungspräsidi- UMS die Vorstellung der leitenden Beamten der Kölner Behörden entgegen und darauf in der Privatwohnung des Regierungspräsidenten Grafen Adelmann, mit den höchsten Beamten, die von ihren Damen begleitet waren, und den leitenden Damen der großen Kölner Frauen- organifat onen den Tee ein.

Um 6.15 Uhr abends fuhr Reichspräsident von Hiirdenburg, der vom Oberbürgermeister Dr. Adenauer abgeholt worden war, im Kraft­wagen durch die schon seit Stunden von einer unübersehbaren Menickenmenae besetzten