201. Jayrqang.
SanauerS Anzeiger
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Nr. 34
Mittwoch den 10. Februar
1928
«Stresemanns Antwort an Mussolini.
Eknhettsfvottt im Rekhstag gegen MMotttüs Kevaus-mrdevttns.
Diplomatisch einwandfrei — aber unzwei- heutig hat gestern der Reichsaußenminister Dr. Stresemann auf die scharfen Worte Mussolinis geantwortet. Stresemann hat es von vornherein Melehnt, auf den Ton Mussolinis einzugehen, aber er hat trotzdem nicht vor der deutlichen Kennzeichnung zurückgescheut und die Musio- limsche Behauptung, die deutsche Regierung bube das Stichwort zu dem Kampfe der deutschen Presse gegeben, ptit den eigenen Worten des italienischen Außenministers eine dumme Lüge genannt. Mit voller Wucht hat der deutsche Außenminister die Tatsachen sprechen lassen und ein Bild der Lage gekennzeichnet. Stürmischen Beisall haben all diese Ausführungen hervorgerufen, ebenso die Feststellung, daß es ein Recht Deutschlands sei, nach all den Men Verstümmelungen, die es durch die
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es durch die Arie
densverträge erlitten hat, mit den Deutschen zusammenzufühlen, die jenseits der deutschen Grenzen wohnen. Stresemann hat sich mit aller Kraft für die Kulturgemeinschaft deutschen Blutes eingesetzt und es im Namen der Reichsregie- rung mit aller Entschiedenheit abgelehnt, der- artigen Kundgebungen der deutschen Oeffent- lichkeit Einhalt zu tun.
Dr. Stresemann hat nicht nur die geharnischte Tonart Musiolinis, er hat auch" seine sehr gewagten geschichtsphilosophischen Konstruktionen abgelehnt. Die Italiener pno keine alten Römer. Soweit bi^e
seinerzeit gegen die Aktion laut geworden sind, ist von den alliierten Regierungen erklärt worden, daß die italienische Regierung gegenüber den neuen Untertanen in weitestem Maße liberale Politik treiben werde. (Hört! Hört!) und der kommandierende italienische General hat bei der Besetzung Südtirols erklärt, daß an eine Unterdrückung der fremden Rassen nicht gedacht werde und daß alles, was Sprache und Kultur angehe, liebevoll geregelt werden würde. (Hört! Hört!) Der Minister Titoni hat jeden Gedanken an Unterdrückung abgelehnt und der König hat in seiner Thronrede Aehnliches ausgesprochen. Seitdem ist mit der innerpolitischen Entwicklung Italiens die Stellung zu Südtirol einen anderen Weg gegangen, und es ist
ein völliges Eulnationalisierungsprogramm aufgestellt worden. Die Jtalienisierung ist auch das ausgesprochene Ziel Mussolinis- "Man beklagt sich über unwahre Nachrichten der deutschen Presse. Die deutsche Regierung steht diesen Nachrichten vollkommen fern und sie hat wiederholt gewarnt, Mitteilungen über Südtirol kritiklos entgegenzunehmen und der Ministerpräsident Held hat auch dem Gedanken Ausdruck gegeben, daß Provokateure dabei im Spiele sein könnten. Aber auch die bedauerlichen unwahren Nachrichten ändern an der tatsächlichen Lage nichts. Eine Vereinigung in München hat zum “
Hunderten deutsches Kulturland ist. (Lebhafte Zustimmung.) Die Rede Mussolinis ist in der ganzen Welt als eine Kriegsdrohung aufgefaßt worden. Solche Drohungen find mit dem
Geiste des Völkerbundes vereinbar (Gelächter rechts). '
IN UN- ^eutsch-
land dem Völkerbund schon angehörte, müßte es an ihn das Ersuchen richten, dazu Stellung zu nehmen- (Erneutes Lochen rechts und Zurufe.) Gegenüber ihren Zweifeln ersehen sie aus dem gestrigen Beschluß des Kabinetts, daß dieses aus den Vorgängen die entgegengesetzte Folgerung gezogen hat (Lebhafte Zustimmung links). Es ist schwer, nicht hart zu werden gegenüber der Ueberheblichkeit und Maßlosigkeit der Ausführungen Mussolinis, die kein Ausdruck innerer Kraft zu sein scheinen (Sehr richtig). Er beruft sich auf die deutsch-italienischen Handelsverträge. Aber Handelsverträge hat Deutschland auch mit anderen Mächten abgeschlossen und Handelsverträge sind keine Geschenke. Wie auf ein gegebenes Stichwort hin sei die antiitalienische Kampagne eröffnet worden. Das ist, um einen Ausdruck Mussolinis zu gebrauchen, eine Lüge. Daß die Beseitigung des Denkmals Walters von der Vogelweide von italienischen Nationalisten gefordert worden ist, steht fest, und das Urteil Mussolinis über diesen deutschen Dichter kann an seiner Bedeutung für die deutsche Kultur nichts andern. Herr Musiolini hat von UMMMs '" '' ' ' en
stimmung) Gerade im Hinblick auf diese Red» wird
Deutschlands (Eintritt in den Völkerbund von einem Teil der fresse abfällig beurteilt. Aber die Reichsregierung ist anderer Ansicht und hält gerade den Entschluß Deutschlands und die gemeinsame Friedensarbeit mit beti anderen Völkern für eine Notwendigkeit- (Lebhafte Zustimmung links.) Und wenn im Ausland Stimmen laut werden, die die Reds
Mussolinis ausbeuten möchten, um Deutschlands Eintritt zu verhindern, so folgt daraus» daß man an Deutschlands Einflußlosigkeit iw Völkerbund tatsächlich nicht glaubt. Wir habest keine Gegensätze mit dem italienischen öol^ wir wollen mit ihm in Frieden leben, aber zur Grundlage des Friedens gehört auch di» g. (Lebhafte Zustimmung.) i
Selbstachtung. (Lebhafte Zustimmung.) , 3n diesem Gefühl weise ich im Romen bei Reichsregierung und wie ich aunehme auch bei ganzen deutschen Volkes die gegen Deutschlanl in der Rede Mussolinis ausgesprochenen Angriffe mit aller Entschiedenheit zurück. (Leb! hafte Zustimmung im ganzen Hause.)
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römischen Reiches bis auf wenigscherkümmerte Reste geradezu ausgestorben. Durch Jahrhunderte tummelten sich auf italienischem Boden fremde Völker, die teils weiterzogen, teils seßhaft blieben, und diese sind die Vorfahren der zeitgenösfigen Italiener, wobei klimatische und geopolitische Einflüsse im Laufe der Jahrhunderte mitgewirkt haben. Wer auch die Römer, deren Ruten und Beile Mussolinis Faschisten entliehen haben, waren nicht die Schöpfer der antiken Kullur, von deren Höhe der Duce heute verächtlich auf die nördlichen Barbarei» herabsieht- Ohne Hellas hätte es keine römische Kultur gegeben. Es sind dies Tatsachen, an denen auch das stammende Nationalgefühl der Faschisten nicht vorübergehen kann, auch daran nicht, daß die Deutschen die Schöpfung des neuen Italiens nicht nur politisch, sondern auch militärisch unterstützt haben. Venetien ist für Italien bei Königgrütz erobert worden, während Frankreich sich die Eroberung der Lombardei mit Nizza bezahlen ließ, dem Geburtsort des italienischen Freiheitshelden Garibaldi. Merkwürdig, daß die Faschisten sich nicht daran erinnern.
Hörde hätte bi it etwas zu tun. für ganz unangebracht, wenn einige verantwortliche Leute glaubten, auf diese Weise auswärtige Politik treiben zu können. Herr Mussolini nahm dies aber zum Anlaß, um dem deutschen Botschafter zu erklären, daß er die Einfuhr deutscher Waren verbieten und den Boykott verhängen werde, wenn diese Propaganda weiter ginge- Aus solcher Grundlage ist ein internationales Zusammenleben nicht möglich, und ich erkläre daher für die deutsche Regierung, daß sie jeden Boykott bekämpft. Das faschistische Regiment hat für Südtirol das Programm der Italtemsierung
.Es läßt sich darüber streiten, ob der Reichs- außemninister nicht noch diese oder jene Frage hatte anschneiden oder ausführlicher behandeln können. Wir halten es indes für keinen Fehler,
hatte anschneiden oder ausführlicher behandeln können. Wir halten es indes für keinen Fehler, daß sich Stresemann in keine stundenlange Polemik einließ, sondern sein Programm fest umriß. Die Rede wird ihren Eindruck im Auslande nicht verfehlen.
Sirekemauns Rede.
. Berlin, 9. Febr. Das Haus und die Tribunen sind sehr stark besetzt. Auch das diplomatische Korps ist stark vertreten. Besonders bemerkt man den englischen Botschafter und °en österreichischen Gesandten. AmRegierungs- Außenminister Dr. Stresemann, Jnnen- 'Mister Dr. Külz und die anderen Mitglieder öfs Reichskabistetts. Präsident Löbe eröffnet Sitzung um 2.20 Uhr. Auf der Tagesordnung steht die deutschnationale Interpellation über den Terror der italienischen Behörden in Südtirol und die Interpellation der Regierungsparteien über die Ar f 7
"Ms in der italienischen Kammer. Reichs- bußenministcr Dr. Stresemann erhält sofort das Wort. Der Minister fühlt aus: . Die Ausführungen Mussolinis greifen tief ein in das Verhältnis Deutschlands zu Italien. ~,e deutsche Regierung lehnt e i> a b , i h in 'n demselben Tone zui ant- Morieu. (Sehr richtig!) Südtirol ist Italien un Jahre 1919 zugesprochcn worden und die «auveränitätsfrage unterliegt teinim Zweifel. Gegenüber Protesten, die von bei österreichi- ^bn Regierung und von der 'ßenölfpruu«
en Musso-
aufgestellt. Die Reichsregierung hat nur in der Weise eingegriffen, daß sie die Presse vor der Wiedergabe entstellender Nachrichten gewarnt hat. Musiolini stellt es aber so dar, als ob das Signal dazu von der deutschen Regierung gegeben worden wäre. Mussolini hat gesagt, daß er mit voller Offenheit sprechen wolle. Ich werde das ebenfalls tun. Italien hat bei den Verhandlungen über die Verträge von Locarno den Versuch gemacht, auch Garantien für die Brennergrenze zu erlangen. Auch an uns ist eine solche Airfvage gestellt worden. Aber über die Brennergrenze hat Oesterreich zu entscheiden nach dem Selbstbestimmmrgsrecht der Völker. Es ist uns auch unmöglich, die Bestimmungen des Westpaktes auf irgend eine andere Grenze zu übertragen. Man machte geltend, daß es nur zweierlei Grenzen gebe: diejenigen, die durch internationale Verträge geschützt sind, und die anderen, die labil sind sozusagen die Grenzen zweiter Klasse. Man hat im Zusammenhang damit die deutsche Pressepolemik wegen Südtirol mit der Brenner- grenze in Verbindung gebracht, das heißt Ursache und Wirkung miteinander verwechseln. Jahrelang bestand in der öffentlichen Meinung Deutschlands eine Stimmung, die erhoffen ließ, daß die Beziehungen der beiden Völker ananfangen könnten, freundschaftlicher zu werden. Traditionelle Beziehungen haben uns jahrzehntelang verbunden.
Die ganze deutsche Pressefehde ist erst entstanden als Reaktion auf die veränderte Politik in Südtirol.
Wir tonnen die Presse zur Zurückhaltung auffordern, haben aber nicht die Einflußmoglich- keiten, die man sich in Rom vorstellt. (Heiterkeit!) Gewiß, staatsrechtlich kann Deutschland in die Verhältnisse Südtirols nicht eingreifen und Mussolini hat Recht, wenn er von einer inneritalienischen Angelegenheit spricht. Auch hat Italien Verpflichtungen zum Schutze Der Minderheiten im Friedensvertrag nicht auf sich genommen. Das ändert aber nichts an Der iGemeinsamkeit des kulturellen 'Empfindens für ein Volk, das seit Iahr-
eibeten deutschen Reisenden gesprochen. Nn die Zahl der deutschen Touristen in Italien geringer werden sollte, so dürfte das keine Folge eines deutschen Boykotts, sondern eine Folge dieser Rede Mussolinis sein. (Sehr richtig Wir wollen doch nicht vergeßen, daß Rom im letzten Jahre die ganze Welt eingeladen hatte, das Heilige Jahr dort zu feiern. Es geht also nicht an, in dieser Weise zu differenzierem Zum Anlasse seiner Ausführungen hat Mussosini
die Rede des Muisterpräsideukeo Held
im Bayerischen Landtag gemacht. Seltsam ist es aber, daß man sich nicht einmal die Mühe gegeben hat, den Wortlaut der Rede des Ministerpräsidenten Held abzuwarten, sondern man hat eine solche Aktion aufgebaut auf die ersten Zeitungsberichte. Was Ministerpräsident Held gesagt hat, klingt sehr viel anders als das, was Musiolini sagte. Gewiß auch Mi-
Verhältnisse in Südtirol und feinem Bedauern darüber Ausdruck gegeben, aber Jüe Worte, die Mussolini zitierte," von der „Freiheit der Deutschen in Oberetsch" sind nach dem ganzen Zusammenhang der Rede vollkommen klar zu verstehen als im Sinne kultureller Freiheit. Es scheint mir allerdings wünschenswert, daß
auswärtige Politik nur von Reichsstcilen getrieben wird. Verantwortlich für die Reichspolitik sind nicht die Länder, sondern nur die Reichsregierung. Musiolini sprach von den 52 Millionen Italienern in der Welt unb sagte, das Italien der Gegenwart sei etwas anderes als das frühere. Aber gerade diese Kraft Italiens ist der beste Beweis dafür, daß Unter- drückungsmaßnahmen gegen die südtiroler Bevölkerung überflüssig find. Wir werden selbst in der nächsten Zeit über eine solche Frage Entscheidung zu treffen haben, denn auch wir haben nationale Minderheiten innerhalb unserer Grenzen. Wir körmen aber das, was mir für die deutschen Minderheiten im Auslande erstreben, nur Dann verlangen, wenn wir die beanspruchten Rechte auch "den Minderheiten bei uns geoen, sie also unter Bewahrung ihrer kulturellen Eigenheit zu deutschen Staatsbürgern machen.
Mussolini droht mit dem Ueberschreilcu der Brennergrenze, die er eine von Gott ' gesetzte nennt,
und er weist auf Drohungen hin, die von deutscher Seite gefallen sein sollen. Aber wofür soll Die deutsche Reichsregierung verantwortlich fein? Das Aussprechen solcher Drohungen ist entweder ein Frevel oder eine Lächerlichkeit- Das Recht des deutschen Volkes aber, mit allen Volksgenossen seines Blutes warm zu empfinden, ist ein Naturrecht, das wir uns von niemanden nehmen lassen. (Lebhafte Zu-
Sympathieerklärung der Regierungsparteien für den deutschen Stamm in Südtirol.
Abg. Dr. S ch o l z (D- Vp.) gibt mr Flamen der Regierungsparteien eine Erklärung ab- in der" die Beleidigungen und Drohungen
alt, net, den Frieden
uropas
bedrohen. Weder die deutsche Regierung, irgend welche verantwortlichen Stellen Haber eine Parole gegen Italien ausgegeben. Wemt in der Presse gegen die Unterdrückung bei Minderheit in Südtirol Protest erhoben mori den sei, so komme ein Einschreiten bagegeri nicht in Frage, da keine rechtswidrige Hand« " ge. Gegen das Unrecht i« l müsse vor aller Wels lauter Einspruch erhoben werden In der Beurteilung dieser Vorgänge meif sich das deutsche Volk einig mit den gerech Denkenden aller Nationen. Der Rednel
lung vorliege. Ge
Südtiro
schließt mit einer S ym p a t h i e e r k l ä r u nj für den deutschen Stamm in 6üb tirol, der seine Pflichten gegen den itali-i nischen Staat voll erfüllt habe. (Lebhaft. Beif-
Abg. Stampfer (Soz.) nennt als Au.» gangspunkt des Konflikts die Rede des bays rischen Ministerpräsidenten. Sachlich sei geger diese Rede nichts einzuwenden, es sei aba bedenklich, wenn in Einzelländern auswärtig Politik gemacht werde. Die Vedrückungs Methode in Südtirol sei nur zu verstehen all ein Teil des Systems des Faschismus. Wij sollte denn Südtirol atmen können, in ein^ Atmosphäre, in der ganz Italien ersticke. Wi solle Musiolini den wenigen Deutschen feind Landes Freiheit angedeihen lassen, wenn 1 sie den 42 Millionen Italienern verweigert In Italien grassiere der politische Mord. Mui solinis Regierungsmethode sei eine Barbare. Wie könne er da von den Deutschen als do Barbaren sprechen. Der Redner sendet einei Gruß den italienischen Arbeitern. Mussolir war früher Sozialist. Wenn die Nationalists einen Führer brauchen, dann müssen sie innne darauf warten, daß ein Sozialist verrückt wiri (Heiterkeit.)
Für die Deutsch nationalen sprai der Abg. Dr. Martin Spahn. Er begründe» zunächst ausführlich die deutschnationale Intet pellation über Südtirol und nahm den bays rischen Ministerpräsidenten Held in Schut dessen Landtaqsrede er für berechtigt ertlärb Die Mussolinischen Ausführungen seien fein gute Bealektmusik für Deutschlands EintrS in den Völkerbund. Die Deutschnationalâ könnten die Ausführungen des Außenministct zur Völkerbundsfrage nicht unterschreiben, s sehr sie auch zustimmten in der Zurückweisuy der Drohungen Mussolinis und in der Bet! nung unseres Rechts, Anteil zu nehmen ■' dem Schicksal der bedrängten deutschen Bold genossen in Südtirol.
Auch der Kommunist S t ö ck e r zog r Völkerbundsfrage zum Vergleich heran. Di Monate nach Locarno zeige es sich, daß ü Geist von Locarno Schwindel und Betrug i