201. Jahrgang.
Hanauers Anzeiger
I General-Anzeiger für die Kreise Kanan Siadt und Lans.
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Samstag den 8. Februar
1926
I Das Neueste.
I — Das Reichskabinett hat gestern eine I längere Sitzung abgehalten, bei der inner- I Mische und sozialpolitische Angelegenheiten, I darunter das neue Wahlgesetz, das mit mög« I nasser Beschleunigung verabschiedet werden I oll, behandelt wurden. Die Völkerbundsfrage I Md nicht im Vordergrund der Beratungen, I da die Entscheidung prinzipiell bereits ge« I fallen ist und der formelle Beschluß am Mon- I jag unter Vorsitz des Reichspräsidenten ge« I fa^t werden soll.
— Gestern nachmittag fand im preußischen I Staatsministerium eine Chefbesprechung über I die Angelegenheit der Fememorde statt. Be- I stimmte Beschlüsse wurden nicht gefaßt.
Schwere Äusschveiimrsen im bayrischen Landtag.
MiAisterprSsi-eu! Kel- über Locarno und Völkerbund.
werden, was wir erreichen wollen.
Ziele mannigfacher A
Gleichberechtigung und Freiheit wieder "zu erlangen, mit der Tat für die deutsche Minder-
rt — vor
Hier sind allem gilt
— Im Reichstag wurde geste bezichung der Bahnhofsläden in
bezichung der Bahnhofsläden in die Verfügung über die Sonntagsruhe beschlossen.
— Nach statistischen Angaben des Reichs- arbcitsminifteriums wurden seit 1. Avril 1925 an Erwerbslosenunterstützung fast 100 Millionen bezahlt.
— Der Bildhauer Professor Gustav Eberlein ist gestern gestorben.
— Die italienis mit 224 von 225 S
ern :er«
trag zur Regelung der italienischen Kriegsschulden an England an.
Die Woche.
Nach sieben schweren Jahren endlich frei! Diese aufatmende Botschaft verkündeten mit Beginn dieser Woche die Glocken vom Nieder- chein. Eine mehr als sieben Jahre währende I Zeit der Bedrückung und Unfreiheit hatte für unsere Landsleute am unteren Rhein ein Ende Ëunben und als die Befreiungsglocken vom lner Dom ertönten, da nahm ganz Deutschland an dieser Feier teil und bekundete damit seine Freude, daß wieder ein Stück deutscher Erde von der fremden Besatzung, dem Zeichen unserer Knechtschaft, freigeworden ist Gewiß, es bestand kein Grund zu überschäumender Freude und kein Grund, die Stimmung der nördlichen Rheinlandzone nun dankbar anzu- erkennen und unsere Freude wurde durch das Bewußtsein gedämpft, daß auch in Zukunft noch fremde Truppenmacht auf deut
schem Boden stehen wird. Ferner war über der Tatsache der endlich voll
zogenen Räumung nicht zu vergessen, baß die eBsetzung der Kölner Zone mehr als ein Jahr lang vertragswidrig und gewalttätig aufrecht erhalten worden war. Als die Kämpfe an der Front beendet und der Waffen
stillstand geschlossen war, da begann für das Rheinland die Leidenszeit, die Zeit der Bedrückung und Unfreiheit, die Zeit, in der unsere Brüder und Schwestern am Rhein den „Feind im Lande" täglich, ja "" " ''
• kamen. Nach und m
I Bevölkerung an i " v , _______
! alle Hoffnungen auf den 10- Januar 1925, an
I dem nach dem klaren Wortlaut des Friedens-
a stündlich, zu verspüren be- b nach gewöhnte sich zwar die diesen Zustand und sie richtete auf den 10- Januar 1925, an
oertrages die nördliche Besatzungszone geräumt werden sollte. Doch die ersehnten Januartage kamen und die ungebetenen Gäste blieben weiterhin tm Lande, angeblich, weil die „Entwaff- nuna noch nicht genügend durchgeführt sei, mithin die Vorbedingungen für eine Räumung noch nicht gegeben seien." Man mußte sich in bas Unvermeidliche fügen und es blieb nur die Hoffnung Ein volles Jahr mußten unsere Brüder und Schwestern weiter hoffen bis ihnen endlich die Befreiungsstunde schlug. Nun hat sie geschlagen! Die Rheinländer sind wieder frei and die eigenen Herren im Hause! Wie schon gesagt. tein Grund den Bedrückern nun auf den Knien liegend zu danken. Doch die Freude der Rheinländer, wird man verstehen können, wenn man sich die jahrelange Bedrückung und Unfrei« hcn vergegenwärtigt, die in ihrer ganzen
Schwere nur die Beteiligten selbst beurteilen konnten Mit bewundernswerter Ruhe haben sie all die Qualen und Leiden um das Deutschtum ertragen und das erste, was sie nach ihrer Befeiung taten, war, daß sie die Hand zum Schwur erhoben: „Wieder vereint wir unserem Volke, unserem Vaterland! Ver- und frei! Läßt uns die Hände zum Schwur
°tnt und frei! Laßt uns die Hände zum Schwur erheben, alle in deutschen Landen, schwört mit uns: „Einigkeit, Treue zum Volk, Liebe dem Vatcrand!" Und wir Deutschen im unbesetzten ®ebiet erhoben mit ihnen die Hand einer wie her andere . . Eine deutsche Feierstunde, nicht voll überschäumender lauter Festesfreude: nein eine pruste Stunde, in der endlich wieder ein-
München, Z. Febr. Während der Aussprache über den Etat des Aeußeren im bayerischen Landtag hatten schon verschiedentlich die einzelnen Redner zu den wichtigsten Fragen der Außenpolitik Stellung genommen. Gegen Schluß der Erörterung griff heute Ministerpräsident Dr. H e l d in die Debatte ein. Er führte dabei u. a. aus, die Sorge der bayerischen
vor allem der
Geist von Locarno wenig oder nichts zu spüren sei. Die Desatzungslast sei nicht geringer geworden und es habe sich in der letzten Zeit gezeigt, daß die Franzosen noch immer schützend oder zum mindesten indirekt fördernd sich vor die Separatisten stellen. 15800 Mann französisches Militär liegen zurzeit in der Pfalz gegenüber rund 10 000 deutschen Soldaten im Frieden. Es sei höchste Zeit, daß die Vertragsgegner endlich ihre in Locarno gegebenen Ver- fprechen einlösten. Einen Beweis guten Willens könnten sie bei der Besetzung des Postens des Saarpräsidenten liefern. Die Zustände in Südtirol hätten begreifliche Erregung hervorgerufen. Es scheine fast, als ob in Italien, wenn auch nicht offizielle, sodann doch mindestens inoffizielle Kreise am Werke seien, die eine Befriedung verhindern wollten. Gegen die
brutale Vergewaltigung des Deutschtums in Südtirol und in der Tschechoslowakei
lege die 1 , dieser Stelle des Eintritts
bayerische Staatsegierung auch telle feierlich Protest ein. Zur y: :rifts in den Völkerbund erklärte
■uribes stehe er
an
rage Dr-
Gedanken einet —----------- ---
aus sympathisch gegenüber, wenn ein solcher wirklich auf dem Boden gegenseitiger Achtung des Rechtes und der Gerechtigkeit stehe. Wer der Völkerbund, wie er jetzt bestehe, fei nach feinem Dafürhalten kein Institut des Friedensgedankens, sondern ein
Instrument der Vergewaltigung des deut- scheu Rechtes und der Gerechtigkeit.
Darum sei sein Standpunkt bezüglich des Eintrittes Deutschlands in den Völkerbund der
gleiche wie bisher. Der Ministerpräsident schloß die Regierung werde in Zukunft alles tun, was geeignet sei, daß das Verhältnis zwischen dem Reich und den Ländern ein möglichst gutes werde. Sie werde aber den ödenllnitaris- mus und den verhängnisvollen Zentra- I i s m u s mit allen Mitteln bekämpfen und fei dabei überzeugt, daß dadurch dem Vaterland und dem Reich der beste Dienst erwiesen werde.
Am Schluß der Debatte erhielt noch der völkische Abg. Streicher das Wort, der in scharfen Ausdrücken sich gegen den Eintritt in den Völkerbund wandte und stark gegen den Reichsaußenminister Dr. Stresemann polemisierte. Als er die Aeußerung seines Parteigenossen 2tbg. Wagner, der im Ausschuß bekanntlich erklärte, er könne es verstehen, wenn ein ausgewiesener Elsässer Stresemann über den Haufen schießen würde, deckte, erhob sich bei den Kommunisten und Sozialdemokraten ein Tumult, wie ihn dieses Haus wohl selten gesehen hat. Die Kommunisten stürzten, geführt von dem Abg. Büchs, zum Rednerpult. Der Nationalsozialist Löw stellte sich fchützend vor Streicher. Auch, sozialdemokratische Abgeordnete drangen gegen Streicher vor.
Es kam zu einer regelrechten Rauferei.
Als der Wg. Büchs zum Schlag gegen Löw ausholle und chm einen Fußtritt versetzte, erhob dieser einen neben ihm stehenden Stuhl
los, so daß er durch Verlasten des Saales bis Sitzung auf eine Viertelstunde unterbrach. Auch während der Pause ging die Rauferei weiter. Nach Wiederaufnahme der Sitzung stellte der Vizepräsident Auer die Vorgänge mit Bedauern fest, erteilte sämtlichen Beteiligten einen Ordnungsruf und bat im Interesse des Ansehens des Parlamentes, von weiteren Erörterungen des Vorfalles abzusehen. Der Etat des Aeußeren fand sodann gegen die Stimmen der Sozialdemokraten und Kommunisten Annahme.
heiten einzutreten, die Abrüstung der Anderen zu fordern, unser Recht auf Kolonialbesitz geltend zu machen usw. Alles große Aufgaben, die nur gelöst werden können, wenn wir von der inneren Zerfleischung ablassen und uns bei den kommenden Verhandlungen restlos hinter
die deutsche Regierung stellen.
R. H.
Die Verminderung der Rheinland- befaQung.
Paris, 6. Febr. Das „Petik Journal" veröffentlicht heute folgende Mitteilung: Infolge eines deutschen Antrages studiere die französische Regierung eine weitere Herabsetzung der rheinischen Besatzungs- Streitkräfte. Zur Zeit habe Frankreich drei Armeekorps mit 5 Infanterie-Divisionen und einer kleinen Kavallerie-Division im Rheinland stehen. Das Blatt glaubt zu wissen, daß das gegenwärtig eingeleitete Studium sich auf die Aufhebung eines Armeekorpsstabes und die lleberfiedlung einer Infanterie-Division und gewisser anderer Einheiten nach Frankreich beziehen.
Eine bemerkenswerte Pressestimme.
Deutschlands Eintritt in den Völkerbund.
London, 5. Febr. Zu den Meldungen, daß Deutschland in der nächsten Woche das Ersuchen um Aufnahme in den Völkerbund stellen werde, sagt der „Manchester Guardian" in einem Leitartikel: Wenn Deutschland Mitglied des Völkerbundes ist, wird der Völkerbundsrat eine moralische Autorität haben wie nie zuvor. Vielleicht wird die übliche Harmonie im Rate gestört, aber der Völkerbundsrat wird keine wahre Lebenskraft besitzen, bis er gelernt haben wird, sich tüchtig zu veruneinigen.
Ein englifch-ilalkenischer Gehekm- verlrag?
Paris, 5. Febr. „Es gibt einen englisch« italien scheu Geheimverlrag!" schreibt die „Liberke"; man lasse vernehmen, daß Italien England für den Fall Beistand versprochen habe, daß dieses mit den Türken wegen der Mossulfrage in einen Konflikt geraten sollte. Das sei das Ergebnis der Begegnung zwischen Chamberlain und Mussolini in Rapallo. Man glaubt, so erklärt das Blatt, nur wenig an diese Kombination. Italien habe keine Lust, die unglückliche Rolle Griechenlands zu spielen, das sich in Klein-Asien für Rechnung des Foreign Off ce geschlagen habe. Aeberdies sei es wahrscheinlich, daß die Unterredung Chamberlains mit Mussolini sich auf politische Dinge bezogen habe. Weshalb verzeichne die englische liberale Presse dieses Gerücht u'cht? Es scheine, daß England und Italien sich über eine Art Aufteilung Aekhiopiens in zwei Einflußzonen nach dem Muster der Teilung Persiens in eine eng- kifche und eine ruffi^ Zone geeinigt hätten. Aber Aethiopien habe die Vorsorge getroffen, in den Völkerbund einzulreten, um besser seine Unabhängigkeit wahren zu sönnen.
Eine schweizerisch - russische Verständigung unwahrscheinlich.
der ihr erteilten Ermächtigung, d beizutreien Gebrauch macht. D
dem
mal alle inneren Gegensätze von dem vater-1 rung . „ „
ländischen Gefühl überwunden wurden. Wie | Völkerbund beizutreien Gebrauch macht. Diesen gut wäre es, wenn von dieser Stunde ein Schein m"r^'"c ausginge, um unseren künftigen Weg zu erleuchten. Diese Einigkeit brauchen wir umso mehr als die jetzt endlich erreichte Stäumung der ersten Zone, nur die erste Etappe auf dem Wege zum Ziel, Räumung des gesamten besetzten Gebietes ist. Wir müssen uns dabei klar fein, daß wir dieses Ziel nicht ohne Schwierigkeiten erreichen werden, ja es ist höchstwahrscheinlich, daß wir um die Räumung der zweiten und dritten Zone den gleichen zähen Kampf zu führen haben werden.
Nach den wochenlangen Wehen der Kabi- nettstrife haben Regierung und Reichstag die praktischen Arbeiten in verstärktem Maße in Angriff genommen So beschäftigte sich die Regierung mit einemGesetz zur Reform des Wahlrechts, einem Gesetz, in dessen Kernpunkt die Verkleinerung der Wahlkreise und die Ersetzung des Llstensystems durch die Persönlichkeit stehen. Die beabsichtigte Reform taun nur begrüßt werden, zumal sie eine Verminderung der Mandate im Gefolge haben wird, was wirklich not tut und auch auf eine Heraufsetzung des Wahlalters abzieli- Auch sollen Me, einzelnen Wahlkreise ihre Kandidaten selbstständig aufstellen, sodaß das Listensystem damit in Wegfall kommen wird. Dagegen soll die Verhältniswahl bestehen bleiben. Die Stimmen, die die einzelnen Parteien in den Einzelwahlkreisen aufbringen, werden in dem Wahlkreisverband zufam- mengestellt und dann so berechnet, daß auf eine bestimmte Anzahl von Stiinmen (etwa 75 000 ) ein Abgeordneter entfällt. Diese Mandate werden den Kandidaten der einzelnen
von
Beschluß darf man als den zweiten Schritt Deutschlands auf dem Wege zum Beitrstt in den Völkerbund bezeichnen. Formell betrachtet, war die Frage, ob Deutschland in den Völkerbund eintreten solle, bereits mit dem
zustimmenden Beschluß des Reichstages vom 28. November v. 9s. entschieden. Doch seinerzeit hatte man gleichzestig auch eine Entschließung angenommen, die forderte, daß in
ber Zwischenzeit für die Erfüllung der mit dem Locarnoer Vertrag verbundenen „Rückwirkungen" gearbeitet werden solle. Von der Opposition wurden in der Zwischenzeit verschiedene Anträge gestellt, die den Eintritt in den Völkerbund von gewissen Voraussetzungen litten. Mit der Annahme
abhängig machen wol
der Entschließung des Auswärtigen Ausschusses sind diese Anträge unter den Tisch gefallen und der Weg für den Eintritt in den Vollerbund ist frei.
Wahlkreise je nach der Höhe der von ihnen erreichten Stimmenzahl zuerkannt.
Inzwischen ist auch die Loae für den Ein- tritt Deutschlands in den Völkerbund reif geworden. Mit 18 gegen 8 Stimmen hat der Auswärtige Ausschuß am Mittwoch eine Entschließung angenommen, in der „keine Bedenken daaeaen erhoben werden, daß die Reichsregre-
Heute werden in Berlin die Ministerpräsidenten der Länder zusanunentreten, und den Beschluß des Reichstagsausschusses prüfen und ihn, das läßt sich mit Bestimmtheit sagen, genehmigen. Anfang der Woche wird dann das Reichskabinett die Entscheidung treffen und dann kann der Antrag Deutschlands nach Genf abgehen, sodaß er mit großer Wahrscheinlichkeit schon in den ersten Märztagen zur Beharrdlung kommen wird. Es ist deshalb möglich, daß Deutschland bereits im April d. Js. Mitglied des Völkerbundes ist. Wir gehören nun wicht zu benjenigen, die ein Freudengeheul darüber anstimmèm daß der Weg für den Eintritt in den Völkerbund endlich frei ist. O nein, wir haben nach wie vor unsere Bedenken gegen diesen Völkerbund, doch da nun einmal der
Eintritt bereits so gut wie zur Tatsache geworden ist, würde ein weiteres Kritisieren ft----— sein. Auch hier muß die Parole lauten: Ge
'innlos
ch I o s s e n h e i t! Nur wenn das gesamte
London. 6. Febr. Der Genfer Berichterstatter der „Morning-Post" meldet, daß der schweizerische Bundesrat gestern einmütig die Forderungen der Sowjetregierung in einer durch den französischen Gesandten nach Moskau ent« sandren Note verworfen habe. Der Berichterstatter bemerkt, es sei eine Bewegung in Lölkerbundskreisen im Gange zu Gunsten einer
ge zu Gunsten einer ides, da auch die
Umsiedlung des Völkerbuni .
Mehrheit des Sekretariats wegen des teueren Lebens in der Schweiz sehr dafür sei. In VLl- kerbundskreisen habe die Erwägung, die vorbereitende Wrüstungskonferenz in einer französischen Stadt abzuhalten, ernstliche Erwägung gefunden. Evtl, soll die Konferenz auch in Brüssel abgehalten werden. — „Daily Tele- S)" berichtet aus Genf, nach einer aus eingetroffenen Instruktion habe die ische Regierung beschlossen, keine an mzeffionen an die Sowjetregierung
schweizeri! deren Ko
von der
machen. ------
chweiz bereits angenommenen Bedingungen zustimmt, könne der völlige Abbruch der Beziehungen erwartet werden. In gewissen Kreisen wird vorgeschlagen, daß die Vorbereitung der Abrüstungskonferenz und die Wirtschaftskonferenz auf frairzösischenl Gebiet stattfinden - -i s ----- "^Hen Vertretern mög«
uffche Volk sich geschlossen hinter die'Regie- soll, da es dort den russisch- mg stellt, kann im Völkerbund das erreicht! sich fein werde, an der Konferenz teilzunehmen.
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