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General-Anzeiger für die Kreise Kanan Stadt und Land

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. , Fernsprech-An>chluß Nr 1237 und 1238

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Nr. 25

Samstag den 30. Januar

1926

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DHA Stetigste»

Jm Reichstag wurde gestern über die Stenberung des Mieterschutzes debattiert.

Reichsaußenminister Dr. Stresemann wird im Auswärtigen Ausschuß am Mittwoch die angekündigte Mitteilungen über dieRück­wirkungen" machen.

Dor der deutschen Botschaft in Rom fanden deutschfeindliche Kundgebungen statt

Ganz Amerika ist von einer starken Kältewelle heimgesucht.

Die Woche.

Eine innenpolitisch sehr bewegte Woche lieg hinter uns. Untersuchung der Marinevorgänge M7/18, Regierungserklärung, Mißtrauens­anträge, Vertrauensvotum für die neue Regie­rung viel innenpolitischer Stoff, der geeig­net war, die Gemüter des deutschen Volkes leb­haft zu bewegen. Nachdem Ende der vorigen Woche der ehemalige Unabhängige Dittmann im Untersuchungsausschuß für die Marinevor­gänge in seinem zweitägigen Plardoyer gegen die Flottenleitung und die Offiziere den Ver­such der Eefchichtsfälschung unternommen hatte ein Versuch, der nur zu deutlich er­kennen ließ, seine Person und mit ihr die ehemalige U. S. P. von der Mit­schuld an den Marinevorgängen im Jahre 1918 reinzuwaschen erfogte in den ersten Tagen dieser Woche der Gegenstoß der Ver­tretung des Reichsmarineamtes, durch den die geschichtliche Wahrheit, soweit es in dem Rah­men einer kurzen Darstellung möglich war, von den Flecken der Dittmann'schen Dar­stellung wieder gesäubert wurde. Der Vorstoß Dittmanns bestand bekanntlich aus einer dema­gogischen Hetze, die darin gipfelte, daß die

seeflotte In den"letzten Tagen bot dem Zusam­menbruch Landesverrat begangen hätten, daß also nicht die U. S. P. den Aufstand angeztte.lt, sondern die Admiralität durch ihre Rebellion die Heizer und Matrosen zur Gehorsamsver­weigerung herausgefordert hätte, sodaß diese Gehorsamsverweigerung sozusagen als rater- ländische Tat zu werten sei. Nach D'-ttmann war die Matrosenmeuterei eine Reaktion gegen die Gewaltherrschaft des Offiz'erkorps der Kriegsmarine und die verurteilten Rädels­führer waren die Opfer einer barbarischen Justiz. Dabei verstand es Dittman so frappie­rend zu w'rken und seine Anklagen so geschickt zu formulieren, daß weite Kreise des deutschen Bölkes dieser Suggestion bedingungslos unter­lagen und, do eine eingehende Gegenerklärung infolge des Umstandes, daß Dittmann die Akten 5 Monate hindurch mit Beschlag belegt hatte, nicht sofort erfolgen konnte, eine R-nision ihrer Auffassung der Vorgänge von 1917/18 vornehmen zu müssen glaubten. Doch der Gegenhieb ließ glücklicherweise nicht allzu­lange auf sich warten. Der früher Admiral Vrüninghaus, Admiral v. Trotha und die üb­rigen Sachverständigen korrigierten bas* non Dittmann entworfene Bud auf das Nachdrück­lichste, ohne daß allerdings vollkommen klar- gestellt werden konnte, ob die damalige Regie­rung von dem geplanten Flottenvorstoß ge­wußt habe oder nicht. Inzwischen sind die diesbezüglichen Darlegungen aus dem im Druck befmblichen Buche des ehemaligen Reichskanzlers Prinz Max von Baden bekannt geworden. Die Darlegungen des ehemaligen Reichskanzlers sind innerlich recht unklar und schwankend, was auch aus der Stellungnahme der Preße hervorgeht. Während die Links­presse in ihnen eine Bestätigung der von Ditt­mann ausgesprochenen Beschuldigungen gegen das Offizierkorps erblickt, legt die Rechtspresse die Aeußerungen des Prin-en so aus, als ob sie eine Billigung des geplanten Flottenvor­stoßes enthielten. Beide Auffassungen sind unseres Erachtens nicht richtig. Klar ist vielmehr, daß die damalige Flottenlsitung von der Seekriegsleitung, die bekanntlich in der Hand des Admirals Scheer lag, d'e Er­mächtigung hatte, von der Flotte als Angriffs- waffe Gebrauch zu machen. Nach den Dar- ieaunven des damaligen Reichskanzlers hat Mbmlrnf (Krf^r nm 90 Dftrhm- d-M S'nne nach gesagt, die Hochseeflotte habe nach E'n- ftllung des U-Boot-Krieges die volle Freiheit des Handelns. Diese Er­klärung konnte nur so aufgefaßt werden, daß Me Ceihma he ftockie-flett' vor «'nem ar^ßen Schlag stoße. Wenn Prin- Mgr von ^a^n

Der gute Wille Deutschlands in -er Abrüsiungsfrage anerkannt.

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Varis. 29. Ian. Während des bereits ge- leloeten Empfanges englischer Pressevertreter durch Chamberlain wurde an den englischen Außenminister u. a. die Frage gerichtet, ob Deutschland alles tue, was möglich ,ei, um feine Abrüstungsverpflichtungen zu erfüllen. Darauf erwiderte Chamberlain:3a, alles."

Berlin, 29. Jan. Die offiziöse Deutsche Diplomatisch-Politische Korrespondenz schreibt: In drei verschiedenen Formen liegen heute die Entschließungen vor, die, offenbar beeinflußt durch den gestrigen Besuch Chamberlains bei Briand, in der Frage der Besatzungsstärke ge­troffen worden sind. Die erste amtliche Nachricht ist gegen Schluß der gestrigen Reichstagsdebatte vom Reichsaußenminister bekanntgegeben worden. Während sich hier po­sitive Angaben über ein etwa vorgesehenes Zahlenverhältnis nur insoweit finden, als es sich jedenfalls um eine erheblich geringere als die Zahl 75 000 handeln müßte und auch dies­mal wiederum keinerlei Widerspruch gegen die deutsche Auslegung der Normalziffer er­hoben wird, liegt eine Havasmeldung von heute früh vor, die mit exakten Angaben ar­beitet.

Hier ist festgestellt, daß die Bemühungen der Reichsregierung und der gute WUe Deutschlands in der Abrüsiungsfrage anerkannt werden müsse, also ein gewisses Abrücken von der Pressekampagne der letzten Tage vollzogen wird, die zu durchsichtigen Zwecken in diesem Punkte deutsche Verstöße registrieren wollte. Anschließend wird gesägt:Was die Herab­setzung der Besatzungskräfte in den Rheinlan­den anbelangt, zu der die Alliierten gerne

ohne die Sicherheit der Besatzungstruppen zu gefährden." Ergänzend treten amtlichen Auslassungen 1

Presseäußerungen und die Darlegungen hinzu,

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schreibt, er habe diese allgemeine Wendungnie und nimmer als e ne genügende Ankündigung betrachtet, daß die deutsche Flotte innerhalb der nächsten zehn Ta"? den Kampf mit der eng- I schon Flotte suchen werde", so kann man doch sagen, daß die Seekriegsleitung nach der wider­spruchslosen Hinnahme jener Erklärung Scheers das Einverständnis des Prinzen Max mit dem Marineunternehmen angenommen hat und der Zustimmung der Regierung sicher gewesen ist. Zur weiteren Klärung wird es der Aussage Scheers bedürfen, die hoffent- ck ^ckt bald erfolgt

Das zweit? Ereignis der Woche war dis Programmrede des zweiten Kabinetts Luther. Man sah ihr mit einer gewissen Span­nung entgegen, weil sie die Grundlage für die vom Kabinett angekündigte Vertrauens­frage bilden sollte. Während früher die Tage, an dem eine neue Regierung sich dem Reichs­tag mit einer programmatischen Erklärung vorstellte, allaemein alsgroße" Tage bezeich­net wurden, so hat man sich heute daran ge­wohnt und empfindet solche Anläße nicht mehr als etwas besonderes. Der Wechsel der Kabi­nette war in der Nachkriegszeit zu häufig zu verzeichnen und Regierungserklärungen wurden zur Gewohnheit. Letztere aber stumpft bekanntlich ab. Luthers Erfleh rung brachte n'chts Neues, ja sie war höchst farblos und darauf zugeschnitten, nie­mand weh zu tun. Sie enthielt viel über Innenpolitik Wahlreform, Reichsschulgesetz, Fürstenabfindung, Wrtichaftskrise, Notwen­digkeit zum Snaren, Verbilligung des Woh­nungsbaues, Krebste für die Landwirtschaft, Auchuhrsteigsruna, Beseitioung der Geschäfts- aufficht Arbeiterschutz, doch es war nur ein Aufzählen von geplanten Arbeiten, um sich eine Mehrheitkünstlich zu schaffen, oder vorübergehend zu erwerben". Herzlich wenig enthielt die Erklärung über die Außen- nolitik, insbesondere wurde die Besetzungs- frage so gut wie nicht berührt. Das letztere Manko war natürlich geeignet, in weiten Kreisen eine gewisse Enttäuschung her­vorzurufen. Doch dem Reichskanzler muß hier zugute Gehaltn werden, daß er die Behand­lung dieser Frage, die das deutsche Volk so tief berührt, dem Reichsaußenminister ''ver­lassen wollte, und dieser hat denn inzwischen ''ar nachgcholt, was man in der Regierungse

die Briand und Chamberlain gemeinsam bezw. wechselweise gestern abend Pressevertretern ge­macht haben.

Vom deutschen Standpunkt ist vielleicht der Begriff der .Interessen der Besatzungstruppen" ein Unterschiedsfaktor in der Rechnung, zumal sich diese Interessen in sehr vieldeutiger Art und offenbar nicht immer im Einklang mit den Absichten Briands selbst erfahrungsgemäß gel­tend machen. Aber immerhin ist die Zusiche­rung einer nennenswerten Herabsetzung der französischen Desatzungstruppen (denn für bie bereits stark verminderte eng­lische und belgische Ziffer wird diese Zusage kaum gedacht gewesen sein) nunmehr förmlich auf verschiedenen Wegen zur Kenntnis des deutschen Bölkes gebracht worden. Ist die von Havas genannte Ziffer von 60 000 authentisch, so ist zu bemerken, daß sie noch immer um 10 000 über die nach der fesfftehenden Aus­legung des Begriffes Normalziffer erhöht wäre. Doch darf man wohl die Zusage im Punkt 2 der gestern vom Reichsaußenminister bekannt- gegebenen Erklärung, wonach der in der Note der Botschafterkonferenz vorgesehene Zustand verwirklicht werden soll, sobald die Locarno- Verträge in Kraft getreten sind, als Ausdruck der Bereitschaft verzeichnen, auch diese Diffe­renz nach dem Eintritt Deutschlands in den Völkerbund zu beseitigen. Die letzten Ziele liegen, wie das Lord Parmoor gestern in einem französischen Blatt mit zwin­gender Logik ausgeführt hat, in dem Ersatz aller militärischen durch vertragliche Sicherheiten und was Deutschland bishe:

dazu getan hat und nach zu tun willens ist,

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^^^t« ermöglichen, die von Chamberlain m Darum dürfen w zu diesen halb- feiner gestrigen Rede vorgesehene Frist von selbstverständlich Generationen für die Vollendung des Werkes

Ächrè

ganz erheblich abkürzen.

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erklärung vermißte. Die Mißstimmung nach der Regierungserklärung war allgemein, und die stickige Atmosphäre wurde noch gesteigert durch zwei Reden der Deutschnationalen und der Sozialdemokraten, die darin gipfelten, daß sich der Reichskanzler entscheiden müsse, ob er mit der Rechten oder Linken regieren wolle. Rach diesen Reden war nicht abrusehen, wie die weitere Entwicklung sich gestalten würde, zumal drei Mißtrauensanträge von deutsch­nationaler, völkischer und kommunistischer Seite Vorlagen. Da plötzl'ch faßte der Reichs­kanzler den Mut zu einer neuen Erklärung, in der er den Parteien mit unverhüllter Deutlich­keit und ganz gründlich seine Me'nung sagte. Der Zweck der Erklärung war, daß Luther dem Hause klar machen wollte, daß die Regie­rung, und wenn sie auch noch so schwach sei, sich nicht auf dem Kopf herumtanzen lassen wolle, sondern daß sie und das war die Sensation ein Vertrauensvotum verlange. Dieses Verlangen bedeutete wirklich eine Sen­sation, denn in der Nachkriegszeit hatte nur ein einz'ger Kanzler ein Vertrauensvotum durchgesetzt, nämlich Stresemann, als er die Große Koalition dem Reichstag vorstellte. Doch dainals handelte es sich um ein Mehr- Hektskabinett, während Luther es mante, die gleiche Forderung für eme M'ndsrheitsreoie- rung aufzustellen Ein Wagnis! Und die Spannung mucks zur Hochspannung. Gewiß hatte Dr. Luther mit seiner fr schen Rede, der man nur gewünscht hätte, daß sie zwei Tage früher gehalten worden wäre, große Sympa­thien erworben, doch das Abstimmnngseraeb- nis stand auf des Messers Schneide. Dr. Luther war entschloßen, im Falle seiner Niederlage die berühmte rote Mappe hervomuuehsn und den Reichstag nach Hause zu schicken. Doch dieser Schritt' blieb ihm erlnart. Die Abft'm- mung entschied mit einem Plus von 10 Stim­men zu Gunsten der Regierung, wobei aller­dings 130 Mann Gewehr bei Fuß standen, sodaß der Sieg als nicht allzu bedeutend hin« gestellt werden kann. Immerhin ist durch das Abllimmunasergebnis e ne Erleichterung in unterer voliti'chen Lage eingetreten: das Kabi­nett Luther sitzt 'M Sattel und es kann reiten. Daß ihm das Reiten manchmal recht schwer

fallen wird, ist b»i der vorhandenen Opposition I..........- , - ... . - . ,

vorauszusehon. Die SoHaldemokraten werden I Botschaft an und bemonftf.erte fohlend und zwar außenpolittich mit der Regierung zusam- s schreiend vor dem geschlossenen Parktor. Kara-

mengehen, doch innenpolitisch werden sie ih, manche Schwierigkeiten bereiten, die sie nur mit Hilfe der Deutschnationalen, die zwar den außenpolitischen Kurs der Regierung betämp. fen, überwinden können. Wie lange diese« gefährliche Spiel klappen wird, bleibt abzu- warten. R.

Reichskanzler Dr. Luther über dsui.che Kultur.

Eine Rede zur Lovis-Eoriulh-Ausflelluag.

Berlin, 29. Jan. Reichskanzler Dr. LutheS Hiett heute mittag bei Eröffnung der Aus­stellung von Gemälden von Lovis Corinth in der Nationalgalerie eine An­sprache, in der er unter anderem ausführt«:

So sehr gerade in Zeiten wie den heutigen das Politische und Wirtschaftliche im Vorder­grund steht, wollen wir doch nicht vergessen, daß sich das eigentlich Menschliche besonders stark in den Dingen der Kultur auswirkt und daß wir uns ein Leben unseres Volkes, ja ein Leben der Menschheit ohne starkes inneres Verhältnis zur Kunst und Kultur überhaupt nicht zu denken vermögen. Gerade bei der Malerei, wie überhaupt bei all der Kunst, die wir mit den Augen sehen, dürfen wir aus» sprechen und empfinden, daß die Vielge­staltigkeit unseres deutschen K ul« turlebens sich besonders stark zu­sammenschließt in einem einheit­lichen deutschen Ku 11u r e mp ftn« den.

Durch das Leben von Lovis Corinth ist ein schwerer Bruch gegangen. Lovis Corinth hat das Schicksal einer schweren Krankheft ersah-

ren. Er hat aber die Kraft wisdergefunden und auch nach, den Jahren feines gesundheit­lichen Zusammenbruchs Meisterwerke geschaf­fen. Diese kraftvolle Einstellung zum Leben, diese Bejahung zum Leben auch dann, wenn Hrnder-

wir aber keinen Augenblick ner»

zagen, sondern wir müssen wie Lovis Corinth die Kräfte unserer Seele zusammenfassen, um zu arbeiten und zu schaffen, was wir darzu­stellen imstande sind. Das Leben des einzelnen Menschen vergeht, das Volk aber bleibt. Das Volk ble'bt dauernd, und dauernd bleibt die

deutsche Kunst!" (Lebhafter Beifall.)

Beschleunigung der Wahlreforuu

Berlin, 29. Jan. Die Vorarbeiten für bte Wahlreform sollen, wie eine Berliner Korre­spondenz zu berichten weiß, auf Anweisung des Reichsinnenministers sofort abgeschloflen werden.

Schlägerei im Thüringer Laudkag.

Weimar, 29. Jan. In der heutigen Nach- mfttagssitzuna des Polizeiuntersuchungsaus­schußes des Thüringer Landtages kam es zu einem Zwischenfall. Der völkische Abgeordnete Wünsche schlug auf den fozialdemokratischen Slbgeorbneten Kahnt ein, weil Kahnt geäußert hatte:das völkische Räuber- und Mörder- gesindel läuft frei herum". Der Vorsitzende unterbrach die Sitzung und verkündete nach dem Wicderzusammentriü den Ausschluß des Wgeordneten Wünsche.

Kompromitz in der Frage der Fürstenabfiuöung.

Zu dem in einer interfraktionellen Sitzung gestern vereinbarten Kompromiß über die Für­stenabfindung, bemerkt dieZägL Rundschau", daß der Wortlaut des Antrages vertraulich sei unb erst am kommenden Dieustaa im Rechls- ausschuß des Reichstages eingebracht werden solle Vorläufig werde der Antrag unterstützt von der Deutschen Volkspartei. dem Zentrum, den Demokraten, der Bayeriso'??^ Volkspartei und der Wirtschaftlichen Vereinigung. Vor feiner Veröffentlichung werde er aud) den an­deren Parteien unterbreitet werden, und es bestehe nach dem genannten Blatt Grund zu der Erwartung, daß er die Schaffung einer breiteren Parteigrundlage ermöglichen werde.

Räumung Siegburgs.

$ i e g b u r g. 29. Ian. Rach Einholung der Fahne vom Kommcmdanturgebäude hat der letzte französische Poste« die Stadt verlassen.

Deuifchfeindiiche Kundgebung in Rom

Rom, 29. Ian. Henke vormittag gegen

10 Uhr sammel.« sich eine große Menge Sku. denken und junger Burschen vor der deutschen