General-Anzeiger für die Streife Kanan Stadl und Land.
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Nr. 21
Dienstag Len 26. Januar
1926
Vernehmung -es Vizeadmirals v. Trotha.
Berlin, 25. Jan. Im Untersuchungsausschuß für die Marinevorgänge wies der Vorsitzende, Wg. Dr. Philipp (Dntl.), auf die Kritik in der Presse hin und führte u. a. aus: „Es mag sein, daß der Verlauf der Sitzungen nicht immer der Würde des Parlaments entsprochen Hut (Sehr wahr! rechts), aber andererseits wollen wir die Schwierigkeiten doch nicht verkennen, unter denen unsere Verhandlungen gestanden haben. Der Auftrag des Abg. Hittmann ist auf einstimmigen Beschluß des Ausschusses erteilt, die Zuziehung der Presse mit 13 gegen 9 Stimmen beschlossen worden."
Der Vorsitzende teilt dann den Beschluß der Vollsitzung des Ausschusses zu der Ditt- mnnschen Broschüre und das unten ab- gedruckte Schreiben des Reichswehrministers S dem Fall Canaris mit. Er gab dem Aus- uß weiter Kenntnis von folgendem Schreiben, das von Vize-Admiral von Trotha eingegangen ist: „Nachdem mir soeben durch den Herrn Chef der Marineleitung dienstlich bekannt geworden ist, daß der Herr Reichswehrminister sich entschlossen hat, die in den Ausschuß entsandten Kommissare vorläufig nicht mehr zu entsenden, bin ich nicht mehr in der Lage, iw der Sitzung des Ausschusses heute nachmittag zu erscheinen. Ich lege aber großes Gewicht darauf, über die in Frage stehenden Vorgänge Auskunft zu geben."
Der Vorsitzende beantragt darauf, den Vize- übmfral'ven Trotha als Auskunstsperson zu
bebaite wird die sofortige Vernehmung des Vizeadmirals von Trotha beschlossen. — Der Vorsitzende teilt mit, daß u. a. auch Admiral von Capelle um seine Vernehmung gebeten habe.
Hierauf gab Abg. Graf von Schulenburg (Dntl.) unter dem Beifall der Rechten Agende Erklärung ab: „In den Sitzungen am 22. und 23. Januar sind besonders von den Zuhörern beispiellose Schmähungen gegen das Offizierskorps der alten Wehrmacht gerichtet vcrden. Ich erkläre daher für die alte Wehrmacht und für mich selbst, daß ich diese Ver- Kumdungen mit allem Nachdruck zurückweise. Die alte Wehrmacht hat in hingebender, todesmutiger Treue vier lange schwere Jahre dem Ansturm der Feinde standgehalten und die Menzen des Vaterlandes geschützt."
Nunmehr wird
Vizeadmiral v. Trolha
Ws Auskunftsperson vereidigt. Er wendet sich Hegen die Darlegungen des Abg. Dittmann, daß Mannschaften auch in bringenden Fällen keinen Urlaub bekamen, Ehrend z. B. ein Offizier schon anläßlich einer ârderkunft feiner Frau beurlaubt wurde. Der ^reffende Offizier hatte seinen Wohnsitz in âlhelmshaven. Andererseits war der Bedarf 61 Mannschaften ungeheuer groß. Auf einem ^Ben Kreuzer oder auf einem Linienschiff, dem jeder Mann im Jahre 10 Tage Urlaub wn sollte, mußten im normalen Betrieb Winter ungefähr 30 Mann auf Urlaub sein. Ein fiterer Ausfall von etwa 20 Mann kam auf £ Konto von Erkrankungen, ein dritter Aus- E von 25 bis 30 Mann auf Ausbildungs- Ä um das Schiff auf der Höhe feiner ^Mngsfähigkeit zu halten. So fielen ins- r'^auf einem solchen Schiff ungefähr hun- Mann aus, weit mehr, als die Besatzung mes schweren Turmes ausmacht. So schmerz- H es war, so konnte man selbst ganz berechne Wünsche nach Urlaub nicht alle erfüllen, wer Vorgesetzte, soweit ich sie als Menschen Melernt habe, hat sein Bestes getan, um berechtigten Wünschen gerecht zu werden. Ä kann ferner bezeugen, daß Admiral Mor bei verschiedenen Gelegenheiten da- hingewiesen hat, daß gerade in Kriegs- „die Strafanwendung auf das sorgfältigste no unter Berücksichtigung aller Verhältnisse M auch des Druckes, unter dem die Mann- Msten standen, in Ruhe und ohne Uebertrei- â Zu handhaben wäre. Außerdem ist durch gM^gesctz vom 25. April 1917 eine weit- » Wnbe Milderung der Strafbestimmungen . getreten. Tatsächlich haben sich He Straf- .-lummungen im Kriege gegenüber der Fric- Uhl nicht vermehrt. Der soziakdemokrati- «ö Abg. Ebert hat im Hauptausschuß er- W daß aus der Marine verhältnismässig Beschwerden vorläaeu. (Härt. Hört!
rechts.) Der sozialdemokratische Wg. Noske war längere Zeit an Bord von „S. M. S. von der Tann" und hat dort das Leben der Offiziere und Mannschaften fennengelernt Auch hat er nachher keine Beschwerden vorgcbracht. v. Trotha ging dann auf fre Berpflegungsver- hältnisse ein. Auf den einzelnen Schiffen bestand Selbstverpflegung. Bei dem Gelde, das für die Verpflegung nutzbar gemacht werden konnte, bestand zwischen Offizieren und Mannfchaften anfangs ein Unterschied von 1.15 Mark, der sich aber nach und nach auf 25 Pfennig verminderte. (Hört, hört! rechts.) Die Verpflegungssätze wurden im weiteren Verlaufe des Krieges wesentlich erhöht. An Brot bekamen die Mannschaften weit über das Doppelte dessen, was der Bürger in Großstädten erhielt. Ebenso war es mit Fett Jm Kriege wurden die Menagekommissionen emgeführt. Auch aus der Schilderung des Abg. Dittmann ergibt sich, daß sie zu einer neben dem militärischen Apparat sich entwickelnden Organisation wurden, die von den Verpflegungsfragen zur Behandlung von politischen Fragen übergingen. Aber wenn eine Truppe ihrer vaterländischen Pflicht genügen soll, so muß sie allein eingestellt fein auf den großen Gedanken: Hier gilt es mit der Waffe für das Vaterland!
Noch 1918 habe die Flotte unter den schwierigsten Verhältnissen einen Vorstoß bis zur norwegischen Küste gemacht und die Durchführung sei geradezu ein Muster für treue Zw
bekommen mit dem Ausmarsch der Besatzung von „Prinzregent Luitpold". Es fei die Ansprache besannt geworden, bis Köbis an die Leute gehalten habe. Diese Ansprache schon allein sei Aufruhr gewesen. Durch Aussagen von Matrosen fei dann festgestellt worden, daß in der Versammlung zunächst eine Propagandarede für die U.S.P gehalten worden fei. Dann habe man ausgeführt, die Mannschaften müßten nötigenfalls mit Gewalt gegen die Vor- gefetzten vorgehen. Bildlich gesprochen, haben auf jeden Fall hinter der Ausruhrversammlung die USPler gestanden. Er habe es nicht verstehen können, warum die von den Angeschuldigten genannten Führer der Unabhängigen nicht auf ihre Vorrechte des Abgeordneten verzichtet und sich zur Verfügung gestellt hätten, um die gewünschte Klarheit zu schaffen.
Trotha kam dann auf den Flottenvor - stoß zu sprechen. Er sei Chef des Stabes geworden, wenige Tage nachdem Admiral Scheer den Oberbefehl über die Flotte übernommen habe. Admiral Scheer habe dem Kaiser auseinandergesetzt, wie er sich den Einsatz der Flotte denke. Der Kaiser habe feine Zustimmung zu der Methode des Vorwärtsdrängens gegeben. Die Westfront fei damals in schwerster Bedrängnis gewesen. Mik dem Stören eines englischen Vorstoßes nach Flandern hätte eine ganz gewaltige (Entlastung der Front eintreten müssen. Mik einem solchen Vorstoß wäre Tausenden der dort kämpfenden das Leben erhalten geblieben. Um die Sicherheit bis auf das höchste Maß zu bringen, habe man nicht nur vorgesehen, daß 12 Luftschiffe aufklären, sondern daß auch sämtliche U-Boote gegen die Anmarschwege des Feindes vorgehen sollten. Ferner waren die Minenfelder noch weiter aufgefüllt worden. Noch nie im Kriege fei ein so starkes und sicher vorbereitetes Unternehmen geplant worden. Als Einigung über die Durchführung des Unternehmens bestanden habe, habe er an den Chef des Stabes der Seekriegsleitung Aomiral' von Levetzow die Frage gerichtet, ob die Regierung im Bilde fei, und darauf zustimmende Antwort bekommen. . _
Abg. Dittmann richtet dann die H-rage an den Zeugen, ob Prinz Max von Baden auch feine Zustimmung zu einem Flottenvor- ftoß gegeben habe. Trotha erwidert: Korvettenkapitän Gladisch sei zu Prinz Max von Baden geschickt worden. In der Meldung, die Gladisch erstattet habe, habe er mit feinem Wort erwähnt, daß Prinz Max geäußert haoc, er wisse nichts von dem Vorstoß. Trotha steif noch fest, es sei heule noch seine Ueberzeugung, daß, wenn es zu einer Entscheidungsschlacht gekommen wäre, das Rückgrat der englischen Macht in der Welt so gewaltig geschädigt worden wäre, daß das ganze Bild der Mächte der Welk ein verändertes Aussehen bekommen hätte.
General v. Kuhl als Sachverständiger betonte, daß eine Landung englischer Truppen in Flandern für unseren rechten Flügel geradezu katastrophale Folgen gehabt hätte. Wenn hier ein Flottenvorstoß gemacht worden wäre, so wäre das eine außerordentliche Entlastung gewesen.
Sachverständiger Dr. Delbrück erklärt, daß keinerlei Beweis dafür erbracht sei, daß Reichskanzler Prinz Max von Baden den Flottenvvrstoß gedeckt habe. Im übrigen fei er der Auffassung: „Lieber die ganze Flotte in den Grund geschossen, als daß sie sich so ergeben hat, wie es nachher geschah."
Darauf wurde die Sitzung geschlossen. Eine neue Sitzung unter Hinzuziehung der Pressevertreter wird voraussichtlich erst in 14 Tagen stattfinden.
Der Reichswehrminister zum Fall Canaris.
Berlin, 25. San. Der Reichswehrminister hat an den Vorsitzenden des Untersuchungsausschusses des Reichstags, den Abg. Philipp, folgendes Schreiben gerichtet:
„Die Vorgänge im Untersuchungsausschuß am 23. dieses Monats veranlassen mich zu fol-
genden Erklärungen:
1. Der gegen Korvettenkapitän Canaris erhobene persönliche Vorwurf, daß er an der Entweichung des Oberleutnants Vogel beteiligt gewesen fei, ist völligunbegründet, wie ein durch meinen Amtsvorgänger veranlaßtes gerichtliches Verfahren festgestellt hat. Die Untersuchung hat seinerzeit die völlige Schuldlosigkeit des Korvettenkapitäns Canaris ergeben. Canaris war zurzeit der Tat gar nicht in Berlin, sondern war damals in Fa-
ftgeftellt hat.
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. In Uebereinstimmung mit dem Chef der Marineleitung hatte ich den Kommissaren des Reichswehrministeriums die Weisung erteilt sich jeder Parteinahme bei Abgabe ihrer Erklärungen zu enthüllen, wie dies in jahrelanger reibungsloser Zusammenarbeit mit den Ausschüssen auch bisher geschehen ist. Die Aufgabe des Reichswehrministeriums und der von ihm entsandten Kommissare kann nur sein, den Ausschuß bei Sichtung des ungeheuer umfangreichen Materials zu unterstützen, damit der Ausschuß der chm gestellten Aufgabe, zu einem objektiven Gutachten zu gelangen, gerecht werden kann. Ich habe mich dabei in Uebereinstimmung mit dem Ausschuß geglaubt. Bevor ich weiter Kommissare M den Verhandlungen abordnen kann, scheint es mir erforderlich, d i e Grenzen ihrer Mitwirkung erneut abzu st ecken.
Soweit darüber hinaus eine Stellungnahme des Reichswehrministeriums erforderlich werden sollte, muß ich mir diese selbst Vorbehalten. Soweit gutachtliche Aeußerungen oder Zeugenvernehmungen von aktiven oder verabschiedeten Angehörigen der Reichswehr verlangt werden, muß ich darüber einen förmlichen Beschluß erbitten."
„Wir Kommunisten --"
Dittmanns „Enthüllungen" im Untersuchunasauschuß geben der Linkswesse, vor allem dem .Vorwärts", wieder einmal Gelege ibeit, die politische — Harmlosigkeit des Sozialismus und der S. P. D mit der •Dliéne gekränkter Unschuld zu betonen. Anders die »Rote Fahne". Sir legt los:
»Wir Kommunisten halten keine Verteidigungsreden gegen die Dolchstoß-Legenden. Wir, an deren Spitze Kar! L ebknecht und Rosa Luxemburg standen, haben wâhlena deS Krieges, während der Revolut ou und in den Jahr n kapitalistischen .Wiederaufbaues" uns ftoli zur proletarischen Revolution und zur bewußten Organisierung ihrer Vorbereitung bekannt Die Marinemeuterei deS Jahres 1917 war die Vorbei«- tiing der in Sumpf, Halbheit und Verrat steckenae- bliebenen Novembern vo-utivn des Jahres 1918 E n btteres Jahrzehnt voll Blut und Opf r zugleich aber teuer erkaufter Erfahrungen liegt hinter uns. Die Koiunii-uistiiche Partei to rb das bisher ungesühnte Blut der ersten Opfer der proletarischen Revolution in Deutschland rächen."
Angenehm klingt das nicht, gewiß nicht, aber — ehrlich! Man weiß doch, wo uns wie... Zwar weiß man’s leim .Vorwärts" schließlich auch, aber — -r sagt's nicht. Denn er wagt's nicht!
Die Frage der Fürstenvermögen.
Berlin, 25. Jan. Der Zulahuni.santraa dir Sozwldemolratischen und der Kommunistisch n Partei für ein Dolksb gehren auf Einbrinaung eines R ichs- geietzes über Enteignung der Fnrstcnvermö en ist, wie daS W. T. B. erfährt heute durch die Mitglieder des Reichstages Wels, Ludwig und Tbaclmann im Reirtrsmnuftcrlitm des Innern eingedracht worden.
Die Mililärkoolrolle soll verlângerl werdeu.
Paris, 25. San. Der Berichterstatter der Havasagentur in London beschäftigt sich mit dem Bericht des Vorsitzenden der Interalliierten Milltärkvntrollkommission in Berlin, General Walsh, an den Vorsitzenden des Jnter- alliierten Militärischen Stomités in Versailles, Marschall Foch, hinsichtlich der schwebenden Entwaffnungsfragen, über die im Manat November 1925 mit der Botschafterkonferenz verhandelt wurde. Er besprach die seinerzeit cuch- gestellten vier fitsten und stellt fest daß die in den ersten beiden Listen enthaltenen Verpflichtungen erfüllt sind, während ine Erfüllung der in Liste 3 enthaltenen Verpflichtungen viel zu wünschen übrig kaffe und die. erhielten Fortschritte nicht genügten, um zu dem Urteil zu kommen, daß Deutschland seine Versprechungen für den 15. November 1925 gehalten habe. Bezüglich der Liste 4 seien die alliierten Kontrollorgane darüber einig, daß die von Deutschland erwarteten Vorkehrungen so verzögert morben seien, daß man den Grad der ErMung der Klauseln, die im November vorigen Jahres den Gegenstand einer besonderen Diskussion bildeten, für den Augenblick gleich null betrachten könne. Die Liste 4 umfasse bekanntlich die Organisation der Polizei, die des Oberkommandos, das Verbot des Gebrauchs gewisser Waffen zu AuÄriDungszwecken, die Arttllerie von Königsberg und die militärischen Vereinigungen. Außerdem habe man schon gesagt, die Deutschen würden neuerdings eine Diskussion über die Opportunität, die Reformen, über die man übereingekommen fei, durch Rundschreiben, Verfügungen oder Gesetze vorzunehmen.
und ihre Verteilung wieder zur Diskussion stellen. So wünschten sie ein weiteres Kontingent — schätzungsweise 5000 Mann — zur Verstärkung der Polizei in den Brückenköpfen und an der West- und Ostgrenze zu erhalten, was daraus hinauslaufen würde, auf gewisse strategische wichtige Punkte wahre Deckungstruppen zu stellen. Wenn man auch den Gedanken, daß der gute Wille Deutschlands nicht vollständig sei, nicht ganz ausschlishen sönnen sei man hoch der Ansicht, daß das Nichtvar» handensein eines Ministeriums in Deutschland als eine Entschuldigung angesehen werden könne, die zum Teil den Verzug Deutschlands rechtfertige. Das Ministerium fei erst am 20. Januar gebildet worden und den Beamten wäre es bis zu diesem Augenblick in gemiff cm Maße unmöglich gewesen, eine Verantwortung zu übernehmen. Dies sei, so fährt der Berichterstatter der Havasagentur in London dann fort, die Ansicht der Interalliierten Militärkontrollorgane. Die deutschen Behörden hätten sich zwar nicht systematisch geweigert, aber Einwendungen erhoben oder ungenügende Anerbieten gemacht und sich gesträubt, sich durch gesetzliche Texte zu bin», den. So viel man wisse, fei ®runè zur Annahme vorhanden, daß der Kommentar des Berichtes Walsh, der den technischen Ausführungen beiliegt» die Lage ohne Pessimismus, aber unter gewissen Reserven beurteilet Der deutsche Widerstand bestehe inderTatnochbeiden Punkten, von denen gewisse am 15. November hätten geregelt werden müssen, also zu einem Zeitpunkt, als das Ministerium Luther-Stresemann nod) am Ruder gewesen sei, denn es sei erst am dritte» Dezember zurückgetreten. Jedenfalls sei anzunehmen, daß wegen der Verzögerung Deutschlands, die zwischen ihm und den Alliierten im November getroffenen Vereinbarungen auszuführen, die Interalliierte Kontrollkommission werde warten müssen, bis die deutschen Behörden sic in den Stand setzen, eine Aufgabe zu erfüllen, deren komplizierte Fragen eine ziemlich beträchtliche Verlängerung des Aufenthaltes der Kontrolloffiziere in Berlin vermuten lasse, ein Aufenthalt, den die Alliierten Regierungen, wie man sich erinnere, sich bemüht hätten, abzukürzen, indem sie die Zurückziehung der Kontrollkommission für einen Zeitpunkt ins Auge gefaßt hätten, der mit der Räumung der Kölner Zone zusammenfallen sollte.
Teilnahme Deuffchlands an der Abrüstungskonferenz.
Strit t, 2>. Jan. Nachdem das neue Kabinett gebildet ist, hat «r Reichsminister des Auswärtigen rem Generalickretär des Völkerbundes durch Schreiben vom 22. Januar mrtgeteilt, daß die ReichSregieruns