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Freitag den 15. 3<muor
Nr. 12
erwarteten Bruttoeinnahmen täglich ungefähr eine Million Reichsmark. Der vorliegende Bericht der Reichsbahngesellschaft führt im Schlußsatz aus: Die Hoffnungen für eine weitere günstige Entwicklung sind gering. Es wird also die Frage der Deckung für alle Lasten, die die Wirtschaft der " Reichsbahn schon setzt erschweren, nicht uner^bliche Schwierigkeiten machen.
Aus dem Reichsral.
Bersin, 14. San. Der Reichsrat genehmigte ist feiner öffentlichen Vollsitzung vom Donnerstag nachmittag den Gesetzentwurf, nach dem auch die höher bezahlten Angestellten, deren Einkommen die Grenze für die
Migatorische Krankenversicherung überschreitet, in die Erwerbslosenfürsorge auf. genommen werden sollen. Vorausgesetzt, daß das Plenum des Reichstages der Vor- lcgt zustimmt, wird diese durch eine Derord- nung demnächst schon in Kraft gesetzt werden können. Als Eehaltsgrenze sind bekanntlich 6006 Mark in Aussicht genommen. Die Dei- trâce sollen nur von einem Gehaltsbetrage bis 2700 Mark erhoben werden.
Ferrier nahm der Reichsrat einen Gesetzentwurf an, nach dem der Reick^verfassurm ein neuer Artikel 40a eingefügt werden soll. Durch diesen sollen die Immunitätsrechle der Abgeordneten auch ausdrücklich den Präsidenten des Reichstages und der Landtage sowi ihren Stellvertretern und den ständigen und ersten stellvertretenden Mitgliedern der permanenten Ausschüsie auch für die Zeit zwischen zwei Tagungen oder Wahlperioden des Reichstages zu-
Kochen werden. Der Reichstag hatte eine
Vorlage gewünscht, damit jeder Zweifel in dieser Frage beseitigt würde. Bayern und Mecklenburg^Strelitz stimmten gegen die Vor- loge, weil sie in der Eircheziehung der Einzel- Landtoge eine Verletzung der Verfassung er« bluten.
Die Verfolgungen fn $cr geme. mor-kache.
Bersin, 14. Jan. Nach einer Meldung des berliner Polizeipräsidenten in der Fememord- angelegenheit wurden zwei der Täter bezw. der Mittäterschaft dringend verdächtige Per- jenen festgenommen: der ehemalige Leuttiant Henning von Poser und der ehemaliae Ober- ftldwebel Hermann Doß. Poser wird dem Bermechmungsrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl gegen ihn erlösten hat. In zwei in der Auslobung genannten Fällen ist die Duf- fortgeschritten. Eine restlose Klärung ist demnächst zu erwarten. Eine ganze Anzahl derjenigen Personen, die als Zeugen
Mordsachen gesucht werden, hat sich bereits gemeldet.
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S^^u^Ä^ Schössengertcht in Leipzig hatten "sich " hèule mea«i Gotteslästerung und Verbreitung un- n Schriften der sozia Demokratische ädjnrtfteUer Bruno Vogel und neun andere, der Inhaber des Verlages Die ^se ’^* -^oif und der Maler und Gra- ^k'pö^L' su verantworten. Ende 1924 erschien im Verlag „Die Wölfe" ^ ^ Döges herousgsgebsne Antikrieos- R u^r dem Titel „Es lebe der Krieg!" krieg-feindlicher und antim'ki- Tendenz aus der Zeit von 1914 ins 19.9. Die Broschüre war in einer Auck '«„ gn 5000 Stoa E-N-N würdl mS Mm Staatsanwalt beichlagnahmt, besonders wegen einer Skizze „Der Heldentod des L- fretten Bastei ni. Der Angeklagte Doael legte ^ bericht eine große Anzahl Gutachten v?r, °:?^^' ^bomas Mann, Wsr- \^^ ^.â^ und von dem fexualwfsfen- schaZüchen Inititut m Berlin Maonus H'-rsch- feld, daß die Broschüre rein paff stiften Jn- ^.otyuemen unzüchtigen Charakter zu sputet Abendstunde wurde das Ür- ®5- ^ukete gegen Vogel wegen unzucktlaer Schriften auf 500 Mk Most wegen Verbreitung un^ züchtiger Schriften und Vergebens oeoen da- Presiegefetz auf 1000 Mk. Geldstrale oensn bén Maler Berlit auf 160 Mk. Geldstrafe unb ^^ ^” Derleger Bauersdorff auf 100 Mk. Geldstrafe. D^e Anklage wegen GottsslSsts- ^H^ gelassen. D-e übrigen 'echs h Ä “ "urbsn frs gefvrocken. Die Der- sichkeit^att.^ “^“ Ausschluß der Oeffenr-
Eme Rede Kerriols bei Eröffnuna der Kammer.
Paris, 14. San. Kammerpräsident Her- n ° t Mimte Mn St« «ng7Ä ,?d In ferner Eröffnungsrede daran erinnert, daß in einigen^Tagen 50 Jahre verstricken fein wer« ben, daß die dritte Republik ihr Parlament ge- LiLet hat. „Die Republik — ko habe Viktor Hugo damals erklärt — ist eine Nation, die N kur voll^hrig erklärt!" die parlamentarische ?35 Progranem, das sie anze^ kumugt habe, durchgeführt. Sie habe Frank- ^^ Y-W^ L2hre den Friednr ge- ich^nkt. Frankreich fordere alle Nationen zum Frieden auf. Herriot erklärte dann zur Fi- nanzkn^e, trotz des Ernstes der Lage und der Schwere der ^est müßten die Franzosen dem >-»taat, der sie gerettet habe, bedeutende Mittel zur Verfügung stellen. Es gäbe eben Zeiten, in^denen die Steuer eine Art Versicbrrrmgs- pramie werde. Die Republik werde die Probleme, die ihr der Weltkrieg aufg^ebm h-b» lösen, wie sie seinerzeit die gelöst höb», die ihr der Krieg vom Sollte 1870 gestellt habe.
ührl im
Parlamenlsberichle.
Deutscher Reichstag.
Berlin, 14. Jan. Der Reichstag erledigte in seiner heute gleichfalls Lieder erst um halb 3 Uhr beginnenden Sitzung zunächst ohne jede _ Aussprache den Entwurf einer Reichsdienststrafordnung durch Ueberweisung an den Ausschuß. Dann wurde die erste Lesung der Novelle zum Reichsknappschaftsgesetz mit einer Rede des deutschnationalen Abgeordneten Mumm fortgesetzt. Der Redner bezeichnete die erste Lesung im Plenum als nicht dazu angetan, die in der Vorlage berührten, zum Teil recht schwierigen Fragen sachlich und gründlich zu beraten, was die Aufgabe des Ausfchustes sei. Allerdings bestehe schon jetzt Einigkeit da- ruber, daß die Familienversicherung allgemein durchgeführt werden müsse.
Es folgte der Volksparteiler Dr. Molde nh a ue r, der anerkannte, daß die Bergarbeiter eine über die allgemeine Versicherung hinausgehende Versicherung haben müßten wegen der besonderen Gefahren ihres Be- rufes. Man dürfe nicht Einrichtungen zerstören, die sich feit Jahren bewährt hätten.
Im weiteren Verlaufe der Debatte über das Knappschaftsgefetz bezeichnet der Abg. Sch ne »der. Berlin (D.) die in der Bor- loge vorgesehene Grenze der Altersrente als Su weitgehend. Der Redner beschäftigte sich odann mit der Lage der Angestellten im Bergbau und fragte an, in welcher Weise die Angestellten entschädigt werden sollen, die zwei Jahre lang doppelte Beiträge sowohl an die Knappschaftskaste wie an die Reichsver- WrungsanftaU für Angestellte gezahlt haben.
Nachdem noch ein völkischer Abgeordneter gesprochen hatte, wies Reichsarbeitsminister Dr. B r a u n s den in der Debatte erhobenen Vorwurf zurück, daß das Reichsarbeitsminitte- rium verantwortlich sei für das Nichtzustande, fommen der Familienfürsorge. Nach dem bis« pertgen Recht habe die Vezirksknappschast frei über die Einführung dieser Mehrleistun- aen zu bestimmen gehabt. Das Ministerium sei ohne Einfluß darauf gewesen. Da die Anregungen von feiten des Ministeriums nicht beachtet wurden, so fei in der neuen Vorlage vorgesehen ^ Pflichtleistung
Damit schloß die Aussprache. Die Vorlage wurde dem Sozialpolitiken Ausschuß übet« wiesen. Gegen halb 5 Uhr vertagte sich dann das Haus auf Freitag nachmittag Z Uhr.
Preutzifcher Landtag.
Berlin, 14. San. Der preußische Landtag setzte am Donnerstag die Beratung über die #01detung des Wohnungsbaues
2Èbg. jj eym (Komm.) betont, es sei errechne: worden, daß anstatt 100 000 neue Wohnungen. wie es im Dauprogramm vorgesehen, höchstens 35 000 für 1926 fertiggestellt werden konnten.
^9- Hoff (Dem.) unterstreicht das Be- Lenkuche der gegenwärtigen Wohnungsnot. Es gelle insbesondere die Preise für die Baumate- rtalien zu senken. Die Hauszinssteuer könne für Bauzwecke in erhöhtem Maße heranae- zogen werden. Redner wünscht weitere Maßnahmen zur Herabsetzung der Apotheken- 31ns eit
Ein kommunistischer Antrag, der dre sofortige Herberrufung des Wohlfahrtsministers fordert, wirb, nachdem von Regie- rungsjeite erklärt worden war, daß der Minister M einer äußerst dringenden Angelegenheit nach dem Reichstag berufen worden sei, ab- gelehnt.
Abg. Süne nick l0B (Wirtsch. Vag.) be- klagt, daß in den Wohnmgsfürforgegesellfchaf- ten mit den GeDern gewüstet werde. Lediglich die freie Wirtschaft könne aus dem Wohnungselend herausfichren.
Abg. Meyer (Soz.) erklärt es für unrichtig, die Zwangswirtschaft für die Woh- mn^snof verantwortlich zu machen. Im übrigen wendet er sich gegen die Angriffe auf die Wohnungsfürsorgegssellschaften. Dafür könne man aber von Mißständen auf dem vrivaten Baumarkt sprechen, eventuell müßten zrvangs- weise Sparkastenmittel für die Behebung der Wvhrmngsnot heran-; szogen rr erben.
Abg. Sonnenschein (Dntl.) erhebt Widerspruch gegen die Verallgemeinerung des Vorwurfes, miß das Bauunternehmer lum die Handwerker ausgebeutet '--abe-
Abg. Stolt (Komm.) empfiehlt Annahme der kommunistischen Anträge.
Abg- Meincke (Dem.) führt das lässige Bauen auf Mangel an Material usw. zurück.
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Die aus der Rede Herriots angeführten grundlegenden Stellen wurden nicht nur von Cen zum Kartell der Linken gehörenden Parteien, sondern auch zum Tei! von der Opposition mit starkem Beifall ausgenommen.
Der Prvzetz Keg»n ehem AngehSrlge des FreMvrAs Lühow in München.
Der zweite Derhandlungstag, der Donners- tag, brachte wichtige Angaben des Zeugen Ingenieur August Löhner, dessen Bruder bereits vernommen wurde. Er hatte am 30. April abends die Absicht, sub den Regie- rungstriwpen in Trudering anzuschließen. Als er fern Haus verließ, fei er in der Richtung der Perlacher Kirche angeschossen worden und habe, als er sich umdrehte, unter den Leuten den auffallend großen Arbeiter Koch (einer
Abg. Ladendorf iWirtsch. Bgg.) fordert Entlastung des deutschen Volkes von den Lasten aus der Zwangswirtschaft.
Darauf werden die Vorschläge des Aus- fchusies über das Wohnungsbauprogramm usw. unter Ablehnung der kommunistischen Abänderungsanträge angenommen. Das Haus geht über zur Beratung der
Verordnung über die GrunüvermSgenssteuer.
Nachdem Abg. Dallmer (Dntl.) gegen eine Notverordnung, und die Mag. Leinert (Soz.) und Riedel (Dem.) und Finanzminister Dr. Höpker-Aschoff sich dafür ausgesprochen haben, wird die Vorlage über das bestehende Grundvermögenssteuergesetz bis zum 30. September 1926 verlängert unter Billigung der vom Ausichuß vorgeschlagenen Abänderungen.
Ohne Aussprache stimmt das Haus dann dem Antrag des Beamtenausschusses zu, wonach das Staatsministerium ersucht wird, nach Anhörung insbesondere des Heim- stättenamtes der deutschen Beamtenschaft beschleunigt einen Gesetzentwurf vorzulegen für ein Beamtenheim st alte nge setz für alle Beamten, Lehrer, Wartegeldempfänger und Ruhegehaltsempfnger. Es folgt dann
die drikke Beratung des Gefetzealwurfes über die Unterbringung der ehemaligen
Seminarlehrer und Leiter.
Hierbei werden in der Abstimmung die De- schlüsie zweiter Lesung aufrecht erhalten. Die früheren Lehrerbikdner erhalten nach spätestens 16 Dienstjahren erhöhte ruhegehaltsfähige Ausgleichszulagen. Die in der Beratung umstrittene Entschließung der Sozialdemokraten, die bei Besetzung der freien Stellen an den höheren Schulen in erster Linie Lehrerbildner Herangehen wollte, wird gegen die Stimmen der Linken bis zu den Demokraten abgelehnt. Im übrigen werden alle Aenderungsanträgc abgelehnt.
Dann wendet sich das Haus der Beratung der zu den Ho ch w asfe rk ata stro phe n vorgslegten Anträge zu.
Abg. Klein meyer erstattet den bereits bekann.en Bericht des Hauptausschusses, in dem die bisher zur Verfügung gestellten Mittel be- kanntgegeben sind und aus dem hervorgeht, daß im Rheiland allein Hochwasserschäden von 30 Millionen entstanden und ferner 50 000 Personen erwerbslos geworden sind. Nach der Debatte, an der sich die Abgg. L Krefeld (S.), Schwecht (Èn ' ‘
everentz- Krefeld (S.), Schwecht (Dntl.), Iordan- Marienbaum (Ztr.) und Eichhoff (D. Bp.) beteiligten und entsprechende Mittel zur Abhilfe der Not fordern, vertagt das Haus die Wsiterberatung auf Freitag 12 Uhr. Auch stehen auf der Tagesordnung die Anträge zur Erwerbslofenfrage und die dritte Beratung der Novelle zur Bestellung von Mitgliedern in den Reichsrat.
Keift cher Landtag
Darmstadt, 14. Jan. Die heutige Sitzung des Hefsischen Landtages beschäftigte sich nach Erledigung eines Antrags Dr. Werner (Dntl.), der die Sonntagsruhe betraf und die Ange- legenhsst der Gefchlofsenhaltung der Läden in Gießen anläßlich der Turn- und Regimentsfeste zur Sprache brachte, hauptsächl ch mit Lehrlingshaltung und Lehrlingsurlaub. Den Anlaß dazu gaben zwei kommunistische und zwei sozialdemokratische An- träge, die die Einführung eines dreiwöchigen Lehrsingsurlaubs zum Ziele haben und auf reichsgesetzliche Neuregelung dieser Frage Hin- arbeiten. Während diese angeführten Punkte der Slnträge in '
angenem-
men wurden, verfielen die übrigen Punkte der Ablehnung. In der Debatte erklärte sich das Zentrum für den Lehrlingsurlaub, jedoch nicht für eine generelle Regelung. Abg. Haury CD. Dpt.) weist auf die verheerende Wirkung der sozialistischen Theorien auf die Arbeitslust der Lehrlinge hin. Eine weitere Beschneidung des Verfügüngsrechts der Meister fei gsfährl'ch und für beide Teile von Nachteil. Der Lehr- lingsurlaub werde weder von den Lehrlingen noch von den Eltern gewünscht und verführe nur weiter tut Arbeitsunlust. Auf die Verherrlichung Sowjet-Rußlands durch den Kom- munisten Greiner erteilte Abg. Scholz (D. Vpt.) die Antwort, daß man, wenn ës dort so ’chön se>, doch hinziehen solle. In keinem Lande sei aber die Arbeitszeit so lange, wie in Sowjet-Rußland. Ihm schließt sich der Abg. Werner (Dntl.) an, der sich hierbei auf das Zeugnis Dittmanns beruft und ausfübrt, daß der Bolschewismus zu Ende sei und Somie^-Ruß- land längst auf dem Wege zum napitalismus sich befinde.
der dann Erschossenen) erkannt. Mit dem Frei- korps Lützow kehrte er dann nach Perlach zurück und sah beim Postgebäude Rotgardisten, darunter den ebenfalls später erschossenen Dengler. Die Gewehre seien nur zum Teil abgeliefert worden. Die Namen der Kommunisten habe er nicht angegeben. Er wisse auch nicht, wer es getan hat. Bei Zeller s e n. (ebenfalls em Erschossener) wurden die Waffen gefunden.
Der S.chsrheitskommistar Pohler und der Perlacher Gendarm Breu sogen ähnlich aus: Die Berhafteten wären harmlose Leitte gewesen.
Der Polize'dienr Lukas Speckel — eine Sp'tzwegfigur — erklärt glaubhaft, wenig von der Politik zu verstehen. Ludwig stand in dem Ruf. die Leute -ur IL S. P. gebracht zu
haben. Im übrigen stelle er ihm ein gute» Leumundszeugnis aus.
Der erste Bürgermeister in Perlach Bauer, bekundet, verschiedene Arbeiter feiet bewaffnet gewesen. Er ließ dann auf Lesch anschlagen, daß die Waffen abzuliefern feien Dem Befehl kamen auch die später Erschossn nen nach.
Der Bankbeamte Dr. Wolfram be richtet, in den ersten Tagen des Mai würd, an einem Fenster seiner Wohnung ein Zettel angeschlagen er solle sich in acht nehmen, dl er erstochen werden solle. Er Hörtl auch ein Telephongespräch, in dem Frau Pfarrer Hell Major v. Lützow in München um Hilfe bat, damit man sich sicher fühlen sönne Viele Perlacher hätten sich, wie er auf Befragen hinzusetzt, in Wirklichkeit unsicher ge, fühlt.
Rechtsanwalt Dr. B a n d 0 r f stellt noä unter Zustimmung des Vorsitzenden fest, baj bei einer Truppe in München Gerüchte verbreitet waren, es sollte ihnen von Perlach alle in den Rücken gefallen werden.
Ilalien und der Nahe Osten.
Rom, 14. San. Gegenüber der Behauptung verschiedener Blätter, daß Italien und England bestimmte gemeinsame Ziele im Nahe« Osten verfolgen, ist die „Agenzia di Roma" ermächtigt zu erklären, daß diese Nachricht jea sicher Grundlage entbehrt. Italien denke n»H daran, irgend eine Haltung einzunehmen, bit die Völker des Nahen Ostens beunruhige« könnte.
Zur Lage in Ehiua.
Paris, 14 Jan. Die französische Teis graphenagentur Indo-Pacific ber chtet aus Tokio, in Kalgar habe eine nationalistisch! Kundgebung stattgefunden, die sich vornehmlich gegen Sapan richte, doch habe die Bevölkerung zum größten Teil »kt daran teilgenommen. Vierzig chinesische Studenten der gegen Mukden gerichteten Partei hätten als Protest gegen die japanische Politik in China Tokio bereits verlassen. Andere würden diesem Beispiel folgen-
Der neue Der rag mil dem Irak.
Bagdad, 14. Ian. Der neue engsische Ve» trag mit dem Irak, der eine Laufzeit von allerhöchstens 25 Jahren haben soll, ist am 13. Januar von dem britischen Bevollmäch- ugten im Irak und dem Premierminister des Irak unterzeichnet worden. Der Vertrag, dessen Einzelbestimmungen in nächster Zeit veröffentlicht werden sollen und der im tr>efer‘- lrchen das Weiterbestehen der bisherigen Bi Hältnisse sichert, wird dem Parlament des Irak unterbreitet werden.
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humoristisches
Das Bad des LHulmfpekkors. Z kanischer Schulin,pekior befuchien Schule in Ratal, die in der Nähe eines Mufses liegt, und die Jungen, die Bescheid wissen, lâbf er ein, mit ihm in dem Muß zu schwimmen. Die Jungen zögern aber, worauf er allein btt Kleider abwirft und eine halbe Stunde tüchtig herumschwimmt. Wie er herauskommt sagt er: „Nun, Kinder ihr hattet wohl zuviel Respekt um mit dem Schulinspektor zu baden?" „Nein antwortete einer der Jungen schüchtern, „aber wir hnben gestern ein paar Krokodile im Fluß gesehen."
Treffend. Zwei Bekannte sitzen miteinander ini Cafe, als ein hochelegantes Auto verfährt, worin ein bekannter Neureicher sitzt. -’ „M't was hat denn der soviel Geld verdient, daß er sich ein so großartiges Auto leiste« kann?", fragt der eine, „der hat wobl mit Konserven oder Sprit gehandelt?" „Nein, uw Eseln, sonst wär er nicht so reich geworden!
Beim Wort genommen. „Der erste, der mir wieder in d'e Rede fällt", erklärte der Richter dem unruhigen Publikum, „wird sofort aus dem Saal gewiesen." „Hurra! Das laß ich mir gefallen!" unterbrach ihn der Angeklagte Sprachs und rannte zur Tür.
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Bersins, Wersau mlungsn.
* Lebrer - Sängerchor. Heute abend Sin«' stunde. Herr Emmerich erwartet alle Sänger. H» 8 Mir Vorümrs tznug
* Marine» u- d Koloniattritppcn-Berc»" ?ln der am Sonntag den 17. Januar stattsindcn^ NcichSgriindunaStner in bet Turnhalle. Iarn-naßf oer ViibeilSgemcrnjchaft wollen unsere 'Dhtgl eaer teil' nedmen.
* Evangelischer Arbelter-Werci». SamSIO! abend 9 U r NionatSveriamiiuung. Erscheinen 'M Mit lieber t: ¥ fl chr. IW
* Rrichëbnnd der Sipiibicnftlieicibltflti11' Die M tglnaer werden g-bet.n, sich an der vat'N lânrüd; n Feier am Sonntag den t7. Januar, abcn6j ‘<>8 11 - in der Turnhaile. Ja nurahe, richt zahlrci« ui i ei! n.
* Nitrit« u Fecht-Club e. V Hanau. Sam»' lag d ii 16. Januar 192.« ab 71/» Uhr Dtarkeini^ E i trittrkarten h ute im C ubhaus ernätilich. W* tvo h, 20. Januar, atend» 8% Uhr <ot staub sWf'
* Verein der Kameraden ehnn. «crrcyr^ trappe., u. d Pioi.icrr. Morelli ^awèta^ 16 . te., abends 8h- Uhr. Hanpweuammluim
e.t. S o.al. Sandeldamm 12. Der LLichngt« »t M 'TmeèoidnUng wegen ist vo -âhUgrs Erscheinen
. inera tn oiingcub erfor»ernch.
*A de tsgemeinscha IdrcHananrrKr.cgek' and Mititarverciuc. Marien ,ür die ReichS.nn^ Junge eier sind im Äorvrr am zu >abrn: tu WiW1” uè hand ung und bei Ka neras Lö»berqcr, Mi.» ber. erfita e. DieberArbkittgemcins., auangeialosi neu freute sind folgende: Virem eh tu bOa, ilcitin cn w 166er, Artillerie - Berem, Manne- litt mal ».»c|C'" .,ova enc- -ereil, Kriener - eter^n Hanau, uri Bereit K fselftadt, Semit ebein. Beil.gi-tlnPprn -i P oniecr. ^amlat.lotonne vom bloten Kienz. Eai^ tiereut, Brrem ein m 9,er, uno d.r Fi0iu,0idalr» »Stahlhelm", SKreut ehcm- 6er mauert.