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201. Jahrgang.

ßanauerS Anzeiger

General-Anzeiger für die Streife Kanarr Stadt und Land.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn, und Feiertage. / FernIprech-Anfchluß Nr 1287 und 1238.

Bezugspreis: Für den halben Monat L Reichsmark, für den ganzen Atonal L Reichsmark ohne Trägerlohn. Einzelnummer 10, Freitag 15, Samstag 12 Reichspfenntg. Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 Reichspfennig, im Reklameletl von 68 mm Brette K Reichspfenntg. Offerten gebühr: 80 Reichspfenntg. Geschäftsstelle: tzammerstraße 9.

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Nr. 12

Freilag den 15. Januar

1926

Das Neueste.

Dr. Luther hat gestern mit den Füh­rern derjenigen Parteien verhandelt, die für eine Regierung der Mitte in Frage kommen.

. LautVorwärts" hat der sozialdemo­kratische Parteivorstand den Parteiausschuß zur Beratung über die schwebenden politischen Fragen für kommenden Dienstag nach Berlin einberufen.

Der Reichstag beendete gestern die erste Lesung des Reichsknappschaftsgesetzes.

Die Finanzkommission der französischen Kammer hat mit 21 gegen 5 Stimmen bei 12 Enthaltungen die von Doumer vorgeschlagene Erhöhung der Umsatzsteuer abgelehnt.

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Los vom Dawesp an?

In politischen Kreisen ist man der Auf­fassung, daß Die durch die Parteien so lange verschleppte Regierungskrise nun/aud) deshalb zu einem schnellen Ende geführt werden muß, weil eine Reihe wichtiger außenpolitischer Fra­gen uns in der nächsten Zeit beschäftigen mer« den. Das dürfte dann stark hervortreten, nach­dem die auswärtigen Mächte kein geschäfts- führendes, sondern ein festes und politisches Kabinett vor sich sehen. Nach Auffassung gut unterrichteter Stellen wird das Jahr 1926 außenpolitisch ein Jahr der Konferenzen wer­den, auf denen namentlich die Wirtschafts- Probleme einer Lösung entgegengeführt mer« den, von denen der größte Teil der gegenwär­tigen internationalen Verwirrungen ausgeht.

Die deutsche Außenpolitik wird in diesem Jahr auf eine Revision des Da« wesplanes hinarbeiten müssen, und im Auswärtigen Amt dürften in vorsichtig diplo­matischer Form auch bereits Vorbereitungen

en

ages berwunden werden.

* tation gegen den sogenannten Damesplan ein« gesetzt und man bezeichnet diesen Plan als die ® Duelle der Verarmung Deutschlands. Diese I Propaganda knüvfte an zwei Taffachen an, die I leider mcht zu bestreiten sind: An die überaus s große Notlage unserer Wirtschaft und an die È Notwendigkeit, Entschädiaunoslesttungen an I das Ausland zu zahlen. Die Deffentliditeit er« I hält von diesen Zuständen vielleicht das tref- I feudsts B'ld, wenn sie von dem Berichte aus« ? geht, den die Re-chsbahn soeben über ihre mirt« t schaftliche Laos bekannt gibt. Die Reich-bahn ! tretet ein Sp'eoelbild unseres W-rtschafts- I lebens, mit dem sie mit tausend Fäden ver- I knüpft ist und sie ist außerdem einer der I hauntträger der Entschädigungslsistungen. Die I Reichsbahn hatte in èhr"m ersten Geschäfts- * fahr, das d'e Zeit vom 1. Oktober 1924 bis

zum 31. Dezember 1925. also 15 Monate um« faßte. insgesamt 400 Millionen Reichsmark an den Gensralagent-m abzuführen. Dazu kam fine Rücklage zur Sicherung des ^mfenbienfter für die E senbahnobli aast onen im Betrage von 112 Millionen Reichsmark, sodaß also insge« Wnt 512 Millionen von den Einnahmen der Reichsbahn auf das Reparasionskonto ver­bucht werden mußten. In ihrem zweiten Ge- schäftsjllhr. das mit dem Kalenderjahr 1926 Sutammenfällt, muß die Reichsbahngesellschaft M einer erheblichen Steigerung dieser Re« rechnen. S:e wird alles in allem 690 W'icnen auf dem Reparationskonto verbuchen Tuffen. Daß es sich hier um eine drückende W handelt, liegt auf der Hand. Die perchn- umsn Ausgaben der Reichsbahngesellschaft für Lohne und Gehälter haben fi-h ;n dem ersten AiSäftsjahr gegenüber dem Vorjahre um Millionen im Jahre gesteigert, auch die lochlichsu Ausgaben haben sich infolge der Er­höhung der Materialnrsise sehr stark erhöht, ^otzdsm ist es mit Hilfe einer zweimaligen Steuerung der Personentarife gelungen, alle Ausgaben aus den Einnahmen zu decken. Jahrè 1926 aber wird es voraussichtlich Außerordentlich schwer sein, das Gle'cboswickt bfrzusiellen. Denn die Reichsbahngeselllchaft, im vorigen Jahre glänzende Verkehrs- Marn aufwies, merkt sest ein paar Monaten Rückschlag der Wirtschaftskrisis. Seit No- ^mber und Dezember bleiben d-e täglichen Zunahmen um eine Million hinter den Er- «ortungl'n zurück.

Die Reichsbahngesellschaft we'ß noch nicht. " sie die finanZ'"lle Laue im Jahre 1926 lasiern sog. D'e Kurve der Entschädigungs- futungen geht in die Döbe, die des wirtschast- "fn und des sinansiell'm Reinertrages aeht Das ist im Großen und Ganzen Das« £ " Biltz, wie es die allgemeine deutsche W'ri- wttslage zurzeit bietet. Wenn es auch nicht

Wer die RegieruWdildW

Berlin. 14. Jan. Um 11.45 Uhr hat in der Reichskanzlei eine Besprechung des Reichs­kanzlers Dr. Luther mit den Führern der Koalitionsparteien von der Volkspartei bis zu den Demo­kraten begonnen. Diese Aussprache diente zunächst den Grundlagen des neuen Kabinetts. Erst wenn über die Hauptpunkte des Regie­rungsprogramms eine Klärung erzielt ist, wird die Entscheidung in der Personalfrage fallen.

Dr. Luther ianb sich heute mittag im Reichs­tagsgebäude ein, um die Besprechungen mit den Parteiführern fortzusehen. Um 12 Uhr empfing er zunächst den Abg. Fehrenbach allein. Nach einer Viertelstunde wurde der Abg. Koch zu der Besprechung zugezogen. Der Abg. Leicht (Dayr. vpt.) wurde darauf ausgefordert, ebenfalls an der Besprechung teilzunehmen. Der Abg. Leicht war aber noch nicht im Hause. Zu der Besprechung wurde später auch der Abg. Scholz von der Deut­schen Volkspartei zugezogen. Um 2 "^ war die Konferenz beendet. Am Nachmittag hat Dr. Luther die Besprechungen mit den Abgg. Dr. Scholz (D. Dpt.), Koch (Dem.) und Fehren- bach (Zentr.), der zeitweise durch den Abg. Dr. Marx vertreten wurde, wieder ausgenom­men. Nachdem in den Vormiktagsbesprechungen im wesentlichen eine grundsätzliche Ein qung zwischen den Parteien, zu denen auch noch die Bayerische Volksvartei hinzukommt, erz'elk worden war, wurden in den Nachmittagsbe­sprechungen schon Personalfragen erörtert. Da- bei kam der Wunsch der Parte en zum Aus­druck, daß die einzelnen Fraktionen möglichst

Einigung 'n der Personalfraae no worden, Die Verhandlungen werden morgen mittag wieder ausgenommen werden. Man nimmt in den Kreisen der Mitte an. daß sie bis Freitag abend ober spätestens bis Samstag zu einem Erfolge führen werden.

Eine von der obigen Meldung etwas ab­weichende Darstellung der Verhandlungen gibt die Telunion. Sie meldet:

Die Verhandlungen, die der Reichskanzler den ganzen Nachmittag mit den Parteiführern -e^abt hat, wurden kurz nach 6 Uhr abends auf Freitag mittag 12 Uhr vertagt. Gegen 7 Uhr begab sich der Reichskanzler zur Bericht­erstattung zum Reichspräsidenten. Die bis­herigen Verhandlungen nahmen einen durch­aus ' ruhioen und befriedigenden Verlauf und führten bisher dazu, daß nach den arnr.dsäü-

empfehlenswert sein dürfte, nun mit den schärfsten Waffen gegen den Damesplan zu arbeiten, so wird man doch aus e'ne Revision des Dawesplanes hinarbe'ten müssen, zumal ja in diesem Abkommen Revisionsmöglichkeiten von vornherein festgelegt sind. Die Zeit für eine Usberprüfung des Dawes-Gutachtens ist aber schon desbalö günstig, weil man auch im Ausland langsam seins Undurchführbarkeit er« kennt.

Die Inangriffnahme der Vorarbeiten für eine Revision wäre also wünschenswert. Da­gegen halten wir die ParoleLos vom Domes» plan!", d. h. dis Parole jüi die vollkommene Beseitigung dieses Planes für unangebracht. Seit gestern ist der Bericht des Generalagen­ten Parker Gilbert über das erste Leistungs­johr nach dem sogenannten Dawesmen (1- Sep tember 192-1 bis 31. August 1925) dank eine genauen deutschen Ucbeife^ung her Deffem» lichtest zugänglich. Man wird diesen Bericht auch in Deutschland nicht ohne Nunen^und ohn- Interesse lesen. Es ist leider eine Selbstver­ständlichkeit, daß Parker Gilbert seine Aufgabe Darin sieht, die Enlscha nmmgslei.tunzen ein zuziehen, die Deutschland nach dem sogenann­ten Damesplan ausbringen muß. Ab w ganz gewiß ist der Daroesplan nicht *aran schuld, daß man Entschädignngs.'eistvnaen von Deutschland fordert. Wenn man diesen klaren Talbestand nid)* ou-ch c ii A > «an n verwischt, so wird man den: Beriua des Ge­neralagenten entnehmen können, oaß hier ein S unverkennbares Interesse an der Gesun-

j der deutschen Wirtschaft vorhanden ist. Der Generalagent macht Ausführungen über Die deutsche Steuerpolitik und über die un­wirtschaftliche Verwendung unserer Steuer- überschüsse, die man Wort für Wort unter­

liessen Fragen bereits über die perso­nelle Seite der Kabinettsbildung gesprochen wurde. Gewisse Schwierig­keiten grundsätzlicher Art gingen anfangs vom Zentrum aus, dürften aber im wesentlichen be- hoben fein; denn es steht bereits fest, daß D r. Marx dasJustizministerium über­nimmt. Die Demokraten wollen sich Herrn Geßler nicht als Parteiminister anrechnen lassen, beanspruchen vielmehr auch das M i n i - sterium des Innern. Hierüber scheint besonders lebhaft verhandelt worden zu sein. Wegen dieses Postens hat auch das Zen­trum gewisse Forderungen erhoben, die mit der Konkordatsfrage Zusammenhängen. Die Minister Geßler, Stresemann, Stingl und Brauns haben bereits zuge­sagt, daß sie auch dem neuen Kabinett ange­hören werden. Wegen des Ernährungs- Ministeriums hat Dr. Luther Fühlung mit den landwirtschaftlichen Organisationen genommen, um ihre Stimmung und Stellung­nahme zu erfahren. Offen sind noch das Mini­sterium des Innern und der Finanzen, der Wirtschaft und des Verkehrs, während das Ministerium der besetzten Gebiete weiter dem Justizminister untersteht Auch die Frage der Zusammenlegung von Verkehr und $3irU*aff spielt bei dem augenblicklichen Stand der Ver­handlungen eine Rolle. Die Verbandlungen mit Dr. Reinhold wegen des Finanzmini­steriums gehen noch weiter. Stimmungsmäßig wird die Situation von unterrichteter Seite da­hin gekennzeichnet, daß natürlich noch aswisie Schwierigkeiten zu überwinden seien, daß aber

Die Kaltung der Wirlfchasisparlei.

Berlin, 14. Jan. Die Reichstagsfraktion der Wirtschaftlichen Vereinigung nahm heute abend in einer Sitzung zur Regierungsbildung Stellung. Ihre Haltung zu der Betrauung Dr. Luthers mit der Kabinettsbildung bringt sie in folgender Weise zum Ausdruck:

Durchdrungen von der Notwendigkeit, möglichst bald wieder eine verantwortliche Ne­gierung zu haben, widerspricht die Wirtschaft­liche Vereinigung der Bildung des Kabinetts Luther nicht. Sie ist aber nicht in der Lage, sich an diesem Kabinett zu bete ligen und wird ihm gegenüber in sachlicher aber nicht grund- lät-licher Opposition stehen. Die Fraktion be­hält also volle Unabhängiakert für ihre Ein­stellung zu den jeweils auftretenden Fragen."

schreiben kann. Selbstverständlich jvrichi aus diesem Interesse nicht der selbstlose Wunsch, d'e deutsche Wirtschaft wieder aufblühen zu jeden, sondern das Bestreben, Deutschlands Lei­stungsfähigkeit für Entschädigung-zahlungen wiederherzustellen und aufrecht zu erhalten. Aber es ist für uns doch wohl ein Unterschied, ob dieses Interesse an unserer Leistungsfähig­keit überhaupt vorhanden ist, oder ob wir einer Reparationspolitik ausgesetzt sind, die die deutsche Wirtschaftsexistenz überhaupt bedroht. Es ist die Frage, ob Herr Parker Gilbert als Fronvogt nicht eine erträglichere Erscheinung ist als Herr Poincarè.

Dazu kommt aber noch etwas anderes. Es ist ganz sicher, daß ähnlich wie bei der Reichsbahn­gesellschaft so im ganzen deutschen Wirtschafts­leben die Frage eine Rolle spielt, ob wir denn den steigenden Lasten des sogenannten Domes- vlans auch gewachsen sein werden. Aber ebenso sicher ist auch, daß die Kritiker des Dawes­planes nicht zuerst in Deutschland aufgestanden sind. Sie sitzen ganz wo anders, namentlich auch in Frankreich, wo man in steigendem Maße die Frage erörtert, ob denn Frankreich bei der Durchführung des Dowesplan«» auf feine Kosten kommen wird. In dem Bericht des Generalagenten wird nicht umsonst die ab­solute Sicherheit und Festigkeit der deutschen Währung so entschieden betont- Dwse Wäh­rungsfrage wird bei allen Entschädigungs- feiftungen Deutschlands an das Ausland Den

Im Jahre 1913 betrug sie 114 Millionen Reichsmark und im Kalenderjahr 1925 398 Millionen Reichsmark. Auch auf dem Gebiet« der Bauten und Beschaffungen ist eine große Reihe von Kostensteigerungen im Laufe des Geschäftsjahres 1925 eingetreten» die gleichfalls für die Wirtschaft der Reichs­bahn eine dauernde Verteuerung mit sich bringen. In den Forderungen, die eine Ver­minderung der bisherigen bevorzugten Stek- lung der Reichsbahngesellschaft in der Ent­richtung von Steuern, Stempelgebühren usw. herbeifuhren sollen, bemerkt die Gesellschaft» daß hierdurch eine steigende Belastung von vielen Millionen sich ergeben würde. Die Mehrbelastung konnte im G?schäft°j-ihr 1925 dadurch abgedeckt werden, daß die Gesellschaft» wie sie ausführt, auf ihrer Ausgabenseite eine sehr vorsichtige Wirtschaft führte. An Unter- Haltungs- und Erneuerungsarbeiten wurde nur dâs Notwendigste ausgeführt. Die Er­neuerung des Oberbaues betrug z. D. im Frieden ^S Prozent, jetzt 3,5 Prozent. Nach Aufzäh'ung der Maßnahmen, die eine Ver» befferung der Wirtschaft des Unternehmens bedeuten, wird auf die allgemeine günstige Entwicklung des Verkehrs im letzten Jahre hingewiesen. Seit Anfang November aber spüre die Reichsbahn in steigendem Maße ein N a ck- 1 a s s e n der Beanspruchung im Per- ...... _________ . . _____________ .. fönen« und Güterverkehr. Im No- darüber sind wohl in allen ausländischen Fi-1 cember und Dezember fehlte gegenüber den

Ausschlag geben, d h. der Generalagent wird keine Leistungen transferieren, die Der beut» ichsn Währung gefährlich werden können, ''cs* bald sucht man gerade in Frankreich nach einer Möglichfeit, eine größere Entschädigungs­summe fluffig zu machen. Die Derbandlunaen

nanzkreisen im Gange. Wir aber haben in dem Damesplan einen Währungsschutz, den wir unter keinen Umständen preisgeben werden. Also nichtLos vom Dawesplanl" sondern Revision des Daroesplanesl*

Die Ueberprüfung des Dmoes- Gutachtens.

Die deutschnationale Fraktion hat im Day» rischen Landtag einen Antrag eingebracht, der daraus hinweist, daß sich die wirtschaftliche Lage der gesamten deutschen Volkswirtschaft so verschlechtert habe, daß die Voraussetzungen für eine Erfüllung der Lasten aus dem Dawes- Gutachten endgült g ausgehoben werden müß­ten. Da im Dawes-Gutachten selbst vorgesehen ei, das im Falle einer erheblichen Ver-

chlechterung der Wirtschaftslage l)eutschlands eine Ueberprüfung tattfinden solle, sei der Augenblick ge­kommen, bei der Reichsregierung darauf hm- zielende Schritte einzuleiten. Die bayerische Regierung wird daher ersucht, bei der Reichs- regierung einleitende Schritte zur Ueber» Prüfung des Dawes-Gutachtens zu unte»

nehmen.

Deutschland am Ende seiner Kraft".

Newyork, 14. Jan. Die hiesigen Zeitungen und Wirtschaftskreise beschäftigen sich seit einigen Tagen eingehender mit dem Feldzug der deutschen Rechtspresse gegen den Dawes­

plan. Die neuen Meldungen über die deutsche Wirtschaftskrise und die steigende Arbeits­losigkeit in Deutschland geben jetzt auch jenen Kreisen Anlaß zu Betrachtungen, die die frühe­ren Meldungen aus Deutschland nicht allzu tragisch nahmen. Eine Rundfrage in der Wall» rgab, daß die amerikanischen Ban- > sich darüber klar sind, daß Deut sch­äm Ende seiner Kraft »ite

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~SLt^-BL*; ^ ^ ^. ,/.a ,»., «hi Dawesplan zu erfüllen, und daß daher früher oder später eine Aenderung des Dame» planes kommen müsse.

Die finanzielle Lage der Deulschea Reichsbahn.

Berlin, 1?. Jan. Das Geschäftsjahr der ichsbohngesellschaft und das Re-

Reichsbahngesells ch aft parationsjahr, das am 31. August d. J. ab­gelaufen ist, überschneiden sich. Jnfolgedesien fallen auf das erste Geschäftsjahr der Reichs- bahngefellschaft, das am 3L Dezember 1925 abgelaufen ist, noch die Lasten der ersten vier Monate und zweiten Reparationsjahres. Dem«

an Lasten aus

Millionen Reichsmark

rum

nach hatte die Reichsbahn Reparationen rund 512 Mil im Geschäftsjahr 1925 zu tragen. Die gesamte Reparationsbelastung für 1926 be­trägt rund 690 Millionen Reichsmark. Auf Grund der Steigerung der persönlichen Aus­gaben sowie der Gehaltserhöhungen, Sozial­zuschläge und Lohnaufbesserungen und auf Grund von Aenderungen der sozialen Gesetz­gebung ergibt sich für dieses Konto eine Jahresmehrbelastung von insgesamt rund 280 Millionen Reichsmark. Die Steige-

der P e n s i o n s l a st der Reichsbahn sich aus folgender Gegenüberstellung: