201. Jahrgang.
Hanauers Anzeiger
General-Anzeiger für die Kreise Kanan Stadl und Land.
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Nr. 4
Mittwoch den 6. Januar
1926
Das Neueste.
— Im Rheinland wurden in der verovnae- Aen Nacht zwei Erdstöße verspürt. Die Stöße erfolgten um 12.40 Uhr nachts. Der zweite Stoß war heftiger als der erste. Das Beben wurde hauptsächlich in Elberfeld, Barmen, Köln und Aachen verspürt.
— Nach einer amtlich noch nicht bestätigten Meldung soll gestern der Erzberger-Mörder Schulz verhaftet worden sein.
— In der ungarischen Falschmünzeraffäre hat Prinz Windifchgrätz ein umfassendes Geständnis abgelegt. Es stehen weitere Verhaftungen bevor.
— Die französischen Schuldenverhandlungen mit Amerika, die unter Caillaux zu keinem Erfolg führten, sollen demnächst wieder ausgenommen werden.
— Die bulgarische Sobranje sprach dem neuen Kabinett nach einer Debatte über die Regierungserklärung das Vertrauen aus.
Dor -er Wiederaufnahme der Aeârunasvsrhandlungen.
Reichskanzler Dr. Luther wird morgen aus der Schweiz nach Berlin wieder zurückkehren. Nach der Weihnachts- und Neujahrspause treten damit die aktuellen politischen Fragen wieder in ihre Rechte. Pon demokratischer und Zentrumsseite wird erneut der Versuch gemacht, die Verhandlungen der Regierungsbildung auf der Basis der Großen Koalition fortzuführen, und zwar fordern die Demokraten, nachdem die Mission ihres Führers Koch gescheitert ist, daß das Zentrum nunmehr die Initiative ergreifen soll. Sie sind der Ansicht, daß jeder Versuch der Regierungs- vltdung scheitern müsse, ehe mcht diese Vor- fragè vom Zentrum geklärt sei. Inzwischen hat die Sozialdemokratie erneut erkennen taffen, daß sie von der Großen Koalition nichts wissen will. So haben am Montag die Sozialdemokratische Partei und Gewerkschaftsfunktionäre Groß-Berlins nach einem Vortrag von Hermann Müller über „Regierungskrise und Arbeiterschaft" eine Resolution angenommen, in der es ausdrücklich gebilligt wird, daß die Reichstagsfraktion die Bildung einer Regierung der Großen Koalition a b - gelehnt hat und die ferner die Erwartung ausfvricht. daß die Fraktion, wenn jetzt erneut der Versuch der Bildung einer solchen Regierung gemacht werden sollte, abermals die Beteiligung an dieser Koalition a b l e h n t.
Aus dieser Stellungnahme der Berliner geht hervor, daß die Aussichten für die Große Koalition sich nicht gebessert haben, sondern noch schlechter geworden sind. Wenn auch nicht verkennen ist, daß die reichshauptstädtische ozialdemokratie nicht Sprecherin für die Ge- eartet ist, so ist doch anzunehmen, daß die nung im allgemeinen aus einen ablehnenden Standpunkt hinausläuft.. In der Berliner b Rechtspresse werden die Ausführungen des £ Vorsitzenden der sozialdemokratischen Reichs- tagsfraktion, Hermann Müller, allgemein als |= ein wesentlicher Schritt aufgefaßt auf dem Wege der Frage der Regierungsbildung. Es wird nicht nur darauf hingewiesen, daß der / Zentrumsabgeordnete Schöfer, einer der füh- I renden Köpfe der Zentrumsfraktion, anfängt, I nicht mehr an den guten Willen der Sozial- I demokraten zu glauben, sondern daß jetzt auch H Dr. Wirth, der noch immer über einen starken 1 Anhang im Zentrum verfügt, die Unfruchtbar- B leit weiterer Erörterungen über die Frage der i Großen Koalition einzusehen beginnt und die 8 Bildung einer Regierung mit der Deutschen S Volkspartei auch ohne Sozialdemokratie emp- I stehlt. Die „Germania", das Berliner Zen- k trumsorpan, nimmt nur kurz zu den Ausfüh- 8 rungen Müllers unter der Ueberschrift „D i e wilden Berliner" Stellung und meint, r daß alles, was Hermann Müller zur Verteidi- 8 gung der sozialdemokratischen Taktik bei den I Reoierungsverhandlunoen gesagt habe, nicht . stichhaltig gewesen sei. Es sei nur parteipolitische Besorgnis gewesen, die die Sozialdemokraten s zu ihrer Haltung bewogen hätte. Müller scheine mit nner Regierung der Mitte zu rechnen und die Auffassung zu vertreten, daß diese dann ' mit der Zeit sich zu einer solchen der Großen Koalition entwickeln würde. Diese Hoffnung könne leicht trügerisch sein, die Entwicklung könn ebensogut nach der anderen Seite gehen.
Wie wir von unterrichteter Seite hören, I Klaubt man, daß der Reichspräsident am 8. oder 6. Januar Dr. Luther mit der Kabmetts- bilduim beauftraaen wird. Dr. Luther nürd im Falle seiner Berufung nicht auf das Ziel der Großen Koalition zurückkommen, sondern
Der ungarische Fälschungsskanöal.
Verhaftung des LandespoNzeichefs. — Geständnis des Prinzen Windisch- Graetz. — Vor weiteren Verhaftungen.
Die Vernehmung des Prinzen.
Wien, 5. Jan. Aus Budapest melden die Blätter, daß heute Prinz Windischgrätz dem Staatsanwalt zum Verhör vorgeführt wurde. Nach dem „Ujfag" erklärte der Prinz bei seinem Verhör, er habe nichts anderes zu sagen, als daß er tatsächlich auf sich genommen habe, eine patriotische Sache, die Aktion des Obersten Jankovich, zu unterstützen. Auf die Frage, um welche patriotische Sache es sich handle, verweigerte der Prinz die Antwort und erklärte weiter, seine Rolle habe nur darin bestanden, daß er die Kosten zur Errichtung der für die Fabrikation der falschen Noten erforderlichen Werkstätte deckte. Die Frage, wieviele Falsifikate hergestellt seien, beantwortete Windischgrätz nicht, wie er auch keine Aufklärung darüber gab, wielange die Fabrikation der Fälschungen bereits vor sich gegangen sei. — „Pesti Hirlap" meldet, daß die Polizei bei der Haussuchung im Palais Windischgrätz eine große Menge von gefälschten Tausendfrankennoten beschlagnahmt habe. — Die „Neue Freie Presse" meldet aus Budapest: Ministerpräsident Beth- len hat über die Rolle des Landespolizeichefs Nadoffy erklärt, Nadoffy habe eine dienstliche Inkorrektheit begangen, als er die Ermittelungen in entgegengesetzter Richtung leitete. Einer Deputation von Mitgliedern derEinheitspartei erklärte Bethlen, er werde jedermann den Gerichten überliefern, der in dieser Angeleasnheit
Der Chauffeur des Prinzen Windischgrätz, der durch die Polizei vernommen wurde, hat ausaesagt, daß der Prinz und sein Sekretär häufig in entlegene Stadtteile gefahren wären, dort den Wagen verlassen hätten und dann in ^"b"nl<rek-'n verschwunden wären. Nach ein bis zwei Stunden wären sie dann zurückae- kehrt. Eine andere Aussage stammt von einem Journalisten, den Prinz Windischgrätz beauftragt hatte, in Wien wegen einer Anleihe zu verhandeln. Gegen Weihnachten habe der Prinz dann seinen Auftrag zurückgezogen, offenbar weil er bereits die Mitteilung erhalten hatte, daß die Plazierung der falschen Frankennoten geglückt sei. Wie bekannt wird, hatte der Prinz bereits fällige Schulden in Höhe von fünf Milliarden ungarischen Kronen.
Das Geständnis-
B e r [ i n, 5. Jan. Rach einer Meldung aus Budapest hat Prinz Windischgrätz Heuke vormittag ein Teilgeständnis abgelegt. Er gab an, daß ihm sein kammerdiener einige falsche Banknoten gezeigt habe, und daß er diese Fäl- schungen für so gut befunden habe, daß er seinem Diener riet, die Roten in Umlauf zu bringen. Der Prinz, der einst sehr reich war, soll in letzter Zeit durch Riesenverluste am Spieltische in große Geldverlegenheit geraten sein. Er fei derart verschuldet gewesen, daß er
er hat die Absicht, die Parteien der Mitte zur offiziellen Mitwirkung bei der Regierungsbildung aufzufordern. In einigen Zeitungen ist ihm der Plan zugeschrieben worden, ein Beamtenkabinett zu bilden. Mit dieser Annahme trifft man aber nicht das Richtige. Dr. Luther denkt zunächst nicht an ein Beamtenkabinett. Es ist aber nicht ausgeschlossen, daß man diesen Gedanken als letzten Ausweg aus der Krise verfolgt, wenn die Parteien bei der Regierungsbildung versagen. Hoffentlich kommt man bald zu voller Klarheit über die Lage. Die Verhältnisse sind nicht dazu angetan, daß man noch viel Zeit an aussichtslose Verhandlungen verwendet. Wichtige innen- und außenpolitische Fragen müssen in Angriff genommen und gefördert werden. Dazu gehört der ganze Komplex wirtschaftlicher und finanzieller Probleme, die gelöst werden müssen, wenn wir heil und unversehrt durch die Notlage der nächsten Monate hindurchkommen sollen. Dazu gehören ferner die außenpolitischen Fragen. Nur eine aktionsfähige Regierung ist allen diesen wichtigen Aufgaben gewachsen. Deshalb muß alles geschehen, um eine solche Regierung möglichst rasch zustande zu bringen.
Der deutsche Keeresekak.
Berlin, 5. Jan. Ueber den Haushaltsentwurf für das Reichsheer sind Mitteilunaen verbrei
auf seine Güter ein hypothekarisches Darlehen im Betrage von 200 000 Dollar habe ausnehmen müssen, dessen Rückzahlung jetzt fällig geworden sei.
Budapest,^ Ian. In den Rachmittags- stunden hat Fürst Windischgrätz ein volles Geständnis abgelegt und mitgeleilt, wie die Fälschung durchgeführt wurde, und auch die Ramen derjenigen Personen genannt, mit denen gemeinsam die Pläne entworfen wurden, sowie auch die Ramen derjenigen, die bei der Durchführung des Planes mitgeholfen haben. Daraufhin gab Heuke die Staatsanwaltschaft der Obersladklmuptmannschafk Weisungen, alle die von Windischgrätz genannten Personen sofort der Polini vorzuführen. Gegen Abend verließen 85 Geheimpolizisten die Oberstadt- Hauplmanuschast, um die angeordnelen Verhaftungen durchzuführen.
Weitere Maßnahmen zu erwarten.
Berlin, 5. Jan. Landespolizeichef Emmerich Nadoffy wurde heute abend, wie die „Neue Freie Presse" aus Budapest meldet, verhaftet- Seine Festnahme erregte noch mehr Aussehen als diejenige des Prinzen Windischgrätz, da er sich allem Anschein nach nicht nur der Vorschubleistung, sondern der direkten Beteiligung an der Falschmünzerei schuldig gemacht hat. Auch der Abg. Dr. Ulain ist heut abend verhaftet worden.
Budapest. 5. Jan. Nach einer Meldung der „Voffifcyen Rettung' aus Budapest stehen. fett heute mittag 40 Personen des gesellschaftlichen und politischen Lebens in Ungarn wegen Verdacht der Mitschuld an den Franksnfälschunaen unter Polizeiaussicht. Die Liste dieser 40 Personen sei von französischen Detektiven aus Holland mitgebracht worden und geht auf das umfassende Geständnis zurück, das Oberst Jan- kovich vor den holländischen Behörden gemacht habe. Emery, ein Abgesandter der Bank von Frankreich, erklärte vor Pressevertretern, daß mit den bisherigen Maßnahmen die Angelegenheit noch lange nicht erschöpft sei. Hinsichtlich der Druckerei, in der die Noten hergestellt wurden, ist die Polizei noch zu keinem Ergebnis gekommen-
Frankreichs Schadenerfatz- sorSerungen.
London, 6. Jan. Nach einer Meldung des Daily Expreß soll die französische Regierung von Ungarn als Entschädigung für die Falschmünzerei einen Betrag von 8 Millionen Pfund fordern. Auch die Tschecho-Slowakai soll eine diplomatische Aktion planen. Graf Apponiy erklärte, die falschen ausländischen Banknoten hätten nichts mit der Wiedereinsetzung des Königs Otto in Ungarn zu tun. Die ungarischen Monarchisten erheben Einspruch dagegen, mit den Fälschern in Verbindung gebracht zu werden.
tet, die irrige Anschauungen zu erwecken geeignet sind. Für den Heereshaushalt sind für 1926 64 Millionen mehr angefordert als für 1925. Hiervon entfallen wieder Zweidrittel, nämlich 45,5 Millionen aus die allgemeinen Gehaltserhöhungen, die im vergangenen Jahre eingetreten sind. Die im Vertrag von Versailles festgesetzte Zahl der Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften hat sich nicht verändert. Die weiteren 18,5 Millionen dienen nicht umfangreichen Anschaffungen an Waffen und Munition, sondern finden ihre Erklärung in der Erhöhung aller Gestehungskosten seit dem 1. April 1925. Diese wird auch durch die genannten
18,5 Millionen noch nicht ausgeglichen. Die in der Finanzlage des Reichs begründete Notwendigkeit, zu sparen, hat nicht einmal zugelassen, bezüglich der Auffrischung der Waffen und Munition die Möglichkeiten zu erschöpfen, die den Festsetzungen der Interalliierten Mili- tärkontrollkommission entsprochen hätten.
Der Mörder Erzbergers verhaftet?
Linz, 5. Jan. Wie die „Tagespost" mel- dek, ist gestern von der Gendarmerie bei der Sudye nach einem Wechselfälscher der Mörder Erzbergers, Schulz, aus Saalfeld verhaftet worden. Er ivohnte unter dem falschen Ramen Edgar von Pochmann, Kaufmann aus München. hfl b-tm Kaufmann Beraér in Bad Ausee.
Die deutschen Behörden sollen von seiner Verhaftung in Kenntnis gesetzt worden sein. Schutz gab an, ein Kamerad Tillessens zu sein.
Eine Bestätigung dieser Rachrichk liegt bis zur Stunde weder in Berlin noch in Wien vor.
Dr. Luppe suspendiert
Nürnberg, 5. Jan. In einer heute vormittag auf dem Rathaus eingegangenen Entschließung der Regierung von Mittelfranken wird i : Suspendierung Dr- Luppes von seinem Amt als Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg ausgesprochen.
Rürnberg, 5. Ian. In der Verfügung der Regierung von Mittelfranken heißt es nach der „Nürnberger Zeitung , für die Entscheidung sei lediglich die Tatsache maßgebend, daß sich in der Führung der Stadtverwaltung und in der Leitung nach Außen Schwierigkeiten ergeben könnten, wenn die einstweilige Susper» dierung nicht erfolge- Zu der Frage, ob die Voruntersuchung zu einer eigen^idjen Untersuchung führen oder ob das Verfahren eingestellt werde, sei mit der Suspendierung tat keiner Weife Stellung genommen worden.
Coolidge und das beschlagnahmte deutsche Eigentum.
Washington, 6. Jan. Wie aus der Umgebung Coolidge» verlautet, hegt dieser die Zuversicht, da ff «8 möglich sein wird, den Plan zur Liauidierunz ba Geichäftsfübmng der Verwalters der edcmal» feindlichen Eigentums noch in dieser Parlamentrsession zu beraten. Coolidge beabsichtigt zwar nicht, in seiner Lon^crbotschaft irgendwelche greifbaren Vorschläge zur Rückgabe des beschlagnahmten deutschen Eigentum» zu machen, hofft jedoch, daß der zurzeit im Schatzamt in Dorhercitung befindliche Plan Anklang finden wird und die etwa notwendig werdende Genehmigung durch den Kongreß ohne längeren Aufschub zu erlangen ist.
Dor der Wiederaufnahme der fran$* amerikan. Schuldenverhandlungem
Paris, 5. Ian. Senator Berenger, der neue französische Botschafter in Washington, reist morgen an Bord der „Paris" nach Newyork ab. Die Blätter verbinden mit der Uebernahme des Botschafterpostens durch ihn große Hoffnungen. Der „Petit Parisien" schreibt: „Mall verläßt nicht sein Vaterland und tauscht nicht eine viel begehrte Stellung feit Parlament gegen den Botschafterposten aus, wenn man nicht nur die Hoffnung, sondern auch die Ueberzeugung hatchaß man auf dem neuen Posten seinem Land in kürzester Zukunft die größten Verdienste erweisen kann. Diese Ueberzeugung war es, die Herrn Berenger bewogen hatte, vorübergehend in den diplomatischen Dienst einzutreten und nach Amerika aufzubreches um das Schuldenproblem zu lösen.
Ein neuer Sanierungsvorschlan der vordfrav» zösischev Industriellen.
Paris, 5. Jan- „Oeuvre" glaubt zu wissen, daß die nordfranzösischen Industriellen dem französischen Finanzminister eine neue Fassung ihrer Vorschläge überreichen werden. Die In- dustrie hat ihr ursprüngliches Angebot be- ttächtlich erweitert. Die Verhandlungen .zwischen den einzelnen Industriezweigen haben dazu geführt, daß jetzt nahezu die gesamte französische Industrie dem Staate eine Unterstützung anbieten wird. Das neue Moment kommt darin zum Ausdruck, daß ein Teil des Privatbesitzes an der Wiederauftichtung der Finanzen mitwirken wird. So lautet sowohl die Formel der Industrie wie die der Sozialisten. Interessant ist, daß die Sozialisten mü ihren Vorschlägen einer Umwandlung in ein zwangslärisiges Gesetz zuruckhalten wollen, wenn es sich herausstsllt, daß die private Initiative der Industriellen zu praktisch ausreichenden Resultaten führt- Dem „Oeuvre"" zufolge wird es in dieser Angelegenheit zu einer größeren Aussprache in der Kammer kommen, von der eventuell schon eine bedeutende Rückwirkung auf den Stand der französischen Währung zu erwarten sei.
Fugoftawisch-ttattenischer Jwischevfall
Rom, 5. Jan. Nach einer Meldung der Tribuna aus Triest, haben jugoslawische Matrose« den Markuslöwen von der Nikolauszitadelle in Sebenco entfernt. Als Antwort hierauf hat die afchistifche Gruppe der Sttrdenten an alle Italiener einen Appell gerichtet, in dem sie scharf gegen diese Tat protestiert. „Die italienische Nation, so heißt es in dem Appell, kann nicht zugeben, daß das geistige Erbe des Volkes un- aeftraft mit Füßen getreten wird".