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101. ZayrqanA»

SanauerW Anzeiger

Gerrerar-Anzeiger sür die Kreise Kanau Siadt und Land.

Erscheint täglich mit Ausnahme her Sonn- und Feiertag«. , Fernsprech-Anschlutz Nr. 1237 und 1238

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Nr. 3

Dienstag den S. Januar

1926

Das Neueste.

Für diè durch das Hschwasier Geschä­digten sind Hilfsmaßnahmen eingeleitet. Vom Niederrhein liegen weiter Alarmnachrichten vor. Ein im preußischen Landtag eingebrach­ter kommunistischer Antrag fordert zur Linde­rung der durch Hochwasser geschädigten in Not befindlichen Arbeiter, Kleinbauern, Winzer und Kleingewerbetreibenden eine Bereitstellung von 50 Millionen Mark aus den Steuerüber­weisungen des Reiches.

In Budapest wurde eine politische Falschmünzerbande entdeckt, deren Haupt Prinz Ludwig-Windisch-Grätz verhaftet wurde.

Die neue bulgarische Regierung wurde von Ministerpräsident Liaptscheff gebilder.

Königinmutter Margherita von Italien M In Bordighera gestorben.

Die Abstimmungen unter den franzö- Hchen Sozialisten ergaben eine Mehrheit gegen e Beteiligung an der Regierung.

Die WM-mml. GW«**^ CKgWch-amerikanische Einheitsfront gegen Frankreich. Der Versuch einer Wodttisierung des Dawespianes gescheitert.

Berlin, 4. Jan. Am interessantesten sind im gegenwärtigen Augenblick entschieden die finanziellen Besprechungen, die zwischen dem amerikanischen Schatzsekretär Mellon, dem Gouverneur der American Federal Reserve

Carol zu

Die Affäre des rumänischen Kronprinzen.

Der Thronverzicht des rumänffchen Kron­prinzen scheint lediglich aus persönlichen Grün­den erfolgt zu sein. Aus der Fülle von Nach­richten, die von Budapest und Wien aus über diese Affäre verbreitet wurden, tritt dies als der Kern dieser Balkansensation immer deut­licher hervor. Ein heißblütiger Prinz, der,mehr auf die Stimme seines Herzens hört, als auf das Gebot seiner dynastischen Stellung da­mit ist des Rätsels Lösung wohl gefunden. In einigen Meldungen ist allerdings ein Hinter­grund gezeichnet worden, von dem sich der des rumänischen Kponprinzen als ein politisches Ereignis abheben sollte. Es wurde angedeutet, daß der geschichtlich so alte Konflikt zwischen dem tatendurstigen Thron­folger und dem eifersüchtigen König sich hier wiederhole. Der Kronprinz wurde als der Lieb­ling des Volkes geschildert und es wurde be­hauptet, sein Thronverzicht bedeute den Vor­abend einer nahen Revolution. Mit bieten grellen Farben wird das Bild der Wirklichkeit aber doch wohl nicht getroffen. Der Prinz be­sitzt ein stürmisches Temperament. Er hat be­reits im Jahre 1919 einmal auf den Thron

verzichtet, um eine morganatische Ehe mit der Tochter des Professors Lambrino einKigehen. Es bedurfte erst eines außerordentlich starken Druckes, um diese Fessel zu trennen und den Prinzen Karl zur Heirat mit der Prinzessin Helene von Griechenland zu bestimmen. Ob­wohl aus dieser Ehe ein Sohn, der Prinz Michel, hervorgegangen ist, hat der Kronprinz doch der Versuchung nicht widerstehen können, zu seiner ersten Liebe zurückzukehren und ihr zuliebe seine fürstliche Gemahlin und seinen Sohn zu verlassen. Don den vielen einander widersprechenden Nachrichten scheint die zuver­lässigste jedenfalls die zu sein, daß der rumä­nische Kronprinz die Verbindung mit Fräulein Zizi Lambrino, seiner früheren morganatischen Gemahlin wieder aufnehmen will und daß er zu diesem Zweck auf den Thron verzichtet hat, weil sonst eine Scheidung seiner Ehe mit der griechischen Prinzessin nicht möglich ist.

Es handelt sich im Falle des Kronprinzen Karl allem Anschein nach um eine reine Her­

Dank Strong, dem Gouverneur der Bank von England Normann und schließlich dem Repara­tionsagenten Parker Gilbert hin- u. hergehen. Nach den letzten Kabelmeldungen scheint ein gewisses Ergebnis erzielt worden zu sein, näm­lich die Bildung einer englisch- amerikaNischen Einheitsfront bei ...elung der französischen Kriegsschulden. Soweit ist es also schon gekommen, daß sich die beiden stärksten Alliier­ten Frankreichs aus dem Weltkrieg, darunter der unzweifelhafte Retter, zusammengefunden haben, um jedes Mittel anzuwenden, das ge­eignet erscheint, wieder in den Besitz ihrer, der französischen Kriegsführung geliehenen sehr namhaften Summen zu kommen. An welche Mittel gedacht ist, zeigt die Teilnahme des Reparationsagenten an den Verhand­lungen: England und Amerika wollen sich nicht allein mit einem Versprechen Frankreichs, seine Schulden zurückzuzahlen, begnügen, sondern sich auch entsprechende Garantien verschaffen, möglicherweise dieselben, wie sie die Entente Deutschland gegenüber inne hat.

Die Kabelberichte lassen erkennen, daß die Finanzgewaltigen in Washington und New- york vor drastischen Maßnahmen nicht zurück- sctzrecken wollen uaâ »MW» Budgetverwaltung Frankreichs vorzunehmen gedenken. Ein Druckmittel, um Frank­reich gefügig zu machen, haben sie in ihrer Hand: den französischen Franc, dessen Wert sie halten oder fallen lassen können. Für Frankreich ergibt sich also die Frage, ob es sich an seine jetzige Finanzpolitik halten oder den Wünschen seiner Gläubiger­staaten nachgeben will, im Ganzen sparsamer zu wirtschaften und alle unnötigen Ausgaben einzustellen, also auch die kostspieligen Ko­lonialkriege zu regeln, während gleichzeitig die Währung stabilisiert werden würde. Herr Bèrenger, Frankreichs neuer Botschafter in Washington, der in den nächsten Tagen drüben ankommt, wird binnen kurzem über die Ab­sichten und Wünsche Englands und Amerikas im Bilde sein, um so mehr, als er die undank­bare Aufgabe hat, neue Verhandlungen über die Tilgung der französischen Schulden aufzu­nehmen. Bisher war es Frankreich, das in -Washington trotz seiner Stellung als Schuld­ner, Forderungen erhob. Jetzt hat sich das Blatt aber gewendet. Wenn Frankreich sich nicht einen katastrophalen Sturz des Franken zuziehen will, wird es sich wohl oder übel Be­dingungen gefallen lassen müssen, die einer Dawesicrung Frankreichs verdammt

der R e

ichnlich sehen.

gne

zensangelegenheit. Damit ist aber keineswegs gesagt, daß dieser Herzensroman nicht doch hoch weittragende politische Folgen haben könnte. Sicherlich ist er dem Ansehen der ru­mänischen Königsdynastie nicht förderlich, so­weit man mit der Zubilligung rein menschlicher Daseinsrechte an Prinzen und Prinzessinnen heute auch gehen mag. Es ist gar nicht zu ver­meiden, daß durch solche Affären von dem Glanz der Dynastie in den Augen des eigenen Volkes und der ganzen Welt erwas

Degeneration, wenn man die Haltung und das Verhalten des Prinzen Karl von Rumänien mit der ehrwürdigen Figur des Königs Karl vergleicht.

strengen Auffassungen, denen wir, bis vor wenigen Jahren jedenfalls, noch zu huldigen gewöhnt waren. Dafür sind aber auch auf der andern Seite in den Balkanstaaten die Ver-

andern Seite in den

verloren geht. Man der Ansicht, daß dem Thronpslicht entsprich auf eine königliche S

ist immer noch

Thronrecht auch seine it und daß der Sluroârter

Stellung seine versönl chen Wünsche und^Ne gungen dieser Pflicht unter­zuordnen hat. Dies war [ebenfalls die Ansicht Des Prinzen Karl von Hohenzollern, mit dessen Volkswahl zum KönP die gegenwärtige rumä- »sche Dynastie im Jahre löW ihren Anfang genommen hat. Er war die Verkörperung fürstlicher Pflichttreue auf dem Thron und als er im Oktober 1914 starb, hinterließ er feinem Reffen Ferdinand, der ihm auf dem Throne folgte, den Ruhm und den Glanz eines Herr- ichernamens, die in jahrzehntelanger erfolg­reicher Tätigkeit erworben worden waren. Man braucht auch dem Prinzen angeborene Me.z rechte nicht streitig zu machen, aber

Hältnisse nirgends so stabil, daß man auf ihre Dauerhaftigkeit großes Vertrauen setzen könnte. Die Bslkandynaftien haben in dieser Beziehung fast alle schlechte Erfahrungen gemacht. In Bulgarien hat sich trotz schwerer revolutionärer Erschütterungen oe Eoburgsche Dynastie nach der Abdankung Ferdinands in der Person seines Sohne» Boris erhalten. Daran aber trägt die Tüchtigkeit des jungen Königs das Hauptverdienst. Der Sohn Ferdinands ist ein unerschrockener Mann, der nicht nur persön­liche Tapferkeit besitzt, sondern auch genug moralischen Mut, um trotz aller Lebensgefahr und aller Schwierigkeiten auf dem Throne auszuhalten. In Griechenland ist mit dem König Konstantin der Glanz der Dynastie er­loschen.

Die Militärdiktatur beherrscht hier die Lage. In Jugoslavien ist die einheimische Dynastie zwar gegenwärtig gefestigt. Aber die Ermor­dung des Königs Alexander und feiner Ge­mahlin im Jahre 1903 hat doch auch hier gc- > Schicksal

Man dock bi» unverkennbaren Zeichen der. zeiAt, auf wie schwachen Stiften das

Die Mobilisierung der Deulschen Reichsd^hn - Obtiglüroneu gescheiter!.

Berlin, 4. Jan. Die Newyorker Verhand­lungen zwischen dem Treuhänder für die Eisen­bahnobligationen des Dawesplanes und den ^-nfibenten der American Federal Reserve Bank und der Bank von England auf M o- v l l i s i e r u n g eines größeren Postens der Deutschen Reichsbahn-Obligatio­nen sind an dem Widerstand Ame­rikas und Englands gescheitert. Beide Staaten haben die Unterbringung der Obligationen abgelehnt, weil für sie bei einer Verzinsung von nur 5 Prozent und bei allge­meinen Geldsätzen von 8 und 9 Prozent kein Interesse vorhanden, ist. Der Reparattonsagent Parker Gilbert hat sich von vornherein gegen einen solchen Versuch ausgesprochen, der offen­bar nur auf den starken Druck von Paris aus überhaupt unternommen wurde, weil man dort den Plan nicht aufgeben will, Deutschland auf dem Umweg über die Reparationen alsWelt­bankier" zu benutzen.

Dieser erste große Versuch einer Mobil!-

Prinzen Michael 3um Thronfolger wurde von den beiden Häusern des Parlamentes an­genommen. Die Mitglieder der Opposition ent- hielten sich der Abstimmung. Nach dem Gesetz­entwurf werden Mitglieder der Regentschaft sein: Prinz Nikolaus, der Patriarch Cristea Miron und der Präsident des Kassationshofes Duzdugan. Während der Sitzungsdauer waren forootH in der Hauptstadt als aud) in der Pro­vinz militärische Dorsichlsmaßnahmeu ge­troffen.

Die KSniginrvNrse Margherita +.

Mailand, 4. Jan. Die Königimm Margherita von Savoyen, erlag heute um 11.10 Uhr auf ihrem Witwensitz i dighera einem Schlaganfall, den sie abend erlitten hatte. Im vergangenen " on einmal bedenklich an einer Art

war

gestern Monat

Grippe erkrankt, konnte sich aber wieder ep holen. Gestern abend befand sie sich in an» regendem Gespräch mit ihrer Umgebung, als fk plötzlich die Sprache verlor. Die anwesenden Aerzte erkannten sofort den ernsten Zustand, Sofort wurden alle Angehörigen, das Königs« paar aus Rom, die Prinzen aus Turin, tel«

ankt, konnte sich aber wieder ev

ierun cheite

g des Dawesplanes ist ge r t. Die große Bedeutung dieser Tat-

sache ist noch nicht zu übersehen, da ja dir eigentlichen Reparationsforderungen erst im Jahre 1927 beginnen und bei keiner Besserung der Wirtschaftslage Deutschlands dann erst die Unmöglichkeit der Leistung voll in die Erschei­nung tritt. Deutsch la ndvermagnicht bl e R e p ara ti 0 ns g eld er aufzu» bringen, die Gegenseite kann sie nichtaufnehmen. Die amerikanisch- Hoch­finanz sieht auch vor, als Unterlage für um­fassende Jndustriekredite an Deutschland einen Teil des freigegebenen deutschen Eigentums heranzuzishen. Die Eisenbahnobliâationen bleiben zur Verfügung des Reparations- agenten, der auch nach dem ersten gescheiterten Versuch angesichts der prekären Lage einiger Gläubigerstaaten auf weitere Schritte kaum verzichten dürfte. Im Augenblick dürfte jedoch der Plan Frankreichs, seinen Anteil an den Reichsbahnobligationen zur Sanierung des Franken zu benutzen, sich totgelaufen haben, denn der amerikanische GeDmark ist nicht ge­neigt, bereits heute einige hundert Millionen Obligationen anzunshmen solange west gün­stigere Gelegenheiten für Kavitasinnestierungen in Europa und auf der übrigen Welt geboten sind.

Parker Gilbert bei Coolidge.

Washington, 4. Jan. Der Generastment für Reparationszahlungen, Parker Gilbert, hatte heute eine längere" Unterredung mit dem Präsidenten Coolidge. Gilbert erklärte, er habe mit dem Präsidenten die Reparotionsfrage und europäische Angelegenheiten im allge­meinen erörtert.

von Balkandynastien steht. In der jüngsten Zeitgeschichte sind sogar alteingewurzelte und mächtige Dynastien zusammengestürzt wie Kartenhäuser. Aus dem Balkan sind die Dynastien nicht einmal stark eingewurzelt und die Fürsten haben dort, um juh halten zu können, neben dem Namen auch immer Taten aufweisen müssen.

Man kann es dem König Ferdinand von Rumänien nachfühlen, daß er nur sehr schweren Herzens die Zustimmung zu dem Thronverzicht des Kronprinzen gegeben hat. Er wird selbst die Empfindung gehabt haben, daß der Dynastie damit ein schwerer Stoß versetzt worden ist. Rumänien selbst ist heute keines­wegs ein innerlich gefestigter Staat. Die Ge­bietsteile, die es nach dem Ende des Welt­krieges von Ungarn hinzugewonnen hat, sind nicht in dem Staate aufgegangen, sondern wirken wie ein Fremdkörper. Die Parteizer- riffenheit Ht groß. Unter diesen Umständen kann der Thronverzicht des Kronprinzen nickt ohne tiefgreifend politische Nachw'rkunaen norübergehen. Schon oft sind unter ähnlichen Umständen Herzensangelegenheiten zu Staats­aktionen geworden.

Das rumamüchE Parlam«»; zum ThrsRSsrzicht &sr$ls.

graphisch herbeigerufenn, bis dann im Lauft der Nacht eintrafen. In Anwesenheit der Rin» der und Enkel verstarb die Königin heute vor­mittag. 25 Jahre hat Königin Margheritck die im 75. Lebensjahre stand, ihren Gatte« überlebt, der im Mai 1900 jenem schreckliche« Attentat zum Opfer gefallen war. Um bht majestätische Schönheit der Königin, die durch ihre Frömmigkeit und Wohllätigkeit den 9 ta* Heuern immer nahe stand, trauert Statte» aufrichtig.

Unter den Beileidstelegrammen aus Anlaß des Todes der Königinmutter Margherita be* finden sich die der Armee, der Senates und deë Kammer. Die öffentlichen Schulen bleibe« bis auf weiteres geschloffen. Sämtliche Feien-, ttofeiten wurden abgesagt. Die Theater, Kinoch und Tanzinstitute in ganz Statte« haben LA Vorstellungen eingestellt.

Abbau der MilMrksntrâ

Dem Demokratischen Zeitungsdienst zufokyA hat der Präsident der Interalliierten Militär kontrvllkvmmiffion, General Walch, an den General von Pawels ein Scheiben gerichtet, iS dem er mitteilt, daß mit dem 1. Januar die Kontrollzweigstellen der I. M. K. aufgehoben werden. Als provisorische Posten bleiben einst» weilen lediglich in Königsberg und Müncherf Gruppen von je zwei Alliierten Offizieren atit Abgesandte der Berliner Zentralstelle bestehe» KNltusmmister Dr. Decker über M

deutsche BNdungseiuheit.

Dortmund, 4. San. Bei der gestrigen Ev> Lffnungssitzung der Pädagogischen Woche, diß vom 3. bis 7. Januar hier tagt, hielt K u l« tusminister Dr. Becker einen längere» Vortrag über die deutsche Bildungs­einheit. Er führte u. a. aus: Die deutsche Volks- und Bilbungseinheit muß über alle ©t^öierigfeiten hinweg mit allen Mitteln er­strebt werden. Staat und Kultur stehen in enger innerer Verbindung. Die Valksge« me i n s ch a f t. die wir heute darstellen, ist ein geistiges Produkt. 1870/71 waren eS die Waffen, die das Reich schmiedeten: und doch war das Ergebnis der politische Ausdruck eines geistigen Wollens. Nach dem ver» lorenen Weltkriege bestand die Gefahr des Zu­sammenbruches der deutschen Geistigkeit. Der Baterlandichegriff machte eine sonderbare Wandlung, aber die Daterlandssiebe konnte sich doch immer wieder behaupten.

Zum erstenmal trat das Auelandsdeukschkmv in Erscheinung, das mit dazu bettrag, bet Sfaafsgebtnsfen tebenbg zu erhallen.

Der Redner ging dann auf den Gegensatz eh^ der sich nach dem Zusammentritt der National­versammlung auf dem Gebiete der Kultur» volltik zwischen dem Reich und den Ländern herausbildete. Solana« wir keinen Einheitsstaat haben, sagte Mmffter Dr. Becker, muß bas Reich eine klare deutliche Gesetzoebung erlassen, sonst entwickeln wir uns organisch vollkommen auseknander.

Wan darf nicht zu viel reglementieren und schsbiou'fierea.

S«hr au-führlich ging Dr. Decker dann auf das konfessionelle Problem ein, dessen Lösung er als die vornehmste Aufgabe der Reichsgesstz- grdung bezeichnete. Weder die Simüllamchule

Bukarest, 4. 3an. Beide Häuser des, Parlamentes hielten heute Sitzungen ob, um l gebung bezeichn-... _____... ........... . ,

kick mit dem Ikenwerttot des Sronvrinzan 1 nodi die Konfessionsschule könnten hier Hunt