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201. Jahrgang.

Hanauer S Anzeiger

General-Anzeiger für Sie greife Kanan SlaÄt und Lano.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Fernsprech-Anschlutz Nr. 1237 und 1238.

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Ar. 303

Dienstag den 29. Dezemder

1923

Das Neueste.

Dom Obermain wird ein weiteres Steigen des Fluges gemeldet.

Aus London wird gemeldet: Gegen­wärtig sind zahllose falsche deutsche Banknoten in Umlauf. In den letzten Tagen hatten ver­schiedene Banken mehr als für 10 000 Pfund Sterling solcher Banknoten bekommen. Man glaubt, daß die Fälschungen in Spanien vorge- nommen wurden, konnte aber einstweilen nicht aufklären, wie diese Noten in so großer Menge nach England kommen konnten.

Die Botschafterkonferenz hat der öster­reichischen Regierung eine Note zugehen lassen, in der verlangt wird, daß die noch rückständigen Abrüstungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Die Jagd nach dem Dölker- bundsamt.

Der Weg in den Völkerbund ist für Deutsch­tand noch nicht frei von allen Hindernissen. Die Regierung ist zwar vom Reichstag ermächtigt worden, ein Gesuch um die Aufnahme Deutsch­lands in den Völkerbund zu richten, aber sie wird ihren endgültigen Entschluß im neuen Jahre davon abhängig machen, ob die Voraus­setzungen unserem Eintritt auch gegeben sind, d. h. ob die Kölner Zone geräumt ist und ob man in dem noch besetzt bleibenden Gebiete mit der Verminderung der Tuppenzahl und denanderenErleichterungen durchgehends wirk­lich vollen Ernst gemacht hat. Nichts ist in diesem Zwischenstadium der Erwartung törich­ter und schädlicher als voreiliges Drängen. Nichts mehr geboten, als Zurückhaltung. Trotz­dem wird in gewissen Kreisen des politischen Deutschlands nicht nur der Eintritt Deutsch­lands in den Völkerbund bereits als vollendete

Versuch gemacht, Fäden persönlicher Art zu spinnen, um dieses oder jenes für Deutschland etwa freiwerdende Völkerbundsamt der Par­tei oder den parteipolitischen Gesinnungsge­nossen zu sichern und dem parteipolitischen Konkurrenten vor der Nase wegzuschnappen.

In einer Berliner Zeitung wurden gestern bestimmte K a n d i d a t en genannt, die an­geblich als Vertreter Deutschlands im Völkerbund eine Rolle spielen sollten, u. a. der frühere Gesandte von Kühlmann und der derzeitige deutsche Gesandte in War­schau Ulrich Rauscher.

Wie hierzu von maßgebender Seite ge­meldet wird, handelt es sich um mutwillige Kombinationen. Die Ernennung eines ständi­gen deutschen Vertreters im Bölkerbundsrate kommt voraussichtlich überhaupt nicht in Frage. In den großen Völkerbundsstaaten, wie Frankreich, England und Italien, ist es üblich, daß auf den Völkerbundstagungen der Ministerpräsident oder der Außen- M i n i st e r bei allen Angelegenheiten die Ver­tretung selbst übernimmt. Nur in ganz be­stimmten Fragen sind bisher besondere Ver­treter ernannt worden. Man wird wohl an­nehmen können, daß Deutschland in der glei­chen Weise verfährt, das heißt also, daß nur gegebene Zwecke ein bestimmter Vertreter ernannt wird, während im übrigen der Außen­minister die Vertretung Deutschlands über­nimmt.

Etwas anders liegen die Dinge bei der Ernennung von deutschen Mitgliedern im Generalsekre­tariat des Völkerbundes. Wir haben gestern schon die Berliner Meldungen ge­dacht, aus denen Hervorgina, daß sich v o r- e 1 i i g e Bestrebungen bemerkbar mach­ten. und zwar sollen sich Sozialdemokratie und Zentrum mit dem Ersuchen an den Völ­kerbund gewandt haben, von ihnen namhaft gemachte Anhänger ihrer Parteien als stän­dige Mitglieder ' des Völkerbundsekretariats beim Auswärtigen Amt vorzuschlagen, wenn Deutschlands Eintritt in den Genfer Bund vollzogen ist. Diese sensationelle Meldung hat M scharfen Dementis in der Links­presse geführt trotzdem folgte die Behaup­tung derTäglichen Rundschau", daß die Mel­dung zutreffe. DerVorwärts" stellt nun Betrachtungen über die Herkunft jener Be- statigung an und vermutet, dieTägliche ^undschau" habe ihre Kenntnis aus dem Auswärtigen Amt bezogen, das damit,in f^chtfertiger Weise Unwahrheiten verbreitet" bade. Das sozialdemokratische Blatt schreibt

Da dieTägl. Rundschau" ausdrücklich von der Sozialdemokratischen Partei spricht, °w in Genf wegen der Auinabme deutscher

Vertreter in das Völkerbundsekretariat vor­stellig geworden sei, kann sie sich auch nicht darauf ausreden, sie habe einen Privat­brief gemeint, den dieser oder jener Sozial­demokrat nach Genf geschrieben habe. Aber auch diese Ausrede ist unmöglich, da unseres Wissens auch solche Privatbriefe nicht

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geschrieben worden sind. Obwohl natür­lich gar nichts dagegen einzuwenden wäre, wenn ein solcher Gedankenaustausch zwischen einzelnen Personen erfolgte."

Dazu bemerkt dieT ä i schau: Es wird bestritten, offizielle Parteischritte geh richtig sein. U n b e st r e i von namhaften parte

es sich um

andelt hat. Das mag t b a r aber ist, daß

Persönlichkeiten Anträge oder

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schlage an das Generalsekretariat des Völker­bunds gerichtet worden sind. Auf jeden Fall mußte der Generalsekretär des Völkerbunds, Sir Eric Drummond, den Eindruck haben, als seien ihm P a r t e i l i st e n unterbreitet wor­den. Wenn überhaupt eine Einflußnahme auf seine Entschließung in Frage kommt, so kann es sich nur darum handeln, daß das deutsche Auswärtige Amt um sein Einvernehmen er­sucht wird. Die Einmischung von Dritten Per­sonen und von parteipolitischen Bestrebungen ist durchaus von der Hand zu weisen.

Trotz aller entrüsteten Dementis trifft es also zu, daß sich namhafte parteipolitische Per­sönlichkeiten über die deutschen amtlichen Stellen hinweg an den Völkerbund gewandt haben. Und alles das, noch ehe Deutschland überhaupt den Antrag auf seine Aufnahme in den Völkerbund gesteÜt hat, noch ehe volle Ge­wißheit besteht, daß Deutschland auf der Döl- kerbundstagung tm März nächsten Jahres als Mitglied ausgenommen werden wird! Man kann wirklich nicht sagen, daß^diejenigen gut

gtawji ijuü^uf sie »»wpwymrv^. ^"^"*^" ^"' dem Streben nach diesen Völkerbundsämtern den Rang ablaufen. Das heutige Jagen wird zudem vergeblich sein. Wir halten es für ganz selbstverständlich, daß der Generalsekretär des Völkerbundes gegebenenfalls sein Ernennungs­recht nach rein fachlichen Gesichtspunkten aus­übt. Handelt es sich um die Auswahl geeig­neter Persönlichkeiten, so wLcd er sich an das Auswärtige deutsche Amt wenden und an st ine andere Instanz. Und das Auswärtige Amt wird sicher nicht der Ansicht sein, daß die Aemterbesetzung nach der Parteischablone, die in Deutschland selbst genug Unheil anrichtet, nun auch noch Anspruch hätte, in Genf eine Rolle zu spielen.

Die Bekämpfung der ArLeNslosigkett.

Berlin, 28. Dez. In der Oeffentlichkeit ist in Oer letzten Zeit verschiedentlich von einem Hundertmillionenfond gesprochen worden, der nunmehr zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ausgeschüttet werden solle. Damit hat es nach Mitteilungen von amtlicher Seite folgende Be­wandtnis: Der Reichsarbeitsminister kann zur Unterstützung von Maßnahmen, die geeignet sind, den Abbau der Erwerbslosenfürsorge zu fördern, insbesondere zur Beschaffung von Arbeitsgelegenheiten für die Erwerbslosen Darlehen und Zuschüsse aus Reichsmitteln be­willigen. Zu diesem Zweck werden ihm in jedem Haushaltsjahr bestimmte Mittel zur Verfügung gestellt. Sie werden in erster Linie zu Darlehen für öffentliche Notstandsarbeiten verwendet. Von den Mitteln, die nach dem Haushaltsplan für 1925 für die produktive Er­werbslosenfürsorge zur Verfügung stehen, ist ein erheblicher Teil schon im laufenden Haus­haltsjahre verausgabt worden. Die noch vor­handenen Mittel sollen unter entgegenkommen­den Bedingungen den Gebieten zugutekom­men, die besonders unter Erwerbslosigkeit zu leiden haben und hier zur beschleunigten Ein­leitung weiterer Notstandsarbeiten dienen. Die Bewilligung von Reichsmitteln setzt voraus, daß die Länder den gle-chen Betrag für die produktive Erwerbslosenfürsorge ver­wenden. Die insgesamt noch zur Vefügung stehenden Mittel reichen zwe felsohne aus, um, die Notlage der Arbeitslosen fühlbar zu i lindern.

Die Pariser Luftfahrloerhandlunaen.

Paris, 28. Dez. Nach einer Meldung des Berliner Tageblatts" werden am 6. Januar gleichzeitig mit der Wiederaufnahme der Ver­handlungen mit der Botschafterkonferenz auch die deutsch-französischen Verhandlungen über Luftverkehrsfragen beginnen. Das Blatt qlaubt daß man deutscherseits dem franzö­sischen Wunsche, deutsches Gebiet überfliegen zu dürfen, unser VorausisKuna absoluter

Gegenseitigkeit Rechnung zu tragen bereit sei. Ueber das Ergebnis der seitherigen Verhand­lungen mit der Botschafterkonferenz berichtet das Blatt, daß die Begrifssbest mmungen und die Baubeschränkungen bereits als aufgehoben betrachtet werden dürften, und daß damit auch das Interalliierte Lustfahrtgarantiekomitee in Berlin verschwinden dürfte. Es erscheint jedoch noch sehr zweifelhaft, ob die von der Gegenseite geforderten Garantien in ihrer jetzigen Form für Deutschland annehmbar seien.

Die Rheinlandreise des Reichs­präsidenten.

Nach einer Mitteilung derKölnischen Zeitung" ist beabsichtigt, die Reise des Reichs­präsidenten von Hindenburg in die befreiten besetzten Gebiete, die in den Monat Februar fallen dürfte, nach Möglichkeit einzuschränken. Bei den maßgebenden rheinischen Behörden besteht, einer Berliner Korrespondenz zufolge, angesichts der ernsten wirtschaftlichen Notlage die Wsicht, die Veranstaltungen aus das unbe­dingt notwendige Maß zu beschränken. Es seien Befreiungsfeiern, denen der Reichspräsi­dent beiwohnen dürfte, nur für Köln und Bonn geplant.

Rückkehr des Reichskanzlers am 7. Januar.

Reichskanzler Dr. Luther, der sich auf eine kurze Erholungsreise begeben hat, wird, laut Tägl. Rundschau", am 7. Januar wieder nach Berlin zurückkehren. Das Blatt nimmt an, daß er dann mit der Regierungsbildung be­traut werden wird.

Forlgang in der Räumung der §!ner Zone.

Köln, 28. Dez. Heute rückten von der Be-

oy einige Jnfanterieabteiluttgen na ngen- schwalbach ab.

Stillegung staatlicher Werke.

München, 28. Dez. In Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage teilte die Regie­rung mit, die ungünstige Entwicklung der all­gemeinen wirtschaftlichen Verhältnisse habe dazu geführt, daß die Eisenerzgrube Achthal vor einiger Zeit geschlossen und die Eisen­gießerei "des Hüttenwerkes Bergen stillzelegt werden mußte. Eine Schließung weiterer Werke oder Betriebsabteilungen der staat­lichen Werke fei gegenwärtig nicht angeord­net, wohl aber habe der Betrieb in manchen Abteilungen infolge des starken Rückganges der Bestellungen in den letzten Monaten mehr oder weniger eingeschränkt werden müssen.

Der Dawes-Tribul.

Paris, 28. Dez. Die endgültige Verteilung der ersten Jahresleistung des Dawes-Planes in Höhe von einer Milliarde Goldmark ist wie vom Generalagenten für die Reparationszah­lungen mitgeteilt wird, wie folgt vorgesehen: Zinsendienst der deutschen

auswärtigen Anleihe 77 005 523-09 Gm. Verwaltung der Kontroll­kommission 26 716 733-78 ®m.

Zahlungen an die Alliierten

Mächte 890 534 000-00 Gm.

Restbetrag per 31. August 5 998 513.42 Gm.

Von der Zahlung an die affierten Mächte in Höhe von 890 Millionen Mark beträgt der Anteil für Frankreich 451 690 000 Goldmark.

Der Fmanzplan Dsumers.

Paris, 28. Dez. Das Ergebnis des morgigen Ministerrats, der über die Annahme oder Ab­lehnung der Doumerschen JinanMrojektc ent­scheiden soll, wird in der Oeffentlichkeit mit leb- hafter Spannung erwartet. Der Ausgang des Kampfes, der für die nächste Entwicklung dar ....... '"' "se in der Tat ven

innerfranzösischen Verhältnisse in der Tat »en großer Bedeutung ist und über dessen Einzel­heiten wiederholt berichtet wurde, scheint jedoch auch jetzt noch sehr ungewiß. Immerhin wird in unterrichteten Kreisen die Hoffnung laut, daß es Briand gelingen werde, den Widerstand des linken Kabinettflügels gegen die Erhöhung der Umsatzsteuer zu überwinden und damit innerhalb des Kabinetts eine Mehrheit für die Annahme des ganzen Projekts zu schaffen. Dam Parlament gegenüber würde der Plan dann durch die Autorität des gesamten fehin»^ ee.

deckt sein, das sich diesmal bekanntlich mit dem schweizerisch«« ®r»n$jwifÄe*falI, der sich am Finanzminister solidarisch eriiâren wm. O^ew Samstag in Arsgno im Kanton Tessin abge­bar bezweckt Briand durch dieses geschickte Vor- spielt hat. Der Bürgermeister der italienischen gehen die Opposition der Linksparteien m der Gemeinde Lampions und einige Begleiter ge- samm« M malten. riefen auf einer Tan Pinterbattung in Aroguo

ehen die Opposition der Linksparteien tammer au malten.

in der

Ueber die E i n z e l h e i t e n des D o u m e r- schen Finanzplanes verlautet, daß et das Budgetdefizit für 1926 auf 9 Milliarden berechnet- Diesen Fehlbetrag will Doumer durch folgende Maßnahmen auf­bringen:

1. Uebernahme der bereits durch Loucheur in der Kammer durchgebrachten neuen Steuern von 3 Milliarden.

2. Erhöhung des Tabakpreises bis zu einem Ergebnis von 700 bis 800 Millionen.

3. 900 Millionen durch eine Umfatzsteu« auf den Export.

4. Der Rest von etwa 4 Milliarden soll durch eine starke Erhöhung, wenn nicht Ver­doppelung der allgemeinen Umsatzsteuer auf­gebracht werden. i

5m übrigen verlautet, daß Doumer den Vorschlägen der Linksparteien, die bekanntlich ein eigenes Finanzprogramm ausgearbeitet haben, nicht grundsätzlich ablehnend gegenüber» steht und daß er bereit sei, einige von diesen Vorschlägen in seinen Plan zu übernehmen.

Die Annahme in der Finanzkommission der Kammer. '

Paris, 28. Dez. Die Finanzkommission bet Kammer hat heute abend Finanzminister Dou­mer über seinen Gesetzentwurf betreffend das Budgetzwölftel für den Monat Januar gehört und dieses ProjektmitfolgenderAb- änderung angenommen: Die Kom­mission verlan'.- die Abtrennung desjenigen Artikels vom Gesamtprojekt, der eine Ncuaus- gabe von 3 Milliarden Schatzscheinen für die Bedürfnisfe des Schatzamtes vorsicht. Deshalb wurde ein anderer Artikel, der sich auf die Er­höhung der Eisenbahnfrachttarrfe bezieht, zur Sonderbehandlung zurückgestellt. Schließlich hat die Kommission einen Kredit von 178 Millionen zur Ausbezahlung der Vorschüsse an die Beam­ten angenommen.

- > Aeußerungen des MikWerpräsidenten Briand in den Wanoelgängen der Kammer scheint dieser entschlossen zu sein, beim mor­gigen Ministerrat Finanzminister Doumer seine volle Unterstützung zuteil werden zu lassen und es auch gegebenenfalls auf die Demission der kartellistischen Mitglieder des Kabinetts ankommen zu lasten- Briand selbst ist wie er ausdrücklich erklärt, nicht gewillt, in diesem Augenblick zu demissionieren-

Der türkische Auhenmènister über Sie Mossulfrage.

Paris, 28. Dez. Der türkische Außen­mini st e r erklärte dem Vertreter desMa- tin", daß er von dem überaus herzlichen Empfang durch Briand äußerst befrie­digt sei. Der russisch-türkische Vertrag sei ein neues Instrument des Weltfriedens. Alle Pazifisten könnten ihre Freude daran haben- Er fuhr dann fort:

Ich wünsche eine Lösung in der M o s s u l f r a g e und werde mich bemühen, die schwere Lage zu klären. Meine Pflicht ist es zu zeigen, daß wir abgesehen von der für uns not- und lebenswichtigen Mossulsrage keinerlei Interestenkonfllkte mit England haben. Im übrigen war und bleibt meine Politik immer von den gegebenen Verhält­nisten diktiert. So sonnte ich zum Vertrag mit Rußland, zum Vertrag von Lausanne und zu den Bakkanverträgen gelangen."

Ruchdi Bey äußerte sich über die Mög­lichkeit einer Verständigung in der Mossrä- frage optimistisch.

Die Sage in Syrien

Paris, 28. Dez. Havas meldet aus Beirut der Posten von Kadern fei von den Au^tSn- difchrn erfolglos angegriffen worden. Die Msenbahnstrecke Dera Damaskus sei in einer Länge von 4 Kilometern aufgèristen, aber bereits wiederhergestellt worden. In Hems befürchte man einen Angriff.

Griechische Mahuahmsn gasen bis Ksmmnnifte«.

Athen, 20 D»z. Wie die Zeitungen erfahren hat sich die griechische Regierung entschlossen, ein besonderes Unterftaatsfetretoriat zur Be­kämpfung der kommunistischen Machenschaften zu schaffen.

Iraiiè»^ch-sch»eiz»rischer Grenz-

zWt'chenfall.

Die Bläffer berichte: über einen italienisch