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Samstag den 5. Dezember

Nr. 285

der Neubildung des Kabinetts endgültig aus- fchoiden werde.

Hierzu rorö von maßgebender Seite erklärt: Dr. Geßler hat den Reichspräsidenten in den letzten Tagen überhaupt nicht besucht, er hat ebensowenig einen Wunsch in dem genannten Sinne ausgesprochen. Dr. Geßler wird auch künftig in der Frage der Regierungsbildung durchaus seine Person der Sache unterstellen

Staalssekrelür Dr. Trendelenburg über die deutsche AutzenhanöelspoliUK

Hamburg, 4. Dez. In der Hamburger Börse sprach heute nachmittag Dr. Trendelenburg au Einladung der Bezirksgruppe Hamburg des Zentralverbandes des deutschen Großhandels über die deutsche Außenhandelspolitik, Unter den etwa 300 Hörern befanden sich Vertreter des Senats und der 'Bürgerschaft, der poli­tischen Parteien, der Handelskammer, Mitglie­der des Zentralverbandes des deutschen Groß­handels und verschiedener Fachverbände des Handels.

Dr. Trendelenburg führte u. a. folgendes aus: Revolutionen sind die großen Beschleuni­gungen der Weltgeschichte und gerade in die­sem Sinne war der Krieg

eine Revolution der Weltwirtschaft.

Er hat die Emanzipation der außereuropä­ischen Welt, die sich schon vor dem Kriege in dem schnellen Fortschreiten ihrer industriellen Produktion, namentlich m den Vereinigten Staaten von Amerika und in Japan kennzeich­nete, in stärkstem Maße gefordert und zugleich der weltwirtschaftlichen Hegemonie Europas einen Stoß gegeben, dessen Wirkung Europa wohl niemals ganz überwinden wird. Europa, dos früher der Geldgeber und Gläubiger der außereuropäischen Welt war, ist jetzt in stärk­stem Maße ihr Schuldner geworden und muß weiterhin zur Fortführung seiner Wirtschaft Kredite von denen in Anspruch nehmen, die früher bei ihm ihre Anleihen begeben haben. Die Vereinigten Staaten erscheinen mit einem Guthaben von 81,1 Milliarden Goldmark als das stärkste Gläubigerland. Auf sie folgt Eng­land mit einem Ueberschuß von 59,7 Milliar­den; alle anderen Länder weisen einen Ueber» schuß der Schulden aus, am stärksten das fest­ländische Europa mit insgesamt 73,3 Milliar- dnen Goldmark. Wieviele von diesen Krediten eingefroren sind, mag dahingestellt bleiben. Diese Verschiebung der Kapitalmacht kann in ihren weltwirtschaftlichen Folgen nicht hoch ge» nug eingeschätzt werden, beruhte doch das wirt­schaftliche Uebergewicht Europas über der außereuropäischen Welt vor dem Kriege mit in erster Linie auf dem Kapitalreichtum Euro­pas. Andere ziffernmäßige Vergleiche zwischen der. Vorkriegszeit und jetzt beweisen ebenso klar, daß

Europa mchl mehr das wirlfchafillche Herz der weit

W Don der Gefamttonnags der West besaß England 1913 44,4 Prozent, 1925 32,8 Proz., Deutschland 1913 12,0 Proz., 1925 5,1 Proz., andererseits aber die Vereinigten Staaten 1913 4,3 Proz., 1925 19,7 Proz., Japan 1913 3,9 Proz., 1925 6,4 Proz. Die eigene Rohstoff­basis Europas ist jetzt stark eingeengt. Die europäische Rvhstoffproduktion betrug im Jahre 1923 und 1924 nur je 84 Prozent der Produktion von 1913. während Amerika an Rohstoffen 1923 123 Proz. und 1924 111 Proz. der Vorkriegsproduktion erreichte. Auch die anderen außereuropäischen Weltteile weisen eine erhöhte Rohstoffproduktion auf. Ledigl'ch Europa ist weit hinter seiner Friedensvroduk- tion an Rohstoffen zurückgeblieben. Zugleich ist Europa in der Fertiginduktrie erheblich ge» schwächt. Der Weltkrieg hat die Industriali­sierung der außereuropäischen Welt mächtig gefördert und damit die Absatzbasis für die europäischen Industriewaren stark beengt. D'e ganze Macht dieser Emanzipation der außer­europäischen Länder wird deutlich, wenn man sich für die letzte Jahrzeit die wirtschaftliche Entwicklung 'n den Bereinigten Staaten, im englischen Weltreich und in Deutschland kurz vor Augen hält. Als ein auf fast allen Ge­bieten sich selbst genügendes Land türmt Ame­rika seinen Reichtum in stolzer Abgeschkrsisn- Heit von der übrigen Welt hinter schier unüber» steigbaren Zollmauern im eigenen Lande empor. Der Anteil Amerikas an dem oesam- ten Außenhandel der Welt ist von 13.5 Proz. im Jahre 1913 auf 17,9 Proz. im Jahre 1924 anceftiegen. Das englische Weltreich spiegelt in seiner inneren Entwickelung alles das wie­der, was sich nrrtkhaftPcb zwilchen Europa und her außereuropäischen Welt abivielt. Hier sehen wir die Stärke des Emanzipationsvrozesses in weithin erkennbaren Tatlachen. Wir sehen die völlige wirtschaftspolitische Umorientierung Englands, dieses klassischen Landes des Frei­handels in Richtung des Hochschutzzolles für das Mutterland und eines Svstems der Pre- ferenusrung zwischen dem Mutterlands und der zollnelitisch selbständigen Kolonien, und schließlich

Deutschland, ganz das leidende Objekt iahre- langer Gewalkpolit k und verstandn slosesker Ausyuek'chung!

Während das alte Deutschland 135 Proz. der Gesamtaussuhr der Welt bestritt, erreichte das verkleinerte und ausgezehrte neue Deutschland in den durch die Ruhrbesetzung allerdings un«

seinerzeit in engster mirtfd>aftlL1}er Verbin­dung mit dem übrigen Deutschland industriell

günstigen Jahren 1923 und 1924 nur wenig dung mit dem übrigen Deutschland industriell über 6 Prozent. Der Arueil der europäischen entwickelt wurden und nun durch die Zoll- L-taaten am Gesamtauefuhrhandel betrug im grenze von dieser Absat-basis getrennt sind Sabre 1913 61 Proz., 1924 nur noch 50,5 Proz,! Während es bei Frankreich glücklicherweise ge« und dies alles, obwohl Le Balkansiierung Lu- lungen ist, ernste wirtschaftliche Komplika ionen ropas für die ftatiffi^e Technik bis zu einem zu vermeiden, befinden wir uns mit unserem gewissen Grade aus dem früheren Bmnenhan- östlichen Nachbar Polen bekanntlich lest länge«

Zum

Wiederbeginn der dculsch-französtjcheu Wirk- schastsverhandlungea.

Staatssekretär von Trendelenburg.

Die deutsch-sranzösischen Wirtschafte Verhandlungen ollen am 10. Dezember in Paris wieder ihren Bn- ang nehmen. Der Vertreter der oerusiyeu Regie­rung, der bisher mit großem Geschick die lang­wierigen Verhandlungen führte, Staatssekretär von Trendelenburg, begibt sich dicseryalv tn diesen Tagen nach Paris.

del einen Außenhandel gemacht hat. Kein Wunder, daß bei diesem weltwirtschaftlichen Niedergang Europas sich dieser Weltteil seit dem Kriege in einer schweren chronischen Krise befindet. In dieser gemeinsamen Bedrängnis haben die europäischen Staaten bisher in folge­richtiger Fortführung der Kriegseinstellung nach dem Grundsatz gehandelt, daß jeder sich elbst am nächsten ist. Diese fortschreitende Ab- chließung des Emen von den Anderen hat den zwischeneuropäischen Handel empfindlich ge­tönt, die Nationalisierung und Bereinigung der europäischen Wirtschaft gehindert und die welt­wirtschaftliche Geltung der europäischen In­dustrie empfindlich geschwächt. Aber auch hier beginnen die unerbittlichen Tatsachen sich aus« zuwirken und die Schleier der europäischen Nachkriegspsychose zu zerreißen. Es ist unver­kennbar, daß Europa beginnt, sich auf seine gemeinsamen Interessen zu besinnen und es

|e

wird

bcsinnüng"llch wirkschafi-

lichen und politischen Lebens Europas zu regen beginnt. Gerade Deutschland, das den wirt­schaftlichen Niedergang und die politischen Ver­hältnisse Europas am stärksten von allen euro­päischen Ländern am eigenen Leibe spüren muß, das geographisch im Herzen Europas liegt und das auch wirtschaftlich als Mittler zwischen Ost und West berufen ist, muß allen Bestrebungen, die auf eine wirtschaftliche Kon­solidierung Europas abzielen, das allergrößte Interesse entgegenbringen. Die Bereitschaft zu solcher europäischer Gemeinschaftsarbeit hat Deutschland in bestimmten Einzelfällen prak­tisch bewiesen.

Die handelspolitische Loge Deutschlands ist in der Nachkriegszeit schwierig gewesen, vor allem durch die Bestimmungen des Versailler Ver­trages, die uns für die ersten fünf Jahre ein­fach handelsvertragsunfähig machten. Bei den Verhandlungen, die seit dem Wegfall dieser Be­schränkung eingeleitet wurden, hat es sich als störend erwiesen, daß es angesichts der inner­politischen Verhältnisse in Deutschland nicht rechtzeitig gelungen ist, das Niveau des deut­schen Zolltarifs der neuen Lage und der von mir erwähnten Vergrößerung der handels­politischen Methoden anzupassen. Daß im Gegensatz zu den erfolglgosen Ver­handlungen mit Frankrech der Ab­schluß mit Endland, Belgien und.Italien ge­lungen ist, hangt sehr wesentlich damit zu­sammen, daß zwisä>en uns und diesen Ländern grundsätzliche Meinungsverschiedenheiten über die Prinzipien des Handelsvertragssystems nicht bestehen. Frankreich hat ein Doppeltarif­system; es kennt keine Meistbegünstigung de jure, sondern nur eine Meistbegünstigung de facto insofern, als es in den Handelsver­trägen für bestimmte Warengruppen den Mi­nimaltarif einräumt. Dieser Minimaltarif ist starr und kann nicht wie unser autonomer Ta­rif vertragsmäßig herabgesetzt oder gebunden werden. Frankreich lehnt es grundsätzlich ab, irgendeine vertragsmäßige Bindung hinsicht­lich der absoluten Höhe der Zolltarife während der Vertragsdauer einzugehen. Dieser Grund­satz macht es geradezu unmöglich, daß wir für unser festes Tarifangebot ein volles Aequiva- lent erhalten, wobei noch erschwerend hinzu­kommt daß Frankreich, wie schon jetzt feststeht, sein Zollniveau tatsächlich wesentlich erhöhen will. Weitere Schwierigkeiten bereitet die Loge Elsaß-Lothringens und des Saargebiets, Die

rem in einem offenen von Polen provozierten Wirtschaftskrieg. Die Schwierigkeiten beruhen hier in mandjen Beziehungen auf ähnlichen Gründen wie bei Frankreich. Kurze Zeit schien es so, als wenn auch das wirtschaftspolitisch Verhältnis zu Spanien eine ähnliche Entwick hing nehmen sollte. Glücklicherweise ist es je­doch gelungen, durch ein Provisorium diese Ge­fahr zu beseitigen. Der Handelsvertrag mit Rußland stellt einen neuartigen Versuch dar die Sâuerigkeiten zu überbrücken, die sich aus der völligen Verschiedenheit des europäischen und des russischen Außenhandelssystems er­geben. Dieser Vertrag unterscheidet sich des­halb nach Form und Inhalt völlig von allen anderen europäischen Handelsverträgen.. Die schnelle Rückkehr Rußlands in dis europäische Wirtschaft ist für die weitere Entwicklung Euro- pas von größter Bedeutung. So groß die Be­deutung der Handelsvsrtragspolitik für die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft und des Kräfteverhältnisses der nationalen Wirt­schaften untereinander ist, so darf man doch eines nicht vergessen: Auch das beste Zoll- und Handelssystem bietet im Grunde nur den äuße­ren Rahmen, der von den Nationen mit ihrer lebendigen Energie gefüllt werden muß.

Zum einlriit DeuifchkanSs in Sen Völkerbund.

Paris. 4. Dez. Der Sonderberichterstatter der Havasagentur in Genf weist darauf hin, daß, da die Anmeldung Deutschlands zum Völ­kerbund nicht während der Tagung des Völker­bundsrates, der am 7. Dezember tagt, zu er­warten sei, man feststellen dürfe, ' daß die deutsche Regierung zu jeder Zeit ihr Aüf- nahmegesuch an das Generalsekretariat ein­reichen könne. Wenn das Gesuch zu einem Zeitpunkt eingebracht werde, der der über« nächsten Tagung des Völkerbundes im Monat März, die in Madrid stattfinden solle, nahe komme, würde die außerordentl'chs Vollver­sammlung des Völkerbundes Ende März oder Anfang April zusammentrsten, um über das deutsche Aufnahmegesuch zu entscheiden. Eine der Folgen dieses Verfahrens würde fein, daß der Völkerbundsrat zu gleicher Zeit mit der außorordentlichen Vollversammlung ebenfalls in Genf zusammentreten werde.

Die Vvrbereè!ungen zur Abrüstungs­konferenz.

Paris, 4. Dez. Zu den vom Völkerbunds­ratsausschuß für die Herabsetzung der Rüstun- ien getroffenen Bestimmungen bezüglich der Bildung eines sogenannten vorbereitenden Ausschusses für die Abrüstungskonferenz glaubt der Sonderberichterstatter der Havas- igentur in Genf mitteilen zu können, daß man olgenden Staaten einen Sitz in diesem vor- lereitenben Ausschuß anbieten werde: Deutsch- and, Rußland, Vereinigte Staaten, Polen, land.

Annahme des Finanz ^efetzes Loncheurs im Senat.

Paris, 5. Dez. Der Senat hat die Finanz- gefetze Loucheurs als ganz nach ausgedehnter Debatte mit 205 gegen 26 Stimmen heute Nacht angenommen­

ste Lage in Syrien.

London, 4. Dez. Der britischenUnited Preß" wird aus Jerusalem telegraphiert, daß die syrischen Rebellen eine große Offensive gegen die Franzosen begannen. Die Eisenbahn- brücken bei Homs und Riatz wurden zerstört, so daß zwischen diesen Städten und Damaskus alle Verbindung unterbrochen ist. Die Syrer sollen Homs erobert haben.

DisMorningvost" schildert ebenfalls die Lage in Syrien in den schwärzesten Farben. Die verschiedenen Banden und die Truppen von Said Atrasch arbeiteten zusammen. Seit Sonntag werde die Umgebung von Damaskus von den Rebellen scharf angegriffen. Würden die Franzosen eine zweite Bombardierung von Damaskus vornehmen, dann gelte es als sicher, daß ihre Lags in Syrien vollkommen unmög­lich wäre. In der englischen Politik gäbe mân der Anschauung Ausdruck, daß unbedingt ver­hindert werden müsse, daß man Damaskus und andere Städte beschieße.

Der Oberkommissar de Jouvenel sagte bei seinem Empfang aus Anlaß feines Amtsan­tritts: Friede für diejenigen, die Frieden wün­schen, Krieg für diejenigen, die Krieg wünschen: Das ist Frankreichs Grundsatz!

Das erwachende Afrika.

London, 4. Dez. Ministerpräsident Hertzog hat sich an die Führer der Nationalradikalen Ein-heiisbewiegung in einem Schreiben gewandt und sie zur Mäßigung ermahnt.

Die Neger Südafrikas verlangen das Wahl­recht für alle Bewohner Südafrikas, eine For­derung, die besonders bei den Nationalisten im Parlament große Empörung hervorgevufen hat.

Aus aller Well.

Der Kampf um die Trockenlegung.

London, 5. Dez. Das Komitee zur Er­zwingung des Alkoholverbots hat einen Aufruf an Pavfi Pius XI. erlassen, worin dieser um moralische Unterstützung der antialkoholischen Bewegung in den Bereinigten Staaten ge­beten wird.

Ein Lawinen-Unglück.

Augsburg, 3. Dez. Vierzig Männer aus Lähn bei Reutte in Tirol stiegen auf die Höhen über ihrem Dorfe, um den letzten Rest des zu­

bereiteten Bergheues einzubringen. Von zwei plötzlich und unvermutet losbrechendsn La­winen wurden acht Männer in den Schnee- naffen begraben. Sechs konnten sich selbst oder nit Hilse der übrigen befreien, zwei Burschen, Adolf Nägele und Martin Koch, fanden den Tod, ehe ihnen Hilfe geleistet werden konnte.

Lufkoerbiudung Berlin Paris.

Berlin, 5. Dez. Der Berliner Berichterstatz ter desJournal" will willen, daß für bas kommende Frühjahr eine Luftverbindung ParisBerlin mit einer Zwischenlandung in Köln geplant ist.

Ein D-Zug entgleist

Berlin. 5. Dez. Gestern abend 8.20 Uhr ist am Bahnhof Niedersielfen der D-Zug 275 mit drei Wagen infolge Achsenbruches entgleist. Ein Reisender wurde leicht verletzt. Der Material­schaden ist erheblich. Der nicht entgleiste Teil des D-Zuges fuhr mit 55 Minuten Verspätung weiter. Das Hauptgleise RüdersdorfSiegen- Ost war auf sieben Stunden gesperrt.

20 Grad Kälte im Schweizer Jura.

Bern, 5. Dez. Gestern herrschte im Schwei- zer Jura eine Kälte von 30 Grad Celsius. % Temperatur war während des ganzen Tager nicht über Minus 23 Grad gestiegen.

Zwei Kinder erstickt.

Stolp i. P^ 4. Dez. Eine Arbeiterfrau hatte ihre drei Kinder im Alter von 6 Monaten bis zu 4 Jahren in der Wohnung allein gelassen, Als die Mutter vom Ausgang zurückkehrt», waren zwei Kinder durch Rauch erstickt; das dritte wurde dem Krankenhause überwiesen.

Eine neue Porsdamer Sensakionsaffäre.

Potsdam. 4. Dez. Nach einer Korrespon- denzmsldung wurde der Rittmeister Hermann D- Oppen in Berlin unter der Beschuldigung des Kreditschwindels, Betruges und Heirats­schwindels in vier Fällen verhaftet. Oppen soll u. a- auf einen falschen Wechsel für 10 000 Mk. Wein und weiterhin drei wertvolle Perser­brücken sich verschafft haben, ohne sie zu be­zahlen. Die Ware ließ er nach der Wohnung seiner zurzeit abwesenden Mutter in Potsdam schaffen, wo er aber nicht wohnte, und ver­kaufte sie dort.

Skurmkakastroptzen.

Paris, 4. Dez. Nach einer Blättermclbung aus Norfolk soll ein furchtbarer Wirbelsturm an der Küste von Norfolk getobt haben. Die Stadt Norfolk sei zum Teil vernichtet und der Seeverkehr unterbrochen.

33 Grad Kälte in Schweden.

Nach Meldungen aus Stockholm wurden in Schweden als niedrigste Temperatur 33 Grad Kälte festgeftellt. In der Ostsee hat sich weise Eis in Stärke von 8^*16e^gn_jjäMJj|^ Der' schwedische Eksbrèchsrdtsnst wird heute ausgenommen werden. In Ost­preußen herrschten 16 Grad Kälte.

Ein Knabe an Tollwut gestorben.

In dem mittelfränkischen Dorfe Alesheim j ^ ' Krmbe, der on' ^einenb von elftem toll­wütigen Tier gebissen worden ist, gestorben. Bei Raufereien mit seinen Mitschülern hatte er selbst andere Kinder oebiffen. die unter Toll- wutverdacht in das Städtische Krankenhaus von Nürnberg eingeliefert wurden.

vernichkele Postfäcke.

Paris, 4. Dez. Wie Havas aus Marseille berichtet, sind heute vormittag bei einem Brande im Dahnbof St. Charles zwanzig Kost­säcke zerstört worden, die Postsachen für Kor­sika, Algerien und Tunis enthielten

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Vereins, Wsâ^miunMn.

* EvangeNkcher Arbeitcevcrein. Heute abend piinkt ich %9 Um Sina ume Erscheinet! alter Mitgl e er dringend erforderlich. i/,8y,9 Adr 'Weih­nacht?- un" Kab'cnkassc. 15182

* B f. R. Wessel'!adt. Die VerlammInnch 6t? I ginnt itm */,9 "bc. 15 45 I

* Ehemalige 97er. Sonn tarn 6. Der, ttcrcÄ | 3 Uhr Monat vermmmlnna un »Langerheim". 1719 | * 9 an an er Ruderklub Haksia e Ä. Heut« | ?am?tag den 5. Dezember. abends 8 Uhr NManS- | Herren-Abend int BootSdanS. 1718 I * Hanauer H-usib.-Cl. Vittoria 1394 e. B. I Un tre Liga fänt morgen per Anto nach Heulen- E 'tomm. Es können noch 9?ttt lieber an der Fahrt | elnebmen, da bieü? Auto ca 50 Personen fand | Eine genüge Vergütung kommt in »trage ®tt | immer, eiwarten wir zahlreiche Bcteilmnng- Nähere? j Lereindloknlschwarzes B ett". 9!6fahit >/,19 Ihr EoldeneS Rad". Samstag den 19. Dezdc 1925 Pierteliahresbanptvcr'ammlnng. Somnag, 27. Dez.

B. äVe-! narbtSfeirrtag) Wn nacbtSüier im Verein?'

Io al. Nähere-, mir* noch b Fanns arm Ben. 1720 * Hilkèbu d für die E satz-Lottzringer im Reich, OriSgruppe Sana». Hen-e abeiw 'h9Ubr MUgli d wer aninilung im Lereinslokal. Mit Röck' liebt au> die bevornchende L'eibngchtèsüec und andere I ebr wichtige Angelegenheit n wird vollzähliges <Sr I ch inen aller Mitgl eder enna tet. 1721 I * Vogclsveraee OSHen-ClUb (B. ». &) Nächst- n Montag den 7. ieumber, abends 's,9 USt I onat'vrrkammliina bei Wir. Tagescndnnng Fest- I Cöniia deS 'Man erpfv ? iir 1926 und Perichiedene?. I m zal'lr icheS 6rf arm n w rd i ringmd g- beten; 17'22 I * Turn- «. syccht. Club < cch aSteiluug). v'ute abend 8 Uhr gern 'itlicheS Bei'ammenseoi tm I ! r-ii'Sbaus. 1723 I

Krieaervere n Keksel'iadt. Einer EinladUi'g j j o'ae, ticff.n sich di M tglieder mit Tamile i ent« I 5 nisiag abend 'A8 Uhr in der Mäinlust zu"' aini ie abend b?» siinnn > schntz-n.

* K«Val erie Hierein. Sonntag den 6. Dezbr- 1 ende 8 Ulli, a in Zu'am enknnit mit Fannlx i 9amtMb i yy Vo na t (3 Hai n). Für Un tr« Olims ist geiorgt. D eemal aeht bet Wunich an k < yraueu, bcsumuit mit den Maiuiern zu erlcheineu,