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201. Iahraa«g.

Hanauer S Anzeiger

General-Anzeiger für die Kreise Kanan Stadl und Land.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und "eirrtag«. / Fernsprech-Anschlutz Nr. 1237 und 1238.

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Nr. 283

Montag den 9. November

1925

Das Neueste.

Der Wortlaut der Note der Botschafter- konferenz wird nach einer von Paris aus an­geregten Vereinbarung nicht veröffentlicht weroen.

Der französische Ministerrat hat die Finanzprojekte Painlevës gebilligt und Henri de Svunenel als Zivilkommissar für Syrien bestärigr.

Die Sudetendeutschen haben sich in Prag geeinigt, bei den Wahlen mit allen Mitteln auf eine sudetendeutsche Partei hinzuwirken.

Die Verhandlungen der chinesischen Zollkonferenz sind in eine Sackgasse geraten, die die Gefahr der Auflösung in sich birgt.

Die italienischen Schuldenverhand­lungen in Amerika werden heute fortgesetzt werden.

Wochenvoricha«.

Bor der Entscheidung. Entwaffnung und Räumung. Platz für den Geist von Cocarno!

Ruhige Entwicklung im Innern?

Die Tage der Unsicherheit, über die wir nach dem Schluß der Konferenz von Locarno zunächst einmal himvegkommen mußten, wer­den voraussichtlich bald der Gewißheit Platz machen. Auch heute steht noch nicht mit aller Bestimmtheit fest, in welchem Sinne sich die Dinge entscheiden werden, ob man die Grund­lage für den Abschluß des Vertragswertes ge­winnen wird, oder ob doch schließlich die Zu­sagen, die uns von der andern Seite gemacht worden sind, keine genügende Erfüllung finden. Aber wie auch immer der Abschluß sein mag wir stehen nicht mehr weit von ihm entfernt. I In einer- Woche wird man wissen, ob die Re- gierung die Vorbereitungen chr ine Unter Zeich­nung des Vertrages und für die parlamenta­rische Entscheidung treffen kaim, oder ob sie den Mißerfolg ihrer diplomatischen Verhandlungen eingestchen und die Konsequenzen ziehen muß.

Es ist auch so nahe vor dem Abschluß der Verhandlungen-noch schwer, ihr Ergebnis mit Bestimmtheit vorauszusagen. Aber der bis­herige Gang der Entwicklung spricht doch mit aller Wahrscheinlichkeit für' einen günstigen Ausgang. Man wird zwei verschiedene Fragen in dem Verhandlungskomplex der letzten Wo­chen unterscheiden müssen. Sie eine betrifft die Räumung der nördlichen Zone. Hier sind die Singe so gelaufen, wie man voraussohen konnte. Die Militärkontrollkommission in Ber­lin hat an die Botschafterkonferenz in Paris Bericht erstattet und nach der Prüfung dieses Berichtes ist inzwischen die Antwort der Bot­schafter eingetroffen. Sie ist die Antwort auf die deutsche Note, mit der die Regierung vor kurzem die vor Monaten erhobenen Entwaff- nungssorderungen der Botschafterkonferenz er­widert hat. Das beschleunigte Tempo, mit dem diese Angelegenheit jetzt behandelt wird, be­weist schon rein äußerlich, daß man den Willen hat, die Streitfrage jetzt aus der Welt zu schaffen. Die deutsche Note, die ja nicht ver­öffentlicht worden ist, hat, soviel man weiß, auf das hingewiesen, was tatsächlich und unbestreit­bar an deutscher Entwaffnung geleistet wor­den ist. Sie Antwort der Botfchâfterkonferenz geht noch auf einige, nach ihrer Ansicht nicht er­ledigte Punkte ein. Dadurch werden aber die , Folgerungen nicht verhindert oder gar in Frage gestellt, die jetzt auf dem Stand der deutschen Entwaffnung gezogen werden müssen. Wie schon in einem früheren Zeitpunkt vorauszu­sehen war, wird die Räumung der nördlichen Zone noch vor dem Termin beginnen, der für die Unterzeichnung des Vertrages in London vorgesehen worden ist und sie wird in etwa einem Monat beendet sein.

Es handelt sich hier um nichts weiter als um die Reinigung der politischen Atmosphäre von den Nachwirkungen jenes Vertragsbruches, der am 10. Januar dieses Jahres begangen worden ist Der zweite Teil des Verhandlungs- komplexes bezieht sich auf die eigentlichen Rück­wirkungen. Hier liegt die eigentliche Entschei­dung, denn es ist sowohl für die Regierung wie für sämtliche Parteien eine Selbstverständlich­keit, daß im Rheinland für den viel zitierten Geist von Locarno Platz geschafft sein muß, ehe die Regierung ihre Unterschrift unter den Vertrag setzen kann. Zu diesem Zwcke muß im Rheinland aufgeräumt werden. Es darf dort kein Platz mehr sein für die Bezirks- und Kreisdelegierten, die sich als vollkommen illegi­time Aufpasser in alle deutschen Verwaltung«- befugnisse eingemischt haben, es darf kein Platz mehr sein für jene Ordonnanzen, die die deutsche Gerichtsoberhobeit befchrMtan und die

Die Antwort der MWter-Mereuz.

Berlin, 7. Rov. Der deutschen Re­gierung ist Heuke die Antwort der Botschafter- konferenz auf die letzte deutsche Rote in der Entwaffnungsfrage zugegangen. Die Antwort bestätigt die sachlichen Angaben der deutschen Rote über den Stand der Entwaffnungsfrage. Wegen einiger Einzelpunkte, die deutscherseits noch als offen bezeichnet worden waren, hat die Botschafterkonferenz die deutsche Regierung aufgefordert, neue Vorschläge zu machen. Da­bei hat die Botschasterkonferen; erklärt, daß sie nach Empfang der deutschen Vorschläge in der Lage wäre, den endgültigen Termin für die Räumung der nördlichen Rheinlandzone fest- setzen zu können und war in der Weise, daß die Räumung am 1. Dezember zu beginnen habe.

Wie hierzu mitgeteilt wird, beziehen sich die in der vorstehenden Notiz als offen bezeich­neten Einzelpunkte auf die Stellung des Gene­rals v. Seeckt, die 22 Kanonen in Königsberg, die deutscherseits noch nicht zerstört worden sind, und die Frage der Schutzpolizei, in welcher die Botschafterkonferenz nicht über die früher be­willigten 150 000 Mann hinausgehen will. Alle drei Punkte sind für uns bedenkliche Angelegen­heiten, so daß es recht schwer erscheint, mit der Militärkontrolle neue Vorschläge zu verein­baren, die sicher auf die Annahme der Bot­schafterkonferenz rechnen können. Besonders erschwert wird die Gesamtlage dadurch, daß der Beginn der Räumung von Köln erst für den 1. Dezember in Aussicht genommen ist, wäh­rend man allgemein mit einem früheren Ter- FMMttWiMk Verzögerung die Unterzeichnung des Vertrages von Locarno, die für den 2. Dezember in Aus­sicht genommen ist, irgendwie beeinträchtigt wird. Doch ist in dieser Hinsicht zu bemerken, daß die jetzt vorliegende Note nicht unter die Rückwirkungen" von Locarno gerechnet wer­den kann; vielmehr sind sich die beteiligten Kreise darüber einig geworden, daß diese Ange­legenheit gesondert erledigt werden soll.

Die beabsichligten Erleichterungen im Rheinland.

Paris, 8. Novbr. Der Sonderberichterstatter der HavaSagentur bespricht in einem längeren Telegramm d e Art und Weise, wie die auf den Völkerbund über- zugebende Kontrolle nach Aushebung der interalliierten Militärkontrollkommission in Deutschland durchgeführt werden soll. Ueber

das Regime im besetzte»» Gebiet will er folgendes erfahren haben:

Man weiß daß Erleichterungen von den Alliierten zugestanden worden sind, die eine Aenderung der Be­satzungsregimes sowohl vom militärischen und auch von ziv'Irecktlichen Gesichtsvunkte aus vorsehen. Man weiß ebenfalls, daß die Erleichterungen, die in Frage kommen, bereits begonnen haben. Die Erleichterungen werden sich auf W Paßwesen, die Aufenthaltserlaub­nis in der zweck n -nb dritten Zone, das Aufenthalts- verbot, vondem gew sie Deutsch« bisher betroffen worden sind. die Requisitionen und die Unterbringung der Militär- und ZivilverwaltungSbehörden erstrecken. Ferner werden Aenderungen im Militär-, Zivil- und Justizwesen vorgenommen werden, so z 8. will man eine Verminderung der Befugnisse der Kriegsgerichte zugestehen, sowie die Uebertragung von Aburteilungen auf die deutschen Zivilgerichte und die Uebertragung der örtlichen BerwaltungSfragen auf die Bemeindebe- bötben. Ganz allgemein wird gegen die von der deutschen Regierung in der Zivilverwaltung geforderten Erleichterungen nichts eingewandt; nichtsdestoweniger werden sie nur unter der Bedingung der Gegenseitig­keit zugestaneen, d. h. daß Deutschland, abgesehen von

Presse und Vereinsftsrhsit zunichte machten. Es darf auch kein Platz mehr fein für jene UeberfüCe von Besatzungstruppen, die das be­setzte Gebiet seit Jahren bedrücken und die Wohnungsnot zur ständigen Qual machen. Deutschland muß erwarten, daß in all diesen Punkten eine greifbare Umwandlung des gan­zen Regimes in die Erscheinung tritt und daß wir in Bälde erfahren, woran wir sind. Der Posten des Reichskommissars für das besetzte Gebiet ist Ja inzwischen wieder besetzt worden und die Rheinlandkommission hat bei dieser Gelegenheit gelobt, daß auch sie Rücklicht auf den Geist von Locarno nehmen werde. Für den guten Willen der französischen Regierung sprechen die bisherigen Verhandlungen. Wer mir wissen, daß es sich darum handelt, den egoistischen und deshalb sehr hartnäckigen Wi- verstand der zivilen und militärischen Bo» istrunasbakördo» *» brethem Die Anfänge sind

der Beobachtung der Entwaffnungsklausel, auch den von den Alliierten geforderten Bedingungen Rechnung tragen muß, besonders waS die Wiederherstellung des Posten? des Oderkommissars bei der Rhewlandkom- mission anbelangt, was ja übrigens bereits geschehen ist. Deutschland muß ferner die sogenannten Ordon- nanzen des passiven WiederstandeS abbérufen. Die Frage der militärischen Besetzung wird gegenwärtig diskutiert. Deuschland möchte gerne, daß die Alliierten im besetzten Gebiet nicht mehr Truppen belasten, als Deutschland selbst im Jahre 1914 dort gehabt habe, d. h. ungefähr 40000 Mann, doch die Alliierten haben diesem Wunsch« nicht fiattgegeben. Eine Herabsetzung der BesatzungStruppen wird sich so wie so auS der Aufgabe der ersten Zone ergeben und man sieht vor­aus, daß man sich hinsichtlich der 2. und 3. Zone wird einigen können.

Der reursche Derlreler bei der Rheinlandkomm f ion wieder eingelegt

Amtlich wird mitgeteilt: Im Anschluß an die Verhandlungen in Locarno war die Reichsregierung mit den an der Besatzung des Rheinlandes beteiligten Mächten wegen Wie­derernennung des Reichskommissars bei der Interalliierten Rheinlandkommission in Ver­handlungen eingetreten. Die Reichsregierung hatte diesen Mächten davon Mitteilung ge­macht, daß sie für diesen Posten den deutschen Botschafter in Madrid, Frhrn. Langwerth v. Simmern ausersehen habe und hat nun die Nachricht erhalten, daß dieser Ernennung zu­gestimmt werde. Hierbei ist von den Be­satzungsmächten ausgedrückt worden, daß ebenso wie sich nach ihrer Ueberzeugung der neue Reichskommissar vom Geiste der Ver- igjäiM Ä diesem Gerste getreulich anpassen wolle.

Der zum Reinlandkoinmissar ausersshene deutsche Botschafter in Madrid, Langwerth von Simmern, soll bereits nach Paris abge­reist sein, wo er mit dem deutschen Botschafter von Hoesch Besprechungen haben wird.

DerTemps" über die Räumung Ser ersten RheKUanSzorre.

Paris, 7. Nov. DerTemps" schreibt in seinem heutigen Leitartikel zu dem gestrigen Beschluß der Botschafterkonferenz: Das ver­öffentlichte Communiquè läßt keinen Zweifel über die demnächstige Räumung der ersten Rheinlandzone zu. Dem deuischen Boischafter in Paris ist schon gestern abend eine Mittei­lung zugeganasn, in der einige Aufklärungen von der deutschen Regierung gefordert wer­den. Wie derTemps" bereits angedeuist hat, ist der Zeitpunkt der Räumung schon grund­sätzlich ins Auge gefaßt worden. Sie wird in Den ersten Tagen des Dezember beginnen und im Laufe des Februar durchtzeführt sein, so­daß sie effektiv mit der Ratifizierung und dem Jnkraftsetzen der Locarnoverträge zeitlich zu­sammenfällt.

Die vorgesehenen Standorte für die englischen Truppen.

Wie mitgeteilt wird, werden als neue Standorte für die englische Rheinarmee die Kreise Wiesbaden-Stadt, Wiesbaden-Land, Langenschwalbach und die Städte Biebrich, Idstein und Königstein vorgesehen. Der eng- englische Gebietsteil wird alle nassauischen Teile südlich der Lahn mit Ausnahme der Kreise Diez, St. Goarshausen, Rüdesheim und des besetzten Teiles des Kreises Limburg um­fassen.

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gemacht. Nach Ablauf einer Woche werden mir wissen, ob Ne entsazeidende Wendung auch wirklich eingetreten ist.

Die Entwicklung im Innern wird wohl ba* mit Schritt halten. Die soziakdemokratische Reichstagsfraktion hat einen Bruch vermieden. Der Beschluß, ben sie gefaßt hat, wird voraus- sichtlich innerwlitifch« Verwicklungen nicht her- vorrui.-n. Die Reichsreaiecung hat be­kanntlich die Wsicht, den Reichstag erst bann zu bemühen, wenn sie ihn gleichzeitig vor die Möglichkeit einer sofortigen Entscheidung stellen kann. Die sozialdemokratische Reichstagsfrak­tion hat sich dem Minsche ihres Vorsitzenden angeschlossen, der auf einen alsbaldigen Zu- famemntritt des Parlaments abzielt. Die so­zialdemokratische Reichstagsstaktion wird es wohl auch an Bemühungen mäst fehlen lassen, ^ber :s sind immerhin einige Instanzen in Be­wegung zu setzen, ehe der Wunsch nach dem

vorhan-

Zusammentritt des Reichstages feine Erfüllung findet. Sabei hat nicht nur der Reichstagsprä- fiedent, sondern auch der Aeltestenrat des Reichstages einWori mitzureden. Undwennalle die notwendigen Worte gewechselt sind, wird man wahrscheinlich dem Termin recht acche gekommen sein, an de der Reichstag sowieso zu­samentreten soll. Es ist also Aussicht vorhan­den, daß die nächsten Wochen in Ruhe ver- laufen. Ob an ihrem Ausgang die Sinnahme des Vertrages von Loarno steht, hängt allein davon ab, ob die Besetzungsmächie ben Geist von Locarno nicht nur im Munde führen, sondern ihm auch am Rhein die Türen west öffnen.

Kamburgische Wirtschaftsführer über Locarno.

Hamburg, 7. Nov. An den Reichskanzler ist folgende von 38 bedeuienden Persönlich­keiten des Hamburger Wirtschaftslebens unter­zeichnete Erklärung abgegangen:

In den Verhandlungen von Locarno wurde der Versuch gemacht, eine Annäherung der Staaten Europas durch eine Poütik des ver­ständigen Ausgleichs zu erzielen. Nur wenn ein solcher Versuch gelingt, besteht für die Wirt­schaft ganz Europas Aussicht, die Zeit schwer­sten Druckes zu überwinden, unter dem sie noch heute leidet. Das Ergebnis der Verhandlun­gen von Locarno ist zurzeit in seiner Gesami- heii noch nicht zu übersehen. Uebereilt und für den wirtschaftlichen Wiederaufbau Deutsch­lands gefährlich wäre es daher, schon jetzt das Vertragswert zu verwerfen, dessen Bedeutung ohne Kenntnis der gesamten Verhandlungen und ohne Kenntnis der noch ausstehenden Rück­wirkungen nicht zu beurteilen ist. Die Erörte-

Sia^n, einst noch im Fluß befind- llchen Außenpolitik in breitester Oeffemlichkeit ist stets mit gewissen Gefahren für die Er­reichung des Zieles der Beauftragten eines Landes verknüpft.

Sie Unterzeichneten, die verschiedenen Kreisen des hamburgischen Wirtschaftslebens angehören, halten es im gegenwärtigen Augen­blick für besonders bedenklich, das noch nicht feststehende Gesamtergebms des Vertragswer­tes zum innerpolitsschen Streitpunkt der Par­teien zu machen.

Th. Ansinck, Dr. G. A. M. Ausschläger, 31. Bannwarth, Cornelius Frhr. v. Berenberg- Gohlar, J. v. Berenberg-Goßlar, M. Böger, Otto Bock, Heinr. Bornhöved, Dr. W. A. Durchard-Motz, H. Diederichsen, F. C. H. Heys, A. v. Holzendorff, Dr. Hovff, A. Hübbe, Dr. Kiep, H. A. Klöpper, N. W. Kochen, Dr. Melchior, Hermann Münchmeyer, Alfred O'Swald, Rud. Petersen, F. E. Richter, G. Riedel, Anton Rodatz, Graf Rödern, Dr. E.. Schiele, Dr. Jul. Schlinck, Edoar Schlubach, Rud. Frhr^ v. Schröder, Dr. Walter Gchues, Dr. K. E. Siemens, Oeorge Simon, Paul Stahl, G. Stold, Kurt v. Sndow, H. O. Traun H.O. Bering, F. H. Witthöft.

Das Disziplinarverfahren gegen Eberls Schwiegersohn.

Unsere Berlincr Schnstlcitnnq melbet:

Vor der SiWinartammer I begann am Sams« tag das angelßnbigte Dis^plinaroerfadren geaen bex Attacke Dr. Wil kein Iâaick' leegen feiner viel er« örterten Sintragung in bei Fremder imck eines Hotels ans Sabri. Den Vorsitz führt Genaispräsident Dr. Grohmann vom Kammerzericht. den: all Beisitzer Bier Beamte zur Seite sieden. Die AnAaze wird von dem oortragenXn SegationSret Siedler »ertr-ten. Dr. Jänecke wird von Jvstizrat Dr. Bert^uter und feinem Golm verteidigt.

Da, Gericht trat zunächst in eine

Personalp er »<,tzmtt»ch Dr. NL«è<kcS ein, bei der sich ergab, daß er als Grim eines Reeder» im Safire 189« geboren ist » et 1*17 in Greist- Wald seinen Dr. jun« gemacht hat, daß er bann ferner im August 1914 all Fr-iwillster erntrat, bate aber dmch einen Blntsturr nickt mehr krieg«»erMendmizs- fäfiig war. Zn ang« 1990 machte er fein {bestreitbar* ermnen. Er ift mit einer Tochter bei gemtfenex 'sieich »präsenten ebert verheiratet. Uns Wiebtrholten Antrag erstlote am 17. OVoder 1998 ferne Ueber* nähme m bett Dienst bei Zuswärtigex Mmts, »war erfolgte die Anftellnng laut Urtxxbe .probeweise und unter Serbebalt bei iütberntfl'.

8m 10. Mâr» 1Mb wurde Zämck« »am Reicht- fommifferr für die MailSneer Mustermesse* äuget»rdert mtb ar bet. eie bei bem Reichtkommiffar fW« *»x<t* nt Mailaad |«r Vordereitung bet Mels«.

Dan* trug flegatiexbrat Biebl* die Ixffage vor. kr wie» »unäckst darauf bin, » btt ewixife tragung w Houk Wagone auf Capri am 1». 1926 wie folgt BaBjegen fei :

Mmn lieber Herr Pag«««! 5* ^"w ft' rnüüickrn Hans« vergeßen um sogar, daß ein Hmdendnrg Präsident der beutidren Republik gV worden ist. Dr. Jänicke »ms grau/