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Hanauer S Anzeiger

General-Anzeiger für die Kreise Kana« Sladl und Lani».

Erscheint täglich mit Ausnabue der Sonn- und Feiertage. / Fernlvrech-Anschluk Nr. 1237 und 1238.

«»»»gsprei,-. Für den halben Monat 1 Reichsmark, für den ganzen Monat 2 Reichsmark ohne ZAigerlohn. Einzelnummer 10, Freitag und Samstag 12Retchspfenntg. Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 Retchspfenntg, tm Reklameteil von 68 mm Breite K «tichspfennig. Offertengebühr: v0 Reich»pfenntg. Geschäftsstelle: Hammerstraße 9.

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Ar. 225

Frettag den 25. September

1925

Das Neueste.

Das Reichskabinett hat gestern be­schlossen, die alliierte Einladung zur Sicher­heitskonferenz anzunehmen.

Die Zusammenkunft der Ministerpräsiden­ten der Lander findet heute statt. Nach den Be­ratungen der Ministerpräsidenten und der Tagung des Auswärtigen Ausschusses des Reichstags wird das Reichskabinett in der nächsten Woche nochmals zu einer Sitzung zu­sammentreten, in der über die Haltung Deutsch­lands zu den auf der Paktkonferenz zu erörtern­den Fragen Beschluß gefaßt werden soll.

Vanderoelde hat gestern vor belgischen Pressevertretern Erklärungen über seine Ein­drücke in Genf abgegeben.

Der Völkerbundsrat beschloß gestern, einen Vertreter ins Mossulgebiet zu entsenden mr Untersuchung der Verluste der Brüsseler Demarkationslinie.

Die Spanier haben einen neuen Vorstoß bei Alhucemas unternommen, bei dem sie einen erbitterten Widerstand der Rifleute zu über­winden hatten.

Auf dem Wege zur Pakt­konferenz.

Berlin, 24. Seplbr. (Amtlich.) Das Reichsministerium ist heute vormittag zu einem Kabinetlsrat unter Borsitz des Herrn Reichspräsidenten zufammengetreten. Zur Be- schluhfaffung stand die deutsche Antwort auf die Einladung der alliierten Regie­rungen zu einer Konferenz über die Sicher- Heitsfrage. Es wurde beschloßen, die alliierte Einladung zur Konferenz anzu- nehmen. Als deutsche Delegierte werden der Reichskanzler und oer Reichs- minister des Auswärtigen teilneh- mm. 3m weiteren Verlaufe der Sitzung wurden auch die zur Behebung der gegenwär­tigen Teuerungslage anzuwendenden Maß­nahmen erörtert. Der Reichspräsident brachte dem Reichsministerium gegenüber eindringlich zum Ausdruck, daß alles nur irgend Mögliche geschehen müsse, um die jetzige Preisbewegung im rückläufigen Sinne zu beeinflussen.

Der Beschluß des Reichskabinetts ist so ausgefallen, wie zu erwarten war: Deutschland geht zur Paktkonfeieru und wird dort von dem Reichskanzler Dr. Luther und dem Reichs­außenminister Dr. Stresemann vertreten sein. Was die deutschen Forderungen anlangt, die die deutsche Delegation auf der Konferenz zu vertreten hat, so gibt es eine Reihe irreführen­der Darstellungen. Es wird behauptet, die deutsche Delegation erhalte feste Instruktionen mit auf den Weg. Man trifft auch die gegen­teilige Auffassung: Die deutsche Delegation habe freie Hand, aber ihr Tun und Lassen sei für die Regierung unverbindlich. Beides trifft daneben. Der Zusammentritt der Paktkonfe­renz ist, rein äußerlich gesehen, ein Erfolg der deutschen Politik, die immer auf eine große Konferenz abzielte, weil ihrer Ansicht nach auf diesem Boden der ganze, große Fragenkomplex am besten geklärt werden kann. Wie Deutsch­land die Klärung suchen muß, ergibt sich aus der bisherigen Regierungspolitik von selbst. Die deutsche Delegation geht nicht zur Konfe­renz, um unverbindliche Verhandlungen zu gren, sondern um die Linie der deutschen ßenpolitik weiter zu verfolgen. Der Reichs­außenminister hat während der Kabinettsbe­ratung in allen Einzelfragen dargelegt, wie er sich die Vertretung der deutschen Forderungen denkt und er hat von keiner Seite Widerspruch erfahren. Besonderer Instruktionen bedarf es also nicht und es hat auch niemand daran ge­dacht, sie etwa in der Form eines festen Ver- handlungsprogrr./^os aufzustellen. Was Deutschland erreichen muß, ist klar. Sein Ziel ist ein Rheinpakt, der unsere Westgrenze und das Rheinland in Zukunft gegen neue Verge­waltigungen sicherstellen und der die Befrei­ung deutschen Landes von fremder Besetzung ^schleunigen soll. Und deshalb muß der fihèinpakt auf voller Gegenseitigkeit aufgebaut stin und deshalb darf er keine Lücke lassen, durch die französische Gewaltpolitik sich von Neuein durchzwängen könnte.

Neben den eigentlichen Punkten der Tages- drdnung sollen, wie uns ein Berliner Tele- iUamm meldet, ebenso wie auf der Londoner âparationskonferenz, eine Reihe wichtiger Fragen in privaten Besprechungen aufgeworfen werden. Das Telegramm nennt

Bas WW MM in _ .

Caillaux über Frankreichs Jahlungsbereitichafl.Diese Konferenz Hal einen grotzen Einfluß aus den Frieden Europas".

Washington, 24. Sept. Bei der Eröffnung der Verhandlungen über die Regelung der französischen Schulden an Amerika führte Caillaux aus, Frankreich habe ihn bevoll­mächtigt, den Verpflichtungen Frankreichs gegenüber den Vereinigten Staaten nachzu­kommen. Niemand in Frankreich werde je ver­gessen, was Frankreich Amerika schulde, sowohl für seinen glänzenden Anteil an der siegreichen Beendigung des Krieges als für die edle Hilfe, die das französische Volk von den amerika­nischen Bürgern in den Zeiten der Not em= S:angen habe. Die Bande, die Ende des 18. ahrhunderts zwischen den beiden Ländern ge­knüpft worden feien, werde Frankreich niemals vergessen. Er sei überzeugt,daß auch inAmerika Se niemand vergessen werde. Caillaux fuhr ann fort: Nunmehr wollen wir, wenn sie es wünschen, als praktische Menschen an unsere Aufgabe Herangehen, von dem Verlangen be­seelt, eine Reglung zu finden, die allen mate­riellen Interessen gerecht wird, die der Ver­gangenheit zweier großen Nationen würdig ist und die so gestaltet ist, daß sie den Frieden festigt und Die Stabilisierung der Weltwirt­schaft fördert.

Darauf überreichte Caillaux feine Vor­schläge zur Regelung der Schuldenfrage.

Schatzsekretär Mellon führte in seiner Antwort auf Caillaux Rede aus, nach und nach überwinde die Welt die Kriegsfolgen, die nocy so lange nach Beendigung der Feindseligkeiten auf allen gelastet hätten. Der Dawesplan sei ein Schritt nach vorwärts auf uem Wege zur wirtschaftlichen Stabilisierung Europas. Der Wiederaufbau der zerstörten Gebiete gehe seiner Beendigung entgegen. Die Ausgaben der Regierungen nähmen regelmäßigeren Charakter an. Die Regelung der während und nach dem Kriege von den Regierungen auf­genommenen Schulden bedeutete in vielen Fällen kein Problem. Mellon fuhr dann fort: So kommen wir hier als Geschäftsleute zu­sammen, um eine Angelegenheit zu regeln, wegen der zwischen Amerika und Frankreich Differenzen bestehen. Wir haben mit Freude die Hilfe entgegengenommen, die Frankreich uns anbot, als wir um unsere Freiheit kämpften. Wir haben freudig die Gelegenheit ergriffen, Frankreich zur Zeit seiner eigenen großen Be­drängnis uns dankbar zu erweisen. Der Krieg ist vorbei, aber dennoch wollen wir die Größe der von Frankreich getragenen Lasten nicht verkleinern, noch die Schwierigkeiten, die seine Zukunft bedrohen. Infolge der Notwendigkeit, ihre zerstörte Produktionskraft neu zu beleben und infolge des Aufschubs, den das Eingehen der Reparationszahlungen erlitten hat, ist Frankreichs finanzielle Lage schwierig gewor­den und wir sollen darauf Rücksicht nehmen. Immerhin aber sieht Frankreich all diesen Tat­sachen unter entschlossenen Führern und mit dem Mute ins Gesicht, mit dem es den An­griffen bei Verdun zu trotzen wußte. Frankreich wird erfolgreich aus seinen Schwierigkeiten hervorgehen. Wir wissen, daßdiese

hier als sogenannteRückwirkungen" des Ab­schlusses eines Sicherheitspaktes die Herabmin­derung der Besetzungslast, die Verkürzung der Frist für die Besetzung, die Verminderung der Besetzungstruppen und vor allem die Sicher­stellung der sofortigen Räumung der Kölner Zone, ferner die Frage der Behandlung des Saargebiets. Ein Zustand wahren Friedens könne kaum eintreten, wenn das Datum für die Volksabstimmung im Saargebiete über feine endgültige Staatszugehörigkeit, die im Frie­densvertrag erst nach 15 Jahren vorgesehen ist, nicht vorgelegt wird und schließlich der dem deutschen Empfinden und der deutschen Auf­fassung von Recht völlig widersprechende Jn- vestigationsbeschluß des Völkerbundes, durch den eine Verewigung der militärischen Kon­trolle über Deutschland, noch dazu unter fran­zösischer Führung, vorgesehen ist, aufgehoben wird. Auch über die Geltungsdauer des abzu- schließenden Vertrages muß auf der Konferenz beraten werden. Angesichts des großen Kom­plexes politischer Fragen, die auf der Konfe­renz zur Erörterung stehen, ist mit einer länge­ren Dauer der Konferenzverhandlungen zu rechnen. Was den Konferenzort anbetrifft, so wird Luzern, dessen Wahl von Deutschland

Konferenz großen Einfluß auf den Frieden der Welt habenwird und wir sind uns bewußt, daß uns eine große Verantwortung auferlegt ist. Es ist unsere Pflicht, mit ihnen zu einem billigen und brauchbaren Uebereinkommen zu gelangen. Die aufbauwillige Gesinnung der Vertreter unserer beiden Völker verbürgt, daß eine Lösung ge­funden werden wird.

Der Wortlaut des Angebotes.

Stephan Lauzanne, der Sonderberichter­statter desM a t i n" in Washington, ist in der Lage, das von Caillaux überreichte An­gebot wiederzugeben. Danach hat es folgenden Wortlaut:

1. Frankreich erkennt sein Kriegsschulden in Höhe von 2935 Millionen Dollar formell an und ist zu ihrer Rückzahlung bereit.

2. Frankreich schlägt vor, die für die ameri­kanischen Warenlager schuldigen 407 Millio­nen Dollar zu dem Kapital der Schulden hin­zuzufügen. Die 407 Millionen sollten nach einer Vereinbarung von 1919 im Jahre 1929 zurück­bezahlt werden. Die französische Gesamtschuld beträgt somit 3342 Millionen Dollar.

3. Frankreich ist mit der vom amerikanischen Kongreß vorgeschlagsnen Zahlungsperiode von 62 Jahren einverstanden.

4. Frankreich beansprucht kein Moratorium. Ein Moratorium ist gut für ein besiegtes oder bankerottes Land. Frankreich ist weder besiegt noch bankrott. Frankreich ist aber arm und kann augenvüÄ^H nur sehr veschränkte Zah­lungen leisten. Frankreich verlangt, daß durch eine besondere Klausel auf seine Zahlungs­fähigkeit Rücksicht genommen wird und daß die Zahlungen nach Maßgabe seiner Zahlungs­fähigkeit abgefluft werden. Frankreich schlägt ferner vor, während der ersten fünf Jahre 25 Millionen Dollar zu zahlen, darin einbe­griffen 20 Millionen Dollar Zinsen für die amerikanischen Warenlager. Während weiterer fünf Jahre zahlt Frankreich 30 Millionen Dol­lar, während der sorgenden zehn Jahre 45 bis 50 Millionen Dollar. Von 1946 und während der letzten 42 Jahre würden die Jahreszah- lunaen fortschreitend auf 80 Millionen Dollar erhöht werden. Dem französischen Angebot ist eine Darstellung der Gründe vorausgeschickt, aus denen Frankreich nur dieses und kein anderes Angebot unterbreiten könne.

Der Vorschlag unannehmbar.

Rewyork, 25. Sept Die Associated Preß meldet aus Washington: Obwohl der genaue Text des von den Franzosen in der heutigen Sitzung der amerikanisch-französischen Schul­denkonferenz unterbreiteten Vorschläge nicht veröffentlicht wurde, wurde doch feslgeslellt, daß der Vorschlag in seiner jetzigen Gestalt für einige Mitglieder der amerikanischen Schulden­kommission unannehmbar sei. Rach der Sitzung lag es klar zu Tage, daß noch ein weiter Weg bis zur Abschiießung eines Abkommens zu­rückzulegen ist.

unverbindlich angeregt worden ist, zum Ver­sammlungsort ausersehen.

Ohne Vorbehalte.

Berlin, 25. Sept. Der diplomatische Be­richterstatter desDaily Telegraph" schreibt zur Paktkonferenz: Die deutsche Regierung läßt verlauten, daß Deutschland davon abgesehen habe in seiner Annahmeerklärung der Ein­ladung irgend welche Vorbehalte zu machen. Vereinbart wird aber, daß keine absolut bin­denden Beschlüsse gefaßt werden sollen und daß das Ergebnis der Verhandlungen der deut­schen Regierung und dem deutschen Parlament unterbreitet werden, bevor die Unterzeichnung erfolgt. Die Konferenz wird als lediglich refor­matorisch bezeichnet, sodaß die Entscheidung einer späteren Konferenz der Ministerpräsi­denten vorbehalten bleibt. Die britische Regie­rung wünscht dringend Deutschlands baldigen Eintritt in den Völkerbund, aber die Ge­rüchte von der ausländischen, vor allem sozialistischen Presse, die behaupten, daß Eng­land bereit sei, Deutschland den Schritt dadurch zu erleichtern, daß es ihm die Mandate des Bundes über Togo, Kamerun oder Karolinen zurückerstatten werde, sind unbegründet.

Tagung der Deutschnationalen Partei in Bayern.

München, 24. Sept. Der Vorstand der deutschnationalen Partei Bay­erns hat heute in München getagt. Er.ist dabei mitsamt den anwesenden Reichstagsad« geordneten einmütig zu dem Ergebnis gelangt, daß an der Linie der deutschen Außenpolitik, wie sie Graf Westarp in seiner Reichstagsrede vom 23. Juli ge­zeichnet habe, fest gehalten werden müsse. Der Parteioorstand fasse alle Folge­rungen, die sich aus dem Abweichen der Reichspolitik von dieser Linie ergeben, ins Auge. Eine Politik, die es auch jetzt wieder unterließe, die Kriegsschuldfrage auf­zurollen oder die auf deutsches Land freiwillig verzichtete oder Deutschland neue Fesseln an» legte, wäre keine deutsche Politik mehr.

Das Zentrum und die politische Lage.

Gestern fand lautGermania" im Reichs­tag eine Sitzung des Fraktionsvorstandes des Zentrums statt, in der außen- und innenpoli­tische Fragen besprochen wurden. Es ergab sich völlige Einmütigkeit in allen Fragen. Am 4. November fall eine Vollsitzung der Fraktion stattfinden. Eine Sitzung des Reichsparteivor­standes ist für den 5. Oktober nach Paderborn einberufen worden.

Keine sozialistische Paktkonserenz.

DerVorwärts" dementiert die Nachricht der Agentur Havas und der Schweizerischen Depeschenagentur, daß die Führer der deut­schen Sozialdemokratie, Hermann Müller und Otto Wels, in Genf zu Beratungen mit sozia­listischen Führern anderer Länder über den Sicherheitspakt und das Schiedsgerichtsver- Mre^Mgettofsen seien. Beide befinden sich in Berlin.

Vandervelde zur Paktfrage.

Paris, 24. Sept. Aus Brüssel wird gemel­det: Der belgische Außenminister Vandervelde traf heute morgen hier wieder ein und machte den ihn erwartenden Journalisten folgende Mitteilungen: In Genf ist zwischen Frankreich, England und Belgien ein vollkommener Akkord über den künftigen Sicherheitspakt zustande ge­kommen. Den Juristen ist es gelungen, einen alle Teile befriedigenden Entwurf über einen Rheinlandpakt auszuarbeiten. Die Differenzen zwischen den belgischen und den französischen Delegierten sind friedlich beseitigt worden. Die ganze Paktarbeit der Juristen kann als nützlich und befriedigend bezeichnet werden. Der Rheinpakt geht aus dem Gutachten der Juristen als etwas ganz Lebendiges hervor. Auf die Frage, ob der Abschluß eines Westpaktes mit der Ausarbeitung deutsch-tschechischer und deutsch-polnischer Schiedsgerichtsverträge ver­knüpft werden müsse, sagte Vandervelde: In den abzuschließenden Schiedsgerichtsverträgen werden wederVelgiennochEngland als Garanten auftreten. Frank­reich allein werde es überlassen, die Garantien für diese Verträge zu übernehmen. Mehr kann ich über die­sen ä u ß e r st h e i k l e n Punkt nicht mittei­len und ich möchte auch auf Kommentare ver­zichten.

Vandervelde wich auch der Frage über die gleichzeitigen Verhandlungen Deutschlands mit den Polen und Tschechen aus, bekennt sich aber als Anhänger des obligatorischen Schiedsge­richts.

Das belgische Kabinett nahm heute einen Beschluß an, den Artikel 36 des Statuts des internationalen Haager Schiedsgerichtshofes zu unterzeichnen. Auf diese Neuerung bezugneh­mend erklärte Vandervelde folgendes: Wir haben mit drei Vorbehalten das obligatorische Schiedsgericht zur Regelung internationaler Konflikte angenommen. Diese Vorbehalte sind:

1. ebenso wie Frankreich nehmen wir die Schiedsgerichtsklausel für eine Dauer von 15 Jahren an,

2. ebenso wie Holland akzeptieren wir das obligatorische Schiedsgericht,

3. wir halten uns jedoch die Möglichkeit offen, mit einem eventuellen Gegner direkt zu einer Einigung zu gelangen, falls eine solche Regelung möglich erscheint.

Auf die Frage des Westpaktes zurückkom­mend, sagte der belgische Außenminister: Ich möchte ausdrücklich bemerken, daß dieser Pakt erst dann in Kraft treten kann, wenn Deutschland im Völkerbund Aufnahme gefunden hat. Selbst« v e rstä ndli ch w i rd s i ch d as Rei ch heA