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SanauerSAnreiger
General-Anzeiger für Sie Kreise Kana« Sladl und Land.
Erscheint täglich mit Ausnobme der Sonn- und Feiertage. / Fernwrech-Anschluk Nr. 1237 und 1238.
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f ir. 215
Montag den 14. September
1925 ëssae
Das Neueste.
Der Reichskanzler Dr. Luther hat sümt- .che Reichsminister zu einem Ministerrat auf irute Montag nach Berlin eingeladen.
— Die Eisenbahnarbeiter haben den Schiedsspruch abgelehnt.
— Aus dem Kongreß der interalliierten Frontkämpfer in Rom haben sich die italieni- chen mit den französischen, belgischen, tschechi- chen und rumänischen Frontkämpfern gegen - Oie Ausnahme der deutschen Frontkämpfer ; erklärt.
— Wie die Pariser Blätter melden, haben
! die Bankbeamte die Arbeit ohne Zwischenfall wieder ausgenommen.
— Nach französischen Meldungen sind die Truppen in Marokko überall im gleichmäßigen Borrücken begriffen, während die Rifftreitkrüfte zurückweichen.
WochenvorZchau.
Lor wichtigen stabinelisenkschlüssea — Hindenburgs Fuhrt in das befreite Gebiet — Der sozialdemokratische Parteitag.
an gebildet
t, läßt
eine
Die Regierung wird voraussichtlich im Laufe dieser Woche zu der Frage des Sicherheitspaktes von neuem Stellung nehmen. Man erwartet von ihr einen Beschluß von weit- iragender Bedeutung. Nachdem die Konferenz . der juristischen Sachverständigen in London * die..rechtlichen Grundlagen des Sicherheits- I "altes geklärt hat, handelt es sich jetzt darum, ■ j man auf dieser Basis die mündlichen diplo- ' malischen Verhandlungen aufnehmen soll. Man wird es selbsverständlich vermeiden müssen, der Entscheidung der Regierung vorzugreifen. Die allgemeine Ansicht, die sich über den Ausgang der Londoner Besprechung: „ ; '
es aber doch als höchst wahrscheinlich erscheinen, daß die Dinge jetzt durch mündliche Verhandlungen wirklich in Fluß kommen. Die Stel- ' lung Deutschlands wird auf der künftigen Konferenz — sei es eine Ministerbesprechung oder Vollkonferenz — sicher nicht leicht sein. Der deutsche Vorschlag zielt lediglich darauf ab, an der deutschen Westgrenze sichere und ruhige Verhältnisse zu schaffen, damit Frankreich jeder Vorwand für seine Gewaltpolitik genommen wird und das deutsche Rheinland sich in Freiheit und Ruhe entwickeln kann. Frankreich gcht mit seinen Wünschen und Absichten weit darüber hinaus. Es will nicht nur zur Wah- mng seiner Bündnispflichten die östliche Grenze ebenfalls unter Garantie stellen, sondern es macht auch den Versuch, Italien mit in ßag System der Garantieverträge hinein- zuziehen und damit die Brennerfrage aufzu- rollen. Deutschland muß es selbstverständlich ablehnen, sich an diesen Zielen der französischen 4 olitik zu beteiligen. Unser Ziel ist der Rheinpatt rm Sinne des deutschen Memorandums vom Februar d. J. und nichts weiter. Wie es Ichemt, stehen wir aber in dieser Frage einer Gruppe gegenüber, die sich in langen Vorbe- Iprechungen zum mindesten angenähert hat. E italienische Ministerpräsident und der pol- wie der tschechoslowakische Außenminister haben ihre Hand schon mehr mit im Spiele, als uns lieb sein kann. Deshalb wird der deutsche H-Mschluß, in die Verhandlungen einzutreten, mcht leicht zu nehmen sein. Deshalb ist es auch ourchaus angebracht, wenn Deutschland verengt, einer mehr oder weniger geeinten Gegenseite mehrere Vertreter gegenüberstellen
Nonnen. Welches die Schwierigkeiten aber Mch immer sein- mögen — wir haben keinen Grund, vor ihnen zürückzuw eichen.
@®5 ist nicht von großer Bedeutung, ob die ^"'nettsberatung vor der Reise Hindenburgs befreite Gebiet oder erst nachher statt- 2e ruhiger und kaltblütiger wir an "We herantreten desto besser. Auf jeden null wäre es gut, wenn die erhebenden Feiern, .-p ®ir in dieser Woche in den befreiten Ruhr- noten und in dem sogenannten Eanktions- SKOtet begehen wollen, von den Mißklängen jütischer Streitfragen verschont blieben.
>?iche Mahnung ist leider nur allzu be- Als die Franzosen aus Bochum und ® obzogen, hatte man in den befreiten nichts Eiligeres zu tun, als sich nach deutscher Manier über die Farben der feft= Beflaggung zu streiten. Und erst in den Esst Tagen bat man erfahren, daß blinder naneieifer sich bemüht, in dem nunmehr bereiten Gebiete Material zu sammeln, mit dem lii»^ politisch Andersdenkende als unzuoer- ^stge Kantonisten belasten und blosstellen will, -oeoauerlicherweise werden auch während des
Der Marokkokrieg.
Französische Siegesberichte. — Nächtliche Angriffe der Riftruppen.
Paris, 13. Sept. Ueber die Lage an der spanischen Marotkofront berichtet Havas, daß im Bezirk von Wezzar die Aufständischen von den auf spanischer Seite kämpfenden Eingeborenen zurückgeschlagen wurden. Vor dem französischen Vormarsch zieht sich der Feind nördl'ch von Wergha zurück. Auf der spanischen Westfront ist der feindliche Druck immer noch sehr stark, besonders im Frontabschnitt von Bar ben Karisch. Die spanischen Stellungen bei Kudiatakar und Neter sind immer noch eingeschlossen, werden aber von den Besatzungen gegen den zehnmal stärkeren Feind gehalten. Vor der internationalen Zone werden die Stellungen von Feddan Saudi von Aufständischen, unter denen sich reguläre Riftruppen befinden, hart bedrängt. Die Bevölkerung der Tangerzone verhält sich vollkommen ruhig. Am 11. September nahmen zwei spanische Kreuzer und einige Transportboote eine Scheinlandung bei Lau vor. Der Feind reagierte darauf und wurde unter Feuer genommen. Sobald er merkte, daß es sich um ein Scheinmanöver handelte, zog er sich unter schweren Verlusten zurück. In der Nacht auf den 10. September versuchte der Gegner zweimal, Kebadella anzugreifen, wurde jedoch entdeckt und durch Geschütz- und Maschi- nengewebrfeuer zurückgetrieben. In der Nacht auf den 11. September versuchte er einen Vorstoß auf Norro Nuovo, wurde jedoch zurückgeschlagen.
Paris, 13. Sept. Ueber die Lage an der französischen Marokkofront berichtet Havas aus Fez: Nördlich von W e s s a n am Lukkes griff eine eingeborene Abteilung die Aufständischen an und brachte ihnen beträchtliche Verluste bei. In dieser Gegend wirft der Gegner Schützengräben auf und scheint sich auf die Verteidigung einrichten zu wollen. Oestlich von Wessan griff die Division des Generals Goubeau in der Richtung Wed Hamrin und Bab Hussein an und erreichte im Eilmarsch die frühere französische Postenlinie. Sie setzte den Vormarsch nach Norden fort, um die Gegend von Jssual zu befreien. Die bei Perual orrückende Division har die Hauptstadt Amjet bereits überflügelt und den D s ch e b a l Amjet b e s e tz t, der die ganze Gegend beherrscht. Im Kampfgebiet von Kemeat ist die Lage unverändert. Die französischen Verluste sind nur leicht. Ein französisches Flugzeug wurde über Biban vom Feinde beschossen und mußte notlanden. Die beiden Flieger waren verwundet. Sämtliche Dörfer bei Biban sind vom Feinde geräumt, doch sind die dort aufgeworfenen
Aufenthaltes des Reichspräsidenten in den befreiten Städten die Parteigegensätze sichtbar werden. Die Sozialdemokraten haben beschlossen, sich an der Vorstellung der Aktionsausschüsse nicht zu beteiligen. Es handelt sich hier um eine nachträglich wohlverdiente Ehrung derjenigen Männer, die sich im Kampf gegen Die Einbrecher mutig und selbstlos in die Bresche geschlagen haben und die zum Teil ihre vaterländische Haltung schwer büßen mußten. Jeder Deutsche sollte sich ohne Unterschied der Parteien an einer solchen Kundgebung beteiligen. Es ist deshalb bedauerlich, daß die Sozialdemokraten beschlossen haben, eine Ausnahme zu machen. Aber wir sind überzeugt, daß alle diese kleinlichen Rgnke und Zänkereien in dem Hochgefühl der Befreiung versinken werden, das die Bevölkerung des Ruhrgebietes bei dem Besuch des Reichspr identen, des Reichskanzlers und der preußischenRegierunqs- vertreter beseelen wird. Wird uns doch in diesen Tagen mit Macht zum Bewußtsein gebracht, daß alle Zerstörungsabsichten feindlicher Gewaltpolitik an der Reichseinheit des deutschen Volkes zerschellt sind. Und vor diesein großen Erfolg erscheint alles andere klein.
Auf der politischen Kehrseite dieser Woche spielt sich der sozialdemokratische Parteitag in Heidelberg ab. Man hat wieder viel interne Parteiwäsche zu waschen. Der Zerfall der sächsischen Landtagsfraktion und Der Landcs- partei, die vielen üblen Begleiterscheinungen der Barmataffäre und manches andere wird dafür sorgen, daß es in Heidelberg lebhaft zugeht. Man wird sich aber sicher hüten, die Einheit der Partei irgendwie aufs Spiel zu fetzen. Trotz allen Rühmens äußerer Erfolge befindet sich die sozialdemokratische Partei aus der Schattenseite ihrer Entwicklung Und sie
Schützengräben immer noch von beträchtlichen gegnerischen Abteilungen besetzt. Die 35. Division besetzte das AndiarkNie. Der Vormarsch auf Amjet wurde von der 3. Division ausgeführt. Der Feind scheint im Gebirgszug von Biban den Hauptwiderstand leisten zu wollen. Flugzeuge und Artillerie nahmen die dort liegenden feindlichen Schützengräben unter starkes Feuer. Im Gebiete von Taunat besetzte die Brigade Jardins das zwischen dem Wed Sra und Wargha liegende Dreieck und erreichte Mulai Ain Djemal, das von der Kavallerie genommen wurde. Feindliche Ansammlungen bei Tauerta nördlich von Sker werden weiter von dem Flugzeuggeschwader beschossen.
Paris, 13. Sept. Das offizielle Kommunique über die Lage in Marokko teilt mit, daß die französische Aktion nördlich von Uergha nach den Erfolgen der letzten Tage jetzt die militärische Sicherung des von den Truppen besetzten Gebiets zum Ziele hätte. Eine Havas- Meldung aus Fez weist darauf hin, daß die oauernden Verstärkungen dieser Truppen und Proviantzüge auch eine Instandsetzung der Verbindungswege notwendig machte. Die Truppen hätten überall ihr Ziel erreicht. Der Posten von Jssual sei befreit worden. Der Vormarsch gegen Osten werde fortgesetzt. Bab Hussein sei besetzt worden. Auf diesem ganzen Wege hâen zahlreiche feindliche Elemente sich dem Vormarsch widersetzt ^und besonders die französischen Truppen auf dem linken Flügel angegriffen. Auf den Anhöhen von Bad Hussein hätten die französischen Truppen sich verschanzt und die verschiedenen Angriffe des Feindes erfolgreich abgeschlagen. Gegen Abend habe der Kampf nachgelassen. Auf dem rechten Flügel sei eine Abteilung unter dem Kommando des Generals Baureau über Anyot hinaus vorgestoßen und habe ohne Schwierigkeiten Mohadjar und Sidi ben Hadj Fekina, 6 Kilometer nördlich von Audur, erreicht. Sämtliche französische Abteilungen hätten sich am Nachmittag in den von ihnen erreichten Stellungen eingerichtet. Bei diesem Kampf seien zwei feindliche Geschütze erbeutet worden. Einige aufständische Familien hätten sich zur Unterwerfung bereit erklärt. Die französischen Verluste seien nur schwach. Der Stamm der Rinna lasse Hab und Gut im Stich und flüchte vor dem französischen Vormarsch. Bei Taza habe eine Polizeiabteilung den Feind auseinandergetrieben und ihm schwere Verluste beigebracht. Im Frontabschnitt von Missur rückten die französischen Truppen weiter vor.
wird deshalb klug genug sein, mit den Resten ihrer Revolutionsgröße schonend umzugehen.
Prerchevs irosttvzs Finanzlage.
221 Millionen Fehlbetrag.
Berlin, 12. Sept. In der heutigen Sitzung des Hauptausschusses des Preußischen Landtages teilte Finanzminister Dr. Hoepker-Aschoff mit, daß er nach den Beschlüssen des Landtages mit dem Reich wiederholt über Gewährung einer einmaligen Beihilfe von 100 Mark für die Beamten verhandelt habe, dort aber auf krasse Ablehnung gestoßen sei. Preußen könne allein einen solchen Schritt nicht unternehmen, da seine finanzielle Lage noch wesentlich schlimmer als die des Reiches lei. Der Staatshaushalt weise einen
Fehlbetrag von 221 000 000 Mark
auf. Wenn Ausgaben beschlossen würden, so n '' der Landtag für Deckung sorgen. In der F ,e der Auseinandersetzung mit dem ehemaligen Königshaus ist der Finanzminister der Ansicht, daß es zweckmäßig wäre, wenn das Reich ein Ermächtigungsgesetz erließe. Das werde aber gegenwärtig nicht zu erreichen sein. Man stehe daher erneut in Verglc i ch sverhand- ! u n g e n. In bezug auf die Staalsoper ! n B e r l i n ist der Minister der Ansicht, daß man weitgehend« Wünsche auf Erweiterungen zu rück stellen muffe Die Verwal- i u n g s g e b ü h r e n seien ermäßigt worden Ohne auf Einzelheiten einzugehen. sei angeorimet, daß allgemein für Bescheide auf Gesuche, Anfragen, für Auskünfte usw. keine Gebühr mehr erhoben werden solle. Ueber den Stand der
Personalabbau-Verordnung teilte der Minister mit, daß die Zahl der Be
amten von 1923 bis 1925 von 157 000 aut 149 000, also um 5,6 Prozent, vermindert wo» den sei. Die Zahl der Angestellten von 25 00t auf 18 000, gleich 22,7 Prozent, die Zahl d» Arbeiter von 16 000 auf 14 000, gleich' IV Prozent. Die Ersparnis werde auf 36 Titianen Mark jährlich geschätzt, Die kurzfris^«» Kredite an die Landwirtschaft müßten m6p* dingt zurückgezahlt werden, sie dürften sich nèttir zu Zubussen des Staates auswachsen, w Novelle zur Abbauverordnung solle bemoM": dem Landtag zugehen. Das Finanzminifterk- r beschäftigte sich mit der Frage, wie man S^‘ wechsel und öffentliche Anleihen des Staats auf dem Markt unterbringen könne. <R*i Unterbringung sei im Interesse der €»«■»► finanzen dringend erwünscht. Hierbei sei Mi Frage zu erörtern, ob man nicht unter Uu» ständen die Sparkassen verpflichten müsse, tu gewissem Umfange Schatzwechsel zu kaufen. Das Handelsministerium vertrete die Ansicht, daß für werbende Anlagen wieder öffentliche Anleihen, vielleicht im Auslande, untergebracht werden könnten. Das werde versucht.
Nach einer längeren Debatte vertagte sich der Ausschuß auf Montag.
Reichsparleilag -er Wirlschaflsparlei.
Nach einer Meldung des „Montag" aus Köln wurde dort am Sonntag der Reichsparteitag der Wirtschaftspartei des deutschen Mittelstandes mit einer öffentlichen politischen Versammlung eröffnet. In dem der Tagung vorgelegten Programm heißt es: In der Pflege des großdeutschen Gedankens, der Förderung der kulturellen Aufgaben der Zukunft und der Einbeziehung der gebildeten Kreise des Mittelstandes in den Rahmen der Partei werden Sie Wege erblickt, die die Wirtschaftspartei des deutschen Mittelstandes von nun an gehen soll. Abg. Prof. Dr. Bredt hielt eine programmatische Rede über die Stellungnahme der Wirtschaftspartei in außenpolitischen und kulturellen Fragen. Reichstagsabg. Drewitz, der als Vorsitzender der Partei den Parteitag eröffnet hatte, behandelte hauptsächlich die wirtscb/aft- lichen Interessen der Partei. Es sprachen: dann noch Delegierte des Bayrischen Bauernbundes, der Deutsch-Hannoverschen Partei fotwie ein Vertreter der Kolonialdeutschen. Im Anschluß an die heutige Versammlung, die vorn Delegierten aus allen Teilen des Reiches fbeschickl war, findet am Montag noch eine geschlossene Parteitagung statt.
Sozialdemokratischer Parteitag.
Heidelberg, 13. Sept. Nach einer Kranzniederlegung, am Grabe Eberts trat heute abend die deutsche sozialdemokratische Partei zur Eröffnung ihres diesjährigen Reichspartaitages hier zufaminen. Der große Saal der Stadthalle, der mit Rosen und schwarzrotgoldenen Fahnen fcftbü) geschmückt war, konnte kaum dl« große Zahl der etwa 600 Delegierten aufnehmen. Frau Ebert nahm als Ehrengast der Tagung am Vorstandstische Platz. Ferner sah man den Reichslagsprasidenten Löbe, Scheidemann, Breitjchew, Crispien, Müller-Franken, Frau Jucharez, die Minister Severing und Remniele und den ersten österreichischen Bundeskanzler Renner. Nach einem Gesangsvortrag des hiesigen A beitcrgesangvereins hieß Gewerkschaftssekretär Ammann die Gäste willkommen. Dann ergriff Reichstagsabgeordneter Wels als Parteivorsitzender das Wort. Er erklärt u. a., man hoffe, den Sachsenkonflikt in nützlicher und ersprießlicher Arbeit zur Lösung bringen zu können. Er wies dann darauf hin, daß die Erfüllungspolitik, die früher der Sozialdemokratie zum Vorwurf gemacht worden sei, nun selbst von den Parteien getrieben merbe, die heute die Regierungsgeschäfte führen. Den Kommunisten sei die Sprengung der deutschen Gewerkschaften nicht gelungen. Der Redner gedachte sodann der Toten der Partei, wobei die Anwesenden sich von ihren Sitzen erhoben. Wir haben vor sieben Jahren, so ührte der Redner dann aus, das Chaos ver- lindert und den Staat neu für das Volk errungen. Darum stehen wir mit starkem Herzen ür unseren Staat ein, den wir geschaffen laben. Der Redner kam dann auf die Frag« ter Zölle und Steuern zu sprechen und kritisierte scharf die Maßnahinen der jetzigen Regierung. Er erklärte dann den Parteitag für eröffnet.
Darauf folgte die Wahl des Präsidiums, der Schriftführer und der Mandatskommission, welch letztere zugleich als Beschwerdekommifsior fungieren soll.
Die Tagesordnung wurde einstimmig angenommen, nachdem der Vorstand vorgeschla-